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#1
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Nach meinem Gehirntumor und zwei Operationen war nichts mehr selbstverständlich.
Die Krankheit war akut, bedrohlich – und auch danach war nicht einfach „alles gut“. Vor allem die Konzentration hat mir zu schaffen gemacht. Gedanken rissen ab, der Kopf fühlte sich oft wie leer oder überfordert an. In dieser Phase habe ich begonnen, genauer auf meine Ernährung zu achten. Nicht aus Hoffnung auf ein Wundermittel, sondern weil ich meinem Körper etwas geben wollte, das ihn unterstützt. Omega-3-Öl mit Vitamin A war ein Teil davon. Und das sage ich als Skeptiker, was Nahrungsergänzung anbelangt. Angefangen habe ich nach dem Motto "schaden wird es schon nicht". Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass mir das im Alltag hilft: klarere Momente, weniger mentale Erschöpfung, etwas mehr Stabilität im Kopf. Kein Zauber, kein Versprechen – aber spürbare Unterstützung. Ich teile das, weil ich weiß, wie hilflos man sich fühlen kann, wenn der Körper plötzlich nicht mehr funktioniert wie früher. Manchmal sind es kleine Dinge, die einem ein Stück Vertrauen zurückgeben. |
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#2
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⚠️ Vitamin A (Retinol!) – Vorsicht
Vitamin A ist fettlöslich und kann sich im Körper anreichern. Warum problematisch: Überdosierung möglich, besonders bei Nahrungsergänzung kann Leber belasten bei Krebserkrankungen gibt es Hinweise, dass hohe Dosen bestimmter Antioxidantien (inkl. Vitamin A/Retinol) Chemo- oder Strahlentherapie beeinträchtigen könnten neurologische Nebenwirkungen bei Überdosierung (Kopfschmerz, Druckgefühl) ➡️ Nach Hirntumor wird Vitamin A als Supplement meist NICHT empfohlen, außer bei nachgewiesenem Mangel und ärztlicher Verordnung.
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Mors rogat: Quid tempore tuo faceres, si ego non existerem? Der Tod fragt: Was würdest du mit deiner Zeit anfangen, wenn es mich nicht gäbe? |
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#3
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Danke Falco für deine Antwort.
Ich weiß, das bei Nahrungsergänzungsmitteln sehr oft überdosiert wird. Das habe ich mir auch angesehen. Die Dosierung in dem Öl entspricht 50 % des empfohlenen Tagesbedarfs (NRV). Ich habe das auch mit meinem Arzt abgesprochen. Nach abgeschlossener Therapie besteht bei moderater Dosierung keine generelle Kontraindikation, insbesondere wenn keine Lebererkrankung vorliegt. Im Zweifel ist eine ärztliche Rücksprache sowieso IMMER sinnvoll. Sobald ich den geringsten Zweifel hätte, würde ich das gleiche Öl ohne Vitamin A nehmen. Ich denke, dass mein "Nebel" im Kopf eher durch das DHA im Öl verschwunden ist. Wenn ich es aber nicht mehr einnehme, taucht dieses Erschöpfungs-Nebel nach spätestens 3 Monaten wieder dauerhaft auf. |
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