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#631
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Auch ich möchte gerne ein positives Beispiel sein. Heute vor 12 Jahren habe ich die Schockdiagnse vom Radiologen erhalten. Da ist etwas, das weg muss. Das etwas war 1,5 cm groß, Östrogen und Progesteron positiv. Nach OP, Chemo, Bestrahlung und 8 Jahren Tamoxifen bin ich immer noch gesund. Zwar haben die Therapien Spuren hinterlassen, diese nehme ich gerne in Kauf, denn ich darf leben.
Ich wünsche allen, die diesen Weg noch vor sich haben, Geduld, vor allem mit sich selbst, liebe unterstützende Menschen und ganz viel Zuversicht. Viele Grüße! |
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#632
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Im Juni 2016 erhielt ich mit 38 Jahren die Diagnose multifokales Mammakarzinom. Drei Knoten - der größte war 2,7 cm groß. HER+++ IRS: ER0 PR4. Mindestens ein Lymphknoten war auch betroffen. Meine Kinder waren zu der Zeit 8, 6 und 4 Jahre jung. Ich dachte, ich würde den 10. Geburtstag meines Ältesten nicht mehr erleben. Ich erhielt 6 Zyklen Docetacel mit Herceptin und Perjeta neoadjuvant. Bei den Ultraschall-Kontrollen war schon gut sichtbar, dass die Tumore schmelzen, wie Butter in Sonne und bei der Operation war kein Tumor mehr vorhanden - ich hatte eine PCR. Die adjuvanten 12 Dosen Herceptin und die Bestrahlung habe ich als Lebensversicherung gerne mitgenommen. Tamoxifen habe ich nach drei Jahren in Absprache mit meinem Gynäkologen abgesetzt.
Diese Woche hatte ich wieder meine erste Vorsorge(!) nach der Diagnose. Alles ist gut und ich fühle mich gesund (und bin es auch!) Damals wie auch heute noch manchmal habe ich oft und gerne un diesem Thread gelesen und mir versprochen, dass ich hier meine Erfolgsgeschichte posten werde, wenn es so weit ist. Lasst euch nicht entmutigen. Erst einmal ist die Diagnose ein Schock. Aber Brustkreb ist mittlerweile wirklich gut behandelbar. |
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#633
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Inzwischen sind 8 Jahre nach meiner eher ungünstigeren Diagnose (T4M3N0) vergangen. Ich bin gesund und einfach nur happy. Auch wenn’s ab und zu von den ganzen Therapien mal zwickt, bin ich dankbar für alle Medikamente……und meiner Familie und Freunden die mir in dieser Zeit geholfen haben (und den Benutzern in den Jahren 2014/2015 von dem Forum hier).
Ich hab mich von negativen Freunden und meiner Arbeit verabschiedet und genieße das Leben. Nicht aufgeben ✌️✌️✌️✌️ |
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#634
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Hallo zusammen,
und wieder ist ein Jahr vergangen. Im Dezember ist es 14 Jahre her, dass ich mich mit einem G3 Tripple negativ auseinander setzen musste. Da war ich 36 Jahre jung. Heute bin ich 50 (!) und habe seit damals Gott sei Dank, Ruhe. Die besten Wünsche an alle Ich werde weiter berichten, weil ich weiß, wie wichtig gute Nachrichten sind! Alles Liebe von der Rehfrau
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#635
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Ab und zu gucke ich hier auch mal rein und freue mich, wenn noch jemand geschrieben hat.
Bei mir ist die Diagnose TN G3 mittlerweile fast 9,5 Jahre her und es ist nichts nachgekommen. Die Behandlung habe ich extrem gut überstanden und weiter in Vollzeit gearbeitet. Ich weiß, dass es längst nicht allen so geht, aber ich finde es wichtig, dass andere erfahren, dass es eben auch so laufen kann. Vor den Nachsorgeuntersuchungen habe ich keine Angst und lasse mir eben einfach bestätigen, dass alles in Ordnung ist. Ein paar neue Baustellen haben sich in der Zwischenzeit aufgetan, ob die mit der Krebserkrankung und der Behandlung in irgendeinem Zusammenhang stehen, weiß ich nicht. Inzwischen befinde ich mich in der Umwandlung von "Couch-Potato" zu "Sport-Fanatiker" - und das mit Ü50... Ich mache seit Oktober 2-3mal pro Woche Gesundheitszirkel-Training. Es macht Spaß, tut mir wahnsinnig gut und hat mich auch schon von ein paar Kilos befreit. Ein paar weitere sind von Fett zu Muskeln geworden. Eine Elfe werde ich nicht mehr, aber dafür fühle ich mich viel fitter als ich jemals vorher war. |
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#636
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Hallo zusammen,
ich bin seit 9,5 Jahren auch gesund. Obwohl ich zwischenzeitlich ein wenig Bangen musste. Beim MRT im Juli war ein 0,7 mm kleiner Bereich der Kontrastmittel anreicherte. BIRADS 4 ![]() Ultraschall : Nichts zu sehen CT-gesteuerte Biopsie an 3 Stellen : gutartige Fettgewebsnekrose Also, GsD weiterhin gesund ![]() Auf die weiteren Jahre,
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Das Leben ist schön und das lassen wir uns nicht kaputt machen
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#637
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Es ist unfassbar wie schnell die Zeit vergeht.
10 Jahre sind jetzt im November rum. Eine schlimme Diagnose, aggressiver Tumor ( HER2 positiv, G3, T2, Östrogenpositiv) hat mich damals völlig aus der Bahn geworfen. Ich las wie eine Besessene im Mutmachthread. Schaute nach Frauen, die eine ähnliche Tumorformel hatten und auch nach vielen Jahren ereignisfrei waren und sind. Das hat mir so viel Mut und Zuversicht gebracht. Danke an euch, die ihr jedes Jahr eure Geschichte postet und anderen Mut macht. Nun sind 10 Jahre nach Diagnose vergangen und ich bin gesund. Dafür bin ich sehr dankbar. Ihr schafft das auch. Alles Liebe Kanina (Christine) |
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#638
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Hallo liebe brustschwestern
Habe immer euren tread gelesen und viel Hoffnung daraus geschöpft. Hatte 2006 das erste mal Brustkrebs Hormon positiv 1 Lymphknoten befallen. Volles Programm chemo op.bestrahlung etc.ich dachte bzw hoffte das wärs gewesen. Dann Nov.2021 Diagnose TN G3.ich dachte das wäre mein Ende. Vertrug carboplatin nicht chemo wurde umgestellt bzw.nidriger dosiert.dann Ich konnte es gar nicht Glauben ich hatte eine komplettremmission. Dann 9 Zyklen pembrolizumab..ich bin jetzt 62 und hoffe das ich noch ein paar gute gesunde Jahre erleben darf.ich danke alle für ihren Erfahrungsaustausch. Lg.junebune
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#639
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Hallo,
Wieder ist ein Jahr um, nun sind es schon 15 und alle Nachsorgeuntersuchungen sind ohne Befund. Ich bin einfach nur glücklich. Alle die am Kämpfen sind wünsche ich ganz viel Kraft! Pitti
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LG Pitti |
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#640
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Hallo zusammen!
Nun sind es bei mir 7 Jahre nach der Diagnose vergangen. Schlimmer Befund und furchtbare Zeit liegen so weit zurück, dass ich überhaupt nicht mehr daran denke. Ich bin gesund und glücklich, dass ich da sein darf. Und es sah so gar nicht danach aus. Allen, die sich gerade damit auseinandersetzen müssen Kraft, Mut und Zuversicht! Liebe Grüße Meggie |
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#641
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Huhu,
ich habe 21 Jahre nach Diagnose geschafft. Tumor 5 cm groß, G3 und zu 99,9% Östrogen positiv; Gestagen 0%. Neoadjuvante Taxol und Epirubicin-Chemo, 30 Bestrahlungen, 10 Jahre Anti-Hormon-Therapie. Damals dachte ich, den 50 Geburtstag würde ich nicht erleben. Vorgestern bin ich 70 geworden! ![]() Es sind diverse andere Erkrankungen aufgetaucht und seit Januar 2023 häng ich am Sauerstoff und nachts an einer nicht-invasiven Beatmungsmaschine. Damit komme ich aber gut klar, der Verdacht auf einen Lungentumor interessiert mich kaum. Die 21 Jahre sind so wertvoll, dass mich ein eventueller kleiner Tumor nicht umhaut. Das Kämpfen lohnt sich! Was ich aber wirklich nicht gut ertrage, ist Aufregung. Egal, ob es sich um Ärger mit der Krankenkasse oder der Pflegeversicherung handelt. So gut es geht, halte ich das fern von mir, klappt mal gut, mal weniger gut. Meine Onkologin hat immer gesagt, dass die Belastbarkeit bei ganz vielen ihrer Patienten nicht mehr vorhanden sei. Habt alle einen schönen lebbaren Tag! ![]() Liebe Grüße Norma |
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#642
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Guten Abend,
ich bin nur noch sporadisch im Forum. Meine ED war genau vor 11 Jahren. Ein 5,2 cm großer Tumor und ein 5,2cm großes DCIS sollen in meiner kleinen Brust gewesen sein. OP, Chemo, Bestrahlung und aktuell noch Aromatasehemmer. Ich versuche mit meinem Kopf auszumachen, dass es Ende2023 mit Anastrozol Schluss sein soll. Der Onkologe und die Gynäkologin sagen, dass es dann reicht. Irgendwie kann ich nicht loslassen. Habe nach all den Jahren immer noch Angst, dass was kommt. Denn der lobuläre BK kommt ja gerne erst viel später. Aber ich bin sicherlich nicht die Einzigste |
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#643
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Als ich 2014 erkrankte war ich immer auf der Suche nach positiven Nachrichten.
Gestern war wieder Nachsorge beim Onkologen, alles bestens, Blutwerte von 4 Wochen sind wie bei einem jungen Mädchen. Ich genieße einfach jeden Tag Schöne Grüße Bengerl |
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#644
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Hallo Ihr Lieben,
eine ganz kurze Geschichte: Habe eine Woche nach der Geburt unseres Kindes ein drittes Mal die Diagnose Brustkrebs erhalten. Zwei voneinander unabhängige Radiologen waren ganz sicher. Da nach der zweiten Diagnose (in der Schwangerschaft) fest stand dass die Brust nun ganz ab kommt- Mastektomie hatte mich leider nicht vor erneuten TNBC geschützt- habe ich nicht Biopsieren lassen. Die erste, eine sonst großartige Diagnostikerin in einem großen spezialisierten Zentrum, ging sogar von 5-6 bösartigen Herdbefunden aus. Der zweite Radiologe in einem Klinikum sprach von min 2 Karzinomen, die anderen hielt er für fragwürdig. Ablatio daher vorgezogen, nur zwei Wochen nach Geburt des Kindes. Und was soll ich sagen: Sie haben sich alle geiirt! Wir haben es gestern erfahren und sind unendlich glücklich! Ich sah mich diesmal mit mehr als einem Bein im Grab, da man bei dem rasanten Wachstum (letzter Schall war erst im Februar und da war nichts) von Metastasen ausgegangen ist… Natürlich bin ich nicht ganz über den Berg, die nächsten zwei Jahre sind noch kritisch bei TNBC nach der zweiten Diagnose, aber die Nachricht dass es nun doch keine Metastasen sind und nicht eine Krebszelle in der Pathologie entdeckt wurde schenkt mir wieder mehr Vertrauen in meinen Körper. Wunder gibt es doch. Selbst der beste Arzt kann sich mal irren! Ganz liebe Grüße |
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#645
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Hallo zusammen,
wie versprochen der aktuelle Bericht: Im Dezember werden es 15 Jahre nach TN, G 3 und es ist nie etwas zurückgekommen. Ich habe mich verändert und mein Leben hat sich verändert. Inzwischen bin ich 51 und neu verheiratet mit neuem Beruf (Vollzeit) und Oma von zwei Zwergen! Hoffentlich hilft dies, etwas Mut zu hinterlassen oder ein Tränchen zu trocknen. Liebe Grüße und Zuversichtl 😘 |
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