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#1
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Guten Morgen
meine behandelnde Ärztin hat mich komplett verunsichert. Mein Tumor 16 mm her2negativ östrogen 95 Progesteron 90 g2 t1c ki67 30. Bekam dann 6 Wochen Letrozol. Nun nach OP G2 T1p Lymphknoten frei aber ki67 immer noch bei 20. Es hieß nun erst ich solle Ribociclib bekommen was aber dann doch nicht genehmigt wurde, da nicht alle Kriterien erfüllt sind. Mein Oncotype war Score 13. Darum wurde im Tumorboard keine Empfehlung einer Chemo ausgesprochen. Nutzen unter 1 Prozent. Nachdem ich mich auf Ribociclib eingestellt habe und es nun nicht bekomme frug ich meine Ärztin was ich tun kann um mein Risiko zu senken und sie meinte auch wenn sie mir keine Chemo empfiehlt, würde die laut ihrer Berechnung bei Predigt Breast 3 % bringen. Gleichzeitig erklärte sie mir netterweise dass man bei einem ki67 von 20 häufiger Fernmetastasen sieht. Und ich dachte Oncotype schlägt ki67. So und nun sitze ich hier mit einem keinen schlechten OP Ergebnis, einem niedrigen Oncotype aber einem ki67 20 und die Ärztin hat mir richtig schön Angst gemacht. Sie persönlich würde keine Chemo machen sagt sie und meine Prognose sei ja trotzdem nicht schlecht. Was nun fragt Zeus. Bin ziemlich durch. Nachdem alles recht gut lief weiß ich nun nicht wirklich weiter. Ich nehme das Letrozol erst ja weiter die nächsten Jahre aber man hat wohl gesehen aufgrund der Tatsache dass der ki67 nicht drastisch gesunken ist, dass der Tumor ein zäher Kerl war. Sorry für den langen Text aber man will ja alles versuchen, damit der Mist nicht wiederkommt und nun sitze ich hier ohne Ribociclib und mit meinem ki67 und soll selbst entscheiden. Ansonsten war die Ärztin auch nicht sehr einfühlsam. |
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#2
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Hallo Schilli307,
bei mir war es andersrum. Ich hatte ein T2 Tumor (2,7cm), auch hormonabhängig, KI67 war bei 32% bei Erstdiagnose. Nach 3 Wochen Letrozol war der KI67 nach der brusterhaltenden OP bei 5%. Ich habe jedoch auf ein Oncotype Test bestanden. Dabei kam 26 raus. Ab 26 wird eine Chemo empfohlen. Da die Tumoraktivität aber sehr auf Hormonentzug angesprochen hat, wurde mir die AdaptCycle Studie vorgeschlagen. Ich bin in die Studie aufgenommen worden, bin aber in die Kontrollgruppe gelost worden (Chemotherapie). Die Studiengruppe erhielt Letrozol plus 2 Jahre Ribociclib. Ich habe auch eine Genmutation Chek2, die generell das Brustkrebs Risiko erhöht. Meine Mutter hatte BK, meine jüngere Schwester letztes Jahr. Wir haben alle die Mutation. Ich hätte es aber auch nicht entscheiden können und war vorher auch hin und hergerissen Chemo oder Ribociclib. Ich habe aber die 16 Chemotermine gut vertragen, habe sogar weiterhin 3xwöchentlich Sport gemacht und war vollen Mutes das alles gut wird und das die Chemo mir hilft. Das ganze ist nun 3 Jahre her. Ich nehme weiterhin Letrozol, zusätzlich lasse ich mir noch Bisphosphonate verabreichen, eher zur Metastasenverhinderung der Knochen als wegen Osteopenie. Ich bin auch noch in der Survive Studie und werde demnächst noch in die Cambria Studie gehen. Ich denke, Du hast eine sehr gute Prognose mit einem T1 Tumor und niedrigem Oncotype. Wir Brustkrebserkrankte haben das ein Leben lang im Hinterkopf es könnte nochmal was kommen, aber das bestimmt nicht unser Leben. Es gibt ein vor und danach für mich, aber mein Leben ist fast wie früher. Ich kann nur nicht hören, wenn manche zu mir sagen „Du bist ja jetzt geheilt“. Das können nur Menschen sagen, die noch nie Krebs hatten… Also wie schon geschrieben, Du hast denke ich, eine sehr gute Prognose. Außerdem ist der KI67 eine Momentaufnahme, wie der Tumor sich gerade teilt. Das kann nach Therapie und Jahren wieder ganz anders aussehen. Alles Gute für Dich! Liebe Grüße Sonnenhut! |
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#3
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Meine Frauenärztin hat auch keine Chemo gemacht und ist seit 15 Jahren gesund! Nur mit AHT.
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