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#1
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Hey Leute, mich hat es leider auch erwischt.
Ich habe vor vier Tagen etwas Komisches am linken Hoden getastet und bin am nächsten Tag direkt zu einer Urologin gegangen. Nach dem Ultraschall war relativ schnell klar: dringender Verdacht auf Hodentumor. Ich bekam eine Überweisung ins Krankenhaus und wurde dort am nächsten Tag vorstellig. Dort erfolgte ein erneuter Ultraschall mit demselben Befund: Verdacht auf Hodentumor, inhomogener linker Hoden mit sogenanntem „Sternenhimmel“, vor allem im oberen (superioren) Bereich. Der rechte Hoden war unauffällig. Daraufhin wurde direkt die Entnahme (Orchiektomie) für sechs Tage später festgelegt. Anschließend wurden ein CT sowie Tumormarker bestimmt. Die Marker waren alle im grünen Bereich. Im CT zeigten sich drei Lymphknoten mit grenzwertiger Größe von etwa 8 bis 15 Millimetern. Daraufhin wurde die OP-Strategie geändert und ein Schnellschnitt geplant. Genau das macht mich im Moment ziemlich verrückt. Eine direkte Entnahme wäre für mich irgendwie einfacher gewesen. Jetzt habe ich Angst, dass man sich mit dem Schnellschnitt absichern will – eventuell wegen eines Lymphoms oder Sarkoms – und nicht etwa, weil eine realistische Chance auf etwas Gutartiges besteht. Daran glaube ich ehrlich gesagt nicht. Vor allem taste ich am linken Hoden oben aufgesetzt, ungefähr in der Region des Nebenhodenkopfes, einen etwa 2 × 2 cm großen Knubbel. Das ist auch meine Hauptangst in Richtung Lymphom oder Sarkom. Auf diesen Tastbefund ist allerdings keiner der beiden Urologen im Rahmen des Ultraschalls konkret eingegangen. Die Zeit bis zur OP macht mich so verrückt. Viele liebe Grüße Geändert von Kölner889 (08.02.2026 um 15:28 Uhr) Grund: Vertippt |
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#2
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Hey Kölner ,
ich hoffe wat fott es, es fott und es hätt noch immer joot gegange. Drücke die Daumen für die OP, die wahrscheinlich schon war, bzw. für die anstehenden Untersuchungen, dass sich die Lymphknoten nicht bestätigt haben. So ein Driss! aber wier ich so oft höre: der Hodenkrebs ist der beste Krebs den sie sich einfangen konnten. Hoffen wir das einfach mal ! Grüße aus dem Rheinland |
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#3
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Die OP Strategie wurde höchstwahrscheinlich nicht geändert. Du hast das etwas missverstanden. Der Schnellschnitt wird vor der Entfernung routinemäßig nach freilgung des Hodens durchgeführt. In den meisten Fällen kann der Operatuer bereits nach Schnellschnitt erkennen ob es bösartiges Gewebe ist. In diesem Fall wird gar nicht auf irgendwelche Wrgebnisse gewartet sondern der Hoden direkt entfernt. Es gibt vermutlich wenige in dem Forum die keinem Schnellschnitt hatten, außer der Befund war durch Metastasen und/ oder Größe mehr als eindeutig.
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#4
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Hey Leute,
das Ding ist raus, reines Seminom pT2 aber keine Lymph und Blut Infiltration und auch Nebenhoden+Samenstrang in Ordnung. Ich habe 3 grenzwertige Lymphknoten von 8, und 15mm. Aktuell warte ich auf die Ergebnisse des microRNA Markers allerdings mache ich mir nix vor das werden Metastasen sein. Die Uniklinik würde hier nicht direkt die 3 Zyklen PEB geben sondern erstmal operieren. Ich bin total im Zwiespalt :/ angeblich brauchen 70% nach der OP keine Chemo, 30% aber schon. Ich tendiere aktuell eher direkt zur Chemo, alleine für den Kopf, da dadurch das rezidiv Risiko deutlich niedriger wäre und auch alles platt gemacht werden würde das zum OP Zeitpunkt schon irgendwo schlummert. Wie ist eure Einschätzung? Viele Grüße |
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#5
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Hallo Kölner889,
hoffe es geht dir gut. Da ich auch in einer ähnlichen Situation bin und auch diesen Test gemacht habe würde mich interessieren wie dein Test ausgefallen ist, und für welche Therapie du dich letztendlich entschieden hast. Viele Grüße |
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