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#1
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Ich vertrage Xqeva sehr gut. Bei Zometa hatte ich aber auch keine Probleme gehabt - zumidest keine direkt spürbaren. So wie ich es gelesen habe, muss man bei Xqeva genauso wie bei Bisphosphonaten vorsichtig sein bei allen Zahnbehandlungen - es gibt auch hier die Gefahr der Kiefernekrose.
Es freut mich, dass Iressa immer noch hilft... Die Knochenmetastasen habe garantiert schon vor Iressa angesetzt und jetzt sind sie nur gewachsen, weil es keine Behandlung gab. Wurde bei Deinem Schwiegervater damals kein Tumormarker im Blut geprüft? Ich glaube, dass es Indikator ist, dass der Tumor streut... LG Krake |
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#2
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Noch eins habe ich vergessen: Das mit der Bestrahlung der Knochenmetastasen...
Sind es osteoplastische oder osteolytische Metas? Bei osteolytischen werden die Knochen gelöchert, die Bruchgefahr steigt... Abhängig davon, wie weit der Prozess fortgeschritten ist, lohnt es sich eventuell doch zu bestrahlen oder etwas anderes zu unternehmen, um den Zerfall und damit die Bruchgefahr zu stoppen. Krake |
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#3
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Wir haben nur einen telefonischen Vorbefund bekommen. Habe noch keine Ahnung um welche Form der Metas es sich handelt. Müsste da nicht biopsiert werden? Anscheinend sind sie auch so klein, dass einstweilen keine Bestrahlung indiziert ist.
Tumormarker? Weiß nicht. Wären irgendwie umsonst, da Metastasenbefall (Hirn) ja schon von Anfang an feststanden und nun die Knochenmetas ja auch am normal CT festgestellt wurden. Er ist ja seit Beginn der Behandlung unter engmaschiger Kontrolle gestanden. |
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#4
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Nein, es muss nicht biopsiert werden. Es kann auf dem CT oder MRT zwischen den beiden Sorten unterschieden werden. Die osteolytischen sind aktiver und wenn sie groß sind - auf Basis der Schäden, die sie anstellen. Ich weiß nicht, wie groß sie dein müssen... Meine waren groß genug :-((
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#5
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Nun hat also auch bei meinem Schwiegervater, nach 256 eingenommenen Tabletten, das Iressa aufgehört zu wirken. Es scheint, dass er eine Pleurakarzinose (noch nicht bestätigt) im rechten Oberlappen hat und der Haupttumor zeigt nach dem heutigen Kontroll CT auch Wachstum. Jetzt wird nächste Woche punktiert und die Ärzte besprechen, welche Therapie nun weiterlaufen wird. Ich habe im Tarceva-Faden gelesen, dass es anscheinend nicht so gut bei Mutationen am 18er wirkt. Mein Schwieva hat aber auf 17,18,19,21 &22 Mutationen. Welche Medis, aus eurer Erfahrung oder Information, kämen sonst noch in Frage (keine Studien)? Lange haben wir diesen Tag gefürchtet...
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#6
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Schau mal im Thema Giotrif/Afatinib nach. Es funktioniert auch nach Iressa - wie bei allen Krebsmedikamenten nicht bei allen, aber bei vielen mit EGFR-Mutationen. Es funktioniert am besten bei Mutationen am Exon 19, aber auch bei anderen. So wie ich es verstanden habe dann aber etwas kürzer.
Mein Arzt sagte mir: meistens 6 -12 Monate. Im Augenblick wurde die Zulassung für ein Folgemedikament von Afatinib beantragt, also das Leben geht anscheinend weiter. Mein Onkologe sagte, dass es gute Erfahrungen mit eine Kombi aus Afatinib + Taxol gemacht hat, womit die Afatinib-Phase verlängert werden kann. LG Krake |
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