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#1
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Hallo Babylein!
Meine Mutter hatte vor 17 Jahren BK und hatte sich damals für eine völlige Entfernung der linken Brust inkl. einem kleinen Teil des Brustmuskels entschieden. Außerdem ließ sie sich alle Lymphknoten entfernen, von denen 2 befallen waren. Sie bekam 6 Zyklen CMF und sonst gar nichts. Seitdem ist sie gesund und es kam nie mehr etwas nach. Sie hat allerdings, und das denke ich hat sehr dazu beigetragen, alles mögliche an Alternativmedizin mitgenommen. Das ging von Mistel bis zur Fiebertherapie in eine Krebsklinik. Du siehst also, es gibt auch solche Frauen die schon eine ganz lange Zeit gesund sind. Ich hab vor in die Fußstapfen meiner Mutter zu treten. Liebe Grüße Christine
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Da wo ich bin ist oben! ![]() |
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#2
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Die Statistiken gibt es. Je nach Tumorstadium sind die Chancen, dass Metastasen auftreten, sehr unterschiedlich. Aber die Statistik sagt nichts über mich. Ich würde mir die Statistiken nur ansehen, wenn es um eine Therapieentscheidung geht.
Bei mir liegt die Diagnose 6,5 Jahre zurück. Ich bin froh, dass es keinen Rückfall gab. Bei der Freundin meiner Vermieterin liegt die Diagnose 10 Jahre zurück. Die Dame hatte übrigens eine Lebermetastase, die operiert wurden. Auch bei ihr gab es keinen Rückfall. Vor 4 Jahren begegnete mir eine Dame, die ca 75 Jahre alt war. Sie hatte vor 45! Jahren Brustkrebs (Brustamputation, Bestrahlung der Brust, Zerstörung der Eierstöcke durch Bestrahlung). Sie ist seitdem gesund. Mit liebem Gruß Dorothea |
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#3
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Ich kann zwar nichts zu irgendwelchen Statistiken beitragen, aber ich denke, dass sich hier im Forum eben hauptsächlich akut erkrankte bzw. in Therapie befindliche Frauen melden.
So bekomme auch ich manchmal den Eindruck, als gäbe es nur negative Entwicklungen. Aber ich gebe zu bedenken, dass sich die wohl die meisten Frauen im Laufe der "Nicht-wieder-erkrankt-Zeit" aus den Foren zurückziehen bzw. auch nicht dauernd zusätzlich daran erinnert werden wollen. Ich kann jetzt zwar aktuell leider keine Langzeitüberlebende nennen, aber ich bin fest davon überzeugt, dass wir alle dazu gehören. Liebe Grüße Gaby |
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#4
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Die Großmutter meines Mannes bekam Anfang der 70´ger Jahre Brustkrebs, es folgte Ablatio und Bestrahlung. Sie ist 1997 mit 89 Jahren an Herzversagen gestorben, der Krebs kam nie wieder.
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LG Pia *Streite nie mit einem Dummen - dazu musst du auf sein Niveau herab und dort schlägt er dich mit seiner Erfahrung* |
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#5
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Hallo Babylein,
Der gleiche Eindruck habe ich auch. Ich glaube allerdings dass die Frauen die „ geheilt“ sind, sich nicht mehr mit diese Foren beschäftigen. Vielleicht hat man keine Lust sich daran zu erinnern. Eine Nachbarin hatte Krebs vor 11 Jahre, mit volles Programm und es ist für sie auch nur noch ein böse Erinnerung . Sie ist aber Vegetarierin. Eine Bekannt hatte Krebs so vor mindestens 15Jahre ( wenn nicht noch mehr, müsste nachfragen) und ihre Mutter war vor 35 Jahre an Krebs gestorben. Sie hat chemo und Bestrahlung bekommen. Sie ist wieder ganz gesund und Mutter 2 Töchtern. Und meine Freundin ( Ablatio, 6 chemos, 25 Bestrahlung, 5 Jahre Hormone) hat gerade ihre Untersuchung nach 6 Jahre hinter sich, alles in Ordnung. Diese beide haben ihre Lebensart nicht geändert, ernähren sich nicht extra gesund, treiben kein Sport...und habe kein zusätzliche Präparate genommen Aber natürlich höre ich auch hier und da von rezidiv, auch von Genesung, kenne aber nicht die Leute persönlich und weiß nicht welche Behandlung die bekommen haben. Wir sollen uns nicht von schlechte Prognose entmutigen lassen. Wir brauchen unsere ganze Kraft wir unsere Sieg. In diesem Sinn Alles Liebe Marinette |
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#6
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Hallo!
Also meine Mom lebt immerhin seit 9 Jahren mit Brustkrebs, liegt momentan allerdings im Sterben. Sie hat alles durch: Chemo, Bestrahlung, Homöopathie usw. Hat alles ausprobiert. Sie hatte die ganzen 9 Jahre, abgesehen vom letzten halben Jahr und noch ein paar Monaten zwischendrin fast immer eine sehr gute Lebensqualität. Durch meine Mutter (KH) habe ich 2 Frauen "kennengelernt", die erst nach 12, bzw die andere erst nach 17 Jahren einen Rückfall hatten. Wie die Geschichte ausging, kann ich nicht sagen, da es nur so ein Krankenhaus-Kontakt war. Die Mutter meiner Ärztin lebte nach Brust-OP OHNE irgendwelche behandlungen noch 8 Jahre. Meine Nachbarin hatte vor 19 Jahren Brust-Krebs, hat sich nur alternativ behandeln lassen (keine OP o. ä.) Den Knoten hat sie heut noch. Obwohl er laut Ärzten bösartig war, geht es ihr bestens und sie hat 3 gesunde Kinder zur Welt gebracht. Es gibt also auch Fälle, die Hoffnung machen! Alles Gute an alle! |
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#7
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Danke, für alle Antworten!
Das gibt Mut!!! Ich denke auch, dass die Masse der Frauen, die den BK schon etliche Jahre haben, sich nicht in Foren "rumtreiben" mehr. Schreibt weiter...diese guten Geschichten brauchen wir ja alle... @soya auch dir danke für deine mitteilungen, wahnsinn, dass du soviele gute Beispiele kennst. Ich wünsche Euch alles Gute, vorallem für deine Mum!!!
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