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#1
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Hallo Ginie,
schön das du dich wieder meldest. Klingt doch schon sehr gut, was du da schreibst und jetzt wird es immer ein Stückchen besser. Das ist doch was. Also mit den Rezepten für Lymhdrainage ect. muss mein Mann entweder in die KLinik gehen oder auch unser HNO (also Fachärzte) stellt sie aus. Es wird euch nichts anderes übrigbleiben als zum Facharzt zu gehen. Alle HA stellen nur ein Rezept pro Quartal aus. Was ja wirklich zu wenig ist. Ich wünsche deiner Mama weiterhin alles Gute. Bis bald Petra |
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#2
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Hallo Carola,
vielen Dank für deine Worte! Auch ich- hatte bis zu meiner Erkrankung noch nie etwas von dieser Art des "Schaltieres" gehört und wurde innerhalb von 2 Wochen aus einem völlig normalen Leben mit Pauken und Trompeten herrausgelöst! Leider können wir hier nichts ändern und müssen es so nehmen wie es kommt- oder gekommen ist. Bezüglich deiner Nachfrage zum Treffen in Hamburg, muß ich dir leider sagen, dass ich zu diesem Zeitpunkt "hoffentlich" im Urlaub sein werde. ![]() Nochmals Danke und lg. Grüße Michael |
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#3
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Hallo Petra,
auch dir vielen Dank für die lieben Worte- hätte ich mir, meine positive Einstellung zum Leben nicht erhalten, würde es mich wohl kaum mehr geben! Einer meiner Ärzte meinte kurz nach der 1. OP- ich müsste mir meine Genesung wie eine Reise durch "diese sieben Berge und Täler und so" vorstellen ! Mittlerweile, sind aus diesen sieben Bergen und Tälern mind. 12 geworden und es werden auch noch einige dazu kommen! Aber auch ein Bergsteiger muss nach oben klettern, um den Gipfel zu erreichen- oder? Also müssen wir gegen dieses Schalentier ständig ankämpfen um ihm keine neue Möglichkeit zur Entfaltung zu geben! Zu deiner Vermutung bezügl. Herkunft des "lieben Tieres"- kann ich dir sagen, das ich (für meinen Fall) keinen Alk. getrunken habe, aber am Tag so ca. 65-75 Zigaretten geraucht hatte! Also trifft ein "möglicher Faktor" voll bei mir zu- hinzu kam noch, ein ständiger Leistungsdruck sowie Stress- da ich zu diesem Zeitpunk, 2Firmen gleichzeitig geleitet hatte. Auf gehts- reichen wir uns ALLE die Hände und kämpfen gemeinsam gegen dieses "liebe Tierchen" an!!!!!Es grüsst dich Michael |
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#4
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Hallo Michael 3112,
das ist aber ein sehr treffender Vergleich "7 Berge oder auch 12 Berge" und Täler und ich glaub man trifft auch jede Menge "Märchengestalten 7 Zwerge oder 12!? oder auch es Schneewitchen oder sogar die böse Stiefmutter/Schwiegermutter![]() !!! Natürlich in Menschengestalt.Ist zwar scherzhaft gemeint aber doch ein Funken oder mehrere, Ernst gemeint. ![]() Ach ja , Stress den Punkt hatte ich vergessen. Aber bei jeder Krankheit sind es lt. Ärzte die selben Faktoren die eine Rolle spielen. Glauben wir es halt. Packen wir uns an den Händen und auf gehts. Liebe Grüsse Petra |
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#5
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Hallöli Carola,
man, dass habe ich wirklich gerne gelesen, ich meine die gute Nachricht von Dir, dass bei der Untersuchung alles gut verlaufen ist. Meine Untersuchung ist auch gut verlaufen, es wurde mir Blut abgenommen, die Werte stimmen. Beim Sono im Halsbereich hat man keine Auffälligkeiten entdecken können und auch das Röntgenbild von der Lunge war i.O. Die Beschwerden beim Schlucken sind geblieben, aber das ist, wie ich gelesen habe die Lymphflüssigkeit und bei diesen Temperaturen schwillt der Hals dann noch eher an. Auch ich habe im Vorfeld noch nie etwas von Gaumenmandelkrebs gehört. Zu der Risikogruppe der Raucher möchte ich mich nicht unbedingt zählen. Habe nie viel geraucht und es zur Geburt unserer jüngsten Tochter vor 5 Jahren ganz aufgegeben. Ich bin ein Genussmensch und habe bezüglich des Alkoholonsum nie nein gesagt, aber auch nicht täglich meine Flasche Sprit gebraucht. Was ich aber immer geahnt habe, dass ich irgendwann einmal an Krebs erkranke, hat sich dann ja auch bewahrheitet. Die Eltern meines Vaters sind beide an Krebs verstorben, seine beiden Geschwister sind ebenfalls an Krebs verstorben und am 15. März diesen Jahres ist mein Vater nach einem 12 jährigen Kampf gegen den Kehlkopfkrebs an Lungenkrebs verstorben. Wie heißt es doch immer so schön, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Mir geht es den Umständen entsprechend gut und ich werde den Kopf nicht in den Sand stecken. Also dann bis bald Mal wieder Tschaui sagt Rüdiger |
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#6
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Hallo Tina,
vielen Dank für das ganz herzliche Willkommen. Ich musste wirklich ein wenig schmunzeln, als sich die Bühne für mich auftat. Meine Untersuchung ist gut verlaufen, keine Schatten oder Erben meines Schalentieres zu entdecken gewesen. Meine Freude strahlte mit der Sonne um die Wette, als ich die Klinik verlassen habe. Am 25.08.08 muss ich dann noch einmal zur Untersuchung ins Elbeklinikum, was dann dortnoch gemacht werden soll weiß ich nicht. Aber ich gehe dort guter Dinge hin. Ich hoffe es geht Dir auch gut und verbleibe mit herzlichen Grüßen Tschaui sagt Rüdiger |
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#7
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Hallo Spitaki,
ich gebe Dir uneingeschränkt Recht was Du über unsere Familien geschrieben hast. Was meine Frau in den Monaten geleistet hat grenzt schon an das Unmenschliche. Von einem auf den anderen Tag stand sie ganz alleine vor einem großen Scherbenhaufen. Die Zukunft war ungewiss, wie würde es weitergehen. Sie musste weiterhin zur Arbeit gehen, sich um die Kinder kümmern, den Haushalt meistern, die Tiere (großer Hund, Katze, 2 Meerschweinchen und 4 Hüner) versorgen und für den kranken Mann bei den Besuchen im Klinikum immer eine gute Mine aufsetzen, damit dieser sich nicht noch mehr Sorgen machen muss. Ich bin so unendlich Stolz auf meine Frau und fest davon überzeugt, dass ich das ohne ihre Unterstützung (ganz besonders die seelische) nicht so gut gemeistert hätte. Einen Vorteil hatte die Krankheit dann doch noch, die ohnehin schon große Liebe ist noch stärker geworden und wir genießen die Zeit miteinander und die mit den Kindern noch intensiver. Meine Kinder haben die Sache ganz gut weggesteckt, lediglich meine große war ein wenig entäuscht, dass der Papa nicht die Haare verloren hatte. Sie hat nämlich in der Schule erzählt, dass der Papa bald eine Glatze haben wird. Man kann eben nicht alles haben, oder. Kribbelig wurde es, als wir meinen Vater beigesetzt haben. Wir haben offen mit unseren Kindern darüber gesprochen, dass er an dem Krebs gestorben ist. Meine Jüngste weinte daraufhin viele Abende, weil sie Angst hatte, dass auch ich bald, wie sie sagte "eingebuddelt" werde. Also dann bis die Tage und Tschaui Gruß Rüdiger |
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#8
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Hallo Michael 3112,
was Du da geschrieben hast, ist ja wirklich heftig. Ich kann so vieles nachvollziehen, von dem was Du erlebt haben musst. Weißt Du was das geilste an der ganzen Geschichte ist.........? Ich habe die erste Diät entdeckt, bei der man nicht nur rasch sondern auch anhaltend abnehmen kann. Chemotherapie und Bestrahlung der Halspartie auf Rezept, das wäre doch Mal was. Bei mir hat es jedenfalls gut funktioniert. Ich hatte zwischenzeitlich 30 kg abgenommen (ähnlich wie Du, habe ich mit 107 kg angefangen und mit 76 kg aufgehört). Die 83 kg, die ich seit über 3 Monaten halte, gefallen nicht nur mir, sondern ganz besonders meiner Frau (wenn Du verstehst was ich meine). Frau und Kinder sind im Pool, nicht schlecht bei dem Wetter und ich darf nur zuschauen wegen der Chlorgeschichte. Ich darf ein 1,5 Jahre nicht ins Schwimmbad und die geliebte Sauna ist für mich in der selben Zeit auch gestrichen. Verdammter Mist! So, ich hoffe man liest Mal wieder etwas und verbleibe mit einem freundlichem Gruß. Tschaui Rüdiger |
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