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  #1  
Alt 27.07.2026, 16:35
Fossi1307 Fossi1307 ist offline
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Registriert seit: 25.07.2026
Beiträge: 3
Standard Wer kann mir Mut machen

Erst mal hallo an alle, ich bin neu hier. Mein Mann hat kleinzelligen Lungenkrebs Stadium 4 mit Metastasen in Wirbelsäule, Leber und Nebeniere. Die Diagnose bekam
m er am 22.5. 26. Mittlerweile hatte er 2x Dreitagexhemo mit Immuntherapie und 10 Bestrahlungen es letzten Halswirbels und Brustbein.

Wir leben zur Zeit wie in einer Blase. Wir sin beide "sprachlos"". Wir haben beide schwere Depressionen, was noch erschwerend dazu kommt. Ich halte die Situation kaum aus, weil es uns den Boden unter den Füßen weggezogen hat. Die Tatsache, dass der Krebs aggressiv ist und recht zügig wiederkommt . Kann mir jemand mit gleicher Diagnose ein bisschen Mut machen?

LG
Fossi1307
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  #2  
Alt 27.07.2026, 16:43
Kati14 Kati14 ist offline
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Registriert seit: 27.07.2026
Beiträge: 1
Standard AW: Wer kann mir Mut machen

Hei
Mut machen in Form von positiven Erfahrungen kann ich leider nicht aber ich kann dir Gesellschaft leisten und wir teilen quasi das Leid. Leider haben auch wir vor einem Monat die Diagnose bei meiner Mama erfahren. Die erste Chemo ist geschafft und die zweite folgt nun. Wie geht es deinem Mann zur Zeit? Wir halten gerade als Familie unglaublich eng zusammen und meine Mama hat so eine positive Einstellung, sie verdrängt es nicht, wir alle wissen, was diese Diagnose heißt, aber wir versuchen, die schönen Tage, die wir haben zu genießen und das solltet ihr auch versuchen, auch wenn das leichter ist als getan. Meine Mama ist der erste Gedanke, wenn ich aufwache und der letzte wenn ich schlafen gehe. Bisher ist kein Tag seit der Diagnose vergangen an dem ich nicht geweint habe, gleichzeitig bin ich aber so froh, dass sie noch da ist und es ihr jetzt gerade gut geht. Vor 3 Wochen im Krankenhaus sah das noch ganz anders aus und die Ärzte meinten es wären nur noch 3-4 Wochen, wenn wir jetzt nichts machen. Dass meine Mama sich so sehr erholt, hätte ich nicht mehr gedacht. Vielleicht schlägt ja schon die erste chemo an 🥹

Ganz liebe Grüße an dich und an deine bessere Hälfte
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  #3  
Alt 27.07.2026, 19:53
Fossi1307 Fossi1307 ist offline
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Registriert seit: 25.07.2026
Beiträge: 3
Standard AW: Wer kann mir Mut machen

Erst mal danke für deine lieben Worte. Meinem Mann geht es auch besser. Er denkt positiv, aber ich komme mit der ganzen Situation nicht klar
Ich schau ihn an und denke, dass ich ihn nicht mehr lange habe, dann muss ich heulen. Da kann ich nicht genießen. Ich finde einfach keinen Weg daraus....ich bin wie gelähmt.
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  #4  
Alt 28.07.2026, 10:20
Falco Falco ist offline
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Registriert seit: 20.05.2023
Beiträge: 59
Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

Hallo Fossi1307.

Es tut mir sehr leid, dass ihr beide gerade so eine schwere Zeit durchmachen müsst. Es ist absolut nachvollziehbar, dass deine Depression und die Ängste unter diesen Umständen noch stärker geworden sind.

Bitte mach dir keine Vorwürfe, dass du im Moment nicht die Stütze sein kannst, die du gerne wärst. Allein die Situation, dass dein Mann an einem kleinzelligen Lungenkrebs erkrankt ist, ist eine enorme seelische Belastung. Niemand muss das aus eigener Kraft schaffen.

Ich wünsche dir, dass du dir jetzt selbst Unterstützung holst – sei es durch deine behandelnden Ärzte oder Therapeuten, durch Angehörige, Freunde oder einen ambulanten Hospizdienst. Du musst diese Last nicht allein tragen.

Dein Mann braucht keine perfekte, immer starke Partnerin. Wahrscheinlich ist es für ihn am wichtigsten, dass ihr diese schwere Zeit gemeinsam erlebt – so, wie es dir gerade möglich ist.

Ich wünsche euch beiden von Herzen viel Kraft und auch Momente der Ruhe und Nähe. Pass bitte auch auf dich selbst auf.

Beste Grüße

Falco
__________________
Mors rogat: Quid tempore tuo faceres, si ego non existerem?

Der Tod fragt: Was würdest du mit deiner Zeit anfangen, wenn es mich nicht gäbe?
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