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  #1  
Alt 18.07.2002, 10:32
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Standard Dermatofibrosarcoma protuberans

Bei mir wurde dieser Hauttumor in der Schulter entdeckt und werde nächste Woche operiert.

Bin über Informationen zu dieser - wohl seltenen - Tumorart dankbar.Insbesondere interessiert mich, inwiefern die "Sache" mit der Operation "erledigt" ist.
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  #2  
Alt 08.09.2002, 13:35
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Standard Dermatofibrosarcoma protuberans

Hallo Bettina,
bin 39 J. alt und wurde im Aug. 2002 an einem DFS am Oberschenkel operiert. Lt. meinen Inform. ist mit der OP die Behandlung abgeschlossen, sofern die Tumorränder frei sind (2 cm Sicherheitsabstand zum Tumor lt. dermatol.
Gesellschaft). Trotzdem habe ich eine Lymphknotensonographie der Leiste, Skelett-
szintigraphie und Röntgen-Thorax machen lassen, alles in Ordnung. Wichtig ist, dass
keine Metastasen an der alten Narbe auftreten, dann ist das Risiko größer, dass
Fernmetastasen auftreten können.
Schreibst Du mir mal zurück?
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  #3  
Alt 19.09.2002, 07:15
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Standard Dermatofibrosarcoma protuberans

Hallo,
hatte 1996 ein recht großes im rechten Oberschenkel. Ist operativ entfernt worden. Einmal kam am Narbenrand ein winziges Stück nach, dass dann nochmal entfernt wurde. Weitere Behandlungen außer regelmäßiger Kontrollen in größer werdenden Zeitabständen gab es nicht. Seit dieser Zeit ist nichts mehr nachgekommen.
Alles Gute für Dich
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  #4  
Alt 01.10.2002, 13:52
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Standard Dermatofibrosarcoma protuberans

Hallo Ute,
vielen Dank für Deine Mail. Komme leider erst jetzt dazu, Dir zu antworten ...
Bin 33 J. alt und im Juli operiert worden. "Mein" DFS befand sich an der linken Schulter. Dieses konnte 4 Jahre ungestört wachsen, weil mein Hautarzt immer sagte: Das ist nichts ...! Weil es dann so häßlich aussah, bin ich zum Chirurgen gegangen. Habe jetzt eine "schöne" große Narbe. Ich war anfangs sehr verunsichert, ob ich jetzt "Krebs" habe. Die Ärzte konnten auch nicht so recht Auskunft geben ... Inzwischen - nach der OP - habe ich das abgehakt. Weitere Untersuchungen habe ich nicht machen lassen.
Ich wünsche Dir alles Gute.
Bettina
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  #5  
Alt 23.12.2002, 14:55
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Standard Dermatofibrosarcoma protuberans

Hallo Bettina,
wie war Deine Operation? Schreibst Du mir mal zurück?
Hallo Angelika,
wann kam bei dir das 1. Rezidiv am Narbenrand nach?
Danke für Deine Antwort.name@domain.de
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  #6  
Alt 28.04.2003, 08:09
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Standard Dermatofibrosarcoma protuberans

Hallo alle miteinander!
Ich habe oft nach Gleichbetroffenen gesucht, warum habe ich eure Einträge übersehen? Habe vor einiger Zeit unter "andere Kerbesarten" einen Beitrag reingesetzt.
Seit mehreren Jahren kämpfe ich mit dem DFSP an der Vulva, hatte schon 6 ? lokale Rezidive, letzte Op war 12/2002. Habe Angst, dass das Ding doch mal metastasiert. Oftmals konnte der Tumor erst in der Nach-op im Gesunden entfernt werden. Mittlerweile habe ich im Internet auch Infos über eine Studie in Heidelberg/Mannheim gefunden ... Bei mir wird demnächst wahrscheinlich ein PET gemacht, weil andere technische Untersuchungen wie MRT ... versagt haben.
Würde mich gern mit euch austauschen, auch direkt über meine mail-Adresse.
Alles Gute für euch!!
Ute
UteReuschel@compuserve.de
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  #7  
Alt 28.04.2003, 16:09
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Standard Dermatofibrosarcoma protuberans

Nach einer ersten OP (praktischer Arzt) vor 8 Wochen musste ich nun noch einmal unters Messer. Die zweite OP war am 23.04.03 Ich war jetzt bei einer Hautärztin, die Wahl war aber nicht so gut.
1. hat sie schon drauf los geschnitten, als die Betäubung noch nicht wirkte, 2. habe ich im Blut geschwommen, 3. fragte mich die Ärztin, was denn der erste Befund war (der befand sich in ihren Unterlagen!) und 4. sieht das operierte Gebiet tiefblau aus, die Narbe ist fingerdick hart (ich denke, da hat sich ein Bluterguss gebildet). Morgen muss ich zur Kontrolle.
Hat jemand Erfahrungen mit der Weiterbehandlung oder der Vorbeugung für den Wiederholungsfall? Ich habe keine Lust auf ein weiteres mal. Habe ich eine Chance auf eine stationäre Behandlung, die ambulante Sache hat mich ganz schön fertig gemacht.
Vielen Dank für die Informationen.
Ingrid
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  #8  
Alt 28.04.2003, 17:34
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Standard Dermatofibrosarcoma protuberans

Hallo Ingrid,
Das wichigste ist jetzt, wenn die Histologie da ist, dass der Tumor im Gesunden (mit ausreichend Sicherheitsabstand - Empfehlung nach Deutscher dermatol. Gesellschaft= 1 cm) entfernt wurde. Lass dir den Befund zeigen, nimm ihn am besten in Kopie mit. Die Narbe kann schon etwas blau und dick sein, je nach Lage und Größe. Nach dem Fädenziehen kannst du Kelofibrase-Salbe benutzen, das macht die Narbe weicher und die Keloidbildung geht zurück. Wo war der Tumor und wie groß war er?
Normalerweise im Abstand von 3 Mon. Narbenkontrolle, Ultraschall der dazugehörigen Lymphknoten, ggf. Thorax-Röntgen und Ultraschall des Bauchraums (Ausschluss Fernmetastasen).
Bitte melde dich nochmal, ggf. mit deiner E-mail-Adresse.
Utename@domain.de
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  #9  
Alt 28.04.2003, 19:03
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Standard Dermatofibrosarcoma protuberans

Hallo Ingrid! ich kann Ute nur zustimmen. Der Histobefund ist ganz wichtig. Ich habe über die Jahre alle Befunde in Kopie ohne weiteres bekommen.
Die Untersuchung der Lymphknoten, Thoraxröntgen und Bauch-Ultraschall wurden bei mir auch zur Nachsorge gemacht. Der Tumor soll zwar selten fernmetastasieren, aber Kontrolle ist immer besser.
Ich wünsche dir alles Gute und drücke dir für den Befund die Daumen!
Ute R.
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  #10  
Alt 01.05.2003, 13:54
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Standard Dermatofibrosarcoma protuberans

Vielen Dank für Eure Mitteilung.
Vorgestern wurde die Naht noch mal geöffnet. Es hatte sich ein riesiges Blutgerinsel gebildet. Das wurde ausgedrückt (Höllenqualen), das Blut war schon fast fest.
Jetzt tut nur noch die Narbe weh und ich hoffe, dass bald alles wieder in Ordnung ist.
Mein Zweitbericht:
Expression von CD34 in den Tumorzellen. Dichte Besiedelung mit CD68-pos. Makrophagen. Proliferationsrate (Ki67) 10 %.
Somit Bestätigung der Diagnose:
Rezidiv eines Dermatofibrosarcoma protuberans.
Entfernung des Befundes knapp im Gesunden. Engmaschige Nachkontrolle empfohlen.
(was immer engmaschige Nachkontrolle heißen mag) In 3 Wochen muss ich wieder hin.
Kann mir das alles mal jemand übersetzen?

Mir wurde gesagt, dass es nun erledigt sei, der Krebs wohl nicht wieder kommt und schon gar nicht an einer anderen Körperstelle, deshalb seien auch keine Eurer vorgeschlagenen Untersuchungen notwendig.

Im Moment habe ich eine arge Depri-Phase, deshalb bin ich nicht täglich im Netz.

Vielen Dank im voraus.
Ingrid
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  #11  
Alt 01.05.2003, 18:08
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Standard Dermatofibrosarcoma protuberans

Hallo Ingrid! Ich finde deine Ärzte ganz schön arrogant und leichtsinnig. Sicher, dieser Tumor ist nicht sooo böse wie manch anderer, aber er ist schwer abgrenzbar und lokal sehr aggressiv, was man auch in den wenigen Berichten im Internet nachlesen kann. Engmaschig ist so ein "Gummiband", aber eigentlich heißt es mind. alle 6 Monate Kontrolle. Bei mir wurde der Tumor schon öfter im Gesunden entfernt, aber trotzdem habe ich viele Rezidive gehabt und jetzt auch Angst vor Fernmetastasen. Gerade weil dieser Tumor noch nicht so erforscht ist, sollten die Ärzte lieber gründlicher sein. Kannst du dir nicht jemand anders suchen? Ich habe auch eingie Jahre bei falschen Ärzten verbracht, von denen es nur als nicht so schlimm abgetan wurde. Ich bin trotzdem hartnäckig geblieben(manchmal viel es mir sehr schwer), habe auf Untersuchungen bestanden. das war auch gut so und seit 2 Jahren gehe ich nur noch in die Uni-Kliniksprechstunde, die nehmen wir wirklich ernst.
ich habe das Teil ja im Genitalbereich und da ist es besonders blöd, wenn man zum Arzt kein Vertrauen hat.
Kannst du vielleicht mit Hilfe deines Hausarztes einen anderen Arzt suchen?
Ich wünsche dir gute Besserung, lass dich nicht unterkriegen!
Ute R.
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  #12  
Alt 07.05.2003, 20:53
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Standard Dermatofibrosarcoma protuberans

Hallo Ute, ich bin 42 Jahre alt und kann nachvollziehen wie unangenehm es an der Stelle ist . Ich habe auch im Genitalbereicht einen Tumor gehabt. ich habe sie mir schon 3 mal Ambulant entfernen lassen aber es kam immer wieder. Jetzt hatte ich wieder einen sehr grossen Tumor gehabt und zur entfernung (Op war am 18.03.2003) bin ich diesesmal ins Krankenhaus gegangen dabei stellte sich heraus das ich auch am After einen kleinen Tumor habe. Der Arzt hat es so gut es ging ausgeschnitten und nun habe ich noch eine offene Wunde die langsam zuheilen muß, da neben der Wundnaht die Haut gerissen ist da man dort nicht soviel Haut mobilisieren konnte wie benötigt wurde. Nachdem der Laborbericht, erst das 3 Labor konnte genau feststellen was ich habe, wurde mir zu eine Nach Op geraten was ich ablehnte da es für mich hiesse das ich einen Künstlichen Darmusgang bekommen würde und auch die Vulva neu geformt werden müste. Diese Op habe ich erstmal abgelehnt und gehe in Regelmässigen abständen zum Arzt und kontrolliere es selbst und falls sich neue bilden werde ich diese Op in betracht ziehen. Ich lass es jetzt auf mich zukommen was passiert und sehe alles positiv .
Ich wünche allen betroffenen Gute Besserung
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  #13  
Alt 12.05.2003, 16:51
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Hallo Birgit!ich hoffe, deine Wunde heilt gut zu und wünsche dir auf diesem Wege alles Gute. Wurde der letzte Tumor denn sicher im Gesunden entfernt oder nicht? Die Gefahr ist sehr groß, dass er wieder streut. Die Gedanken an die enventuelle Op bei dir verursachen bei mir wieder eine Gänsehaut. Ich kann deine Gefühle nachvollziehen. Die Erinnerungen an die vielen Op's, darunter 3x mit Schwenklappenplastiken von Po und Bauch, kommen immer wieder hoch. Aber die verdammten Rezidive ließen mich einfach nicht in Ruhe. die Veränderungen im Op-bereich kann man kaum noch definieren, deshalb hoffe ich auf die geplante PET-Untersuchung. Es gibt in heidelberg/Mannheim und an der Uni Essen eine Studie mit Imatinib. Das ist ein neues Medikament, das den vorhandenen Tumor verkleinert, um dann die OP zu erleichtern. Wenn das Medikament dich oder auch anderen Betroffenen interessiert:
http://www.uni-essen.de/tumorforschung/gist-sti571pdf
Von Mannheim/Heidelberg könnte ich dir nur eine e-mail Adresse mitteilen. Diese Behandlungsmöglichkeit innerhalb der Studie geht aber eben nur mit lokalisiertem Tumor. Ich habe mehr oder weniger durch Zufall hiervon im Internet erfahren.
Gute Besserung!
Ute R.
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  #14  
Alt 19.06.2003, 15:22
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Standard Dermatofibrosarcoma protuberans

hallo Ihr lieben!!!!!
ich hatte von oktober - dezember 1999 6 operationen an der li. schulter/hals. eine 20 cm ziert!!! jetzt meinen hals. laut der ärzte bin ich wohl geheil. Meine Frage!!!!!!!!!!! ich versuche schon seit langer zeit über X ärzte heraus zufinden, ob es durch den tumor bedingt schwierigkeiten in einer hoffentlich bald eintretenden schwangerschaft kommen kann. leider kann mir niemand sagen was ich beachten muss. für informationen wäre ich euch mehr als nur dankbar!!!! liebste grüsse jana
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  #15  
Alt 20.06.2003, 18:35
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Standard Dermatofibrosarcoma protuberans

Hallo Jana,
das wichtigste ist, dass dein Tumor damals im Gesunden entfernt wurde. Du hattest 6 OP's, waren das Lokalrezidive? Wenn in den letzten Jahren die onkologischen Nachsorgen o.k. waren (Thorax-Röntgen, Ultraschall Bauch, evtl. Knochenszinti), dann kannst du davon ausgehen, dass du geheilt bist. Wenn du damals keine Bestrahlung o.ä. erhalten hast, kannst du sicher einer Schwangerschaft unbekümmert ins Auge schauen, du solltest aber onkol. Nachsorgen vor der Schwangerschaft nochmal machen lassen (wegen Röntgen!). Ich wurde vor 1 Jahr operiert, 17 cm Narbe Oberschenkel. Seitdem ist nichts wiedergekommen.
Gib doch deine E-mail Adr. an, und/oder schreib mal, ob du Lokalrezidive hattest. Habe noch eine Frau hier im Forum kennengelernt, sie hatte viele Rezidive. Vielleicht könnten wir noch mal kommunizieren, bis jetzt haben wir auch noch niemanden kennengelernt, der Fernmetastasen (Lunge, Knochen...) hatte.
Ute name@domain.de
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