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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Profil: Angehörige stellen sich vor...


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Linux71
04.03.2014, 19:13
Dann stelle ich mich auch mal vor:

Bei meinem Mann wurde Ende Januar eine Peritonealkarzinose ausgehend vom Blinddarm festgestellt, Stadium IV, also schon weit fortgeschritten. Da es sich bisher aber nur auf den Bauchraum beschränkte, wurde bei ihm in einer stundenlangen OP das komplette Bauchfell, Teile des Darms, und die Gallenblase entfernt, anschließend wurde eine HIPEC duchgeführt. Wegen Stadium IV und auch weil einige der bei der OP entfernten Lymphknoten positiv waren, folgt jetzt noch eine systemische Chemo.

Das alles ist innerhalb kürzester Zeit auf uns eingeprasselt und ich lebe seither wie in einem Albtraum. Vor einigen Jahren konnte man bei diesem Krankheitsbild so gut wie gar nix machen, Prognose nicht mal ein Jahr. Durch die OP sieht es nun zwar besser aus, aber eine echte Heilung bleibt nach wie vor die Ausnahme und in mir lebt seitdem permanent die Angst. Ich bin seit der Diagnose selbst krank geschrieben und sehr oft am Heulen, wobei ich versuche, dies nicht unbedingt vor meinem Mann und schon gar nicht vor unserer kleinen Tochter (wird nächste Woche 5) zu tun. Die Kurze versteht es ja noch gar nicht und meinen Mann, der selbst alles tapfer erträgt, möchte ich nichr runterziehen.

Ich höre oft von anderen, ich müsse jetzt stark sein und mich mit der Situation abfinden, schließlich könne ich ja nicht jahrelang in Angst leben. Die haben alle leicht reden, als könne man die Angst einfach abstellen...:cry:

LG

Moni

Woelfchen84
06.03.2014, 16:33
Hallo ihr lieben,

Nun stelle ich mich auch mal vor, lange habe ich gescheut denn ich habe schon alles durchgemacht und viele liebe Menschen verloren...

2012 nach der Geburt meines kleines Sohnes wurde bei meinem Papa (nicht leiblich) im September schwere Gehirntumore festgestellt. Stadium 3 und 4. den 3 er konnte man noch entfernen. Im Dezember rief mich meine Mutter an man hätte Metastasen im Kopf bei ihr festgestellt. Zu dem Zeitpunkt war ich in Südafrika bei meinem Mann. Der ist momentan beruflich da und wir waren dementsprechend dort hingezogen.

Material könnte letztendlich nur durch eine OP entnommen werden.
Nach etlichen Untersuchungen stelle man nach 2 Monaten fest was es für ein Tumor war.

Metastiertes nichtkleinzelliges Bronchialkarzinom Tumorstadium ct4 cn3 cm1b.

Ich bin natürlich bereits im Dezember mit meinem Sohn zurück. Die Röntgenbilder werde ich nicht vergessen. Ein faustgroßer Tumor in der Lunge meiner Mutter, mittig nicht operabel , 8liter Wasser in der Lunge.

Damals die Prognose 6-12 Monate ohne Behandlung.

Sie entschied sich dann für die Chemo mit Cisplatin. Kombiniert mit einer Strahlentherapie.

Die Metastasen im Kopf waren zwar die ganze Zeit auf Stillstand, die in den Knochen leider nicht. Der ganze Brustkorb , Hüfte, Wirbelsäule alles voller Metastasen.... Leber ..

Ich denke es war die Hölle für sie mit einem aussichtslosen Erfolg. Ständige Übelkeit. Sie behielt fast nichts drin. Die Schmerzen waren zum Ende nur noch unerträglich.

Mein Papa ist am 11.12.2013 und wurde am 16.01.2014 bestattet. Ich habe am 17.1.2014 dann den Anruf bekommen dass meine Mutter verstorben ist. Sie sollte an dem Tag von ihrer Freundin ins Krankenhaus gebracht werden. Nachdem sie die Tür nicht öffnete ging sie natürlich mal rein und fand sie im Wohnzimmer.

Ich hatte ja an dem Tag vorher noch bei ihr geschlafen wegen der Bestattung von meinem Papa. Wir unterhielten uns noch wegen einem Pflegeheimplatz oder ein betreutes Wohnen. Ich habe das Thema deswegen angesprochen weil man der Person irgendwann nicht mehr helfen kann. Ich kann sie nicht tragen oder gar die medizinische Versorgung bieten so gern ich das auch wollte.

Sie hat es auch eingesehen und sagte im Atemzug auch dass sie nicht mehr kann. Ich hab ihr geholfen sich an dem Abend den Schlafanzug anzuziehen. Ich weiß nicht wieviel sie zum Schluss gewogen hat aber es war erschreckend für mich. Bei jeder Bewegung stöhnte sie vor Schmerz auf. Im Dezember ist sie gerade 50 geworden.

Ich denke man kann der Person die krank ist nur vermitteln dass man da ist wenn sie einem Brauch.
Ob die Hilfe wirklich angenommen wird ist dann fraglich. Meine Mutter hatte eine sehr tolle Freundin der sie sich anvertraut hatte. Die Familie selber hat sie nicht an sich rangelassen. Ich denke sie wollte keinen belasten. Vieles hat sie auch verschwiegen.

Nachdem der Anruf kam musste ich mich erstmal sammeln. Ich musste dann das Bestattungsinstitut informieren. Das habe ich dann online getätigt damit ich da nicht persönlich erscheinen muss. Das finde ich sehr grausam.

Ich bin dann hin zur Wohnung mit meiner Oma und der Freundin. Meinem Sohn hatte ich bei meiner Tante abgegeben.

Es war ein komisches Gefühl vor der Tür zu stehen und zu wissen dass es gleich das letzte mal ist das man die Mama das letzte mal sieht. Ein letztes mal anfassen. Und mir kommen schon wieder die Tränen ..

Ich bin dann rein und ich war so erleichtert dass sie nun keine Schmerzen mehr haben muss, sie sah so friedlich aus. Als würde sie schlafen und jeden Moment aufwachen. Es war nur noch die Hülle da und die Liebe zu der eigenen Mutter ist so verankert in deinem Herzen. Es ist so schwer den Verlauf so einer Krankheit mit anzusehen und einfach nichts dagegen tun zu können.

Als der Bestatter kam und sie in dem Sarg legte, sie zudeckte mit ihrem Schlafanzug, ich bin so froh dass diese Qual zu Ende ist und sie so friedlich eingeschlafen ist.

Im Moment versuche ich mich abzulenken, realisiere es immer mehr dass ich sie nicht mehr anrufen kann oder sie nur noch auf Fotos und Videos sehe. Ihr nicht mehr sagen kann wie sehr ich sie lieb hab.

Meinem Papa konnte ich vorher nicht mehr sehen. Wir sind 2 Wochen vorher nach paar Wochen Aufenthalt aus Südafrika zurückgekommen und das Kind war schwer erkältet da möchte man dem Kind so eine lange Autofahrt nicht zumuten. Das macht es mir auch besonders schwer.

Ich kann nur jedem Raten wenn es zu viel wird und man nicht mehr die Kraft hat, sich professionelle Hilfe zu suchen. Jeder geht anders damit um und es ist in Ordnung auch sich helfen zu lassen.

Das ist alles noch nicht wirklich ...

Dakhan
06.03.2014, 21:03
Mein Name ist Frank. Letzten Freitag ist meine Lebensgefährtin (45) verstorben, nachdem sie 7 Jahre dem Brustkrebs die Stirn geboten hatte. Am Tag zuvor holte ich sie erst aus dem Krankenhaus nach Hause. Ihr von ihr getrennt lebender Mann, ihre Kinder (24,14) und ihr Schwiegersohn waren wie ich bei ihr. Wir halten alle so wunderbar zusammen und sind durch dieses schlimme Erlebnis zur verschworenen Gemeinschaft geworden. Mir tut es gut, mich um ihren Sohn (14) zu kümmern, der seit letztem Sommer bei uns lebt. Er ist so stark! Übermorgen ist die Trauerfeier :(
Mein Engel war eine so schöne, starke und selbstbewusste Frau und eine ganz tolle Mutter. Ich werde sie immer lieben, egal, was dieses unfaire Leben noch mit sich bringt.
So, und nun lese ich mich als Neuling erst einmal durch diverse Beiträge, für etwas anderes reicht die Konzentration ohnehin gerade nicht.
Euch allen hier einen herzlichen Gruß!

mausi69
08.03.2014, 20:54
Hallo ihr lieben,

Ich bin schon einige Tage im Krebsforum unterwegs und bin heute erst auf das Angehörigenforum gestoßen!
Nun möchte auch ich mich kurz vorstellen. Ich bin 44 Jahre alt und seit dem 5.2.2014 weiß ich das meine Mama(64) unheilbar an bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt ist und sie nur noch ein paar Monate zu leben hat laut Ärzte! Aber sie hat dem Krebs den Kampf angesagt und hat die volle Unterstützung der ganzen Familie! Und weil wir eine so tolle kleine Familie sind die zusammen lustig und traurig sind die zusammen weinen aber auch lachen können, werden wir alles was auf uns zukommt schaffen!

Klar ist es sehr sehr schwer für mich, mich mit dem Gedanken auseinander zu setzen das meine Mama in nicht absehbarer Zeit sterben wird. Mir hilft es sehr mich hier auszutauschen! Es ist wichtig das man drüber redet und nicht alles in sich rein frisst und wer niemanden da draußen hat zum reden, hier sind genug Menschen die euch zuhören! Ihr seit nicht alleine!!!!!




Liebe grüße mausi

Sommerland
11.03.2014, 21:58
Guten Abend zusammen,

Ich möchte mich heute sehr gern auch als Angehörige bei euch vorstellen!

Ich bin 44 Jahre alt und bin seit 21 Jahren mit meinem wundvollen Mann verheiratet(46) Wir haben 2 ganz wunderbare Kinder (21 und 16 Jahre alt) und unser Leben veränderte sich vor knapp 5 Wochen! Mein Mann hatte bis dahin den Verdacht auf eine Lungenentzündung! Nachdem das Antbiotikum nicht anschlug, wurde nach dem Röntgen ein CT erstellt! Die Diagnose war niederschmetternd! Natürlich konnte man uns nicht mit Gewissheit sagen , dass es Krebs ist, aber die Aussage: es deutet alles auf einen bösartigen Tumor hin, wenn es anders sein sollte, freuen wir uns alle! Dann ging es sehr schnell! Hausarzt, am nächsten Tag Lungenfacharzt und am nächsten Tag gleich die Einweisung in die Lungenfachklinik . Das war am Fr den 06.02.. Am Montag gleich die Bronchoskopie und am Dienstag die Gewissheit! Ein Lungentumor im Stadium IV mit Befall der rechten Seite! Inoperabel! Die Chemotherapie wurde sofort veranlasst.. Als Familie mussten wir all diese im Eiltempo begreifen, soweit es ging annehmen und weitermachen! Gestern war bereits die 2 Chemotherapie und Gott sei Dank verträgt mein Mann diese sehr gut! Er ist ein so lebensfroher u d lebensbejahender Mensch und das macht uns allen den Umgang leichter! Wir haben eine so wundervolle Familie, die schon immer so eng war, dass wir nicht enger zusammenrücken können und das hilft mir sehr! Mich überkommen Angstgefühle, die im Schwall über mich kommen und ich versuche, sie mit tiefer Dankbarkeit zu bewältigen! Das funktioniert momentan sehr gut! Dies ist nur eine kleine Einleitung zu mir und uns! Ich habe schon mehrfach im Internet recherchiert, auf der Suche nach ähnlichen Erfahrungen, aber bin noch nicht fündig geworden! Ich würde mich sehr.... Freuen, wenn ich jemanden finden könnte, der sich mit mir austauscht! Allen, die diese lesen, wünsche ich von Herzen alles Liebe, da ich weiß, dass jeder hier seine eigene Geschichte hat, die er oder sie verarbeiten muss! Alles Liebe !

CatLove89
13.03.2014, 20:47
Ich möchte mich auch kurz vorstellen.

Mein Name ist CatLove89 und in Wirklichkeit heiße ich Anna :-)
Ich bin fast 25 Jahre alt, wohne mit meinem Freund und zwei Hauskatzen im schönen Nordhessen und arbeite als Assistentin.

Mein Papa bekam im Oktober 2013 die Diagnose Lungenkrebs und vor nicht mal 3 Wochen die Diagnose Tumor am Sehnerv.

Unser aller Leben hat sich von heute auf morgen schlagartig geändert und auf einmal ist da diese Angst, die einen Tag für Tag, Minute für Minute begleitet.

Ich hoffe auf netten Kontakt und Austausch hier im Forum.

Viele liebe Grüße
CatLove

Mona82
13.03.2014, 23:13
Hallo Zusammen,

ich habe mich heute auch mal hier angemeldet, weil ich mich mit anderen Angehörigen austauschen möchte und bestimmt auch mal eure Hilfe und Rat brauche.
Ich heiße Mona, 32 Jahre alt und aus Essen.
Im letzten Jahr habe ich meinen Papa verloren, Bauchspeicheldrüsenkrebs. Er hat uns nichts davon gesagt, nach seiner OP hat er uns erzählt, das Geschwür sei gutartig. Ein Jahr später ist er gestorben. Ich war eine zeitlang sauer auf ihn, weil er es nicht gesagt hat. Die verbleibende Zeit hätte anders genutzt werden können.
Die Frau von meinem Papa ist ein halbes Jahr später gegangen. Magen- und Speiseröhrenkrebs. Sie hat viele Jahre gekämpft, das letzte halbe Jahr mit PEG und Tracheostoma sehr gelitten. Auch sie hat verloren.
Seit zwei Wochen weiß ich, dass meine Mama (56) ein kleinzelliges Bronchialkarzinom hat. Die erste Chemo ist gelaufen, jetzt hat sie eine Thrombose im Arm.
Ganz ehrlich? Ich weiß im Moment nicht mehr was ich machen soll...Ich habe keine Ahnung, wie ich das nochmal in so kurzer Zeit durchstehen soll...Ich könnte den ganze Tag heulen und mich verkriechen. Aber ich will stark sein für meine Mama, damit sie positiver denkt und anfängt zu kämpfen. Aber das ist so ungemein schwer, wenn man selbst nicht daran glaubt, weil man niemanden kennt, der es geschafft hat.
Die nächste Zeit wird sehr schwer werden, ich hoffe das Lesen und Schreiben in diesem Forum kann dabei helfen. Aber bei allem was ich hier heute gelesen habe, bin ich mir sicher.
Danke fürs Lesen, vielleicht schreibt mir ja der eine oder andere, ich würde mich freuen.

Liebe Grüße
Mona

steffi681
14.03.2014, 09:59
Hallo,
mein Name ist Steffi.
Ich bin 32 Jahre alt. Meine Tochter ist im Dez.11 mit drei Jahren an Leukämie (ALL) erkrankt. Meine kleine Tochter war grade ein Jahr alt. Mittlerweile hat sie alles überstanden und kann hoffentlich ein normales Leben führen.
Viele sagen, schön da habt ihr Glück gehabt.
Ja haben wir. Doch diese Erfahrung war heftig von einen auf den anderen Tag seine kleine heile Welt so erschüttert zu sehen. Das hat mir viel Vertrauen in, "alles wird gut, und bleibt gut", genommen. Und die Angst sitzt wie ein kleines Teufelchen auf meiner Schulter. Mal kann ich Ihm sagen "sei ruhig" und es verstummt. Und manchmal nicht.
Aber wie sagte eine Freundin mal. "Nicht alles wird gut, aber alles wird anders."
Und im Moment ist es toll, also Teufelchen verschwinde.
Ich will Dich nicht hören.
Liebe Grüße und ganz viel Kraft an alle da draußen.
Steffi

PlayaJoy
25.03.2014, 19:22
Hallo mein Name ist Jenny bin 25 und meine Mutter ist vor ca. 1 Jahr an einer noch angeblich unbekannten Form von Hautkrebs erkrankt.

Meiner Mami ist ein Abzes-ähnlicher Knoten an der Scharmlippe aufgefallen, sie ging von Arzt zu Arzt doch jeder gab ihr nur eine Salbe oder Tabletten komischerweise wollte keiner ein Probe zur Untersuchung worum meine Mutter so sehr gebeten hat.
Ca. einen Monat später nachdem es größer wurde und sie schmerzen hatte fand endlich ihr Hausarzt her raus das etwas nicht stimmt damit doch es war schon zu spät die Metastase wuchs einfach zu schnell und hätte vor jemand was unternommen wäre es jetzt nicht so schlimm.
Darauf kam Arztgang um Arztgang bis sie in die Frauenklinik nach München gebracht wurde.
Wärhend meine Mutter dort in Behandlung war habe ich bei ihr Zuhause ein Rundumschlag gemacht da das Veterenäramt bei meiner Mutter war und ihr die Pistole auf die Brust gesetzt hat ( sie konnte ja nichts tun durch ihre schmerzen). Also habe ich Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt damit die Pferde wieder in sauberen und sicheren Boxen stehen so auch das Ganze Haus geputzt und aufgeräumt. Zu dem musste ich mich auch noch um meinen 15 Jährigen Bruder kümmern der verständlicherweise mit der Gesamtsituation überfordert war und einen Nervenzusammenbruch hatte.
Als dann endlich alles erledigt war kam meine Mutter aus dem KH zuerst schien alles ok, sie freute sich darüber was wir alles geschaft hatte ihr ging es relativ gut.
Doch lange hielt das Glück nicht an sie begann mir Vorwürfe zu machen was im Haus angeblich alles fehlen würde das zu viele fremde Menschen dort waren ect. doch für alles hatte ich Verständniss für sie nach so einer Diagnose.
Und von da an ging es nur noch Bergab es ging ihr schlechter es wurden immer mehr und mehr Metastasen sie ist nur noch Haut und Knochen aber ihre Beine so dick wie die eines Elefanten von Wasser, sie liegt nur noch kann nur kurz sitzen schreit vor Schmerzen, doch helfen kann ihr keiner irgendwie.
Das Haus ist mitlerweile in einem Schlimmeren Zustand als vor meiner Aufräumaktion mein Bruder ist fertig mit den Nerven.
Ich gehe von 5 - 13 Uhr arbeiten gehe danach zu meiner Mutter und pflege sie und helfe (doch es bringt nichts es ist nur noch ein tropfen auf einem heißen Stein) sorge mich um meinen Bruder dann gehe ich nachhause mache meinen Haushalt gehe schlafen und dann alles von Vorne. Am Fr und Sa gehe ich abends noch Kellnern für immer ca. 6 h. Nun bin ich unter all dem mit dem Gedanken das meine Mutter auch nicht mehr lange leben könnte und der Angst zusammengebrochen und muss selber in Therapie, und suche Menschen die mich in meiner Verzweiflung verstehen und nicht wie andere nur auf mich einreden und mich fertig machen.

Das ist eine kleine Kurzfassung von dem was in meinem Leben passiert.

Verzeiht mir meine Rechtschreibfehler.:lach:

Alter Stassfurter
27.03.2014, 09:54
Hallo erstmal,
ich bin wie die Meisten hier in's Forum gekommen,weil ich Hilfe und Rat suche. Meine Mutter wandte sich hilfesuchend an ihre Ärztin,wegen ständiger Schmerzen im Bauch und wurde dann im Krankenhaus mit der Diagnose Eisenspeicherkrankheit konfrontiert. Ok...das ging ja noch...bei weiteren Untersuchungen wurden dann Schatten auf der Leber festgestellt und etliche Untersuchungen durchgeführt...Magen-Darmspiegelungen,Biopsien und das ganze Programm...In ASL sagte man ihr,es wäre kein Tumor...Freudentränen...dann weitere Untersuchungen in der Uni-Klinik MD...mit der erschütternden Diagnose Tumor auf der Leber, inoperabel...

Bei dem folgenden Gespräch mit ihrer Hausärztin war ich auf Wunsch meiner Mutter anwesend und ihr wurde sehr behutsam eröffnet,welche Lebenserwartung sie bestenfalls noch hat.
Meine Wünsche beschränken sich darauf, die verbleibende Zeit mit Muttern so schön zu gestalten, wie nur möglich, und ihr das "Gehen müssen" angst- und schmerzfrei, so gut es geht, zu ermöglichen.

LG

wauschel
29.03.2014, 07:05
Hallo, mein Name ist Joanna, bin 47 Jahre alt, bin seit 17 Jahren verheiratet, keine Kinder.
Mein Mann hat letztes Jahr Prostatakrebs bekommen, es wurde entfernt, mein Mann bekam Bestrahlungen. Gleich am Anfang dieses Jahres gab es gute Nachrichten: alles ok, Werte ok, Kontrolle in 3-6 Monaten.
6 Wochen später ist mein Mann ins KH, weil irgendwas nicht gestimmt hat: er wurde untersucht, Ergebnis: 3 Metastasen, Hoden und sonst wollte er es gar nicht wissen. Chemo wurde empfohlen, mein Mann hat abgelehnt. 2 Wochen später ist er wegen Blut im Urin in die Uniklinik: Metastasen im Hoden, Blase, Niere und Leber. Sie wollten ihn sofort behalten und operieren, er hat abgelehnt. Ohne OP hat man ihm sozusagen 6 Monate zum Leben "gegeben".

Ich habe versucht ihn umzustimmen, aber ohne Erfolg; er will sich nicht quellen um das Leben um vielleicht 1 Jahr zu verlängern...

Mittlerweile kann er nichts essen, er muss sich erbrechen, seit gestern mit Blut. Er hat Angst, dass das jetzt schon soweit ist, ich komme mit der Situation überhaupt nicht klar.
Es ist alles noch viel komplizierter, ich habe mich letztes Jahr von meinem Mann trennen wollen, bin aber nach der Prostatakrebs-Diagnose geblieben. Dann, als alles besser zu sein schien, bin ich ausgezogen (die Erkrankung war auf keinen Fall die Ursache für die Trennung). Ausgerechnet an meinem Auszugstag hat er die Hiobsbotschaft erhalten und hat da drauf hin seinen Job geschmissen.

Ich habe ständig Kontakt mit meinem Mann, besuche ihn auch fast jeden Tag, ich weiss nicht, wie ich ihm sonst helfen kann, als ihn nicht ganz alleine zu lassen. Bin am Boden zerstört.

cinderella77
01.04.2014, 11:22
Hallo,

ich bin Petra, ich bin 37 Jahre alt. Seit über 17 Jahren arbeite ich als Kinderkrankenschwester. In diesem Beruf hab ich sehr viel mit leid, schmerz und auch Tod zu tun. Mir macht die arbeit Spaß und ich komm mit allem gut zurecht. Bin Taff und wie soll ich sagen, ich bin halt immer stark.... ein besseres Wort fällt mir nicht ein. Ich kann nach der arbeit gut abschalten und laß nicht zu viel an mich heran.
Aber ich musste feststellen das, wenn es bei einem Angehörigen passiert, es etwas ganz anderes ist.
Meine Mama, 57 Jahre, hat vor Weihnachten die Diagnose Nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom bekommen. Die einzelnen Unterdiagnosen musste ich erst mal nachgoogeln um sie zu verstehen. Sie hat auf jedenfall noch Lymphknotenmetastasen, fragl. Rippenmetastasen, Stadium IV. Am Silvestertag wurde die erste palliative Chemotherapie verabreicht.
Und nun erleb ich die andere Seite ...................

CSchl
09.04.2014, 20:08
Hallo ihr Lieben,

dann möchte Ich mich auch mal kurz vorstellen.
Ich bin Caro, 22 Jahre, und studiere Soziale Arbeit. Aber das tut hier eigentlich nichts zur Sache.
Angemeldet habe ich mich, um mich mal austauschen zu können und mir den Kummer von der Seele zu schreiben, da mein Opa, den ich wirklich unglaublich gerne habe, im September die Diagnose nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom mit Lymphknotenbefall und Lebermetastase bekam.
Das Ganze hat mich ziemlich aus der Bahn geworfen, auch wenn es "nur" mein Opa ist und er ja auch schon ein relativ hohes Alter (77 Jahre) erreicht hat, aber er ist mir eben einfach unheimlich wichtig und Krebs ist ja schon 'ne harte Nummer.

Ich wünsche uns Angehörigen, vor allem aber den Betroffenen hier im Forum viel Stärke und Menschen, die für sie da sind und sie unterstützen.

Gänseblümchen_86
10.04.2014, 07:45
Hallo,

ich bin Susi (28) mit kleinem Töchterchen. Mein Vater hat Magenkrebs im Endstadium. Die Diagnose kam Sommer 2012, es ging ihm mit Chemo und Behandlungen bis Dezember letzten Jahres eigentlich so weit ganz gut. Jetzt folgten einige Krankenhausaufenthalte und er erholt sich nicht mehr.
Ich weiß, dass uns nicht mehr viel Zeit bleibt, daher tut es mir gut, hier Austausch zu finden. Bisher habe ich direkt im Magenkrebs Teil geschrieben, aber ich glaube ich bin hier besser aufgehoben.

LG

mutti-vation
10.04.2014, 11:29
Hallo,

ich heiße Conny und meine Mutter ist vor Wochen an AML erkrankt. Ihr geht es nicht gut und sie hat zudem noch mit einer abklingenden Lungenentzündung zu kämpfen. Weil aber ihre Werte nun wieder so schlecht wurden, bekommt sie trotz Schwäche nun den nächsten Chemoblock seit gestern..:weinen:

catwolf
11.04.2014, 15:20
Hallo,
Mein Name ist Katja, ich bin 37 Jahre alt.
Bei meinem Mann, 43 Jahre alt, wurde im Juni 2013 ein Pankreaskopfkarzinom diagnostiziert. Whipple-OP im Juli, danach 18 Gemcitabin -Chemos bis Anfang Februar 2014. Er hat alles tapfer ertragen, obwohl er mit massiven Nebenwirkungen zu kämpfen hatte. Im Februar wurde dann das Abschluss-CT gemacht - Rezidivtumor an der Bauchspeicheldrüse... :cry: zum Ausschluss einer Lungenmetastasierung wurde noch eine Lungenbiopsie gemacht, Gott sei Dank negativ.
Dann wurde Anfang März der Bauch erneut geöffnet, um den Rezidivtumor und den Rest der Bauchspeicheldrüse zu entfernen. Intraoperativ wurden jedoch multiple Lebermetastasen entdeckt, die OP wurde daraufhin abgebrochen (die Metastasen waren weder auf dem CT, noch auf dem PET-CT zu sehen). Der Tumormarker stieg von 76 im Februar auf 2700 im März. Jetzt wurde eine Palliative Chemo mit Folfirinox gestartet, jedoch bereits die 1. Gäbe hat meinen Schatz total aus den Socken gehauen... Er hat jetzt fast 4 Wochen gebraucht, um sich zumindest etwas davon zu erholen. Heute habe ich ihn für den 2. Zyklus in die Klinik gebracht (Dosisreduktion auf 50%). Da haben wir heute auch gleich erfahren, dass der Tumormarker jetzt bei 5100 liegt. Aber der Onkologe sagt, dass wäre nicht so aussagekräftig, da erst ein Zyklus gemacht wurde... Hallo? Warum wurde der Marker dann bestimmt??? Um Geld zu verdienen??? (Wir sind privatversichert)
Ich bin gerade stinkig, frustriert und seeeeehr traurig, weil ich einerseits unbedingt will, dass mein Mann weiter kämpft und nicht aufgibt, andererseits nicht weiß, ob diese Quälerei überhaupt noch Sinn macht ( bzw. der Klinik Geld bringt) oder man ihn nicht einfach in Ruhe lassen sollte...
Ich hoffe, dass er diesmal mit der reduzierten Dosis besser durchkommt...

Traurige Grüße an euch alle,
Katja

quasimodo
15.04.2014, 11:43
Hallo, mein Name ist Gerald und mein Papa (58) hat Lungenkrebs. Er hustet Blut und laut Arzt ist der Tumor sehr groß und hat sich bereits in den Hals augebreitet.

Er rauchst seit er 13 Jahre alt ist, aber wer denkt schon ,dass es einen erwischen kann. Er hat die Diagnose seit einer Woche und nächste Woche gehts auf die Baumgartner Höhe um herauszufinden in welchem Stadium sicher Krebs befindet.

Er ist generell ein in sich gekehrter Mann und wir hatten auch nie "das" Vater-Sohn Verhältnis, aber von einem Moment auf den anderen ist meine Welt zusammengebrochen. Ich weiß, er lebt noch, aber ich bin geistig schon am Begräbnis. Ich weine in der Ubahn auf dem Weg zur Arbeit und komme überhaupt nicht damit zu recht.

Ich bin doch selber noch ein Kind und ich will meinen Papa nicht verlieren. :(

Vielleicht hilft mir die Teilnahme am Forum, aber ich habe einfach Angst, dass ich nicht stark genug bin für alles was da noch kommt.

Danke fürs Lesen.

Bühchen
15.04.2014, 11:47
Hallo :winke:
mein Name ist Stefanie, bin 21 Jahre.
Bei meinem Vater (52) wurde vor einer Woche Magenkrebs mit Metastasen an der Wirbelsäule und der Leber festgestellt.

Angefangen hat es vor ca. einem halben Jahr, er hatte schmerzen beim Pullern. Ein paar Wochen später hatte er Wasser in den Beinen und wurde vom Physiotherapeuten behandelt (brachte keine Besserung).
Hinzu kamen Rückenschmerzen im unteren Bereich.
Ihm wurde zu 99,9% versichert, dass er KEINEN Krebs hat...
Vor 2 Wochen stieg das Wasser bis in den Oberkörper und mein Vater konnte sich kaum noch bewegen und wir brachten ihn in eine Klinik nach Altenburg.
Bei einer Magenspiegelung wurde dann der Tumor gefunden (5 cm) :( :cry:
Weitere Untersuchungen brachten die Erkenntnis für die Rückenschmerzen: Metastasen an der Wirbelsäule (ca. 5-10mm) die den Knochen zerstören, mindestens 5 Wirbel sind angebrochen.

Der Arzt in Altenburg sagte meinen Vater knall hart: nicht heilbar!
Ein weiterer Arzt in Halle sagt, wenn die Behandlung anschlägt kann er weiter leben.
Heute wurde ihm das Gerät (ich weiß leider den Namen nicht) unter die Haut gesetzt, wo die Medikamente rein gespritzt werden.
Auf einen Termin für den Beginn der Chemo wartet er leider noch.

Mein Vater ist bisher voller Lebensmut! Was es uns als familie etwas leichter macht. Trotzdem bin ich schon nach 2 Wochen psychisch am Ende....

Ich bin ganz neu hier im Forum und erhoffe mir tipps, aber vorallem auch die Erfahrungen von anderen die einen ähnlichen Befund erhalten haben.

Liebe Grüße
:winke:

Awkward
15.04.2014, 22:13
Hallo liebes Forum,

ich bin seit dem 25.03.2009 stille Mitleserin. Zwei Wochen nach dem Tag, an dem mein Paps meine Mutter und mich plötzlich nicht mehr erkannte und wenig später ins Koma fiel. Damals war ich 27 und dachte, es sei ein Schlaganfall.

Bis heute kann ich kaum über den Krebs reden. Ich kann zuhören und von Geschichten lesen, die unsrer gleichen, aber ich habe Angst über meine Angst zu sprechen. Heute aber denke ich, ist ein guter Tag, das zu ändern. Danke für Eure offenen Ohren :)

Vor fünf Jahren war es einem mehr als aufmerksamen Arzt zu verdanken, dass aus der Diagnose Schlaganfall plötzlich die Diagnose Krebs wurde. Lungenkrebs. Kleinzelliges Bronchialkarzinom.

Die Symptome, die alle so perfekt auf einen Schlaganfall hindeuteten, hatte mein Paps dem "Bomber" Kleinzeller zu verdanken. Innerhalb von zwei Monaten hatte sich ein 5 cm großer Tumor in der Lunge gebildet, der bereits in die Speiseröhre gewachsen war. Absolut inoperabel. Keine Chance. Die bevorzugte Nahrung des Tumors: Natrium. Konsequenzen für meinen Paps: Ein Hin-und-Her zwischen Koma und Wachzuständen mit schrecklichen Halluzinationen - trotz der ständigen Kochsalzinfusionen blieb der lebenswichtige Natiumspiegel jenseits von Gut und Böse. Erst unter dem ersten Chemo-Zyklus stabilisierte sich sein Zustand. Fünf weitere Zyklen folgten.

Mein Paps verlor nie die Zuversicht, war immer stark, hatte so gut wie keine Nebenwirkungen. Es war wie ein Feuerwerk der kleinen Wunder... Der Krebs hatte nicht gestreut. Bei einem Kleinzeller wie ein Sechser im Lotto. Auf die Chemo folgten Bestrahlung der Lunge und des Hirns - rein prophylaktisch. Im November 2009 dann: PET Scan ohne Befund. Lugentumor nicht mehr nachweisbar.

Die Normalität kam zurück. Für lange Zeit. Für unglaublich lange Zeit. Bis zum 07.05.2013. Der Tag, an dem mein Paps meine Mutter und mich plötzlich nicht mehr erkannte ... Die Geschichte wiederholt sich... Wir haben die Warnzeichen ignoriert. "Die Ausfälle sind nur Folgen der Bestrahlung des Hirns von damals" - waren sie aber nicht. Der Kleinzeller ist zurück, der Natriumspiegel außer Kontrolle. Die folgenden sechs Wochen sind aus der Erinnerung von Paps gelöscht. Die Selbstverletzungen, der Wahn, von alledem hat er zum Glück nichts mitbekommen. Aber ich bekomme die Bilder nicht aus dem Kopf...

Inzwischen war alles nicht mehr so "harmlos". Etliche Metastasen in Leber und Bauchspeicheldrüse. Den Primärtumor kann man jedoch nur vermuten. PET unaufällig. Der Kleinzeller zeigt sich nicht. Er ist aber da. Nerven- und Lymphflüssigkeit zeigen zum Glück keine Tumorzellen. Da mein Paps sich nicht mehr äußern kann, entscheiden wir. Wir versuchen eine weitere Chemo. Dasselbe Medikament, das 2009 so unglaublich geholfen hat. Paps kommt ins Pflegeheim. Meine Mutter ist selbst pflegebedürftig. Sie kann das nicht leisten. Ich bin allein damit. Muss mich aber vor allem um meine Mutter kümmern. Einkaufen. Gut zureden. Und arbeiten. Das übliche eben.

Die Chemo fängt an zu wirken. Paps wird klar im Kopf. Er fängt an zu laufen. Keine Halluzinationen mehr. Wir machen seine Steuereklärung im Pflegeheim :) Das Wunder geschieht erneut. Im Oktober: Bauchspeicheldrüse ohne Befund. Leber ohne Befund. In der Bildgebung ist kein Krebs nachweisbar. Durchatmen. Und wieder diese Hoffnung noch ein bisschen Ruhe zu haben. Meine Mutter versorgt zu wissen. Mein Paps kann sogar wieder autofahren. Wenn er das kann, dann lebt er, wie er sagt.

März 2014. Das erste Kontroll-CT des Hirns. Es war ja nicht im Nervenwasser. Dann kam die Chemo. Es kann nichts da sein, beruhige ich mich. Hab den Kopf voll Arbeit. Da kann nichts sein. Ist es aber doch. Acht Metas im Hirn. Es reicht. Ich will den Geist meines Paps nicht schon wieder davonlaufen sehen... Ich möchte nicht, dass er von Halluzinationen gequält wird. Aber darum geht es nicht. Der Kleinzeller ist intelligent. Er bekommt, was er will. Ohne wenn und aber. Man bin ich wütend. Aber für meine Eltern bleibe ich ruhig und positiv. Die beiden sind schon wütend genug.

Die Bestrahlung ist jetzt durch. Paps konnte sie nicht zuende machen. Es geht nicht mehr. Eine Woche Krankenhaus. Halluzinationen. Einblutungen im Hirn. Der Natriumspiegel. Alles Chaos. Jeden Tag verliere ich meinen Paps ein bisschen mehr aus den Augen. Geistig. Und das macht mir Angst. Nimmt mir die Luft zum Atmen. Immer noch. Als der Krebs kam war er 64. Jetzt ist er 69. Ein kleines statistisches Wunder. Seine Schwester hat den Kampf nach 10 Monaten verloren. Seine Mutter nach 11. Wenigsten statistisch ist mein Paps ein Wunder. Das ist doch schonmal was :)

Danke, dass ich wenigstens ein bisschen davon Loswerden konnte.

Liebe Grüße

dianchen*
16.04.2014, 09:44
Hallo liebe Angehörige!
Meine mama (56) ist an krebs erkrankt (zerfixkarzinom figo lllb)!
Sie wurde vor 3 wochen extrem umfangreich operiert.donnerstag lässt sie sich noch im Leipziger kkh den port einsetzen und freitag kommt sie heim.die chemo macht sie dann ambulant im ortsansässigen kkh.
Seit 9 wochen steht meine welt auf dem kopf.ich liebe meine mama so sehr und will einfach nicht das sie leidet, ich würde ihr gern alles abnehmen!:cry:
Ich versuche positiv zu denken und stark zu sein für sie , für meinen papa, meinen mann und meine 2 kleinen mädchen.gelingt mir auch meist, aber wenn ich allein bin kommt die angst und die ungewissheit.
danke fürs lesen.

Fenrir
16.04.2014, 13:07
Hallo,

mein Name ist Marco (42) aus dem südl. Sachsen-Anhalt und bei meiner Frau (34) wurde im Rahmen einer Routineuntersuchung am Montag, d. 14.04.14 (was für ein drecks Datum) ein Karzinom im Dickdarm festgestellt. Die Biopsieergebnisse bestätigten heute den Verdacht, dass es sich um einen bösartigen Tumor handelt und sie sich kommende Woche Dienstag in unserem "Provinz"-Krankenhaus vorstellen soll. Mit diesen Informationen hat uns der Hausarzt wieder nach Hause geschickt. Wir befinden uns seit Montag in einem Schockzustand und wissen nicht wie es weiter geht bzw. wie wir diese Situation bewältigen sollen. Ich hab mich vorerst krank gemeldet, da ich als Berufskraftfahrer einen freien Kopf brauche auch habe ich keine Ahnung wie wir das Osterfest mit unseren Kindern (8 + 10) bewältigen wollen. Die Wut über die Hilf- und Machtlosigkeit ist nicht in Worte zu fassen.

Betty86
01.05.2014, 16:27
Ich habe mich hier ja noch gar nicht vorgestellt!

Mein Name ist Bettina, ich bin 28, verheiratet. Meine Eltern haben ein großes Haus und mein Mann und ich haben den 1. Stock vor 2 Jahren ausgebaut. Wir haben noch keine Kinder dafür haben wir aber 4 Streunerkatzen adoptiert.

Meine Mutter hat wahrscheinlich Brustkrebs - die Untersuchungen haben gerade erst begonnen - deshalb "wahrscheinlich". Das genaue Ergebnis erfahren wir am 6. Mai, dann kann ich genauere Angaben dazu machen.

Ich lese hier sehr gerne mit und finde es sehr hilfreich von anderen Betroffenen und Angehörigen zu erfahren.

Einen schönen 1. Mai euch allen!

Gunfrisch
01.05.2014, 17:09
Hallo,

ich war bis heute stiller Mitleser in diesem Forum.

Meine Frau hat seit Oktober letzten Jahres den Befund Zungenkarzinom bestätigt bekommen.

Das war ein Schock für mich sowie für sie.

Nach erfolgter OP am 25.11.13 wird sie in die AHB kommen und ich werde sie begleiten.

Zuvor muß noch die PEG-Anlage und das Tracheostoma im Krankenhaus entfernt werden.

Ich hoffe, dass das alles soweit funktioniert und sie in die AHB fahren kann.

Ich möchte denjenigen Mut machen, die als Angehörige ihre Partner/Kinder/Familienmitglieder/Freunde/Verwandte etc. unterstützen.

Ihr schafft das und verliert nicht den Mut.

Guntram

Christian 46
01.05.2014, 22:33
Hallo dann tue ich mich auch mal vorstellen. Mein Name ist Christian und ich bin in einem kleinen Ort im Saarland zuhause. Das wars auch schon mit dem positiven. Meine Frau (40) bekam im Dez 13 die Diagnose Magenkarzinom. Fortgeschritten. Also dann ab Januar Chemo 4 Blöcke. Danach vollstandige Magenentfernung. Das war am 2.April. Und siehe da nach der Op hat sie sich recht gut berappelt und wir waren auch Stark... Doch diese Woche wurden ihre Schmerzen beim gehen und liegen und sitzen immer schlimmer und so hab ich sie ins Krankenhaus gebracht. Heute hatte ich dann ein Gespräch mit dem Neurochirugen. Man hat bei ihr auf der ganzen Wirbelsäule Metastasen gefunden!!! Sieht ziemlich Scheisse aus (Sorry für den Ausdruck) Ich fühle mich wie von einem Panzer überrollt. Wie soll ich das unserer 8-jährigen Tochter sagen????

LegalAlien
04.05.2014, 09:55
Ich drängle mich mit meiner Vorstellung mal eben - leider ganz unsensibel - dazwischen.... bitte nicht krumm nehmen. Aber nachdem ich ja schon zwei "Hilfe"-Threads gepostet habe, sollte ich mich langsam mal ein wenig vorstellen.

Da ich im Angehörigen-Forum schreibe, geht es nicht um mich sondern meine Mutter. Sie ist 62 und Mitte März wurde bei ihr ein 5x5cm großer Tumor zwischen Magen und Leber entdeckt, zusammen mit einer Thrombose in einer Bauchhohlvene. ob es Metas gibt oder nicht weiß ich immer noch nicht sicher, da sie aber direkt nach dem CT die Bestätigung bekommen hat, dass es bösartig ist, tippen wir auf ja.

Womit wir im Prinzip schon beim Erstgrund meiner Anmeldung hier wären. Ich, 41, Tochter, habe ein leicht verqueres Verhältnis zu meiner Mutter (ich lieb sie, aber es ist nicht immer so einfach bei uns), meine Eltern kommunizieren nicht alles und sowieso mein Vater nicht, der ist da generell ein wenig... schwierig. Ich war (und bin) also erstmal dabei rauszufinden, warum ich quasi überhaupt hier bin - also was meine Mutter hat/haben könnte.

Mittlerweile ist klar, es ist ein Sarkom, sie hat jetzt wieder eine Thrombose, diesmal im linken Arm, der Port - über den sie in den ersten Wochen auch ernährt wurde, der Magen war perforiert - hatte sich entzündet und deswegen wurde auch der zweite Chemo-Durchgang ein paar Tage nach hinten gelegt.

Sie bekommt eine Chemo mit Doxirubicin, 3x3 im Abstand von eigentlich 3 Wochen. Also 3 Zyklen à 3 Behandlungen... Im Anschluss an den ersten, spätestens den zweiten Zyklus soll untersucht werden (CT), ob es nun operabel ist, derzeit ist es das nämlich nicht.

Ach ja, wir wohnen im Rhein-Neckar-Kreis, genauer gesagt wohnen meine Eltern direkt in HD, weshalb meine Mutter auch direkt ins NCT weitergeleitet wurde und dort die Chemo (ambulant) erhält.

Ich hab noch eine zwei Jahre jüngere Schwester, die ebenfalls in HD wohnt und da ich selbst einen GdB von 100% mit aG habe, bin ich leider nicht immer so mobil, wie ich das gerne wäre. Meist bin ich deswegen mit meinem Lebensgefährten unterwegs, der selbst vor Jahren seinen Vater durch Darmkrebs verloren hat :(

Veggy-Patty
05.05.2014, 14:26
Hallo an Alle :)

Vielleicht hätte ich mich erst mal vorstellen sollen, bevor ich hier wild los gepostet habe...

Mein Name ist Patricia, ich bin 29 Jahre alt und verheiratet. Wir haben eine fast 4-jährige Tochter. Unser Sohn ist im Nov. 2013 leider verstorben (Megazystis, 2 intrauterine OPs, danach Blasensprung + Entzündung, Anfang 19. SSW). Nachdem ich wieder etwas auf die Beine gekommen bin, wurde bei meinem Vater Lungenkrebs diagnostiziert.

Erst wurde ein Schlaganfall vermutet, da er eine Parese im linken Bein hatte. Es ist ein Adenokarzinom im linken UL, 1 Meta im Gehirn wurde erfolgreich entfernt. Der Haupttumor ist ca. 7 cm groß und angeblich gut operabel. Nun warten wir eine PET-CT ab, ob auch eine Meta im Lendenwirbel sitzt.

Da mein Vater zwar Alltagsdeutsch aber die ärztlichen Erklärungen nicht so gut versteht, koordiniere ich seine Behandlung.
Diese Ungewissheit macht mich total verrückt. Zum Einen versuche ich alles was ich kann - ich stelle Kontakte zu Kliniken und Ärzten her, telefoniere Befunde ab etc. zum Anderen wälzt mein Vater seine Sterbekassen-Unterlagen und überlegt wer welche Sachen bekommen soll. Das deprimiert mich extrem.

Ich will ihn nicht, genau wie meinen Sohn, verlieren und werde bis zuletzt kämpfen!!!!!!!!

Mabelle
09.05.2014, 11:53
Hallo,
mein Name ist Claudi ich bin 30 Jahre alt und Mutter von zwei Kindern.
Vor einem Monat bekam mein allerbester Freund die Diagnose Krebs. Festgestellt wurde ein etwa 10cm großer Tumor in der Lunge, nach weiteren Untersuchungen stellte sich heraus das er Metastasen in Bauchspeicheldrüse, Wirbelsäule, Groß- und Kleinhirn, Hüfte, Oberschenkel, Leber und Magen hat. Daraufhin ist er in eine spezielle Klinik für Lungenerkrankungen. Dort sagte man das der Auslöser wohl nicht in der Lunge sitzt. Jetzt haben sie die Haut untersucht und es ist wohl so das es schwarzer Hautkrebs ist und da auch der Übeltäter sitzt. Heute fängt dann endlich, nach 4 Wochen, seine "Therapie" an. Er bekommt Tabletten das die Ausbreitung und Vergröserung der Metastasen langsamer voran schreiten. Es wird in seinem Stadium (T4) nicht auf Heilung therapiert.....

Für mich ist es ganz furchtbar, ich kann es auch garnicht in Worte fassen. Er bedeutet für mich die Welt! Und man kann nur da sitzen und zuschauen wie es ihm immer schlechter geht.... Das man garnichts tun kann ist das allerschlimste!!!! Wie kommt ihr damit klar?

Liebe Grüße Claudi

heliw
17.05.2014, 04:03
Hallo,
mein Name ist Helmut und gestern am Abend ist meine Welt zusammen gebrochen:cry:
Meine 26 Jährige Tochter hat mir gesagt das Sie Unterleibskrebs hat , die genaue Diagnose kenne ich noch nicht , Sie konnte und wollte mir das noch nicht sagen .
Als ich Ihr sagte das wir gemeinsam gegen diesen Sch.... Krebs ankämpfen , sagte Sie ,Sie will nicht kämpfen :cry:
Was soll ich nur machen ich bin völlig Ratlos was ich nun machen kann um Sie umzustimmen ich will meine kleine Maus nicht verlieren.
Hier meine Bitte : war jemand in einer ähnlichen Situation und kann mir mit Rat beistehen ,bis zum gestrigen Abend habe ich mir nie Gedanken um Krebs gemacht und nun stehe ich hilflos dar , will aber meiner Maus helfen.
Bitte helft mir

langbein54
17.05.2014, 07:52
Hallo,
mein Name ist richtig Karola und ich möchte mich kurz Vorstellen vor einer Woche hat mein Partner die Diagnose Lungenkrebs erhalten wir waren beide wie im Schockzustand alles wirkte so unwirklich um einen herum ich so wie er mussten das alles erst mal begreifen.
Unserer Liebe ist noch gar nicht so alt knappe fünf Jahre.
2007 habe ich meinen ersten Ehemann mit dem ich 32 Jahre verheiratet war an Bauchspeicheldrüsenkrebs verloren und 2009 habe ich meinen jetzigen Partner kennen gelernt. Es war Liebe auf den ersten Blick und nun dieses Ergebnis.
Für mich war es wie ein...... ich kann es einfach nicht fassen nicht begreifen.
Mein Partner versucht der starke zu sein.
Er hat nun schon die ersten Untersuchungen hinter sich und kommt am Dienstag in die Klinik.
Er wird kämpfen so lange es geht das hat er mir versprochen und ich werde Ihn dabei unterstützen und alles tun was in meiner Macht steht.

Samju
23.05.2014, 12:55
Ich bin ganz neu hier und möchte mich vorstellen.
Mein Name ist Petra, 50 Jahre alt und verheiratet.

Vor 8 Wochen wurden bei meiner Schwiegermutter Metastasen in der Lunge gefunden. Danach begannen die ganzen Untersuchungen sowie die Entfernung der Schildrüse (das war eh angedacht). Der Primär-Tumor ist bis heute nicht gefunden. Vermutet wird, dass er in der Brust sitzt,er zeigt sich aber nicht, der Mistkerl. Beim CT des Oberbauches wurden nun auch Metastasen in der Leber gefunden. Nächste Woche steht eine weitere Untersuchung der Brust an. Immer wieder fällt als mögliche Diagnose das CUP-Syndrom. Die Prognose ist miserabel.

Mein Mann (einiziges Kind) kümmert sich rührend um seine Ma, begleitet sie zu jeder Untersuchung, spricht mit den Ärzten ist einfach immer da. Und ist natürlich am Boden zerrstört. Mein Schwiepa und ich leiden natürlich mit. Ich mieme die Starke, untersützte Meine Schwiegereltern und meinem Mann wo ich kann und fühle mich einfach scheiße (sorry).
Ich bin wütend und traurig zugleich. Weiß macnhmal gar nicht wohin mit mir, habe dann ein schlechtes Gewissen, dass ich so jammerlich bin, wo doch meine Schwiema die jenige ist, die das alles druchmachen muss. Ich bin sehr froh, dieses Forum gefunden zu haben, es hilft doch sehr zu wissen, dass man sich hier mal den ganzen Frust von der Seele schreiben kann. Dann ist der Klops im Magen nicht mehr ganz so schwer.

Jetzt erwarten wir in der nächsten Woche hoffentlich die genaue Diagnose, damit wir wissen, wie wir weitermachen und wie wir diesem Monster zu Leibe rücken können.

Ich wünsche euch allen viel Kraft und grüße euch herzlich

Petra

stiefel78
23.05.2014, 17:56
Hallo!
Da ich neu hier bin, möchte ich mich auch einfach mal vorstellen.
Eigentlich heiße ich Jessica, werde aber überwiegend Jessie genannt, 36 Jahre, arbeite im Büro und ehrenamtlich bei einem Fußballverein. Ansonsten singe ich noch und an Fastenacht stehe ich in der Bütt.
Vor zwei Wochen haben wir erfahren, dass mein Vater (67) eine Metastase am Steißbein hat.... seit einer Woche wissen wir, dass das nicht die Einzige ist, sondern das er über die Wirbelsäule verteilt, an der Hüfte und unter dem Brustbein auch welche hat.
Ich bin ein Einzelkind und habe eine sehr enge Bindung zu meinen Eltern. Momentan fühlt sich alles noch sehr unreal an, zumal ich mich gerade von meinem Mann getrennt habe und nächste Woche in meine Wohnung ziehe, auf die ich mich schon zusammen mit meinen Eltern gefreut habe.
Wir sind eigentlich eine durch und durch positiv denkende Familie und gehen auch offen mit allem um. So auch mit dieser Diagnose. Meine Mutter ist gelernte Krankenschwester. Daher kann ich mit Fachausdrücken nicht dienen.
Wir haben uns vorgenommen, die uns noch verbleibende Zeit noch intensiv zusammen zu genießen.
Da mein Papa mir immer meine Büttenreden geschrieben hat (da ist er einfach der Beste!), will er, wenn er demnächst aus dem Krankenhaus kommt, meine Rede für nächstes Jahr noch schreiben. Das ungewöhnliche daran ist, dass er seit sechs Jahren fast blind ist. Ich musste ihm schon versprechen, dass ich die Rede auf jeden Fall, also egal, wann er geht, nächstes Jahr halten soll.

Was ich zum Schluss noch sagen möchte, danke, dass es dieses Forum gibt. Ich wünsche euch allen, ob Angehöriger, Patient oder Hinterbliebener, viel Kraft und immer eine Schulter, an die ihr euch anlehnen könnt. Und denkt daran: jeder Tag, an dem man zusammen lacht, ist ein Geschenk.
LG eure Jessie

ssssttt
10.06.2014, 22:53
Hallo liebes Forum,

ich bin neu hier.. habe aber schon öfter hier mitgelesen.

Mein Name ist Sarah und ich bin 21 Jahre jung und habe eine kleine Tochter die diesen Monat 3 Jahre alt wird.

Mein Papa bekam die Diagnose: Blasenkrebs! Heute kamen die Befunde: Der Tumor ist bösartig und hat bereits gestreut. Die Niere arbeitet nicht mehr, sein linkes Bein ist dick (Elefantenbein) auf der Wirbelsäule wurden auch Metastasen gefunden.. er hat solche Schmerzen. Sein Krebs ist unheilbar, dies wurde ihm heute klar vor Augen geführt.

Man merkt, dass er selbst auch große Angst davor hat, was in naher Zukunft passieren wird. Meine Mutter ist verzweifelt, sie weint sehr oft in letzter Zeit. Sie war sonst immer so stark und hat fuer uns gekämpft aber anscheinend weiß sie nicht wie sie damit umgehen soll.

Er ist so ein guter Mensch und der einzige Opa von meiner Tochter der sich wirklich rührend um sie kümmert. Sie liebt ihren Opa und es tut mir weh wenn ich mit ansehen muss, dass er nicht mehr mit ihr spielen kann.

Ich bin realistisch und weiß wie es um ihn steht aber ich möchte die Zeit intensiv mit ihm nutzen. Ich wuenschte dies waere nur ein Albtraum aus dem ich wieder erwache und alles ist gut.

Ich will ihn auch noch nicht verlieren :(:(:(

lucilu
23.06.2014, 09:00
guten morgen,

ich bin noch ganz neu hier bei euch und möchte mich kurz vorstellen.

mein name ist lucilu, ich bin anfang 30 und bei mir ist mein lebensgefährte "betroffen".

ich möchte nicht zu viel von mir erzählen, da ich nicht weiß ob ich es gut finden würde, wenn ich "betroffen" wäre und mein freund sich mit völlig fremden menschen über mich im internet austauschen würde.
aber ich habe das bedrüfnis mich auszutauschen und möchte nicht weiter meine freunde mit diesem kummervollen thema belasten. :-(

viele grüße
lucilu

preppie
25.06.2014, 10:06
Hallo zusammen,
auch ich bin neu hier und möchte mich mal vorstellen. Mein Name ist Heidy bin 73 Jahre alt und meine Tochter ist nun zum zweiten mal von der schlimmen Krankheit eingeholt worden. Diesmal viel schlimmer als beim ersten (vor 4 Jahren)Mal denn es gab nun Metastasen . Nach einer 4 monatigen Chemo und anschließender Bestrahlung hat sich nicht viel getan. In der letzten Reha Woche bekam sie wieder Schmerzen in der Brust und sie wurde richtig hart. Zu Hause wurde dann erneut ein Befall unter der Achsel festgestellt und ein erneuter Tumor in der Brust. Da nun ja eine Entzündung festgestellt wurde kann nicht operiert werden (um die Brust zu entfernen). Jetzt bekommt sie (evtl. ab kommende Woche) eine Platin Chemo und wenn die Entzündung weg ist dann folgt die OP.
Das war in groben Zügen, was sie in letzter Zeit alles durchmachen musste. Für mich ist sie ein Held wie tapfer sie das alles trägt, zumindest nach außen. Ihre Kinder, also meine Enkelkinder sind 21 und 19 Jahre. Wir alle leiden sehr, unser Schwiegersohn und auch mein Mann. Ich selbst schaffe es nicht nur einen Tag mal nicht mit großen Herzschmerzen da zu stehen und zu weinen.
Diese Hilflosigkeit macht uns alle kaputt.:cry:

Anne1990
25.06.2014, 19:01
Hallo ich heiße Anne und wollte mich vorstellen, ich hatte mich auch schon in den Forum Lungenkrebs vorgestellt.

Ich habe mich hier vor kurzem erst angemeldet da meine Mama an Lungen krebs erkrankt ist (kleinzelliges Lungenkarzionom mit menastasen) wir haben im April diesen Jahres die Diagnose bekommen. Und habe mich hier angemeldet weil ich gerne mich mehr informieren möchte. Und mich mit anderen austauschen möchte. Den ich fühle mich von meinen Geschwistern ziemlich alleine gelassen.

Ich kann leider einige Dinge aus ihrem arztbrief nicht deutlich entziffern was das heißen soll und wenn man googlet findet man ja manchmal die doofesten Sachen wo ich nicht weis wie schlimm der Stadium meiner Mama ist usw. Die Ärzte geben auch keinevrichtige aussage in meinen Augen. Und sagen wie z.B. Sie können nix anderes machen wie eine Chemotherapie operieren geht nicht mehr Bestrahlung bekommt sie auch nicht, und sagen die können es auch nicht mehr heilen.

Das erstmal zu uns.

Ich würde mich über Erfahrungen und einen Austausch sehr freuen.

LG Anne

Katrin1983
26.06.2014, 08:54
Hallo,
erstmal möchte ich mich auch vorstellen. Ich heiße Katrin, bin 31 Jahre alt, verheiratet und habe eine 9 Monate alte Tochter.
Eigentlich könnte mein Leben so schön sein, wäre da nicht die ständige Angst und Traurigkeit aufgrund der Krebserkrankung meiner Mutter.
Alles fing vor ca. 14 Jahren an. Diagnose Brustkrebs mit anschließender OP, Chemo, Bestrahlung und Hormontherapie. 6 Jahre später das erste Rezidiv mit anschließender OP und Hormontherapie. Weitere 5 Jahre später das zweite Rezidiv mit anschließender Amputation der Brust und Hormontherapie. Nun vor 3 Wochen die schlimme Nachricht Rippenfellmetastasen die nur noch palliativ behandelt werden.
Ich habe solche Angst vor allem was in den nächsten Monaten/ bestenfalls Jahren bevorsteht. Es zerbricht mir das Herz wenn ich meine Mutter mit meiner Tochter spielen sehe. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass sie in absehbarer Zeit nicht mehr da sein soll. Auch wenn das der Lauf der Dinge ist. Eigentlich sollte ich alle diese schönen Momente genießen, kann es aber momentan einfach nicht weil meine Angst und Sorge größer ist. Vor meiner Tochter und meiner Mutter versuche ich stark zu sein aber wenn ich alleine oder mit meinen Mann ein paar ruhige Minuten habe bricht alles über mir zusammen.
Ich erhoffe mir durch das Schreiben im Forum einen Austausch mit Menschen in gleicher oder ähnlicher Lebenssituation. Freunde oder Bekannte können einen meist doch nicht so recht verstehen, weil sie noch nicht das Gleiche durchgemacht haben und oft nicht wissen wie sie mit einem umgehen sollen

melma
26.06.2014, 23:02
Hallo,
ich heiße melma ! Bin 37 und Mutter von einer 7 jährigen Tochter und einem 4 jährigen Sohn !
Mein Mann ist der Grund , warum ich zu Euch gefunden habe !
Er hat ein 18 cm Leiomyosarkom im Bauch oder hatte , denn er ist vor kurzem operiert worden und liegt derzeitig noch im Krankenhaus ! Ihm wurde die rechte Niere , Nebenniere , Zwölffingerdarm und Vena Cava komplett entfernt , ein Teil vom Dickdarm und Pankreas!
Es ist nicht einfach alles zu managen ! Aber noch schwieriger ist es für mich , damit umzugehen , daß er mir Dinge verheimlicht aus Sorge um mich , daß ich mir zu viel Sorgen machen könnte ! Dann mache ich mir erst recht Sorgen , denn ich merke , wenn etwas nicht stimmt !
Vielleicht sollte man dazu sagen , daß ich Physiotherapeutin bin , also medizinisch nicht ganz unwissend!
LG melma!

Biene703
30.06.2014, 15:07
Hallo,
ich bin Sabine,46 Jahre alt,mein Mann ist 53,unsere Tochter 15,bei meinem Mann wurde vor einem Monat Bauchspeicheldrüsenkrebs mit Lebermetastasen festgestellt.Keine OP mehr möglich,palleative Chemotherapie bis zum Lebensende.
Seit dem Tag bin ich total am Ende,kann nicht mehr schlafen,keine Sekunde an etwas anderes denken.Ohne ihn will ich nicht leben.Aber ich MUß,alleine schon wegen meiner Tochter.Eine Selbsthilfegruppe kann ich nicht finden,habe alles versucht.Deshalb habe ich mich hier angemeldet.
Liebe Grüße
Sabine

mone76
06.07.2014, 14:42
Hi ihr Lieben! Ich heisse Simone, bin 38, verheiratet und habe 2 Kinder ( 5 und 10). Ich lese schon ein ganzrs Weilchen mit, habe mich aber bis jetzt noch nocht zu Wort gemeldet weil dadurch alles irgendwie viel realer wird. Aber von vorn:
Seit November letzten Jahres wissen wir bon der Diagnose Nierenkrebs meines Mannes ( 42).
Jamuar 2014 komplette Entnahme der Niere zunächst als geheilt entlassen.
März 2014 erste Kontrolle Lungen rundherde metastasensuspekt. Erstmal abwarten. Bronchoskopie o.B

Mai 2014 Tod meines Vaters durch Intrakranielle Blutung nach Sturz. Seitdem pflege ich meine Mutter ( Pflegestufe 2)

Morgen ist der nächste Kontrolltermin meines Mannes umd ich mach mir ehrlich gesagt gerade ziemlich ins Hemd.
Hinzu kommt noch das ich selber in der Branche arbeite ( Pflegedienstleitung bei einem ambulamten Dienst mit Palliativ- Zusatzausbildung), was auch nicht immer ein Segen ist. Am Schlimmste ist natürlich wie für fast alle vermutlich diese ewige Warterei. Mich macht das fix umd fertig , kann ich aber vor meinem Mann nicht zeigen. Einer muss ja optimistisch bleiben. Daher meine Frage an Euch. Wie geht Ihr damit um?
Lg Simone

Saodma
08.07.2014, 00:00
...tja, wie fängt man am besten an.... mein Name ist Sabine, ich bin 50 Jahre alt und mein Lebenspartner ist an kleinzelligem BC (SCLC) erkrankt. Die Diagnose erhielten wir Ende März 2014. Momentan bekommt er Chemotherapie bis jetzt 6 Zyklen) und jetzt noch zusätzich Strahlentherapie (geplant über 8-12 Wochen täglich)
Ich hoffe, dass ich mir ab und zu mal die Sorgen von der Seele schreiben kann, vielleicht auch mal ein paar Tips holen kann, gerne würde ich auch mit Betroffenen/Angehörigen schreiben, mich austauschen, aber auch mal nur über "normale" Dinge schreiben.
Würde mich freuen, wenn sich jemand angesprochen fühlen würde.
LG Sabine :pftroest:

B&F
16.07.2014, 09:24
Guten Morgen,

ich werde wohl ab heute auch hier mitlesen und schreiben.
Ich habe mich hier angemeldet, um vielleicht ein kleines Ventil zu haben für den Lebensabschnitt den ich jetzt mit meinem Partner beginnen werde.
Es wird unser letzter gemeinsamer Abschnitt sein....
Wir sind B&F, beide 34 Jahre, lieben, leben und wohnen seit 14 1/2 Jahren im Norden Deutschlands zusammen und teilen unser Leben mit unseren Fellgesichtern.

shian
17.07.2014, 01:57
Gute Nacht zusammen.
Ich kann mal wieder nicht schlafen und dachte mir ich könnte mir den frust etwas von der seele schreiben.

Also zuerst mal zu mir, ich bin 21 jahre und beginne bald eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenschwester, dafür werde ich bald zuhause ausziehen und habe das schlechte gewissen meine eltern alleine zu lassen.
Meine mutter hat an ostern bei einer routine Untersuchung die Diagnose Brustkrebs bekommen. Dieser wurde vor einem Monat etwa operativ entfernt, aber es war klar das darauf eine chemo und eine bestrahlungstherapie folgen werden.
Kurz nach der op des Brustkrebs bei einer weiteren unzersuchung wurde ein weiterer Tumor gefunden, diesmal an der Niere.
Dieser wurde dann zwei wochen später in einem anderen krankenhaus auch operiert, nun geht in 8 stunden die erste Chemotherapie-sitzung los..

Für uns ist eine welt zusammengebrochen und auch ich weiß seit der ersten Diagnose nicht mehr was ich machen kann, ich kann kaum noch schlafen und heule die ganze zeit wenn ich alleine bin.. mich hat bis jetzt noch niemand außer meinen Freunden gefragt wie es mir dabei geht?? Bin ich egoistisch? Ich habe das Gefühl ich werde mit allem allein gelassen, ich versuche stark zu sein aber ich habe keine kraft mehr das alles durchzustehen..
Aber es muss ja irgendwie weitergehen :-(

Okay. Das war jetzt lang genug geschreibselt.

Liebe grüße eure shian, über antworten oder nachichten freue ich mich..

Yve78
21.07.2014, 11:43
Hallo,

ich bin seit einer Weile stiller Leser und habe mich heute auch leider dazu entschlossen, mich bei euch anzumelden.

Meine Name ist Yvonne, ich bin 35 Jahre alt und lebe in Berlin. Bei meinem Vater wurde vor 5 Jahren Darmkrebs diagnostiziert. Seit ca. 2 Jahren hat er auch Metastasen an der Leber und seit kurzem auch noch an der Lunge. Nach mehreren OPs und verschiedensten Chemos und Bestrahlungen, haben die Ärzte nun entschieden, dass keine Hoffnung mehr besteht und alle Therapien abgesetzt. Seit ein paar Tagen geht es rapide bergab und es wird wohl nicht mehr lange bis zum Tag X dauern.

Das lesen hier im Forum tut mir sehr gut, da ich sehe, dass ich mit meinen Problemen nicht alleine bin. Ich würde mich über Kontakte sehr freuen.

Ich wünsche allen hier alles erdenklich Gute und viel Kraft für die schwere Zeit.

Liebe Grüße und Umarmungen an alle,
Yvonne

BerliNette
24.07.2014, 14:33
Hallo liebe Mitbetroffene,

ich bin froh, dass ich das Forum gefunden habe. Seit einiger Zeit lese und leide ich still mit. Es ist für mich noch schwer über die Erkrankung meines Mannes zu sprechen, schreiben fällt mir leichter.

Ich bin 53 Jahre und lebe mit meinem Mann in Berlin. Vor ca. 6 Wochen haben wir die Rettungsstelle einer Klinik aufsuchen müssen, weil mein Mann starke Schmerzen in der Brust hatte, er war sehr geschwächt und konnte nichts essen. Es wurden viele Untersuchungen gemacht an deren Ende nach 14 Tagen feststand: Adenokarzinom IV Stadium, Metastasen.

In einem Forum wurde beschriebend, dass sich die Zukunft gerade in Luft auflöst - genau so habe ich auch empfunden! Der erste Schock ist überwunden und der Kampf hat begonnen. Mein Mann hat heute vor einer Woche seine erste Chemo bekommen.

Lasst uns gemeinsam Mut und Zuversicht haben!

Liebe Grüße

BerliNette

Celina09
26.07.2014, 11:35
Hallo, dann stelle ich mich auch mal vor.
Ich heiße Celina, bin 23Jahre alt, bin Erzieherin und eigentlich immer ein fröhlicher Mensch, ich bin viel am lächeln.
Ich bin seit drei Tagen hier angemeldet.
Meine Mutter hat seit über einem Jahr Kehlkopfkrebs und seit Ca fünf Monaten nun auch noch Krebs im Mund Bereich.
Dadurch das meine Mutter ein Problem mit Alkohol hat, haben meine Eltern sich vor acht Jahren getrennt. Meine Mutter wohnt einige Kilometer von uns entfernt und es war nicht immer einfach mit ihr. Nun ist es alles andere als einfach.
Ich denke meine Mutter hat nicht mehr die Kraft um weiter zu kämpfen.
Es macht mich alles traurig und auch wütend zu gleich!

Es war nie einfach für mich über alles zu reden. Auch wenn ich noch nicht lange hier bin, weiß ich aber das es mir sehr gut tut. Einige Antworten von euch haben mir schon sehr viel Kraft gegeben. Dafür danke ich euch.
Liebe grüße Celina

velvet6676
29.07.2014, 00:01
Auch ich möchte mich vorstellen. Ich bin 32 Jahre, Krebserkrankungen sind ein langer Begleiter meines Lebens. Zunächst erkrankte mein Opa. Damals war ich bin18 Jahre alt. Er starb noch im selben Jahr am Speiseröhrenkrebs. Zwei Jahre später bekam meine Mama die Diagnose Darmkrebs mit Fernmetastasen in der Leber. Das war eine harte Zeit. Ich habe sie zu Hause gepflegt und sie starb ein Jahr später bei mir, daheim. Es war ihr Wunsch und lange brauchte ich, um ihr Leid und meine Hilflosigkeit zu verarbeiten. Ich war so jung und hatte so wenig Lebenserfahrung. Und doch bin ich froh ihren letzten Willen erfüllt zu haben. Vor zwei Jahren starb meine Oma an Darmkrebs. Sie durfte allerdings auf ein langes Leben zurückblicken. Nun vor zwei Wochen bekam meine geliebte Tante die Diagnose Brustkrebs mit Fernmetastasen in Leber und Knochen. Sie ist wie meine zweite Mutter und war mein Fels in der Brandung. Ich bin zum Teil bei ihr aufgewachsen. Und ich liebe sie mehr als eine Tante. Ich habe im Moment das Gefühl ein deja vue zu erleben. Nur bin ich jetzt älter und reifer. Ich arbeite selbst in der Pflege. Einige Zeit auch im Hospitz. Ich möchte sie begleiten und doch habe ich Angst. Angst vor ihrem Leid und Angst, wer aus dem bißchen Familie der Nächtse ist. Auch die Angst, ich habe meinem Baby etwas vererbt. Viele Gedanken gehen durch meinen Kopf. Schaffe ich es diesen Weg nochmal zu gehen? Vielleicht finde ich hier etwas Unterstützung. Ich habe einen starken Glauben und viel Kraft. Dies wünsche ich hier allen Angehörigen und Erkrankten. Ich weiß wie hart der Weg hier für jeden ist. Liebe Grüße, velvet:remybussi

Dani1929
29.07.2014, 00:32
Dann stelle ich mich doch auch mal vor..

Ich bin Dani,18 Jahre alt und hier, weil meine Mama seit 11 Jahren mit der Krankheit kämpft und bald verliert...

Zunächst hatte sie Brustkrebs und nach unzähligen Operationen dachten wir, alles wäre wieder gut. Sah auch so aus, bis ca. 4 Jahre später entdeckt wurde, das sich Metastasen in der Leber gebildet haben.. Seither hat sie alle möglichen Chemos ausprobiert und es schien alles wieder perfekt zu werden. Zwar sei der Krebs chronisch aber so weit "stabil", komischer Weise lag meine Mutter zwei Wochen später mit starken Schmerzen im Krankhaus und die Ärzte sagten mir, der Krebs habe nun in die Bauchhöhle gestreut..
Das bringt jede menge Bauchwasser, Schmerzen und eine Palliativbehandlung mit sich.. und auch, das sie nicht mehr all zu lange hat..
Das Schlimmste, für mich, ist eher das ich alleine damit zu kämpfen habe - war mit 8 dabei als Krebs diagnostiziert wurde, bei vielen Chemos, bei fast allen Arztterminen und letztendlich kurz nach meinem 18. Geburtstag dabei, als der Arzt ihr noch ca. 1 Jahr zu leben gab. Meine Familie blendet es aus, sagen ihr würde es bald besser gehen oder sie beschäftigen sich erst gar nicht damit.
Nun hoffe ich hier ein wenig Hilfe zu finden..

Liebe Grüße,

Dani

Flinchen
29.07.2014, 09:31
Hallo,

ich möchte mich auch kurz vorstellen - ich heiße Kristina, bin 36 und meine Mutter hat vor drei Wochen die Diagnose Magenkrebs mit Metastasen in Leber und Knochen bekommen.
Völlig überraschend, eigentlich dachte Sie, sie hätte einen hartnäckigen Magen-Darm-Infekt, weil ihr zwei Wochen vor der Diagnose immer so übel war.

Es ist der erste Krankheitsfall von Krebs bei uns in der Familie und seitdem ist alles dunkel. Die Welt bricht zusammen und diese Endgültigkeit, die meine Mutter nun erwischt hat, ist so unfair. Erst vor zwei Jahren ist mein Vater gestorben (mein Mutter hat ihn jahrelang gepflegt) und ich bin noch nicht alt genug, um das Ganze noch mal durchzumachen. Ich fühle mich jetzt schon wie ein Waisenkind…

Sie kriegt jetzt Chemo und ist bisher beschwerdefrei – das ist das Verrückte, sie klingt am Telefon wie immer und in meinem Kopf geht nur der Gedanke um, wie lange wird sie wohl noch bei mir sein und wie wird es, wenn es schlimmer wird.
Ich weiß nicht, wie ich es schaffen soll, alles unter einen Hut zu bringen - meine Mutter und ich wohnen nicht in der gleichen Stadt, es sind 300 km Fahrt zu ihr, ich arbeite Vollzeit und führe eine Fernbeziehung...

Ich würde mich über Austausch hier im Forum freuen, denn ich habe noch keinen Weg gefunden, damit umzugehen.

Viele Grüße
Kristina

Nahema
29.07.2014, 12:21
Hallo an alle,

ich möchte mich auch gerne vorstellen. Ich heiße Nahema und bin 21 Jahre alt. Vor einer Woche hat meine Adoptivmutter mir erzählt, dass sie Brustkrebs hat. Das hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen, meine Mama ist der wichtigste Mensch in meinem Leben und ich brauche sie unendlich doll.

Vor vier Tagen wurde meine Mama dann auch schon direkt brusterhaltend operiert. Es geht ihr den Umständen entsprechend gut, gestern wurde sie auch aus dem Krankenhaus entlassen. Allerdings wurde bei der OP auch eine Gewebeprobe entnommen, weil da irgendwas auffällig war. Heute Abend hat sie dann das Arztgespräch und sie bekommt die Ergebnisse der Befunde. Ich bin völlig fertig mit den Nerven. Ich rechne mit dem Schlimmsten und habe sehr große Angst, dass sie stirbt. Ich glaube, dass würde ich nicht überleben.

In meiner Familie will, außer mir, niemand über die Krankheit sprechen ubd ich habe das Gefühl, mit meinen Ängsten allein dazustehen. Meine Schwester macht bei dem Thema total dicht und mein Vater tut so, als sei der Brustkrebs nur eine Erkältung. Mich nimmt das alles total mit, ich versuche aber für meine Mama stark zu sein.

Ich hoffe, hier finde ich etwas Unterstützung.

Liebe Grüße,
Nahema

KLMNS
01.08.2014, 07:50
Hallo Zusammen,

mein Name ist Andi und ich bin hier, da vor einem Jahr bei meinem Papa (66) Lungenkrebs festegestellt wurde.
Er lebt in Regensburg und wird im Krankenhaus Barmherzige Brüder behandelt... Hat wer von euch dort Erfahrungen?
Er hat die Bestrahlungen und Chemos gut überstanden und sein Leben weiter super gemeistert obwohl die Ärzte nicht gerade "hoffnungsvoll" waren.

Bei der Nachuntersuchung im März diesen Jahre wurden keine aktiven Krebszellen mehr festegestellt und wir waren sehr sehr glücklich...

Leider kam alles viel zu schnell zurück...letzte Woche ist mein Papa wieder ins Krankenhaus gegangen, da er sehr schlecht Schlucken und Atmen konnte, und die Ärzte stellten eine schwere Lungenentzündung fest, die aufgrund eines Risses in der Luft- und Speiseröhre entstanden ist.
Bei einer Gewebeprobenetnahme entstand dann die Gewissheit, dass ein bösertiger Tumor (Metastasen) zwischen den Röhren sitzt.:weinen::weinen::weinen::weinen:
Laut Ärzten befindet sich mein Papa im Endstadtion und operativ ist nichts mehr zu machen, da mein Papa sehr schwach ist....
Falls er sich zu einer erneuten Chemo entscheidet, dann auch erst in ein paar Wochen, da er erstmal zu Kräften kommen muss.
Leider kann mein Papa nur noch schwer essen und streubt sich auch gegen Fruchtsäfte (smoothies)...

Wr wissen momentan echt nicht weiter, da mein Papa am kommenden Montag entlassen werden soll und in einer Wohnung im 4. Stock ohne Aufzug wohnt...wir versuchen nun ihn auf REHA zu schicken in die VERAMED Klinik... hat jemand Erfahrung mit der Klinik?
Wir fühlen uns so allein, da auch die Ärzte nur sehr bedeckt Auskunft erteilen und ich grundsätzlich kritisch mit Äusserungen umgehe...

Wir versuchen nun noch einen zweiten Arzt aufzusuchen um uns eine Zweite Meinung einzuholen...

Ich hoffe alles wird irgendwie gut....:engel:

Majesty
01.08.2014, 20:59
Hallo! :winke:

Dann mag ich mich auch mal vorstellen. Auch wenn ich hier schon einen Thread eröffnet habe!
Ich heiße Angela und bin 35 Jahre alt. Zur Zeit Vollzeit als Mama von zwei Jungs.

Krebs existiert in meiner Familie nicht und somit war ich besonders geschockt, das diese Krankheit meinen Vater getroffen hat.
Mein Papa ist 76 Jahre alt und die Diagnose am 12.06.2014 hat uns alle, meine drei Geschwister, meine Eltern und Freunde und Verwandte aus dem Ruder geworfen.
Wir versuchen alle mit seiner Krankheit umzugehen und für uns einen Weg zu finden, damit klar zukommen!

Es war für mich schwer zu begreifen, das er sterben wird.
Aber mittlerweile habe ich es akzeptiert und versuche ihn zu genießen.
Es geht ihm soweit noch sehr gut.

Ich hoffe, es bleibt bei ihm noch lange so... :undecided

Danke für das Lesen!
Liebe Grüße Angela

trini_12
02.08.2014, 08:19
Hallo liebe "Mitstreiter", möchte mich heute auch einreihen und vorstellen.
Mein Name ist Maria, 55, Sozialpädagogin.
Ein Angehöriger, Vater des Partners hat diese Woche Diagnose Krebs im Rektum.
Eigentlich sollte eine Hüft Op stattfinden.
Im ZUge der Untersuchungen kam es zu fraglichen Werten er musste zu näheren Untersuchungen ins Spital.
Dort wurde die ganze Palette gemacht, Magen- Darmspiegelung, Herzkatheder..
Das Herz ist ok das war der eigentliche Grund, dafür wurde ein Darmkarzinom festgestellt.
Die Familie ist natürlich aus alen "Wolken" gefallen, ich bin die einzige außer dem Betroffenen selbst die noch etwas Gelassenheit bewahrt hat.
Meine Angst ist das die verloren geht wenn es wie ich vermute abwärts geht.
Es gab schon vor kurzem Komplikationen mit einem Entzündungshemmenden Medikament das nicht vertragen wurde. Der Blutdruck ist zu niedrig, der Appetit fehlt, Geweichtsabnahme ist die Folge, Trinkunlust usw.
Und jetzt soll Chemo/Bestrahlung dann Op von Hüfte keine Rede mehr..
Ich halte den Allgemeinzustand nicht für eine Behandlung geeignet.
Bin aber die Einzige die das so sieht alle anderen halten sich an das was die Ärzte sagen ungeachtet was es für Auswirkungen haben könnte..
Mir tut der Mann leid, er hätte verdient in Ruhe alt zu werden und sein Leben in Würde zu beenden.
Was jetzt kommt ist Leiden und Qual, niemand will akzeptieren das es gut ist und das Leben bei jedem früher oder später endet.
So gibt man sich meiner Meinung nach falschen HOffnungen hin die nur neues Leid hervorrufen.
Ist das zu ketzerisch?
Ich denke es ist höchst individuell, jede Geschichte ist anders.
Jeder muss für sich selbst entscheiden was Sinn macht.
Lieben Gruß an Alle hier!
Maria

Eisfee
03.08.2014, 12:04
Ich bin Laura und meine Mama hat im Juni auch völlig überraschend die Diagnose NNR-Karzinom bekommen :/

Im Moment läuft alles gut, medizinisch gilt sie erstmal als geheilt. Leider hat dieser Krebs eine hohe Rückfallquote und so ist es ein ständiges Bangen. An manchen Tagen kann ich kaum umgehen mit der Angst um sie.

Natürlich hoffe ich von ganzem Herzen dass sie gesund bleibt. Im Internet liest man leider nicht so viel Positives von diesem Krebs (naja was will man auch erwarten, aber ich meine man liest sehr sehr wenig von Leuten, die geheilt wurden.). Aber dieser Krebs ist auch recht selten, daher ist es nochmal schwieriger da zuverlässigere Daten zu bekommen.

Aber wir wollen darauf nichts geben und hoffen fest, dass sie jetzt gesund bleibt =)

Trotzdem ertappe ich mich oft bei der Frage: Ist sie in 3 Jahren noch da? In 5? In 10? :(

Ich bin ja wenigstens schon 20, aber mein jüngster Bruder ist grade mal 13 und wir brauchen sie noch alle.

Mein Papa ist auch nicht so ne Hilfe, er kommt aus dem medizinischen Bereich und manchmal habe ich den Eindruck als wäre er sich schon sicher dass der Krebs wiederkommt. Ach Mensch :(

FreyD
03.08.2014, 17:54
So dann stelle ich mich auch mal vor. Mein Name is Fredrik. Ich bin 19 Jahre alt und bin zurZeit bei der Marine.
Meine Mutter ist das erstmal 2006 an Brustkrebs erkrankt. Die chemos haben damals alle angeschlagen und 2011 hieß es sie hat den Brustkrebs besiegt. Doch wir haben uns leider zuführen gefreut... im April 2012 hat sie die Diagnose bekommen das sie wieder an Brustkrebs erkrankt ist. Diesmal wurde ein teil des brustgewebes , welches befallen War , mit Hilfe von einer op entfernt. Chemos musste sie danach nicht machen da sie alles entfernt hatten meinten die Ärzte. Und alles lief normal weiter und wir waren alle froh das wir es wieder erfolgreich überstanden hatten. Doch am 29.07.2014 kam die zerschmettern nachricht, das ihre tumormaker wieder sehr stark erhöht waren (lag bei 8000). Dann würde diagnostiziert das sie leberkrebs hat und es sind mehrere Tumore. Ich weiß noch nicht wie es weiter geht weil sie das erst nächste Woche erfahren wird.
Ich hoffe hier im Forum auf Leute zu treffen, welche die gleichen Situationen erlebt haben und uns auszutauschen über unsere erfahrungen.
Lg

Utewei
09.08.2014, 06:47
ich würde mich auch gerne vorstellen.

Ich heiße Ute bin 49 Jahre alt und mein Mann hat einen Weichteilkrebs genauer gesagt das Chondrosarkom ein sehr seltenes Sarkom. Bis dahin war mein Mann nicht einmal ernsthaft krank in seinem Leben, das Schlimmste war ein Schnupfen.

Man hat ihm vor knapp zwei Jahren das linke Becken und die linke Hüfte entfernt. Beides wurde nur teilweise ersetzt. Das linke Bein ist verkürzt und nicht mehr bewegbar da ja alle Nerven und Muskeln durch geschnitten sind.

Knapp ein Jahr ging alles gut er lernte gut mit zwei Krücken zu laufen und wollte gerade die Wiedereingliederung auf der Arbeit starten als sie bei ihm Lungenmetastasen festgestellt haben. Man wollte beide Seiten operieren aber nach der ersten OP auf der rechten Seite waren die Metastasen nach vier Wochen wieder da. Seit November letztes Jahres ist mein Mann palliativ, er hat noch einige Chemos bekommen und zur Zeit bekommt er Sorafenib.

Ich hatte bis dahin noch nie mit Krebs zutun weder in der Familie noch im Freundeskreis, arbeitsbedingt ja.

Ich bin erschüttert wenn ich hier lese was manche Menschen hier durch machen müssen.

Ingebo
11.08.2014, 16:39
Mein Name ist Inge, ich bin 50 Jahre alt.
Meine Mutter ist seit Juni 2014 an Darmkrebs mit Metas in Leber, Lunge, Eierstock erkrankt.
Anfang Juni ist sie bei ihrer Hausärztin gewesen weil sie unglaublich schlapp und blass war. Die schickte sie mit den Worten "unter Frühjahrsmüdigkeit leiden wir alle!!" wieder heim. Eine meiner Schwestern ist Krankenschwester und Heilpraktikerin, sie sorgte dafür dass ein großes Blutbild gemacht wurde und es stellte sich heraus, dass der HB bei 8 lag!
Wo bleibt das Blut? Mama kam ins KH und es wurde eine Magenspiegelung durchgeführt, ohne Befund. Am nächsten Tag eine Darmspiegelung. Die wurde abgebrochen, man kam nicht "durch". Wir nahmen sie übers Wochenende wieder mit nach hause und am Montag gings wieder los, erneut Darmspiegelung. Diagnose: an 2 Stellen Tumorbefall. Es wurde ein OP Termin vereinbart und sie durfte erstmal wieder nach hause.
Nun wussten wir dass Mama Krebs hat. Mein Vater und meine 6 Geschwister und natürlich sie selbst waren total geschockt. Meine Eltern sind sehr gläubig und wünschten sich eine Krankensalbung. Ich stand dem zwar etwas skeptisch gegenüber aber ihnen lag viel daran dass alle Geschwister dabei sind und so war es dann auch. Sie fühlte sich sehr getröstet und sicher danach. Einige Tage später war die OP. Einen Tumor konnte man entfernen, der andere war mit der Leber so sehr verwachsen, dass man ihn lieber nicht antasten wollte. Auch der Tumor am Eierstock blieb lieber unangetastet. Ein künstlicher Darmausgang wurde gelegt und damit wurde sie dann wach.
Weitere Untersuchungen ergaben auch einen Befall der Lunge.
Ein Palliativteam im Krankenhaus kümmerte sich rührend um sie und sie war nie hoffnungslos und unglaublich tapfer. Sie will unbedingt am 21. August ihren 70. Geburtstag mit uns allen verbringen.
Die Narben am Bauch verheilen gut, und der Onkologe ist der Meinung dass eine Chemo ihre Lebenszeit verlängern kann und sie möchte noch so gerne Zeit mit ihrer Familie verbringen und hat die Chemo angefangen.
Wir Geschwister unterstützen sie und meinen Vater so weit wir können und der Alltag war bis jetzt auch zu stemmen.
Heute allerdings musste ich das erste Mal heulen weil sie mir so leid tut.
Habe sie zur 2. Chemo begleitet und dort erzählte sie mir, dass gestern ihr Beutel geplatzt ist und weil sie Durchfall hatte ist alles ausgelaufen und mein Papa musste ihr helfen beim duschen und umziehen. Sie fand es so entwürdigend und hat darüber geweint. Und dann passierte es, dass sie während der Chemo so doll spucken musste. Grüne Galle. Sie ist schon so schwach (hat fast 25 kg abgenommen) mag nichts essen und dann das!!
Auch das fand sie peinlich und hat sich dafür geschämt.
Ich habe ihr so gut es ging geholfen und es hat mir auch nicht viel ausgemacht aber als ich danach alleine zum Auto ging kriegte ich das Heulen.
Es ist so ungerecht!! Ich bin so froh dass ich meine Geschwister habe die alle einen Teil mittragen. :pftroest:
Jetzt habe ich mal einiges von der Seele gelassen und hoffe bald bessere Neuigkeiten zu haben.
Eine niedergeschlagene Ingebo

penksche
13.08.2014, 20:59
Hallo Mein Name ist Jenny und es geht um meine mama sie auch leberkrebs im end stadium ich kann es garnicht glauben sie ist jetzt 64 jahre und hatte vor 15 jahren brustkrebs den sie super gemeistert hat aber letztes jahr wurde bei ihr knochenkrebs festgestellt wo es anfang des jahres in die leberueber ging wir haben versucht sie alleine zu pflefen es geht ihr von tag zu tag schlechter jetzt hat mein bruder und seine freundin beschlossen viele sachen ohne mich zubestimmen es geht mir selbst mittlerweile so schlecht das ich heute nacht im schlaf geweint habe und davon*

Böhndli
13.08.2014, 23:39
Hallo zusammen

Ich bin bei euch"gelandet"... Ich komme aus der Schweiz, bin 29 Jahre alt und hier wegen meinem Mami (Dialekt Kosewort für Mutter). Sie wurde am 5. August 53 und bekam 2Wochen vorher die Lungenkrebs-Diagnose mit Metastasen in der Leber, welche bereits den ganzen Bauchraum ausfüllt.

Den Boden unter den Füssen verlieren hab ich hier mehrfach gelesen und eine andere Formulierung finde ich beim besten Willen nicht. Wir sind immer noch alle total geschockt und stehen alle neben uns.

Von heute auf morgen... Wir hätten mit allem gerechnet, aber nicht damit...

Meine Fragen werde ich in einem separaten Thread stellen und auch vielleicht mehr auf das ganze Drama eingehen können.

Mit Erschrecken musste ich feststellen, dass man sich mit gewissen Dingen erst auseinander setzt, wenn sie einen selber betreffen...

Milchkaffee87
15.08.2014, 10:25
Ich bin 27 Jahre alt und meine Mutter hat vor gut zwei Wochen eine Magenkrebs Diagnose bekommen.
Ich bin Arzthelferin und kenne und sehe einfach sehr viel. Ich kenne mich also mit der Marterie auch sehr gut aus.

Di Tumorkonferenz war am Dienstag und wir warten immer noch auf das Ergebnis und wissen eigentlich noch nicht sehr viel.

Diese Warterei macht mich wahnsinnig. Da es sich hier ja nur um die Vostellungsrunde handelt werde ich gleich im Forum einen kompletten Bericht verfasen.
Ich hoffe einfach auf ein bisschen Hilfe von auch betroffenen Kindern oder anderen Angehörigen. Ich habe in den letzten Tag oft gesagt, es ist immer schwer ein Elternteil zu verlieren, aber ich bin noch so jung und meine Mutter auch nocht nicht richtig alt, ich finde es einfach sehr unfair und ungerecht. :weinen:

liebe grüße

Biene83
15.08.2014, 19:23
Hallo ich bin Biene83,
ich bin 31 Jahre und vor kurzem habe ich erfahren, dass meine Oma (sie ist 78 Jahre) an Lungenkrebs erkrankt ist. Betroffen sind beide Lungenflügel mit 2 Wallnussgroßen Karzinomen eines davon ist ein Adenokarzinom eines ein Plattenepithelkarzinom. Sie bekommt nun ihre Chemotherapie.

Viele Grüße,
Biene83

777
26.08.2014, 10:28
Hallo,
ich heiße Gitti und pflege meinen Bruder (60) seit Mitte Juni d.J. bei mir zu Hause.

2012 wurde bei ihm ein Ösophaguskarzinom attestiert, Januar 2014 Hirnmetastasen und Nebennierenmetastasen.

Ich habe ihn nun zu mir nach Hause geholt, da er sich allein nicht mehr versorgen kann.

Es tut gut hier zu sein und sich austauschen und auch von anderen lesen zu können, ich komme mir so allein vor mit der Krankheit und ihrer Bewältigung und allem was dazu gehört.

Liebe Grüße
Gitti

Sonnenstrahl.
26.08.2014, 22:04
Hallo an euch alle,

ich bin Sonnenstrahl, 49 Jahre alt.

Mein Mann ist vor ca. 20 Jahren das erste Mal an Krebs erkrankt. Bei ihm wurde damals Kehlkopfkrebs festgestellt, der halbe Kehlkopf herausoperiert und vor ca. 14 Jahren folgte Lymphdrüsenkrebs. Wir haben viele Jahre an Höhen und Tiefen hinter uns durch Krankenhausaufenthalte, Diagnosen, etliche Arztbesuche, ständige Sorgen, wenn er sich nicht gut fühlt, was kommt nun als nächstes. Mein Mann lebt seit Jahren ständig mit Schmerzen, Müdigkeit, Erschöpfung, Unwohlsein, nicht viel Appetit, halt mit allem, was dazugehört. Die letzte Zeit baut mein Mann körperlich immer mehr ab und das macht mir große Sorgen. Er hat mittlerweile 6 kg abgenommen,er ist eh schon dünn. Er hat viel mit Rücken-, Glieder- und Beinschmerzen zu kämpfen, hinzu kommt noch fast täglicher Durchfall. Seine Kraft lässt immer mehr nach, das merke ich vor allem im Alltag. Er hat einige Untersuchungen hinter sich, mittlerweile weigert er sich aber, weiterhin zum Arzt zu gehen und sich untersuchen zu lassen., weil er von den ganzen Arztbesuchen so die Schnauze voll hat. Einerseits kann ich ihn verstehen, aber andererseits fühle mich dabei so hilflos, so ohnmächtig und bin gleichzeitig auch wütend auf ihn. Ich lebe schon viele Jahre mit der Krankheit meines Mannes und so gut es geht, unterstütze ich ihn und bin für ihn da. Er versucht, mit seiner Krankheit irgendwie klar zu kommen und damit zu leben, so gut es irgendwie nur geht und durch seine positive Einstellung hat er es geschafft, bisher gut damit umzugehen. Doch durch die vielen täglichen Schmerzen und nachlassender körperlicher Kraft leidet er die letzten Monate immer mehr und ich selbst stelle fest, dass ich irgendwie einen Weg für mich finden muss, wie ich anders damit umgehen kann als bisher, weil ich merke, dass sich seine Krankheit allmählich
verändert.

Lieben Gruß von
Sonnenstrahl

Sabbi
27.08.2014, 20:09
Ich bin 25 Jahre alt, Studentin mit Teilzeitjob. Krebs ist seit Jahren in meiner Familie ein ständiges Thema.

Im Herbst 2007 wurde bei meinem Opa mütterlicherseits fortgeschrittener Lungenkrebs diagnostiziert. Nach Renteneintritt hatte er sich immer mehr zurückgezogen und körperlich abgebaut. Wir vermuten heute, dass ihm schon länger bekannt gewesen war, dass er etwas hat - da war es aber zu spät. Nach OP und Chemotherapie wurde er kurz vor Weihnachten 2007 als "geheilt" entlassen, im Frühjahr 2008 verschlechterte sich sein Zustand rapide. Ihn so zu erleben, hat mich in den vergangenen Jahren geprägt. Im Juni starb er schließlich - ich hatte es versäumt, mich richtig zu verabschieden, was mich bis heute quält.

Im Frühjahr 2009 erhielt meine Oma mütterlicherseits die Diagnose Brustkrebs. Ein Teil der Brust wurde ihr entfernt und sie bekam Strahlentherapie und die Chemo, unter der sie stark gelitten hat. Sie hat es trotzdem geschafft und bis heute ist der Krebs nicht zurückgekehrt.

Im Herbst 2012 erkrankte auch meine Mutter an Brustkrebs. Aber nach OP und Strahlentherapie ging bei ihr alles gut. Sie vertrug alles insgesamt recht gut. Ab dem Zeitpunkt hab ich die Krankheit wohl auf die leichte Schulter genommen.

Anfang 2014 erhielt mein Vater nach längeren Halsschmerzen die Diagnose Schlund-Rachenkrebs (Hypopharynx). Damit kämpft er bis heute noch.

Cromoglicinsäure
31.08.2014, 22:19
Hallo zusammen!

Nach einer Woche habe ich mich also doch entschieden,mich hier anzumelden,da unsere Befürchtungen leider wahr geworden sind.

Ich bin 25 Jahre jung und PTA in einer Apotheke, ich bin also mehr oder weniger regelmäßig mit dem Thema Krebs konfrontiert. Da nun aber seit Anfang der Woche klar ist,dass meine Mama an Krebs erkrankt ist, hoffe ich, mich hier etwas besser aufgehoben zu fühlen.

Meine Mama ist grade 54 Jahre jung geworden, bis dato kerngesund gewesen und seit Montag haben wir die Diagnose hepatisch und pulmonal metastasierendes und stenosierendes Rektumcarzinom,G2.

Vorgestern war der erste große Schritt: Stent und Anus praeter OP.

Jetzt kämpfen wir gegen den Krebs!:twak: Als Familie und mit unseren besten Freunden!

dabirdy
03.09.2014, 02:39
Hallo,
es ist kalt und regnet hier, ich bin 48 und meine Mutter hat BK. Keiner der Aerzte kann zu den schlechten Begleiterscheinungen Ratschlaege geben. Die Aerzte haben keine Zeit, Beratung geht nicht. Im Regen stehe ich, nach der Chemo kann meine Mutter nicht aufstehen, ohne zu befuerchten, umzufallen. Blutwerte gut, aber sie ist so kippelig, dass es bedenklich ist. Wir beide sind nur 2, und ich schäme mich wegen meiner Angst.

Es regnet hier -- unaufhoerlich- es regnet- es regnet- es regnet...........

dabirdy

Tochter1
03.09.2014, 19:51
Ich habe mich lange nur als stille Mitleserin auf diese Seite begeben, aber nun ist bei meinem Vater Leberkrebs festgestellt worden und deshalb habe ich mich nun "richtig" angemeldet, um mich mit anderen Betroffenen austauschen zu können.
Mein Vater ist 76 Jahre alt und damit sicher älter als andere Krebspatienten, aber schrecklich ist diese Krankheit ja doch immer, und es ist einfach furchtbar, wenn ich sehe, wieviel Leid und Schmerzen man ertragen muss, bevor man gehen darf.

Zu mir: ich bin 54 Jahre alt und die älteste Tochter und mich belastet es ganz schrecklich, wenn ich darüber nachdenke, dass mein Vater leiden muss; ich habe nach der Diagnose 3 Tage nur geheult und muss mich auch jetzt sehr zusammenreißen, um meinen Alltag mit Familie und Beruf auf die Reihe zu bekommen.

hermann 1956
10.09.2014, 16:12
Hallo....
ich bin eine Angehörige, und mein Name ist Susanne, es geht um meinen Mann. Er ist 58 Jahre alt, wird sind seit 35 Jahren zusammen und stehen seit 10 Monaten die schlimme Krankheit gemeinsam durch....

ein kleinzelliges Bronchialcarcinom des rechten Oberlappens mit primär mediastinaler Lympknotenfilialisierung, sowie hepatischen Metastasen, dieses wurde am 24.102013 zufällig bei einer Routineuntersuchung festgestellt (keine Beschwerden, Luftvolumenstrom 118%, bis zur 4 Chemo noch Tennis gespielt... leider starker Raucher).

-nächsten Tag Raphael Krankenhaus

-Entnahme vom Lungengewerbe

-nochmalige Entnahme

-Lungenkrebs nicht kleinzellig

-anderes Klinikum, doch kleinzellig

-Ultraschall Leber

-Gewerbeentnahme

-Metastasen

-Behandlung abgebrochen...psychologische Betreuung...schrecklich

-erneuter KH Wechsel

-super Aufbau der Psyche

-6x Chemo

-17 Kopfbestrahlungen profilaktisch

-23.07.2014 1.Kontrolluntersuchung

-Vergrößerung des Lympknoten

-PET Untersuchung (siehe Anlage)

-30xBetrahlung mit 45 Gray (seit dem 30.07.2014)

- seit 3 Wochen kann er nicht mehr richtig Essen


so...ich glaube ...es war zu lang....

vielleicht hat auch jemand nach der Bestrahlung so schlimme Schmerzen gehabt...und würde mir dazu schreiben...

liebe Grüße an Alle
Susanne

Lenore
11.09.2014, 17:48
Hallo an alle hier!
Ich lese schon eine Weile im Forum mit und möchte mich nun kurz vorstellen. Ich bin als Angehörige hier.
Bei meinem Mann wurde im Juli im Alter von 62 Jahren als Zufallsbefund ein Adenokarzinom in der Lunge festgestellt. Eigentlich war er wegen seines Herzens im Krankenhaus, man vermutete bei ihm- er ist seit Jahrzehnten sehr starker Raucher und das würde keinen verwundern- eine koronare Herzkrankheit nach mehrmals atypischem Vorhofflattern u. a. Symptomen.
Der Tumor in der Lunge ist mit T4N2M0 klassifiziert. Inoperabel, weil zwei Metastasen in den Lymphknoten mediastinal vorhanden sind. Er hat jetzt 2 Chemotherapien mit Pemetrexed/Cisplatin hinter sich.
Es ist alles ziemlich schwer, da er Meister im Verdrängen ist. Wir können nicht gut über die Krankheit reden. Mittlerweile habe ich, die ich immer niedrigen Blutdruck hatte, hohen Blutdruck und ständig Herzrasen und soll Antidepressiva nehmen- was ich nicht tun werde.
Am meisten stimmt es mich traurig, daß mein Mann trotz Diagnose und Chemo weiter raucht. Es fällt mir schwer, da zuzusehen.
Das soll es erst einmal gewesen sein von mir. Allen Kranken und Angehörigen wünsche ich ganz viel Kraft!!!

anni.
15.09.2014, 17:52
Hallo,

ich bin Anni und schreibe hier wegen meinem Papa (56).
Sein einziger Bruder ist vor 6 Jahren an Lungenkrebs gestorben und wir wissen seit heute, dass er nicht wie zuerst vermutet ein Thymom sondern ein Thymuskarzinom hat. Nach neoadjuvanter Chemotherapie wurde er operiert, nun folgt eine Bestrahlung mit 60Gy und dann hoffentlich die Reha.
Metastasen wurden bisher zum Glück keine gefunden.

Ich habe schon viele Beiträge und Themen veröffentlicht, leider bekommt man immer nur wenig Resonanz bei dieser seltenen Krebsart. :(

Liebe Grüße,

Anni

Anna_84
17.09.2014, 21:08
Hi,

mein Pseudonym ist "Anna", ich bin 30 Jahre alt und komme aus dem Ruhrgebiet.

Bei meinem Vater wurde vor kurzem ein kleinzelliges Bronchialkarzinom festgestellt. Jetzt bald beginnen die ersten Chemotherapien.
Alles ist noch neu und wir (ich und meine Familie) müssen uns erst einmal "daran gewöhnen".

Neben dem beginne ich jetzt ein Masterstudiengang, bin also wieder Studentin.

Ich freue mich darüber, mich mit euch austauschen zu können :)

Kan5fu
18.09.2014, 17:17
Hallo~

mein Name ist Lisa, ich bin jetzt fast 21 Jahre alt und von Beruf bin ich wie meine ältere Schwester Krankenschwester.

Jedoch ist sie vor einiger Zeit, mit 24 Jahren an Brustkrebs gestorben. Ich vermisse sie immer noch, besonder wenn ich einen schweren Tag auf Arbeit hinter mir habe und ich gerne einen Ratschlag von ihr hätten. Es ist aber nicht mehr ganz so schlimm wie am Anfang.

Unglücklicher weise ist sie nicht die einzigste Betroffene in unsere Familie. Mein 25 jähriger Cousin ist an Magen CA erkrankt und vor ca einem Jahr wurde nun auch noch bei meinem Vater ein Mundboden CA diagnostiziert. Nach einer komplizierten 13-stündigen OP, Chemo-/Strahlentherapie und weitern OP's hat er nun das Gröbste hinter sich. Auch wenn er nun nur Suppe essen kann da er (noch) keine Zähne hat und der Mund-Hals bereich stark angeschwollen ist. Geht es ihm viel besser und das beste es das es keine Anzeichen für Metastasen gibt!

Naja soviel zu mir und meiner Situation.
Falls ihr Fragen habt Fragt ruhig.

LG,
Lisa

petz77
23.09.2014, 16:21
Hallo, ich bin Petz - in der realen Welt auch Mia genannt.

Ich bin mit dem Thema Krebs bereits im Teenageralter konfrontiert worden.

Bei meinem Vater wurde Magenkrebs diagnostiziert. Er hatte seine erste Magen-OP bevor ich geboren wurde und alles war gut. Jährlich ging er zu seinen Kontrollen. Die Magenspiegelungen wurden leider - trotz auftretender Probleme - nicht tief genug durchgeführt, so dass bei meinem Vater der Krebs still und leise vor sich hin wuchs. Letztendlich ging dann alles leider sehr schnell. Es ist zwar schon Jahre her, dass ich von ihm Abschied nehmen musste, aber er fehlt mir immer noch.

Das Forum verfolgte ich bereits als nicht registrierter Benutzer, da das Thema "Krebs" mich mal wieder mit voller Wucht umgehauen hat. Meine Nichte (29) hat GIST. Sie wurde bereits 2 Mal operiert.

Ich hoffe, ich finde hier Angehörige, die mir weiter helfen können. Ich mache mir große Sorgen um Sie.

Soweit von mir an dieser Stelle...

Bordermum
01.10.2014, 16:52
Hallo, liebe Forumsgemeinde.
Bin seit gerade auch hier.
Bin 44, und obwohl ich auch Krebs hatte, geht es nun nicht um mich, sondern um meinen Schwager.
Er ist 62, und ist im Endstadium angekommen.
Er möchte mich und andere Verwandte nicht mehr sehen, was ich respektiere, aber diese Hilflosigkeit macht mich manchmal wahnsinnig.
Meine Schwester (56) ist Tag und Nacht für ihn da.
Freu mich auf einen regen Austausch hier und wünsche allen weiterhin viel Kraft für euren Weg!!

sandy66
04.10.2014, 10:37
Hallo, alle miteinander.
ich bin Sandy und bin im Forum, weil Krebs leider in meiner Familie ein großes Thema ist. Neben nicht erwähnten betroffenen Cousins und Onkeln, wurde vor wenigen Tagen bei meiner geliebten Schwester Bronchial ca. Stadium IV mit Lymph- und Lebermetastasen diagnostiziert. Sie bekam gerade ihre erste palliative Chemo. Ich suche hier Trost und Info.
Ich habe selbst 35 Jahre lang mind. 30 Zigaretten täglich geraucht. Schon mit 12 Jahren angefangen. Ich bereue es so sehr. Hab vor einem Jahr mit Rauchen aufgehört und kann keine Nacht mehr durchschlafen, weil die Sorge um meine Schwester so groß ist und die Angst, auch selbst betroffen zu sein.

Destroy
07.10.2014, 18:18
Hallo alle zusammen,

ich habe mich lang davor gedrückt den Austausch zu suchen, doch jetzt gerade glaub ich genau das zu brauchen. Entschuldigt wenn es etwas verwirrt klingt, nur gibt dies meine derzeitige Stimmung wieder.

Ich bin 41 Jahre alt, Mama von 3 Kindern und 1 Stiefkind, Oma von 2 süßen Enkeln (Zwillinge) und gehe seit 2012 nochmal zur Schule um Abitur zu machen.

Im Jahr 2009 ist meine Mama an einem Bronchialkarzinom (Metastasen im Kopf etc. ) gestorben. Es ging so furchtbar schnell das es auch nach so langer Zeit noch gar nicht real ist.

Tja und nun bekam im Mai diesen Jahres mein Sohn mit 16 Jahren die Diagnose bösartiger Keimzelltumor. Sicher werde ich auch noch in anderen Orten dieses Forums schreiben,aber ich denke das ich auch hier bei den Angehörigen richtig bin ?!

Ich hoffe auf ein wenig Austausch und freue mich euch alle hier zu lesen :)

Meggie67
08.10.2014, 07:10
Hallo zusammen,
Ich bin 47 Jahre alt, verheiratet, 1 zwölfjähriger Sohn.
Meine Mutter (75) und topfit ist an einem Bronchialkarzinom erkrankt. Genaues wissen wir noch nicht. Die Warterei macht uns alle ganz mürbe!

ika*62
12.10.2014, 02:02
Hallo, ich heiße Veronika , bin 52 Jahre alt und habe gerade erst erfahren, dass meine Mutter (73) Lungenkrebs hat.

MrsBrightside
21.10.2014, 20:56
Hallo,

ich bin 22 Jahre alt und mein Freund ist mit 23 Jahren vor einem Jahr an Hodenkrebs erkrankt.
Er hatte eine OP, zwei Chemositzungen und somit das gröbste hinter sich gebracht. Letzte Woche stand dann noch die PE an, aber ich bin guter Dinge, dass da alles gut ausfallen wird.
Mittlerweile hat er sich sehr gut erholt und die Tumormarke im Blut ist auch nicht wieder erhöht.

Alles Liebe euch allen!

Valen
22.10.2014, 08:19
Hey,
Ich bin 22, mein Freund 33 und unser Sohn 3.
Vor 4 Wochen wurde unsere kleine, heile Welt zerstört. Mein Freund hat ein Kleinzelliges Bronchialkarzinom mit Lebermetastasen.
Jetzt habe ich 1000 Fragen und hoffe mich hier mit anderen netten Leuten austauschen zu können.
Bis bald

Valen

Cloudy78
25.10.2014, 22:35
Mein Name ist Clarissa und ich bin 36 Jahre und Mama von zwei jungs. Bei meiner Mutter wurde vor 3,5 Jahren ein Recht bösartiger Brustkrebs diagnostiziert... Nach Bestrahlung und Chemo war sie jetzt lange Zeit in einem recht guten Zustand. Jetzt überschlagen sich die Ereignisse... Sie ist seit 10 Tagen in der Klinik wegen Wasser in lunge und Herzbeutel... Dort wurden auch Krebszellen gefunden... Zwei Tage später fanden die Ärzte auch metastasen in Leber und Knochen... Für mich ist es sehr schwer so machtlos zu sein... Nächste Woche soll eine Chemo beginnen aber ich weiß gar nicht, ob die wirklich noch viel helfen kann... Der Alltag ist bei mir gerade so gedämpft und schwierig- daher hoffe ich auf Austausch mit anderen denen es ähnlich geht...

veilchen76
26.10.2014, 19:25
Hallo ich bin Sandra ,38 Jahre verheiratet und habe 2 Söhne 5 Jahre und 13 Jahre.
Es geht um meinen Papa 73 Jahre. Wir haben vor 6 Tagen erfahren das er ein Lungentumor mit Metastasen in Lymphknoten und Leber hat.:weinen:
Es ist aufgefallen ,weil er eine Lungenentzündung und ins Krankenhaus musste.
Wir müssen morgen erstmal zum Hausarzt und dann kommt er hoffentlich bald in die Lungenklinik. Dann erfahren wir hoffentlich bald mehr.
Er hat ab und zu sehr starke Rückenschmerzen hoffe er kommt nicht schon vom Krebs.
Ich werde mich wieder melden.

NYCbabe22
26.10.2014, 19:31
Ich bin die Carina, und meine Mama lebt mit Krebs. Manchmal ist es sehr schwer für uns beide, da ich in New York lebe. Jedoch hat sie meinen Papa, meine Schwester und viele Freunde vor Ort als Unterstützung. Ich freue mich einen Teil dieses Forums zusein. Ich drücke euch alle virtuell und denke an jeden von euch. Fuck Cancer

Equina
26.10.2014, 22:43
Hallo, ich bin Equina, 59 Jahre und seit 6 Jahren verheiratet. Seit 2 Jahren hat mein Mann Blasenkrebs, frühestes Stadium. Allerdings macht ihm das sehr zu schaffen: vor einem Jahr fing er an sich in seinem Wesen zu verändern. Nach einer orthopädischen Reha hat er seit Mitte Juni ein Verhältnis mit seinem Kurschatten(die will nur Geld). Er kommt mir vor wie 2 Personen: einer ist wie immer, den liebe ich auch immer noch sehr, der andere aber ist mir fremd, beleidigt mich, behandelt mich wie den letzten Dreck, hat alles ausgeblendet was ich für und mit Ihm durchgemacht habe. Diese Wesensveränderung macht mich ratlos:
wie soll ich mit ihm umgehen, wie kann ich ihm helfen? Er leidet unter seiner Zerissenheit, glaubt aber er kann alles mit sich alleine ausmachen...
Hat jemand einen Rat für mich? Es steht inzwischen unsere Ehe auf dem Spiel, das will ich auf keinen Fall!

blackvanilla
01.11.2014, 22:47
Guten Abend,

mein Name ist Stefan, 32, und ich weiß seit eineinhalb Wochen, dass meine Mom an einem Oropharynxkarzinom (T4) erkrankt ist.
Da wir gemeinsam eine kleine Firma betreiben, hat es mir den Boden gleich mal doppelt weggezogen. Nicht nur ihre und meine berufliche Existenz steht damit auf dem Spiel (meine könnte mir im Moment eigentlich nicht gleichgültiger sein), nein, der wichtigste Mensch in meinem Leben steht vor einem ungleichen Kampf.

Ich erzähle hier sicher niemandem etwas neues wenn ich sage, dass die Angst unbeschreiblich ist. Und sicher überrascht es auch keinen, dass "stark bleiben" einfacher gesagt als getan ist.

Umso glücklicher bin ich, dieses Forum gefunden zu haben.

Stefan

Magic78
01.11.2014, 23:47
Hallo,

auch meine Familie und ich haben leider mehrfach Erfahrungen mit dem Krebs machen müssen.

1995 ist mein Vater an Blasenkrebs erkrankt. Nach Chemo und mehreren OPs (die Blase konnte zum Glück erhalten werden) hat er den Krebs besiegt!

1999 ist meine Mutter an Brustkrebs erkrankt. Sie bekam damals eine Hochdosis-Chemotherapie mit Stammzellenspende. Der Brustkrebs konnte so erfolgreich besiegt werden. Aber vermutlich hat sich durch die Therapie ihr Knochenmark nie wieder richtig erholt und sie erkrankte 2002 am Myelodysplastischem Syndrom. Geheilt werden konnte sie nur durch nochmalige Hochdosistherapie mit Knochenmarkspende. Gott sei Dank wurde recht schnell eine Spenderin gefunden (aus der Familie kam leider niemand in Frage). Durch die zweimalige Hochdosis-Therapie wurden Knochen und Organe stark in Mitleidenschaft gezogen. So hat sie mittlerweile zwei künstliche Hüftgelenke. In 2012 stellte man dann eine massive Herzschwäche fest. Da hat ihr Leben am seidenen Faden gehangen. Ihr wurde ein Drei-Kammer-Schrittmacher mit Defi implantiert.

Nachdem meine Ma sich einigermaßen wieder erholt hatte, wurde bei meinem Vater im Febr. 2013 ein kleinzelliges Bronchialkarzinom festgestellt (bereits Metastasen in Leber und Knochen). Nachdem Chemo und Bestrahlung zunächst sehr gut angeschlagen hatten (es ging ihm den Umständen entsprechend wirklich gut) kam es ungewöhnlich früh (Ende Juni) zum deutlichen Progress. Leider hat er Ende August 2013 den Kampf verloren.

Dieser verdammte Krebs ist so unberechenbar. Trotzdem lohnt es sich immer zu kämpfen! Die Medizin macht ja zum Glück auch ständig Fortschritte. Zudem hatten wir wirklich jedes Mal Glück mit den Ärzten. Wir, bzw. meine Eltern, fühlten sich jeweils sehr gut aufgehoben und hatten absolutes Vertrauen.

Ich wünsche allen Erkrankten und ihren Angehörigen ganz viel Mut und Kraft zu Kämpfen! Es gibt genug Fälle, wo dieser fiese Krebs besiegt wurde!!!

Wie gerne hätte ich einen solchen Sieg auch bei meinem Papa erlebt. Er fehlt mir so sehr (aber in meinem Herzen wird er immer weiterleben!)

Magic78

Hexenmama
02.11.2014, 16:17
Hallo,
bisher war ich immer stille Mitleserin. Aber nun habe ich mich angemeldet und möchte mich natürlich auch vorstellen.
Ich heisse Cindy, bin 35 Jahre alt und wohne mit meiner 9-jährigen Tochter, meinem Mann und Biewer - Yorkie "Wuschel" im Harz.
Im Februar wurde bei meinem Vati Lungenkrebs festgestellt. Ein nichtkleinzelliges Karzinom mit Lymphknotenmetastasen. Die erste Chemo lief gut. Die Bestrahlung hat er ebenfalls gut verkraftet. Wir waren alle positiv überrascht. Leider folgte dann seit Juni eine Odyssee durch Krankenhäuser. Knochenmetastasen an Wirbelsäule & Arm kamen hinzu. Zur Zeit ist er schmerzfrei aber schwach ...

Schön, dass es dieses Forum gibt!

dark
03.11.2014, 20:52
Hallo zusammen..

Ich heisse Michaela, bin 44Jahre. Ich bin vor ein paar Tagen auf dieses Forum gestossen, weil ich etwas über Leberkrebs wissen wollte.
Bei meinem Onkel wurde die Diagnose Leberkarzinome, Lungenmetastasen und noch verschiedene andere Metastasen gestellt. Der Primärtumor ist nicht gefunden.
Das alles wurde erst vor einem Monat entdeckt... vorher war nichts feststellbar.
Blutwerte in Ordnung, regelmässig beim Arzt gewesen... Und dann ist alles explodiert...
Es hiess immer: in unserer Familie hat noch nie jemand Krebs gehabt.
Tja und jetzt ist er da... und seitdem ist nichts mehr, wie es war.

JoachimBS
04.11.2014, 15:26
Hallo zusammen,
mein Name ist Joachim (41) und wohne mit meiner Familie in Braunschweig.
Ich habe bereits meine Großmutter, Großvater und meinen Stiefvater an Krebs verloren.
Vor 8 Wochen wurde nun bei meiner Mutter Leukämie festgestellt. Sie hat inzwischen Ihre zweite Chemo hinter sich und durch die ganzen Begleiterkrankungen die sie hat, sieht es leider nicht gut aus.
Ich bin froh das es dieses Forum gibt um sich mit anderen Betroffenen auszutauschen.

Joachim

Karina71
07.11.2014, 19:02
Hallo mein Name ist Karina auch ich lese hier schon seid ein paar Jahren immer wieder suche somit Trost und Kraft um immer wieder neu zu hoffen.
Meine Mama hat hier,als sie noch Lebte ,viele nette Menschen kennen gelernt.
Sie starb 2008 mit 60 Jahren an Brustkrebs.
2012 wurde dann bei meinem Mann ein Bronchialkarzinom diagnostiziert er ist jetzt 49 Jahre alt und hat nie geraucht.
Hört sich vielleicht blöde an ,aber wenn ich hier lese bin ich froh nicht die einzige zu sein .....
Ja ,allen die hier auch nur lesen wünsche ich viel Kraft für alles was noch kommen wird.
LIEBE Grüße Karina

julesverres21
11.11.2014, 20:10
Hallo ihr Lieben,

ich bin Julia, bin 22 Jahre alt und Studentin. Ich habe mich hier angemeldet, da bei meinem Vater (63 Jahre) letzten Monat kleinzelliger Lungenkrebs diagnostiziert wurde. Um genau zu sein handelt es sich um ein kombiniertes kleinzelliges Lungenkarzinom (90% kleinzellig, 10% Adenokarzinom) T3 N2 M0.
Es ist einfach alles so schrecklich und ich komme mit dieser schlimmen Diagnose einfach nicht zurecht. Ich bin traurig. schockiert, ängstlich und wütend zugleich. Wütend auf die ganze Welt. Weil das alles einfach so furchtbar ungerecht ist. Mir schwirren so viele Sachen im Kopf, unter Anderem auch Fragen "Warum gerade mein Papa? Warum gerade jetzt? Warum nicht erst in 5 oder 10 Jahren?" Ich tue mich wirklich schwer damit, das alles zu verkraften und meinen Papa so niedergeschlagen zu sehen. Es bricht mir wortwörtlich das Herz.
Ich hoffe hier hilfreiche Infos und ein wenig Trost zu finden und auch Menschen, die dasselbe Leid tragen. Ich kenne in meinem Bekanntenreis niemanden, der schon einmal in einer vergleichbaren Situation war, vor allem in meinem Alter.

Ich wünsche euch allen und euren Familien ganz viel Kraft!
Die haben wir alle bitter nötig.
Liebe Grüße,

Julia <3

Florian1985
13.11.2014, 22:39
Hallo an alle,

ich bin 29 Jahre alt. Meine Mutter bekam 2001 einen Lungenkarzinoiden entfernt.

Ich würde mich freuen mich mit Leuten die erfahrungen mit Neuroendokrinen Tumoren, vor allem in der Lunge haben austauschen zu können.

Liebe Grüße
Florian

Mijouhase
24.11.2014, 00:53
Grüß Euch,
ich heiße Bettina, 48 Jahre, glutenfreie Veganerin, Nichtraucherin und EDV Dozentin in der Erwachsenenbildung. Ich habe keine Kinder, lebe in 2. Ehe und meine Familie besteht aus meinem Mann, 1 Hund und einigen Katzen.
Wir wohnen auf der schwäbischen Alb und ...
mein Mann (55 Jahre) ist im Juni 2014 an Gallengangskrebs / Klatskin Tumor erkrankt.
Habe meine Erlebnisse im Forum Krebsarten - Gallengangskarzinom gepostet.
Seit Juni bin ich emotional vollkommen daneben, absolut fehlende Emotionskontrolle und niedrige Toleranzgrenze. Aus einem stabil gefestigten Charakter wurde ein von Panikattacken und heulender Verzweiflung getriebenes Wesen.

LG
Bettina

GT2K8
25.11.2014, 23:48
Moin moin.

Bin über Google (auf der Suche nach "Krebs, Hyperkalzämie, PRES-Syndrom, Krampfanfälle, Seh-Halluzinationen) hier im Forum gelandet und stelle mich dann auch mal vor.

Mein Name ist Florian, bin 35, arbeite als Webdesigner und Musikverleger - und meine Mutter hat Krebs. Dank Vollmacht konnte ich ihr den Wunsch mit dem Hospiz erfüllen und seit dem hat sie auch wieder etwas Lebensmut gefasst.

Ich hoffe hier Kraft zu finden um mit der Situation besser umgehen zu können, aber auch mehr Informationen über die Symptome - und den besten Umgang damit - zu finden.

Nun stöber ich hier mal weiter.

Mart
05.12.2014, 16:43
Komme mir jetzt ein bischen vor wie in der Suchttherapie... aber was solls, irgend wo muß man anfangen ...

Ich bin Mart und eine enge Verwandte hat Krebs Lungenkrebs nicht kleinzellig, Adenokarzinom T4 N3 M1b ("volle Punktzahl" in allen Kategorien - entschuldigt, sarkasmus ist bei mir Bewältigungsstrategie). Ich bin nicht hier, um nach "Wundertherapien" zu fragen oder mir einzureden "das schon alles gut wird", ich verstehe die Diagnose in der ganzen Familie wohl am besten, mag am Biologiestudium liegen. Auch um den üblichen Papierkram wird sich gerade gekümmert ...

Weswegen ich hier bin ist, ... ja. Gute Frage. Gemeinsam jammern? Mit Betroffenen und anderen Angehörigen in Kontakt zu kommen und z.B. nach netten Ideen, was man denn bei so einer Diagnose zu Weichnachten schenken kann zu fragen. Ich wäre ja für eine kurze Reise oder einen Kurs im Fallschirmspringen und einen guten Whiskey... aber da gehe ich zu sehr von mir aus fürchte ich. Vielleicht gibt es ja auch tolle Dinge, die bei den nebenwirkungen von Bestrahlung + Chemo helfen, die ich noch entdecken muß? Ich weiß auch nicht.

Hallo erst mal.

Und jetzt tauche ich mal zum lesen in die Tiefen des Forums ab.

Zwilleling
09.12.2014, 11:45
Hallo ihr Lieben!

Ich möchte mich ebenfalls vorstellen:

Ich bin 33 Jahre alt und mein Leben steht seit September still:(

Meine Mama, beste Freundin und Seelenverwandte ist nach knapp 4 Monaten Kampf gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs mit Lebermetastasen am 10.09.2014 für immer gegangen:(

Meine Oma ist im Mai 2010 mit Bauchspeicheldrüsen-, Gallen- und Magenkrebs und mein Opa 1990 mit Leukämie eingeschlafen.

In der Woche von Mamas Diagnose haben mein Onkel und meine Cousine den Kampf gegen den Krebs verloren. Dieses Schicksal scheint in der Familie heimgesucht worden zu sein.

Ich danke jedem einzelnen hier für liebe Worte und gemeinsames Stützen - auch wenn es die Trauer, Angst und Sorgen nicht abnehmen kann.
Aber es ist schön zu wissen, dass in der schwersten Zeit Menschen hinter einem stehen und sich die Zeit nehmen sich in einen reinzuversetzen und einem Trost spenden möchten.

DANKE!

Nicole34
10.12.2014, 21:08
Dann stelle ich mich mal vor,
Ich heiße Nicole bin 34 und habe einen Sohn 10 und bin alleinerziehend.

Leider bin ich in diesem Forum gelandet, denn meine Mama hat Krebs. Gallengangskarzinom in die Leber gewandert und gestreut in die Lymphknoten.
Wir wissen es seit April 2014, seitdem bekommt sie Chemo. Diese verträgt sie recht gut und nach der ersten Nachuntersuchung hat sich herausgestellt das der Tumor fast um die Hälfte geschrumpft ist, naja das wird ihr zwar nur zeit geben, aber wenigstens etwas. Ist ja leider nur alles palliativ. ...
Morgen geht's zur nächsten Nachuntersuchung und ich hoffe nur das beste! !!

SherryB
16.12.2014, 20:21
Hallo,
ich heiße Nadine und ich habe mich hier angemeldet, weil ich Informationen und Austausch erhoffe. Meine Oma hat nicht behandelbare Krebszellen im Bauchraum, nachdem vor knapp eine Jahr ein tennisballgroßer Tumor am Eierstock entfernt wurde. Die letzte Diagnose kam dann vor einem halben Jahr und seit etwa einem Monat ist sie auf der Palliativstation unseres Krankenhauses.
Zu mir: ich bin 30 Jahre alt und arbeite als Erzieherin in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung.
Nun lese ich mich mal ein.
Liebe Grüße aus dem Allgäu.

Mouna
19.12.2014, 21:19
Hei,

ich hoffe hier im Forum auf Gedanken-austauschen-können, andere-Blickwinkel-bekommen und ab und zu auf ein herzliches Lachen...

Bin 42, habe meine Eltern beide schon an Krebs verloren. Vor kurzem wurde bei meinem Partner Lungenkrebs diagnostiziert, nicht operabel. Die erste Therapie ist geschafft, Cisplatin & Bestrahlung. Jetzt heisst es warten auf das Ergebnis.

Leider hat mein Partner sich in den letzten Monaten verändert. Er ist, wie soll ich sagen, handgreiflich geworden und ich bin zur Zeit räumlich etwas auf Abstand. Jetzt sitz ich hier, innerlich zerrissen über Abstand halten wollen (müssen?) und trotzdem auch da sein zu wollen. Und dann die Feiertage und immer die Frage im Kopf... ob es die letzten gemeinsamen sind??

Tja, so hat jeder sein Päckchen zu tragen. An Euch alle viel Kraft!

Mouna

Angies70
27.12.2014, 22:23
Hallo,
Ich möchte mich auch einfach mal vorstellen. Ich heiße Angie und habe meinen Vater nach 3 schweren Jahren schon an Magenkrebs verloren, und nun wurde bei meiner Mutter Lungenkrebs diagnostiziert. Am 22.12.2014 ist meine Mutter operiert worden bei der Operation wurden leider mehr bösartige Tumore gefunden wie eigentlich vermutet wurden. Nach der Operation wurde uns auch mitgeteilt, dass auch der zweite Lungenflügel schatten aufweist. Nächste Woche erhalten wir den pathologischen Bericht Ich würde mich sehr freuen wenn ich mich hier mit dem ein oder anderen austauschen könnte.
Viele Grüße und einen guten Rutsch
Angie

Andy76
28.12.2014, 22:42
Moin moin zusammen,
dann stell ich mich doch auch mal vor.
Ich bin Andreas 38 Jahre jung und lese hier schon eine ganze weile mit.

Bei meiner Mutter wurde im August 2013 ein Ovarialkarzinom und leider einige Metastasen festgestellt. Es folgte eine große Op und anschließender Chemo mittlerweile bekommt sie die 2te CHemo.

Ich würde mich freuen wenn man sich mit anderen Angehörigen oder erkrankten austauschen kann.

Niemals aufgeben
Gruß Andy

Rosi55
31.12.2014, 00:15
Einen späten Guten Abend !
Auch ich habe Mut gefasst, diesem Form beizutreten. Nicht als Betroffener sondern als Angehoerige. Seit Ende November wissen wir, dass mein Mann ein hochgradig malignes
Leiomyosarkom G3 hat. Ich habe ihn heute wieder zu seiner 2. Chemotherapie nach Berlin - Buch ins Sarkomzentrum begleitet. Es war ein schwerer Gang! Bis vor einem Monat habe ich von Weichteilsarkomen noch nie etwas gehört und jetzt gehört der Tumor zu unserem Leben, wenn auch nur voruebergehend, aber er ist da. Zur Zeit ist der Tumor nicht operabel und soll mit Hilfe der Chemo verkleinert werden. Mit einem Mal ist nichts mehr, wie es war. Ich koennte nur noch heulen, wenn ich meinen Mann sehe. Er ist gross und kraeftig und wird immer zerbrechlicher. Seit 1 Woche wird sein dichtes, schönes Haar immer duenner. Er ist schlapp, müde und kann durch die Groesse des Sarkoms, kaum noch laufen Es ist furchtbar mit ansehen zu muessen, was diese Krankheit und alles was dazu gehört, mit meinem Mann macht. Hoffnung macht mir, dass er im Sarkomzentrum optimal versorgt wird.
Ich habe grosses Vertrauen in das Koennen der Ärzte und hoffe sehr, dass der lange Weg, den wir vor uns haben erfolgreich sein wird. Wir müssen, wenn's manchmal auch schwer fällt, optimistisch ins Jahr 2015 gehen.

Ich wünsche allen für das neue Jahr viel Kraft und Mut ihrer Erkrankung zu trotzen.
Viel Glück für alle Betroffenen und Angehörigen.

Danke, dass ich mich mitteilen durfte.

Viele Grüße Rosi

Annemax2010
04.01.2015, 20:40
Hallo ich heiße Anne bin 24 Jahre und habe einen 4 Jährigen Sohn.

Ich habe mich hier Angemeldet da meine Mutter sein April 2014 die Diagnose Lungenkrebs hat (kleinzelliges Lungenkarzinom) meine Mutter ist 51 Jahre und ist im Endstadium der Krebs vermehrt sich immer mehr und Sie fangen jetzt an meine Mama auf Morphium einzustellen. Die Chemo die Sie jetzt bekommen sollte also zweimal bekommen hat schlägt nicht an der Krebs vermehrt sich immer mehr und meine Mama wird immer Schwächer und bekommt immer weniger Luft.

Ich melde mich hier an um mich auszutauschen. Da ich sehr viel in Gedanken bin und auch gerne jemanden zum Austauschen haben möchte mit meinen Geschwistern und meine Vater kann ich nicht drüber reden da Sie vieles anders sehen wie ich.

Meine Mum ist eine sehr wichtige person in meinen Leben hat mir bei vielen geholfen und ich Ihr.

Am Anfang Ihrer Krankheit war ich viel bei Ihr da ich noch in der Ausbildung war die ich aber dann abgeschlossen hatte. Jetzt wo ich vollzeit Arbeiten gehe habe ich leider nicht mehr so viel zeit aber jede min. die ich habe bei Ihr bin da Sie mich sehr dringend brauch und mit mir über alles reden kann.

Ich würde mich über einen Austausch sehr freuen. :)

Saarsense
05.01.2015, 13:37
Hallo und frohes neues,

Auch ich möchte die Gelegenheit nutzen mich vorzustellen.

Mein Name ist Tobi bin 26 Jahre alt und beruflich in der Notfallmedizin unterwegs.
Ich bin seit geraumer Zeit stiller Mitleser nachdem mir vor 2 Jahren ein Basaliom (DD War damals MM) entfernt wurde. Ja ich weiß die meisten von euch können darüber nur schmunzeln aber nichtsdestotrotz war die Zeit bis zur endgültigen histologischen Diagnose doch nicht allzueinfach.

Als Angehöriger bin ich in soweit betroffen, dass ich eine Großmutter wg. einem Magenkarzinom verloren habe.

Ein Großvater hatte Blasebkrebs (gilt als geheilt)
Die andere Großmutter hatte ein Dickdarm-Ca (gilt ebenfalls als geheilt)

Im Dezember habe ich einen Onkel an MDS (AML) verloren. (48 Jahre)

Und aktuell besteht bei meinem anderen Großvater der hochgradige v.a. Metastasierenden Bronchial-ca, nachdem er mit Notarzt direkt auf die ITS kam.
(Ca. 3 Wochen her)

Er wurde mit einer neu aufgetretenen TAA, Pericarderguss, Pleuraerguss, kardiogenem und septischem Schock, globaler Dekompensation insgesamt 10 Tage beatmet und ist seit gestern wieder wach und unter entsprechenden Medikamenten (Arterenol, Lasix, Amiodaraon und die weiteren Klassiker) kreislaufstabil.

Bis gestern war nicht klar woher das Wasser kam und nach nunmehr 2,5 Wochen nach Punktion teilte man und gestern mit, dass es eine Raumforderung am Myocard sowie 2 Schatten auf den Bronchien gibt, sowie Tumorzellen im Wasser aus dem Pleuraspalt.

Opa hatte keinerlei vormedikation, keine Erkrankungen(!) und war nie Raucher.
eine stolze Leistung mit 81 Jahren wie ich meine :-/

Das dramatische bei der ganzen Aktion ist, dass dieser Großvater und die Großmutter die den Darmkrebs überlebte eine Art 2. Elternpaar für mich sind und ich aufgrund beruflicher Umstände seit 3 Jahren ca. 300km entfernt wohne.

Ich hadere in letzter Zeit sehr mit der Entscheidung weg gezogen zu sein :(

Lg

oohoneyoo
05.01.2015, 18:26
Hi :) dann will ich auch mal...

Mein Name ist Linda... ich wohne in der Nähe von Karlsruhe, bin 28 Jahre alt und arbeite bei der Justiz.

Vor 6 Jahren hat mein Dad die Diagnose Blasenkrebs bekommen. Der kleine Tumor konnte bei einem wohl recht unkomplizierten Eingriff abgeschabt werden. Dann war er fünf Jahre krebsfrei... bis durch Zufall wieder ein Schatten in der Blase festgestellt wurde.
Bei einer eeeeewig langen Operation wurde ihm die Blase entfernt und er hat nun einen künstlichen Ausgang, womit er ziemlich gut zurecht kommt. Man hat wohl noch Metastasen in der Nebenniere gefunden und darum Chemo gegeben.
Bei einer Komplettuntersuchung, die durchgeführt wurde, weil er an einer Studie teilnehmen soll, wurden drei (!!!!!) Tumore im Hirn gefunden. Nun bekommt er Bestrahlung. Übernächste Woche bekommt er das nächste MRT im Kopf.

Weihnachten war ganz toll kann ich euch sagen...

Da ich eine ganz tolle Verdrängungskünstlerin bin und das alles noch nicht so richtig bei mir angekommen ist, habe ich mir gedacht, ich suche hier bei euch Hilfe...

Dummerweise versucht mein Dad natürlich immer den "starken Papa" zu spielen und erzählt mir nie was... ich erfahre es dann immer erst wenn meine Mama es mir sagt oder ihn anhaut es mir endlich zu sagen. Ich muss ihm alle Würmer aus der Nase ziehen :(

Sorry, dass ich gleich so einen Roman geschrieben habe :o

SunEx75
06.01.2015, 21:00
Hallo, mein Name ist Ilonka, bin 39 und Mutter von 2 Kinder....17 und 6 Jahre.
Vor knapp 2 Jahren bekam mein Mann die Diagnose Lymphdrüsenkrebs. Stadium 4+
Seither bekam er unzählige Chemos, Bestrahlungen und im September letzten Jahres eine Stammzellentransplantation. Wirklich angeschlagen hat nix. Nun hat er auch noch Knochenkrebs dazu bekommen. Er kann kaum noch laufen. Hat immer Schmerzen und hat stark abgenommen. Er bekommt jetzt eine Chemo in Tablettenform zuhause. Ich bin immernoch zuversichtlich, dass sie ihn wieder hinbekommen. Aber was mir wirklich Sorgen macht, ist sein verändertes Verhalten. Die Kinder tun mir auch so unendlich leid.... Meinen Vater habe ich an Lungenkrebs verloren, meine Mutter hatte Darmkrebs und Nierenkrebs..... Ich hoffe, mich hier etwas austauschen zu können, denn mental bin ich grad ziemlich am Ende... Ich wünsche euch allen ein gutes und glückliches Jahr 2015.

Mulle89
20.01.2015, 17:13
Hallo mein name ist Christiane bin fast 26 jahre alt und schwanger.... mache mir sorgen um meine mum... sie hat mittlerweile fast alles an krebs was man sich vorstellen kann...
Seit 8 jahren... lungenmetas... knochenmetas... lebermetas...
Nun hat sie die Chemo Navelbine bekommen und seit 6 tagen
Keinen Stuhlgang... was soll ich tun?
Sie nimmt seit gestern früh son abführmittel aus tütchen...
Aber nix passiert... hat jemand ne ahnung? :(

Lg

arndt77
21.01.2015, 20:22
Hallo,
ich möchte mich mal vorstellen, bin hier neu und meine Mutter hat Krebs,
wir wissen es seit ca. 4 Wochen.
der primäre Tumor sitzt in der Lunge hat gestreut,
einen großen Hirntumor (4,5 cm)und mehrere kleine gefunden, einen in der Lunge bzw. die Metastasen sind auch schon in den Knochen.
Inzwischen war eine Bestrahlung und letzten Freitag eine Chemo.

VG

LadyAngel
22.01.2015, 09:27
hallo, ich möchte mich auch kurz vorstellen:

Mein Freund hat Lungenkrebs Adenobronchialkarzinom rechts ca 3,8 cm und Hirnmetastasen zwei (auch rechts ca 3,8 und Fingernagelgroß) die ihm entfernt wurden. Der eine drückte aufs Stammhirn.... und dann gibt es noch ein Nebennierenrindenbefund! Heute wird noch eine Untersuchung gemacht wegen Knochenmetastasen...

Ich kenne ihn seit Ende Oktober per Blickkontakt und seit Ende November auch richtig... habe ihn als lieben und sehr zuvorkommenden Menschen kennen gelernt, der immer drauf bedacht war, dass es mir gut geht. Wir wohnen ca 100 km auseinander... Haben uns vor Weihnachten dreimal getroffen und es ging ihm schon schlecht, Fieber, Erkältung, Schwindel und linksdrall beim Laufen. Habe ihn Weihnachten besucht und da fing das an mit der halbseitigen Lähmung, so dass ich ihn gedrängt habe ins Krankenhaus zu gehen, er wollte nicht, ist dann aber doch gegangen... Dort haben sie dann die Hirntumore festgestellt und Anfang Januar die OP mit Laboruntersuchung wo dann festgestellt wurde, dass es Metastasen aus der Lunge sind... und es auch einen kleinen Befund in der Nebennierenrinde gibt... Seitdem ist das mit der Lähmung weg, er kann wieder richtig gut laufen, aber seine Wahrnehmung hat sich verändert... Freunde die er lange nicht gesehen hat sind ihm fremd, in seiner Wohnung ist ihm alles fremd und in seiner Umgebung fühlt er sich wie in einer fremden Stadt, was aber mit Übung besser wurde...aber sich mit der Bestrahlung wieder verschlechtert...

Seitdem fahre ich hin und her und unterstütze ihn so gut es geht, was aber finanziell langfristig eine enorme Belastung ist und ich mir auch so nicht leisten kann... Zudem hat auch er sich verändert ist zunehmend verbal aggressiv und schwer depressiv im Wechsel, was ich verstehen kann in seiner Situation, aber was mir sehr zu schaffen macht... Er merkt das auch selbst dass er sich verändert hat und es tut ihm dann auch leid, meint er müsste drauf achten... Im Krankenhaus hat er mich als einzige Angehörige angegeben... Die Ärzte wollen mich gern bei Gesprächen dabei haben, da er viel vergisst... sie denken wir leben zusammen, habe die Ärzte aber auch informiert, dass ich eigentlich 100 km weit weg bin ...

Fühle mich ausgebrannt, war vor kurzem noch selbst in der Psychosomatik und bin grad arbeitslos muss mir einen Job suchen und meine Weiterbildung machen... Ich habe ihn sehr gern aber ich weiß auch grad nicht weiter...

AHoo
29.01.2015, 08:46
Guten Morgen...

nachdem ich jetzt eine Weile still mitgelesen habe, stelle ich mich auch mal kurz vor.

Ich heiße Astrid, bin 47 Jahre alt, Krankenschwester, habe einen 18jährigen Sohn... und der Grund, der mich hierher geführt hat, ist meine Mutter (seit Jan '15 78 Jahre alt).

Nach Monaten der Ursachenforschung wurde letztes Jahr im November bei ihr ein weit fortgeschrittenes Ovarial Carcinom festgestellt.

Ich hoffe hier nun auf den Austausch mit anderen Angehörigen in ähnlicher Situation... und vielleicht etwas "moralische" Unterstützung

lg

knubbelknopf
09.02.2015, 15:25
Hallo,

ich bin auch neu hier und stelle mich gerne kurz vor.

Mein Name ist Silvia, ich komme aus NRW und bin hier gelandet, weil ich nach
Antworten suche.

Meine Mama hat Krebs. Sie hatte vor knapp 3 Jahren Gebärmutterhalskrebs.
Damals hatte sie ne Komplett-OP und da angeblich alle Lymphknoten unauffällig waren gab es keine weitere Behandlung (Chemo/Bestrahlung).

Im November letzten Jahres kam der Krebs zurück.
Nur wenige Tage nach der Beerdigung von meinem Vater haben wir
Sie mit Verdauungsproblemen und Bauchschmerzen erst zum Arzt
und von da direkt ins Krankenhaus gebracht.

Dort wurde festgestellt, dass offenbar befallenes Gewebe bei der OP
"vergessen" wurde. Jetzt hat Sie einen neuen Tumor im Bauchraum,
der auf Blase und Leber drückt. Ich bin nur Laie und kein Arzt, aber in
dem Arztbericht steht noch was von Infiltration des Darms, von
Veränderungen in Leber und Milz und von Gewebeveränderungen
Bauchfell.

Ich fühle mich so hilflos. Erst geht mein Papa und jetzt?
Hab keine Ahnung, was jetzt sinnvoll ist und was nicht.

Vielleicht finde ich ja in diesem Forum ein paar Antworten...

Smoofie
10.02.2015, 14:50
Hallo,

ich heiße Sandra, bin 32 Jahre, komme aus NRW und habe eine 6-jährige Tochter.

Bei meiner Mutter (56) wurde Mitte Januar Speiseröhrenkrebs diagnostiziert, leider bereits in die Lymphknoten gestreut.

Seit gestern erhält sie eine Chemotherapie, palliativ soweit ich das verstehe. Eine Operation ist laut Onkologin ausgeschlossen.

Wir werden nun noch eine zweite Meinung in Hannover einholen, sobald wir alle Unterlagen aus dem derzeitigen Krankenhaus haben. Vielleicht gibt es ja noch eine andere Therapieform.

Ich hoffe, wie viele hier, auf Austausch mit Betroffenen, Denkanstöße und einfach darauf, dass wenigstens "geteiltes Leid, halbes Leid" ist.

isi65
10.02.2015, 20:57
Hallo
mein Name ist Isolde (Isi) und nachdem ich nun seit Wochen hier lese, habe ich mich entschlossen hier zu schreiben.
Ich bin 49 Jahre alt und am 3. Januar 2015 wurde bei meiner Muttere (73 Jahre, stark übergewichtig und Diabetikerin) ein Schatten auf der Lunge entdeckt.
Adenokarzinom (genaue Klassifizierung gibt es erst nächsten Montag)
Seit heute operiert und wir hoffen nun alle auf ein gutes Ergebnis.
Danke an alle die dieses Forum am "Leben" erhalten :winke:
viele Grüße Isi

melle77
10.02.2015, 22:13
hallo...da ich nicht wusste wie ich mich hier einbringe und vorstelle habe ich einfach auf den letzten artikel geantwortet....meine name ist melanie und ich bin 38 jahre alt habe eine tochter 8 jahre, 2. klasse....ich bin alleinerziehend und habe noch einen bruder 31 jahre alt...wir haben als familie schon so ziemlich große schicksalsschläge durch...mein bruder hatte 2008 einen schweren autounfall wobei der beifahrer starb...zum einen meine oma, mütterlicherseits, starb mit 69 an nem herzinfarkt ohne vorgeschichte...mein opa mütterlicherseits, starb an tuberkulose....meine oma, väterlicherseits starb an den folgen von alzheimer...mein opa väterlicherseits ist 89 und lebt nocht...mein richtiger leoblicher vater starb an leberzirrose (oder wie das heißt)...meine mutti!die heilige mutti...bekam im november die diagnose kleinzelliges bronchialkarzinom, metastasen lymphknoten und kleinhirn....bruder von meiner mutti, lyphmdrüsenkrebs, ganz frische diagnose...tja...qeht noch mehr? kommt noch mehr?

Tkibel
12.02.2015, 15:38
Hallo,
mein Name ist Tatjana, ich bin 44 jahre alt und komme aus Hessen.
Meine Oma hatte über 30 Jahre Hautkrebs. Es gab immer mal wieder Phasen in denen sie dem Tod echt "von der Schippe" gesprungen ist....schließlich ist sie mit 78 Jahren im Jahr 2004 an Lungenkrebs gestorben.
Meine Mama starb am 27.12.2014 mit 63 Jahren- die Diagnose Gallenwegskrebs erhielt sie am 09.12.2014...ihr blieben von Diagnose bis zum Tod 18 Tage. Die Diagnose war eher ein Zufallsbefund, denn sie kam ende Oktober wg Gallensteinen in die Klinik. Nach deren OP ging es ihr nicht besser...und so kamen die Ärzte auf den Krebs.
Die Ärzte planten für den 19.12. eine palliative Chemo....dazu kam es nicht mehr...die Bluwerte waren so schlecht, dass sie keine Chemo beginnen konnten...am 23.12. teilten die Ärzte mit, dass die Blutwerte auf akutes Leberversagen hin deuten. Meiner Ma blieben nur noch ein paar Tage....Verlegung auf die Palliativ am 24.12., Krampfanfälle ab 25.12., teilweiser Verlust des Bewußtseins ab 26.12. In der Nacht vom 26.12. auf den 27.12 starb meine Mama. Die letzten Tage war sie keine Sekunde alleine, da immer einer von uns da war. Darüber bin ich sehr froh...
Bis zur Beerdigung im Januar habe ich einfach funktioniert...das kennen sicher einige hier. Dann kam ein großes schwarzes Loch...so langsam geht es mir wieder besser. Trauer dauert einfach und kommt in Wellen...manchmal geht es mir ganz gut und es gibt auch Tage die unglaublich schwer sind.
Mein Vater und meine Mutter waren 47 Jahre verheiratet...ihm fällt es unglaublich schwer ohne sie. Ich versuche ihm eine Stütze zu sein und ihn dazu zu bringen, weiter zu machen. Ich weiß meine Ma hätte nicht gewollt dass wir durchhängen...die hätte uns in den Hintern getreten!!
Ich wünsche allen hier Kraft für die Unterstützung der Angehörigen!
Grüße
Tatjana

Jennylein
17.02.2015, 15:04
Hey, ich bin Jenny, 18 Jahre alt...
Letztes Jahr im Herbst wurde meinem Dad Kehlkopfkrebs diagnostiziert. Er hatte monatelang Halsschmerzen und war heiser, und ist ewig nicht zum Arzt gegangen (das verstehe ich bis heute nicht). Er war starker Raucher, doch auch nach der Diagnose hat er es nicht aufgegeben. Der Tumor konnte nicht weg operiert werden, weil er einfach viel zu groß war. Ihm wurden Mandeln und das was darum ist (Lymphe?) herausgenommen. Dann vergingen Wochen, wo nichts passiert ist. Irgendwann wurde dann mit Chemo und Bestrahlung angefangen. Im Januar wurde die Behandlung beendet. Dann hieß es warten... Die Nachuntersuchung soll erst im März stattfinden. Seit der Bestrahlung kann er nichts essen, nichts trinken und hat starke Halsschmerzen. Die Nachuntersuchung en sollen erst im März stattfinden. Vor 3 Wochen hat er Blut gespuckt, ist ins Krankenhaus gekommen. Die offene Stelle wurde verschweißt, gleichzeitig wurde ihm schon gesagt, dass der Tumor nicht weg ist,trotzdem wird bis März gewartet, das verstehe ich nicht, wenn man weiß, dass es noch da ist, warum wird nichts unternommen? Seit einer Woche geht es ihm so schlecht, dass er ca. 18 Stunden am Tag schläft. Er hat starke Schmerzen. Heute hat ihn meine Mama zum Arzt geschleift. Er soll am Mittwoch in die Röhre, um herauszufinden, warum es ihm zur Zeit so schlecht geht. Gleichzeitig hat er heute Morphin verabreicht bekommen.
Das ist alles so schlimm für mich, und vor allem für meine Mama. Man hat das Gefühl, dass er sich selbst schon aufgegeben hat. Es tut so weh ihn so zu sehen... Und ich hab solche Angst, dass er stirbt, vor allem wenn er anscheinend selbst nicht mehr leben will. Ich meine ich bin 18, stehe kurz vor meinem Abitur, wenn er jetzt sterben sollte, wie soll ich das schaffen? Das klingt zwar total egoistisch, aber das macht mich total fertig. Und ich weiß auch, dass meine Mama total am Ende sein wird, und ich bin die einzige, die noch da ist für sie...sie ist auch jetzt total fertig, immer wenn er schmerzen hat, ist er total böse zu uns, beleidigt uns auch manchmal, ich meine ich verstehe, dass es ihm schlecht geht, aber wir können ja auch nichts dafür und wir können auch nur für ihn da sein...aber anscheinend will er selbst das nicht...

Kann mir irgendjemand Tipps geben oder hatte schon Erfahrungen damit? Ihr würdet mir echt helfen!!!

Ely
17.02.2015, 16:15
Hallo ich bin Ely/Sabrina

Mein Paps bekam Anfang dieses Jahres die Diagnose BSDK, leider ist der Krebs unheilbar da der Tumor in der Mitte der Bauchspeicheldrüse liegt (neben der Aorta) er ist bereits um die Lungenarterie gewachsen, zudem fanden sie letzte Woche Metastasen im Bauchfell. Er hat bereits starke schmerzen da der Tumor auf die Wirbelsäule drückt, mehr als 10 Kilo hat er bereits verloren. Als nächstens wird eine Chemo und Bestrahlung gemacht.

Zu meiner Person: Ich bin 27 Jahre alt und lebe mit meinem Mann und unserem Hund in der Schweiz.

In diesem Forum hoffe ich Leute zu finden mit denen ich mich austauschen kann.

Liebe Grüsse Sabrina

Löffel
21.02.2015, 10:49
Ich bin Evelin 46 Jahre alt und nun leider aus 2 Gründen hier.
Nachdem vor gut 1,5 Jahren bei meinem Vater Hautkrebs festgestellt wurde und er nun im Januar die Diagnose Fernmetastase erhielt,bekam nun mein Schwiegervater die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs mit Leberflecken und dem Bauch voller Metastasen.

profra69
23.02.2015, 10:16
Hallo,
ich bin 45 Jahre, geschieden und habe zwei Kinder im Alter von 16 und 12 Jahren. Zur Zeit lebe ich mit meiner Freundin in als Patchworkfamilie.
Seid dem Wochenende habe ich erfahren, dass meine Mutter voll mit Metastasen ist. Von der Leber bis zum Gehirn.
Diese Info sollte sie im Krankenhaus nicht alleine erfahren. Darum sind meine Schwester und ich zum Krankenhaus gefahren, um bei ihr zu sein. Sie ist jetzt 69 Jahre.
Das ganze Wochenende liefen wir wie in Trance rum. Weinen ging nicht, da ich vor meiner Mutter und Schwester stark sein wollte. Zu Hause kann ich es auch nicht vor meiner Freundin und meiner Tochter. Auf Arbeit auch nicht. Ich schlafe nicht mehr und bekomme Depressionen. Es kann mir aber doch nicht schlechter gehen als meine mutter.
Ich habe keine Ahnung wie ich mit dieser Situation umgehen soll. In der Beziehung fängt es dadurch an zu kriseln.
Ich bin an einem Punkt, nach solch kurzer Zeit angelangt, wo ich eure Hilfe brauche.

Christinchen79
07.03.2015, 12:14
Hallo!
Ich heiße christina, bin 35 und komme aus NRW.
Meine Mutter ist gerade mal 54, und ist schwer krebskrank, hat dazu noch gebrochene Wirbel die nicht operiert werden können weil Wasser in der Lunge ist und die blutwerte schlecht. Seit gestern auf einer Art Intensivstation.
Ich funktioniere, und doch weiß ich nicht wohin. Voller Trauer, Mitleid , und Hilflosigkeit.
Ich hoffe hier in irgendeiner Form Unterstützung zu finden.
Liebe Grüße

JnyKn
12.03.2015, 16:48
Hallo Ihr Lieben,

ich habe auch schon seit einigen Tagen mitgelesen und möchte mich jetzt auch mal äußern.

Bei meinem Papa wurde vor ca. 5 Wochen eine Knochenmetastase festgestellt, er wurde operiert, Wirbel entfernt, Befund im Labor untersucht, etc. Dann ging die Suche nach dem Herd los. Er hat zahlreiche Untersuchungen über sich ergehen lassen, dabei wurde wohl ein Lungenkarzinom festgestellt. Es wurde keine Probe aus der Lunge entnommen. Weitere Knochenmetastasen sollen laut der Ärzte auch nicht vorhanden sein.

Jetzt wird er am Rücken bestrahlt und soll zusätzlich eine Chemotherapie bekommen. Sein Allgemeinzustand ist gut, obwohl er ja grade die Rücken-OP hinter sich hat. Er isst normal, hat kaum abgenommen, keine Beschwerden in der Lunge... wir können es alle kaum glauben und tun uns schwer damit, dieses Auf und Ab zu ertragen...

Es tut gut zu lesen, dass es auch andere gibt, die das durchmachen müssen und überstehen. Wir hoffen alle das Beste!

kimi_30
23.03.2015, 12:10
Hallo Ihr Lieben,

auch ich würde mich gerne mal vorstellen. Ich bin 42 und habe zwei Kinder, meinen 16 jährigen Sohn und meine Tochter die mittlerweile 14 ist. Im Juni 2013 bekamen wir bei Ihr die Diagnose Osteosarkom. Hatte damals einen Thread aufgemacht aber nach kurzer Zeit nicht mehr den "Nerv" irgendetwas zu lesen. Man braucht eine Weile und lebt irgendwie in seinem eigenen kleinen Mikrokosmus.
Nun ist meine Tochter seit April 2014 fertig mit Ihrer Therapie. Sie bekam im Okt. 13 eine Tumor Tep, linkes Knie und fast der gesamte Oberschenkel. Eine harte Zeit mit vielen Schmerzen besonders an den Nerven. Wir sind jetzt dabei alle Medikamente ( Lyrica und Oxycodon) zu reduzieren bzw. abzusetzen. Sie läuft nicht "rund" wie die Ärzte sagen...wundert mich nicht, sie spürt Ihren Fuss immer noch nicht wirklich. Sonst geht es Ihr gut. Der Weg zurück in das normale Leben war zwar schwer ( Schulwechsel, die alten Freunde die einen nicht verstehen etc.)und ist es heute noch aber wir schauen nach vorne!
Auch ich habe eigentlich die wenigen Freunde die ich dachte zu haben in dieser Zeit verloren oder mich verabschiedet...es trennt sich die Spreu vom Weizen..
Gottseidank habe ich einen Partner der in dieser Zeit immer da war und auch heute noch immer zu mir bzw. uns steht.
Mein Problem sind heute meine Ängste...in zwei Wochen müssen wir wieder zur Kontrolle. Es gibt gute Tage und solche an denen mich meine Gedanken verrückt machen... das kennen hier sicher alle.
Lg Kimi

Maskentanz
25.03.2015, 19:26
Ich (53 Jahre) möchte mich auch gern vorstellen. Mein Liebster (wir heiraten nächsten Samstag) war vor 4-5 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt und diese teilweise entfernt.

Für 4 Jahre hatten wir ein recht gutes Leben, bis vor 1 reichlichen Jahr Metastasen festgestellt wurden. Heute nun die Nachricht, dass im Gehirn 29 Metastasen sind. Wir, aber auch die Ärzte sind fassungslos über das aggressive Wachstum.

Wir wollen positiv den Weg gehen, für meine ganz verzweifelten Stunden möchte ich ihn aber nicht belasten.

Ich erhoffe mir hier in erster Linie Informationen und virtuelle Begegnung mit anderen Menschen, die in ähnlicher Situation sind - traurig, mutig, verzweifelt, weiter vorwärts gehend - also mitten im Leben, in einem so anderen Leben.

Ewpolita
26.03.2015, 18:24
Hallo an Alle.
Bevor ich her im Forum mit dem Schreiben beginne, stelle ich mich vor. Mein Name ist Sweta, ich bin 36 und bin wegen der Krebserkrankung meiner Mutter auf diesen Forum gestoßen.
Ich hoffe hier einwenig Hoffnung schöpfen zu können.

Thora
30.03.2015, 22:40
Hallo zusammen,

auch ich (w34) möchte die Gelegenheit nutzen mich und unsere Geschichte kurz vorzustellen.
Mein Vater (57) hat vor 2 Wochen die Diagnose Speiseröhrenkrebs erhalten. Laut Befund noch Anfangsstadium (T1 Nx M0) und somit sofort operabel.
Die Zeit vor der OP empfand ich als Angehörige schon als sehr schlimm! Viele Fragen, die teils ungeklärt bleiben & immer die Angst ggf. eine falsche Entscheidung zu treffen (hinsichtlich Klinik zum beispiel)
Heute fand die OP statt. Auch wenn mir die letzte Umarmung gestern wie ein Abschied erschien und viele Tränen geflossen sind - mein Vati ist ein Kämpfer und zäher Hund zugleich :-) Ihm geht es so kurz nach der OP den Umständen entsprechend und macht vorerst einen stabilen Eindruck.

Ich bin froh solch forum gefunden zu haben und werde es vorrangig als Stiller Leser nutzen und viele Antworten auf offene Fragen zu bekommen.
Freuen würde ich mich natürlich über mehr positive Beiträge. Ich bin überzeugt diese gibt es da draußen.

Somit sehe ich es in erster Linie als meine Aufgabe meinen Paps optimal zu unterstützen und durch diese schreckliche Zeit zu begleiten.
Als meine zweite Aufgabe nehme ich es mir vor umfassend über Verlauf und Therapie zu berichten, sofern es einen positiven Verlauf gibt.
Doch vorerst wird es noch ein sehr langer Weg bis dahin - voller Angst und Ungewissheit wo er uns hinführen wird & voller Liebe, Nächstenliebe und 100 %igen Vertrauen das Familie das Beste und Wichtigste ist um eine faire Chance gegen solch schweren Schicksalsschlag zu haben.

Viele Grüße Thora

Ashkar
06.04.2015, 16:59
Hallo, alle!

Mein Name ist Lars,
Anfang des Jahres kam für meinen Vater die Diagnose (kleinzelliger) Lungenkrebs. Der Haupttumor hat 11X9X7cm, direkt hinter dem Herzen, Lymphknoten total verseucht, eine Lymphknotenmetastase umschliest die Aorta... Nebenniere und Leber haben Metastasen. Rechter Lungenflügel auch mit mindestens 2 Metastasen. Größte Metastase ca 4,5 cm. Es sind 9 oder 11. Keine Ahnung. T4N3M1.

2.te Chemo ist gerade durch. Wie ist Eure Erfahrung, geht da überhaupt noch etwas?

Ich war über Ostern (bis heute) da, mein Papa war froh, die erste Prognose (6-8 Wochen) überstanden zu haben...

Liebe Grüße und alles Gute an Euch.

Lars

rb13
11.04.2015, 22:53
Hallo,

ich möchte mich auch kurz vorstellen.

Mein Name ist Reyna und mein Papa hat Prostatakrebs mit Metastasen in Lunge, Leber und Knochen. Unheilbar. Chemo hat er abgelehnt.

Prostatakrebs wurde 2013 operiert und alles entfernt, wie es damals hiess, nun wissen wir es leider besser...

Vor 5 Wochen konnte er plötzlich nicht mehr richtig auftreten und hatte Blut im Urin. Nach der esten Diagnose Harnwegsinfektion und zu wenig Bewegung hiess es dann vor 4 Wochen Krebs.... Was für ein Schock.

Und heute der nächte Schock, ich habe ihn nun nach 4 Wochen wieder besucht. Ich lebe nicht in Deutschland und konnte auf Grund persönlicher Gegebenheiten erst heute kommen...

Er wurde in ein Hospiz verlegt und sieht sehr schlimm aus, ich habe einen richtigen Schock bekommen. Nach einem kurzen Gepräch konnte ich erfahren... Wasser in den Füssen und im Bauch. Brustwirbel gebrochen. Pilzinfekt im Mund und schlimme Atemnot... und dazu kommt, er verweigert die Nahrungsaufnahme. Er sagt uns, dass er es nicht geschluckt bekommt. Er liegt nur noch im Bett und schläft, seine Augen sind ganz glasig.

Nun ist es ja leider so, dass einem niemand eine Prognose gibt... Mein Problem ist aber, dass ich gern in der Nähe sein möchte, wenn es zu Ende geht und ihm die Hand halten möchte. Da ich aber viel organisieren muss und nicht innerhalb von Stunden da sein kann, brauche ich einen Rat... Mein Gefühl sagt mir, es dauert nicht mehr lang...

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Bin über jeden Kommentar dankbar.

VG,

Reyna

InaS
15.04.2015, 21:59
Hallo,
dann möchtich mich auch mal vorstellen. :)
Ich bin 20 Jahre alt und ich bin hier, weil mein Vater Darmkrebs mit Lebermetastasen im Endstadium hat. Die Diagnose bekam er einige Tage vor Karneval 2014.
Ich bin hier weil es mir unheimlich hilft Erfahrungen/ Ängste usw von der Seele zu schreiben.
Hier wird man bestimmt mehr verstanden als im Freundeskreis, denn andere Betroffene können sich bestimmt besser in meine Lage hinein versetzen.
LG
InaS

trauigesmädchen
20.04.2015, 21:36
Guten abend

Ich bin Annika 27 und ich weiß seit 2wochen das meine mutter lungenkrebs hat und seit letzter woche das es ziemlich schlimm bei ihr ist.

ich kann sie leider nicht viel unterstützen da wir 150km auseinander wohnen und ich noch 2kinder(3und5) habe.

wenn ihr noch mehr wissen wollt könnt ihr gerne schreiben und fragen.

bienchen92
20.04.2015, 23:29
Guten Abend..

ich bin das bienchen, 23 Jahre und weiß seit heute das meine Mama ein Blasenkarzinom im Anfangsstadium hat.
Meine beste Freundin ist letztes Jahr im Oktober mit 24 Jahren an den folgen von Leukämie gestorben (Lungenentzündung, künstliches Koma dann Organversagen) ..
2011 ist mein Stiefvater an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben.

Jetzt suche ich hier rat und mut im Forum und hoffe das mir meine Mama noch lange erhalten bleibt und ihre Behandlung anschlägt.

Soviel zu mir. Wer mehr wissen will kann sich gern melden!

Liebe grüße.

Schneewittchen73
21.04.2015, 15:39
auch ich möchte mich kurz vorstellen :winke:

bin 41 Jahre alt, meine Mama (71) hat einen Tumor (Primärtumor) im Darm und Metastasen in Leber und mittlerweile ist auch die Wirbelsäule betroffen.

Hoffe hier auf Zuspruch :knuddel: in der so traurigen und schweren Zeit....

Dohmy
23.04.2015, 01:15
Hallo zusammen, ich heiße Dana, bin 34, lebe alleine und meine Mutter hat Krebs. Aktuell schaut es sehr bescheiden aus, sie hat sich stark in ihrem Wesen verändert, was nicht nur mich ziemlich besorgt, sondern auch meine Oma und sämtliche Freunde. Ich habe nächste Woche einen Termin mit einer ehrenamtlichen Mitarbeiter eines Palliativdienstes und große Hoffnung, das sie mir in einigen Dingen weiterhelfen kann. Aber vielleicht finde ich hier ja auch Gleichgesinnte, die mir evt bei den ein oder anderen Dingen Tipps und Ratschläge geben kann...

likeagirl
28.04.2015, 11:19
Dann stelle ich mich auch mal vor...
Ich bin die Chrissi, 21 Jahre alt und meine Mama bekam vor einer Woche die Diagnose Brustkrebs (invasiv-lobuläres Mammakarzinom).
Am 08.05 wird der Tumor in München in der Rot-Kreuz-Klinik entfernt, im Anschluss wird eine Hormontherapie durchgeführt.

http://www.krebs-kompass.de/showthread.php?t=65851

Beasun
29.04.2015, 09:54
Hallo zusammen
Mein Name ist Bea und bin 25 Jahre alt. Ich hoffe ihr habt etwas geduld mit mir, da ich noch nie in einem Forum war und garnicht so genau weiß wie ich schreiben soll.

Also ...mein Vater streuenden Prostatakrebs..er wurde ende letzten Monat operiert und ist jetzt erst mal in einer Reha, allerdings bekommt er noch eine Chemo.

Ich hoffe das ich mich mit euch austauschen kann...da ich das Gefühl habe alleine für meinen Vater stark zu sein. Meine Mutter und mein Bruder können nicht so offen darüber reden. Wir halten zwar zusammen..aber einfach ist das nicht. Besonders wenn Außenstehende uns und insbesondere meinem Papa vorschreiben wollen wie er sich behandeln lässt. Da wissen wir manchmal echt nicht wie wir darauf reagieren sollen...

LG
Bea

Onyx
01.05.2015, 00:50
Guten Abend, liebe Foristinnen

Ich habe mich in diesem Forum angemeldet, weil mir gerade der Boden unter den Füßen wegrutscht. Ich fühle mich ratlos, hilflos und frustriert.

Meine Mutter (73) wurde am 23. März operiert, weil man einen Eierstockkrebs festgestellt hat mit einer Peritonealkarzinose. Entfernt wurde ein Tumor der über 20 cm groß war, beide Eierstöcke, Gebärmutter, Milz, Teile der Bauchdecke, Lymphknoten, Blinddarm, Teil des Rektums. Befallen war der Bauchraum, 2 der 40 entfernten Lymphknoten, Gebärmutter und Eierstöcke. Während der OP wurde sie instabil und war dann insgesamt 3 Wochen im künstlichen Koma in der Intensivstation. Seit zwei Wochen kam sie aus der Intensivstation, täglich geht es ihr ein bisschen besser, sie ist aber immer noch im Krankenhaus und auf Pflege angewiesen. Vor der OP war sie völlig selbstständig und sehr aktiv.

Die Zeit in der sie im Koma lag, haben wir alle gebetet und gehofft, dass sie aus dieser Krise kommt, und als es (nach Lungenentzündung und Krankenhausvirus) wirklich besser ging, war ich voller Zuversicht.
Nun begreife ich langsam, dass nichts mehr so sein wird wie vorher. Dass sie womöglich nie wieder in ihre Wohnung zurück kann, und dass ihre Lebenserwartung sehr begrenzt ist.
Nun stellt sich die Frage, ob sie sich der Chemo unterziehen soll (15 Monate lang alle drei Wochen), obwohl noch nicht einmal gehen kann und es ihr definitv nicht gutgeht. Offensichtlich müsste sie dazu auch in ein Pflegeheim, da sie momentan auf Hilfe angewiesen ist.
Die Alternative wäre eine Reha, damit sie sich von der OP erholt. Danach könnte ich sie zu mir holen. Würde ich auch gerne tun, wenn sie sich für eine Chemo entscheidet, aber davon wird mir abgeraten, weil ich berufstätig bin.

Mir ist zum Heulen. Ich bin sehr traurig. Ich will nicht, dass meine Mutter leidet. Ich möchte sie aber auch nicht verlieren. Jetzt nicht. :(

Hopeful2015
02.05.2015, 09:40
Hallo Ihr Lieben,

ich heiße Tina ( 44 ) und wohne in Hessen mit meinem Mann ( 45 Jahre alt ) uns unseren beiden Hunden.
Am 23.01.2015 bekam mein Mann die Diagnose Speiseröhrenkrebs :embarasse und seit dem ist nichts mehr so wie es war. Auch wenn es ihm "recht" gut geht, die Angst ist allgegenwärtig. Er wurde nicht operiert.
Er lässt sich alternativ behandeln und wir hoffen sehr, das er den Krebs besiegen kann. Er hat in der Zeit sehr viel Gewicht verloren und unser Bestreben ist es, das er wieder an Gewicht zulegt.
Die seelische Belastung ist auch für mich sehr hoch und es gibt Tage da fällt man plötzlich aus heiterem Himmel in ein Loch. Einen Tag später krempelt man die Ärmel hoch und denkt sich, dem Krebs werden wir es zeigen. Es ist ein auf und ab, hin und her.....

Die Käfer
22.05.2015, 09:02
Hallo ihr Lieben,
ich bin "Die Käfer" bin 35 J. alt u. wohne alleine - d.h. bis auf meine beiden süßen Kater die mit mir durchs Leben gehen. Ich hab mich noch nie in einem Forum angemeldet doch heute habe ich im I-net nach "Hilfe" gesucht, bin hier gelandet, habe einige Beiträge gelesen - bei einigen ehrlich gesagt auch bissl geweint u. hoffe einfach dass auch ich, wie ich es von einigen las, ein wenig Hilfe u. Hoffnung erhalte, denn ich fühl mich so wahnsinnig hilflos, habe große Angst u. weiß langsam nicht mehr weiter..
Meine beste Freundin (38 J.) ist an Lungenkrebs erkrankt - diese Diagnose erfuhren wir am 1. April 2014 (leider kein besch... Aprilscherz)...hatte auch schon gestreut...Tumor im Großhirn u. im Kleinhirn..letzteres wurde noch i. d. selben Woche operativ entfernt - OP gut verlaufen...dann Bestrahlung u. Chemo...es ging bergauf...einige Zeit sah alles sooo gut aus, doch plötzlich ging u. geht es nur noch bergab..ständig kommt irgendne neue "Schreckensmeldung" - ich...ich hör "für jetzt" auf...kann grad nicht mehr weiter schreiben SORRY....ICH WILL NICHT DASS SIE STIRBT...ICH HAB SOOO WAHNSINNIGE ANGST!!!

Stefanie84
22.05.2015, 20:30
Hallo!

Der Zeitpunkt ist gekommen, wo es mir nun klar ist, dass meine Mama sterben wird. Bislang befand ich mich im Verdrengungsmodus.

Ich heiße Steffi, bin 31 Jahre alt und habe vier Kinder im alter von 11,9,6 und 1. Meine Mutter leidet an Magenkrebs. Magenausgang-Darmanfang. Der Magen wurde bereits mit einer Op umgangen. Nach einigen Chemos bei denen es ihr seehr sehr schlecht ging, und auch einer Umstellung der Chemo, wurde klar, dass dieser besch... Tumor nicht mehr weg gehen wird. Momentan geht es ihr zusehens schlechter. Es bildet sich ständig Wasser im Bauch was ihr das Leben sehr erschwert.

Ich hoffe hier einige Infos und Hilfe zu bekommen um mit dem ganzen umgehen zu können.

Danke lg

mikimo
24.05.2015, 21:23
Hallo !

Ich bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen.
Mein Papa ist an Speiseröhrenkrebs erkrankt.
Leider hat er auch Metastasen in Lunge, Leber , Nieren und den Lymphknoten.

Er bekam vor 14 Tagen einen Stent in die Speiserhöre gesetzt.
Vorgeschichte war daß er vor 3 Jahren an Prostatakrebs erkrankte, der via Bestrahlungen behandelt wurde und auch verschwunden ist.
Ende letzten jahres begann es, daß er Fleischwurst nicht mehr gut essen konnte.
Aber nur ab und zu ...
Im Februar waren wir noch gemeinsam essen- alles noch ziemlich gut.
Aber wenig darauf gingen die Schluckbeschwerden immer weiter.
Da er auch eine Rhytmusstörung am Herzen hat mußte er dann in die Klinik. Dort erwähnte er auch die Schluckbeschwerden aber außer Röntgen und "da ist ein Knubbel irgendwo" kam nichts.
Er bekam wegen der Rhytmusstörungen Tabletten und wurde nach Hause geschickt ...
Kurz darauf wieder Klinik - diesmal Elektrocardioversion. Seither hat er wieder einen Sinusrhytmus.
Aber damit waren natürlich die Schluckbeschwerden nicht weg.
Schließlich und endlich hieß es, daß er eine Magenspiegelung gemacht bekommen soll.
Das wurde gemacht, aber man konnte nicht ganz in den Magen schauen weil da unten eben eine Engstelle war.
Gewebeprobe ging auch nicht, da er einen INR von 1.8 hatte.
Dann hat die Ärztin ihm gesagt, daß er auch eine starke Entzündung hätte, und die am besten in der Klinik behandelt werden sollte.
Das war vor Ostern.
Er bekam Infusionen und wurde nach 4 Infusionen am Karfreitag heimgeschickt.
Er kam heim und ..............wollte nicht essen.

naja.
Nach Ostern erneut Klinik, Magenspiegelung mit Gewebeentnahme und ein paar Tage später zunächst das ernüchternde Ergebnis : bösartiger Tumor.
Das war der erste große Schock.
Es sollte wohl noch ein CT gemacht werden - wurde abgesetzt weil nicht nötig.
Dann sollte noch eine Echosonografie gemacht werden - wurde auch nicht mehr gemacht.
Er bekam einen Brief mit und wurde entlassen.

Als ich mittags zu meiner Mama kam und sie sah dachte ich erst, es sei bei der Untersuchung was passiert aber ................ man hatte meinen Papa als Palliativfall nach Hause geschickt.
Er sei nicht mehr therapierbar und man könne nichts mehr machen.
Mit 81 sei er auch zu alt für Bestrahlung + Chemo und man solle ihm dies nicht mehr antun.
Er nahm auch ab ohne Ende (von Anfang an bis jetzt ca. 12 kilo).
Naja .... Es dauerte auch nicht lang, bis er nicht einmal mehr wasser trinken konnte.
Daraufhin kam jetzt der Stent mit dem er wenigstens wieder ein wenig essen kann - aber nicht unbedingt will.

Ich glaube er hat sich ein wenig aufgegeben....

Leider bin ich jetzt wieder so am weinen daß ich grade nicht weiter schreiben kann .... aber das war auch soweit erst mal das wichtigste ....

So ein wenig hab ich mich beruhigt und kann weiterschreiben.

Ich selbst bin 42 Jahre alt und gesundheitlich auch ziemlich angeschlagen (Herzinsuffizienz, Herzklappenfehler, Diabetes, COPD, Morbus Meniere etc.)
Mein Arbeitsplatz ist eine Kindertagesstätte im Saarland.
Kinder habe ich keine - und darf aus gesundheitlichen Gründen auch keine haben - aber dafür hab ich 2 Mietzekatzen.
Hobbys ... ich liebe Country Music, ich erstelle gern Grafiken am PC (auch die Signatur und das avatar sind selbst gemalt mit dem PC !) und ich liebe Finnland / Norwegen und auch die Musik bzw. traditionellen Gesänge der Sapmi (Lappland)

Ich hoffe mein langer Text ist kein Problem .... wünsche einen schönen Abend !
Wer Fragen hat darf mich natürlich gern anschreiben !

Moni194
27.05.2015, 11:37
Hallo zusammen,

auch ich möchte mich erst einmal kurz vorstellen.
Mein Mann hat mich gestern auf dieses Forum aufmerksam gemacht.

Um ihn geht es auch. Er hat Darmkrebs im fortgeschrittenen Stadium und wurde Anfang Mai operiert. Leider war ein künstlicher Darmausgang erforderlich.
Seit einer Woche ist er nun zu Hause und ich erkenne ihn nicht wieder.
Sicher liegt es an den Medikamenten, dass er ständig heiser ist und viel schläft.
Habe Mühe, ihn morgens wach zu kriegen. Er schafft es, mit dem Brötchen in der Hand einzuschlafen.

Anfang Juni haben wir einen Termin beim Onkologen. Dann erfahren wir wie es weitergeht. Wenn die Chemo anschlägt, soll der Ausgang auch zurückverlegt werden.

Habe noch nicht viel im Forum "gestöbert". Zieht mich noch zu sehr runter.
Aber ich weiß, dass ich Hilfe brauche.

LG Moni

barbaramueller
29.05.2015, 22:01
Hallo,

ich bin Barbara, 53 Jahre alt.

Bei meinem Bruder (51 J.) wurde vor ca. einem Jahr Lungenkrebs diagnostiziert. Nach Operation des Tumors und Chemotherapie hatte er sich gut erholt. Gestern wurden bei ihm dann bei einer Nachuntersuchung Metastasen in der Leber festgestellt. Nun soll er wieder Chemotherapie bekommen.
Auf die Frage, wie hoch seine Lebenserwartung noch sei, antwortete der Onkologe es handele sich um Monate ....

Ich kann noch gar nicht richtig fassen, dass mein Bruder sterben wird, hab einen riesigen Kloss im Bauch und bin immer wieder unsäglich traurig.

LG
Barbara

Kleinmaus
04.06.2015, 10:12
Hallo,
ich bin auch neu hier. Mein Mann hat im März diesen Jahres die Diagnose BSDK, Stadium 3-4 bekommen. War ein Zufallsbefund.
Bin nun hier, um mehr zum Thema zu erfahren und Menschen kennenzulernen, die in ähnlicher Situation sind.
Was ich mir erhoffe? Erfahrungsausstausch, Antworten und vielleicht manchmal ein bißchen Aufmunterung.
Liebe Grüße aus dem Ruhrgebiet

bena2992
07.06.2015, 22:22
Hallo

mein Name ist Bena und bin 23 Jahre alt ich bin auf dieses Forum gestoßen da mein Großvater vor einem Monat die Diagnose Lungenkrebs mit Metastase im Gehirn bekommen hat. Am 5.06.15 ist er dann ruhig eingeschlafen. Dieses Forum und die Erfahrungen der Angehörigen haben mir in der Zeit weiter geholfen.

Sunshine2105
10.06.2015, 15:06
Hallo !
Ich bin bei meinen Recherchen auf diese Seite gestoßen. Ich bin seit zwei Wochen 49 Jahre alt.
Meine Mutti hat Anfang Mai per Zufall die Diagnose Brustkrebs erhalten. Sie ist 75 Jahre –war bisher noch super gut zu recht, ist aber schon immer psychisch sehr instabil. Sie wurde bereits brusterhaltend operiert. Der Knoten war 2,4 cm groß und hormonpositiv. HER 2 negativ. Leider waren schon 12/26 ax. Lymphknoten befallen.
Nun steht eine Chemo an - 4x alle 3 Wochen und dann 12 x wöchentlich. Meine Mutti hat wahnsinnige Angst vor der Chemo und wir haben die Befürchtung, dass sie den Mut verliert.
Alle Ärzte haben aber erklärt, dass die Chancen gut stehen.
Mein Vati und ich leisten jeden Tag Überzeugungsarbeit und sind selbst bald am Ende. Ich habe selbst Familie und arbeite in Vollzeit.
In der nächsten Woche steht die erste Chemo an. Mir geht es auch so richtig sch….

Reigenlilie
11.06.2015, 19:04
Hallo!

Ich bin Gabriele (61), habe selbst 2012 eine Brustkrebserkrankung mit Chemo, Strahlen und OP`S durchgemacht.
Nun ist meine Mann (60) an Speiseröhrenkrebs erkrankt. Er ist gerade im Krankenhaus, wo alle notwendigen Untersuchungen gemacht werden und ein Stent eingesetzt wird, weil der Tumor zu groß ist.

Liebe Grüße

Gabriele

kinas28
15.06.2015, 23:58
Hallo,

ich heisse Sanik. 34 Jahre alt. Mein Vater hat Myelofibrose und nicht mehr lange zu leben. Er ist 70. Ärzte haben aufgegeben. Mein Vater aber nicht. Auch ein Spender wurde gefunden. Nur sein allgemein Zustand ist so schlecht das die Ärzte nicht Operieren möchten.
Ich wohne 600 km weit weg von meiner Familie und kämpfe sehr mit mir...ich kann mein Leben nicht anhalten....und ihn begleiten. Schuldgefühle plagen mich.
Mein Vater äußert auch bis jetzt kein Wunsch um da zu sein.
Und dann noch die angst all dies was auf mich...uns zukommt....verlusstangst....ich verdränge es..und alle paar Tage haut es mich wieder um...
Ich habe angst.
Viel Kraft an alle
Sanik

GabbyHDL
18.06.2015, 17:13
Hallo zusammen,ich möchte mich auch mal kurz vorstellen.Ich bin Angehörige
Ich bin 53 Jahre alt ,verheiratet und bei meinem Mann wurde im Februar 2015 Kleinzelliger Bronchialkazenom festgestellt mit befallenen Lympknoten und Metastase an Leber und im Kleinhirn.
Er hat inzwischen erfolgreich 10 Bestrahlungen für den Kopf bekommen.( Die Metastase dort ist kaum mehr sichtbar ,die Ärzte gehen davon aus,das es noch ganz weg geht.)
Inzwischen hat mein Mann den 5ten Chemoblock geschafft der 6te und letzte Chemoblock beginnt Anfang Juli. Soweit hat er die Chemos gut überstanden ,jedoch eine bleibende Polyneuropathie in Unterschenkel und Füßen bekommen.Die nun auch mit Medikamenten behandelt wird.
Die Kontrolluntersuchungen durch Torax CT zeigten,das der Tumor in der Lunge sowie an Lympknoten und Lebermetastase deutlich kleiner geworden ist und zur Zeit für den Moment gestoppt wurde.
Eigentlich ein Zeichen was hoffen lässt,das es nicht zu schnell zum Rückfall kommt.Denn die Prognose bei dieser Krebsart = nicht heilbar ,nur stoppen und hoffen

schmetterlingsflügel
19.06.2015, 09:03
Hallo liebe Forum-Gemeinde,

ich habe überlegt mich hier vorzustellen, da ich eig. aus Österreich komme und auch in diesem Unterforum bereits gepostet habe...naja eig. bin ich keine lt. Gesetz richtige Angehörige mehr, aber nach dem Herzen und Geist sehrwohl. Nun stelle ich mich vor, da ich hoffe ähnlich Betroffene zu finden, um mich austauschen zu können.

Bin selbst vorigen Juli an der Lunge operiert worden. Diagnose Typisches Karzinoid, mit darauffolgender Mittellappenresektion und Entnahme von Lymphknoten und einem Hauptbronchus.

Mitte Dez. wieder halbwegs am Dampfer und seit Mitte Jänner heuer pflege ich meinen ExSchwiegervater palliativ, der sich mit Prostatakrebs samt Knochenmetastasen im Endstadium befindet, zu Hause. Es war sein Wunsch, dass ich ihn bis zum Schluss begleite.

Ich bin 35 Jahre und eig. alleinerziehend...momentan wieder im Haus meines Ex, damit ich seinen Vater rund um die Uhr betreuen kann.

Hatten einige versch. Krebsarten in meiner Familie und auch einige liebe Menschen verloren, unter anderem meinen 13 jährigen Cousin, dessen Tod mich noch immer beschäftigt...

Nun wisst ihr ein wenig Bescheid über mich und meine Geschichte...es wäre schön Menschen zu finden, welche ähnliches erlebt haben bzw. erleben um sich auszutauschen...bezgl. Neuroendokrinem Tumor, Zu Hause pflegen und Prostatakrebs etc..

Ich wünsche uns allen das Beste! Und noch mehr! :knuddel:

Liebe Grüße

Hija de la luna
23.06.2015, 15:17
Liebe Forumsmitglieder,

ich habe mich aufgrund der Erkrankung meiner Mutter hier angemeldet.

Sie wurde, nachdem ihr Arzt die teils miserablen Blutwerte viel zu lange mit unglaublicher Nonchalance betrachtet hatte, letztes Jahr mehr zufällig richtig diagnostiziert (eine gestaute Niere wies letztendlich den Weg) und operiert (Totaloperation + Bauchnetz und Blinddarm).

Neben dem Tumor (ein klarzelliges Adenokarzinom - wenn schon, denn schon :/) saß auch ein Abszess im Bauchraum; bei der Operation kam es dann zur Ruptur des Tumors. Wenn ich mich hier durchs Forum lese, möchte ich weinen beim nunmehrigen Wissen, wie wichtig es gewesen wäre, sich anderswo operieren zu lassen.

Das Stadium der Erkrankung wurde als pT3b klassifiziert, die FIGO Einstufung ist mir nicht bekannt, aufgrund der Avastingabe muss es jedoch zumindest IIIb gewesen sein, wenn ich richtig recherchiert habe.

Die letzten CT-Ergebnisse nach sechs Chemozyklen waren mäßig, wir hoffen mit Avastin lässt sich zumindest der Status Quo erhalten.

Aufgrund der Tatsache, dass meine Tante vor einigen Jahren ebenfalls an einem Ovarialkarzinom erkrankte, vermutet unsere Gynäkologin, dass es sich um eine erbliche Variante handelt. Das Testergebnis haben wir noch nicht erhalten, hoffen aber gegen jede Wahrscheinlichkeit das beste (ich habe Töchter).

Nachdem ich mich bereits durch einige Threads gelesen habe, möchte ich allen von Herzen danken, die hier ihre Geschichte teilen und so vielen anderen damit Mut machen! Allen Betroffenen alles Liebe und viel Kraft für ihren Kampf gegen diese heimtückische Erkrankung!

Liebe Grüße
Trixi

cinderella69
24.06.2015, 14:59
Hallo Ihr Lieben,
auch ich möchte mich kurz vorstellen.
Bei meinem Mann hat es im Januar letzten Jahres mit Krebs im Enddarm angefangen. Nach der Chemo, Bestrahlund und der OP waren wir guter Hoffnung. Auch den künstlichen Ausgang und die anschließende Rückverlegung ist super verlaufen.
Als nun im Winter die große Erkältungswelle kam hat es uns auch erwischt.
Atemnot und Husten. Naja wer denkt denn schon dran, dass es wieder Krebs sein könnte. Also wir zum Hausarzt. Dieser hat auch nichts ahnend ein Atemspray verschrieben.
Darauf hin wurde es allerdings nur noch schlimmer. Und wir sind zum Lungenfacharzt. Als wir dann gesehen haben, dass die Lunge meines Mannes auf dem Röntgenbild wie Schweizer Käse aussieht, ist die komplette Welt stehen geblieben. Er hat ein kleinzelliges Karzinom mit Metasthasen in beiden Lungenflügeln.
Lebenserwartung ca. 6 Monate ohne Chemo.
Da mein Mann aber bereits mit 23 Jahren aufgrund Gehirnblutungen halbseitig gelähmt ist und jeden Tag Schmerzen hat, wollte er keine Chemo mehr machen lassen; obwohl er erst 52 jahre alt ist.
Wir bekamen Cortison - aber nur 8 Wochen nach der Diagnose - musste die Dosis bereits erhöht werden und auch Druckschmerzen im Herz waren bereits da.
Seit einer Woche ist nun die Atemnot erheblich größer geworden.
Wenn mein Schatz die Treppe in den 1. Stock gehen will, muss er 2x stehen bleiben und auch morgens ist die Luftnot extrem
Da wir bereits von der Palliativ betreut werden, hat diese uns nun seit gestern 30 mg Morphium verschrieben.
Ich hoffe, dass es damit etwas - zumind. vorrübergehend - etwas besser wird
Mein Mann hat alles schon für seinen Tod schon organisiert.
Gestern habe ich die neuen Medikamente aus der Apotheke geholt.
Die Packungen werden immer größer....
Ich musste auf dem Heimweg so heulen.
Meinen Schatz bewundere ich sehr. Er hat zusammen mit mir schon alles für seinen Tod vorbereitet - bis his zur Todesanzeige ist alles organisiert. Es war für sehr schwer; aber ich kann ihn verstehen, dass er das alles noch mit Würde und vor allem es so machen kann wie er es sich vorstellt
Ich bin so traurig und kann mir die Zukunft gar nicht vorstellen wie das weitergehen soll

Tinicale
01.07.2015, 19:07
Hallo

mein nmae ist Claudia bin 37 Jahre alt habe 2 Kinder einen Chronisch Kranken Mann:1luvu: und bei mir geht es um meinen Bruder .
Mein Bruder ist 43 Jahre alt und leidet uner Magen und Speiseröhrenkrebs im Endstadium ihm wurden und den Letzten Monaten mehrere Liter Wasser aus dem Bauch gezogen und vor 3 Wochen und diese Woche insgesamt 5 Liter Wasser aus der Lunge . Nach den Urteilen der Ärzte dürfte er schon nicht mehr leben sein aber Lebenswille ist so groß,woher er die Kraft nimmt weiß ich nicht .
Mittlerweile sind Metastassen im Bauchraum in der Lunge,in den Bronchien in der Schilddrüse und im Rückenmarksknochen. Familie hat er keine so das ich und meine Eltern für ihn da sind. Es ist schon schlimm wie man mit ansehen muss wenn ein stattlicher Mann auf einmal nur noch ein häufchen Elend ist und auf die Hilfe von anderen angewiesen ist. Sein Ziel ist die Einschulung unserer Tochter (seine Nichte) in 8 Wochen und danach Weihnachten er macht schon eiftig Pläne.
Er weiß das er sterben wird und wir wissen es auch nur kann ich leider nicht damit umgehen immer wenn ich daran denke falle ich in ein Tiefes großes Loch . LG claudia

Anirbas
19.07.2015, 20:41
N´abend ,

mein Name ist Sabrina. Ich bin "fast" 35 und alleinerziehende Mama.

Wo fange ich nur an???

Mein Papa (56 Jahre jung) war ein sportlicher Mann, immer sehr aktiv und nie Krank.

Er klagte dann über Schmerzen im Bauch und im Rücken. Wir alle machten uns Sorgen, da wir es von Ihm nicht kannten.

Somit ging er zum Arzt und da sagte der Arzt , verdacht auf Krebs , könnte aber auch Tuberkolose sein.

Er ging dann am 09.06. ins Krankenhaus.
Dutzende Untersuchungen folgten....

Am Mittwoch bekam ich dann eine Nachricht von meiner Mama , dass ich sie anrufen möchte.
Ich rief sie natürlich sofort an und sie bat mich, dass ich mich hinsetze.
Dann fing sie an und erzählte, dann Papa hat Bauchsepeicheldrüsenkrebs im Endstadium und ich bin erstmal zusammen gebrochen und auch sofort alles in die Wege geleitet , um zu Ihn zu fahren.

Es ist erschreckend , wie rapide er abbaut.
Er ist nur noch Haut und Knochen.
Seitdem 11.07. ist er Gelb....
Er bricht nur noch und das Morphium fördert das Brechen auch noch.

Gestern war ich dann wieder bei Ihm und mich hat der Schlag getroffen.
In einer Woche sich so schnell zu verändern... einfach nur traurig....

Wir sind dann ins Krankenhaus und haben ihm einen Stent einsetzen lassen....

Er möchte keine Lebenserhaltene Maßnahmen... Hat eine Patientenverfügung und auch Vollmacht.

Er wollte selbst entscheiden , wann er nicht mehr da ist... Hab mich mit Holland in Verbindung gesetzt und da hieß es, dass nur die Spritze 3500€ kostet.

Durch ein Buch , wusste ich von den Dignitas in der Schweiz und die Kosten sind der Wahnsinn. Man wäre mit an die 15.000€ dabei... Ohne die Beerdigung dazu gezählt....

Es ist einfach nur unfassbar alles... und ich hoffe, dass mich einige verstehen...

Ich weiß, dass ich diesen Verlust nur mit Hilfe überstehen kann....

Und ich hoffe, dass ich hier auch Hilfe finde.

In diesem Sinne erstmal , liebe Grüße von mir....

Lucky2181
20.07.2015, 20:15
Hallo Zusammen,

bin der Timo, 34 und wir haben letztes Jahr unsere Mum verloren.

Es fing an mit Blinddarm (bei der OP dann Herzstillstand), dann kam die 5fach Bypass OP, MSRA-Keim, Reha und mehrere OPs für die Haut und alles.

Dann Anfang Juli wurde sie gelb und dann kam die Diagnose BDSK Krebs im weit fortgeschrittenem Stadium. Wir haben dann noch versucht in Heidelberg was zu ermöglichen, aber es war schon zu spät.

Am 18.08. durfte Sie zu Hause, nach zum Glück nur 3 Tagen Leidens dann in Frieden gehen.!

Ich wünsche Dir und euch allen viel viel Kraft.

LG
Timo

Jaya
25.07.2015, 11:25
Hallo Zusammen,

ich habe mich hier angemeldet, da meine Schwester (seit heute 60 Jahre) an Speiseröhrenkrebs leidet. Nach anfänglicher Chemo und Bestrahlung wurde ihr am 01.07. die Speiseröhre entfernt und ein Magenhochzug gemacht.

Ich habe bevor ich mich jetzt entschlossen habe mich hier anzumelden viele Beiträge hier gelesen - auf eine Art hat mich vieles sehr geschockt, auf die andere Art hat mir hier auch vieles geholfen.

Ich wollte mich seit Diagnose der Erkrankung einfach mal informieren was auf meine Schwester so alles zukommen kann - ich möchte vorbereitet sein, damit ich meine Schwester bestmöglich unterstützen und auch ein Stück weit in ihrem Tun und Handeln verstehen kann.

Uns alle hier verbindet eins miteinander - die Angst und teilweise auch Hilflosigkeit aufgrund der Erkrankung unserer Lieben.

Ich wünsche uns allen viel Durchhaltevermögen und unseren Lieben viel Kraft und Hoffnung.

Liebe Grüße
Jaya

Ottoline
03.08.2015, 21:44
Ich bin Ottoline

49 Jahre und wir kommen von der HNO in Heidelberg . Mein Mann53, hat eine Hühnereigroße Lymdrüsenschwellung ..wächst rasant . Sie denken das er irgendwo einen Primärtumor hat und er wird nun nächste Woche gespiegelt (Lunge,Speißeröhre,Kehlkopf ,Nase usw ) eine Biopsie oder wenn möglich der Knuten raus sollte es möglich sein ..ich laufe herum wie Falschgeld und habe das Gefühl mir hätte einer einen Hammer auf den Kopf geschlagen

Susi705
04.08.2015, 00:15
Hallo zusammen,

ich bin Sabrina, 25 Jahre jung und hier, weil mein Papa, 59 Jahre, auch an Speiseröhrenkrebs erkrankt ist. Uns steht alles noch bevor. Ich hoffe der Austausch hilft mir und dass ich meinem Papa bestmöglich zur Seite stehen kann.

Lia90
06.08.2015, 13:38
Hallo,

mein Name ist Lia. Meine Schwiegermutter hat Magenkrebs und kämpft bereits längere Zeit tapfer dagegen an. Momentan sieht es schlecht bis sehr schlecht aus. Ich suche hier daher Austausch, Hilfestellungen im Umgang mit der Situation und Aufmunterung.

LG, Lia90

Sendo
13.08.2015, 19:20
Schönen Abend zusammen,

ich selber habe kein Eierstockkrebs aber leider hat dieses Schicksal meine Mutter ereilt.
Ich hoffe, dass ich hier Informationen, Tipps und Tricks sowie vielleicht auch ein paar aufmunternde Berichte finde, welche sowohl mich, als auch meine Mutter anspornen weiter zu machen!

Ich werde für meine Mutter einen neuen Thread aufmachen und ihre Geschichte dort etwas ausführlicher erzählen....und vielleicht kann in naher Zukunft meine Mutter selbst Beiträge schreiben :)

Bis dahin wünsche ich alles Betroffenen alles Gute und viel Erfolg!


EDIT: Der Thread für meine Mutter kann unter http://www.krebs-kompass.de/showthread.php?p=1329713#post1329713 gefunden werden

manano
15.08.2015, 13:41
Hallo,mein Name ist Nancy, bin fast 35 und Angehörige, mein Schwiegervater bekam Mittwoch mittgeteilt, Krebs, Metastasen Leber, weitere Test zb.Bronchoskopie etc wurden gemacht, Ergebnisse werden uns aber erst Montag mitgeteilt. Was schon gesagt wurde in der schnelle der krhs Routine, das Op nicht in Frage kommt, Chemotherapie nur um die Lebensqualität wieder bissel herzustellen, und die Lebenserwartung etwas zu verlängern...
Mein Mann ist jetzt ich sag mal böse, ein zombi der durch die Gegend streift, und es bricht mir das Herz wenn ich alle leiden sehe...
Wir sprechen sehr viel über alles und dadurch das wir 2.Kinder ( 14, 4)haben können wir uns nicht dauerhaft vergraben, und hoffen jetzt einfach auf das Beste,und viele gute Momente,hier habe ich schon einiges gelesen, und hoffe bei Fragen weiterhin auf Hilfe etc...

MarkusB
17.08.2015, 12:27
Hallo,

mein Name ist Markus, 46 Jahre alt aus Norddeutschland.
Meine Frau bekam vor etwa einem Jahr (54) die Diagnose eins Pleura Mestothelioms. Sie war nie Asbest ausgesetzt ist aber eine starke Raucherin was sie sich auch jetzt nicht abgewöhnt hat.
Eine OP kommt aus welchen Gründen auch immer nicht in Frage.
Sie steckt im Moment in der 2. Chemo die ihr nicht gut bekommt.
Ich möchte dies Forum hauptsächlich nutzen um zu lesen wie andere mit der Erkrankung von Partnern / Angehörigen umgehen.
Bin kein im Kreis sitzen und Tee trinken Typ und komme daher bisher leidlich allein zurecht.
Allerdings wird das mit zunehmendem Krankheitsverlauf schwerer.

Beste Grüße
Markus

Meta1976
19.08.2015, 11:23
Hallo, ich bin Conny und Angehörige.

Mein Mann hat diesen Montag (17.8.15) die Diagnose Lymphdrüssenkrebs erhalten. Zuvor haben wir eine Woche mit MRTs,CTs,Röntgen und PET-CT verbracht und uns Stück für Stück an die Diagnose rangetastet.
Ich erhoffe mir hier Hilfe durch mitlesen eurer Lebensgeschichten/Erfahrungen und vorallem mit Angehörigen in Austausch zu treten.

Viele Grüße

Drea1971
25.08.2015, 12:03
Mein Name ist Andrea, bin 43 Jahre alt und wurde am 080.07.15 mit der Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs konfrontiert. Bei meinem Papa. Ich habe hier Hilfe gesucht und auch gefunden und tröstende Worte. Für uns alle ist es immer noch unfassbar und unbegreiflich. Denn mein Papa hatte keine Chance. Vier Wochen nach der Diagnose ist er gestorben :(

Steffchen77
04.09.2015, 13:26
Hallo ich bin Steffi , 38 jahre alt.
Ich lese schon seit einiger Zeit die Beiträge und es hilft mir ein wenig.
Meine Mutter hat im 2/2015 die Diagnose Kleinzeller Stadium IV erhalten.
Nach anfänglicher Bestrahlung und 6 Zyklen Chemo geht es ihr eigentlich ganz gut.
Nur seelisch ist Sie momentan auf dem Tiefpunkt.
Diese Hilflosigkeit macht mich fertig....
Mann möchte das Sie die Tage geniest und ist um so trauriger wenn dem nicht so ist...:undecided

Monamz
12.09.2015, 17:22
Hallo ich bin die Mona :)
Ich bin 42 Jahre alt. Ich habe in dieses Forum gefunden, weil ich auf der Suche nach Antworten, Hilfe oder Tipps bin. Seit kurzem weiss ich das mein Bruder an Hodenkrebs erkrankt ist. Er soll sich im Endstadium befinden. Ich bin sehr verwirrt im Moment und weiss nicht wie ich grad mit der Situation umgehen soll.
Ich hoffe Antworten oder Tipps zu finden.
Liebe Grüsse Mona

smuez
23.09.2015, 17:46
Hallo,
fühlt sich gerade noch etwas komisch an, da ich sonst selten in Foren schreibe.
Bin vor ein paar Tagen auf diese Seite gestoßen, weil mein Lebensgefährte vergangene Woche die Diagnose Prostatakrebs erhalten hat, aller Wahrscheinlichkeit nach sind auch Knochenmetastasen vorhanden.
Jetzt werden erst einmal alle möglichen Untersuchungen gemacht; wir haben die Info am letzten Freitag erhalten und ich musste diese (und wahrscheinlich auch die kommende) Woche beruflich ins Ausland. Ich würde ihm so gerne helfen und bin jetzt auch noch weit weg, was die sowieso vorhandenen Hilflosigkeit noch steigert.
Mein Freund geht erstaunlich gelassen mit all dem um, aber ich drehe gerade ziemlich durch. Dazu kommt, dass er erstmal nicht möchte, dass seine Söhne oder andere etwas erfahren, bis die Diagnose klarer ist, was die Chance jemanden zu finden, mit dem ich darüber reden kann, sehr einschränkt.
Wir haben einen recht großen Altersunterschied, mein Partner ist Mitte 70 und ich bin Anfang vierzig, aber das war nie ein Thema. Vor allem habe ich, auch wenn das blöd klingt, nie daran gedacht, dass ich ihn (bald) verlieren könnte.
Bevor jetzt die 'Sugar-Daddy'-Klischees auftauchen, eine unser Stärken ist die 'gleiche Augenhöhe' in unserer Beziehung gewesen. Wir leben LAT und ich bin beruflich sehr eingebunden (bzw. wir waren das früher beide), aber irgendwie hat sich über die Jahre eine so enge Bindung aufgebaut, dass ich schon bei der Idee, ihn zu verlieren, das Gefühl habe meine ganze Welt zu verlieren.
Bin daher froh, dieses Forum gefunden zu haben, weil es (auch wenn es ein wenig zynisch klingt), tröstet hier lesen zu können.
Bitte entschuldigt, wenn ich verwirrtes Zeug schreibe, aber in meinem Kopf herrscht seit Tagen völliger Aufruhr.

Liebe Grüße an euch alle

smuez

littlegreeneighbour
10.10.2015, 01:17
Hallo an alle.

Heute habe ich beschlossen mich ier auch anzumelden. Irgendiwe hab ich es immer hinausgezögert, weil ich mir gedacht hab "Ich schaff das alles schon". Aber es fällt mir immer schwerer.

Mein Name ist Cornelia, ich bin 33 (in ein paar Tagen 34) und meine Mutter wurde 2012, knapp nach ihrer Pensionierung mit Brustkrebs diagnostiziert (der leider schon ziemlich viele Metastasen in die Knochen, das Lymphsystem etc. gebildet hatte) Es gab dann Hormontherapie - mittlerweile hat sie auch einen Tumor auf der Leber und einen meim Pförtner - ersterer ist gefährlich, letzterer macht große Probleme bei der Nahrungsaufnahme. Letztes Jahr wurde ihr dann beim Magen ein Stent gesetzt und danach gabs Chemos. Toll geholfen haben sie leider nicht. Jetzt ist sie seit 4 Wochen wieder im Spital und es geht ihr nicht gut und ich habe auch nicht das Gefühl dass es besser wird. Nachdem mein langjähriger Partner im Mai die Midlife Crisis bekommen hat und meinte mit einem anderen Mädl fremdgehen zu müssen, fehlt mir auch irgendwie die psychische Stütze und der Rat, den ich so dringend bräuchte.

Ich hoffe, dass ich das hier bei euch finden kann! Danke schon mal im Voraus.

jeanna
13.10.2015, 21:11
Stirbt die Hoffnung zuletzt?

Ich bin 52, meine Mutter wird im November - hoffentlich noch! - 72 Jahre. Sie hat Lungenkrebs. Wir wissen davon seit Mai diesen Jahres, 2015. Nach dem ersten Schock hatten wir große Hoffnungen, dass sie sogar heilbar sei, weil es keine Metastasen gibt, der Krebs auf den linken Lungenflügel beschränkt und ca. 5 cm groß ist, nur 2 Lymphknoten sind befallen. Nach den üblichen Untersuchungen im Krankenhaus, begann sie im Sommer mit der Chemo - jede Woche einmal ambulant. Dann sollte die OP folgen. So waren wir guter Dinge, dass das Mistvieh nun endlich aus ihr rausgeschnitten werden könnte. Gestern aber ergab das MRT, dass alles umsonst war. Die Chemo hat nicht angeschlagen. Es wird keine OP geben.
Jetzt sind wir, meine Mutter, ihr Mann und ich als einzige Tochter, total fertig. Bis Donnerstag kann sich meine Mutter entscheiden, ob sie nun den Weg mit Bestrahlung trotzdem gehen will.

Traurig und verzweifelt
jeanna

lind
13.10.2015, 22:19
Hallo zusammen,
ich bin Linda, 20 und meine Mutter hat die Diagnose Gebärmutterhalskrebs erhalten. Sie weiß noch nicht mal, welche Art und ich fühle mich, weil ich gerade ausgezogen bin, einfach hilflos.
Ich wünsche allen viel Kraft.
LG

mausimaus71171
15.10.2015, 20:16
Hallo ihr Lieben,
Ich möchte mich auch vorstellen. Mein Mann (52 Jahre) hat im März dieses Jahres die Diagnose kleinzelliges Bronchialkarzinom mit Hirnmetastasen bekommen. Also extensive Disease bekommen. Mittlerweile hatte er 6 Chemoblocks und Bestrahlung des Gehirns. Die Hirnmetastasen waren dann Ende Juni weg. Ende August hatte er noch Bestrahlung des Lungenflügels. Eigentlich geht es ihm gut, nur das Essen macht mir zu schaffen. Er trinkt einen halben Liter Buttermilch und isst etwas Suppe jeden Tag. Ansonsten mag er nichts. Ach ja, ein paar Bier abends gehen auch noch. Vielleicht hat ja jemand ähnliche Erfahrungen.

Danke und LG Heidi

Martina2015
24.10.2015, 23:35
Ich bin Martina, Mitte 50, mein Lebensgefährte (60) hat im Januar dieses Jahr die Diagnose kleinzelliges Bronchialkarzinom, limited desise, erhalten. Seitdem ist alles anders, nichts mehr planbar. Jetzt hat er ein Rezidiv, wir hatten kaum eine Pause zwischen Chemo (6 Zyklen), Bestrahlung (ab 4. Zyklus Chemo parallel) und Kopfbestrahlung (15 x anschließend). Bin sehr verzweifelt und habe Angst, was noch kommt, es ist die Hölle.

Monchy
27.10.2015, 10:30
Hallo
Ich heiße Daniela, aber alle nennen mich monchy, ich bin 26 Jahre alt und mein Mann ist an Lungenkrebs erkrankt.
Er ist 44 und wollte erst mal nicht kämpfen, daraufhin habe ich ihm einen Antrag gemacht, weil ich dachte wenn wir verheiratet sind hat er einen besseren Grund zu kämpfen.
Und siehe er kämpft, hatte nur angst dass ich ihn nach dieser Diagnose verlasse und er alleine kämpfen muss.
Für mich ist diese ganze Situation ziemlich schwierig, da ich, egal mit wem ich mich unterhalte zu hören bekomme, Mein Mann, Bruder, Vater hatte auch kungenkrebs aber es nicht geschafft.....
Sein rechter unterer Bronchiallappen ist zerstört und der untere Bronchiallappen ist zur hälfte auch schon zerstört.
Ich würde gerne von euren Erfahrung ein bisschen hören

Chantao
28.10.2015, 17:59
Hallo, ich bin Rainer (60) aus Hamburg
Meine Frau (61) hat 45 Jahre geraucht, am 15.10. hat sie schlagartig aufgehört.
Feststellung ...Schatten auf der Lunge 15.09.15 eigentlich nur eine Kontrolluntersuchung
endgültige Feststellung BC 15.10.15
Letzte Woche Stadium 1, heute Stadium 2 per Telefon
In der letzten Woche waren wir doch sehr euphorisch, heute wieder die Faust im Magen. Vor allen Dingen, dass seit dem 15. September alles nur scheibchenweise kommt. Zuerst wollte ich nicht in ein Forum gehen, habe mich jedoch jetzt dazu entschlossen und hoffe auf viel gute Info.

leuchtender Stern
09.11.2015, 23:49
Hallo..Ich bin Nicole und mein kleiner cousin, 19 ist an Krebs erkrankt.
Die chemo hat nicht viel gebracht. Zwei Nierenversagen hatte er und vor ca drei Wochen hat sich Wasser angesammelt, zuerst in den Beinen, dann der unterBauch.
Innerhalb von vier Tagen ist das Wasser von der Hüfte bis kurz vor die Lunge gewandert!
Innerhalb von drei Wochen hat sich seine Situation total verschlechtert.
Seit drei tagen ist er im hospiz und er hat immer öfter Atemnot:(
Die Ärzte haben was davon gesagt, eine lungenimbolie ist nicht auszuschließen.

Es tut mir alles so leid, was ihr durch macht und noch vor euch habt.

Adlumia
10.11.2015, 20:03
Hallo liebe Angehörigen, auch ich möchte mich kurz vorstellen. Ich bin 27 und mein Vater ist an Darmkrebs und Lungenkrebs mit Metastasen erkrankt. Wie bei vielen hier, hat das das Leben völlig auf den Kopf gestellt. Wir durchfahren ein Wechselbad der Gefühle: euphorisches Hoffen, tiefe Verzweiflung und immer wieder die Angst: was kommt als Nächstes. Die eigene Endlichkeit rückt einem selbst näher ins Bewusstsein. Wieder muss man sich der für mich schwierigsten Aufgaben im Leben stellen: Akzeptieren und Loslassen und immer die Frage: Wie kann die letzte Zeit noch möglichst schön verbracht werden, wenn so viel Schmerz erlitten wird? Plötzlich werden die kleinen Dinge so groß.
All unseren lieben Kranken wünsche ich viel Kraft zum Kämpfen aber auch die Stärke sich fallenzulassen und sich auffangen zu lassen, wenn es nicht mehr geht.
Viel Kraft uns Angehörigen, die täglich den Kranken zur Seite stehen und oftmals stark sein müssen, wenn man auch selbst sich schwach und traurig fühlt.
Adlumia

Vanguard
13.11.2015, 20:16
Hallo, ich bin auch neu hier und möchte mich kurz vorstellen. Ich bin 36 Jahre alt und bin (bzw. war ) fast sechs Jahre mit meiner Frau zusammen. Als wir uns 2010 kennenlernten war es die Liebe auf den ersten Blick, ich war noch nie so verliebt in meinem Leben. Für uns war klar das es ewig so sein würde, wir entschieden uns sehr schnell für ein Kind welches im Juni 2011 geboren wurde, ein wunderschönes kleines Mädchen. Doch bereits im November des Jahres brach unsere Welt auseinander. Bei einem ersten Besuch beim Frauenarzt hieß es noch Sie hätte einen Milchstau in der rechten Brust. Aber die Schmerzen wurden schlimmer und nach zwei Wochen und unserem Gang in die Notausnahme wussten wir was los ist. Sofort zerriss die Nachricht "Brustkrebs" alle unsere Träume. Der Alptraum begann Chemo, komplett Op der beiden Brüste, dann die Bestrahlung, die Entfernung der Gebärmutter und der Eierstöcke. Dann folgte die Antihormontherapie. Die Medikamente wurden immer mehr zu einem Teil unseres Lebens. Zoladex, Tamoxifen, Calziumtabletten und und und . Sie kämpfte wie ein Löwe. Alles überstand Sie mit dem Willen wieder gesund zu werden. Auch der Horror der Metastasen traf uns, erst in Ihrem Oberschenkel und dann im Rücken. Sie gab aber nie auf. Sie kämpfte um die Rekonstruktion Ihrer Brüste aus eigenem Gewebe und schaffte es Schritt für Schritt wieder zurück ins Leben. Ich war immer bei Ihr half Ihr wo in nur konnte und liebte Sie mit jedem Tag mehr. Seit Juli dieses Jahres wurde es immer besser und die Aussicht auf Absetzung der Medikamente bestand und auch der gehasste Port wurde endlich entfernt. Wir planten unsere Zukunft und dann zerstörte Sie plötzlich alles von heute auf morgen. Es traf mich wie ein Schlag .. wenn sie mich Anschaut sieht Sie nur noch die Schlimme Zeit sagt Sie aber nicht mehr mich und meine Liebe. Sie sucht jetzt nur noch den Spaß und geht von Party zu Party und Konzert zu Konzert und verliebt sich auch dauernd neu. Ich bin eigentlich hier um vielleicht Hilfe zu finden oder Antworten oder Menschen die sich ebenfalls so missbraucht vorkommen.

Riesenschnuffel
16.11.2015, 16:37
Ich stelle mich dann auch mal vor....mein Name ist Nicole, bin 37 Jahre alt, Mutter von zwei wunderbaren Kindern.
Ich wohne in der Pfalz und mein Leben könnte so schön sein, wenn es bei meinem Papa den Krebs nicht gäbe

ulhemein
19.11.2015, 22:42
Ein Hallo an alle hier im Forum und gleichzeitig möchte ich mich vorstellen:
ich werde im Januar -wenn nichts dazwischen kommt- 66 Jahre alt. Bei meinem Mann wurde im Juli vergangenes Jahr eine modifizierte Whipple-OP aufgrund eines Karzinoms des Bauchspeicheldrüsenkopfes vorgenommen und jetzt ist der Krebs zurückgekehrt.
Es geht mir selbst ziemlich schlecht damit, bekomme manchmal kaum Luft. Ende Oktober bekam ich einen Stent wg. einer 75 %igen Stenose an einem Herzkranzgefäß gesetzt und dabei wurde auch festgestellt, dass bei körperlicher oder psychischer Belastung Spasmen der Herzkranzgefäße auftreten. Jetzt kommt die Angst dazu, dass ich nicht lange genug durchhalte um meinen Mann auf seinem jetzt vor ihm liegenden schweren Weg zu unterstützen.
Auch wenn mein Mann und ich über Alles reden, versuche ich doch, ihn nicht mit meiner eigenen Verzweiflung, die mich immer wieder überfällt, zu belasten, ebenso wenig unsere 3 Kinder, von denen besonders unsere beiden Mädchen mit dem Wissen, dass ihr Vater bald nicht mehr bei uns sein wird, sehr zu kämpfen haben.
Ich hoffe, hier zusätzliche Informationen zu finden, die uns allen bei der Bewältigung des Kommenden helfen können und wünsche den Forumsmitgliedern viel Kraft.

Eveline P
21.11.2015, 15:32
Hallo ich bin Evelin,

Seit 5 Wochen wissen wir das mein papa Gallengangskrebs hat..
Seit zwei Wochen hat er palleative Chemo..
Ihm ist nur Schlecht ißt nichts und leidet sehr...
Mein Papa hat noch nie gejammert jetzt auch nicht...aber ich sehe es....
Ich leide mit ihm , weiß aber nicht wie ich ihm helfen kann...

gordonulz
25.11.2015, 02:21
Hallo
auch ich möchte mich kurz vorstellen, da ich ganz neu bin.
Ich bin 21 und Mein Freund( auch 21)mit dem ich seit 5 Jahren zusammen bin ist ganz unerwartet am Ewing Sarkom erkrankt.
Es ist eine sehr sehr schwere Zeit und ich bin auf der Suche nach Menschen, die Ähnliches erleben oder erlebt haben, um mich auszutauschen.

Liebe Grüsse

pummelfee95
26.11.2015, 01:09
Hallo,
Ich möchte mich auch gerne vorstellen. Ich bin neu hier.
Ich heiße Sarah, bin 20 Jahre alt, wohne in Hessen und habe eine knapp 2 Jahre alte Tochter.
Meine Mutter wurde im Mai 2014 Eierstockkrebs im Endstadium diagnostiziert.
Es ist eine sehr schwere Zeit für uns, deswegen hoffe ich das ich hier ein paar liebe Leute finde die mir Fragen beantworten können oder sogar in der gleichen Situation sind.

Liebe Grüße :)

Nicole aus Castrop die
06.12.2015, 21:38
Hallo möchte mich auch kurz vorstellen . Ich heiße Nicole und meine Mama hat ein Siegelring karzinom . Sie wurde am Freitag operiert . Hoffe einige gute Tipps hier nachlesen zu könne .
Lg Nicole

denise123
07.12.2015, 23:24
Hallo ihr lieben
Ich will mich kurz vorstellen. Mein Name ist Denise und ixh bin 28 Jahre alt. Ich bin hier um mich schlauer zu machen was auf mich zu kommt und mich auszutauschen. Meine Mutter hat Lebermetastasen im Endstadium und ich habe absolut keine Ahnung was da noch auf mich zukommt. Ich hoffe auf Antworten und vielleicht ermutigt mich der ein oder andere Threat, denn momentan hab ich einfach nur Angst.

Poketina
14.12.2015, 18:37
Hallo,

ich heiße Susi, 49 Jahre, habe Mann und einen 14-jährigen Sohn und bin Angehörige.

Mein Vater hat ein HCC (Leber-CA) im Endstadium. Er laboriert zwar schon mit allerlei Therapien seit 2009 recht erfolgreich herum, jetzt hat sich jedoch ein Rezidiv gebildet, das nicht mehr behandelbar ist. Neueste Prognose - nur noch Wochen.

LG Susi

Näheres hier:
http://www.krebs-kompass.de/showthread.php?p=1343776#post1343776

Katja166
15.12.2015, 13:09
Hallo,
Mein Name ist Katja und ich bin 36 Jahre alt. Ledig und habe zwei Hunde.
Ich bin hier weil ich total verwirrt bin und mir erhoffe das es hier vielleicht antworten gibt.
Bei meinem Vater wurde 2014 ein bronchialkarzinom festgestellt.

LG kathi

Tina6862
18.12.2015, 23:28
Hallo,
ich bin auch neu hier. Seit mein Schwager vor 1,5 Jahren die Diagnose Darmkrebs mit Lebermetastasen erhalten hat, schaue ich immer wieder rein und habe schon einige Threads gelesen. Jetzt möchte ich mich mal an Euch wenden mit einem Anliegen: Bei meinem Schwager (46J) ist zwar der Darmkrebs erfolgreich operiert worden, aber gegen die Lebermetastasen hat nichts gewirkt. Jetzt liegt er seit 1 Woche im Hospiz, vorher 3 Wochen auf Palliativstation im KH. Er selber sagt, es sei nur zum "Aufpäppeln", weil er so viel abgenommen hat. Und, wenn es wieder besser ist, geht die Chemo weiter. Sein Zustand hat sich seit Wochen nicht verändert. Er ist zwar abgemagert und hat eine Aszites aber läuft noch herum, bekommt starke Schmerzmittel, ist aber wie gesagt, ganz gut drauf.

La Petite
20.12.2015, 00:02
Guten Abend ,

mein Name ist Mel , ich bin 34 und mein Freund , 31 hatte 2013 die Diagnose Osteosakom rechtes Hüftgelenk mit rezidivierenden Lungen-Metastasen. Erschwerend kommt zudem das Li Fraumeni-Syndrom hinzu.
Wir sind seit knapp einem Jahr ein Paar. Ich bin Physiotherapeutin & er war mein Patient. Ich hoffe auf ein wenig Austausch. lg

Andreas78
23.12.2015, 11:15
Hallo Folks,

Mein Name ist Andreas, ich bin 37 Jahre alt verheiratet und habe zwei Kinder (Rebekka 3,5J. und Daniel 1,5J). Seit etwa 6 Jahren bin ich stiller Leser dieses Forums. Auf das Forum bin ich gekommen, als bei meinem Vater 74, Leberkrebs diaknostiziert wurde. Jetzt sind wir in der Endphase und können nicht sagen wie lange mein Vater sich noch mit dieser Krankheit quälen muss. Anders kann man es leider nicht sagen.

Für mich persönlich ist das schwierigsten, jetzt in dieser Phase, stark zu bleiben. Ich habe immer das Gefühl, um mich herum fällt ein Kartenhaus zusammen und ich muss es mit aller Gewalt aufrecht erhalten. Meine Mutter kommt mit der Situation garnicht klar, meine Frau unterstützt ihre Schwiegermutter und hilft bei allem so gut sie kann. Aber dennoch ist sie halt sehr emotional, was ich auch gut finde.

Ich weis nicht wieviel hier das gleiche Problem haben wie ich. Würde mich da freuen wenn mir einige Ihre Erfahrungsberichte per Mail mitteilen würden. Wenn ich den ganzen Tag versuche, neben Arbeit, Kindern, Familie und Eltern alles am laufen zu halten. Merke ich immer mehr wie ich dann doch abends wenn alle schlafen zusammenbreche.

Liebe Grüsse

Andreas und Familie.

SweetieST
04.01.2016, 23:03
Hallo ich bin die sweetie aus München, möchte meinen wirklichen Namen nicht preisgeben da er sehr exotisch ist

Ich bin 36 Jahre alt



Ich bin hier weil ich nicht mehr weiter weiß… mein Freund hat Lungenkrebs und ich suche hier Halt sowie Austausch mit anderen Angehörigen
Und hoffe auf meine Fragen antworten zu finden

Vielen Dank an alle

Chimera
05.01.2016, 21:44
Hallo,
Ich bin Chimera aus dem Kölner Umland. Bei meiner Freundin wurden 3 Hirntumore zwischen Weihnachten und Neujahr festgestellt. Inoperabel.
Ein vierter hat sich dazugesellt. CT und MRT wöchentlich.
Wie geht es weiter?
Wieviel Zeit bleibt?
Wie kann ich sie unterstützen?
Gehe wieder zur Psychotherapie. Ich bin 38, weiblich, die einzige Bezugsperson und vertraute.

DANKE das ich bei euch dabei sein darf.

Ramsui
10.01.2016, 19:17
Hallo zusammen,

ich hoffe, es ist okay, dass ich meinen ersten Beitrag in diesen Thread schreibe und dies gleichzeitig als meine Vorstellung nutze. Ich heiße Marius, komme aus einem kleinen Städtchen in NRW und bin hier, weil meine Ma an Brustkrebs erkrankt ist.

Erstdiagnose war 2014. Der Primärtumor konnte erfolgreich durch Chemo, OP und anschließender Bestrahlung entfernt werden. Leider wuchs durch schlechte ärztliche Betreuung während der Chemo ein zweiter Tumor. Obwohl meine Mutter mehrere Male auf Schmerzen und Verhärtung in der Brust hinwies, wurde dies die ganze Zeit als Entzündung abgetan. Auf Bitten meiner Ma, das doch mal genauer zu untersuchen, ging man nicht ein. Als sie dann das Brustzentrum wechselte (dann in Essen), wurde sie dort sofort behandelt und ein neuer Tumor festgestellt. Dieser konnte gerade noch entfernt werden, sodass sie dann offiziell tumorfrei war. Da dachten wir alle noch, dass sie erstmal geheilt war und es wieder bergauf gehen würde...

In der anschließenden Reha hatte sie plötzlich starke Rückenschmerzen. Dort sagte man ihr allerdings, das seien typische Symptome, die aus der ständigen Schonhaltung resultierten. Selbst, als meine Ma dort ins Krankenhaus musste, weil sie es vor Schmerzen nicht mehr aushielt, sagte man, dass sei eben eine Verspannung, die normal sei.
Zuhause zurück wurde dann festgestellt, dass sich drei Metastasen (immerhin noch ziemlich klein) an der Wirbelsäule gebildet hatten, von denen eine direkt auf einen Nerv drückte, was die höllischen Schmerzen verursachte. Außerdem wurde eine Lebermetastase festgestellt...

Ich bin völlig mit Angst erfüllt, bin traurig, erschüttert und habe Angst, wie es weiter geht und vor allem wie lang es weiter geht. Gerade die Lebermetastase macht mir große Sorgen; ich weiß nicht, ob meine Ma in einem halben Jahr noch unter uns sein wird.

Die Schmerzen sind zwar mittlerweile durch Opiate einigermaßen im Griff, aber die aktuelle Therapie (Bestrahlung) nimmt sie körperlich sehr mit. Sie ist zwar noch relativ fit und mobil, aber ich merke doch, wie schwach sie geworden ist. Sie war immer so eine lebenslustige und aktive Frau, ist erst Mitte 50. Sie hat das nicht verdient. Eigentlich hatte ich mich auf ein Leben mit Kindern gefreut, die mit ihrer Oma aufwachsen. Aber ich glaube, das wird wohl ein Traum bleiben...

Ich hoffe, das ist okay, dass ich hier einfach mal alles niederschreibe. Vielleicht gibt es ja den ein oder anderen mit der gleichen Diagnose.

Euch allen erstmal alles Gute und liebe Grüße,
Marius

Mik66
17.01.2016, 11:17
Hallo, auch ich bin schon lange stille Mitleserin. Mein Vater bekam 02.15 ED Lungenkrebs Tm4N0M0. Zur Zeit geht es ihm sehr schlecht. Er bekommt Palliativ Chemo mit Cisplatin und Alimata. Er hat die erste hinter sich und es geht ihm gar nicht gut. Ich habe solche Angst um ihn. Hoffe hier ein bisschen lernen zu können mit dieser Krankheit besser um gehen zu können. Ich liebe meinen Papa so sehr.
Liebe Grüße
Mik

mixit
24.01.2016, 19:40
Hallo, ich lese seit einiger Zeit schon mit und möchte mich nun kurz vorstellen:
Ich bin Lena (26) und meine Mutter (54) hat vor drei Wochen erfahren, dass sie Leberkrebs (HCC) hat. Ich habe große Angst, dass es irgendwann dann doch sehr schnell geht und ich nicht mehr genug Zeit mit ihr verbringen konnte. Aber momentan geht es ihr den Umständen entsprechend noch gut.
Ich hatte hier heute einen Beitrag geschrieben, der eigentlich ins Leberkrebs-Forum gehören sollte, nun ist mein Beitrag hier im Forum für Angehörige gelandet. Kann man den verschieben?

LG Lena

fluturi
24.01.2016, 23:39
Hallo,

ich bin Fabienne und 28 Jahre alt. Mein Vater hat vor knapp 4 Wochen die Diagnose fortgeschrittener Darmkrebs erhalten. Die Ärzte haben uns 3 Monate bis 2 Jahre in Aussicht gestellt. Ich habe wahnsinnige Angst um ihn und es tut alles furchtbar weh. Ich hoffe, hier in dem Forum Erfahrungsberichte lesen zu können und mich vielleicht auch austauschen zu können.

misarama
25.01.2016, 21:11
Hallo, mein Name ist Ramona.
Ich bin 40 Jahre ,verheiratet und habe 2 Mädels ( 11 & 14 Jahre ). Meine Hobbys sind meine beiden Hunde und Lesen. Ich habe mich erst vor kurzem hier angemeldet und noch nicht wirklich die Zeit gehabt mich hier etwas intensiver durchzulesen.
Zur "Großen Familie" gehören noch meine 3 Geschwister ( 38, 39 & 43 ) meine Mutter ( 71 ) , mein Vater (64 ), meine Tante ( väterlicherseits ) und mein Cousin. Warum ich sie alle aufzähle ? Weil wir eins gemeinsam haben:
Bei meinem Vater wurde letztes Jahr Hepatitis C, anschließend eine Leberzirrhose und anschließend auch 2 Lebertumore diagnostiziert /festgestellt.
Ich hoffe hier Antworten und Unterstützung zu finden.

JessyNada
26.01.2016, 14:36
Hallo an alle,

ich bin 34 Jahre alt, habe eine Tochter von 12 Jahren und lebe mit meinen Eltern in einem Haus.
2005 erhielt meine Mutter die Diagnose Brustkrebs mit 58 Jahren. Sie wurde damals behandelt (OP, Chemotherapie, etc.)...Alles überstanden, nach 5 fünf Jahren von der Krankenversicherung als "geheilt" gratuliert.
2014 im Sommer in die Notaufnahme, weil sie auf einmal schlimme Schmerzen hatte, nachdem sie was aufheben wollte, sie meinte es habe "gekracht" im Rücken. Nach Röntgenaufnahme in KH wurden sie nach Hause geschickt, sie habe eine Zerrung. Nach drei Monaten stärksten Schmerzen und da alle Behandlung der "Zerrung" nichts brachte, wieder Überweisung ins KH...Diagnose: Wirbelbruch, multiple Metastasen (ausgehend vom Primärtumor 2005) in kompletten Skelett (Schädelkalotte, Rippen, Schlüsselbeine, Wirbelsäule, Oberschänkel).
Seitdem hat sie ca. 20 kg abgenommen...Sie hat aber auch ihre Ernährung umgestellt, muss man dazu sagen...Wobei die letzten Monate auch Appetitlosigkeit dazu gekommen ist.
Jetzt soll sie wieder Chemotherpie bekommen, da die Metastasen sehr aggressiv wären, die Chemo wäre sehr dringend meinte der Arzt, viel Zeit zum Nachdenken wäre nicht...mache mir jetzt Sorgen wie sie die übersteht, da sie eh schon so schmal und klein geworden ist...:(

Kim30
07.02.2016, 23:37
Hallo ihr lieben

Auch ich möchte mich vorstellen.

Mein Name ist Kim und ich komme aus Berlin. Ich bin verheiratet, Mutter von 2 tollen Kindern...

Meine Mutter ist an Lungenkrebs erkrankt. Zum jetzigen Zeitpunkt sind die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen, wir hoffen nächste Woche eine aussagekräftige Diagnose zu bekommen. Die Zeit ist sehr schwer...:(

Ich hoffe hier auf Verständniss zu treffen... mich auszutauschen... zusammen zu hoffen...

Ganz liebe Grüße in die Runde!


Kim

eva40plus
14.02.2016, 18:08
mein Name ist Eva bin bald 60ig - bin die Älteste der Familie (d.h. viele sind schon ihren Weg gegangen) ... und jetzt bin ich hier, weil es meinen Neffen betrifft und ich mich informieren möchte ... und mit Menschen austauschen ...

DieBecci
26.02.2016, 12:05
Hallo ihr Lieben,

ich bin die Becci und bei meinem Freund wurde letztes Jahr Hodenkrebs diagnostiziert. Der rechte Hoden wurde entfernt, dann hat das CT gezeigt, dass es in die Lymphknoten gestreut hat. Also hat er 3 Runden Chemo bekommen. Nach der 2. Runde waren seine Tumormarker schon normal und auch nach Ende der Chemo. Die Lymphknoten haben die Ärzte aber dennoch beunruhigt und er hatte eine große OP, in der 2 Knoten entfernt wurden. Die Untersuchung danach hat ergeben, dass es doch kein Krebs war sondern nur andersartiges Gewebe. Er ist jetzt also quasi "geheilt", falls man das bei Krebs sagen kann.

Ich bin in dieses Forum gekommen, weil ich einfach das Gespräch mit anderen Angehörigen suche. Ich dachte anfangs, ich schaffe das allein und brauch keine Hilfe, aber jetzt habe ich das Gegenteil festgestellt. Während mein Freund Krebs hatte, habe ich meine Masterarbeit geschrieben, was echt schwierig war, weil ich mich oft nicht konzentrieren konnte. Jetzt habe ich sie gestern abgegeben, und dachte ich würde mich gut und erleichtert fühlen und vor allem auch weil mein Freund ja so gute Nachrichten bekommen hat. Aber dem ist nicht so. Jetzt fühlt es sich so an, als ob die Masterarbeit keine Belastung, sondern Ablenkung war. Ich habe das Gefühl, mein Freund schätzt überhaupt nicht, was ich in der Zeit alles für ihn getan habe und wie verständnisvoll ich war. Klar kann ich ihm das nicht vorwerfen, dass er Krebs hatte und wie er damit umgegangen ist. Ich weiß nicht, wie ich gewesen wäre. Aber ich weiß jetzt nicht wohin mit meinen Gefühlen. Vielleicht gibt es hier ja jemanden, dem es genauso oder ähnlich geht?
Liebe Grüße
Becci

Rachel1910
10.03.2016, 13:21
Hallo
ich bin neu hier und will mich kurz vorstellen. Bzw. mich eigentlich sondern meinen Mann. Er hat ein Kolonkarzinom Stadium 3 und wurde schon operiert nächste woche beginnt die Chemo...


Mir zieht es täglich den Boden unter den Füssen weg ich versuche für ihn da zu sein und ihm alle Hilfe (wenn in Form von einfach nur Stillsein und Handheben) zu geben die er benötigt. Aber im Hinterkopf habe ich nur eine Angst die wahrscheinlich jeder von euch hat: Meinen Geliebten Mann zu verlieren. Wir haben zwei kleine Töchter!!! Die sind 3 und 5 Jahre alt.

Trudero
07.04.2016, 16:17
Moin,

als Neuer, 57, möchte ich mich vorstellen. Vor 2 Jahren wurde bei meiner Frau Brustkrebs diagnostiziert. Jede Menge Lymphknoten mussten raus, aber ein Primärtumor nicht gefunden. Chemo, Bestrahlung, Hormontherapie. Aus der Chemo eine solide PNP. Sie ist befristet verrentet.

Da ich merke, dass auch ich ziemlich auf dem Hund bin (wäre wohl jeder normal empfindende Mensch) möchte ich mich hier mal austauschen. Vielleicht ein erster Schritt zurück ins Leben.

Trudero

HaBrü
14.05.2016, 07:27
Hallo,
mein Name ist Hanne, ich bin 49 Jahre alt, bin verheiratet, und habe zwei fast erwachsene Töchter. Erkrankt sind meine Schwester (61J), die mir sehr nahe steht und ihr Schwiegersohn. Beide Lungenkrebs, sie ein Adenokarzinom (diagn. 7/15), er kleinzelliger Bronchial-Ca (diagn. 4/15). Beide haben gestreut - beide inoperabel. Sie Lungen- und Hirnmetastasen, er Nebennieren- und Nierenmetastasen. Sie lebt in Köln, ihre Tochter mit Mann in Leipzig (2kl Kinder) und ich in der Nähe von Münster.
Ihr Mann und meine Eltern (leben auch 50 km von ihr entfernt) leider auch so erkrankt, dass sie nicht in der Lage sind zu fahren/sie zu begleiten.
Erhoffe hier Verständnis, Infos und Rat und vlt. Hoffnung.
Danke für diese Möglichkeit an die Admins

Moni1970
15.05.2016, 14:42
Zweiter Versuch,
Mein Name ist Monika(Moni mag ich lieber)
Ich wurde 1955 in Hamburg geboren und lebe auch heute in dieser wunderschönen Stadt.
Vor circa 4 Wochen mussten wir uns dem Verdacht stellen "Lungenkrebs"
Seit einem 3/4 Jahr ist mein Freund von einem Arzt zum anderen gerannt.
Erst wurde eine Erkältung vermutet und behandelt..... Nach drei Wochen versagt die Stimme und er wurde heiser.
Auch das wurde vom Hausarzt behandelt.....Tee, Halstabletten,gurgeln
Nach weiteren Wochen.....Überweisung zum HNO
Der hat gespiegelt und vermutet,dass kommt vom Magen. Säure würde aufsteigen und die Stimmbänder reizen.
Es wurde geraten eine Magenspiegelung zu machen
Termine sind ja heute nicht zeitnah also mussten wir warten, in der Zwischenzeit....bekam mein Freund Rückenschmerzen im Schulterbereich.
Wieder zum Arzt und Physiotherapie verschrieben bekommen........
Nach langer Zeit wurde dann endlich die Magenspiegelung gemacht......alles ok
Großes Blutbild......alles ok
Die Stimme wurde immer schlechter, sein Appetit immer weniger......fast 20 Kilo hatte er verloren. Da er vorher Übergewichtig gewesen ist, sind die Ärzte über diese Abnahme begeistert gewesen...... Ich nicht !!
Wieder zogen einige Wochen ins Land dann entschied sich seine Hausärztin, für Röntgenbilder.
Ein erster Verdacht wurde ausgesprochen...... nach einer weiteren Aufnahme mit Kontrastmittel bestätigte sich der Verdacht auf Lungenkrebs.
Mein Freund wurde ins Krankenhaus überwiesen.
Dort wurde festgestellt :Lungenkrebs, eine OP nicht möglich da auch die andere Lungenhälfte mit einer anderen Lungenkrankheit befallen ist(Lungenbläßchen platzen)
Metas an der Nebenniere, Schilddrüse,irgendwie auch am Schlüsselbein (habe ich nicht so ganz verstanden) und in den Lymphknoten im Bauchraum.
Der Tumor drückt auf einem Muskel der wiederum das eine Stimmband außer Kraft gesetzt hat.....darum sein Stimmenverlust.....man hätte es bei der Spiegelung sehen müssen

Der Befund lautet CT 4 N3 M1b Stadium 4

Jetzt warten wir auf die (Palliative)Chemotherapie

Mein Freund wurde in eine Studie aufgenommen

Sorry, ich schreibe später weiter....ich kann im Moment nicht mehr

Gruß Moni

Biggi2110
15.05.2016, 23:14
Hallo
Mein Name ist Biggi. Mein Mann ist an einem Adenokarzinom der Lunge erkrankt. Er wurde 2015 operiert, es wurde ein Lungen Lappen entfernt. Nach der Operation stellte sich heraus das von den 31 entfernten Lymphknoten 28 befallen sind. Es erfolgte eine Chemotherapie UND danach 30 Bestrahlungen des Medadtinum, mit allenNebenwirken. Dann sah es einige Monate gut aus und plötzlich würde uns mitgeteilt, es ist ein neuer Tumor da, die Leber, die Bwk befallen, pleurakarzinose, regeln sie alles was dienlich tun müssen.das war Ende Dezember. Dann habend eine chemobegonnenmit vargatef und docxatel. Unter dieser Therapie hat der Tumor weiter gestreut, die Rippen sind befallen. Seit 2 Wochen bekommt er nivolumab immuntherapie. Mit den Nebenwirkungen, atemnot, juckreiz,Hautausschlag, husten etc.noch 2 mal dann ist dient Kontrolle. Ich wünsche allen vielkraft.

Jedimeisterin
22.05.2016, 15:24
Hallo Zusammen,

ich stelle mich auch mal kurz vor. Der Mann meiner Schwester hat Lungenkrebs
(sehr fortgeschrittenen Stadium). In meiner Familien gibt es aber noch mehr
Baustellen: alte Mutter im Pflegeheim (möchte auch nicht vernachlässigt werden) und mein autistischen Sohn. Da bleibt nicht sehr viel Zeit.

LG Andrea

Moni83
30.05.2016, 13:48
Hallo zusammen, ich bin Moni 33 Jahre alt, verheiratet und habe eine kleine Tochter (5)
Am Freitag den 13.5. bekam meine Mutter die Diagnose Brustkrebs. G3 und bereits schlecht differenziertes Karzinom NST score 8. Was bedeutet es wenn das dort steht? Da steht noch mehr in der Histo:
Kräftige Kerngrößenvarianz (score 3)
moderate mitotische Aktivität mit 10 Mitosen/10HPF (score 2)
Tumorformationen (score 3)

Was bedeutet das alles? Ich darf nicht mit zu den Gesprächen und ich befürchte das meine Mutter mir nicht alles sagt.

Bin sehr ängstlich da ich vor Jahren meinen Onkel an Krebs verloren habe und 2006 erkrankte meine Schwester an einem Sehnenscheidentumor. Sie ist damals durch die Hölle gegangen und die Ärzte haben sie schon beinahe aufgegeben. Sie hat es gott sei Dank geschafft und hat erst im letzten Jahr den Port entfernt bekommen.

Meine Angst, das sich alles wiederholt, ist sehr sehr groß.

Ich Danke euch schon mal im voraus für eure Antworten.
LG Moni

Amy1991
30.05.2016, 15:28
Hallo Zusammen,

ich möchte mich nun auch mal vorstellen.
Ich habe damals schon als Gast hier auf das Krebs-Forum gefunden.

Alles begann Ende Juli 2013. Mein Opa hatte bereits Prostata Krebs der aber schlummerte - also keine Panik auf der Titanic.

Mein Opa hatte früher mal ein Magengeschwür, ein recht Großes. Worauf man ihm den 3/4 Magen entfernte - damals machte man kurzen Prozess. Daher war es für uns nichts sonderlich neues als Opa wieder Bauchschmerzen hatte.

Als er jedoch nicht besser wurde der Schmerz, ging er zu einem anderen Arzt, der Gott sei Dank sehr aufmerksam war. Sofort Tumormarker mitgemacht. - Tumormarker 4-fach so hoch wie normal.

Mitte August kam er ins Krankenhaus - am 5. Tag besuchte ich meinen Opa. Er saß auf seinem Bett und war ganz happy - das Erste was ich zu hören bekam "Yara - sie haben was gefunden, man kann mir helfen" ... im ersten Moment habe ich mich wirklich sehr gefreut. Als er dann aber sagte wo sich das "Etwas" befindet, blieb die Welt für mich stehen .... das ich nicht zum weinen begann war eins. Es war die Bauchspeicheldrüse ...

Er wurde am Freitag, den 13. September 2013 operiert - erfolgreich. Man konnte den Tumor gut von der Bauchspeicheldrüse abtrennen, desweiteren wurden 12 Lymphknoten entfernt. Metastasten waren nicht zu sehen.

Da mein Opa daraufhin ziemlich abbaute, und nicht mehr ordentlich essen konnte, da Ihm alles viel zu süß oder zu salzig war, wussten wir nicht mal ob er das neue Jahr überleben wird. Nach ewig langer Recherche, kamen wir darauf, dass er sein Mophin-Pflaster nicht vertragen hatte. Wir hatten einen Sofort-Entzug - eine Woche in die Hölle und wieder zurück. Aber hauptsache meinem Opa gings gut. Er wurde wieder angefüttert und ihm ging es sichtlich besser. Im März begann dann zur Sicherheit noch eine Chemo. Diese ging bis Mitte Mai 2014. Opa ging es gut. Der Tumormarker war super ... vielleicht zu gut... am 11.6.2014 dann der Rückschlag. Rezidiv! und zwar so schlimm, dass man nichts mehr für Ihn machen konnte als schmerzen zu lindern und abwarten. Eine grausame Zeit - wirklich grausam. Man hat seine Nerven 2x verödet und abgewartet ... abgewartet und zugesehen wie er sterben muss.

Somit musste ich mich abfinden, dass mein ein und alles, mein überalles geliebter Opa, mein Held nicht mehr lange da sein wird.

Am 11.10.2014 um 11:10 Uhr schloss er für immer seine Augen. Aber das Schöne ist, er hatte keine Angst vor dem sterben - er wusste wohin er kommt (er hatte einmal eine Nahtod-Erfahrung). Ich freue mich auf irgendwann einmal wo ich meinen geliebten Opa wieder sehen darf.

:engel:

Ccleopatra
30.05.2016, 22:05
Hallo zusammen!

Ich heiße Vanessa (34) habe zwei kleine Kinder 1 & 3 Jahre. Habe lange Zeit immer wieder ein bisschen hier gelesen. Wir hatten turbulente Monate.

Mein über alles geliebter Mann hat 10 Monate gegen einen Keimzelltumor gekämpft. Befund im Juni 2015 Haupttumor 20x8 cm im Mediastinum, Knochenmetastasen an der Wirbelsäule, Metastasen in der Lunge. Hochdosis Chemotherapie PEI. Im Dezember 2015 Entfernung Resttumor und Entfernung des linken Lungenflügels. Weitere Metastasrn rechts.

Diverse Pleuraergüsse, Pleurodese, ständiges Hoffen und Bangen.


Befund 31.12.15 Neue Metastasen; jetzt in der Leber. Ab da nur noch palliative Behandlung. Nach der Tace rapider Abbau....verstorben am 24.03.2016.

Jetzt unendliche Traurigkeit, immer noch fassungslos, dass so etwas wirklich passiert. Mein Mann war gerade mal 34 Jahre alt. Wir kannten uns erst seid 4 Jahren, hätten dieses Jahr unseren 3. Hochzeitstag.


So, dass wars fürs erste über uns. Etwas wirr....
Ich werde ich der nächsten Zeit unsere Geschichte mal genauer aufschreiben. Muss es irgendwie mal los werden.

Danke!

Mäuslein
11.06.2016, 16:23
Hallo ich bin die Sabine 37 Jahre verheiratet und komme aus Günzburg.
Mein Mann hat Lungenkrebs. Die Diagnose bekamen wir im November2015 Kleinzelliges Bronchialkarziom. Das war erst mal ein Schock für uns beide. Hatte seither 4 Chemos hinter sich und etliche Bestrahlung am Kopf, Bruskorb und an der Hüfte. Da der Krebs sich ausgebreitet hat. Naja und jetzt im Juni2016 liegt mein Mann im Krankenhaus und die Ärzte können nichts mehr tun.
Ich bin hier weil ich hoffe das ich nicht alleine dastehe mit meinen Sorgen. Den sein Leid mit anzusehen und zu wissen er muss irgendwann gehen. Ist sehr schwer für mich.

Hermine81
18.06.2016, 22:02
Auch ich möchte mich dann mal vorstellen... :winke:
Mein Mame ist Tamara, ich bin 34 Jahre alt und habe mich ins Forum gewagt in der Hoffnung auf Austausch :tongue
Ich bin weder verheiratet, noch habe ich Kinder, lebe aber seit 15 Jahren in einer Beziehung und habe eine 4 jährige Nichte die ich über alles liebe.
Auf dieses Forum bin ich gestossen da bei meiner Mama im Juli 2015 ein Lungenkarzinom und Metastasen in der Leber und im Kopf festgestellt wurden und ich völlig am Ende bin.
Seitdem bekam sie 15 Bestrahlungen für den Kopf, auf die sie heftigst mit Krampfanfällen reagiert hat.
Anschliessend wurde sie mit 3 Zyklen Cisplatin und Alimta behandelt und hat anschliessend bis vor kurzem ihre Chemo in Tablettenform bekommen, Tarceva.
Hat wohl alles nicht so angeschlagen, starke Schmerzen und offenbar eine verkalkte Weichteilmetastase im Muskelgewebe nahe der Wirbelsäule.
Aktuell bekommt sie palliativ zur Schmerzlinderung 5 Bestrahlungen am ganzen Rücken. Ausserdem Morphin über eine Schmerzmittelpumpe.
Wie es nach der Bestrahlung weiter geht, müssen wir sehen.
Ich bewundere ihre Stärke und den Lebenswillen der bisher, trotz der Schmerzen kein Stück gebrochen ist.
Es ist ohnehin für uns alle eine super schwere Zeit, dass ich seit Jahren mit Panikattacken und Depressionen zu kämpfen habe macht es da nicht leichter.
Da bin ich umso dankbarer für den Zusammenhalt meiner Familie, meinem Papa, meinem Bruder, Schwägerin und meinem Partner, irgendwie passt es immer das die eine Hälfte emotional stabil genug ist die andere Hälfte bei einem Einbruch aufzufangen und zusammen sind wir stark genug um Mama den Rückhalt zu geben, den sie so dringend braucht.
Ich bin so dankbar das es Foren wie dieses gibt um sich auszutauschen.
Lieben Gruss
Tamara

estibella
21.06.2016, 19:26
Hallo,

auf der Suche nach Informationen über Krebserkrankungen und Austausch von ebenfalls betroffenen Angehörigen oder Freunden, bin ich auf dieses Forum gestoßen und möchte mich heute vorstellen:

Ich bin 57 Jahre alt und der Krebs ist z.Zt. im Verwandten und Freundeskreis um mich herum.

Meine Tante (60 Jahre alt, verstarb nur 5 Monate nach ihrer Diagnose/Gebärmutterhalskrebs).

Meine Freundin, mit der ich zusammen aufgewachsen bin, hat im April die Diagnose Brustkrebs erhalten. Wir wohnen leider inzwischen weit voneinander entfernt, haben aber immer telefonischen Kontakt gehalten und halten ihn natürlich auch weiterhin.

Nun vor 1 Woche bekam meine beste Freundin hier vor Ort, mit der ich viel zusammen bin, die Diagnose Gallenblasenkrebs. Ich mache mir sehr große Sorgen.

So wäre es schön, wenn ich mich hier mit anderen betroffenen Angehörigen/Freunden austauschen könnte.

LG
estibella

Nene78
03.07.2016, 17:51
Hallo,
meine Eltern haben mich Irene getauft, von Freunden werde ich auch Nene gerufen 😉.

Meine Mama hatte vor 13 Jahren Brustkrebs und wurde als geheilt eingestuft. Voriges Jahr im Jänner wurden 4 Gehirnmetastasen mit Ödem festgestellt. Tja, so schaut aus.

Ich habe das Gefühl, dass die Ärzte nicht wissen, was sie machen sollen.
Zuerst 7 Bestrahlungen (2 Metastasen sind verschwunden, zwei kleiner geworden), dann Chemo ohne Erfolg. Danach 4 Wochen Reha, wo sich meine Mama super erholt hat. Zwei Tagetrennte zu Hause ein Epianfall, nach der Untersuchung war klar, dass die Metastasen wieder gewachsen sind. Sie hatte jetzt wieder Chemo, welche sie aber extrem geschwächt hat.

LG, Nene

Sena
14.07.2016, 12:07
Hallo,

mein Name ist Sena, ich bin 34 Jahre alt und habe mich hier angemeldet weil bei meiner Mutter Blasenkrebs festgestellt wurde. Allein das Wort "Krebs" versursacht in mir schon Weltuntergangsstimmung, ich habe mich hier angemeldet, um Informationen zu sammeln.

LG
Sena

ASCCCJ
23.07.2016, 21:09
Hallo zusammen möchte mich auch gerne vorstellen.
Ich bin 33 verheiratet und Mama von 3 wundervollen Kindern.

War schon öfters in eurem Forum aber habe gezögert mich an zu melden, doch heute habe ich es gemacht. :)

Nun zu meiner Geschichte.
Mein Vater(64) litt ne Zeitlang an Durchfall, Gewichtsabnahme etc. Er dachte er hätte sich nen Magen-Darm-Virus eingefangen und ist nicht zu Arzt gegangen, da er nach dem Motto lebte, was alleine kommt geht auch alleine wieder. Und da er nie krank war, sich super gesund ernährt hat, seit über 30 Jahren nicht mehr raucht. Wäre ihm nie in den Sinn gekommen, das er mal schwer krank werden könnte.

Wir waren Weihnachten (2015) bei ihm da sah er schon ganz schlecht aus, das ich mir schon richtig Sorgen gemacht habe, da ich meinen Vater so noch nie gesehen habe. Er war immer eine Starke Person, kräftige Muskellöse Person über 100 kg, voll im Leben, Selbständig im Garten und Landschaftsbau... Aber als ich ihn Weihnachten gesehen habe, dachte ich mir nur das ist nicht mein Papa den ich kenne :(... Ende Dezember rief er mich an und meinte das es ihm so schlecht geht, und er nicht mehr kann... Habe dann mit meinem Mann gesprochen und er meinte sofort fahr runter, ich nehme mir unbezahlten Urlaub, und bleibe bei den Kindern, kümmer dich um Papa, Bin dann am 01.01.16 direkt zu ihm runter gefahren, um ihm zur Seite zu stehen... Habe ihn versucht auf zu päppeln, Hausmannskost, Leckereien usw usw... Damit er wieder zu Kräften kommt... Aber er konnte zwei-frei Happen essen und dann war er satt, und bekam nichts mehr runter... Ich habe es mir 3 Tage angeguckt (wer geht denn vom schlimmsten aus :( ). Er meinte dann zu mir, wenn ich sterbe kümmer dich bitte um die Firma und um alles was ich habe und besitze, er schrieb mir eine Generalvollmacht, damit ich über alles die Hand hatte. Ich konnte einfach nicht mehr, meinen Vater so da liegen zu sehen, hat mich zerissen... Habe dann einen RTW angerufen da er nicht mehr stehen konnte ohne um zu fallen, schweige denn vernüftig sitzen... Ich hatte eine riesen Angst um meinen Vater... Der RTW kam dann am 04.01.16 haben ihm dann die Situation erklärt, und sie nahmen meinen Vater direkt mit... Bin dann mit gefahren, im KH angekommen wurden dann erstmal Untersuchungen gemacht etc.
Da wussten wir allerdings noch nichts von der Diagnose, ausser das er Blutarmut hatte, und nur noch dunkles Blut im Körper hatte... Es war wohl schlimmer als jeder gehofft hatte... Die Ärztin die die Erstbersorgung machte, holte mich zur Seite und meinte, sie haben ihrem Vater das Leben gerettet, er hätte höchstens noch 2 Wochen zu Leben gehabt :(. Er wurde dann Stationär aufgenommen, und weitere Untersuchungen wurden gemacht, CT-MRT-Endo u.v.m... Danach hatten wir dann Gewissheit Rektumkarzinom... Der leider aber nicht sofort operiert werden konnte, da er schon an die Blase gewachsen war, und sie den so nicht raus schälen konnten, da er zu groß war. Er wurde dann gewogen und hat binnen kurzer Zeit über 30 Kilo abgenommen. Nach weiteren Untersuchungen wurde dann eine Thrombose in der rechten Hüfte, Lungenembolie, Nierenstau festgestellt.. Anschließend wurden dann Nierenfistel gelegt, einen Port angelegt und gleichzeitig ein Stoma gelegt. Diese Op´s haben sehr an den Nerven gezogen, da er so schwach war etc, und ich einfach Angst hatte, das er es nicht schafft... Dann wurde eine Chemo und Strahlentherapie angeordnet, mit der Hoffnung das der Tumor schrumpft, aber leider war es nicht das erhoffte Ergebnis, was die Ärzte sich erhofft haben. Es hat mich alles so fertig gemacht, aber konnte es mir nicht anmerken lassen, da ich für meinen Papa stark bleiben musste. Tag ein Tag aus die Angst wird es gut gehen, wird er es überleben, da es schon ziemlich schlimm war... Es hat so an meinen Nerven gezerrt... Mein Vater war auch am Boden zerstört, ihm wurde der Boden unter den Füßen weg gezogen, da die Ärzte auch nicht wussten ob sie alles entfernen können von dem Rektumkarzinom... Aber ich habe mir immer im Kopf behalten, Papa das war es noch nicht, ich lasse dich nicht gehen, wir kämpfen bis zum bitteren Schluß... Nach ca. 5 Wochen KH Aufenthalt, Bluttransfusionen etc was er über sich ergehen lassen musste, durfte er erstmal nach Hause... Dann war ich an der Reihe... Habe ihn Gewickelt, da er nicht mehr selbst zu Toilette konnte um sich die Schleimhaut etc die hinten noch raus kam, zu säubern.. .Mein Mann kam die Wochenenden mit den Kids immer runter, und gaben mir auch sehr viel Kraft...Den Stoma habe ich gewechselt, Clexane verabreichen, Kinder, Mann, Haushalt, zwischen KH-Papa- Familie etc, habe ich mich noch um unseren Haus verkauf gekümmert, mein Mann hat sich dann hier unten beworben, und seine Stelle gekündigt, als er hier eine neue Stelle gefunden hat, neues Haus gesucht und gefunden, renoviert, Möbel kaufen einrichten usw usw... Es war für uns alle eine verdammt harte und schwere Zeit, die wir aber als Familie mit Zusammenhalt geschafft haben.. Im April wurde der Tumor dann endlich entfernt, und das Stoma wurde nach innen verlegt, und nun hat er an der anderen Seite ein Anus Praeter... Wir hoffen das auch dieser bald wieder nach innen verlegt werden kann... Nun hat er Harnleiterschienen da die Nierenfisteln gezogen werden konnten... Die Anschluß Chemo zerrt an ihm, aber sie ist wichtig, zum Glück sieht er es ein... Manchmal habe ich aber Angst, das er mir in ein tiefes Loch fällt und da nicht mehr raus kommt :(.... Er kommt täglich zum essen zu uns.. Er hat nun trotz Strahlentherapie und Chemo über 10kg wieder zu genommen, Gott sei Dank! Heute sagte er allerdings das er im Schleim der hinten noch raus kommt Blut hat... Jetzt mache ich mir natürlich wieder dermaßen einen Kopf, das da wieder etwas ist... Werden es am Dienstag wenn er zur Chemo muss ansprechen, und hoffe das es nichts schlimmes ist...

Sorry für den langen Text, aber es tat gut sich es von der Seele zu schreiben, mit der Hoffnung das andere Betroffene es lesen, und man einfach mit der Angst um einen geliebten Menschen nicht alleine ist... (Bin natürlich nicht alleine, habe meinen Mann und Kinder), Aber denke ich wisst wie ich es meine :)

Danke!

Liebe Grüße

Cloudy.loudy
23.07.2016, 22:43
Hallo ich bin neu hier, heisse Claudia und lebe seit !2 Jahren in einer Beziehung. Wir haben eine geminsame 18 Monaten alte entzückende Tochter. Vor 3 Monaten wurde bei meinen Freund 39 Jahre ein Siegelringkarzinom mit neurondokrinen Tumor im fortgeschrittenen Stadium festegestellt. Der Schock Sitz mir noch immer in den Knochen. Ich lebe seit dem in einer parallel Welt habe ich das Gefühl. Es ist alles so gar nicht real. Ich habe mich hier angemeldet um mich hier mit Gleichgesinnten auszutauschen und kleine Hoffnungen und Informationen zu finden L.g Cl.

gracie
30.07.2016, 10:54
Hallo zusammen! Mein Name ist Steffi und ich bin 28. Bei meiner Mom wurde Brustkrebs diagnostiziert, wurde zwar erfolgreich operiert, Muss sich nun aber doch leider einer Chemo unterziehen. Ich habe mich hier angemeldet, um mich vielleicht mit anderen Angehörigen auszutauschen, denn ich bin immernoch ziemlich geschockt und ratlos, da ich auch noch nie mit dem Thema Krebs konfrontiert wurde. Liebe Grüße Steffi :winke:

Tanni25
01.08.2016, 12:07
Hallo. habe mich heute neu registriert denn seid 8 tagen habe ich die Nachricht das mein Papa Prostatakrebs hat.Bin hier um mich auszutauschen.LG Tanja

Zeina
04.08.2016, 18:50
Hallo,
ich bin 46 Jahre und schon eine Weile hier im Krebsforum angemeldet. Bisher war ich nur stille Mitleserin. Jetzt habe ich mir endlich ein Herz gefasst, auch selbst zu schreiben.
Im März 2015 erhielt mein Papa die Diagnose Kolonkarzinom im fortgeschrittenen Stadium mit Lebermetastasen. Ich hoffe, mich hier mit anderen Betroffenen und Angehörigen austauschen zu können.
Auch als stille Mitleserin habe ich hier im Krebsforum schon viele Anregungen für den Umgang mit der Krebserkrankung meines Papas mitnehmen können.
Ich wünsche allen hier viel Kraft und Hoffnung im Umgang mit dieser schwierigen Krankheit.

Macha
17.08.2016, 19:59
Hallo zusammen,

mein Name ist Macha und bei meiner Mama wurde diese Woche Leberkrebs diagnostiziert. Google macht mir Angst :) also hoffe ich, hier Hilfe zu finden!

Ich wünsch euch allen einen schönen Abend!

tinestorm
22.08.2016, 07:14
Ich bin Tine 55 Jahre alt. Es geht um meinen Vater, er hat Lungenkrebs. Ich hoffe hier Antworten zu finden. Wir sind total in Sorge. Ich bin viel am lesen im Netz aber auf einige Fragen finde ich nichts.

Ich wünsche uns allen viel Kraft

Jacky74863
28.08.2016, 18:07
Hallo,

ich bin Jacky aus Berlin und 52. Jahre alt. Ich habe 3. Erwachsene Kinder und zwei kleine Enkelkinder um die ich mich kümmere. Meine Interessen und Hobbys sind mein Papagei, Handarbeiten, Basteln und mein Computer, speziell Videobearbeitung und Fotoshop. Seit einem halben Jahr wissen wir das meine Mutter Nierenkrebs hat. Sie ist 74. Jahre alt und meine Stiefmutter, aber wir haben ein tolles Verhältniss zu einander. Sie wohnt mit meinen Vater 72. Jahre alt zusammen. Nach der Diagnose Krebs haben die beiden im hohen Alter nochmal geheiratet und ich gewinne nun den festen Kontakt zu 2. sehr jungen Brüdern, die sich an mir klammern und halten.

Als Pflegekraft pflege ich nun Vater und Mutter. Beide klagen mir abwechselnd ihr leid. Das ist der Grund weshalb ich nun in diesem Forum bin.

Das soll es zunächst von mir gewesen sein. Wir schreiben uns hier im Forum. Bis dahin liebe Grüße

Jacky

Elarya
28.08.2016, 20:07
Hallo ihr Lieben,

mein Name ist Christina, ich bin 26 Jahre alt und selbstständige Fotografin.
Ich wohne im schönen Berchtesgaden, also in Bayern.
Ich bin hauptsächlich hier um mich auszutauschen - meine Oma hat dieses Jahr erneut einen Knoten in ihrer Brust feststellen können und die Diagnose lautet Brustkrebs.

Ich freue mich mit euch gemeinsam Erfahrungen auszutauschen.

Vielen Dank und liebe Grüße
Christina

Sabrina1986
03.09.2016, 20:57
Hallo,

Ich heiße Sabrina und bin 29 , wie mein Benutzername schon verrät :-)
Meinem Vater (55) wurde im Oktober 2015 ein Pilz in der Lunge diagnostiziert, alles verkapselt und konnte im November operiert werden. Nach dem der Pilz untersucht wurde stand fest, dass unter dem Pilz ein Tumor war. Also wurde er nochmal operiert, die Lymphknoten wurde entfernt(Kein Befall) und der Lungenlappen wurde entfernt. Es verlief den Umständen entsprechend, und er wurde im Dezember KOMPLETT krebsfrei und geheilt entlassen. Noch nicht mal eine nachträgliche Chemo würde veranlasst. Dann im April hieß es, in der Lunge sind Veränderungen aber das könnte noch von der OP sein. Einen Monat später waren Metastasen im Kopf und nochmal einen Monat später in der Schulter und der Lunge. Und man stufte ihn innerhalb kurzer Zeit von geheilt ins Endstadium und unheilbar krank ein.
Erst bekam er Ganzhirnbestrahlung und jetzt sind wir im zweiten Zyklus der Chemo.
Es ist so ein schlimmer, kraftraubender Weg.

Manfred.O
06.09.2016, 00:44
Hallo ich bin neu hier,
bei meiner Frau 65 Jahre alte wurde am 30.06.2016 die Diagnose Lungenkrebs gestellt die onkologische Diagnose lautete:
06/16 ED eines zentralen kleinzelligen Bronchiakarzinoms im linken Oberlappen - Histologischie kleinzellige Bronchialkarzinom. Ki 80% TTF-1 positiv histlogische Sicherung aus der Leber
Stadium cT4 cN1 cM1 ( hep ) UICC Stadium IV
Einleitung einer paliativen Chemotherapie mit Cisplatin/Etoposid
sie bekommt am nächstten WE die 4 Chemo,

KatjaG
18.09.2016, 07:44
Hallo, seit April diesen Jahres bin ich bisher stille Mitleserin gewesen. Zu Anfang weniger und jetzt sehr häufig. Ich finde das Forum sehr gut und möchte mich gerne mit Euch austauschen. Ich bin 41, verheiratet, habe einen Sohn, bin selbstständig und pflege meinen Vater der im April die Zufallsdiagnose kleinzelliges Bronchialkarzinom mit diffusen ossären sowie Nebennierenmetastasen bekam. Seitdem steht alles Kopf und oft weiss ich nicht wie das weitergehen soll. Liebe Grüsse, Katja

Ines11
21.09.2016, 13:31
Hallo Zusammen :winke:
Ich bin schon eine Weile hier im Forum, habe aber immer wieder vergessen mich mal vorzustellen :rolleyes:
Mein Name ist Ines, ich bin 33 Jahre und komme aus Bremerhaven. Bei meinem Lebensgefährten (37) wurde pünktlich zu Weihnachten 2014 Darmkrebs diagnostiziert und zusätzlich eine chronische Hepatitis B!
Wir haben eine gemeinsame 4 Jährige Tochter die bis dato nix von seiner genauen Erkrankung weiß!
Sei damlas behandelnde Hausarzt diagnostiziert immer nur Hämorrhoiden und schrieb ihn wegen Rückenschmerzen krank. Das ganze seit August 2014!
Im Dezember war der zuständige Hausarzt (Zum Glück) im Urlaub. Somit musste mein Partner zu einem Vertretungsarzt. Dieser orderte sofort ein Mrt vom Rücken und Becken! Zu dieser Zeit war das Rektum Ka bereits schon 4cm!!! Die Chemo startet zu Silvester 2014, im April 2015 folgte dann die Tumor entfernung, gefolgt von einer weiteren Chemo.
Drei Monate nach Ende der Chemo lag eine Kontrolluntersuchung an. Da war der Tumormarker bereits wieder erhöht. Der Arzt hielt es aber für so ziemlich ausgeschlossen das da was sein und erklärte den erhöhten Wert mit einer leichten Grippe und dem starken Rauchen meines Partners :confused::mad:
4 Wochen später zur Sicherheit nochmal Test. Noch immer die erhöhten Werte. Also wurde Pet CT Wochen später gemacht. Ergebnis: Lebermetastasen (2stk)
Diese sollte im April diesen Jahres operativ entfernt werden. Mein Partner flippte aber aus und verkroch sich :weinen:
Ende Mai konnte ich ihn überreden wenigstens eine zweit Meinung einzuholen.
Diese diagnostizierte 2 Lebermetastasen und eine Metastase in der Lunge!!!
Seit Juli ist mein Lebensgefährte nun wieder in Chemo Behandlung...

Ich bin durch Zufall auf dieses Forum gekommen und bin froh hier zu sein. Es hilft so sehr sich hier auszutauschen :1luvu:
Lg :winke:

GlasSeelenWolf
10.10.2016, 03:26
Hallo ihr Lieben :3

Ihr könnt mich das Wölfchen nennen, da ich meinen richtigen Namen sehr ungern mag.
Ich bin 26 Jahre alt (eigentlich fast 27 Jahre, aber wollen wir uns mal nicht älter machen, als wir sind) und wohne in der Nähe von Augsburg, Bayern. Ich habe drei Katzen, zwei Zwergkaninchen und zwei Wellensittiche. Meine Mama hat Multiple Sklerose. Mein Stiefvater leidet an Pankreaskopfkarzinom im Endstadium, wenn man das so sagen kann und wird gerade seit Donnerstag den Umständen entsprechend liebevoll umsorgt - ich gebe mir dabei zumindest Mühe.

Ich bin auf das Forum gestoßen, als ich auf der Suche nach mehr Informationen zu dieser Krebsform war und habe gleich die Chance genutzt mir meine Sorgen von der Seele zu schreiben. Schreiben ist unter anderem eines meiner Hobbies - auch wenn ich diesem Hobby gerade nicht nachkommen kann.

Ich bin froh, dass es eine Möglichkeit wie dieses Forum gibt, in dem man sich austauschen kann - vllt fühlt man sich dann doch nicht ganz so unmächtig gegen diesen "Endgegner".

Haltet durch - ich tus auch!

Das Wölfchen

Pämmy
12.10.2016, 15:38
Hallo zusammen....
Ich weiß noch nicht so recht wie es funktioniert aber ich werde mich hier schon zurecht finden.
Ich bin 38 Jahre alt und weiß seit drei Wochen das mein Vater
(65) Krebs hat...also vor zwei Jahren hatte er auch schonmal Krebs aber der wurde wegoperiert.
Nun ist er wieder da und schlimmer denn je....ein myoxides Liposarkom G3 ca.15×15 cm groß. Und eine metastase am lymphknoten
Nun bekommt er Chemotherapie und weiß eigentlich garnicht was ihn erwartet.Er hat weder Internet noch andere Infoquellen.
ich bin jedenfalls total fertig deswegen und da er allein lebt und ich in der nähe bin ich diejenige die sich um ihn kümmert.....
DANKE fürs zuhören.

Liebe grüße Pämmy

Redhead1901
16.10.2016, 11:25
Hallo ..
Ich bin Tanja ,35...mama 2er Jungs 13und10
Es geht um meine MamA.60jahre.
Sie hat wohl nun ihren 3Krebs....erst Schilddrüse... Brust ...und nun wohl Lunge: (.sie liegt seit net Woche im kh mit lungen Entzündung und B auch Speichel Entzündung....warten auf das Ergebniss der Bronchoskopie.... Ihr geht es nicht gut im Moment...:(....diese mal ist es anderes irgendwie ...hab richtig Angst um sie....ich will nicht das sie so schmerzen hat:(......mir tut das so weh....wohne leider 110km weg kann nicht mal kurz nach ihr schauen ....:(

Annekathrin.
18.10.2016, 18:02
Hallo ich möchte hier gern halt und Rat suchen. Ich bin 29 und habe erfahren das meine Mama 59 Kieferkrebs hat. Ich bin am Boden zerstört und kann im Moment keinen klaren Gedanken fassen. Alle Gedanken drehen sich nur um das schlimmste Szenario und die Ungewissheit wie alles weiter geht. Wenn ich hier schreibe kullern mir die Tränen nur so übers Gesicht ich bin mit dieser Situation völlig überfordert und möchte so gern für meine Mama da sein. Ich suche hier Hilfe von Angehörigen mit den ich mich austauschen kann.

Wolle2
03.11.2016, 18:10
Liebe Forumsmitglieder.

Ich heiße Wolle2 und bin seit mehr als eineinhalb Jahren passiver Nutzer des Krebskompass. Mein Einstieg war das Schicksal von Ecki alias Eckhard alias Yagosaga, den ich als qualifizierten Kenner der Fernsehtechnik kennenlernte. Sein Umgang mit der schweren Erkrankung hat mir Kraft und Halt gegeben. So ergab es sich, dass ich in der Folgezeit viele Schicksale von Betroffenen virtuell kennen lernte und tiefe Trauer empfand, wenn viele vom Krebs besiegt wurden.
Ich habe noch heute nach sechzehn Jahren mit dem Verlust meiner Mutti zu tun. Der letzte Mensch, den ich bei seiner Erkrankung und ihren schrecklichen Folgen begleitet habe, erlag Ende Februar dem Krebs.
Am 15. Januar 2014 verlor ich das Bewusstsein, lag sechs Tage im künstlichen Koma auf einer Intensivstation und fand nur langsam ins Leben zurück. Ich habe COPD im Stadium 4 und bin beatmungspflichtig. Damit ist mein Leben sehr stark eingeschränkt und beschränkt sich auf etwa zwei Quadratmeter. Dennoch versuche ich, aus dieser Situation das Bestmögliche zu machen und vielen Menschen Trost und Halt zu geben. Neben dem Krebskompass bin ich noch in einigen technischen Foren aktiv.
Soweit meine Kurzvorstellung.

Mit lieben Grüßen an alle Mitglieder.
Wolle2 alias Wolfgang.

BuntesSchaf
04.11.2016, 15:43
Hallo, mein Name ist Astrid und mein Mann (BJ 1965) bekam vor 3,5 Wochen die Diagnose Magenkrebs. In der Zeit seit dem Erstbefund wurden erst eine Dickdarmmetastase am Blinddarm diagnostiziert. Nach der Besprechung des Tumorboards (OZO) am Mittwoch vorletzer Woche, hieß es zu uns erst: "Sie sind heilend zu behandeln. Kommen Sie Montag, den 1.11. zum Beginn einer neoadjuvanten Chemo". Montag hieß es dann- nee, wir müssen erst noch eine Spiegelung machen, ob nicht doch Bauchfellkarzinose vorliegt- dann halt nur noch Palliativ ( das war dann nach dem ersten Loch ( erste Diagnose) das zweite, in das wir fielen.) Am Dienstag fand die Spiegelung statt, Mann wacht auf, Arzt kommt: " alles ok, wir haben keine Karzinome gefunden, n paar ganz kleine Knötchen, aber das ist nichts- die Chemo mit OP kann wie geplant stattfinden" Donnerstag Entlassung, heute wollte ich noch mal die Papiere holen ( 2.Meinung) werde ich in die Onkologiepraxis zitiert: es sind doch Bauchfellmetastasen: Status nur noch Palliativbehandlung- bähm- den nächsten Treffer gelandet. Wir haben jetzt einen Termin in der Uniklinik gemacht. Bei dem Primärtumor handelt es sich um einen Siegelringzellenkarzinom.

Liebe Grüße Astrid

Dream
08.11.2016, 02:43
Meine 81-jährige Mutter erhielt vor kurzem die Diagnose Lymphdrüsenkrebs. Mehr dazu in meinem Thread. Ich muss mir über einiges klar werden im Umgang mit ihr. Ich möchte ihr Kraft geben und sie aufrichten in dieser schweren Zeit. Sie war immer so stark und jetzt muss ich stark sein für sie, damit sie das alles durchsteht.

Liebe Grüße
Dream

Stay Strong
12.11.2016, 16:43
Hallo, auch ich möchte mich als Angehörige gerne an diesem Forum beteiligen.
Mein Mann, 57 Jahre, Adenokarzinom, Lunge rechts und Medistianeum. Metastasen im Gehirn, in der Leber , in den Knochen und an der Niere.
Diagnostiziert im Aug.15 aufgrund eines Krampfanfalls mitten auf dem Gardasee.
Behandlung, stereotaktische Bestrahlung der Metas im Großhirn und Kleinhirn, deutlicher Rückgang, 4 Zyklen Taxol/Carboplatin sehr gut angeschlagen, Reha, anschließend Tumorprogression, danach sollte wieder Chemo erfolgen, diese hat mein Mann verweigert. Nach 4 Gaben Nivolumab, Staging Hirn, wieder neue Metas, 12x Ganzhirnbestrahlung. Dann weitere 4 Zyklen Nivolumab, hat leider nicht genügend angeschlagen, unter Nivolumab ossäre Metas und Progression der Lebermetas.
Jetzt evtl. Tarceva. Mein Mann ist sich nicht so ganz sicher. Derzeitige Beschwerden, ausser Rückenschmerzen, welche unter Schmerzmittel gut auszuhalten sind und Schwäche durch Fatique gehts ihm eigentlich den Umständen entsprechend gut. Die Fatique und der Appetitmangel machen ihm allerdings sehr zu schaffen.Er leidet unter der Müdigkeit und der Lustlosigkeit.

Anja1963
20.11.2016, 01:36
Ein ganz liebes Hallo an alle

Mein Name ist Anja, bin 53 Jahre alt und mit meiner Jugendliebe seid 33 Jahren verheiratet. Wir haben drei Kinder und vier Enkelkinder. Mein Mann ist wegen eines Pankreaskopfkarzinom am 8.9. operiert worden. Dabei hat man ihm auch 8 Lymphkotenmetastasen entfernt. Er bekommt nun Chemo mit Folfirnox. Da unser ältester Sohn auch an einer schweren unheilbaren Erkrankung leidet hadere ich nun ein wenig mit dem Schicksal. Ich lasse mir aber nichts anmerken, denn ich leide innerlich mit und um meinen kranken Mann und meinen kranken Sohn.
Ich hoffe hier zu mindestens was die Krankheit meines Mannes angeht Austausch mit anderen Betroffenen zu finden. Eine weile habe ich hier still mitgelesen.
Grüße:winke: aus dem Bergischen Land
Anja

Taube79
21.11.2016, 21:30
Hallo zusammen,

ich bin betroffene Angehörige und lange Zeit stille Mitleserin. Ich bin froh, dass es dieses Forum zum Austausch gibt. Jetzt bin ich an der Zeit und auch bereit meinen Beitrag ebenfalls zu teilen.

Mein Vater erkrankte im Jahr 2013 an einem nicht-kleinzelligen Plattenepithelkarzinom, Stadium IV. Leider war aufgrund der Größe (Durchmesser ca. 10 cm) keine OP möglich, aus diesem Grund stand nur eine Chemo/Bestrahlung an. Voller Hoffnung das der Tumor eingekesselt ist, kam schon nach einem 1/2 der Tumor wieder zurück. Er hatte bis auf die Metastasen in den Lymphknoten sonst keine Fernmetasen. Im Anschluss erfolgte wieder eine Chemo. Dann die Hoffnung der neuen Immuntherapie mit Nivo. Der Tumor hat sich nie verkleinert, auch bei der Chemo nicht und im Anschluss an der Immuntherapie auch nicht. Allerdings blieb er konstant. Allerdings wurde Anfang des Jahres unter Gabe der Immuntherapie eine Knochenmetastase an der Hüfte gefunden, die bestrahlt wurde. Wir haben jetzt nach dem letzten CT erfahren, dass die Immuntherapie nicht mehr wirkt, der Tumor wächst wieder und eine Chemo nur noch hilft. Wir kämpfen nun seit 3 Jahren und ich hoffe auch noch länger!! Ich hoffe einfach, dass vielleicht noch jemand einen Tipp hat, was wir versuchen könnten.

Es hat mir so viel Kraft und Hoffnung gegeben, die Erfahrung der anderen hier im Forum lesen zu können.

Grüße

tatus
22.11.2016, 22:17
Hallo, ich lese hier schon einige Zeit und möchte mich dann mal vorstellen
ich heiße Karen,bin 62 Jahre alt und meinem Mann hat man Ende August eine Hirnmetastase operativ entfernt mit dem Ergebnis, daß der Primärtumor ein Kleinzeller in der Lunge ist. Ich möchte mich hier gerne austauschen, denn psychisch komm ich mit der ganzen Sache nicht so gut klar.

Streuselsturm87
23.11.2016, 20:19
Hallo Zusammen

Auch ich möchte mich gerne als Frischling im Forum und Küken vorstellen.

Ich bin Laura, 29 Jahre alt und Tochter einer ganz tollen Mami die gerade den Kampf gegen Triple Negativ Brustkrebs startet.
Wir stehen noch ganz am Anfang und morgen gibt es erstmal Info ob der Krebs gestreut hat.

Ich würde mich freuen, wenn man sich hier austauschen aber auch gegenseitig aufbauen kann.

Für mich ist das alles noch ein sehr großer Schock, da ich vor drei Jahren erst meine Schwiegermutter wegen Leberkrebs verloren habe.....

Viele grüße Laura

buebs
28.11.2016, 08:14
Hallo ich bin neu hier und weiß gar nicht ob ich jetzt hier richtig schreibe 😊
Mein Name ist Barbara, ich bin 36 aus München. Bei meiner Mutter wurde im Januar 2016 ein Adenikarzinom pT3, pN2, L1, V1, G2, diagnostiziert. Nach vielen Untersuchungen (CT, Bronchoskopien, Sonographie, PET/CT) könnten Fernmetastasen ausgeschlossen werden und es gab ein GO für die OP. Im Februar wurde der linke Lungen Unterlappen entfernt, der Tumor konnte somit R0 entfernt werden.
Aufgrund der Venen- und Lymphgefäßinvasion wurde natürlich Strahlenbehandlung und adjuvante Chemptherapie angeraten.
Ich muss dazu sagen dass unsere gesamte Familie der Naturheilkunde sehr zugetan ist, daher gab es viele Gespräche mit unterschiedlichen Onkologen, Hausärzten, Heilpraktikern,....) meine Mutter hat sich ganz klar gegen eine Strahlenbehandlung entschieden. Die Chemotherapie (Cisplatin/Vinoreblin) hat sie versucht, jedoch abgebrochen, da sie völlig unverträglich war.
Seit einem Jahr lese ich nun hier immer wieder in den Foren, daher möchte ich auch mit unserer Erfahrung mit dem Krebs hier zurück geben, was wir von euch bekommen haben. Hoffnung, Mut, Viel Wissen, Beistand,...
Aktuell warten wir alle auf die Ergebnisse der letzten PET/CT und bangen mehr als wir wollten,... doch das gehört nun dazu. Ich freue mich auf viele neue Menschen!

Sabrina_
01.12.2016, 14:10
Hallo zusammen,

ich bin Sabrina, 35 Jahre Jung und komme aus Ludwigsburg.

Hier lese ich schon eine weile mit und versuche ein paar Fragen für mich zu beantworten... was nicht immer einfach ist.

Meine Ma hat: Multibles Myelom (vor 5 Jahren erster Ausbruch und jetzt vor ein paar Wochen der Rückfall). Aktuell bekommt Sie Hochdosischemo und dann eine Stammzellentransplatation.

Mein Papa hat seit einem Jahr ein Plattenkarzinom in der Wange, wurde operiert kam aber zurück und bekommt jetzt eine sehr starke Chemo Er hat starke Schmerzen und die Wange kann nicht mehr geschlossen werden. Auch hat er seit ein paar Tagen erhöhte Temperatur (was, wie wir es verstanden haben, von der Chemo kommt da diese nicht mehr vertragen wird/ Blutwerte sind auch schlecht)

Ich selbst habe seit 4 Wochen einen sehr geschwollenen Knoten in der Achsel und seit ein paar Monaten ein Exzem an der Brustwarze was am Montag untersucht wird (Brustzentrum) Hoffe aber das es bei mir vom 'Stress' der letzen Monate kommt und alles gut ist. Aber wenn man ganz ehrlich zu sich selber ist grübelt man schon.

was ich hier suche: Menschen die mir Tips geben können wie ich meinen Eltern mehr helfen kann, beiden geht es durch die Chemo sehr schlecht und mein Pa kann nur noch über die Magensonde essen.
und jemand der mit Tips geben kann wie ich meinem Pa wieder Lebensmut geben kann, den hat er leider verloren was mich verzweifeln lässt.

Mairegen77
18.12.2016, 18:26
Hallo,
Ich bin neu hier. Ich bin 36 Jahre alt und meine Mutter hat vor einigen Wochen die Diagnose BSDK bekommen. Eher ein Zufallsbefund. Sie wird sehr bald operiert. Ich bin wahnsinnig traurig und fast nur am heulen.
Ich freue mich aber dass ich euch gefunden habe und hier schreiben darf.:winke:

MizzJ
18.12.2016, 22:35
Hallo,

ich bin die Jasmin, 34, und mein Vater hatte vor 2 Wochen die Diagnose Magenkrebs erhalten.
Ich habe mich hier angemeldet, weil ich mit Krebs bisher noch nicht wirklich konfrontiert wurde und doch a bissl überfordert mit der Situation bin.

Liebe Grüße

feldsalat1
01.01.2017, 10:45
​hey, ich bin seit ca. 4 monaten frischgebackene krebsangehörige... ich denke schon länger daran dass es sehr gut für mich wäre den austausch mit gleichgesinnten zu finden, doch dass ist nciht immer sehr einfach... einfach ist in letzter zeit gar nichts, kommt mir vor. mein lebenspartner und ich haben vor einem jahr ein kind bekommen. wir leben seit vier jahren zusammen und ich habe eine tochter mit in unsere beziehung gebracht. mein mann hat krebs und er metastiert sehr oberflächlich, spürbar und sichtbar und beeinträchtigt sein/unser alltagsleben massiv. gestern war ich im krankenhaus um eine stuhlprobe abzugeben und traf zufällig auf seinen behandelnden arzt. ich fands super dass er sich die zeit genommen hat mit mir zu sprechen und mir seinen aktuellen gedankenstand über meinen mann zu berichten. seitdem gehts mir scheisse. so richtig. war ja bisher auch kein honigschlecken, aber das war der hammer. genau zur richtigen zeit. silvester. alle wollen feiern. keiner hat bock übers sterben oder leiden nachzudenken geschweigedenn jemandem beizustehen dessen mann es schlecht geht. das war mit abstand das beschissenste weihnachten plus silvester bis jetzt in meinem leben. immer wieder versuch ich alles zu neutralisieren, auch meine positiven schlüsse zu ziehen, aber in wirklichkeit will ich einfach nur alle anschreib und sagen: was soll das? es interessiert mich nicht! ich hau ab! ich will eine auszeit! und dann sobald ich ein bissl rauslass komm ich mir egoistisch vor...

kittylein1983
01.01.2017, 15:23
Ich stelle mich dann auch mal vor
Ich habe mich mit dem Krebs noch nie befassen müssen. Kenne mich deswegen auch gar nicht aus. Es geht um mein Schwager. 35 Jahre Nichtraucher hat die Diagnosse Lungenkrebs bekommen.Tumor ist inoperabel. Zusätzlich im Kopf mehr als 30 Metastasen
Vielleicht gibt es jemanden hier der mir Mut machen kann

Leni56
08.01.2017, 08:52
Da bin ich schon so lang registriert und stelle fest das ich mich noch gar nicht vorgestellt habe, sorry :eek: . Das hole ich jetzt nach:

Ich bin die Leni (fast) 52 Jahre alt und sowohl Angehörige (Mein Mann: Diagnose Kehlkopfkrebs 2008) als auch Betroffene (Diagnose Brustkrebs 2015). Wir sind seit 32 Jahren ein Paar und sind durch so manche Höhen und Tiefen gegangen. Mittlerweile lebt mein Mann mit seinen gerade mal 65 Jahren in einem Pflegeheim (Pflegestufe3) da ich ihn nach meiner Diagnose 2015 nicht mehr richtig versorgen konnte. Es war und bleibt eine sehr schwere Entscheidung für mich da ich nur äußerst ungern meine eigenen Grenzen akzeptiere. :embarasse Ich bin froh das es dieses Forum gibt und ich oft daran erinnert werde das es immer! Menschen gibt denen es weitaus schlechter geht. Das macht mir Mut am Ball zu bleiben und nicht aufzugeben!

LG Leni

Avelina
15.01.2017, 20:12
Hallo zusammen,

auch ich möchte mich gerne kurz vorstellen. Ich werde in zwei Wochen 27 Jahre alt und mein Papa (Jahrgang 1961) hat vergangene Woche Freitag die Diagnose Magenkarzinom bekommen (gering differenziertes tubuläres Adenokarzinom G2, intestinaler Typ nach Laurén; uT3, uN3, cMX; bisher keine festgestellten Fernmetastasen). Kommenden Donnerstag wird noch eine Bauchspiegelung gemacht, um zu schauen, ob im Bauchfell Metastasen vorhanden sind. Gleichzeitig wird dann auch schon der Port für die Chemo gelegt. Meine Oma (väterlicherseits) hat leider vor knapp 10 Jahren den Kampf gegen ein Magenkarzinom (diffuser Typ) verloren. Wir haben daher - soweit man das sagen kann - zumindest eine ungefähre Ahnung, was in den nächsten Tagen und Wochen mit der Chemotherapie und Magenentfernung auf uns zukommen kann.

Nachdem es erst hieß, dass bei Fund von Bauchfellmetastasen voraussichtlich nur noch eine palliative Chemotherapie durchgeführt wird, habe ich dank dieses Forums erfahren, dass es mit der HIPEC-Methode doch noch eine Option gäbe, die Bauchfellmetas zu operieren. Das gibt uns nun zumindest das Gefühl, nicht völlig fremdbestimmt zu sein und Donnerstag im schlimmsten Fall noch Handlungsmöglichkeiten zu haben. Seitdem geht es mir etwas besser und ich würde mich über einen weiteren Austausch mit Betroffenen und Angehörigen sehr freuen! Ich finde es klasse, dass es dieses Forum mit vielen wertvollen Informationen und vielen interessanten und hilfsbereiten Mitgliedern gibt.

Ich wünsche euch und euren Familien und Freunden alles Liebe und Gute!
Avelina

anja2503
27.01.2017, 07:28
Hallo, nun habe ich es auch geschafft, mich hier anzumelden, nach dem ich schon über 2 Jahre hier sehr viel mit lese....ich Stelle mich mal vor:ich heisse Anja, bin 46 Jahre alt, bin verheiratet und habe 5 Kinder, ( mit meinem jetzigen Mann 2 gemeinsame) , die beiden sind auch noch bei uns Zuhause, sind 13 und 15 Jahre alt, die 3 anderen sind schon erwachsen und Leben nicht mehr bei uns. Ich bin Angehörige, mein Mann hat im August 2014 die Diagnose vom Kleizelligen Lungenkrebs bekommen. Er hat 6 Chemotherapien, 34 brustbestrahlungen und 15 Kopf Bestrahlungen bekommen. Im März 2015 dann Reha. Bis Juni 2016 ging ihm das soweit gut, dann kam das rezidiv, wieder 3 mal Chemo, dann ct gemacht, Chemo Hatte gut angeschlagen, sollte vorsichtshalber noch 3 mal Chemo machen, wurde dann aber nach der 4. Chemo mit Grippe krank, hat die Chemo abgebrochen...das war im November 2016, im Dezember wieder ct, Tumore sind wieder am wachsen...Januar 2017 mit neuer Chemo ( topotecan) einmal wöchentlich, 3 Stück sind geschafft, nun liegt er mit Fieber flach....wir Können nur hoffen, das alles gut geht...LG Anja

Leonie 5155
27.01.2017, 12:14
Hallo, nun möchte ich mich kurz vorstellen. Ich bin hier ,weil in unserer Familie viele Angehörige an Krebs erkrankt waren oder sind um mich zu informieren und auszutauschen.
Es grüsst Leonie

Kegel
29.01.2017, 11:56
Hallo ich bin neu und ich bin mit nich sicher ob ich das alles hier richtig mache. Also ich bin sehr beunruhigt wegen meiner Tochter 43 Jahre. Sie hatte bei der Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt einen auffälligen Befund am Gebärmutterhals. Dieser wurde nach 6 Wochen nochmals untersucht und er war immer noch auffällig. Die Ärztin machte einen Termin für Konisation fast 3 Monate später. Der Termin steht noch an. Jetzt hat meine Tochter Schmerzen im Bein und geschwollenes Knie bekommen. Bei der Untersuchung sagte fragte sie der Arzt ob schon untersucht wurde ob Metastasen vorliegen sie verneinte. Jetzt mache ich mir große Sorgen sie hat 3 Kinder ob es doch nicht schon viel schlimmer ist als gedacht. Wir haben schon einige sehr nahestehende Angehörige an Krebs verloren

IveKay
01.02.2017, 16:11
Hallo. Auch ich möchte mich kurz vorstellen. Mein Name ist Ive (32 Jahre) und auch ich bin Angehöriger eines Krebspatienten. Mein Papa (Jahrgang 1955) Hat Ende Dezember die Diagnose Lebermetastasen und Peritonalkarzinom bekommen. Ausgelöst wurde dies wohl durch ein bereits behandelten schwarzen Hautkrebs. Dieser konnte noch vollständig entfernt werden. Er wurde zwar regelmäßig kontrolliert, es sei alles in Ordnung. Leider wurde jetzt eine andere Diagnose gegeben. Und diese ist weitaus schlimmer als der behandelte Hautkrebs. Ich muss dazu sagen, dass mein Papa seit über 25 Jahren Parkinson Patient ist . Dies macht die Behandlung nun umso schwieriger, da die Ärzte auf seine Vorerkrankung extrem Rücksicht nehmen müssen. Somit ist aktuell auch noch kein Therapieplan ausgearbeitet.
Nervlich hat mir diese Diagnose irgendwie den Boden unter den Füßen weg gerissen. Mein Papa war in unserer doch recht kleinen Familie immer der Mittelpunkt. Und seit ich denken kann, bin ich auch ein richtiges Papakind. Ich glaube das ist auch der Grund , Warum es mir so schwer fällt, die Diagnose zu akzeptieren. Ich bin aus Zufall auf dieses Forum gestoßen, wenn man als Angehöriger doch immer noch die Hoffnung hat auf irgend einen Ansatz zu treffen, Der schon morgen eine so genannte Wunderheilung in Gang setzt. Leider habe ich diese bisher nicht finden können. Dafür aber dieses Forum, hier erhoffe ich mir persönlich ein bisschen Austausch und Trost in dieser schweren Zeit. Ich denke, dass man sich als Angehörige da eher unterstützen kann, als dass Freunde können, die selbst so einer Situation nicht kennen. Liebe Grüße Ive

dast
09.02.2017, 19:58
Liebe alle,

ich bin Daniela, 25 Jahre alt und auf der Suche nach Austausch, es geht mir akut furchtbar schlecht, meine Mama hat im November die Diagnose Lungenkrebs bekommen, seitdem Tiefschläge ohne Ende, heute Nachmittag von einer Oberärztin die Prognose auf nur noch palliativ bekommen, keine Ahnung wie lange. Sie ist 52 und von 100 auf fast 0 in den paar Wochen immobil, pflegebedürftig geworden, sitze an meinem Schreibtisch und kann es einfach nicht fassen geschweige denn aufhören zu weinen. Hilfe was passiert da nur

Jogybaer
12.02.2017, 18:40
Hallo, ich bin der Jürgen und komme aus der schönen Stadt Weimar.
im Oktober 2016 wurde bei meiner Frau ein metastasiertes Bronchialkarzinom Tx Nx M1 (aszinäres Adenokarzinom G2 festgestellt. Seit dieser Zeit lebe ich mehr oder weniger im Ausnahmezustand. Im Dezember 16 wurd nach der 3.Chemo festgestellt, dass sich der Tumor um ca.50% zurückgebildet hat.Ebenfalls sind die Metatasen in Kopf (2) und im Oberschenkelknochen kleiner geworden. Leider verträgt sie die Psychomittelchen die man ihr gegen die Ängste gibt nicht so gut, so dass ich sie jedes mal nach kurzem Aufenthalt wieder in die Klinik bringen musste. Jetzt ist sie wieder in der Klinik, und diesmal wurde sie so stark sediert, dass man sich kaum mit ihr unterhalten kann, und auch ihre Merkfähigkeit hat stark gelitten.