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#16
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Mein Vati (70) hat im August die Diagnose Lungenkrebs bekommen. Als ehemalige Krankenschwester mit vielen medizinisch ausgebildeten Bekannten und viel Gelese im Netz war mir sofort klar das seine Chancen lange mit der Krankheit leben zu können äußerst gering sind (auch aufgrund Vorerkrankungen). Und trotz Realismus habe ich doch manchmal gewünscht man könne es aufhalten oder zumindestens ein paar gute Phasen erreichen. Leider ist das nicht eingetreten. Es gab seit Diagnosestellung nur schlechte und noch schlechtere Tage.
Seit heute weiß er das alle Chemoversuche nichts gebracht haben. Er bekommt lediglich noch eine ganz leichte Chemo um ein paar Symptome niedrig zu halten. Zeigt diese Nebenwirkungen wird sie abgesetzt. Der Palliativarzt spricht von verbleibenden Wochen. Ich selbst arbeite ehrenamtlich im Hospiz, gerade aber bei meinem Vati an meine Grenzen. Oft weiß ich nicht was ich sagen soll außer "Schei..."!. Ich versuche meine Eltern zu unterstützen. Aber wenn ich meinen Vati höre wie wir ihm versprechen sollen den Hund nicht ins Tierheim zu geben oder das er mir seinen Laptop vererben will, dann kann ich nur heulen. Anfänglich war mein Vater auch ziemlich mißlaunig und zynisch und hat meiner Mutti das Leben ziemlich schwer gemacht. Jetzt sitzt er oft nur da und weint bitterlich. Meine Mutti ist auch oft am weinen. Ich würde so gern mehr helfen, weiß aber nicht wie. Kennt Ihr auch diese Hilflosigkeit und wie geht ihr damit um?
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Liebe Grüße bosko! |
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