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  #1  
Alt 20.07.2001, 10:43
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Standard Wer kann mir Fragen benantworten?

Hallo!
Bei meinem Papa sind Krebszellen bei einer Prostata-Gewebeentnahme festgestellt worden...

Es wurden wohl 8 Proben entnommen und in einer waren Krebszellen...

Davon mal ganz ab, dass ich/wir alle ziemlich geschockt darüber sind und das alles noch nicht so ganz wahr haben wollen... möchte ich mich einfach hier informieren...

Ich habe schon einiges gelesen, aber verstehen kann ich immernoch nicht alles...
Was bedeutet z. B. ein PSA-Wert von 8?
Wie kann ich meinem Papa helfen?
Wie hoch sind die Heilungschancen?
Ist Prostatakrebs überhaupt heilbar?

Ihr seht schon..bin noch ziemlich neben der Reihe..
Ich hoffe hier kann mir jemand ein paar Antworten geben. Denn das Unwissen und die Ohnmacht machen mich fertig...

Danke!

Denise
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  #2  
Alt 03.12.2001, 12:56
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Standard Wer kann mir Fragen benantworten?

Hallo Denise!
Ich hatte Prostatakrebs. Mein PSA Wert war bereits 19. Aber das ist nicht unbedingt die Bestätigung, daß man Prostatkrebs hat. Erst durch die Zellprobeentnahme (der Biopsie)kann man feststellen, ob man Krebs hat. Bei mir war es so. Bei der Operation kann man dann weiters feststellen, ob die Lymphdrüse bereits duch Metastasen befallen ist. Bei mir war das nicht so. Ich gelte heute etwa 1 Jahr nach der Operation als geheilt. Hoffentlich belibt das so.
Die Angst bleibt natürlich.
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  #3  
Alt 06.09.2002, 01:29
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Standard Wer kann mir Fragen benantworten?

Hallo,
bei meinem Vater wurde vor ca. 8 Wochen die Prostata entfernt, bei der Operation wurden ihm auch einige Lymphen entnommen und eingeschickt, davon kamen 5 Lymphen als krebsbefallen zurück. Seit der Operation liegt er nun im Krankenhaus, da die Lymphflüssigkeit nicht aufhört zu laufen. Da die Lymphen sich nicht verschliessen,hat mein Vater seit 8 Wochen Schläuche im Bauch, die die Lymphflüssigkeit ablaufen lassen soll. Da sich laut Aussage der Ärzte sich unterschiedliche Kammern im Bauchraum mit der Flüssigkeit füllen, müssen die Schläuche ständig gezogen und neu verlegt werden. Meine Frage ist nun, gibt es irgendeine Möglichkeit die Lymphen zu verschließen????? Ich mache mir nämlich große Sorgen um meinen Vater, da er mittlerweile starke Depressionen bekommt. Die Ärzte sagen selber, das sie nicht weiter wissen und das sie solch einen Fall noch nie hatten. Jedoch wollen sie meinem Vater eine 0-Diät unterziehen, da sie der Meinung sind, das es durch Lebensmittel hervorgerufen werden könnte. Stimmt diese Aussage???? Bitte helfen Sie meinem Vater und mir, denn wir wissen nicht mehr weiter. Ich bedanke mich für Ihre Hilfe!!!
Mit freundlichen Grüßen
Ramona Vennenkötter

Vennenkoetter@freenet.de
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  #4  
Alt 12.11.2002, 14:34
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Standard Wer kann mir Fragen benantworten?

Gibt es Erfahrungen mit Protonenbestrahlung bei Prostatakrebs auch in Deutschland? Wenn ja - wo denn da und wie sieht man die Sache denn?anette@laiers.de
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  #5  
Alt 05.01.2003, 13:30
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Standard Wer kann mir Fragen benantworten?

Hallo,
bei meinem Vater wurde vor drei Tagen bösartiger Prostatakrebs festgestellt.Er will sich aber nicht operieren lassen.Wäre schön wenn mir jemand seine Erfahrungen mit der Strahlen- oder Hormon-therapie mitteilen könnte.

Vielen Dank schon im voraus.
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  #6  
Alt 15.01.2003, 11:24
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Standard Wer kann mir Fragen benantworten?

Liebe Denise,
Bei und nach der Diagnose befindet sich der betroffene Mann und seine Angehörigen in eienem seelischen Ausnahmezustand. Die altersbezogenen Richtwerte vom PSA Test betragen: bis 50. LJ unter 2,5ng/ml, 50. - 60 LJ unter 3,5, 60. - 70. LJ unter 4,5 und über 70 LJ unter 6,5. Dazu ist zu sagen der PSA Test allein ist es nicht - 20 - 25% der Prostatakrebse im heilbaren Anfangsstadium sind unauffällig! Die Diagnose steht sicher, wenn die Biopsie den Verdacht bestätigt. Zu Deiner Information, bei mir wurde im Alter von 52 Jahren ein PSA Wert von 27,4 festgestellt und die Biopsie war positiv. Ich wurde radikal operiert. Mein PSA Wert stieg langsam wieder an und im Jahr 2000 wurde ich wegen eines Lokalrezidivs 33x strahlenbehandelt und derzeit bin ich geheilt - habe leider aber natürlich von meinen Behandlungen Nebenwirkungen - aber ich LEBE! Dein Vater hat mit einem PSA wert von 8 alle Behandlungsarten offen und beste Chancen geheilt zu werden, oder sagen wir er stirbt vielleicht mit dem Krebs aber nicht am Krebs. Alles Gute Deiner Familie und vor allem Deinem Vater.
Liebe Grüße
Ekkehard Büchler
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  #7  
Alt 10.09.2003, 12:21
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Standard Wer kann mir Fragen benantworten?

Wie stehen die Chancen bei einem PSA Wert von 5,5 und einem Tumor T2, G2 ohne Metastasen in einem Prostatalappen mit Tumorausbreitung entlang von Perinareulscheiden? Ein Lappen ist tumorfrei.
Wir neigen zur Seed-Implantation. Was geschieht in diesem Fall mit evtl. befallenen Lymphdrüsen?
Ich bin 75 Jahre. Gleason score 4+3=7
Müssen sofort Maßnahmen ergriffen werden oder gibt es noch eine Frist zum überlegen?
Danke!
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  #8  
Alt 14.10.2003, 22:08
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Standard Wer kann mir Fragen benantworten?

Dein Vater kann stolz auf so eine Tochter sein, die sich solche Sorgen um ihn macht.
Die Sorgen sind bei PSA 8 warscheinlich unbegründet. Dein Vater hat noch sehr viel Zeit,
um sich schlau zu machen. Der Prostatakrebs ist ein sehr langsam wachsender Krebs und muss nicht in allen Fällen operiert werden.Wende Dich
am besten an Prostatakrebs-Bps.de. da habe ich
meine Ratschläge erhalten, die mich wieder auf die Beine gebracht haben. Mein Krebs ist nicht weg, aber ich habe ihm im Zaum. D.h., alle 3 Monate PSA messen und bei einem guten Urologen
in Überwachung bleiben. Dann sind die Nebenwirkungen, die man meistens nach einer Operation hat,( wie Inkontinenz, Impotenz und evtl. Strahlenschäden an Blase und Darm )zu vergessen.Ich lebe jedenfalls sehr gut so.
Ich wünsche Deinem Vater alles Gute und er möge sich keine allzugrossen Sorgen machen.
Horst
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  #9  
Alt 16.11.2003, 16:38
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Standard Wer kennt das Problem ???

Hallo,
mein Vater wurde vor 10 Wochen operiert,
Prostata ist entfernt, außerdem war noch der rechte Nervenstrang von Krebs befallen.

Sein Problem ist jetzt, immer,wenn er sich viel bewegt, muß er ständig zur Toilette.
Ein Spaziergang von mehreren Kilometern ist nicht mehr möglich, seine Hose ist dann nass.

Zu Hause, im sitzen, und in der Nacht hat er dieses Problem nicht.

Wer hat auch diese Erfahrungen gemacht ?

Wird es besser, oder bleibt es so ?

Bitte nur Antworten von Betroffenen, danke !!!
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  #10  
Alt 17.11.2003, 20:59
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Standard Wer kann mir Fragen benantworten?

Bei mir wurde die Prostata entfernt. Kein Kapseldurchbruch, kein Befall der Samenblasen und keine feststellbaren Metastasen. Soweit ganz gute Ausgangsposition - aber jetzt nach der O.P. durch Dammschnitt ziemlich starke Inkontinenz. Wer hat Erfahrung? Wie lange kann das dauern und was ist dagegen zu tun?
Wer hat Erfahrung? Danke für Antworten!
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  #11  
Alt 19.11.2003, 11:03
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Standard Wer kann mir Fragen benantworten?

Bei meinem Vater wurden 14 Gewebeproben entnommen und zwei davon waren mit schlechten Zellen. Eine Operation kommt nicht in Frage, obwohl die Zellen ziemlich klein sind, da es an so einer ungünstigen Stelle liegt. so der Arzt.
Er hat meinem Vater eine Strahlentherapi empfohlen ohne groß auf Nebenwirkungen und Risiken einzugehen. Kann es das überhaupt geben, daß man die beiden Knoten nicht entfernen kann? normalerweise ist doch eine Operation immer möglich. Die Stellen sind auf halb sieben gefunden worden.
Kann mir einer diese Frage beantworten. und wie soll sich jetzt mein Vater bzw. die ganze Familie verhalten?Kennt einer eine Selbsthilfegruppe in der Nähe von Osnabrück?
Petraname@domain.dename@domain.de
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  #12  
Alt 23.11.2004, 09:16
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Standard Wo ist Dr. Uwe Maurer

Mein Vater ist vor 4 Jahren von OA Dr. Uwe Maurer mit Seeds am Klinikum der RWTH Aachen am Prostata Krebs bestrahlt worden. Ergebnis: Geheilt ohne viel Nebenwirkung. Problem Damals: KV zahlte die Therapie nicht.

Jetzt ist ein guter Freund von uns auch an Prostata Krebs erkrankt.

Meine Fragen:
Weiß jemand, wo Dr. Uwe Maurer jetzt praktiziert - denn Aachen hat er verlassen?
Ich habe gehört, dass die KV die Seeds Behandlung inzwischen bezahlt. Hat hier jemand Informationen?

Vielen Dank

Gruß

Jürgen

juergenjakubeit@web.de
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  #13  
Alt 09.12.2004, 10:16
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Hallo, mein Vater ist vor eineinhalb Jahren an Prostatakrebs erkrankt. Die Prostata wurde ihm entfernt und um sicherzustellen, dass keine benachbarten Zellen mehr befallen sind, musste er mehrfache Bestrahlungen über sich ergehen lassen. Leider wurde der Darm bei der Bestrahlung derart beschädigt, dass er seit dem sehr oft (20 Mal) am Tag Stuhlgang hat und der gesamte Ausgang wund wie rohes Fleisch ist. Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder weiß jemand eine Lösung/einen Spezialisten.
Mein Vater ist langsam zermatert, weil er damit schon so lange herumläuft und sich trotz Medikation nichts bessert.
Vielen Dank für Eure Antworten im Voraus. name@domain.dename@domain.de
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  #14  
Alt 27.12.2004, 22:19
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Hallo Denise.
Bei diesem Befund gibt es meiner Meinung nach keinen Grund zur Panik.Bei mir wurde im Mai 2003 Krebs festgestellt,PSA-Wert 36,2 und Krebszellen in allen 7 Stanzen.Nach einer Vorbehandlung mit Enantone-Spritzen ließ ich mich im Oktober mit HIFU(hoch intensiver fokussierter Ultraschall)behandeln.Ein halbes Jahr später ergab die Nachuntersuchung daß ich völlig Krebsfrei bin.Meine Prostata habe ich noch(lediglich das befallene Gewebe wurde abgetötet)auch die Potenz u.Kontinenz ist in Ordnung.Ausführliches auf der Seite www.edap-hifu.de
Solltest Du im Norden wohnen:"Allgemeines Krankenhaus Barmbek"in Hamburg Dr.Pfeiffer .Im Süden ist es das Krankenhaus München Harlaching.Da sitzen die absoluten Experten.Die vollständigen Adressen findest Du auf der angegebenen Seite.
Alles Gute Bernhard
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  #15  
Alt 27.12.2004, 22:31
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Hallo Denise.
Ich hab noch was vergessen:In den von mir angegebenen Krankenhäusern werden die Kosten von den Kassen übernommen,da die teuren Geräte von privaten Spendengeldern angeschafft wurden.In anderen Einrichtungen kostet die Behandlung zwischen 6000 und 8000 EURO. Tschüß Bernhard
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