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#1
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Zitat:
Es gibt manchmal Ärzte, die schlechte Erfahrungen gemacht haben und übervorsichtig sind. In so einem Fall reicht es eigentlich, wenn der Patient mündlich, aber vor mindestens zwei Ärzten, erklärt, daß seine Angehörigen vollständige Auskunft erhalten dürfen. Davon abgesehen: Jeder Patient hat das Recht, sich die gesamte Krankenakte und alle schriftlichen Befunde kopieren zu lassen. Das würde ich auf jeden Fall tun, denn evtl. braucht man diese ja auch für eine Zweitmeinung, nämlich dann, wenn die Auskunftsbereitschaft der Ärzte weiterhin so schlecht bleibt. Ich habe - trotz auskunftsbereiter Ärzte - mehrere sog. "Kompetenzzentren" für Lymphome angerufen und die vorgeschlagene Therapie mit Ober- oder Chefarzt noch einmal besprochen. Das war sehr hilfreich, da ich auf diese Weise feststellte, daß wir im Schwabinger Krankenhaus vom dortigen Chefarzt, Prof Nerl, absolut nicht nach den üblichen Standards behandelt wurden, sondern suboptimal. Wir haben daraufhin in ein Unikrankenhaus gewechselt, wo die Therapie dem derzeitigen medizinischen Stand angepaßt wurde. Es ist also empfehlenswert, sich gut zu erkundigen, lieber öfter als zu wenig. Auch hier im Forum kann man anhand konkreter Diagnosen und Befunde gezieltere Fragen stellen. Also: Auf jeden Fall die Akte beschaffen und dann - wie Sonja bereits empfohlen hat - einen Termin beim zuständigen Arzt in der Sprechstunde machen. Wenn er merkt, daß man sich auskennt, wird er sich auch mehr Mühe machen, umfangreiche Auskünfte zu erteilen und auf Fragen einzugehen. Alles Gute, Christina |
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#2
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So, heute hat man festgestellt, das sie sich eine bakterielle Hirnhautenzündung eingefangen hat. Daher kommen auch die Lähmungserscheinungen in Armen und Beinen. Jetzt sucht man den genauen Erreger damit man entsprechend behandeln kann.
Die Ärzte rücken auch mal so langsam mit Info´s raus, generell ist die Situation aber unbefriedigend. Hoffen wir mal das es bergauf geht. Hat hier schon mal jemand Erfahrung mit Hirnhautentzündung in Verbindung mit einer Chemo gemacht ? Gruß, Meikel |
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#3
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Hallo christina,
danke für den hinweis. bei uns im kh war es so, daß bei der ersten begegnung mit dem arzt und mit dem team das im vorfeld geklärt wurde, daß ich als angehörige jederzeit auskünfte und einsichten erhalte. tschuldigung, das hatte ich natürlich vergessen. da hast du natürlich recht. Hallo meikel,das ist ja nun alles andere als einfach mit deiner mam. die frage von wegen hirnhautentzündung und chemo kannst du evtl. im s.e.l.p.e.v. stellen unter kontakt. denke da bekommst du fachmännische antworten. kann zwar 2 tage dauern, aber dort sitzen eben die spezialisten. bis dann alles liebe und alles gute für deine mam viel kraft für euch Sonja
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#4
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Hallo Meikel,
wie geht es Deiner Mama ? Hat sie die Hirnhautentzündung überstanden ? Hast Du mal Antworten bekommen bezüglich Deiner Frage von wegen Chemo und Hirnhautentzündung ? Ich hoffe, es geht Deiner Mama besser und Dir somit auch. Wenn es geht, laß doch mal was hören. Bis dahin ganz lb Gr Sonja
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#5
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Hallo,
ich weiß langsam nicht mehr was ich von der ganzen Sache halten soll. Sie wurde jetzt die letzten 10 Tage auf bakterielle Hirnhautentzündung behandelt. Gestern kam dannn die Auskunft sie hätte keine HHE sondern es wären "eiweißhaltige Erreger". Was das genau ist wollte mir keiner erklären. Auf jeden Fall soll sie ab Montag mit Cortison und einer "gezielten Chemo" behandelt werden. Welches "Ziel" damit verfolgt werden soll konnte mir aber auch niemand sagen. Ich habe mittlerweile den Eindruck, das der Krebs schon stark gestreut hat, das aber niemand zugeben will. Vielleicht von Anfang an ne falsche Diagnose ?? Keine Ahnung..... Noch am Rande: Der Vater eines Bekannten ist diese Woche an NHL verstorben, d.h. 3 Tage nach der 1. Chemo versagten die Nieren und innerhalb von 3 Stunden war er tot. Er hat vorher 9 Jahre seit der ersten Diagnose auf NHL problemlos gelebt. Seltsamerweise kamen die Komplikationen bei meiner Mutter auch 3 Tage nach der 1. Chemo... Danke an alle für die Anteilnahme, Gruß, Meikel |
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#6
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...seit gestern liegt unsere Mutter mit einer Lungenentzündung auf der Intensivstation im Koma. Die Ärzte haben wenig Hoffnung.......
Ich verstehe das alles nicht, vor 6 Wochen sagte man ihr das NHL seo problemlos zu behandeln. Gruß, Meikel |
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#7
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hallo meikel, das ist ja furchtbar. ja infekte sind wirklich zu fürchten.
trotzdem nicht aufgeben, die ärzte haben doch auch damit erfahrung und werden doch einen weg für deine mama finden. ich schicke dir alle guten wünsche und drücke euch ganz fest die daumen. lb gr sonja |
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