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  #1  
Alt 26.07.2004, 22:05
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Standard Frage: Alternativen bei Borderline Tumorbehandlung

Hallo,
ich bin gerade 21 Jahre geworden. Ich hatte mit 17 die erste OP, wegen eines gutartigen Tumors am linken Eierstock, der teilweise mit Zähnen u. Haaren & teilweise mit Schleim gefüllt war ca. 10x10x10 cm. Mit 20 hatte ich nun wieder einen Tumor der allerdings die gesamte Bauchhöhle ausgefüllt hat. Bösartigkeitsstufe 1a nur aber halt so groß, daß ich aussah als sei ich mindestens im 3. Monat schwanger. Der erste Tumor wurde mit einer Bauchspiegelung entfernt, bei dem 2. habe ich auf einen Bauchschnitt bestanden und auf Organerhalt so weit wie möglich. Es macht mir nur selten sorgen, daß der Tomor leichte Bösartige tendenzen hatte, jedoch habe ich Angst, weil das so schnell wuchert. Bisher gehe ich nur regelmäßig zur Kontrolle, jedoch habe ich keinen Ansatz wie ich vorbeugen kann. Wenn ich immer beobachte und denn wegschneiden lasse, kann ich bestimmt in4Jahren keine Kinder mehr bekommen, wenn das in dieser Geschwindigkeit weitergeht. Mein einer Eierstock ist kaum noch da. Außerdem rät mir meine Ärztin immernoch den Eierstock ganz entfernen zu lassen, obwohl die OP erfolgreich war. Gibt es denn gar keine Alternativen zu den ständigen Operationen? Ich will noch Kinder, aber später. Und keine ops mehr! Gibt es Erfahrungen was hilft, oder wos herkommt? Bisher konnte mir niemand weiterhelfen. sorry muß jetzt aufhören, das cafe macht zu. liebe grüße
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  #2  
Alt 27.07.2004, 14:26
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Standard Frage: Alternativen bei Borderline Tumorbehandlung

Liebe Mona,

schau dir doch bitte den Beitrag in Neues aus der Presse an, den dort jemand vor ein paar Tagen gepostet hat. Die Konservierung von Eierstöcken scheint jetzt erfolgreich durchführbar zu sein. Vielleicht nur ein schwacher Trost, denn es ist ja ein großer Aufwand, aber ist es bestimmt wert, wenn sonst keine Möglichkeiten mehr bestehen. Wie steht es denn mit deinem rechten Eierstock, ist der in Ordnung?

Geli
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  #3  
Alt 28.07.2004, 18:49
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Standard Frage: Alternativen bei Borderline Tumorbehandlung

Liebe Mona,

der Tumor, der Dir damals entfernt worden ist, war, so wie Du es beschreibst ein sog. Teratom, das ist ein Tumor, der sich wie ein vollkommen durcheinander gekommener kleiner Embryo entwickelt, er bildet alle möglichen Zellarten, von Zahnanlagen bis zu Haaranlagen.
Dass Du möglichst einen funktionalen Eierstock behalten willst, ist natürlich verständlich, bitte eruiere die Möglichkeiten einer fertilitätserhaltenen Therapie mit der Gynäkologin/Gynäkologen Deines Vertrauens, da ich die Situation einer solchen Möglichkeit von außen nicht einschätzen kann. Wenn Du mit der Antwort der Ärztin nicht leben kannst, hol Dir für Deine Sicherheit eine Zweitmeinung eines anderen Gynäkologen.
Du mußt im Endeffekt selber für Dich dann entscheiden, welche Therapieoptionen mit Deinem Leben am besten zu vereinbaren sind.
Mit dem Vorschlag der kompletten Entfernung der Eierstöcke müsstest Du Dich möglicherweise anfreunden, wenn die Ärzte keine andere Alternativen sehen. Wenn Du dadurch wieder eine gute Perspektive für Dein Leben bekommen kannst, bleibt Dir ja auch die Möglichkeit mit Deinem Partner eine Adoption anzustreben. Es gibt immer einen Weg, mit Situationen umzugehen!

Ich wünsche Dir Mut und Muße für Deine zu treffenden Entscheidungen!

Thomas Gronau für krebs-kompass.de
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  #4  
Alt 31.07.2004, 19:00
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Standard Frage: Alternativen bei Borderline Tumorbehandlung

Der rechte Eierstock ist noch in Ordnung. bei der letzten Untersuchung war auch der linke gut am Heilen. Das Problem ist einfach, daß mir bisher niemand sagen kann woher das kommt. Obwohl es nun schon 2x ein großer Schock war ein so großes Ding im Bauch zu haben steht für mich im Moment nicht zur Debatte meinen anderen Eierstock konservieren zu lassen. Ich werde mich im Moment einfach darum kümmern, wie ich vorbeugen(!) kann. Es war wohl nicht so klar formuliert, weil ich den Beitrag ziemlich im Stress geschrieben habe. Tut mir leid. Meine eigentlichen Fragen waren:
1. Welche Ursachen sind bekannt?
Welche werden vermutet?
2. Kann ich irgendwie vorbeugen?
z.B. bestimmte Sachen nicht essen, best.Inhaltsstoffe meiden, best. Sachen vermehrt Essen ...
3. Wie kann ich einen eventuellen Tumor am weiterwuchern hindern?
Es geht mir ja nicht darum mich bei einer gefährlichen Größe nicht wieder operieren zu lassen, sondern darum, daß ich bisher das Gefühl habe mein Leben in die Hände von unkompetenten Ärzten gelegt zu haben. Ich war schon bei mehreren Ärzten und an einer stelle dieser ganzen Geschichte wurde mir zB von 3 Ärzten bescheinigt, daß ich in einem Jahr eine Art Naturwunder gewesen sei denn es entzöge sich jeder Wissenschaftlichen Erkenntnis, daß ein Tumor wie ich ihn hatte, um 1,5cm schrumpfen könne,könne aber nicht an Meßungenauigkeiten liegen. Da ist es einfach so passiert, ich weiß nicht warum, aber es war so. Die frage ist, wie kann ich das bewusst erreichen, oder auch daß kein neuer Tumor entsteht? Ansonsten sind diese Ärzte die, die in dieser Stadt dn Ruf haben die besten der Umgebung zu sein. Aber meine Eierstöcke können sienur beobachten und mit Kommentaren, wie unmöglich unerklärlich oder ich- berat- mich- mit- irgend- einer- Ärzte- Tagung- und- komme- anschließend- auch- ohne- Antwort- zurück, versehen. Versteht ihr? So hart das auch klingen mag, ich fühle mich verarscht. wenn ich so ein Ultraschallgerät zu Hause gehabt hätte hätt ich bisher zu keinem Arzt gemusst. Einfachh, da is was, das is groß, das kenn ich nicht - Krankenhaus - wegschneiden. Das kann doch nicht alles sein, was die Medizin zu bieten hat?!!
Ich will meinen Eierstock behalten, einen angemessenen Hormonhaushalt und richtige Hilfe, woher auch immer.
Ach, was bedeutet fertilität? Bin leider weder Medizinerin noch Lateinerin.
mona
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  #5  
Alt 10.08.2004, 20:37
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Standard Frage: Alternativen bei Borderline Tumorbehandlung

Ja, gut äh danke für alle Mühen und so, aber ich glaube ich bin hier falsch. Ich will nicht nur zur Kontrolle gehen und ansonsten abwarten. ich dachte, in einem schulmedizinischen Forum finde ich evtl alternative Behandlungsmethoden, bei denen halbwegs zuverlässig vor und Nachteile aufgeführt sind, eben Dinge die ich selbst tun kann und im zweifelsfalle mit meiner Ärztin besprechen. Oder eben die ,begünstigenden Faktoren` und die unterschiedlichen Positionen der Wissenschaftler. Das wäre wenigstens immerhin ein Ansatzpunkt. Tja, dann werd ich wohl weitersuchen müssen, irgendwo, wo man sich auf den Gehalt der Informationen noch weniger verlassen kann. Ich find es auf jeden Fall schade bis tragisch, daß nur absolut bewiesene Methoden veröffentlicht werden und Menschen die auch Naturheilkunde in betracht ziehen sich durch einen riesigen Wust von Quacksalberei schlagen müssen - ohne medizinische Grundkenntnisse leider eine Glaubensfrage - und daß die meisten Schulmediziner die gesamte Naturheilkunde bei schwereren Krankheiten zu verurteilen scheinen, also über Menschen mit vielen medizinischen Kenntnissen nichts herauszubekommen ist. Naja - ich werde es mir eben nicht einfach machen (!) und abwarten und mich mit den wagen Informationen zufriedengeben.
Tja, wie gesagt - danke - ich werd auf jeden Fall noch mal reinschaun, wegen eventuellen Antworten, aber ansonsten verabschiede ich mich schon mal.
Viel Glück auf eurem Weg!
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  #6  
Alt 17.08.2004, 20:05
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Standard Frage: Alternativen bei Borderline Tumorbehandlung

Hey, ich wollt mich hier nicht streiten und auch niemanden angreifen. Ich erwarte auch keineswegs, dass Ärzte hellsehen können müssen, das habe ich auch nicht geschrieben. Mag sein, dass ich in der letzten mail ein bisschen pampig geworden bin, das tut mir inzwischen leid. Ich bin einfach recht aufgewühlt und beschäftige mich ständig mit diesem Thema (warte
gerade auf den nächsten Untersuchugstermin Freitag) und komme einfach nicht weiter, bin daher gerade in meinen Gefühlen auch recht wankelmütig... aber ich vermute ihr kennt das alle selbst. Ich habe den Fehler gemacht sofort zu antworten, weil ich nicht immer nen Computer zur Verfügung habe und es hat mich ziemlich traurig und wütend gemacht, dass mir vorgeworfen wurde ich würde es mir einfach machen. Außerdem bin ich was Computer angeht nicht sonderlich bewandert und finde nur selten die Informationen, die ich suche.Ich hab auf den genannten Seiten nachgesehn und nichts gefunden, auf der Ernährungsseite zB nur Rezepte, darum war ich wohl auch enttäuscht.
Nochmal: Ich suche nicht nach dem Wunder und Allheilmittel gegen Krebs. Ich will was tun außer warten.
Ich meine es gibt doch spekulationen über Krebs-begünstigende Faktoren. Sonst würde ja nicht auf jeder Kippenpackung ,Rauchen verursacht Krebs` stehen, auf einer seite irgendwo hier hab ich auch gefunden, dass Jod begünstigt, dass ein bestimmter Stoff angelagert wird der als Krebsbegünstigend gilt, ...
Gibt es darüber keine Auflistungen? Oder ich habe zum Beispiel gehört, dass bei einigen Leuten Grüntee, der nicht Chemieverseucht ist, das Krebswachstum gehemmt hat. Über Saft aus noch grünen Papayas hab ich ähnliches gehört.
Wenns nicht klappt will ich nur sagen können, ICH HAB ALLES VERSUCHT. Aber nur warten... könnt ihr nicht nachvollziehen, dass mich das wahnsinnig macht?! Geht es euch nicht manchmal ähnlich?
Es tut mir Leid, ich habe Kritik an der Schulmedizin, das ist wahr. Vor allem, dass sie mir oft als kritikunfähig und schwerfällig vorkommt. Das heißt aber nicht, dass ich sie generell verurteile, ... wer weiß, vielleicht wäre ich ohne sie schon gar nicht mehr am Leben... Trotzdem suche ich halt nach Anhaltspunkten etwas tun zu können. Ihr sagt doch selbst Krebs sei bisher wenig erforscht... warum sollte es nicht etwas geben, das hilft?! Es gibt doch immer wieder Einzelfälle die aus genauso unerklärlichen Gründen wieder gesund werden, wie sie krank geworden sind. Wahrscheinlich sind es bei jedem andere Ursachen und andere Dinge die zur Heilung beigetragen haben, ... aber wieso nicht suchen?
Es fällt mir einfach nicht leicht meine Stimmung schriftlich auszudrücken, eigentlich bin ich nicht feindselig oder so, sonst wär ich hier kaum gelandet. Ich hoffe, es gibt keine Mißverständnisse mehr.
Liebe Grüße
mona
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