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#1
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Hallo in die Runde,
meine Akkuttherapie wegen meines hormonellen Brustkrebes endet heute mit der letzten Bestrahlung - Chemo hatte ich keine - und geht dann weiter mit etlichen Jahren Letrozol, welches ich schon vier Monate nehme und gut vertrage. Meine Werte waren soweit okay, Oncotype 13. Lediglich der Ki67 fiel nicht unter 10, sondern blieb bei 20 steht - OP Präparat -. Auf Antrag bei der Krankenkasse wurde mir nun Ribocilib genehmigt, worüber ich glücklich bin, hoffe ich vertrage es gut. Nun meine Frage: Wann habt ihr mit diesem Medikament nach der Akkuttherapie begonnen ? Eine AHB steht bei mir nicht an, würde aber gerne Mitte Juni zwei Wochen mit meiner Familie nach Österreich in den Urlaub fahren. Fange ich nun vorher mit dem Medikamtent an, suche ich mir in Österreich einen Arzt zwecks Blutkontrolle oder warte ich bis Ende Juni, was mir ein schlechtes Gewissen macht. Komme mir dabei undankbar vor. Mache mir Sorgen, dass Ende Juni zu spät ist, überlege zu stornieren. Egal wie ich es drehe ich komme zu keiner Lösung. Die Onkologin sagt grundsätzlich ist früher immer besser, in meinem speziellen Fall könnten wir aber auch bis Ende Juni warten. Also wann habt ihr begonnen mit dem Medikament ? Urlaub mit Kisquali oder warten ? Es wären dann jetzt praktisch noch 8 Wochen bis Ende Juni. Mache mir die Entscheidung sehr schwer. Es war Krebs, kein Schnupfen. |
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#2
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Hallo liebe Schilli1307,
bezügl. Kisq*** kann ich dir, aus eigener Erfahrung, nur raten - mach erst mal den Urlaub - sammle ordentlich Kraft - genieße die Auszeit und mach in Ruhe den Urlaub. Das Zeug ist wirklich nicht ohne - und mich hat es komplett weggeschmissen (was aber bei jedem anders ist). Wenn ich das heute noch mal überdenken könnte, würde ich versuchen, erst mal wieder richtig auf die Füße zu kommen und fit zu werden und dann mit Kisq*** anfangen. Aber das ist nur eine ganz eigene, persönliche Erfahrung. Vielleicht verträgst du es gut und kannst deinen Urlaub trotzdem genießen. Meine Onkologin hat mir ganz klar gesagt, dass (für mich) Kisq*** ein sog. "Add on" ist und ich für mich alleine entscheiden kann/muss, ob ich es einnehme. Mittlerweile habe ich die Therapie abgebrochen, weil die Nebenwirkungen mich wirklich umgeschmissen haben und ich das keine Jahre mehr mitmachen möchte. Sprich vielleicht noch mal mit deiner/m Onkolgen und löchere ihn/sie mit allen Fragen und Bedenken. Letztendlich wird es immer nur deine ureigene Entscheidung sein, mit der du leben musst/wirst. Ich wünsche dir viel, viel Kraft und den Mut, die für dich richtige Entscheidung zu treffen. Alles Liebe vom Sternchen |
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#3
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Hallo Sternchen63,
lieben Dank für das Teilen deiner Erfahrung. Das hilft mir ungemein. Glaube die Onkologin könnte schon genervt sein von meinen Fragen. Letztendlich sagt sie ich kann es nur besser nicht schlechter machen, da Kisquali in meinem speziellen Fall ein Zusatz ist. Mein schlechtes Gewissen sagt mir dann immer, dass ich doch dankbar sein muss und nichts verspielen darf, was ja aber eigentlich nicht der Fall ist. Nun hat sich nach Bestrahlungsende meine Brust entzündet und wahrscheinlich ist damit die Entscheidung gefallen. erstmal alles Abheilen zu lassen. Hoffe dann auf gute Verträglichkeit des Medikaments. Ganz liebe Grüße
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