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#1
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Hallo liebe Maria,
ich hoffe, dass es bei Dir "nur" eine Mastitis ist!!!!! Wenn in der Mammo und im Ultrasschall kein Herd zu sehen ist, dann hat sich sicher mit großer Wahrscheinlichkeit kein Ca gebildet!!!!!!!!!!! Bei mir fing es im Oktober 2005 auch mit einer "Brustentzündung" an und wurde von der Hausärztin auch so behandelt - mit kühlenden Umschlägen ... Als das nicht richtig besser wurde, bin ich nach einer Woche zur Gyn gegangen und die haben mich gleich zur Mammo geschickt und da wurde ein 2,5 großer Tumor gefunden und einen "Hof" von 4 cm drumherum, der auch gleich "bösartig" aussah, schon vor der Probeentnahme so bezeichnet! Das wurde auch bestätigt. Jetzt habe ich die Behandlung von 8 Chemos innerhalb einer Studie hinter mir, danach die OP (nun brusterhaltend!) und zur Zt. die Bestrahlungen. Es war alles auszuhalten, wenn einem auch manchmal sau-schlecht war. Aber das geht vorbei!!!!!!!!!!! Nun hoffe ich auf eine gute Prognose und freue mich, dass ich bald alles überstanden habe! Auf Statistiken achte ich bewusst nicht, die machen bloß Angst - und weiter nichts!!!!!!!!!!!!!Jeder Mensch ist anders und die "Brustkrebse", diese Biester auch!! Ich wünsche Dir gute Besserung und weiterhin Hoffnung und die Gewissheit, dass es kein Ca ist!!!!! Liebe Grüße Reinhild |
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#2
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Hallo Elli,
Ich danke dir für deinen Beitrag! Wenn du alles gelesen hast, was ich gsechrieb habe, weißt du, dass ich vor dem Termin bei meinem Frauenarzt stundenlang recherchiert und 2 Diagnosen zu meinen Symptomen vermutete: „Paget-Karzinoms“ oder „Inflammatorisches Karzinom“, was ich dem Arzt auch sofort gesagt habe. Damit er weiß, dass ich informiert bin. Er fügte eine dritte mögliche Diagnose, zu der die Symptome auch passten: „Mastitis“! Und er verschrieb mir das Antibiotikum „Staphylex“! Er wollte mich dann bald wieder sehen, d. h. die Brust, ich verließ die Praxis mit einem Termin für morgen! Da werde ich gerade mal 5 Kapseln eingenommen haben. Gestern nach dem Termin suchte ich natürlich wiederum Info, nun über „Mastitis“! Es ist zwar „nur“ eine Entzündung, kann aber auch böse werden! Also, ist diese Diagnose keine Entwarnung. Meine Angst ist nicht viel kleiner geworden. Es ist etwas besser geworden, Rötung und Hitze sind etwas zurückgegangen. Mammografie hat mein Frauenarzt sofort gemacht, ich ging ja zur Vorsorge und das macht er immer, auch Sonografie. Er fand keinen Herd, so seine Worte. Meinst du, ich soll zu einem anderen Radiologen gehen? Einfach so? Wegen einer neuen Mammografie? <<< Und ob ich Hektik gemacht habe. So lag ich also dann innerhalb von 3 Tagen im Krankenhaus >>> Und was wurde dann im Krankenhaus gemacht? <<< Falls sich die Beschwerden unter dem Antibiotikum nicht bessern bezw. verschwinden sollten, würde ich mir eine Zweitmeinung einholen. >>> Ich denke, mein Frauenarzt sollte in dem Fall, dass das Antibiotikum nicht helfen würde, selbst weitere Tests machen müssen, denn diese Tatsache würde seine Diagnose nicht bestätigen, es wäre dann doch nicht „nur“ Mastitis, sondern eben eine von „meinem“ Selbstdiagnosen! <<< Bei mir ist es eigentlich immer so, das die Ungewißheit mich völlig fertig macht. >>> Das ist nicht nur bei dir so! bei mir ist es auch so! Ich bin ja sofort zum Arzt gegangen, die Brust war nur einen Tag so rot und heiß. Davor juckte sie zwei Tage. Wie weit bist du schon bei deiner Behandlung, wenn ich fragen darf? <<< Du siehst, auch mit dieser Diagnose, sollte sie sich denn bestätigen, kann man leben. Vielleicht nur ein bisschen anders. >>> Das ist ja auch meine Meinung! „ein bisschen anders“ ist vielleicht untertrieben? Oder? <<<Ich halte Dir auf jedenfall die Daumen, das sie bei Dir noch alles zum Guten wendet. >>> Dafür danke ich dir! Morgen werde ich noch einmal die Meinung von meinem Frauenarzt hören, ob er seine Diagnose bestätigt findet. Wenn ja, muss ich die Kapseln vielleicht zu Ende einnehmen, 20 Stück. Aber wie gesagt, auch „Mastitis“ ist nicht ohne und kann maligne werden. <<< Ansonsten findest Du hier immer jemanden, der ein offenes Ohr für Deine sorgen und Nöte hat. >>> Das ist sehr, sehr lieb von euch! Es gibt mit etwas Ruhe und Gelassenheit! Aber auch wenn alle Symptome verschwinden, meine Angst wird bleiben! Denn leichtere Brustentzündungen habe ich schon mal gehabt, diese ist nur die schlimmste! Dir alles Liebe und Gute auf deinem weiteren Weg zur völlugen Genseung! Liebe Grüsse Maria |
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#3
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Hallo, liebe Maria,
gute Nachrichten, ich freu mich! Zitat:
...Mastitis stellt keinen Risikofaktor für eine spätere bösartige Erkrankung dar. http://www.krebsinformation.de/Frage...stopathie.html) Oder meinst Du da vielleicht Mastopathie? Die kann, wenn auch selten, zur Krebsvorstufe werden, je nach Art. Das wirklich gefährliche an der Matopathie aus meiner eigenen Erfahrung ist, dass ich ein ziemlich gespanntes Verhätlnis zu meiner Brust entwickelt hatte. Sie tat ja eh dauern weh, spannte, nervte ungemein. Paradoxes Resultat: Ich habe sie ignoriert (und, noch schlimmer, dann auch bei der Früherkennung geschlampt) und den Krebs erst bemerkt, als sich die Brustwarze einzog (da hatte er sich aber schon in alle Quadranten der Brust vorgearbeitet). Dass meine Mastopatie den Krebs ausgelöst hat, ist medizinisch/statistisch sehr unwahrscheinlich - aber sie hat ihm eine gute Tarnung geboten. Dagegen kann man aber was tun! Insofern ist es also in jedem Fall richtig, wenn Du schreibst: Zitat:
Renate |
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#4
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Hallo, liebe Renate,
Danke für deinen Posting für mich! Du fragst, ob ich Mastitis schreibe, doch Mastopathie denke! Nein, mein Frauenarzt hatte bei der ersten Untersuchung (Mammografie und Ultraschal!) eindeutig „Mastitis“ gesagt! Und gestern bei der zweiten war er sich ganz sicher: das bestätige ihm die Blutuntersuchung! Ich hatte angefangen das Antibiotika Staphylex einzunehmen, es ist auch besser geworden, nun hieß es, ich soll die ganze Dosis nehmen und nächsten Donnerstag wieder zu ihm! Ich hatte mich nach dem ersten Termin wieder ins Internet begeben, nach „Mastitis“ suchend! Auf „Mastopathie“ bin ich auch gestoßen! Zitat: „Eine Mastitis nonpuerale kann entweder eigenständig ohne erklärliche Ursache, in Begleitung verschiedener gutartiger Brusterkrankungen, zum Beispiel der Mastopathie und Mastodynie, auftreten oder ein Anzeichen für Brustkrebs darstellen“ Hiervon klingt es so, als ob auch die Mastopathie gar nicht so schlecht sein soll!!! *lach*! Danke für den Link!!! Den werde ich mir auch weiter angucken und lesen! Ich habe mir sehr viel Information über „Mastitis „in einem Textdokument gespeichert, diese aber noch nicht ganz durchgelesen! Was mich bei der Diagnose „nur“ Mastitis ängstigt, ist u. a. dieses: Die wichtigste Differentialdiagnose ist das „inflammatorische Mammakarzinom!“ Bessert sich die Erkrankung trotz Therapie nicht, so muss umgehend weitere Diagnostik veranlasst werden: • Mammographie • Biopsie zur histologischen Begutachtung <<<… dass ich ein ziemlich gespanntes Verhätlnis zu meiner Brust entwickelt hatte. Sie tat ja eh dauern weh, spannte, nervte ungemein. >>> Mir geht es auch ähnlich! Meine Brust war mir auch immer sehr empfindlich! Ich hatte Probleme mit Selbstdiagnose: betastete mich vielleicht falsch, fand IMMER viele Knoten… was wohl an der Aufbau der Brust liegt. Ich liess es sein, überlies es dem Arzt. Nur jetzt habe ich den schmerzenden brennenden Klumpen auch selbst festgestellt!!! Die Vorsorge hatte ich dieses Mal auch etwas verschlampt, ich glaube, ich war 3 Jahre nicht mehr da. Ich war nun WÜTEND gegen mich selbst! <<< Dass meine Mastopathie den Krebs ausgelöst hat, ist medizinisch/statistisch sehr unwahrscheinlich - aber sie hat ihm eine gute Tarnung geboten. >>> Das gilt aber auch für die Mastitis! Siehe oben unter „Differentialdiagnose“! Wenn bei den sich so ähnelten Symptome meine Mastitis ausgeheilt ist, soll nun – denke ich! – auch nach inflammatorische Mammakarzinom geforscht werden… eben damit diese auch ausgeschlossen werden kann! Bin also gespannt, ob mein Arzt nächste Woche es tut! Oder sagt, das war es, es war „nur“ Mastitis, die haben wir geheilt… denn die Mastitis kann, wie du es sehr treffend beschrieben hast, auch eine Tarnung für ein Krebschen gewesen sein! Viele liebe Grüsse auch von mir für dich Maria |
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#5
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Liebe Maria,
Liebe IBC-Interessierte, so ein Verdacht kann einen wirklich umhauen. Es tut mir sehr leid für jede Frau, die da durch muss. Ich habe mir lange überlegt, ob ich mich einmischen soll, schliesslich möchte ich niemanden unnötig in Angst versetzen. Weil ich mir nach (bisher) glücklich überstandener Diagnose und Therapie eines inflammatorischen Mammakarzinoms vorgenommen habe, zur Aufklärung über diese seltene Krebsform (nur ca. 3-5 % aller BK-Fälle), über die leider auch viele Frauenärzte und Onkologen nicht ausreichend Bescheid wissen, beizutragen, will ich hier einfach kurz über den Verlauf der Diagnostik bei mir berichten: Aufgrund des Verdachtes (mässige Rötung) überwies mich meine Frauenärztin sofort an ein BK-Zentrum/Uniklinik; dort wurden gleich folgende Untersuchungen unternommen: · Mammographie (kein eindeutiger Befund) · Ultraschall (kein eindeutiger Befund) · MRT (Kermspin) Diese drei Methoden ergänzen sich gegenseitig, sind so genannt ‘komplementär’. Ein erfahrener Diagnostiker (am besten zwei) kann/können damit die Diagnose bereits entscheidend eingrenzen. Bei mir verdichtete sich der Verdacht auf einen so genannten entzündlichen BK zunehmend. Da sich in der Mammographie ein Areal mit verdächtigem Mikrokalk zeigte (zur Feststellung von Mikrokalk ist vor allem die Mammographie geeignet) machte man in dem Bereich unter sonographischer Kontrolle eine · Stanze. Nach wenigen Tagen erhielt ich Entwarnung: keine bösartigen Zellen (Mikrokalk an sich muss nicht gleich Krebs sein, kann aber ein weiteres Verdachtsmoment sein!), wiederum zwei Tage später, folgte aber der erneute Alarm. Mein Gynäkoonkologe teilte mir mit, meine Blutwerte wären vom Labor eingetroffen und hätten für das · CRP (C-reaktives Protein) normale (!!) Werte ergeben, was darauf hindeute, dass es sich doch nicht um eine Entzündung im Sinne einer Mastitis non-puerperalis handle, man müsse nochmals stanzen. Es wurde nochmals gestanzt, diesmal auf der entgegengesetzten (von der Brustwarze aus gesehen) Seite. Das Ergebnis war eindeutig und für den erfahrenen ‘Stanzer’ von blossem Auge sichtbar: bösartig, Krebs, inflammatorisches Mammakarzinom. (Wurde natürlich später durch die Pathologie bestätigt und genau spezifiziert) Das Irreführende an der Bezeichnung „entzündlicher Brustkrebs" ist, dass es sich bei diesem BK - im Gegensatz zur Mastitis - nicht um eine echte Entzündung handelt (für die ein erhöhtes C-reaktives Protein CRP aussagekräfig ist), sondern um eine Blockierung der Lymphgefässe in der Brusthaut durch die Krebszellen, wodurch die Haut wie entzündet aussieht. Insofern spricht ein normales CRP gegen das Vorliegen einer Entzündung (Mastitis) und in Kombination mit den anderen Diagnoseinstrumenten eher für das Vorliegen eines entzündlichen BKs. Hier im KK gab es vor Jahren schon mal eine Diskussion zur die Diagnostik des IBC: http://www.krebs-kompass.org/Forum/s...ead.php?t=3923 Was auch stets bedacht werden muss: Beim entzündlichen BK findet sich meist kein tastbarer Knoten. Der Tumor breitet sich eher ‘wie ein Schneefeld’ aus. - Hier noch ein Link mit wichtigen Informationen (die englische Version ist besser): http://www.ibchelp.org/gsymptoms (Deutsch) http://www.ibcresearch.org (Engl) http://www.ibcsupport.org (Engl.) Wichtigste Anfangsinformation ist ferner, dass der entzündliche BK (das inflammatorische Mammakarzinom) die einzige Subgruppe ist, bei der der Zeitfaktor eine entscheidende Rolle spielt. Weil die Krebszellen sich über die Lymphgefässe in der Haut ungefiltert durch Lymphknoten schnell im Körper ausbreiten können, ist es sehr wichtig, dass die Therapie sofort (d.h. sobald die Diagnose gesichert ist) mit einer (neoadjuvanten) Chemotherapie begonnen wird. Alles Gute für alle, die sich mit dieser besonders üblen Diagnose auseinander setzen müssen! (und für die andern natürlich auch!) Bitte kümmert Euch nicht um Prognosen und Statistiken. Jeder Krankheitsverlauf folgt eigenen, individuell ganz unterschiedlichen Regeln; Statistiken machen nur Aussagen über ein Kollektiv. In den letzten Jahren sind dank neuer Substanzen und Erkenntnisse grosse Fortschritte erzielt worden. Ich kenne etliche Frauen, die wie ich ihren IBC bereits seit mehreren Jahren überlebt haben. Alles Liebe viola |
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