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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Symptome: Habe ich Darmkrebs .. bitte NUR hier schreiben


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Nicole15
29.06.2012, 14:45
Hallo Loug!

Schön, dass sich alles wieder normalisiert hat. Wenn man hier die Beiträge liest, dann kann einem schon Angst und Bange werden. Sei einfach glücklich und froh, alles ist gut und Du bist gesund. Und so schlecht ist das nicht, wenn man gut auf seinen Körper hört und auf ihn achtet...

LG Nicole

thphilipp
02.07.2012, 12:33
Hallo,

Ich glaube ich gehöre nun leider auch hierher. Ich hatte heute morgen eine Magenspiegelung. Bei der Besprechung wurde gesagt,mdass ich einen Tumor im Zwölffingerdarm (Duodenum) unklarer Dignität habe. Ich glaube ich habe Krebs.

Sie konnte nicht eindeutig sagen was es ist ich solle aber noch eine Endosonografie machen mit Stanzbiopsie, m zu erfahren was es ist. Sie tippt auf GIST Stroma Tumor.

Hat jemand Infos ??

Kimba49
02.07.2012, 20:50
Hallo,

manchmal weiß man gar nicht was man schreiben soll, weil der Anlass sich hier kennen zu lernen doch sehr traurig ist.
Aber noch hast du doch noch keine endgültige Diagnose, wenn ich dich richtig verstanden habe. Ich weiß man hat die pure Angst im Nacken sitzen. Das kennen wir alle hier. Bei mir zieht sich das jetzt schon über 2 Jahre hin. Habe ein Rektumkarzinom gehabt. Wenn du fragen hast oder nur reden möchtest bist du hier gut aufgehoben. Ich kann sehr gut nachvollziehen unter welcher Angst du jetzt stehst.

LG
Kimba

thphilipp
03.07.2012, 08:38
Angst ist gar kein Ausdruck mehr dafür. Meine Frau holt gerade vom Hausarzt Beruhigungstabletten für mich ich halte das sonst einfach nicht mehr aus.

Die Diagnose steht noch aus, das ist richtig, aber für mich ist nach langer Recherche im Internet alles klar. Ausserdem ist der Tumor schon 1,5 cm gross bei der Spiegelung. In Wirklichkeit ist er wahrscheinlich mindestens doppelt so gross nd vielleicht hinter dem Darm noch viel mehr.

Ich weiss einfach nicht weiter. Ich weiss nicht was ich machen soll, kann keinen klaren Gedanken mehr fassen.

crab
03.07.2012, 10:59
Hallo thphilipp,

nun lass doch mal die Kirche im Dorf.
Obwohl Du noch keine genaue Diagnose hast, gehst Du auf
Internetsuche. Und genau hier liegt doch der Hund im Pfeffer
begraben. Du steigerst Dich in Dinge hinein, die doch noch gar-
nicht bewiesen sind.
Wenn Deine Ärztin bei der Spiegelung schon eine verdächtige
Stelle gefunden hat, wahalb nimmt sie dann keine Gewebe-
probe wie es üblich ist? Statt dessen erzählt sie Dir irgend-
etwas über gist, was unverzeihlich ist. Diese Tumorart ist so
selten, dass selbst erfahrene Gastrologen dies ohne Gewebe-
probe nicht beurteilen können.
Vergiss alles, was Du im INet gelesen hast und beruhige Dich
erst einmal.

LG Wolfgang

thphilipp
03.07.2012, 11:40
Hallo,

Beruhigt habe ich mich heute mit Atosil Tropfen, anders ging es einfach nicht mehr.

Eine Probe von der Oberfläche ist ja genommen worden, aber sie sagt, das der Tumor unter der Schleimhaut liegen wuerde (submukös). Und nur tiefer könnte man genau nachschauen. Wenn der eindeutig gutartig gewesen waere, haette sie bestimmt etwas gesagt.

Aktuell habe ich auch immer anfallsartig ein rotes Gesicht, Hals und Oberkörper. Vielleicht ist es auch ein Karzinoid

crab
03.07.2012, 15:06
Hi,

Dein rotes Gesicht, Hals und Oberkörper können Nebenwirkungen
von Atosil sein. Im Beipackzettel wird von schweren Hautirritationen geschrieben.

Selbst wenn der Tumor in tieferen Schichten liegen sollte, hat
er die gleichen Strukturen wie an der Oberfläche. Ich habe noch
nie gehört, dass 2 verschiedene Tumore übereinander liegen.

Warte doch erst einmal das Ergebnis der Gewebeproben ab,
bevor Du Dich verrückt machst.

Übrigens halte ich in Deinem Fall eine Selbstmedikation mit
Beruhigungsmitteln sehr gewagt.

LG Wolfgang

Kampfküken
03.07.2012, 17:39
Hi,
hier möchte ich auch mal meinen Senf zugeben:
Also,wenn mir ein Arzt sowas sagen würde,von wegen evtl. und überhaupt...
ich würd auch wahnsinnig werden.Leute,mal ganz ehrlich...
Und zu Dir,thphilipp: Die Wartezeit,ob oder ob nicht,ist sicher verdammt schwer.
Aber das haben wir alle durch und Dich mit Beruhigungsmitteln "zuzudröhnen"
ist bestimmt nicht der richtige Weg.
Versuch Dich mehr auszutauschen.Niemand wird Dir sagen:Mach Dir keinen Kopp,das ist schier unmöglich.
Nur muß nicht hinter jedem Krebs der Schlimmste stecken,es gibt ja auch gutartige.
Ich wünsche Dir jedenfalls,daß Dir das Schlimmste erspart bleibt.
LG,Kampfküken

thphilipp
03.07.2012, 19:28
Danke für Eure Nachrichten.

Ich habe heute so viel gelesen und mit mir verglichen, dass für mich die Diagnose fetsteht, ich also nur die Bestätigung bekommen werde.

@crab

Die Hautrötungen waren vorher schon da, seit Wochen.

Nicole15
03.07.2012, 19:45
Hallo thphilipp!
Also was Du alles im Netz findest, macht Dich nur noch verrückter!!! Sicherlich will man wissen woran man ist, aber bei Krebs gibt es so viel Facetten... Kannst Du nicht nochmal Deine Ärztin kontaktieren und genauer nachfragen? Ist natürlich eine besch... Zeit jetzt in der Luft zu hängen....
Drück Dir auf jeden Fall die Daumen, dass es sich alles zum Gute wendet!!

LG Nicole

thphilipp
03.07.2012, 20:35
Danke Nicole15,

Ich habe heute nochmals mit der Ärztin gesprochen, sie sagte sie könne nicht sehen was es ist. Es könne alles sein.

Und im Netz findet man die Worte, das gutartige Tumore im Duodenum zu selten sind. Ich denke das wird wieder eine schlaflose anacht.

Kampfküken
03.07.2012, 20:37
Ok,paß auf:
Für den Fall,daß es wirklich richtig fies schlimm werden sollte...
Es gibt Ärzte,Leute,die Dir den Kopp zurechtrücken,und sicher auch einige Leute,die für Dich da sind,so gut es geht.
Du brauchst ´ne ganze Menge Kraft,aber die hast Du,
ganz bestimmt.
Mir zog die Diagnose,wie allen anderen auch,den Boden unter den Füßen weg.
Und man kann sich nicht mit dem Gedanken abfinden.
Aber mit der Zeit lernst Du zu kämpfen und es geht Schritt für Schritt weiter.
Ich habe sehr wenig Geduld,noch nie gehabt und bei mir geht das auch schon seit eineinhalb Jahren.
Und ich könnte heut noch kot... und frag mich:Warum ich?
Aber so ist es nun mal und jeder muß damit fertig werden.
Es ist ungerecht,aber danach fragt keiner.
Mach Dich nicht verrückt,warte erstmal ab.
:pftroest: und lg.Kampfküken

thphilipp
03.07.2012, 22:07
Danke für Deine schönen Worte. Ich weiss noch nicht, wie den Tag morgen überstehen soll.

Kampfküken
04.07.2012, 09:58
Guten Morgen,
ich hoffe,Deine Nacht war etwas ruhiger.
Man weiß gar nicht,was man schreiben soll,was man für Worte finden soll,die Dich ein wenig beruhigen.
Ich wünsch Dir,daß Du den Tag gut überstehst.
Hab Dir die Sonne bestellt :)
Ganz liebe Grüße

thphilipp
04.07.2012, 18:30
Hallo,

War heute im Krankenhaus in Paderborn beim Oberarzt wo eine Endosonografie gemacht werden sollte. Zuerst wurde die Magenspiegelung gemacht. Zur Endosono kam es erst gar nicht mehr. Der Oberarzt sagte, da ist nichts, nur ein Fleischknopf oder ähnlich.

Was soll ich nun machen, glauben ?? Der eine sagt, da ist ein Tumor, der andere sagt, da ist nichts besonderes.

Ich bin jetzt weiterhin total fertig.

Nicole15
04.07.2012, 18:42
Hallo thphilipp!

Hast Du denn noch mit dem Arzt gesprochen, oder war er nach der Untersuchung sofort wieder weg? Was für Probleme hast Du denn überhaupt, das Du die Magen- und Darmspiegelung bekommen hast? Ich wäre auch tierisch unsicher an Deiner Stelle....

LG Nicole

beowulf
04.07.2012, 22:17
Hallo thphilipp,
eigentlich solltest du jetzt doch zufrieden sein, wenn der Oberarzt dir sagt das alles in Ordnung ist, denn ich glaube er sollte es besser beurteilen können als du. Mich wundert es sowieso, das nach 2 Tagen die Magenspiegelung wiederholt wurde, aber irgendwie habe ich das Gefühl, das du keinem Arzt glaubst, der die sagt du bist gesund.
Du hattest ja schon im Dezember eine Darmspiegelung und dann im Januar eine Magenspiegelung , MRT, MRCP und noch 3 mal Ultraschall und die Ärzte haben bestätigt das alles in Ordnung wäre.
Trotzdem hattest du im Juni schon wieder Angst Magenkrebs oder Darmkrebs zu haben.
Wenn ich dann sehe das andere Forumsmitglieder dir mit ihren Antworten Hilfe und Trost spenden wollen, obwohl es sie selber viel schwerer getroffen hat, würde ich mich nach dieser Diagnose etwas zurückhalten.

Aber ich glaube ich sollte jetzt lieber meinen Beitrag beenden bevor ich noch gegen die Anstandsregeln verstoße.
Gruß an Alle die wirklich Hilfe brauchen, egal ob Betroffene oder Angehörige!

thphilipp
10.07.2012, 09:04
Hallo,

ich habe die Untersuchungen ja nun nicht aus Spass gemacht, sondern weil ich starke Magenprobleme (Bauch) habe. Dann wurde eine Magenspiegelung gemacht und dort wurde gesagt, da wäre ein Tumor im Duodenum. Deshalb bekam ich eine Überweisung nach Paderborn zum Oberarzt, der dann eigentlich die Endosono machen sollte, zu der es dann nicht kam.

Nur deshalb ist es für mich sehr schwer, ruhig zu bleiben. Erst fällt das Wort Tumor, dann Krankenhaus und dann soll da nichts sein. Ein bisschen komisch ist das doch schon.

thphilipp
10.07.2012, 14:03
Hallo,

hinzu kommt, dass ich schon mehrfach Magenspiegelungen hatte und keiner bisher etwas von einer Nebenpapille erwähnt hat, geschweige denn von einer prominenten Papille.

Darker1909
11.07.2012, 20:19
Hallo zusammen ich schreibe jetzt einfach mal drauf los. Klar ihr seid keine Ärzte aber vielleicht wisst ihr ja was:)
Also ich bin 29 Jahre und hatte eigentlich schon immer wenn ich Stress hatte Magen oder Darmbeschwerden. Also vor knapp 2 Wochen fing es morgens beim Aufstehen an. Hatte starke Bauchschmerzen die auch bis her noch nicht besser geworden sind, fühlte mich matt und hatte auch leicht erhöhte Temperatur. Die Bauchschmerzen habe ich übrigens schon seit längerer Zeit allerdings nur morgens und beim Wasser lassen wurden sie besser. Diesen Morgen allerdings nicht. Ich bin nach 3 Tagen Schmerzen zum Arzt gegangen und der hat mir Blut abgenommen. Er meint das man eventuell eine Darmspiegelung machen muss. Hatte schon seit langer Zeit immer mal wieder mit Magen und Darm zu kämpfen ( Magenspiegelung und Darmspiegelung hatte ich alles schon einmal)
Am nächsten Tag sagte er mir dann das meine Leukozyten erhöht sind und das ne Entzündung im Körper wäre. Von der Darmspiegelung wolle er mir aber abraten das dass nicht ganz ungefährlich wäre. Dann fragte er ob es Darmkrebs in meiner Familie geben würde. Das verneinte ich. Dann hat er mich nach Hause geschickt und gemeint ich solle abwarten. Naja bis jetzt ist es nicht wirklich besser geworden. Habe immer noch Bauchschmerzen. War gestern beim Internisten der hat ne Darmspiegelung für nächsten Mittwoch angesetzt. Stuhl ist normal also kein Durchfall. Muss nur unheimlich oft auf die Toilette. Gestern 6 mal, kein Blut oder so. Was könnte das sein kriege langsam echt Panik?

Michel44
11.07.2012, 20:40
Guten Abend,
auch ich habe Darmkrebs. Genauer gesagt, den sehr seltenen Dünndarmkrebs.

1. Regel : Kühlen Kopf bewahren und mehrere Ärzte fragen.
2. Regel : alternative Krebstherapie mit ins Kalkül ziehen, sofern die Kasse mitspielt oder der Geldbeutel.

Zu meiner Geschichte : Zufallsfund Krebs bei mir im November 2011. Krankenhaus, suche nach der Diagnose. Ergebnis positiv, d.h. Darmkrebs metastasierend. Mein Todesurteil lt. Schulmedizin.
1 Phase Chemo mit Antikörpern. Alle 14 Tage eine neue Portion. Insgesamt 4 Stück. Schwere Nebenwirkungen. Aber Erfolg, die Metastasen sind sehr viel kleiner geworden.
Wechsel zur Alternativen Medizin. Schonende Behandlung mit Erholung von der Chemo.
1. Kontrolluntersuchng : keine neuen Metastasen
weitere Behandlung auf dem bekannten Wege. 2. Kontrolluntersuchung
Metastasen sind kleiner geworden, Tumormarker sind normal. Behandlung wird fortgesetzt.

Fazit. von einer Einschätzung der Schulmediziner von 1% als Überlebensrate bin ich nun bei 80%.

Ist das denn nicht mutmachend ?

Michel44

Nicole15
11.07.2012, 20:49
Hallo Michel44!!!

Das stimmt wirklich, sehr mutmachend. Auch wenn die Mediziner Dir bestimmt für eine gewisse Zeit den Mut genommen haben. Für mich ist eine Mischung von Schulmedizin und Naturheilkunde das Beste und die Psyche muss auf jeden Fall mitspielen. Mach weiter so und ich drücke Dir die Daumen, dass es weiterhin so gut läuft mit der Therapie!!!

LG Nicole

Jutta
12.07.2012, 11:40
Hallo,

auch hier, alle Werbung für sog. Alternativtherapien die gegen die Nutzungsbedingunngen verstoßen wird umgehend gelöscht.

Solche Aussagen, daß man mit den angewandten Therapien geheilt wurde, bitte ich extremst vorsichtig anzunehmen.

Nach fast 50jähriger Bekanntschaft (und Tätigkeit in diesem Bereich), besonders mit Darmkrebs und all den sogenannten wundersamen alternativen Therapien, hat sich in Studien ( und sehr viel persönlichem Erfahrungsumfeld ) herausgestellt, daß viele dieser Alternativtherapien keine Wirkung haben. Im Gegenteil, sie können der Schuß nach hinten sein und zudem endet man mit leerem Bankkonto.

monschie
12.07.2012, 15:46
Hallo,......
Nach fast 50jähriger Bekanntschaft (und Tätigkeit in diesem Bereich), besonders mit Darmkrebs und all den sogenannten wundersamen alternativen Therapien, hat sich in Studien ( und sehr viel persönlichem Erfahrungsumfeld ) herausgestellt, daß viele dieser Alternativtherapien keine Wirkung haben. Im Gegenteil, sie können der Schuß nach hinten sein und zudem endet man mit leerem Bankkonto.

Wenn das wirklich " der Bringer ist oder sein würde ", die Krankenkassen wären die ersten die dann aus Kostengründen auf diesen Zug aufspringen würden.

Hatte mich vor 2,5 Jahren, zu Beginn meiner Darmkrebserkrankung auch damit mal auseinandergesetzt. Bin aber schon am Anfang meiner Chemo-Strahlenbehandlung zu dem Schluß gekommen, ab damit in die Märchenkiste.
Dieser Eindruck hat sich bis heute immer mehr verstärkt.
Nach allem , 2 Jahre danach, Kopf freimachen, Leben umkrempeln und viel Sport treiben.

cu monschie

S.Kinal
30.07.2012, 17:55
Hallo zusammen,

auch ich schreibe jetzt einfach mal drauf los, obwohl ich weiß das ich hier vorab keine Diagnose bekommen kann. Ich möchte einfach nur mal meine Ängste aufschreiben, am liebsten würde ich ja mit jemandem reden, aber das ist im Moment nicht möglich.
Ich habe im Februar glaub ich schon mal hier geschrieben, da allerdings im Forum Gebärmutterhalskrebs.
Ich habe immernoch Probleme und es wurde noch keine Diagnose gestellt, meine Schuld, denn ich bin nicht zur Darmspiegelung gegangen.

Nochmal kurz meine Geschichte, seit November letzten Jahres habe ich ein Druckgefühl im rechten Unterbauch. Da ich etwa 8 Jahre nicht bei einem Frauenarzt war, habe ich mir Sorgen gemacht das es etwas Gynäkologisches ist.
Ich bin im Februar erst zum Hausarzt gegangen, der hat ein Blutbild gemacht, dort waren der FE wert und der GPT wert erhöht. Als er die Werte sah, meinte er erst : Sieht doch alles garnicht so schlimm aus ( FE darf 30,5 ist 35,5 und GPT wert darf bis 35, ist 36).
Dann hat er ein Ultraschall von meiner Leber gemacht und sagte : Sofort ab zur Darmspiegelung. Ich habe nicht gefragt ob er in der Leber etwas gesehen hat....ich Dummerchen, heute werde ich verrückt wegen seiner Aussage.
Nun gut, ich nahm erstmal den Mut zusammen und ging zur Frauenärztin, dort war zum Glück alles in Ordnung.

Ich war vollkommen erleichtert und versuchte das Druckgefühl und das Zippen im Unterbauch zu verdrängen. Es sind auch keine dollen Schmerzen, wenn ich wüßte es ist nichts schlimmes, könnte ich ohne weiteres damit Leben.
Am letzten Mittwoch habe ich wegen Kopfschmerezn eine Aspirin genommen....ich bekamm nachts sehr starke Bauchschmerzen und am nächsten morgen hatte ich beim Stuhlgang Blut im STuhl. Da geriet ich in Panik, bin sofort zum Internisten, erzählte meine Geschichte. Er fragte natürlich nach familären Vorerkrankungen.....ja, meine beiden Eltern haben Darmkrebs, meine Mutter bekam es mit 71 Jahren, mein Vater ein Jahr später, mit 72 Jahren. Meine Mutter wird nur noch paliativ behandelt, (darüber habe ich auch hier geschrieben), bei meinem Vater war es noch früh genug, eine Abtragung während der Koloskopie hat gereicht.
Der Arzt sagte: Na zum Glück haben sie ja kein Blut im Stuhl.....meine Antwort: Doch, seit heute.
So, nun habe ich übermorgen einen Termin zur Darmspiegelung und bin fix und fertig. Gestern abend hatte ich nochmals Blut im Stuhl, und zwar zu anfang, nicht wie man immer liest, das es bei Hämorhoiden zum Schluß kommt.

Ich bin 42 Jahre alt, der Doc meinte, bei meiner Vorgeschichte würde man ohne Beschwerden erst ab 50 eine Spiegelung machen. Ich hoffe ich komme noch früh genug....der Satz des HAusarztes macht mich so fertig nachdem er meine Leber gesehen hat.
Ach man, ich weiß das es euch auch allen so ging und bestimmt bei jeder NAchunersuchung noch immer so geht.....ich habe so ANgst vor dem ergebnis.....wenn der Hausarzt im Februar Metas gesehen hätte...müsste es mir dann nicht schon schlechter gehen? Komischerweise ist mein Druckgefühl und mein Ziepen seit drei Wochen vollkommen vorbei.
Danke fürs ausjammern dürfen :)
Gruß

Jessicatheresia
30.07.2012, 19:31
Hallo,
mein Vater ist an Darmkrebs verstorben, ich bin 41 Jahre alt, und ich soll laut Ärzten alle 4 Jahre zur Magen-Darmspiegelung gehen! Deshalb- auch ohne Beschwerden ab zur Untersuchung!!!
Alles Gute,
Jessica.

S.Kinal
30.07.2012, 19:46
Hallo,

ja, ich habe ja Mittwoch einen Termin zur Spiegelung, deshalb bin ich ja so fertig.

Jessicatheresia
30.07.2012, 23:03
Hallo
ja, das hatte ich ja gelesen. Ich meinte, nur grundsätzlich...
Solche Beschwerden wie Du hatte ich auch mal, da war es ein geplatztes Magengeschwür, dass ich durch Bakterien hatte. Ich drücke Dir die Daumen, auf dass es bei Dir auch etwas " harmloses" ist!

S.Kinal
31.07.2012, 16:00
Ach so, dann hatte ich das falsch verstnaden. Vielen lieben Dank fürs Daumen drücken

S.Kinal
01.08.2012, 10:47
Hallo zusammen,

nun bin ich wieder Zuhause. Die Spiegelung war nicht schlimm, obwohl ich mir nur ganz wenig Sedierung habe geben lassen. Also alle die das vielleicht noch vor sich haben, davor braucht man echt keine Angst haben, und das sage ich, obwohl ich der größte Schisser bin :)

Leider weiß ich nicht wie es bei mir aussieht....man hat einen Polyp enfernt, auf dem Zettel zur Nachsorge steht, 28 cm, aber das kann nicht sein, denke da fehlt ein Komma ( hoffe es zumindest). Am Ende der Untersuchung sagte der Arzt, er hat einen Polyp entfernt und ich habe gefragt ob er verdächtig aussah. Seine Antwort war : Überhaupt nicht!

Ich wollte meine Blutergebnisse wissen, weil ich ja einen erhöhten Leberwert hatte im Februar, darauf sagte der Arzt, ich soll mir einen Termin dazu geben lassen. Nun hab ich wieder bammel....er hätte doch einfach sagen können...Alles ok.

Nun gut, das war erstmal der neuste Stand, das fürchten geht also erstmal weiter...
Lieben Gruß

beowulf
01.08.2012, 12:19
Hallo S.Kinal,
gut zu hören, daß die Spiegelung so abgelaufen ist, und das Ergebniss hört sich doch nicht wirklich schlecht an. Den Polypen während der Koloskopie zu entfernen ist eine normale Vorgehensweise.
Was die 28 cm bedeuten weiß ich nicht wirklich, aber ich glaube damit meint man die Lage im Darm, denn wenn ich meine Magenspiegelung habe, steht im Bericht bei einem Befund dann auch immer, 37cm oder 15 cm ab Zahnreihe, um die genaue Position zu wissen.
Die Blutergebnisse würde ich mir direkt in der Praxis kopieren lassen, das wurde bei mir auch immer anstandslos gemacht, der Arzt selber hat natürlich nie Zeit. Wenn du jetzt bis zum nächsten Termin wartest machst du dich nur wieder verrückt, und auf die Histo mußt du ja sowieso eine kleine Woche warten, und vorher macht es sowieso keinen Sinn einen Termin zu machen.
Auf jeden Fall hört sich das alles garnicht so schlecht an, und das einzige was du diese Woche noch machen kannst, sind die Blutergebnisse zu holen und dann erst mal den Rest der Woche an was anderes zu denken!!!
LG Jens

S.Kinal
01.08.2012, 12:50
Hallo Jens,

danke fürs Daumen drücken. Ja, das mit der Position im Darm hat mir schon netter Weise jemand per pn geschrieben.....bin ich ja im Leben nicht drauf gekommen, klingt aber sehr logisch. Das Gute daran ist, dann ist es wohl nicht an der Stelle die mir immer so Kummer macht, denn die liegt in etwa auf Blinddarmhöhe.
Ich wollte heute morgen die Ergbnisse mitnehmen, habe sie aber nicht bekommen, weil der Doc die Ergebnisse mit mir am Dienstag zusammen mit dem Histologischem Befund besprechen will. Ist vielleicht auch besser so, wenn da wieder etwas nicht stimmt würde ich wieder verrückt machen und hätte keinen Ansprechpartner. So habe ich jetzt hoffentlich erstmal eine kleine Pause.
Ich werde am Wochenende mit ein paar Freunden grillen um mich abzulenken, ist ja auch tolles Wetter.
Ich drücke Dir ganz fest die Daumen für Dein morgiges Ergebnis und hoffe Du kannst danach auch erstmal wieder etwas abschalten!

Lieben Gruß,
S.

S.Kinal
07.08.2012, 15:00
Hallo zusammen,

ich habe heute morgen mein Ergebnis bekommen. Es ist alles in Ordnung, mein Polyp war 8mm groß und harmlos. Mein Leberwert ist auch wieder ok, es sind ein paar andere Werte nicht in der Norm, aber der Arzt meinte das sei kein Grund zur Beunruhigung.
Ein wenig stutzig macht mich, das er gesagt hat, ich habe jetzt 10 Jahre Ruhe. Ich meine, es ist ein Polyp gefunden worden, wenn auch gutartig und beide Eltern haben Darmkrebs. Wäre es da nicht ratsamer alle 3 Jahre zu gehen?
Ich weiß natürlich auch noch nicht wo mein Problem im Bauch her kommt, aber heute ist mir das erstmal egal...es ist nichts gynäkologisches und nichts im Darm, also egal!
Vielen lieben Dank an alle Daumendrücker!
Ich wünsche jedem Einzelnen der dieses Forum gefunden hat, weil er sich genauso verrückt gemacht hat wie ich, ebenso gute NAchrichten wie ich sie bekommen habe und jedem Betroffenen ganz viel Kraft auf dem mühsamen Weg zur Heilung!
Liebe Grüße, S.

conny00
08.08.2012, 11:13
Hallo,

wollte mich ein wenig beruhigen da ich derzeit doch sehr nervös bin.
Ich fang mal vorne an:
Seit Jahren habe ich wiederkehrende Magenschleimhautentzündungen und gutartige Geschwüre. Helio Bacter und Darmentzündungen. Immer regelmäßig zur Spiegelung und mit guter Medikation immer recht schnell alles im Griff.

Seit der letzten Darmspiegelung letzten Jahres, entdeckte ich einen Knubbel am After, noch recht klein und eigentlich nur unter "Druck" zu erkennen.

Meine Ärztin konnte ihn in entspanntem Zustand gar nicht entdecken und meinte, es könne von der Spiegelung sein, daß sich eine kleine Hämorride gebildet hätte. Gut, eine Erklärung war da.

Dieser Knubbel verhielt sich monatelang ruhig, ich spürte ihn, er wurde teilweise auch größer aber machte keinerlei Probleme.

Nun letzte Woche nach Stuhlgang und einer anschließenden heißen Dusche spürte ich plötzlich enorme Schmerzen und ein heftiges Fremdkörpergefühl....als ich fühlte, war dieser Knubbel auf Kirschgröße angeschwollen, blau/rot und tat höllisch weh.

Ich tippte auf eine Analvenenthrombose, da es ja unter Druck (Stuhlgang) so anschwoll. Ich behandelte mit Heparinsalbe doch bisher ohne Erfolg. Im enstpannten Zustand verkleinert sich der Knubbel doch unter Druck schwillt mittlerweile der ganze Afterring an...sieht grausam aus,....Struktur wie ein Brokkoli mit vielen kleinen Knubbeln.

Habe nun einen Termin beim Proktologen gemacht. Die Schmerzen sind mittlerweile sehr erträglich, leichter juckender Schmerz.

Natürlich weiß ich von dem Analkarzinom und wollte mal fragen, wie sich dieser bemerkbar gemacht hat bei Euch. Die Wartezeit bis zum Arzttermin ist doch lange und da gehen einem alle möglichen Gedanken durch den Kopf.

Vielen Dank für ein paar Erlebnissberichte und Erfahrungen.

Gruß Conny

karin123th
13.08.2012, 22:16
Hallo Zusammen,
Erstmal weiß ich nicht genau ob ich in diesem Tread richtig bin und ich hoffe es antwortet mir jemand.
Also ich bin 37 Jahre, habe drei Kinder einen Mann und seit Juni unheimliche Angst an Darmkrebs zu Leiden. Denn seit diesem Zeitraum leide ich unter Verstopfung, was ich sonst noch nie hatte, sondern ich hatte immer mehrmals am Tag Stuhl. Außerdem ist jedesmal wenn ich Stuhlgang habe, ist oft erst nach 4 - 5 Tagen ein paar kleine Köttel, frisches Blut dabei und auch sehr oft Schleim. Oft klappt es mit dem Stuhl gar nicht und ich muss Laxantien nehmen, obwohl ich mich sehr gesund ernähre, mich viel bewege und viel trinke. Oft habe ich bei Stuhlgang starke Schmerzen, dann wieder gar keine. Blut ist aber immer dabei. Außerdem habe ich oft sehr übelriechende Blähungen So schlimm dass mir selbst davor Graust.
Habe nun von meiner Gyn. Eine Überweisung zur Darmspiegelung bekommen. Termin ist am 11.9.
Hatte vor ca. 6 Jahren schon ,mal eine wegen unklarer Bauchschmerzen,da war aber alles in Ordung. Kann das nun sein dass sich doch in so kurzer Zeit ein Karzinom gebildet hat?
Ich habe echt sehr große Angst ,vielleicht könnt ihr mich ja etwas beruhigen.
Bis später
Karin

hope38
14.08.2012, 08:25
Hallo Karin
leider denke ich, dass Dir nichts übrig bleibt, als zu versuchen, ein wenig das Gedankengewusel runterzuschrauben und die Untersuchung abzuwarten... Ich weiß, das ist sehr schwer, aber bis dahin ist alles nur Spekulation und macht Dich nervös.

Es gibt eine Vielzahl von Erkrankungen, die Probleme im Darm machen können und es muß wirklich nicht immer Krebs sein.

Ich wünsche Dir ein gutes Ergebnis und eine effektive Behandlung, damit es Dir bald wieder besser geht!

Viele Grüße
hope

m_k
14.08.2012, 20:45
Hallihallo

Ich habe ein wenig angst wegen Darmkrebs. Vielleicht kann mir jmd. helfen oder mir eine ANtwort geben. Hier meine Vorgeschichte:

Vor Ca 5 jahren hat es angefangen mit meinem Bauch. Im linken unteren teil des Bauches immerwieder starke schmerzen (diffus) mit starken blähungen, müdigkeit, durchfall, verstopfung... usw. Der Gang zu Ärtzen hat angefangen. Ziehmlich anfangs habe ich eine Magendarmspiegelung gemacht, jedoch ohne befund. Später wurde durch naturpraxis Zölliakie festgestellt. Diät brachte keine Besserung. DIe beschwerden wurden immer mal wieder ein wenig besser, dann wieder fast jeden Tag.

So ging es die Jahre durch bis jetzt. Nun bin ich wieder in behandlung bei einem Komplementärartzt. Der hat festgestellt das sich alles immer sehr entzündet vorallem im Dickdarm. Ebenfalls hat er nun noch eine Eiweissallergie getestet- und verschiedene Pilze und Parasiten im Darm.

Habe eine Darmsarnierung gemacht und Diät. Es trat aber wieder keine Besserung ein, oder nur sehr wenig. die letzen tage hatte ich nun einmal einen starken punktuellen Schmerz links im Unterbauch neben dem bauchnabel. Konnte fast nicht mehr aufstehen und es wurde richtig hart. (ca für 10 min) dann löste es sich wieder. Auch habe ich Nachtschweiss, starke Müdigkeit und erschöpftheit immernoch, sehr kraftlos, die Haut ist unrein. kopfschmerzen immer wieder, völlegefühl und der Stuhl hat vielfach Mengen an weissem Schleim,übler Geruch und ich dachte auch schon dass er komisch rot ist. (die letzen Tage aber wieder normal)



Was meint ihr, lohnt es sich nocheinmal für eine Darmspiegelung? Vielleicht hat jmd. ja ähnliche Symptome... ich wäre echt dankbar, weil die Ratlosigkeit ziehmlich gross ist.....


Liebe Grüsse

karin123th
14.08.2012, 21:23
Hallo Hope,
Vielen Dank für Deine Antwort. Ja da hilft nur Warten. Aber ruhig dabei bleiben ist ziemlich schwer.. Und mit jedem Tag schwerer,zumal sich die Symptome nicht ändern.
LG Karin

Arsinoe
14.08.2012, 22:11
Hallo Karin
Ja, Warten ist sehr schwer! Aber oft gibt es keine Alternative.
Leider kann ich zu deinen Symptomen nichts sagen.
Hatte lange gar keine Symptome, und danach eher unspezifische. Erst nach 2 Monaten falscher Behandlung, und in "letzter Sekunde" wurde bei einer Darmspiegelung die Ursache gefunden.
Aber, wie hope sagt, es muss nicht sein, dass du Darmkrebs hast.
Versuch dich abzulenken so gut es geht!
:pftroest:
Liebe Grüsse
Arsinoe

PS: Würde ev. zur Notaufnahme der Klinik gehen und eine frühere Darmspiegelung verlangen. Mir hat es das Leben gerettet nicht zuzuwarten, bis die vorgesehene Magenspiegelung stattfand, die eh nix gebracht hätte.

anita_
14.08.2012, 23:55
Hallo Karin,
bitte nicht warten,lieber andere Klinik suchen,weil Krebs sich schnell im Körper ausbreitet.je schneller desto besser.mach nicht gleiche unseres Fehler,wir haben auf den Termin lange gewartet und dann war es...

liebe grüße
anita

Jutta
15.08.2012, 06:45
Hallo Anita,

der Darmkrebs wächst nicht schnell!

Gerade der Darmkrebs ist die Krebsart, welche bis zu 10 Jahre vor sich hinwächst ohne daß es Anzeichen darauf gibt.

Werden Metastasen festgestellt sind auch diese schon länger vorhanden, nur sind diese bei bildtechnischen Aufnahmen erst ab einer bestimmten Größe sichtbar.

Das bedeutet ein paar Wochen sind hier nicht wirklich ausschlaggebend. Somit hat jeder genug Zeit sich zu informieren und evtl. auch eine Zweitmeinung einzuholen.

Bitte informiere dich richtig, bevor du hier den angstvollen Schreibern unnötige Angst einjagst, danke!

Arsinoe
15.08.2012, 13:10
Hallo Jutta

Das dachte ich auch, dass Darmkrebs langsam wächst.
Mir sagten die Ärzte aber, dass mein Darmkrebs, der einen Durchmesser von 11 cm hatte (!) wohl innerhalb 1, allen falls 2, Jahr(en) "entstanden" ist. :eek:
Begründung: Es ist ein aggressiver G3-Tumor und HNPCC.

Und manchmal kann es wirklich um Tage oder Wochen gehen. Ich war kurz vor dem Darmverschluss und keiner hat es gemerkt. Wäre nicht grad zufällig Wochenende gewesen und ich hätte die Schmerzen nicht mehr ausgehalten, wäre ich jetzt wohl tot. So aber habe ich keinen weiteren Termin bei meiner damaligen Hausärztin gemacht, die mich seit 2 Monaten falsch behandelt hat, sondern bin in die Notaufnahme der örtlichen Klinik gegangen und habe drauf bestanden endlich richtig untersucht zu werden. Ein paar Tage später lag ich unter dem Messer und die Ärzte meinten, das sei jetzt aber wirklich in der allerletzten Sekunde gewesen.

Es geht Kai sicher nicht darum Panik zu verbreiten und mir auch nicht.

@Stoma-Maus: HNPCC ist ein Gendefekt, der vererbt wird. Auf medizinischen Infoseiten zu Darmkrebs findest du meistens Infos dazu unter "familiärer Darmkrebs" oder so.

Einen schönen Tag!
Arsinoe

anita_
15.08.2012, 15:45
Hallo Jutta,
ich wollte nur damit eine Empfehlung geben,nicht die Panik verbeiten. Nicht bei jeder Mensch wächst der Darmkrebs langsam, das habe ich von Gastroentrologen direkt nach der Darmspiegelung gehört.Er sagte dass Zeit bei dieser Krankheit eine Rolle spielt.

Gerade bei Kai hat sich der Krebs innerhalb von drei Jahren entwickelt.Bei meiner Mutter wurde drei Monate vor der Diagnose eine Ultraschal für den Leber durch die Hausärztin gemacht, war unauffählig, nur etwas vergrößert.

Auf jeden Fall habe ich für dich eine Geschichte von einem Darmkrebspatienten, bei dem ganau nach eineinhab Jahre der Darmtumor schnell gewachsen hat, so dass eine Hipec Op notwendig war.

http://www.fr-online.de/frankfurt/darmkrebs-operation-acht-stunden-im-bauch,1472798,9551846.html

Ich weiß nicht ,ob ich diesen Link schreiben darf.

liebe Grüße
anita

hope38
15.08.2012, 16:44
hallöchen!
Soweit ich weiß (bin ja nur Laie), gehört der Darmkrebs schon in die langsam wachsende Tumor-Schublade, wenn ich das mal so salopp formulieren darf.
Natürlich gibt es immer Ausnahmen.
Gerade, wenn eine Genmutation, und das ist eben HNPCC, vorliegt. Deswegen ist Hellhörigkeit gefragt, gerade, wenn es in der Familie mehrere Krebsfälle gibt. Da darf man sich auch nicht auf seine Ärzte verlassen, man muß sich selbst kümmern und informieren.
Kai hat Recht, bei HNPCC ist eine jährliche Kolo sehr zu empfehlen. Aber Kai, nur ein kleiner Prozentsatz der Betroffenen, ich meine, 5%, gehören zu der HNPCC-Gruppe. Bei mir zB ist es einfach "Pech", dass ich so jung erkrankt bin. Ich würde jedoch allen, die auch unter 55 sind, empfehlen, sich testen zu lassen oder auf jeden Fall zum Humangenetiker zu gehen, um das eigene Risiko abzuklären. Davon hängt dann auch der weitere Weg ab.

Aber allgemein kann man wohl schon sagen, dass Darmkrebs in den allerallermeisten Fällen im Vergleich zu anderen Krebsarten ein langsam vor sich hinwachsender ist.

Viele Grüße
hope

Jutta
15.08.2012, 17:46
Hallo,

"Lynch-Syndrom (hereditäres nicht-polypöses kolorektales Karzinom, HNPCC)
Etwa vier Prozent aller Darmkrebsfälle sind auf ein HNPCC zurückzuführen. Die vererbten Genveränderungen beim HNPCC betreffen alle Körperzellen, nicht nur die Zellen der Darmschleimhaut. Deshalb haben HNPCC-Patienten nicht nur ein erhöhtes Darmkrebsrisiko (http://www.darmkrebszentrale.de/medizinischer-ueberblick/grundlagen/ursachen-risikofaktoren), sondern auch ein erhöhtes Risiko für andere Krebs- erkrankungen. Patienten, die den Gendefekt in sich tragen, sollten ab dem 25. Lebensjahr einmal jährlich eine Dickdarmspiegelung (http://www.darmkrebszentrale.de/medizinischer-ueberblick/diagnose/darmspiegelung) und weitere Vorsorge- untersuchungen vornehmen lassen."

Quelle: http://www.darmkrebszentrale.de/medizinischer-ueberblick/grundlagen/wie-entsteht-darmkrebs

crab
15.08.2012, 17:50
Hallo,

dass der Darmkrebs zu den langsamwachsenden Tumoren zählt,
ist eine gewagte Aussage.
Da ich aus der Gruppe der FAPler komme, die der HNPCC ähnlich
ist, kann ich nur jeden raten, der diesen Gendefekt hat, sich
jährlich spiegeln zu lassen.
Nach der subtotalen Kolektomie vor 35 Jahren wähnte ich mich
mit den jährlichen Untersuchungsintervall auf der sicheren Seite.
30 Jahre ging das auch gut. Spiegelung Dezember 2002 keine
Auffälligkeiten zu sehen. Spiegelung September 2003, Tumor
an der Anastomase Mastdarm/Dünndarm. Im folgenden CT
war das Ausmass des Tumores erschreckend, faustgross und
bereits in angrenzendes Gewebe infiltriert. Histo : T3 .
In 9 Monate von 0 auf fast 100 ist schon erschreckend.

LG Wolfgang

hope38
15.08.2012, 21:29
Hallo Wolfgang
ich habe auch nur vom "normalen", also den Umwelteinflüssen und anderen Faktoren, die von außen kommen, geschrieben.
FAP bildet genau wie HNPCC ja die Situation einer genetischen Variante und darf nicht mit in den Topf geworfen werden. In diesen Fällen gelten ganz andere Vor-und Nachsorgemaßnahmen.
Das Problem ist natürlich, dass es oft vorkommt, dass man es einfach nicht weiß und plötzlich hat man den Darm voll von Polypen oder aber recht jung ein Karzinom.

Der "normale" Darmkrebs ist meistens, auch nicht immer, ein eher langsam wachsender. Ich glaube, das ist nicht "gewagt", sondern Fakt.

Viele Grüße
hope

karin123th
15.08.2012, 23:28
Hallo an alle,
Ich hätte eine Frage die mich brennend interessiert.
Welche Symptome hättet ihr vor der Diagnose Darmkrebs und wie alt wart ihr zu dem Zeitpunkt .
Auf viele Antworten freut sich
Karin

paulllaa
15.08.2012, 23:55
Hallo!

Bei mir zeigte sich der Krebs anhand von Blut im Stuhl. Bin 31 Jahre alt und mein Krebs ist nicht vererblich. Das hat man durch Gewebeproben festgestellt. Woher es kam weiß ich bis jetzt immer noch nicht.

Kampfküken
16.08.2012, 11:33
Hallo Karin!
Bei mir begann es Mitte 2010.Ich dachte,ich hätte irgentwas mit dem Steißbein,konnte teilweise nicht mal mehr auf dem Sofa sitzen,so hat es weh getan.
Dann kamen die Probleme mit dem Stuhlgang,Durchfall und Verstopfung im Wechsel.
Irgentwann ging nix mehr auf dem Klo und mein Bauch wurde zu einer dicken Murmel,ich sah aus wie im 6. Monat schwanger.
Ich konnte kaum noch gehen vor Schmerzen und in der Nacht zu Silvester ging ich zum Notdienst ins Kh.
Die behielten mich gleich da,machten eine Darmspiegelung,bzw. wollten eine machen,kamen aber nicht weit genug rein...tolles Thema :o
Nahmen aber eine Gewebeprobe und am 6.1.2011 bekam ich die Diagnose.
Ich war 36.Dann OP´s,künstlicher Darmausgang,Chemo,Bestrahlung...
Durch die Bestrahlung bekam ich einen Darmverschluß und mußte im Februar diesen Jahres notoperiert werden.Und wieder hatte ich einen künstlichen Darmausgang :weinen:
Nun kann ich zwar "normal" aufs Klo,hab aber solche Schwierigkeiten,daß ich mir manchmal mein Stoma zurückwünschte.
Das ist meine Geschichte in der Kurzversion.Ich hoffe,ich konnte Dir damit etwas...helfen...?
Liebe Grüße,Kampfküken

karin123th
16.08.2012, 18:56
Hallo Paula und Kampfküken,

Vielen Dank für euere Antworten. Ich hoffe es werden noch mehr.
Ich Wünsche Euch alles Gute auf Euerem weiteren Weg.
Ich hab am 11.9. meinen Termin zur Coloskopie und werde jeden Tag nervöser.
LG Karin

m_k
17.08.2012, 16:45
Hallihallooo

Da niemand auf meine Frage geantwortet hat, oder sie vielleicht übersehen worden ist hier die zusammengefasste Frage:

könnte man Darmkrebs entwickelt haben nach ca 4 - 5 Jahren ständigen bauchschmerzen ( rechts unten) und sehr starken Blähungen (luft geht fast nicht weg) und Schleimbeimengungen im Stuhl - Konstistenz Jahreland eher Durchfall, dann eher Verstopfung jetzt gerade eigentlich recht normal...


oder kommt der Darmkrebs IMMER langsam??? und ohne vorhergehenden Beschwerden?

Ich wäre echt dankbar für eure Antworten....:rolleyes:

hope38
17.08.2012, 19:40
Hallo m k!
Wenn Du Beschwerden hast, wird Dir nichts übrig bleiben, als zum Arzt zu gehen und es abklären zu lassen. Und das solltest Du auf jeden Fall tun.

Wie Du vielleicht gelesen hast, entwickelt Darmkrebs sich ganz unterschiedlich; aber es gibt unendlich viele andere Erkrankungen, die das Gefüge durcheinander bringen.

Ich denke, hier wirst Du vergeblich auf Antwort warten! Die kann Dir nur ein Arzt nach den erforderlichen Untersuchungen geben!

VG hope

Nicole15
25.08.2012, 13:38
Hallo Karin!

Bei mir waren es die Verstopfungen. Meine Ma sagt immer, ich bin mit Verstopfungen auf die Welt gekommen. Allerdings hatte ich im Gefühl, dass was nicht stimmt. Dazu kam noch eine Schleimabsonderung auf dem Stuhl. Nicht, das ich mir den immer angeschaut hätte:o aber irgendwann ist mir das aufgefallen. Erst hieß es Reizdarm und dann nach einer Woche kam dann die Kolo. Der Befund: Adenokarzinom im Sigma. Da war ich 37!

LG Nicole

Arsinoe
25.08.2012, 17:31
Hallo Karin
Ich hab meine Story hier zwar schon mehrmals erzählt, aber nochmal in Kurzform: Ich hatte etwa 2 Monate lang Bauchschmerzen (im Oberbauch) und der Stuhlgang war nicht mehr so "geregelt" wie vorher.
Blut im Stuhl oder so hatte ich NIE.
Ich wurde falsch (gegen Übersäuerung des Magens) behandelt und als es immer schlimmer wurde (etwa 48 Std. Krämpfe nonstop), ging ich zur Notaufnahme des KH. Die machten X Untersuchungen (Blut, Sonografie, Röntgen) fanden aber nichts Besonderes. Wegen erhöhter Entzündungswerte riet mir der Arzt da zu bleiben und eine Magen- und Darmspiegelung zu machen. Hab ich zum Glück befolgt. Es wurde ein riesiger Tumor im Darm gefunden, der in Kürze zum Darmverschluss geführt hätte.
Das war diesen Frühling und ich bin 44. Bei mir wird ein erblicher Gendefekt (HNPCC) als Ursache vermutet.
Ich drück dir die Daumen für deine Untersuchung!!! Sie ist nicht schlimm.
Herzliche Grüsse
Arsinoe

Toffy
25.08.2012, 22:08
Hi Karin,

ich hatte anfangs 1- bis 2x wöchentlich Durchfall. Reizdarm wurde diagnostiziert, da die Durchfälle aber immer öfters auftraten, nachher auch mit Blut und Schleimabsonderungen, wurde ich zum Gastroenterologen überwiesen. Die Kolo brachte dann das Ergebnis :eek:.

karin123th
25.08.2012, 23:02
Hallo und Danke an alle,

Ich habe seit Mai Verstopfung ,vorher war es eigentlich kein Problem, da hatte ich oft 2-3 mal am Tag normalen bis weichen Stuhlgang. Jetzt oft tagelang kein Stuhl und wenn dann nur so ziegenköttel,2-3 Stückund fastimmer mit frischem Blut und hin und wieder auch mit Schleim. Habe am 11.9. Meinen Termin zur Kolo und echt ein ungutes Gefühl (Bauchgefühl). Und deshalb ziemlich große Angst vor dem Befund und nicht so sehr vor der Spiegelung. Aber mein Mann muss mich ja hinfahren, weil ich danach ja nicht autofahren kann, und ist somit schonmal als Moralische Stütze mit dabei.
LG Karin

an_na
28.08.2012, 17:24
Hallo zusammen,

ich bitte um Eure Erfahrungswerte...

Mein Vater leidet unter einem malignen Melanom, welches mit unbekanntem Primärtumor vor etwas über einem Jahr zuerst im Dünndarm (3 Metastasen) diagnostiziert wurde.

Nun ist das Melanom den Umständen entsprechend derzeit glücklicherweise(!!) "unter Kontrolle" (trau es mich fast nicht zu schreiben, um nichts herauszufordern).
Allerdings hat mein Vater eine ziemlich ausgeprägte Anämie (Hb bei 7,0) und extremen Eisenmangel und das schon länger.

Man vermutet nun (mal wieder) eine Blutungsquelle im Darm und möchte eine Magen-Darmspiegelung durchführen. Die letzte Magen-Darm-Spiegelung vom März 2012 war unauffällig. CT von Ende Juli 2012 ebenso.

Nun zu meiner eigentlichen Frage um Erfahrungswerte:
Müsste ein Tumor im (Dick)darm, wenn er bereits einblutet, nicht schon eine Mindestgröße haben, sodass er im CT gesehen wird? Was meint ihr?

Danke schon jetzt für Eure Erfahrungswerte.

Liebe Grüße
An_na

karin123th
02.09.2012, 19:43
Hallo ihr Lieben,

Möchte euch nur kurz auf dem laufenden halten. Nach fast einer Woche ohne Blut beim Stuhlgang war ich heute wieder sehr geschockt, da heute nicht nur frisches , hellrotes sondern auch geronnenes Blut dabei war. Und es war so viel Blut das das ganze Wasser im Klo rot war und ich erst dachte ich bekomme meine Tage Wie seit Mai habe ich immer noch Obstipation, es kommen meist nur 2-3 kleine Murmeln, wenn mal mehr kommt dann immer so komisch geformt, mit so,längsrillen drin und nicht dicker als ca . 2-3 cm. Jetzt dauert es immer noch 1 Woche bis zur Darmspiegelung und ich werd noch verrückt. auch meinem Mann und meiner Mutter gehe ich ganz schön auf die Nerven.
Außerdem habe ich seit mehreren Nächten starke Schweißausbrüche und anschließend friere ich total und das die ganze Nacht im Wechsel.
Na jetzt hab ich mir wieder mal etwas Ballast von der Seele geschrieben und ich hoffe ich Nerve euch nicht auch noch damit.
Vielen Dank fürs "zuhören":pftroest:
Bis bald Eure
Karin

karin123th
09.09.2012, 22:56
Hallo,
Morgen beginnt also ab Miitag die Zeit des großen Altweiberputzes im Darm. Ich hoffe das Zeug schmeckt nicht so schrecklich wie alle sagen. Und am Dienstag endlich der Tag der Erkenntnis. Ich hoffe esvklappt alles gut. Nun hat mir heute meine Mutter erzählt, dass 5:( ihrer leiblichen Geschwister Krebs gehabt haben.( meine Mutter ist adoptiert worden von ihrer Tantevund Onkel. Und die Krebsarten wären 1 mal Lungenkrebs, 1 mal Brustkrebs 1 mal Gebährmutterhalskrebs ,1 mal Leukämie und leider auch 1 mal Darmkrebs. Das sind praktisch alles Tanten und Onkel von mir. Das baut auf vor so nen Termin. Der nächstevBericht folgt dann am Dienstag.
LG Karin

Elisabethh.1900
09.09.2012, 23:07
Liebe Karin,

ich wünsche Dir, dass die Untersuchung einen guten Verlauf nimmt und der Arzt keine Veränderungen findet.

Im Rahmen der Anamnese wirst Du auch nach Krebserkrankungen bei den blutsverwandten Angehörigen gefragt, unter diesem Aspekt ist der Hinweis Deiner Mutti vielleicht garnicht so schlecht. Wichtig wäre noch zu wissen, in welchem Alter die erwähnten Onkel und Tanten verstorben sind. Denn gerade bei familiär gehäuft auftretendem Darmkrebs gibt es spezielle Vorsorgeprogramme.

Alles Gute für Dich,

Elisabethh.

Arsinoe
09.09.2012, 23:26
Hallo Karin
Ich drücke dir die Daumen für Dienstag!!!
:knuddel:
Arsinoe

karin123th
09.09.2012, 23:26
Hallo Elisabeth
Soweit ichnweißleben alle noch, bis auf den Onkel mit Darmkrebs. Da muss ich meine Amman nochmal fragen. Danke für den Tip
Karin

karin123th
09.09.2012, 23:28
Auch Dir liebe Arisone vielen Dank, und es tut sehr gut zu wissen ,dass ihr mich in Gedanken unterstützt.
Danke

Kampfküken
10.09.2012, 10:12
Liebe Karin!
Auch ich wünsche Dir für Dienstag alles erdenklich Gute und drücke Dir gaaaaanz fest die Daumen.
LG Kampfküken

karin123th
10.09.2012, 12:55
Danke Kampfkücken!!

karin123th
11.09.2012, 00:25
Hallo,
Ich weiß ja nicht wie ihr das alles geschafft habt, das mit der Darmreinigung.
Vom 1. Beutel Movipreb habe ich nur ca 750ml geschafft, dann hab ich mich nur noch übergeben müssen.:smiley11: Morgen früh um 5 soll ich dann noch einen trinken.
Mir wird jetzt schon schlecht wenn ich nur daran denke. Und das obwohl ich mir die Lösung mit Grapefruitlimo gemischt habe, na ja nicht so viel, sonst wird ja die Menge noch mehr. Habe heute beim Suchen im Netz den Tipp gelesen das Gesöff mit dem Stohhalm trinken und den Halm soweit es geht nach hinten zu schieben, um die Geschmacksnerven zu umgehen. Na ja mal abwarten ob es dann klappt. Wenn nicht weiß ich nicht was ich dann machen soll, hab Angst dass der Arzt dann die Spiegelung dann nicht machen wird :confused:obwohl jetzt schon nur noch Kamillentee kommt
Na ja dann bis heut Vormittag dann sag ich euch das Ergebnis , dass nach meinem Gefühl nicht gut ausfallen wird.
Gute Nacht wünscht euch :schlaf:
Karin

beowulf
11.09.2012, 00:44
Hallo Karin,
wenn jetzt schon nur noch " Kamillentee " kommt wird es schon klappen, aber trotzdem würde ich auf jeden Fall versuchen auch den zweiten ganz zu nehmen, auch wenn der zweite meißt noch schlechter schmeckt wie der erste. das mit dem Strohhalm klappt wohl eher nicht, lieber was anderes nebenbei trinken, damit es keine Probleme beim Spiegeln gibt.
Alles Gute
LG Jens

karin123th
11.09.2012, 10:58
Juhu, endlich hab ich es hinter mir. Es wurde Gott sei Dank kein Polyp und kein Tumor gefunden. Nur in einem 10 cm langen Stück Darm wurden mehrere runde entzündliche Herde festgestellt. Biopsie wurde entnommen. Nächste Woche muss ich zur Besprechung und bis dahin ein mittel gegen Colitis Ulcerosa nehmen.aber bei dieser Erkrankung hat man doch Durchfall und keine Verstopfung? Oder irre ich mich da?

Möchte mich nochmal bei allen die mich in letzter Zeit so hilfreich unterstützt haben bedanken. Wenn ihr wollt kann ich euch ja nächste Woche nochmal Bescheid geben was rausgekommen ist.
Liebe Grüße
Karin

hope38
11.09.2012, 12:03
Hallo Karin!
Puh, da bist Du nun sicher erst einmal erleichtert?!

Colitis Ulcerosa oder aber Morbus Crohn, der eigentlich eher stellenweise Entzündungen macht, haben ganz viele, unterschiedliche Symptome. Sollte sich der Verdacht auf eine dieser Erkrankungen bestätigen, solltest Du Dir einen guten, darauf spezialisierten Gastro suchen.

Alles Gute!

Viele Grüße
hope

Nicole15
11.09.2012, 12:44
Hallo Karin!

Mensch, dass freut mich für Dich! Deine Symptome waren ja wirklich so heftig, dass man zwangsläufig an Darmkrebs denken musste! Mit diesen Entzündungsherden ist bestimmt nicht zu spaßen, aber mit den richtigen Medikamente in den Griff zu bekommen! Lass es Dir gutgehen...

Alles Gute,

Nicole

Kampfküken
11.09.2012, 13:19
Hallo Katrin!
Auch ein erleichtertes Aufatmen von mir und natürlich freue ich mich riesig für Dich.
Hab echt mit Dir gebangt,aber jetzt:Es ist kein KREBS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Wie schon gesagt:Es gibt in den meisten Fällen richtig gute Spezialisten.
Und auch Du wirst im Fall des Falles den Richtigen finden.
Trink ´nen Sekt darauf,daß Du keine "Monster" in Dir hast.......
Und ich würd mich freuen wieder von Dir zu lesen.
Laß es Dir gutgehen.
LG Kampfküken

karin123th
11.09.2012, 17:46
Hallo,
Vielen lieben Dank , ja heut gibt's noch einen Sekt oder so.
Ist das normal, dass ich jetzt immer noch wäßrigen Durchfall habe?
Es drückt euch ganz fest
Eure Karin
P.S. Ja ich bleibe ganz sicher bei Euch.

Kampfküken
11.09.2012, 19:06
Auch hallo!
Hm,mag sein,daß es so sein kann.
Ich hatte während meiner Darmspiegelung einen Beutel,aber es dauert ja auch,bis das feste Essen wieder rauskommt.
Also laß von Dir hören,wenn es was Neues gibt.
LG Kampfküken

beowulf
11.09.2012, 19:35
Hallo Karin,
ich hatte letztes Jahr meine Darmspiegelung und davor so eine "Darmreinigung" wegen einer Magen OP, und da hat es auch seine Zeit gedauert bis man wieder normalen Stuhlgang hat, aber bis morgen wird es wohl wieder so sein wie immer, wenn das "feste Essen" seinen Weg gemacht hat, so wie das Kampfküken es schon gesagt hat.
Gruß Jens

Arsinoe
11.09.2012, 22:04
Hi Karin!
Es freut mich sehr, dass du keinen Darmkrebs hast! Ich wünsche dir von Herzen, dass man deine Erkrankung gut in den Griff bekommt! :knuddel:
Ja, halte uns doch auf dem Laufenden!
Zu deiner Frage zum Stuhlgang kann ich nix sagen. Bekam nach der Darmspiegelung nur künstliche Ernährung, da ich kurz darauf operiert werden musste.
Ganz liebe Grüsse!
Arsinoe

Sunny4
13.09.2012, 00:45
hallo zusammen,

ich bin 26, und vor 3 jahren wurde bei mir durch Zufall ein sehr großer und starker Polyp im Darm entdeckt. Mein Arzt meinte, dass der Pathologe sich nicht sicher war ob Dieser gutartig oder bösartig ist, es würde davon abhängen, ob bei der nächsten Darmspiegelung erneut ein Polyp entdeckt wird.


Vor zwei Tagen war ich wieder bei der Untersuchung, weil ich erneut starke Schmerzen im Unterleib hatte. Nun wurde wieder ein Polyp endeckt, zwar nicht an der gleichen Stelle, aber es gab Kompikationen: der Polyp konnte nicht abgesaugt werden, man konnte ihn nicht rausnehmen, weiil er während des Eingriffes verschwunden ist. D.h im Umkehrschluss, das Labor kann den Polypen nicht untersuchen.

Ich hab solche Angst, selbst der Facharzt war sehr besorgt. Ich verstehe nicht, dass ich in diesen Alter solche Probleme bekommen habe!

hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich bin wirklich verzweifelt..........

Bedeuted das, dass ich Darmkrebs habe??

hope38
13.09.2012, 09:04
Hallo Sunny
dass Du in Sorge bist, kann ich gut verstehen. Nur leider wird Dir niemand sagen können, wie es weitergeht. Ist total blöd, wenn keine Histologie gemacht werden kann:( Oder hat der Arzt irgendetwas entnehmen können für eine Biopsie?
Es gibt leider auch Fälle, in denen so junge Menschen an Darmkrebs erkranken. Oftmals liegt eine genetische Variante vor. Das wird aber auch die Histologie ergeben.

Du fragst, ob es Darmkrebs sein kann. Das weiß ich ja leider auch nicht, weiß aber, dass es ganz viele Krankheiten im Darm gibt und es nicht immer gleich Krebs sein muß...

Ich drücke Dir die Daumen!

Viele Grüße
hope

Sunny4
13.09.2012, 23:19
Hallo Hope38,

ich danke dir für deine Antwort.
man hat mir bei der Spiegelung Gewebeproben entnommen,
leider ist mein Hausarzt im Urlaub, und somit muss ich noch eine Woche warten bis ich das Ergebniss erfahre, da mir der Gastroentologe heute am Telefon níchts sagen durfte :shocked:

viele Grüße und nochmals danke für deine Antwort

hope38
14.09.2012, 07:50
Hi Sunny
das ist natürlich ganz doof:((( Warterei ist ätzend!
Dann drücke ich Dir die Daumen, dass die Zeit schnell rumgeht, aber vor allem, dass etwas Harmloses die Ursache ist:knuddel:

Viele Grüße
hope

Toffy
14.09.2012, 15:39
Hallo Sunny,

diese Warterei macht einen ganz wuschig.
Ich drücke dir die Daumen, dass es was harmloses ist.

Arsinoe
14.09.2012, 18:34
Hallo Sunny
Du Arme! Ich kann das sehr gut verstehen, auf ein Ergebnis warten müssen, ist wirklich nicht lustig!
Wie die anderen schon sagten, es muss nicht unbedingt Darmkrebs sein.
Ich drück dir die Daumen und wünsche dir gute Nerven! :pftroest:
Arsinoe

Sunny4
15.09.2012, 00:04
Hallo ihr Lieben,

ich danke euch für die Antworten, eure Sätze haben mich ein wenig aufgebaut und mir Mut gemacht.
:)

viele Liebe Grüße und euch allen ein schönes Wochenende

ovid99
16.09.2012, 14:04
Hallo ihr Betroffenen und Wissenden, bitte um eure Meinung:

Bin am letzten Donnerstag mit 20 000 Leuko (echt) und 3.0 CRP mit der Rettung ins Spital einegliefert worden. Dickdarmentzündung. Ventrikulitis. Beim CT wurde eine Darmwandverdickung festgestellt. Daher in 14 Tagen Darmspiegelung. Eine Woche lag ich da und wurde mit Antbiotika aufgefüllt. Jetzt muss ich noch eine Woche Tabletten schlucken. Die Entzündungswerte sind halbwegs zurückgegangen.
Während der Visiten habe ich die Ohren aufgesperrt. O-Ton Primar zum Oberarzt: "Das ist doch der Patient mit der konzentrischen Verdickung, wo noch die Darmspiegelung gemacht werden muss?"

Als ich bei der nächsten Visite den Oberarzt auf die konzentrische Verdickung ansprechen wollte meinte er nur, das könnte auch ein Spasmus gewesen sein, ich solle mir jetzt einmal keine Sorgen machen.

Wäre das mit dem Spasmus der Darmtätigkeit wahr, würde ich eine zweite CT machen, denn zweimal wird ja nicht zufällig an der selben Stelle bei einer Aufnahme ein Spasmus auftauchen, oder irre ich mich da? Ort der Verdickung ist die Region um den Blinddarm. Das ist sehr ungewöhnlich für Ventrikel, die befinden sich meistens links.

Bitte um eure Meinung, ich bin männlich und 63. Danke

Jutta
17.09.2012, 06:02
Hallo,

ein Spasmus kann jederzeit und überall im Darm auftreten.

Es gibt viele Erkrankungen im Darm, muß nicht unbedingt immer Krebs sein.

Warte die Darmspiegelung ab und was dir danach eröffnet wird.

ovid99
17.09.2012, 12:31
Weiß keiner etwas? Schade.

ovid99
17.09.2012, 12:32
Hallo,

ein Spasmus kann jederzeit und überall im Darm auftreten.

Es gibt viele Erkrankungen im Darm, muß nicht unbedingt immer Krebs sein.

Warte die Darmspiegelung ab und was dir danach eröffnet wird.

Ja, wenn das so einfach wäre. Dennoch, danke.

Jutta
17.09.2012, 15:28
Hallo Ovid,

wir alle wissen, daß diese Wartezeit nicht leicht ist ... und wir haben sie alle durch. Aber ohne die, und evtl. weiteren Untersuchungen, gibt es keine Diagnose. Keiner der Betroffenen hier wird eine Ferndiagnose aussprechen.

herbst123
18.09.2012, 08:43
-

ovid99
26.09.2012, 12:53
Mich nervt vor allem, dass plötzlich sooo viel Zeit ist. Das Spital hat die Darmspiegelung auf den 12.10 gesetzt. Als ich noch mit der akuten Entzündung stationär war, wollte man bereits nach 6 Tagen so eine Untersuchung machen. (Ist wegen des Ziehens eines beherdeten Zahnes, bei dem Komplikationen aufgetreten waren verschoben worden). Außerdem zeigt mir niemand den CT-Befund. Alle schauen ernst hinein und sagen dann: Das muss aber abgeklärt werden.

EinJochen
07.10.2012, 10:37
Hallo,

Nach langer Zeit (23.09.2010 letzter Beitrag) ist das eine Frage die ich mir mal wieder verstärkt stelle. Ich habe ja immer noch die Probleme mit dem Darm. Bei bestimmten Essen oder allgemein habe ich Bauchkrämpfe, muss direkt aufs Klo. Das mache ich ein paar Mal mit und dann nehme ich Lopedium Akut.

Ging bisher auch ganz gut.

Aber wie jedes Jahr sind die Probleme wieder da: Selbe Zeit, bisschen anders. Ich habe im Moment ein Druck rechts im Bauch, hellrotes Blut am Klopapier seit ein paar Tagen (könnte auch durch den Durchfall kommen oder Hämorriden) und mein Magen Darm Trakt scheint nicht mehr richtig zu funktionieren. Ein Wechsel aus normalem Stuhlgang und Durchfall den ich dann wieder mit Lopedium Akut bekämpfe und dann still ist für ein paar Tage.

Ansonsten habe ich die verschiedensten Symptome im Internet erlesen die aber nicht wirklich passen bzw nur teilweise. Aber dann sind es meist die Symptome die auch auf andere Krankheitsbilder passen. Es kann ja auch Reizdarm Syndrom sein, wo die Symptome auch passen, und ich gehöre sicher auch mit 32 nicht zur Risiko-Gruppe, aber wer weiss das schon.

Und ansonsten wie gesagt kein Blut im Stuhl, kein Bleistift Stuhl, keine Müdligkeit, kein Erbrechen, keiN Gewichtsverlust (nur halt jetzt durch Durchfall) .

Ansonsten nur die Angst Darmkrebs zu haben. Eine Koloskopie habe ich bisher nicht hinter mich bringen können. Zu Gross die Angst vor dem was kommt oder dem Ergebnis.

Liebe Grüsse

hope38
07.10.2012, 12:33
Hi Jochen
ohne jetzt Deine Symptome ganz zu lesen oder gar zu bewerten, kann ich Dir nur sagen: Geh zur Koloskopie und lass das klären. Wovor genau hast Du denn Angst? Vor der Untersuchung mußt Du das nicht, dabei schläfst Du und bekommst nichts mit.
Um endlich Klarheit zu haben, solltest Du das nun ernsthaft in Erwägung ziehen!

Alles Gute
hope

EinJochen
07.10.2012, 12:36
Hallo,

das klingt jetzt sehr ernst und lässt darauf schliessen, dass du alles gelesen hast und es doch als ernster ansiehst? :embarasse

Liebe Grüsse

Jutta
07.10.2012, 17:38
Hallo Jochen,

du schreibst die Probelme tauchen nach bestimmtem Essen auf. Die Anzeichen deuten doch ganz klar auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit hin, im besonderen auf Laktose, wenn dir Lopedium hilft. Hast du dich in diese Richtung schon mal untersuchen lassen (Test gemacht)? Viele Menschen sind der Ansicht, daß nur Milchprodukte in Milch etc sind, vergessen, daß viele Nahrungsmittel Milchprodukte jeglicher Art beinhalten (Wurst usw.)

Um das Gewissen zu beruhigen Darmspiegelung machen lassen!!!

EinJochen
07.10.2012, 19:29
Hallo,

naja also Lopedium stillt natürlich den Durchfall und dann habe ich meine Ruhe inbesondere Ruhe in Hinblick auf den Durchfall. Weiss ja nicht ob das bei einem Darmkrebs auch wäre.

War auch gerade wieder auf Klo und die Spitze vom Kot war wieder mit Blut. Das ist echt nervig. Ich rede mir selbst ein: Sicher nur Hämorrihden vom vielen Durchfall und hin her aber weiss es natürlich nicht.

Koloskopie gehört merh zu als hingehen. Habe ja schon drei Mal abgebrochen damals. Da muss ich erstmal phychisch durch um das zu packen. :embarasse

Aber jetzt im Moment macht mir erstmal das Blut Sorgen.

Liebe Grüsse

hope38
07.10.2012, 20:26
Hi Jochen
nein, ich vermute gar nichts bei Dir, weil ich das einfach nicht kann.
Ich verstehe ja, dass Du Angst vor der Kolo hast, aber die Untersuchung ist wirklich nicht schlimm, weil, wie schon geschrieben, Du nichts mitbekommst.

Du machst Dir Sorgen, Du hast Blut im Stuhl und Beschwerden schon seit 2 Jahren. Wie lange willst Du noch warten?

Ich wünsche Dir, dass Du Deinen Mut findest und den richtigen Schritt gehst! Es kann ganz viele Ursachen haben,dass Dein Darm so aus dem Takt ist: Wäre es nicht schön, wenn Du endlich wüßtest, welche?

Viele Grüße
hope

EinJochen
07.10.2012, 21:02
Hallo,

ich habe einfach Angst vor der Diagnose, wenn es das überhaupt sein könnte und der Kolo. Ich hoffe echt ich finde den Mut. Und ich habe das nicht seit zwei Jahren sondern schon viel viel länger.

Ich hoffe einfach es ist eine Unverträglichkeit und das Blut von Hämorrhiden oder so.

Liebe Grüsse

hope38
07.10.2012, 21:15
Hi Jochen
das ist doch verständlich, dass Du Angst vor der Diagnose hast! Aber es wird ja alles nicht besser, egal, was es ist, wenn Du wartest.
Evtl hast du wirklich nur eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, die Du mit ein wenig Hintergrundwissen und Ernährungsumstellung soweit in den Griff bekommst, dass es Dir wieder richtig GUT geht! Das wär´doch was?!

Ich würde Dir gern schreiben, dass es dies oder das ist, aber Jochen, es liegt nun in Deiner Hand, endlich den Dingen auf den Grund zu gehen! Ich nutze mal einen Werbeslogan: Du solltest das dringend machen, WEIL DU ES DIR WERT BIST!

Mach´s gut
hope

aureli
08.10.2012, 09:36
Halló Jochen ich kann mich Hope nur anschließen,
mache schleunigst die Untersuchung.

Sie ist wirklich das kleinste Übel und es gibt so viele Sachen was es sein könnte.

Warte nicht, tu es einfach und Angst braucht man vor der Untersuchung
nicht zu haben

Alles Gute
Aureli

warenandi
24.10.2012, 08:24
Hallo an alle.
Habe mir mal hier ein wenig das geschehen hier angeschaut und man ist hier ja echt in richtig guten Händen bei euch.
Angefangen bei mir hat es am Samstag jetzt.
Bei mir ist ein bekannter Reizdarm vorhanden, sodass ich eigentlich regelmäßig Verstopfung und Durchfall habe.
Im Juni diesen Jahres hatte ich eine Bandscheiben OP weshalb ich danach lange Zeit ( ca. 3 Monate ) Tgl. Anfangs 3 Tabletten IBU600 genommen hatte und die im September angefangen habe langsam abzusetzen. Am Samstag habe ich Vormittags noch eine genommen und dann nicht mehr. Allerdings des öfteren auch auf nüchternen Magen, weil ich morgens fast nie was runterkriege an essen.
Samstag war ich im Garten und habe auch da einiges geschafft.
Am späten Nachmittag hab ich mal wieder Bauchschmerzen bekommen ( hatte auch den ganzen Tag bis dahin nichts gegessen ) und bin dann auf Klo.
Habe arge Verstopfung gehabt und nach einer Weile hab ich es denn geschafft das das harte endlich rauskommt. Zwischendurch immer wieder dolle Schübe von Bauchschmerzen aufgrund des Reizdarmes halt. Ich kenne das schon.
Trotz hab ich dann zum Schluß das Gefühl gehabt das noch was drin ist und bin sitzen geblieben. Habe auch ein paar mal noch schön gedrückt und hab dann das Gefühl gehabt das ich aus dem Hintern pinkel. Nicht viel, aber trotzdem. Bin dann aufgestanden und habe dann auf dem Stuhl der schon drinne war was gesehen und habe mir Toilettenpapier genommen und reingehalten. Hat sich sofort mit Blut vollgesaugt. Bin fast umgefallen vor Schreck. Abends dann zu Hause bin ich nochmal auf Klo und dann kam nur noch Blut raus. Ich weiß nicht ob es Helles oder dunkles war, weil ich nicht weiß ab wann man sagen kann da hört helles Blut auf und fängt dunkles an.
Nächsten Tag am Sonntag war ich ziemlich oft auf Klo. Es kam nur Blut raus.
Nicht viel aber immerhin nur Blut. War so etwa 8-10x auf Klo.
Am Montag Abend konnte ich dann wieder auf Klo gehen und dann kam Stuhl mit raus, aber trotzdem war noch Blut zu sehen, nicht mehr soviel aber trotzdem noch. Gestern Abend konnte ich dann wieder auf Klo und wieder kam Stuhl mit raus und nochmal Blut. Weniger als Montag noch. Trotzdem war noch ein klein wenig Blut mit bei. Wenn man so ins Internet schaut liest man soviel von Darmkrebs. Habe bis jetzt kein Gewichtsverlust, bin nicht wirklich müde sondern so wie sonst auch immer, habe kein Fieber, gespuckt habe ich auch nicht.
Habe eine Riesen Angst das es Darmkrebs ist. Bin jetzt 30 Jahre alt und weiß das das Alter nicht wirklich eine Rolle spielt. In meiner Familie ist noch nichts vorgekommen mit dieser Krankheit.
Das Jahr ist echt Sch.... verlaufen für mich bis jetzt. Seid Mai Krankgeschrieben wegen Bandscheiben, Ende Juni OP, dann 4 Wochen AHB, dann meinen Job verloren und jetzt das.
Weiß nicht weiter und hoffe das es kein Krebs ist. Ich hoffe ihr Lieben könnt mir weiterhelfen.
Beim Arzt war ich schon am WE. Rektale Untersuchung ergab kein Blut am Finger. Habe am 6 November Termin zur Koloskopie. Was soll ich jetzt machen???:(

strahlenaralie
24.10.2012, 16:02
Hallo, die Probleme kenne ich, es muss kein Darmkrebs sein, es können Divertikel sein, das sind endzündliche Ausstülpungen des Darmes, die sich mal entzünden und dann sehr weh tun können (linke Seite Unterbaúch, wie eine Blinddarmentzündung - eben nur links) Die Biester können aber auch zu bluten anfangen und zwar heftig (wie bei mir) Nach ein paar Tagen war das vorbei aber die Schmerz- und Blutschübe kamen in immer kürzeren Abschnitten, so das ich im Jan. 2011 einer Darmop unterzogen wurde. Heute ist das in Ordnung aber bei jeder kleinen Veränderung rase ich auch sofort zum Arzt. Alles Gute für Sie!!!

warenandi
24.10.2012, 20:25
Habe heute eine Rektoskopie gehabt.
Da unten ist soweit alles Tip Top.
Weiß nicht mehr was ich machen soll. Hoffentlich Kriege ich bald meine Darmspiegelung.
LG

beowulf
27.10.2012, 20:04
Hallo warenandi,
bei den heftigen Symptomen wundert es mich auch, daß der Termin nicht vorgezogen wurde, vielleicht Montag nochmal mit dem Arzt reden wenn es nicht besser wird, aber auf jeden Fall wenn es wieder so stark blutet.
Ich glaube mit den IBU-600 Tabletten sollte man auch etwas vorsichtig sein, gerade wo du sie 3 Monate genommen hast. Es ist zwar verständlich das du nach so einer OP Schmerzmittel brauchst, aber du wirst sicher auch mal die Nebenwirkungen gelesen haben, so kommt es z.B. sehr häufig zu Blutungen im Magen-Darm-Trakt und außerdem ist als häufige Nebenwirkung noch Magen-Darm-Geschwüre ( unter Umständen mit Blutung und Durchbruch ) genannt.
Eigentlich sind diese Tabletten wegen deines Reizdarmes nicht gerade die ideale Lösung, wenngleich sie ja alle ihre Nebenwirkungen haben. Auf jeden Fall solltest du sie nicht nüchtern nehmen.
Zumindest hast du jetzt schon mal für den Enddarm Entwarnung und ich hoffe, daß sich bei der Spiegelung eine harmlose Erklärung für die Blutungen findet.

Gruß Jens

Silli12
01.11.2012, 20:22
Ich will niemanden nerven und ich weiß auch nicht ob ich hier mit so einer frage vielleicht komplett falsch bin ich fang einfach mal an

Ich werde im April 20
Mein Problem hat ungefähr vor 2 Jahren angefangen und zwar damit das ich öfter magenkrämpfe bekommen habe und dann durchfall hatte.. und das wurde immer schlimmer bis heute ich habe entweder durchfall oder verstopfung. Oft ist Blut und/oder schleim mit dabei. oder ich denke das ich ganz dringend muss und dann kommt sogut wie nichts manchmal sind es wie hasenköttel (ich weiß ekelig tut unendlich mir leid)

Ich habe gedacht es liegt vielleicht an meiner ernährung da ich mich immer relativ ungesund ernährt hab wenn ich ehrlich bin aber es hört nie auf sogar wenn ich nur trockenes brot esse oder nur salat. Ich bin eigentlich ein guter esser aber seit 2 wochen geht gar nichts mehr in mich rein ich beiße 2 mal in ein brötchen und bin pappesatt..

da sind noch ein paar mehr sachen aber das ist einfach zu unangenehm um darüber zu reden. ihr denkt jetzt bestimmt ich bin dumm oder so weil ich noch nicht zum arzt gegangen bin aber mir ist es einfach extrem peinlich und ich habe viel zu große angst..

mein vater ist an krebs gestorben und ein paar andere aus meiner familie genau so und ich habe mal gehört das man selber dann anfälliger für solche krankheiten ist
Ich will einfach ein paar meinungen von leuten hören die mich nicht kennen
tut mir leid :confused: Hilfe bitte

Kampfküken
01.11.2012, 20:44
Hallo Silli!

Willkommen hier im Forum.Ist wahrlich kein schöner Anlaß,aber ein gutes Gefühl,sich auszutauschen.
Ich denke,mit Deinem Problem solltest Du doch besser zu einem Arzt gehen.Das kann soo viele verschiedene Ursachen haben und muß nicht immer gleich Krebs sein.
Aus meiner Erfahrung sollte man solche Symptome,wie Du sie hast,aber besser abchecken lassen.
Bei mir begann es mit Schmerzen im Steißbein,Verstopfungen und Durchfall im Wechsel.
Ich wartete solange,bis nix mehr ging.
Letzten Endes war der Tumor im Darm schon recht groß.

Meine Bitte an Dich:Geh zum Arzt.
Es muß Dir gar nix peinlich sein.Die Ärzte kennen das alles.Du bist nicht die Einzige mit diesem Problem.
Hey,Du bist so unglaublich jung.
Laß nix in Dir wachsen,was da nicht hingehört.
Und wenn es schon soooo lange geht,wird es eh höchste Zeit.

LG,Kampfküken

Nicole15
01.11.2012, 21:01
Hallo Silli!
Ich kann Kampfküken nur beipflichten!
Bitte geh unbedingt zum Arzt! Es muß Dir nicht unangenehm sein, wegen Verdauungsproblemen zum Doc zu gehen!!! Mensch, es ist Dein Leben und es gibt nur eins!
Ich hatte auch immer Verstopfungen und auch diese Hasenköttel mit Schleimabsonderungen. Erst hieß es Reizdarm, dann war's leider ein Tumor im Sigma! Es muß nichts bösartiges sein, aber das solltest Du unbedingt so schnell wie möglich abchecken lassen!!!

Alles Liebe!
Nicole

hope38
01.11.2012, 21:34
Hallo Silli!
Auch ich denke, Du solltest Dir einen Arzttermin holen. Es gibt ja ganz viele Erkrankungen des Darms, die auch für Deine Symptome passen können (zB chronische Darmentzündungen).
Wenn Du erst einmal weißt, was Dich quält, dann kann man Dir helfen und es wird Dir bald wieder besser gehen!

Alles Gute
hope

Silli12
01.11.2012, 21:52
Dazu hab ich noch eine Frage zu was für einem arzt muss ich dafür eigentlich gehen? Reicht der Hausarzt? Ins Krankenhaus?

Nicole15
01.11.2012, 23:07
Der Hausarzt wird Dir ggfs. die Überweisung für eine Kolo geben. Aber erst würde ich auf jeden Fall dorthin!

benommener
14.11.2012, 15:49
Hallo Zusammen,

ich m., 33, seit ca. mehreren Monaten diffuse Unterbauchbeschwerden. D.h. Schmerzen, als ob ich Muskelkater im Bauch hätte. Die Schmerzen sind am schlimmsten beim Sitzen, und lindern sich, wenn ich stehe oder gehe. Nachts während des Schlafens bzw. morgens nach dem Aufstehen sind sie nicht vorhanden, sondern kommen dann erst wieder, wenn ich mich z.B. an den Frühstückstisch setze oder ins Auto.

Zudem habe ich alle 2-3Wochen morgens mal Blut am Stuhl (also bei mehreren Stuhlstücken, sind dann einige von einem Blutschleim/Blut +überzogen.) Das Blut ist nicht superhell aber auch nicht richtig dunkel. Es ist mehr so wie Nasenbluten, also normal rot. Es ist meist als Ummantelung über dem Stuhl und teilweise dann auch am Toilettenpapier. Wenn ich Druchfall hatte, hat es auch teilweise richtig in die Toilette gespritzt.

Ich hatte vor 7 Jahren schonmal eine Darmspiegelung, damals wegen Schleimauflagerungen auf dem Stuh und Blutspuren, war aber alles i.O. keine Polypen und nichts – habe auch keine familiäre Vorbelastung. Lediglich Hämorrhoiden wurden festgestellt.

War auf Grund der Bauchschmerzen auch schon beim Arzt, der hat Ultraschall, Blutabnahme und Abtasten gemacht. Alles ohne Auffälligkeiten. Der Arzt meinte nur, dass sie Bauchschmerzen wohl psychisch sind, da ich oft Angst/Panik wegen Krankheiten habe.

Jetzt habe ich aber panische Angst, dass es Darmkrebs ist. Habe im Internet die Geschichte von Felix Burda gelesen und der hatte ja auch nur" Bauchschmerzen... .

Ich versuche mir immer einzureden, wenn es Krebs wäre, dann würde es auch nachts bzw. nach dem Aufstehen weh tun.. . Habt Ihr da Erfahrung ? Was könnte es sonst sein ?

Ich bin völlig verzweifelt – kennt Ihr die Symptome ? Wäre bei einem Tumor immer Blut dabei oder immer Schmerzen ? Bin so verzweifelt und muss noch 6 Wochen bis zu meinem Termin für eine erneute Spiegelung, die ich "gefordert" habe, warten.:embarasse

Gruß

Chris

KristinaMaria
27.11.2012, 18:13
Hallo zusammen :)

Also ich bin neu hier und hoffe ich mache nichts falsch ;)
Ich wollte um euren Rat bzw. eure Einschätzung bitten.

Ich bin 21 Jahre alt, weiblich und mein BMI ist völlig in Ordnung. Bin Raucherin und treibe selten Sport.

Seit Monaten habe ich aber Probleme mit meinem Darm. Anfangs war es nur ein ziehen im Unterbauch und ab und zu Durchfall, da ich schon immer einen eher empfindlichen Magen/Darm hatte, nahm ich das immer auf die leichte Schulter.
Mittlerweile hat sich das Ganze aber verschlimmert. Meine Symptome sind wie folgt: Ich muss ziemlich oft aufs Klo und das mit Betonung auf MÜSSEN. Sobald ich Nahrung (egal welche, habe ein Tagebuch geführt) aufnehme, muss ich ca. 20 bis 60 Minuten dringend auf Klo. Oft begleiten mich starke krampfartige Schmerzen im linken Unterbauch, die nach dem Stuhlgang aber schlagartig weg, bis dahin aber echt stark sind. Ich habe sie mittlerweile fast täglich nach jeder Mahlzeit. Ausserdem habe ich auch ca. 1-2 Tage in der Woche Durchfall. Blut im Stuhl bzw. Bleistiftstuhl hatte ich aber noch nie (zum. nicht merklich).
Ansonsten bin ich oft müde (könnte überall und zu jeder Zeit schlafen), habe mich mal auf Eisenmangel testen lassen, war aber nicht auffällig. Gewicht verliere ich aber keines.
Mein Grossvater mütterlicherseits ist mit 48 Jahren an Darmkrebs gestorben.

Da ich (gehe übermorgen dann 4 Wochen meinen Freund in Amerika besuchen) erst in einem Monat zum Arzt gehen kann (Termin steht) wollte ich hier mal um Rat fragen. Muss ich mir Sorgen machen? Kann das wirklich Krebs sein? Was sonst?

Danke und LG

Sehsah
09.12.2012, 21:58
Hallo,
vielleicht kann mir jemand einen Rat geben...habe zwar diese Woche schon einen Arzttermin, aber wollte trotzdem schon mal hören ob jemand etwas dazu sagen kann. Ich habe seit einigen Wochen regelmäßig Abends kurz nachdem ich ins Bett gehe fürchterliche Bauchschmerzen, ja richtig Krämpfe..kurz danach muss ich ganz schnell auf die Toilette und habe Durchfall...das geht dann so 2-3 mal und dann ist wieder Ruhe...tagsüber ist wieder alles normal..stuhl auch normal..(wenn ich dann muss)..könnte da etwas schlimmeres stecken oder hätte man dann auch tagsüber diese Symptome? Kann es auch eine psychische Ursache haben? Abends wenn meine Kinder schlafen grübel ich sehr viel...auch denke ich immer an die schlimme Therapiezeit von meinem Sohn zurück(Leukämie)...Ängste vor einem Rezidiv...ich mache mir natürlich auch Gedanken ob es bei mir auch etwas bösartiges im Darm sein kann, weil Krebs leider häufiger in meiner Familie vorgekommen ist...ich weiss auch nicht mehr weiter...

Lg

chil
20.01.2013, 11:36
Hallo,

Ich werde 50 Jahre alt. Meine Mutter hatte Eierstockkrebs gehabt (ist verstorben) und mein Vater hatte Prostatakrebs (nach 5 Jahren ist er geheilt)

Mir gehts nicht gut. Am Mittwoch hatte ich frei gehabt und ich habe Unterbauchschmerzen bekommen. Donnerstag ging ich zur Arbeit, aber ich mußte frühzeitig wieder gehen, wegen diese Schmerzen. An diesen Tagen hatte ich auch Schmerzen bzw. einen Krampf im Enddarm. Ich war am gleichen Tag beim Hausarzt und er konnte nichts feststellen. Er hat bei mir im Bauchraum abgehorcht und hat mein After überprüft. Er hat mich 2 Tage krank geschrieben, Donnerstag und Freitag. Er hat bei mir Blut abgenommen und es war ohne Befund, keine Entzündungzeichen.
Am Freitagabend war ich beim Frauenarzt und sie konnte auch nichts feststellen, außer das ich einen Polyp in der Gebärmutter habe. Aber das kann auch nicht die Schmerzen verursachen. Sie hat mich bis gestern krank geschrieben.
Die Schmerzen sind weniger geworden, aber ich habe immer noch Schmerzen. Heute war ich in der Bereitschaftpraxis, weil ich eine Krankmeldung für meine Arbeit brauche. Denn ich hätte Dienst am Wochenende gehabt.

Das kann doch nicht sein, das ich seit Mittwoch Unterbauchschmerzen habe ohne Befund. Anfang Februar habe ich einen Termin für eine Darmspiegelung.
Ich kann doch nicht jeden Tag bzw. jeden 2. Tag zu meinen Hausarzt gehen, wegen der Krankmeldung. In 2 Wochen ist die Spiegelung. So muß ich doch wohl oder übel doch in die Arbeit gehen und viel Schmerzmittel nehmen, das ich das durchstehen kann.

In meinen Leben hatte ich noch nie eine Spiegelung und bin regelmäßig zum Frauenarzt zur Vorsorge gegangen.

Sind das die ersten Symptome für Darmkrebs?

Grüße

chil

chil
25.01.2013, 00:19
Hallo,

Am Mittwoch hatte ich die CT Untersuchung gehabt und hinterher hatte ich das Arztgespräch gehabt. Beim Gespräch kam heraus, das ich eine Zyste habe und eine Veränderung in der Gebärmutter habe, es staut sich was auf.
Da war ich froh und erleichtert, das es so was war. Mir wurden auch die Bilder mit gegeben

Heute habe ich einen Termin mit der Frauenärztin und da werden wir das weitere besprechen.

Aber eins fand ich komisch, der Arzt hat gesagt, das hätte man auch mit dem Ultraschall von der Bauchdecke aus sehen können.
Am letzten Freitag hat die Frauenärztin einen Ultraschall gemacht von unten und sie hat nur diesen Polyp gesehen. Warum hat sie nicht weiter beschallt. Komisch..... Komisch.....

Aber auf alle Fälle habe ich eine Diagnose und ich bin froh darüber.

Grüße

Chil

dacapo04
15.02.2013, 02:07
hallo leute

Ich bin 25 jahre alt, habe probleme mit meinem stuhlgang, der ist ab und zu schwarz ab und zu ist bisschen schleim dabei beim abwischen , und gestern hatte ich so durchfall mässigen schleim aber fast nur schleim und danach einen darmverschluss war voriges jahr im september bauch und darmspiegelung machen nur die darmspiegelung ist niks raus gekommen weil ich das abfürmittel anscheinend nicht richtig genommen habe ,aber bei der bauchspiegelung kam raus das ich gastritis habe ...... gut dachte ich mir deswegen die bauschmerzen und so.... nur habe ich in letzter zeit blut im stuhl und halt den schleim ,angst gemacht hats mir wo nur schleim raus gekommen ist ....habe jetzt auch ein termin nächste woche donnerstag zur erneuerten darmspiegelung,was mir noch angst macht ich kann nicht mehr zunehmen ,ein beispiel ich esse heute habe am abend 78 kilo stehe am nächsten tag auf und habe wieder 75 ,das macht mir richtig angst bin auch in letzter zeit auch sehr blass im gesicht sprich augenringe ,habe auch diverse bluttests gemacht alle negativ ....... mhhh sitz jeden abend daheim und wein mich in den schlaf ich habe angst ...... bitte um antworten..... danke mfg Migjen !!!!!!!!

cella
06.03.2013, 00:05
Hallo Migjen,
Inzwischen müsste deine Darmspiegelung gewesen sein, was sit denn dabei raus gekommen?
Liebe Grüße Cella

mahanuala
11.04.2013, 22:01
hm, ich grüble weiter, in welchen strang ich passe.

ich versuche es mal hier:
vor drei jahren hatte ich blut im stuhl. meine hausärztin schickete mich wegen meines alters (damals 49) zur darmspiegelung.
es wurde ein polyp entdeckt und entfernt und nach der untersuchung als adenom eingestuft.
damit hatte ich den 3-jahres joker gezogen...deshalb war ich gestern wieder zur darmspiegelung.
allerdings konnte ich nichts dazu sagen, ob sich bei meinem stuhlgang was verändert hat, denn ich nehme seit 2 jahren opiate, da ich nach einem unfall mit wirbelbrüchen viele metallteile in der wirbelsäule habe...und diese sonst prima vertragenen opiate verstopfen wie nix gutes :/ ...also dauerabführmittel :(-

gestern nun hatte ich gleich nach der spiegelung das arztgespräch.
es sind in den drei jahren zwei neue recht grosse (0,8 und 1,3 cm) polypen gewachsen, einer sehr in die breite. das sei ungewöhnlich.

der arzt fragte mich ob ich sicher sei dass wirklich nirgendwo in der familie eine darmkrebserkrankung vorgekommen sei. aber mein vater war an einem malignen melanom gestorben, das er mit über 70 bekommen hatte und das übersehen wurde... keine darmprobleme (mein sohn hat eine colitis ulcerosa, aber das hängt wohl nicht zusammen.)

den großen polyp hat er in einem mehrschrittigen verfahren abgetragen und geklammert. in drei monaten muss vor einer vernarbung nachgesehen werden ob auch kleine reste aus den zwischenräumen abgetragen wurden, damit nichts unter den narben weiterwachsen kann....also wieder der spass der spiegelung.
aus seiner erfahrung heraus sahen die polypen aber nicht präkanzerös aus.

meiner tochter, die mit war, empfahl er (sie ist anfang 30, selber ärztin) bald zu einer ersten koloskopie zu gehen.

ich bin nun doch verunsichert ob des intensiven nachfragens nach familiären darmkrebserkrankungen und der empfehlung an meine tochter.

ich komme mir plötzlich wie mit einer potentiellen zeitbombe vor.
zugegebenermassen bin ich sehr froh, dass man das jetzt entdeckt und also regelmäßig kontrollieren kann....und zumindest gute chance besteht, wenn, dann etwas bösatiges früh zu entdecken....aber doof fühlt es sich doch an.

ich weiss dass das für die, die bereits erkrankt sind vielleicht lächerlich klingt...aber ich bin doch ängstlich.

ich weiss dass manche frauen, die immer wieder vorstufen von brustkrebs entwickeln teilweise die brüste entfernen lassen (und dann wieder mit muskelgewebe aufbauen lassen)...aber das geht ja mit dem darm nicht.

gibt es noch etwas was ich tun kann?

doof ist auch, dass mein darm sich in den zwei jahren durch ein abführmittel, das ich nehme, total dunkel verfärbt hat. das mittel wirkt auf zellen dass sie melantonin entwickeln...mein darm ist also regelrecht gut gebräunt :eek::eek::eek:...der enterologe meinte, das gehe nicht mehr weg.
habe dann den beipackzettel gelesen dort steht es sei oft reversibel.
also weiss ich dazu auch nix.genaues...die vorher (2011) nachher (2013) bilder waren beeindruckend :rotenase:

danke für eure mühe das zu lesen und eure antworten!

Jutta
12.04.2013, 07:22
Hallo,

dein Beitrag paßt schon hier rein, da ja noch nicht von einer Betroffenheit gesprochen wird. Und die Art deiner Ängste tragen bestimmt ganz viele mit sich herum.

Daß du dir ob der Frage der Erkrankung in der Familie Gedanken machst ist ebenfalls verständlich. Ich denke der Dok dachte da evtl. an FAP (Familiäre adenomatöse Polyposis), als er deine Polypen entfernte.

Der Knackpunkt ist jener, daß immer 1 Familienmitglied mit einer Mutation beginnt. Beispiel, eine Ärztin erkannte auf dem US Zwillinge bei mir :eek:, meine Reaktion, es gibt keine in den Familien. Ihre Aussage, es beginnt immer einer damit!!! Deshalb auch den guten Rat an deine Tochter zur Darmspiegelung. Ich nehme an, daß doch der Schwachpunkt in der Familie nun der Darm sein könnte, da dein Sohn eine colitis ulcerosa hat.

Ja, es fühlt sich richtig doof an, wenn man diese Gedanken in sich und mit sich trägt. Aber, sie geben dir auch ein Warnzeichen, immer schön regelmäßig die Koloskopie durchzuführen!!
Es geht auch beim Darm (Dickdarm) mit der vorzeitigen Entfernung, der Anlage eines Ileostomas, falls die Polypen irgendwann überhand nehmen würden. Viele Stomaträger wurde der Dickdarm u.a. aus diesem Grund entfernt.

Leider gibt es keine Vorbeugungsratschläge in deinem Fall, außer natürlich die unangenehme Darmreinigung für die Koloskopie und das engmaschig.

Hast du schon einmal versucht deinen Darm mit bestimmten Nahrungsmittel anzutreiben um das Abführmittel zu reduzieren? Gerade bei einem schwächeren Darm gibt es oft einige Nahrungsmittel die er absolut nicht mag und mit Durchfall darauf reagiert. Wie sieht es mit deiner Flüssigkeitsaufnahme aus? Schaffst du 2,5 - 3 Liter pro Tag?

Ich hoffe, dir einige Fragen beantwortet zu haben. Wenn nicht, frag weiter ;)

mahanuala
12.04.2013, 20:47
Hallo Jutta

danke für deinen hilfreichen Ausführungen.Immerhin habe ich nun zumindest mal fürs erste einen "google-Begriff" FAP...ein Anfang.
Ich war gestern bei (m)einer Rehaärztin, bei der ich nach einem Unfall bin, die kennt sich auch mit Darmerkrankungen ein biß0chen aus und hat auf die Möglichkeit hingewiesen u.U. so gar nur ein Stück des Darmes zu entfernen ohne Stoma, wenn es immer an der selben Stelle auftritt. 2x war ein Polyp nämlich im selben Abschnitt.
Ich finde deinen Hinweis mit der Koloskopie auch gut, ichb sage mir gerade andauernd dass gerade ICH werbung für die darmkrebsvorsorge machen sollte...wenn die polypen nicht entdeckt worden wären und vielleicht auch die (mögliche) FAP nicht...wäre die Sache in einigen Jahren auf jeden Fall deutlich schlimmer geworden.
Ich werde natürlich zu jeder Koloskopie gehen, egal wie sehr ich mich grusle.
ich höre immerwieder mit entsetzen dass andere das nicht tun. Ich habe eine Kollegin in der Mutter, Grossmutter und zwei Tanten an Brustkrebs erkrankt sind und die mit über 40 noch nie zur Mammografie war :cool: ...ich rede ihr immer wieder zu, wenn ich gehe...
Wie umfassend ich es aushalte mich zu informieren weiss ich allerdings noch nicht...ich schwanke zwischen basics wissen wollen und mir bloss nicht zuviel Infos für Kopfkino zu holen.
vielleicht führe ich mir die Infos auch häppchenweisse zu, es ist ja wenigstens keine Eile geboten:o
Ich habe wegen der Darmverfärbung die Pharmafirma angeschrieben und hoffe dass sie mir antworten.

Herzliche Grüße und Danke
mahanuala

Helga22
20.04.2013, 18:59
Also ich kenne das von vor fast einem Jahr nur so, dass die Krankenkasse bei Darmspiegelungen auf jeden Fall das Propofol zahlt, bei einer Magenspiegelung musste es mein MAnn aber selber bezahlen (war allerdings nur 70 Euro). Mein Mann ist gesetztlich versichert. Kann ja nun sein, dass sich das seit letztem Jahr geändert hat??? Alles Gute für dich!
Helga

monschie
23.04.2013, 08:06
Nach meinem Infos steht jedem über 50 ne Darmspiegelung zu.
Mal nach Googeln oder seine Krankenkassen anrufen.

Meine letzte Nachsorge - Darmspiegelung hatte ich im
August 2012. War sogar noch halb wach, am dösen.
Hab noch mitbekommen was die Ärzte bei
der Spiegelei so erzählt haben.

Eine ganz einfache Untersuchung, wie ich finde.

cu monschie

crab
23.04.2013, 10:18
seit 35 Jahren muss ich jährlich 2 Gstroskospien und Darm-
spiegelungen wegen FAP machen lassen und bekomme schon
immer eine Kurznarkose mit Propofol.
In all den Jahren, ob im KH oder beim niedergelassenen Gastro-
enderologen hat bisher immer der Gastroenderologe die Nadel
selbst gelegt -ohne Handschuhe- und auch das Propofol ge-
spritzt.
Mir scheint, dass es in dieser Praxis nur darum geht, möglichst
viel Geld von der KK zu bekommen, weshalb den sonst der Narkose-Arzt?


LG Wolfgang

mahanuala
25.04.2013, 21:07
hm...ich scheine in einer praxis der seligen gelandet zu sein :)

ich bin gesetzlich versichert und wurde beide male bestens betreut:
vor der spiegelung keinerlei fianzielle forderungen...blutabnahme (gerinnung) , abführmedis mit ausführlicher anleitung mitbekommen.
am untersuchungstag freundlich auf eine liege gelegt, mit angewärmtem tuch zugedeckt, zugang von einer schwester.
da ich eigentlich ein angsthase bin musste meine tochter (anästhesistin) im wartezimmer ausharren...für alle fälle:
dann kam er arzt , kurzes gespräch, propofol ...und wech war ich...
das herausziehen habe ich vermutlich nur die letzten 5 cm mitbekommen.
danach wurde ich in einem liegeraum so 10 minuten untergebracht...mehrmals guckte jemand nach mir, dann bekam ich kaffe ( ja ich bin gesetzlich versichert!!!!!) und kekse...und konnte mich dann anziehen.

als ich fertig war ...arztgespräch :)

wenn ich allerdings das aus mannheim höre verstehe ich warum meine hausärztin drauf bestand dass ich nur in eine praxis ihrer empfehlung gehe....

mahanuala
27.04.2013, 21:04
@all

ich habe nun von der pharmafirma antwort bekommen wegen der darmverfärbungen.
ganz offiziell, per post. von hand unterschrieben von irgendwelchen abteilungsleitern der forschung.
zum einen schreiben sie, dass die verfärbungen erfahrungsgemäß weggehen...erklären das dann dermatologisch.
zum anderen baten sie um eine schweigepflichtsentbindung meinem arzt gegenüber, da arzneimittelnebenwirkungen wenn dann verifiziert werden müssen...irgendwie muss das dann ans bundesministerium für gesundheit gemeldet werden.
ich habe mich dann entschlossen, die schweigepflichtsentbindung zu unterschreiben...und meinen arzt darüber informiert. meine eine tochter (ärztin) meinte es schade nicht ...meine andere tochter (juristin) meinte, nur wenn es ärztlich bestätigt sei, würde es als "echte" nebenwirkung in der statistik auftauchen...

na dann hoffe ich mal, dass das ganze tatsächlich wieder weg geht. :D:D:D
in der schmerzambulanz habe ich die ärzte auch informiert, denn die verschreiben das medikament, das die verfärbungen hervorgerufen hat regelmäßig...

Jane1972
14.05.2013, 01:08
...

Lea123
04.07.2013, 14:31
Hallo,
ich habe heute eine Frage wegen einer sehr guten Freundin.
Sie hat Blut im Stuhl, bleistiftartigen Stuhl und das Gefühl, dass etwas im Weg ist, wenn die auf der Toilette ist, manchmal geht es nicht, obwohl sie muss.
Wir waren heute bei der Ärztin, die am Dienstag eine Darmspiegelung vornehmen wird. Diese sagt, es kann durchaus was harmloses sein wie eine Entzündung.
Ihre Geschichte: Sie hat im letzten Jahr, also 11/2012 die Gebärmutter entfernt bekommen, wegen Myomen, Verwachsungen, es war kein Krebs. Sie hatte vorher immer Schmerzen, sie sagten ihr, kann sein, dass die Schmerzen auch nach der Entfernung bleiben. Vorher hatte sie auch schon Probleme mit der Verdauung, nach der OP war es kurze Zeit besser. Dann begann es erneut, eben nicht mehr so einfach zu funktionieren, verstopft, kam nichts, obwohl sie musste, vor 3 Monaten dann eben Blut im Stuhl (2 mal richtig viel und rot, aber jedes mal jetzt beim Abwischen Tröpfchen Blut), und bleistiftförmiger Stuhl, Schmerzen, Verstopfung und das Gefühl dass etwas im Weg ist wenn sie auf der Toilette ist.
Ob es was damit zu tun hat weiß ich nicht, aber seit einem Monat hat sie Schmerzen in Schulter und Arm, bekommt Spritzen und Massage, Orthopäde hat beim Röntgen 2 Knoten gesehen, sagte aber, es sei nichts schlimmes.
MRT, CT und so hat sie alles nicht gehabt, auch nicht bei der Entfernung der Gebärmutter. Sie sagt, die einzige Untersuchung da war ein vaginaler Ultraschall.
Ich weiß erst seit 3 Tagen davon und sie hat ja auch am Dienstag dann die Darmspiegelung. Bei mir als fleißigem Krebskompass Leser gehen alle Alarmglocken. Blut im Stuhl, Bleistiftstuhl, Knoten in der Schulter (Metas?)... Ärztin sagt, warum immer an das Schlimmste denken, kann ganz harmlos sein. Ich hoffe, es ist harmlos.
Sie spricht nicht so gut Deutsch und kennt sich auch nicht aus in Medizin usw und denke, ihr entgeht vielel, bzw sie kann es den Ärzten nicht erklären und die machen auch nicht viel, wenn man nicht gezielt danach fragt.
Meine Fragen sind nun, was kann es sein außer Krebs? Was für harmlose Dinge könnten es bei diesen Symptomen sein? Und ganz wichtig, wonach soll ich fragen, auf welchen weiteren Untersuchungen bestehen? Ich will sie da jetzt unterstützen. Sie ist erst 43, hat 3 Kinder und das eine Kind wird jetzt erst 8. Wenn man sich nicht auskennt im Ärztedschungel und die Sprache nicht gut kann, ist das schwer und man braucht jemand, der einen unterstützt.
LG Lea

etoile09
02.08.2013, 15:53
Hallo,
ich heiße Yvonne, bin 38 Jahe alt und wohne in Frankreich. Ich bin seit kurzem hier angemeldet wegen dem Bauchspeicheldrüsenkrebs meiner Mutter. Vor genau 4 Wochen erhielt sie die Diagnose. Inzwischen wissen wir, dass auch Metas in der Leber sind.

Nun habe ich aber auch selber ein Problem:
Vor 2 Wochen hatte ich am WE starke Schmerzen im Bauch/Unterleib - dachte zuerst an Mens-Beschwerden oder dass evtl. meine Hormonspirale verrutscht ist. Bin dann gleich 2 Tage später zum Gyn - alles okay in der Gebärmutter etc.
Hat mir dann einen Test empfohlen, bei dem Blut im Stuhl gemessen wird. Dieser war positiv! Habe dann gestern sofort einen M2PK-Test gemacht und habe vor einer Stunde per Telefon gesagt bekommen, dass das Enzym gefunden wurde!
Er hat mir empfohlen, eine Darmspiegelung machen zu lassen, aber es würde nicht eilen.!?
Eigentlich wollte ich übermorgen zu meiner Mutti fahren (400 km), um ihr am Dienstag bei der 1. Chemo beizustehen. Nun frage ich mich, soll ich mich gleich in diesem KH durchchecken lassen oder warte ich, bis ich wieder zuhause bin. Meiner Mutter will ich im Moment nichts sagen - sie hat genug mit sich selbst zu tun und solange die Diagnose noch nicht sicher ist ...

Das kann doch alles nicht wahr sein!!!!!!!!

Was meint ihr, kann man bei einem positiven M2PK-Test schon eine (sichere) Diagnose geben???? Der Arzt meinte, ich solle nichts übereilen und hätte schon 4-5 Wochen Zeit, die Darmspiegelung machen zu lassen. Solange werde ich aber sicher nicht warten ....

Danke für eure Antworten

EinJochen
18.08.2013, 21:39
Alle Jahre wieder, kein bisschen weiter und das Rätsel bleibt ungelöst.

Was habe ich ? Das frage ich mich seit 5 Jahren und bin noch immer nicht zu einer Koloskopie gekommen. Einfach aus Angst vor dem Eingriff und dem Ergebnis. Aber ich lebe noch und da schenkt einem Google-Hypochonder noch etwas die Chance dass es kein Krebs ist.

Nochmal die Symptome im Überblick – vielleicht gibt es Leidensgenossen:

- Durchfall mit Bauchkrämpfen nach einer Mahlzeit – sporadisch – dann nehme ich Lopedium es geht wieder und dann geht es von vorne los. Durch das viele Lopedium hat mein Magen sich bestimmt schon daran gewöhnt Lopedium nach Durchfall zu bekommen und die normale Verdauung leicht verlernt
- Im Härtefall, der seltener vor kommt, werde ich auch mal von den Magenkrämpfen wach und habe richtige Schmerzen mit Schweissausbrüchen und wenn ich mich entlernt habe geht es wieder top
- Blähungen – sind mit dabei und auch häufig
- seltsamerweise habe ich die Symptome mehr in den warmen Monaten , also im Sommer, wenn ich auch meine Allergie habe – von September bis März / Mai war fast gar nichts und völlig okay
- Druckgefühl auf von mir geschauter rechter Seite unterhalb der Rippen. Wie ein Blähgefühl oder so. Keine Ahnung
- Rückenschmerzen dabei – also momentan – nicht immer

Da ich hier frage, wollte ich natürlich wissen: Kann es Krebs sein?

sanne2
18.08.2013, 22:11
Hallo Jochen!
Das kann dir nur ein Arzt beantworten.
Hier sind Betroffene und Angehörige und keine Ärzte unterwegs.
Selbst Ärzte können und werden wohl keine Ferndiagnosen geben.

Viele Grüße,
Sanne

EinJochen
18.08.2013, 22:15
Hallo,

dennoch erfahrene Menschen die sicher sagen können: Es sind typische Anzeichen oder keine oder aufgrund der länge der Zeit kann es das nicht sein.

Liebe Grüsse

kimaugust
18.08.2013, 22:45
[Das frage ich mich seit 5 Jahren und bin noch immer nicht zu einer Koloskopie gekommen. Einfach aus Angst vor dem Eingriff und dem Ergebnis

Hallo,

vielleicht läßt Deine Angst mal nach und bist Du in weiterern 5 Jahren mal soweit , zum Doc zu gehen. Dann weiß Du Bescheid.
Hoffentlich ist es dann nicht zu spät.

Gruß Jürgen

EinJochen
19.08.2013, 06:07
Wie zu spät? Klingt also doch nach Darmkrebs?

Jutta
19.08.2013, 06:14
Hallo Jochen,

hier wird dir kein User eine Liste der möglichen Ursachen aufzählen. Auch kein Arzt würde dir ohne dich untersucht zu haben eine Diagnose stellen!!!!

Gehe zur Darmspiegelung, bzw. schildere einen Gastroentereologen deine Probleme. Nur D A S wird dir Gewissheit bringen.

rotkaeppchen
13.10.2013, 12:35
Hallo,

ein Hallo mit der Bitte um Rat und Hilfe.

Ich bin mit den Nerven völlig am Ende, kriege seit ner Woche nix mehr auf die Reihe.

Ich habe seit mehr als einem Jahr Schleim im und am Stuhl, manchmal richtige Schleimklumpen. Außerdem wechselt es zwischen weichem und hartem, kötteligem Stuhl. Dachte immer das liegt am Stress, hatte mit vielen Dingen psychisch sehr zu kämpfen.

Jetzt, seit 6 Monaten läugft allerdings alles wieder gut, mein Leben ist quasi fast schon perfekt. Die Beschwerden haben jedoch zugenommen - Blähungen, Bauchschmerzen vorm Stuhlgang und das ständige Gefühl "ein größeres Geschäft erledigen zu müssen", auch selten etwas Blut.

Habe den Arztbesuch immer vor mich her geschoben, an Darmkrebs habe ich nie wirklich gedacht - ich bin doch erst 21, das haben nur ältere Menschen! jaja...

Und nun, nach langem googeln, habe ich auch viel von jungen Betroffenen gelesen, zu viel.

Ich habe Angst, wahnsinnige Angst.

Meine größte Angst ist nicht die Behandlung, die Schmerzen oder der Tod.
Ich habe Angst davor, nach einer eventuellen Behandlung, nicht mehr Schwanger werden zu können. Ich wünsch mir seit ich klein bin, nichts so sehr wie ein Kind. Mein Freund und ich haben beide einen festen Job und in 2, 3 Jahren waren Kinder geplant. Das darf nicht sein :(

Werde morgen direkt beim Gastroenterologen anrufen und um schnelle Vorsprache bitten, ich will so schnell wie möglich eine Darmspiegelung.
Ich habe eh schon viel zu lange damit gewartet. Werde dann morgen berichten... :(

Danke an jeden, der sich den Text komplett durchgelesen hat. Ich musste mir einfach den Kummer von der Seele schreiben.

Vielen Dank und liebe Grüße,
Julia

Nalal01
13.10.2013, 19:49
Ich wünsche dir alles gute, und bin auf deinen hoffentlich positiven Bericht der Untersuchungen gespannt. Übrigens gibt es viele Behandlungen die man vor dem Therapiebeginn bei einer Krebserkranug machen kann. Z.b vor der Bestrahlung die eierstocke höher in den bauchraum verlagern oder vor der chemo Eizellen einfrieren. Diese Methoden sind fast immer möglich. Bei mir war es so, dass ich mich dagegen entschied, da mein Tumor so schnell gewachsen ist und ich sofort mit der Therapie beginnen wollte.

rotkaeppchen
13.10.2013, 20:44
danke für die Antwort.

ja, davon habe ich auch gelesen. leider nur in wenigen Fällen positive Berichte.
wg. den gefrorenen Eizellen... ich nehme im Moment die Pille, gibt es da überhaupt fruchtbare Eizellen? man hat ja auch quasi nur ne "Ersatzblutung". das macht mich total fertig dieses Thema, ich glaube mit dem Gedanken keine kinder kriegen zu können, könnte ich nicht leben :(

wie war das denn bei dir, hattest du noch nen Kinderwunsch?

werde gleich um 07.30 vor der Arztpraxis stehen. Hoffe ich bekomme schnell einen Termin für ne Darmspiegelung.

Ich bereue es so, dass ich mich nicht schon früher drum gekümmert habe, den Schleim im Stuhl habe ich jetzt schon seit über einem Jahr...

Isabellamaus
14.10.2013, 13:12
Guten Tag,

Ich bin Isabellamaus und 40 Jahre alt und vorweg entschuldige ich mich, dass ich mit meinem Kram an dieses Forum wende. Dennoch wage ich es nach langem stillen Mitlesen, mein Anliegen hier zu schildern, weil ich wirklich nicht weiter weiß.
Ich versuche in kurzen Worten mein Problem zu schildern. Ich bin 40 Jahre,weiblich und habe so etwas wie ein ungutes Gefühl was meine Gesundheit angeht.
Ich höre/lese immer wieder, dass bei den meisten Menschen Krebs erst sehr spät diagnostiziert wurde, weils im Frühstaddium keine oder kaum Symtome gibt. Nun frage ich mich ob es auch Ausnahmen gibt? Und spürt man es nicht irgendwie wenn etwas schlimmeres im Körper vor sich geht? Ich habe sehr große Angst dass mein Gefühl mich gerade warnt und ich Krebs haben könnte. Andererseits müssten Ärzte dann doch dann auch irgendetwas finden oder nicht? Ich bin quasi wie gelähmt, da ich einerseits den Ärzten vertraue, wenn sie nix finden ist da auch nix, und da ich andererseits Angst habe das mein Gefühl sich bestätigt und ich ernsthaft krank sein könnte.
Zu meinem Problem:
Alles begannn etwa eine Woche vor Ostern. Ich hatte eine Blasenentzündung, nahm ich an, mit Blut im Urin, die einen Tag dauerte dann wars wieder gut. Am Osterwochenende, bekam ich dann passenderweise eine schwere Nierenkolik, Schmerzen in der linken Flanke, bzw., die ich kaum ertragen konnte und Übelkeit sowie Durchfall. Wurde ins Kh eingeliefert, dort konnte nichts festgestellt werden. Kein Stein, kein Stau, Blutwerte waren super. Die Schmerzen blieben trotz starker Schmerzmittel ca 2 Wochen, traten allerdings schubweise auf, z.B. nach Bewegung. Die ganze Zeit über hatte ich durchfallartigen Stúhlgang.
Dann war alles vorbei. Einige Wochen später begannen die Schmerzen erneut, wieder Koliken in der linken Seite, diesmal mit noch heftigerem schmerzhaftem Duchfall verbunden.
Komischerweise fingen die Schmerzen meist einen Tag nach dem Geschlechtsverkehr auf, manchmal auch während des Verkehrs. Die Schmerzattacken bleiben dann ca. 1 Woche dann beruhigt sich alles wieder.
Es gibt zwischendurch komplett Schmerzfreie Zeiten. Dann geht es wieder los.
Ich habe schon seit vielen Jahren keinen normalen Stuhlgang. Entweder Verstopfung, oder Durchfallartig und stake Blähungen. Vor 2 oder 3 Jahren hatte ich mal Blut im Stuhl festegestellt, meine Hausärztin meinte aber das dies von Hämmoriden käme und so beließen wir es dabei. Ich bin sportlich und ernähre mich gesund , mittlerweile habe ich aber aus Verzweiflung meine Ernährung komplett umgestellt auf Lacosefrei und Glutenarm etc. Etc.
Die Schmerzen tauchen immer wieder auf, sind dann sehr heftig, Alles zieht von der linken Seite nach unten und ich muss dringend den Darm entleeren, das klappt unter Schmerzen mit Durchfall fühlt sich aber nicht entleert an. D.h. ich muss sehr, sehr häufig zur Toilette.
Ich wurde mehrmals zum Urologen und Gynäkologen geschickt, und alles war ok. Blutwerte sind auch immer ok.
Der Urologe hat eine CT zur Steinsuche veranlasst. Kein Stein wurde gefunden.
Im Bericht: kein Stein, keine Tumorkrimskrams, nur eine heterogene Formation im linken Bereich eventuell vergrößertes Ovar oder irgendwas Kolon. Aber keine weiteren Untersuchungen empfohlen, nur bei weiderauftreten eventuelle Abklärung beim Gyn. Den Termin habe ich dieses Woche.
Nur ist es so, dass die Schmerzen und der Durchfall schubartig immer wieder kommen und ich habe ein deutliches Gefühl dass etwas im Darm nicht in Ordnung ist, da die Schmerzen heftig auf den Dram drücken, ich also dann dringend den Darm entleeren muss, was mit großen Schmerzen verbunden ist. Eine Darmspiegelung wird aber abgelehnt weil die Schmerzen eindeutig in der Nierengegend lokalisiert sind. Sie beginnen linksseitig unter dem letzen hinteren Rippenbogen und breiten sich dann auf die gesamte linke Seite aus, dann druck auf den Darm, durchfall etc. Das habe ich jedes mal beim Arzt erwähnt, aber keiner hat eine Zusammenhang gesehen, bzw. eine Darmspiegelung wird nicht empfohlen. Und ich mag dann auch nicht darauf drängen.
Irgendwoher müssen meine Beschwerden kommen, was kann ich noch tun? In den schmerzfreien Wochen denke ich mir dass es vorbei sein könnte und ich mich doch nur in etwas hineingesteigert habe, in den Schmerzphasen allerdings bin ich mittlerweile sehr sicher das es etwas schlimmes ist was bei mir kaputt geht. Das ist so ein seltsames ungutes Gefühl.
Ich habe den Eindruck mein Körper verfällt nach und nach (PS Frauenhormone sind auch in Orndung)Neuerdings Haaraurausfall,Neuerdings Hautpilzerkrankungen,Müde bin ich schon immer gewesen.
Können Ärzte so was übersehen? Sind die Symptome bei Darmkrebs denn immer eindeutig?
Ich schreibe hier weil ich verzweifelt bin und nicht weiß wen ich fragen soll was mit mir nicht stimmt, oder ob ich mich doch nur reinsteigere
Vielen, Vielen Dank, schon mal für Antworten.

simi1
14.10.2013, 20:02
Hallo,

gleich vorweg: Mit Darmkrebs und seiner Symptomatik kenne ich mich nicht wirklich aus. Beim Lesen deines Textes fiel mir jedoch spontan Morbus Crohn / Colitis ulcerosa ein. Meine Schulfreundin ist seit einigen Jahren davon betroffen und musste bis zur Diagnose einen Ärztemarathon hinter sich bringen.

Alles Gute für dich
Simi

mary78
14.10.2013, 20:28
Hallo,
beim lesen deines Textes dachte ich auch sofort an morbus chron oder colitis ulcorosa. deine Beschwerden sind typisch dafür, auch die anderen Beschwerden wie Müdigkeit, Haarausfall etc. ich wuerde nochmal zum Hausarzt gehen und ihn darauf ansprechen und zumindest zur abklaerung auf eine Darmspiegelung bestehen. gyn hast du ja diese Woche Abklärung wie ich gerade las. viell. kommt da ja auch schon was bei raus.
alles gute für dich. mary

berliner-engelchen
14.10.2013, 22:36
guten abend,
"Und ich mag dann auch nicht darauf drängen."
Irgendwoher müssen meine Beschwerden kommen, was kann ich noch tun?

- deshalb möchte ich dich ganz intensiv darin bestärken, die notwendige Diagnostik EINZUFORDERN. Das klingt doof, ja, weil wir davon ausgehen, die ärzte würden schon alles tun, was getan werdne muss, leider leider leider stimmt das so nicht.
ich bin vor meiner Eierstockkrebs-Erkrankung von den Ärzten auf Magenentzündung, Rückenschmerzen, Schulterentzündung, schwangerschaftsfolgeerscheinungen (meine Tlochter war zu dem zeitpunkt 6 monate alt) und Verdacht auf eine Schilddrüsenerkrankung behandelt worden - alles falsch. !!! Die Untersuchungen, die man hätte machen müssen, wurden 10 wertvolle Monate zu spät gemacht.

damit möchte ich dir keine Angst machen, - wirklich nicht.
es ist nur als beispiel erzählt, dafür dass Ärzte nicht allwissend sind und auch häufig fehldiagnosen und fehlentscheidungen treffen.

Hör auf dein gefühl, bestehe auf den Untersuchungen. Das geht schon viel zu lange ....

alles liebe alles gute
birgit

Isabellamaus
15.10.2013, 09:54
Vielen, lieben Dank für eure Antworten!
Liebe Simi, liebe Mary, Colitis und Morus Crohn habe ich auch schon mal gehört. Bzw. leidet mein Bruder seit Jahren unter einer Colitis Ulcerosa. Seine Symptome sind aber anders, die Schübe dauern meist mehrer Wochen und sind weniger schmerzhaft dafür ständiger Durchfall. Aber wahrscheinlich ist das ja auch bei jedem anders.
Liebe Birgit,
es tut mir sehr, sehr leid dass du unter einer so schweren Krankheit leidest und ich drücke dir alle Daumen der Welt dass du ganz gesund wirst und bleibst! Es ist erschreckend zu lesen dass Ärzte alles mögliche diagnostizieren aber nicht die Schwere der Krankheit erkennen. Ich dachte immer solche ernstzunehmenden Krankheiten wären das Erste was man ausschließen müsste und nicht das letzte wonach man suchen geht...
Ich habe festgestellt dass ich unbewusst wohl ein bisschen die Verantwortung abgeben will. Eigentlich will ich gar nicht wissen was da los ist, nur dass es aufhört und solange kein Arzt Anstalten macht weitere Diagnostik zu betreiben, lehne ich mich sehr gern zurück, da ist ja nichts. Da stehe ich mir gewaltig selbst im Weg... Alles in allem habt ihr aber Recht und ich werde selber auf weitere Untersuchungen drängen. Man kommt sich nur so unheimlich blöd vor, finde ich...

simi1
15.10.2013, 16:42
Hallo,

na dann würde ich aber gezielt auf einen Gastroenterologen losgehen, die Familiengeschichte und deine Beschwerden schildern und eine gründliche Diagnostik einfordern. Für chronisch entzündliche Darmerkrankungen gibt es nachgewiesenermaßen genetische Dispositionen. Nachdem dein Bruder an Colitis unlcerosa erkrankt ist, würde ich das unbedingt und dringlich abklären lassen.

Alles Gute
Simi

Isabellamaus
17.10.2013, 18:21
Hallo miteinander,

vielen dank nochmals für die vielen Antworten auf meine Frage...
Ich komme gerade von meinem Gyn. und dabei hat sich eine Ursache für meine Beschwerden gefunden. Mein linker Eierstock ist stark vergrößert und drückt auf den Darm, was die Beschwerden wohl erklären sollte. Zusätzlich ist meine Gebärmutter vergrößert. Der Eierstock wird so schnell wie möglich entfernt (Montag) und weiter untersucht. Die Überweisung sagt "mehrkammriger zystischer unklare Adnexbefund, Adnextumor, Entfernung erbeten..."
Ich bin nun recht erleichtert dass etwas gefunden wurde, aber erneut beunruhigt, ob dieser Befund bösartig sein könnte...Aber das muss ich jetzt so oder so abwarten. ich kann nicht sagen was ich denke, aber ich hoffe es handelt sich um eine gutartige Veränderung, ach ich weiß nicht, bin sehr durcheinander

Vielen Dank und Grüße,
Isabellamaus

Sherada
18.10.2013, 23:50
Hallo zusammen,

also ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, bin total daneben und es ist zur Zeit alles wie ein Alptraum, weil ich davon ausgehe, dass ich Darmkrebs habe.

Ich bin 48 Jahre alt und Mutter einer 21 jährigen Tochter.

Vor ca 5 Wochen hatte ich nachts starke Bauch und Magenkrämpfe und die ganze Nacht Durchfall, dieser Zustand ging über 3 Tage ( 3 Tage nur Durchfall wie Wasser )
Ich nahm Imodium Akut ( 3 Stück am Tag 2 Tage lang ) aber der Durchfall ging nicht weg davon. Am 3. Tag ging ich zum Arzt und er sagte, dass ein Magen Darm Virus im Umlauf sei und gab mir ein Mittel gegen Durchfall und Buscopan.
Die Medikamente brauchte ich dann aber nicht mehr, weil es dann besser wurde.
Nach diesem Virus war ich sehr sehr geschwächt und ich habe über eine Woche gebraucht, bis ich mich wieder einigermaßen fit fühlte.
Komischerweise hatte ich aber ab diesem Zeitpunkt im Unterbauch ( unter meiner Kaiserschnittnarbe ) ein komisches Blubbern, laute Geräusche und das Gefühl von Bewegungen da drin und ab und zu ein Stechen rechts, als wenn es vom Eierstock kommen würde.
Gynäkologisch ist alles in Ordnung.
Es wurde mir Blut abgenommen, die BSG ( Entzündungswert ) ist erhöht 52/62 ( normal 5/10 ) und das MCHC ist -31 ( normal 32-36 ) alles andere ist in Ordnung.
Vorige Woche stellte sich heraus, dass ich eine Blasenentzündung habe, nehme seitdem Antibiotika.
Das Stechen habe ich immer noch, zudem das Gefühl, dass da etwas ist, was nicht dahin gehört.
Ich habe auch zur Zeit Verstopfung,eine Kotstauung und mir wird ab und zu schlecht, habe dicke Ringe unter den Augen und meine Augen sind wässrig/glasig und ab und zu erhöhte Temperatur 38 Grad.
Ich habe in einem Jahr 12 kg abgenommen, habe aber auch extrem wenig gegessen, bedingt durch meine Schicht.
Was aber komisch ist : Ich esse und esse und nehme nicht mehr zu, im Gegenteil, ich nehme weiter ab. Mein Appetit ist bestens.
Ich habe 80 kg gewogen, jetzt wiege ich 68 und bin 1,65 cm groß.
Mein After juckt oft und Blut hatte ich auch schon mal am Toilettenpapier, aber dann brannte mir auch der After.
Ungefähr vor einem Jahr hatte ich immer wieder mit Hämorrhoiden zu tun, ich glaube jedenfalls, dass es Hämorrhoiden waren.
Die Abdomen Sonographie war unauffällig.
Richtige Schmerzen habe ich nicht, eher so einen Druck da unten und ab und zu Bewegungen/Klopfen,Darmgeräusche und Stechen.
Am Dienstag habe ich das Vorgespräch für die Koloskopie, welche ich dann am 29. diesen Monats habe.
Mir ist richtig schlecht vor Angst, ich drehe fast am Rad :-( Weiß ich doch insgeheim, dass ich Darmkrebs habe, denn es passt alles.
Entschuldigt bitte den langen Text, aber ich weiß zur Zeit nicht wohin mit meiner Angst und Panik.

LG Sherada

Safra
19.10.2013, 13:44
Liebe Sherada,
Deine Angst kann ich gut nachvollziehen. Aber es muss nicht Krebs sein. Leider sind oft nur ganz wenig Syptome bei Darmkrebs da, deshalb verschleppt man es ja auch oft. Vielleicht horchst Du jetzt sehr in Dich hinein, bist unter Streß, schläfst schlechter, kannst nicht abschalten... Dann nimmt man auch nicht so gut zu. Darmgeräusche sind was normales, er muss sich ja bewegen. . Bloß im normalen Alltag registriert man das nicht so. Vielleicht ist Deine Darmgegend jetzt auch angegriffen durch die vorausgegangenen Entzündungen. Schön, dass Du einen Termin hast zur Kolo.

Sherada
19.10.2013, 19:40
Hallo Safra,
danke für deine Antwort.
Aber dieses Gefühl, das da etwas ist, was da nicht hingehört und den Druck im Unterleib und das Stechen habe ich seid 5 Wochen ununterbrochen.
Ich habe deswegen auch vermehrten Harndrang.
Sonst brauchte ich nur ein Stück Kuchen anzugucken, dann hatte ich schon einen Kilo mehr drauf und die ständige Übelkeit :cry:
Der Entzündungswert ist ja auch ziemlich hoch.
Verstopfung habe immer noch, traue mich aber kein Abführmittel zu nehmen wegen Darmverschluss.
Ach ja : Stiche im After habe ich auch ab und zu.
Ach, ich könnte nur noch heulen :cry:

Isabellamaus
20.10.2013, 18:53
Guten Abend,

Ich weiss dass ich in meinem letzten Beitrag keine Frage gestellt habe, und wie es aussieht bin ich mit meinen Beschwerden ja auch falsch im Darmkrebsforum, müsste wohl zum Eierstocktumorforum?!
Dennoch würde ich mich über das eine odere andere Statement freuen. Es hat mich verunsichert dass niemand was geschrieben hat.
Ich habe mittlerweile ein ordentliches Kopfkino und versuche wie bekloppt irgendwoher einen entscheidenen Unterschied von gutartigen zu bösartigen Tumoren zu finden. Abwarten ist schwierig und ich habe tief im inneren eine grosse Abwehrhaltung. Am liebsten würde ich den Eingriff gar nicht machen lassen weil ich das Ergebnis so fürchte. Andereseits zieht es mittlerweile durchgehen in meiner Flanke und mein Rücken schmerzt, so dass ein ignorieren nicht möglich ist. Ich habe wirklich Angst. Ich war immer schlank, und immer irgendwie müde, gewicht habe ich im letzten Jahr verloren, auch hat meine Leistungsfähigkeit angenommen, aber ich hatte auch sehr viel stress...Ja so denke ich hin und her und suche nach Hinweisen für gutartig oder bösartig... Kann das irgenwer verstehen???
Liebe Grüsse,
Isabellamaus

fraunachbarin
08.12.2013, 12:01
hallo ihr lieben..
ich wende mich an euch, da ich momentan sehr verzweifelt bin.
da ich seit monaten ständig durchfall nach dem essen habe, wurde bei mir vorgestern eine coloskopie gemacht. leider fiel die nicht so gut aus:
es wurden 5 polypen entfernt, desweiteren sind zwei stellen entdeckt, die in der schleimhaut verändert sind. dann sagte mir noch der doc nach der untersuchung, daß ich unzählig viele polypenknopsen habe und er 5 stunden bräuchte, um sie zu entfernen. nächste woche kommt der befund der entnahmen. mir geht es nach der untersuchung körperlich sehr schlecht. habe immer noch schmerzen im darm und mein kreislauf ist ziemlich unten.
ich muß dazu sagen, daß wir mehrere krebsfälle in der familie haben, allerdings kein darmkrebs.
natürlich habe ich nachgelesen und mich über polypen im darm informiert. diese sollen bis zu 90% krebsgefährdend sein.
ich habe wahnsinnige angst. der gedanke, daß ich ständig coloskopien machen lassen muß, damit die ganzen kommenden polypen entfernt werden ist schrecklich. dazu dann noch die stete warterei auf die befunde.
kann mir irgendjemand hier was dazu schreiben?? ich wäre euch sehr, sehr dankbar.
allen einen schönen 2. advent,
tine

fraunachbarin
09.12.2013, 07:32
hallo kai...
danke für deine antwort. betrifft das FAP auch einen, wenn kein Darmkrebs in der familie besteht? wie schon geschrieben, haben wir andere krebsarten in der familie.
wäre schön, wenn mir auch andere antworten würden. bin für jeden erfahrungsaustausch dankbar.
schönen wochenstart, tine

fraunachbarin
10.12.2013, 19:23
danke kai..
hab einen termin im darmzentrum bei uns gemacht. allerdings ist erst mitte januar wieder was frei.. motz.
hatte eigentlich schon gehofft, daß ich hier bisserl mehr info bekomme. zumal was die vielen polypknospen betrifft.
vielleicht mag noch jemand mir da was zu schreiben???
liebe grüße von tine

fraunachbarin
14.12.2013, 08:18
Hallo...
Ich schreibe euch nun hier, denn auf meine Anfrage oben hat nur einer reagiert.
Ich bin 44 Jahre und wir haben vermehrt Krebs in der Familie. Letztes Jahr verlor ich meine Mami dadurch.
Ich leide seit ein paar Monaten an Durchfall, der immer nach dem Essen einsetzt. Nun wurde letzte Woche eine Koloskopie gemacht. Der Befund danach war niederschmetternd.Ein Teil des Darmes ist nicht in Ordnung. Es wurden dort.5 Polypen entfernt, die zum Glück o.B. waren. Dann sind da noch zwei Veränderungen in der Schleimhaut entdeckt worden. Die haben dem Doc gar nicht gefallen.
Desweiteren sagte er mir, daß in diesem bestimmter Teil unzählig viele Polypenknospen sind und er bräuchte 5 Stunden um die alle zu entfernen.
Das bedeutet also, daß ich wohl ziemlich oft zur Koloskopie muß.
Dieser Gedanke macht mich fertig, denn mir ging es nach dem Eingriff so elend. ich hatte tagelang Schmerzen im Darm, mir war permanent kotzübel und mein Kreislauf war stets unten. Ich hatte keine Kraft mehr in mir. Seit zwei Tagen ists bisserl besser.
Ich will das nicht mehr durchmachen und hab mir nun einen Termin in der Ulmer Uni-Klinik im Darmzentrum geholt. Leider ist der erst Mitte Januar.
Mein Gedanke ist, daß man diesen befallen Teil des Darmes einfach entfernen soll, dann ist alles weg. Ich weiß, daß so eine Op heftig ist, doch lieber habe ich einmal einen harten Eingriff, wie diese ständigen Spiegelungen und Ängste vor den Befunden.
Was denkt Ihr darüber? Hat jemand Erfahrung mit einem ähnlichen Befund?
Ich wäre euch sehr sehr dankbar für Antworten, bin ziemlich durch den Wind.
Ein schönes Wochenende wünscht euch
Tine

Alpenveilchen
14.12.2013, 13:29
Liebe Tine,

Dir bleibt aber auch nichts erspart. Das war mein erster Gedanke, als ich Deine letzten Beiträge las. Es tut mir sehr leid für Dich, dass Du nicht endlich mal Ruhe vom Thema "Krebs" hast.

Was Deine Situation betrifft, ist es am Besten, wenn Du genau diese Gedanken, die Du hier beschreibst mit einem kompetenten Chirurgen in einem Darmzentrum besprichst. Dort bekommst Du den allerbesten Rat.

Spontan denke ich, dass eine Entfernung des befallenen Darmabschnittes, wie Du sagst, auch seine Stunden dauern wird. Wenn es also rein praktische Erwägungen sind und Du den Schmerz nach den Koloskopien vermeiden möchtest, könntest Du Dir die Polypen vielleicht auch in einer einzigen Operation unter Vollnarkose entfernen lassen. Dann hast Du ebenfalls nur einmal die Schmerzen hinterher.

Um anschliessend folgende Koloskopien zur Nachsorge wirst Du eh nicht herumkommen. Aber die sollten normalerweise nicht mit Schmerzen und Übelkeit verbunden sein.


Ich würde mir, wenn es denn nicht unbedingt sein muss oder für die Prognose besser ist, so ohne weiteres kein Darmstück entnehmen lassen. Was weg ist, ist weg. Das bekommst Du nie wieder. Wenn dann nach ein paar Jahren wieder ein Stück des Darmes befallen ist und entfernt werden muss, dann geht das immer so weiter, bis Du keinen Dickdarm mehr hast. Wie gesagt, wenn das für die Prognose besser ist, ist es natürlich immer besser das befallene zu entfernen, aber freiwillig, vorbeugend würde ich das nur auf Anraten eines kompetenten und auf Darmkrebs spezialisierten Chirurgen machen lassen.

Ich wünsche Dir jetzt erst einmal ganz gute Nerven.

Viele liebe Grüsse
vom Alpenveilchen

fraunachbarin
15.12.2013, 09:31
liebes alpenveilchen..
erstmal vielen dank für deine zeilen.. ich bin froh, daß sich mir hier jemand zuwendet.
ich versteh deine gedanken in puncto darmentnahme gut. und die idee, nur die polypen zu entfernen, ist auch gut. nur denke ich, daß da dann immer wieder neue dazukommen und es ein nie endenwollender verlauf ist.
und wie schon geschrieben, der gedanke, diese koloskopien stehts machen zu lassen und diese schlimme angst vor und nach dem eingriff, macht mich verrückt. das ist eine stete dauerbelastung.
nun, ich bin gespannt, was man mir im darmzentrum raten wird. versuch jetzt positiv die zeit bis dahin zu gestalten. im moment kann ich eh nichts weiteres tun.
ich wünsche dir und allen anderen hier einen schönen 3. advent.
liebe grüße von tine

crab
15.12.2013, 13:15
Hallo Tine,

bei Dir sollte molekulargenetisch untersucht werden, ob bei Dir
auf Grund der Häufungen von Krebs nicht eine FAP (familiere
Polyposis coli vorliegt).
Sollte dies bei Dir der Fall sein, wäre eine totale Kolektomie
unumgänglich (entfernung des gesamten Dickdarmes).
So lange keine gesichterte Diagnose bezüglich der vielzahl an
Poypen vorliegt, würde ich mich nicht so schnell operieren
lassen. Voraussetzung ist natürlich, dass noch kein Poly ent-
artet ist.

LG Wolfgang

simi1
15.12.2013, 16:52
Liebe Tine,

ich kann zu deiner Frage und zum Sachverhalt nichts beitragen. Aber ich möchte dir unbedingt sagen, dass mich dein Posting sehr betroffen gemacht hat, ich fest an dich denke und auf eine gute Lösung hoffe.

Gedrückte Daumen, alle guten Wünsche und ganz viel Kraft für dich!
Simi

fraunachbarin
16.12.2013, 06:37
lieber wolfgang..
danke für deine gedanken. soviel ich weiß, liegen in meiner familie keine darmkrebs-fälle vor. ich weiß nur, daß meine omi auch darmspiegelungen hatte. allerdings weiß ich nicht, was das auf sich hat, denn es sind alle verstorben, die mir diesbezüglich auskunft geben könnten.
habe heute termin bei einem anderen hausarzt, weil mein bisheriger mir einfach immer nur tabletten verschreibt. so bin ich gespannt, ob vielleicht dieser neue ideen hat.

liebe simi..
danke für deine lieben wünsche. das tut gut.

ich wünsch euch einen schönen wochenstart..
seid lieb gegrüßt von tine

Geisha-Fan
27.12.2013, 00:01
Hallo Liebe Forenuser, hallo liebes Team vom Krebs-Forum.

Es ist komisch für mich mich hier zu Wort zu melden, da ich sonst kein typischer User von Foren bin. Nach langem stillen Mitlesen habe ich mich dann doch mal dazu entschlossen, meinen Beitrag zu verfassen.

Ich bin 29 Jahre alt, männlich und seit drei Jahren mit meinem Mann glücklich verpartnert. Meine Symptome habe ich erst seit einer Woche, bin doch aber schon ziemlich ängstlich deswegen. Ich bin Nichtraucher, vegetarier, habe 10-15 Kilo Übergewicht und seit Kindheit an eine Schliddrüsenunterfunktion, in der Familie 1. Grades gibt es keine Vorbelastungen durch Darmkrebs (*nur*einen Hirntumor bei einer Cousine meiner Mutter), meine Großmutter litt 30 Jahre an chronischem Reizdarmsyndrom mit wässrigem Durchfall.

Ich zähle meine Symptome in Stichpunkten auf um nicht einen Seitenlangen Roman zu verfassen, da ich beim Schreiben oft zum *schwafeln* neige :) :

- Appetitlosigkeit (total ungewöhnlich für mich)
- anfänglich Verstopfung, jetzt unregelmäßigen Stuhlgang (Bleistiftstuhl), was ungewöhnlich ist, da ich eigentlich eher zu Durchfall neige
- Darmentleerung fühlt sich nicht abgeschlossen an
- Müdigkeit, da ich nachts aufgrund von ständigen Darmbewegungen und einer Art heiß-kalt Gefühl und Herzrasen nicht schlafen kann (auch tagsüber zu spüren)
- Blässe (vlt. auch wegen der Müdigkeit)
- habe schon 3-4 Kilo abgenommen, obwohl ich zum Weihnachtsfest gut gegessen habe (auch ungewöhnlich für mich, da ich sonst unheimlich langsam abnehme)
- hier und da leichte stechende Schmerzen im Bauchraum (Blinddarmregion, über dem Bauchnabel, auf höhe des rechten Beckens und auch ab und an am unteren rechten Rippenbogern)
- Blut im Stuhl konnte ich noch nicht feststellen, da ich ein Plumps-Wc habe und somit nicht viel unter Wasser erkennen kann

Meine Hausärztin verschieb mir Iberogast und ein Medikament zum Aufbau der Darmflora, da sie eine Gastritis oder einen Magen-Darminfekt vermutet. Eine Blinddarmentzündung schließt sie aus. Meine Schliddrüsenmedikamente habe ich seit einigen Wochen in Absprache mit ihr abgesetzt, da der letzte Bluttest keine Antikörper nachweisen konnte. Die Schmerzen könnten von der unregelmäßigen Darmentleerung sein, laut ihrer Aussage.

Ich erwarte natürlich hier keine Diagnose, sondern vlt. Tipps oder Anregungen von Betroffenen, denen es ähnlich erging. Schon allein durch das Schreiben hier im Forum bin ich nicht mehr so schrecklich ängstlich wie davor und werde morgen erneut zur Ärztin gehen und ihr mal vorsichtig von meiner Angst, eine ernsthaftere Erkrankung zu haben, berichten.

Liebe Grüße an alle die sich für mein Thema interessieren und ich freue mich über jede Antwort.

geisha-fan :smiley1:

Lothar58
27.12.2013, 09:44
Hallo Geisha Fan :confused:

Angst ist hier das normalste der Welt, denn wer will schon mit Nachrichten über Tod, Sichtum oder Schmerzen konfrontiert werden.

Aber es hilft nichts. Du musst da durch.
Wenn es dich tröstet oder Mut macht ... selbst eine schlechte Nachricht ist besser als Ungewissheit.

Geh auf jeden Fall zum Arzt und erzähle von deinen Ängsten, denn nur er wird dir Gewissheit geben können.

Weiss dein Mann denn Bescheid über deine Ängste ??

Oft ist es ein erster guter (wenn auch genauso schwerer) Schritt Partner oder gute Freunde ins Vertrauen zu ziehen. Dann hat man es schonmal ausgesprochen (was einen oft schon erleichtet) und es hilft dir jemand die Hürde vor dem Arztgespräch zu nehmen.

Denk dran ... "Angst essen Seele auf"

Geisha-Fan
27.12.2013, 12:09
Hallo Lothar58,

danke für Deine Worte, damit hast Du natürlich vollkommen recht!
Meine Ärztin war heute leider nicht da und wird auch in diesem Jahr keine Sprechstunde mehr anbieten, da sie mit der Praxis umzieht. Aber ich werde mir den Rest der Jahres durch meine Ungwissheit nicht kaputt machen lassen und trotzdem feiern.

Liebe Grüße geisha-fan :smiley1:

Mayo79
30.12.2013, 20:52
Hallo,
vor ca. 1 Jahr und 3 Monaten bekam ich einen Darminfekt mit stark erhöhten Leberwerten. Der Durchfall ging nach 3 Wochen wieder weg, die Leberwerte normalisierten sich nach 3 Monaten. Man hat alle möglichen Leberkrankheiten ausgeschlossen.
Im Rahmen der mehrmals gemachten Blutentnahmen fiel mir auf, dass mein Ferritin im unteren Normbereich war. Ich habe mir zunächst nichts dabei gedacht, und lies es alle 2 Monate kontrollieren. Dies geschah bis heute alle zwei Monate. Jedes Mal war der Ferritinwert noch niedriger. Da ich auch Bauchschmerzen und Verdauungsbeschwerden seit dem Beginn der Beschwerden habe, ersuchte ich einen Gastroenterologen um eine Magen - und Darmspiegelung. Diese brachte nichts zu Tage. Auch eine Kapselendoskopie fand nichts. Die Ärzte schieben mich seitdem auf die Hypochonderschiene.
Seit Januar diesen Jahres habe ich Ringe unter den Augen, ich leide unter Nachtschweiß und die Bauchschmerzen und die Appetitlosigkeit nehmen zu. Mein letzter Ferritinwert war 40 (Norm: 30-400). Meine Augenbindehäute sind auch seit langem weiß und das Nagelbett meiner Finger ist auch total weiß geworden (vorher immer rosa).
Ich habe die Befürchtung, dass ich evtl. einen Tumor im Dünndarm habe. Dort ist es ja schwer, alles sicher einzusehen. Leider machen die Ärzte nichts mehr, bevor mein HB-Wert unter den Normbereich fällt. Mittlerweile befürchte ich, dass ich bei einem bösartigen Tumorleiden bereits Metastasen habe und nicht mehr geheilt werden kann. Früher habe ich mir einmal im Jahr Blut abnehmen lassen, da hatte ich immer ein Ferritin von mindesten 70 oder 80 (30-400). Ich esse häufig Fleisch und andere Ursachen für Eisenmangel wurden bei mir ausgeschlossen. Ich hatte einen Fall in der Familie, der hatte Magenkrebs und der hatte auch Eisenmangel. Ich habe mir geschworen, dass ich bei Eisenmangel sofort reagiere. Leider hat es mir nichts genützt. Ich schleppe mich seit über einem Jahr zur Arbeit, es geht mir schlecht. Vorher habe ich viel Sport gemacht. Heute komme ich kaum noch die Treppe hoch.
Ich weiß nicht mehr weiter. Wie kann mir noch geholfen werden? Gibt es hier Ärzte, die dies lesen oder einem helfen können?
Was, wenn ich noch meine Arbeit verliere, nur weil ich krank bin?
Muss ich noch Monate so herumvegetieren, bis der HB-Wert abfällt?
Mein MCV-Wert fällt auch stetig, kratzt aber noch gerade so den Normbereich. Was sagt der Ferritinwert überhaupt aus? Ist der nicht bei einem Krebsleiden eh falsch erhöht?


Liebe Grüße,

Mayo

Püppi2012
09.01.2014, 13:28
Hallo ihr Lieben,

ich bin ganz neu hier und muss einfach mal was loswerden. Ich bin 30 Jahre jung.

Mein Vater ist mit gerade mal 32 Jahren an Darmkrebs erkrankt und daran auch gestorben. Binnen 3 Monaten wurde er öfter operiert wo dann festgestellt wurde, das auch der Magen bereits befallen war. Es ging alles rasend schnell, ich war gerade 8 Jahre alt geworden, bekam das alles nur am Rande mit und wusste damals natürlich nicht, was das alles zu bedeuten hatte. Es war ein grauenhafter Tod.
Ich bin also extrem vorbelastet, rauche, hab viel Stress und ... naja.... mein Risiko ist enorm hoch.

2010 hatte ich dann kleinere Darmprobleme und unterzog mich einer Spiegelung. Zu dem Zeitpunkt wurde GOTT SEI DANK nichts gefunden.

Jetzt, seit Oktober letzten Jahres, habe ich ein permanentes Fremdkörpergefühl im Hintern. Als würde da eben was Spitzes drin stecken. Im Sitzen geht es. Im laufen hingegen bekomme ich vor Schmerzen kaum die Füße hoch, weil es so sticht. Anfangs trat das nur Abends auf, wenn ich Zeit zum entspannen hatte. Mittlerweile ist dieser Schmerz aber immer da.
Blut im Stuhl/am Papier hab ich bisher nie wahrgenommen. Ich habe eine "normale" Verdauung, es nässt nichts, es juckt nichts, nur ordentlich Schleim is öfter mal dabei.

Nun habe ich Ende Januar eine erneute Darmspiegelung. Es sind also noch allerhand Tage bis dahin und ich weiß nicht, wie ich die rumbekommen soll. Ich hab ein so unglaublich mieses Gefühl, das ist nicht zu beschreiben :(

Nalal01
09.01.2014, 13:34
Ich möchte dich jetzt nicht beunruhigen aber genau dieses Gefühl hatte ich auch, vor allemaber im sitzen. Wennn du dir so unsicher bist lasse beim Hausarzt ein großes blutbild machen. Da kann man auch schon sehen ob was nicht stimmt.

Püppi2012
09.01.2014, 13:35
Hat / hatte denn hier niemand solche Symtome ? Und wenn doch, auf was waren die zurückzuführen ?
Es heißt ja Darmkrebs wächst langsam - über viele Jahre hinweg und unbemerkt. Stimmt das so ? Mir wurde ja gesagt das ich nur alle 5 Jahre zur Vorsorge soll. Ich hab das Gefühl das der Zeitraum vom 2010 bis heute, viel zu lang war ... :(

Püppi2012
09.01.2014, 17:04
Ich danke dir für deine Antwort, nalal. Das ist eine gute idee mit dem großen Blutbild. Da wäre ich, ehrlich gesagt, gar nicht drauf gekommen. Ich bin sonst auch nie beim arzt. Hab immer angst gleich "abgestempelt" zu werden....

MIKEMT
09.01.2014, 22:49
Hallo Püppi,
blind kann dir doch nicht einmal der Hausarzt eine Antwort auf deine Frage geben. Mit deinen Beschwerden ist angezeigt eine sofortige Überweisung zu einem Gastroenterologen oder zu einem Proktokologen und zwar nicht irgendwann, sondern bei deiner Vorstellung zusätzlich durch einen Anruf deines/r Doc während deiner Anwesenheit. Auch wäre es vorstellbar, dass er das nächste zertifizierte Darmzentrum kontaktiert wird und binnen eines Tages dort die Untersuchung beginnt.
Mit Schmerzen bist du ein akuter Fall.
Ungewissheit ist wohl die schlimmste Situation.
Alles Gute
MIKEMT

Fritzlewuescht
18.01.2014, 11:28
Ein nettes Hallo,

Es geht um meinen Schwager.

Er ist 52, 170 cm groß und ca. 115 kg schwer.

Er ist gerne und viel und üppig und "falsch" (sehr viel,Schweinefleisch, viel fett, große Mengen, kein Sport )

Seit etlichen Wochen hat er einen undefinierbaren Husten und hat jetzt trotz gleichbleibender schlechter Ernährung 7 kg abgenommen, in relativ kurzer Zeit.

Noch will er nicht zum Arzt und spielt alles herunter.

Seine beiden Eltern sind an Darmkrebs gestorben.

Ich weiß von meinem an Darmkrebs verstorbenen Vater, dass er auch sehr lange einen undefinierbaren Husten hatte und fälschlicherweise Lange Zeit in Richtung Lunge behandelt wurde bis man dann feststellten,das Problem sitzt im Darm.

Ich weiß, dass ihr keine ferndiagnose stellen könnt, aber vielleicht habt ihren paar Anhaltspunkte, die mir helfen, meinen Schwager zu bewegen, zum Arzt zu gehen.

Danke fürs lesen und für eure geschätzten Hinweise.

Gruß, fritzle

MIKEMT
18.01.2014, 13:38
Hallo Fritzle,
da kann sich dein Schwager informieren, wo er will. Deine Beschreibung genügt, ihm zu empfehlen, sich baldmöglichst einem Arzt vorzustellen.
Die Untersuchungen sind allesamt schmerzlos. Je früher er weiß, was mit ihm los ist, desto besser ist es für ihn und seine Familie.
Alles Gute
MIKEMT

Fritzlewuescht
18.01.2014, 16:35
Danke!

crab
18.01.2014, 17:07
Hallo Fritzle,

ich sehe das genauso wie MIKMET.
Dein Schwager soll zu seinem HA gehen, seine Symptome
schildern und dann noch darauf hinweisen, dass beide Elternteile
an Darmkrebs verstorben sind.
Üblicherweise sollten dann beim HA alle Alarmglocken läuten
und er dann alle nötigen Untersuchungen veranlassen.

LG Wolfgang

Fritzlewuescht
19.01.2014, 13:26
Auch dir vielen Dank.

Werde heute mal mit ihm reden.

Viele Grüße , fritzle

Mayo79
21.01.2014, 19:13
Hallo, meine Eisenmangel ist jetzt nachgewiesen.
Und das obwohl mein Ferritin noch gerade so im unteren Normbereich ist.

Jedoch ist die Transferrinsättigung erniedrigt.

Mir geht es immer schlechter.

nichnack2001
23.01.2014, 06:41
Hallo,
ich bin Nick und fast 40 Jahre alt;):D Eigentlich habe ich mich hier angemeldet weil ich mich mit Frauen austauschen möchte die wegen schlechter PAP Befunde eine Konisation machen lassen müssen (wie bei mir eigentlich). Jetzt im Moment geht das mit der Koni leider nicht da mir mein Darm schon seit ca. 4,5 Monaten Probleme macht und ich jetzt eine Weile lang Cortison nehmen muss. Darunter wäre das Infektionsrisikio zu groß. Daher muss ich warten bis das Cortison raus ist. Ich habe gemerkt das mir dieser Austausch mit anderen Betroffenen sehr gut tut :) Jetzt denke ich darüber nach, ob vielleicht auch ein Tumor in meinem Darm sein könnte. :confused: Seit meiner Jugend habe ich immer wieder Phasen in denen ich ca. 10 bis 14 Tage Durchfälle und Bauchkrämpfe hatte. Nach einigen Colos fand man damals nichts und sagte ich leide unter einem Reizdarm. Damit habe ich mich dann arrangieren müssen. Diese Durchfallschübe habe ich ca. 3 bis 4 mal im Jahr. Na ja. Irgendwann war dann Ruhe bis zum nächsten mal. In den letzten 6 Jahren ca. hatte ich immer bei den Schüben auch im Ultraschall immer eine Darmwandverdickung im Bereich terminales Illeum. Bei der letzten Colo hat man das optisch auch gesehen und Proben entnommen. Im Histobefund kam raus das es sich um entzündliche Veränderungen handelt aber wohl kein chron keine colitis. Grübel:(:confused: Was dann? Na ja. jetzt ist die letzte Colo 2011 gewesen. . Seit ca. 4,5 Monaten sind die Beschwerden so anders. Und ich kenne das ja seit meiner Jugend. Darum habe ich gemerkt das das nicht die gewöhnlichen Schübe sind. Ich habe im rechten Bauch seitlich einen Dauerschmerz. Diese Schmerzen sind auszuhalten aber tierisch nervig. Im September fing das an. Aber ohne Durchfall . Und das ist ja bei mir ungewöhnlich. Ich dachte ok gefunden haben die bis jetzt eh nichts aufregendes deshablb warte ich. Im Dezember bin ich dann zu meinem neuen Hausarzt (wegen Umzug). Der hat dann einen Ultraschall gemacht und wieder eine verdickte Darmwand gesehen. Er hat mich dann zum Ausschluss das was an den Eierstöcken ist zum Gyn geschickt. (Da war der Pap seit längerer Zeit 3 D und hpv positiv high risk. Daher sollte die Koni gemacht werden). Sonst war da aber alles ok. Dann im Januar bekam ich Durchfälle dazu . Mein Doc sagte damit es nicht wieder gleich eine Colo geben muss würden wir einfach mal behandeln und hat sich mit einem Gastro Doc abgesprochen. So habe ich mit Salofalk angefangen das habe ich aber gar nicht vertragen. Dann habe ich Prednisolon bekommen 50 mg darunter wurden die Durchfälle besser und die Schmerzen nahmen ab. Jetzt habe ich glaube ich 10 Tage Cortsion allerdings die letzten 5 Tage 25 mg. Die Durchfälle sind seit ca. 3 Tagen weg aber die Schmerzen sind immer noch da. Nun hat mein Hausarzt mich an den Gastro Doc überwiesen da war ich gestern abend der sagte er möchte am 11.2 eine Colo in Vollnarkose machen vorher will er wohl ein MRT Sellink machen lassen im Krankenhaus Vechta. Damit er die Darmwand von aussen sieht und weiss wo ganz genau die Verdickung liegt. Er will dann in der Colo Proben nehmen an der Stelle von innen. Bis dahin soll ich erstmal Budenofalk nehmen er sagt das ist ein besser verträgliches Cortison und wirkt wohl besser beim Darm. Kann mir jemand was über einen MRT Sellink erzählen? Ist das Kontrastmittel gut verträglich? Ich hatte nämlich beim CT mal einen anphylaktischen Schock vom Kontrastmittel. Jetzt bekomme ich doch etwas Bammel das vielleicht doch nicht "nur" eine Entzündung dahinter steckt. Ich bin froh das ich meine Ängste hier mitteilen kann. Danke für das Lesen und wenn mir jemand was dazu schreiben mag wäre ich echt dankbar. :)

MIKEMT
23.01.2014, 08:27
Hallo nichnack,
der Schock beim CT sollte eigentlich vermeidbar sein. In der Regel ist das möglich, in dem man TSH-basal Wert zum CT mitbringt und darauf dann das Kontrastmittel abstimmt.
Ich verstehe nicht, dass man dich nicht einmal in ein großes Darmzentrum überweist, wo du dann mal "aus einer Hand" gecheckt wirst.
Alles Gute
MIKEMT

nichnack2001
23.01.2014, 13:23
Ich weiß es auch nicht. Heute früh hat mich die Praxis angerufen nun steht der Termin für das Sellink Mrt am 09. 2 und die colo ist dann am 10.2 na das wird dann wohl die Woche des abführend. Ich finde es schwierig das ich jetzt solange warten muss denn ich mache mir ja doch Gedanken. Na ja.

MIKEMT
23.01.2014, 14:22
Wenn die Schmerzen unerträglich werden, dann besteht am Wochenende die Aufnahmemöglichkeit in einem zertifizierten Darmzentrum und zwar von 0-24.
Habe diesbezüglich inzwischen dreimal beste Erfahrungen gemacht.

nichnack2001
23.01.2014, 14:29
Hallo Mikemt,
danke für den Hinweis. Ich muss mal für den Notfall schauen ob es hier in Oldenburg soetwas gibt. Hattest du schon mal ein mrt sellink? Wie lange dauert das und bekommt man sofort eine Rückmeldung oder geht man ohne Ergebnis zum Hausarzt? Bekommt man das kontrastmittel gespritzt oder trinkt man das? Falls du schon mal eins hattest. Im Dezember war mein kleines Blutbild und die Entzündungszeichen im Blut ohne Befund. Gestern beim Gastro Doc haben die nochmal Blut abgenommen. Was alles weiß ich nicht. Morgen kann ich dir Werte erfragen.
Danke für deine Antworten :D

heaven
23.01.2014, 15:25
Hallo Nick,

ich hatte im Juli vergangenen Jahres ein MR-Sellink. Kontrastmittel wurde getrunken. Es wurde zudem Buscopan (zur Darmentspannung) gespritzt-ob auf dem Wege auch Kontrastmittel i.V. zugeführt wurde, weiss ich gar nicht mehr. Jedenfalls war es überhaupt nicht schlimm: Fühlt sich an wie ein normales MRT oder CT-Abdomen (Orales Kontrastmittel).

Liebe Grüße von

Heaven (dem Himmel so fern)

nichnack2001
23.01.2014, 15:32
Hallo Heaven
vielen Dank für deine Antwort. Ich glaube ich bin etwas ängstlich wegen des Kontrastmittels. Ich habe damals ja einen anapylaktischen Schock bekommen vom i. V. Kontrastmittel beim CT . Damals wurde vermutet das es am jodhaltigen kontrastmittel lag getestet wurde es aber nicht. Na ja ich werde denen das auf jeden Fall sagen. Hast du denn gleich vom Radiologen einen Befund bekommen? Darf ich dich fragen wie deine Symptome damals waren?

MIKEMT
23.01.2014, 16:50
Hallo Nichnack,
der Schock sitzt tief . Aber gehe davon aus, dass man dieses Mal den Fehler nicht wiederholt. Außerdem solltest du es dem Personal sagen, dass du das letzte Mal schon einen Schock hattest.
heaven hat den Rest beantwortet.
Wenn du nach Oldenburg willst:

26121 Oldenburg
Darmkrebszentrum Oldenburg, Pius-Hospital
Pius-Hospital Oldenburg
Georgstraße 12
04 41 / 2 29 14 71
DKG zertifiziert

Alles Gute
MIKEMT

nichnack2001
23.01.2014, 17:50
Hallo Mikemt
das ist sehr lieb das du mir gleich die Adresse reingeschrieben hast. Danke dafür :D

heaven
23.01.2014, 18:55
Hallo Nick!

Bei meinem Radiologen findet immer gleich im Anschluss die Befundbesprechung statt. Egal, ob MRT oder CT Thorax/Abdomen. Irgendwann wollte er diese Vorgehensweise mal ändern: da hat er die Heaven aber mal richtig kennengelernt...:zunge:

Das MR-Sellink war bei mir notwendig, da im CT Verdickungen am Dünndarm zu sehen war. Zudem hatte ich mit Übelkeit, Erbrechen, Schmerzen zu kämpfen. Es bestand der Verdacht auf erneute Dünndarm-Metastase. Hat sich aber Gott sei Dank nicht bestätigt. Der Bauch musste im Oktober dann operativ eröffnet werden um der Sache auf den Grund zu gehen.

Viele Grüße von

Heaven (dem Himmel so fern)

nichnack2001
23.01.2014, 19:03
Hallo Heaven,
richtig so :D Bei mir sollte der Sellink eigentlich in Vechta gemacht werden nun hat mein Doc allerdings nicht vor dem Colo Termin am 11 einen Termin bekommen und er wollte d gerne vorher haben damit er dann auch die Stelle in der Colo erwischt und genau da Proben nehmen kann an der die Verdickung ist. Jetzt wird das wohl in einer ambulanten Radiologie gemacht in Oldenburg.

Haben Sie dann die Ursache gefunden die dir da dann zu schaffen gemacht hat bei der Bauchöffnung? Und wie geht's dir denn zur Zeit? :)

heaven
23.01.2014, 19:20
Hallo Nick,

mir geht's wieder prima! Die Ursache meiner massiven Beschwerden war recht harmlos: Im März 2013 wurde in einer anderen Klinik mein Bauchdeckenbruch (eine Folge der 1. Darm-OP) operiert. Bei der Bruch-OP wurde offenbar das " Haltebändchen", welches den Dünndarm im Bauchraum fixiert, versehentlich durchtrennt! Dadurch konnte mein alberner Dünndarm sich im Kunstturnen üben. Weil Därme schlechte Turner sind, war mein Dünndarm total verdreht, verschlungen, vertoddert... Diese vielen Engstellen waren für die Magenentleerungsstörung verantwortlich. Bei der (grossen) Bauch-OP wurde der Dünndarm wieder "festgetackert" und seitdem ist alles wieder fein!

Liebe Grüße von

Heaven (dem Himmel so fern)

nichnack2001
23.01.2014, 19:30
:D ich mag deine Art der Darstellung :D Dein Humor tut gut. :D
Wie hast sich denn damals dein Tumor im Dünndarm bemerkbar gemacht? Ich hoffe das ist Ok wenn ich da so direkt frage? :)

heaven
23.01.2014, 19:44
Hi Nick,

natürlich darfst du fragen-sonst wäre ich nicht hier im Forum...

Der Dünndarm-Tumor (Tischtennisballgroß) hat sich GAR NICHT bemerkbar gemacht. Keine Schmerzen oder Verdauungsprobleme-nix! Freitagabend brutale Schmerzen bekommen. Samstagmorgen in der Notaufnahme gelandet und nach dem CT sofort auf dem OP-Tisch gelegen. 5-stündige Not-OP. Der Tumor hat den Darm perforiert, die ganze Suppe im Bauch, hochgradig entzündet. Der Chirurg sagte mir dann, wäre ich ein paar Stunden später in der Notaufnahme gelandet, hätte man nichts mehr für mich tun können...:eek:
Im CT wurde dann auch der Hauptübeltäter, der Lungentumor gefunden (der im Übrigen auch keine Beschwerden machte..). Nun sind Dünndarm-_karzinome extrem selten (von 100.000 Frauen sind 0,16 betroffen!). Mein ganzer Krankheitsverlauf ist eh "sehr exotisch" (Originalzitat meiner Onkologen). Nun habe ich die statistischen 14 Monate Überleben mit 25 Monaten getoppt und ich werde mich bemühen, auch weiterhin der Statistik eine lange Nase zu machen...

Heaven (dem Himmel so fern)

nichnack2001
23.01.2014, 19:58
Gute Einstellung :D Weißt du denn ob Dünndarm Tumore nie Beschwerden machen? Bevor es so lebensbedrohlich werden kann Gibt es denn mehr gutartige Tumore im Dünndarm oder kommen die generell kaum im Dünndarm vor? Bei mir sieht das wohl nach dem Bereich des Terminalen Illeum aus daher war ja auch erst die Vermutung eines chron nur diese langen Schmerzen und so lange ohne Durchfall kommt mir komisch vor. Hmmmm diese Wartezeit ist echt blöd bis man vielleicht etwas mehr Gewissheit hat was meinen Darm da ärgert :megaphon:
:D

heaven
23.01.2014, 20:16
Hey Nick,

wenn du Dünndarmtumore mal googelst, wirst du feststellen, das es extrem wenig Infos gibt. Auch meine Ärzte (Chirurgen, Onkologen, Gastroenterologen..) waren mehr als ratlos. Die haben mich alle wie ein seltenes Insekt beäugt... Das Problem bei DD ist halt, das bei einer normalen Darmspiegelung der DD nicht einzusehen ist und im Ultraschall ist es auch nicht immer klar zu sehen. Habe von mehreren Ärzten zu hören bekommen: " Dünndarm? Bauch auf, Dünndarm zentimeterweise durch die Hände gleiten lassen und gucken!" Na super, klingt extrem aufbauend, gell?

Lieben Gruß von

Heaven (dem Himmel so fern)

nichnack2001
23.01.2014, 20:25
Hallo Heaven
du wirst lachen aber in gewisser Weise ist es schon aufbauend denn wenn es so ein Seltenheitstier ist dann habe ich doch mehr Hoffnung das es mich nicht frisst :D Und das es vielleicht doch irgendeine hartnäckige Entzündung ist :mad: Am 10 und 11.2 bin ich hoffentlich schlauer ;) Bin gespannt ob sich was durch das Budenofalk ändert das bekomme ich seit heute mittag.

heaven
23.01.2014, 20:32
Hallo Nick,

da hast du allerdings recht. Ich drück dir jedenfalls feste die Daumen und berichte mal bitte, wenn es was Neues gibt!

So, meine Bügelwäsche lacht mich hier gerade an und ich stelle mich der Herausforderung...

Alles Gute für dich wünscht

Heaven (dem Himmel so fern)

nichnack2001
23.01.2014, 20:35
Hallo Heaven,
vielen Dank für deine Antworten und vor allem für deinen Humor :D Ich werde berichten.
Ganz liebe Grüße :)

nicole1987
23.01.2014, 23:15
Hallo an alle... Bin neu hier seit heut erst... Ich fange mal an meine Schwester is an Darmkrebs verstorben hat im März ihren 2. Todestag... Meine Oma verstarb auch an Krebs muss sie von ihr geerbt haben meine Multi ist nicht der ubertrager. Ja da wir Kinder alle an diesem Darmkrebs erkranken können habe ich mich auch untersuchen lassen darmspueglung war alles ok hätte aber jedes Jahr zur Kontrolle gehen müssen war ich nicht wurde schwanger mit Zwillinge sind jetz 1Jahr 3 Monate. Ich trau mich nicht eine neue darmspueglung zu unterziehen aus Angst auch jetz daran erkrankt zu sein hätte heute das erste mal nur beim abwischen Blut am klopapier nur ganz wenig... Hab panische Angst saß ich es jetz auch habe Und wenn das es schon zu spät wäre mir zu helfen. Ich weiß ich schreibe hier ohne Punkt und kommen aber bin echt verzweifelt. Bitte wer was weiß schreibt was zurück will Leben bin erst 26 Jahre meine 3 Mäuse brauchen doch ihre Mutti

MIKEMT
24.01.2014, 00:04
Hallo Nicole,
für dich ist das Thema doch nicht neu. Dann weisst du auch, dass es für etwas Blut beim Abwischen "tausend" andere Ursachen geben und in einem Jahr und ein paar Monaten nicht viel passieren kann.
An deiner Stelle würde ich morgen meinem HA einen Besuch abstatten und in der nächsten Woche das übliche Prozedere über mich ergehen lassen, gerade weil deine drei kleinen süßen Mäuse ihre Mutti brauchen und du auch an ihnen deine Freude ungeschmälert weiter haben möchtest.
Ich drücke dir ganz fest die Daumen.
MIKEMT

nicole1987
24.01.2014, 13:52
Ja das stimmt aber is ja nicht erst 1 Jahr her sondern fast 3 war ja 10 Monate schwanger Nu sind se schon über nen Jahr... Werd trotzdem Montag zum Arzt gehen... Danke für deine Antwort...

Püppi2012
24.01.2014, 22:11
Kurzes update: ich hab die darmspiegelung überstanden auch wenn ich von den 2 litern movieprep nur 1,5 liter mit permanentem würgen und heulen vor ekel runterbekam und letz endlich so allerhand oben wieder raus kam. Die sicht war für den doc also nicht optimal aber es hat wohl ausgereicht.... beim naechsten mal nehm ich wieder fleet und gut ist. 2 liter von dem zeug runterzuwuergen ist für mich schon fast utopisch...mein stechender schmerz im popo konnte durch die spiegelung aber nicht geklärt werden denn im enddarmbereich, wo es eben weh tut, fand man nix.
Der befund war polypknospen in der linken flexur, 2 im rektum bei ca. 15 cm und winzige schleimhaut Unregelmäßigkeit im sigma bei ca. 30 cm. Jeweils zangenbioptisch entfernt. Ein Hämorrhoiden strang I.-II Grades.
Was auch immer das jetzt zu bedeuten hat ....

nichnack2001
27.01.2014, 09:46
Hallo Püppie 2012
für mich klingt das erstmal nach nicht bösartig. So als Laie. Das wäre ja super :D Und haben die beim Doc gesagt ob du nochmal zur Kontrolle musst ?
LG Nick

Mayo79
02.02.2014, 17:15
Morgen habe ich wieder einen Termin beim Gastroenterologen.
Sie wollen mir jetzt Eisen intravenös geben. Da alle Spiegelungen gemacht wurden, soll ich damit leben.

Ich kann es leider nicht fassen. Was ist, wenn ich einen Tumor im Dünndarm habe, den man so nicht findet?

Bin schockiert. Hat jemand noch einen Tipp, wo mir geholfen werden kann?

MfG

MIKEMT
02.02.2014, 17:42
Wie wäre es, wenn du mal die Kamera schluckst?
Dann wird auch dein Dünndarm lückenlos gefilmt.
MIKEMT

Mayo79
04.02.2014, 17:28
Kapselendoskopie hatte ich vor einem jahr schon.
Werde sie jetzt nochmal machen.
Ballonenteroskopie wurde auch schon gemacht.
Leider wurden aber nicht 100 % vom Dünndarm eingesehen.
Über ein Jahr haben mich die Ärzte zum Hypochonder erklärt.

Und das, obwohl ich hohe Leberwerte und Bauchschmerzen hatte.
Auch sämtliche Eisenwerte sind stetig fallend.

Ich verliere bald meinen Job, weil ich mich nicht mehr richtig konzentrieren kann aufgrund der Schlappheit etc.

MIKEMT
04.02.2014, 18:23
Hallo Mayo,
wenn ich das richtig sehe, warst du nun gestern bei einem Gastroenterologen.
Was ist das konkrete Ergebnis der Konsultation von gestern?
MIKEMT

Mayo79
04.02.2014, 19:15
Hallo,

der Gastroenterologe meint, eine zweite Kapselendoskopie würde nichts bringen.
Diese würde angeblich nur Geld kosten und keinen anderen Befund zu Tage liefern.

Ich möchte die Untersuchung dennoch wiederholen, sonst würde ich mir vorwerfen, nicht alles versucht zu haben.

Evtl. hätte ich einen unklaren Blutverlust im Dünndarm, den man nicht finden würde. Das hätten viele Leute. Damit müsste ich wohl leben.

Eisen geben will er mir nicht, bis der HB-Wert runtergeht.
Das Krankenhaus, in dem ich ambulant war, wollte noch, dass er einen erneuten Eisenresorptionstest macht, denn ein Test war etwas auffällig. Auch diesen hält er für Schwachsinn.
Aber wie soll man eine normale Resorption sonst überprüfen?

Meine Beschwerden seit 1,5 Jahren:
- Chronische Bauchschmerzen mit Verdauungsbeschwerden, Blähungen etc.
- Nachtschweiß
- Immer stärker werdende Abgeschlagenheit
- Abends Temperatur bis 38 Grad.

Die Ärzte haben das schon einmal pauschal auf Reizdarm abgetan. Nur macht Reizdarm keinen Eisenmangel.

Mittlerweile bin ich nervlich am Ende. Diese Situation zehrt an mir.
Meine größte Sorge ist, dass ich einen Tumor habe, der mittlerweile vielleicht schon gestreut hat.

Meine auffälligen Laborwerte: Eisen: 49 (80-200); Transferrinsättigung: 12 % (16-48); HB-Wert: 15 (13-18); Gamma-GT: 94 (13-60)

MIKEMT
04.02.2014, 20:54
Hallo Mayo,
das zehrt an den Nerven und deshalb würde ich an deiner Stelle nicht locker lassen und mir eine neue Strategie zurecht legen.
Ich könnte mir vorstellen, dass Auslöser deiner Beschwerden nicht der Darm ist. Er könnte auch das "Opfer" sein. Vielleicht ist die Ursache in der Leber oder Galle zu suchen und ein Stück in deiner Unruhe, die dich angesichts der Unklarheiten befällt. Galle und Leber bringen es (meine familiäre Erfahrung) fertig, dir einen perfekten Durcheinander im Darm zu bescheren.
Was hältst du davon, wenn du alsbald mit deinem Hausarzt darüber sprichst und sollte er am Ende seines Lateins sein (oder du den Eindruck haben), ihn bittest, dich einmal zu einem interdisziplinären Check zu schicken?
MIKEMT

Mayo79
04.02.2014, 21:01
Hallo,

mein Hausarzt macht nichts. Er will mich in eine psychosomatische Klinik schicken.

Das ganze fing bei mir mit stark erhöhten Leberwerten an, insbesondere der GGT-Wert war bei 900.

Aber welche Leber bzw. Gallenerkrankungen machen den Eisenmangel?
Ich habe ein MRT mit MRCP gehabt. Dort ist nichts gefunden worden.

Ich bräuchte einen Spezialisten, der mich ernst nimmt und behandelt.

Gibt es einen Spezialisten für Dünndarmerkrankungen, z.B. in Hannover?

MIKEMT
04.02.2014, 22:06
Hallo Mayo,
die Medizinische Hochschule Hannover hat eine internationale Reputation.
Eine psychosomatische Behandlung würde ich auch nicht rundweg ablehnen.
MIKEMT

nichnack2001
05.02.2014, 06:51
Hallo Mayo79,
es gibt doch in Deutschland eine Klinik die sich mit sehr seltenen Krankheiten beschäftigt. Ich weiß nicht genau wo aber google doch mal. Denn Dünndarm Tumore sind ja eher selten. Vielleicht können die dich nochmal auf den Kopf stellen und beschäftigen sich ja mit seltenen nicht mit typischen Fällen Vielleicht haben die eine Idee. Ich denke auch das zusätzlich psychologische Unterstützung gut sein kann. Nicht weil du dir das einbildest sondern weil es für sein kann über all das zu sprechen diese ständigen sorgen und Ängste die das auslöst. Und vielleicht ist es ja wirklich so dass du zwar ein Darm Problem hast das nicht gefährlich ist aber vielleicht liegt die Ursache für Leberwerte etc in einem anderen Organ. So das ich die Idee mit der interdisziplinären Untersuchung gut finde.
Lg Nick

MIKEMT
05.02.2014, 08:34
Hallo Mayo, hallo nichnack,
nach meiner Kenntnis gibt es eine ganze Reihe von Zentren für seltene Erkrankungen, so auch an der MH Hannover, die ich bereits erwähnt habe, weil Mayo Hannover selbst genannt hat.
Nichnack, meinst du Marburg, die durch die große Presse im Nov. bekannt wurde?
Die Zentren haben in der Regel Kontaktstellen.
Die Frage ist natürlich, wie weit die Krankenkasse mitspielt, wenn keine Überweisung vorliegt, denn zum Nulltarif gibt es auch dort nichts.

Außerdem macht gerade auch die Städtische Klinik Braunschweig bezüglich Magen, Bauchspeicheldrüse, Dünn- und Dickdarm von sich reden. Sie wäre quasi vor der Haustür. (wurde vielleicht schon kontaktiert?)

Der Vorschlag des Hausarztes, den Menschen als Ganzes zu betrachten und die Angebote der psychosomatischen Medizin in Anspruch zu nehmen, ist hochaktuell.
MIKEMT

Mayo79
05.02.2014, 12:30
Das Städtische Klinikum in BS hat mich
als Hypochonder entlassen und nicht einmal
den Eisenmangel erkannt.

Ich versuch es in der MHH Darmambulanz.
Habe aber leider erst Ende März einen Termin.

MIKEMT
05.02.2014, 13:14
Hallo Mayo,
ich drücke dir die Daumen, dass du dort in gute Hände kommst.
Alles Gute
MIKEMT

Lumbre
05.02.2014, 13:15
Hallo Mayo,


wenn ich mich nur kurz einmischen darf?

Haben die Ärzte dich zur Sicherheit auf Morbus Crohn und Collitis Ulcerosa hin auch untersucht?

Die beschriebenen Symptome klingen für mich etwas danach bzw. passend (mein Partner hat es auch) und es wird oft jahrelang trotz Spiegelungen und Bluttests nicht richtig diagnostiziert.

Ich wünsche dir alles Gute.

Mayo79
05.02.2014, 14:31
Hi Lumbre,

Magen und Dickdarm wurden 2 x gespiegelt, dabei wurden auch Proben entnommen. Diese waren unauffällig.
Man sagte mir, dass es keine Hinweise auf Krankheiten gäbe, da die Schleimhaut total unauffällig war. Auch die Kapsel im Dünndarm zeigte unauffällige Schleimhautverhältnisse. Durchfall habe ich nicht mehr.
Trotzdem würde ich schwören, dass dort etwas gewaltig nicht stimmt im Bauch.

Mayo79
05.02.2014, 14:34
das mit der Psychosomatik habe ich parallel auch im Auge. Bin auf einer Warteliste, nur dauert das Monate.

Ich bekomme demnächst Eisen intravenös. Danach werden meine Eisenwerte zunächst wohl erstmal wieder normal sein. Ich möchte nicht wochenlang in der Psychoklinik sein und der evtl. vorhandene Krebs wächst einfach weiter.

Ich sehe halt die Gefahr, dass die in der Psychoklinik meine Blutwerte sehen und denken, der hat nichts. Die wissen ja nicht, dass ich Eisen bekommen habe.

Grüße

MIKEMT
05.02.2014, 15:19
Hallo Mayo,
Ich bin derzeit ambulant in einer Pyschosomatischen Klinik.
Hier wird auch mir die komplette Nachsorge angeboten.
Schau mal in deinen Briefkasten.(PN)
MIKEMT

Mayo79
05.02.2014, 17:27
Heute habe ich ambulant in einem Krankenhaus nochmal einen Eisenresorptionstest gemacht. Der soll obsolet sein, aber die haben es vorgeschlagen und ich hab es deshalb gemacht. Ergebnis dauert noch etwas.

Habe leider seit dem WE wieder stärkere Schmerzen hinter dem Bauchnabel, gepaart mit Sodbrennen. Die Schmerzen ziehen teilweise in die Lendenwirbelsäule. Gestern habe ich sogar starkes Ziehen bekommen, direkt nach dem Trinken von zwei GLas Mineralwasser.

ICh möchte nun nochmal die Kapselendoskopie durchführen lassen, um mich zu beruhigen, dass ich nicht alles in meiner Macht stehende versucht habe.
Da ich aber momentan beim Stuhlgang nur kleine Portionen ausscheide, habe ich Angst, dass schon eine Engstelle durch den Tumor entstanden ist und die Kapsel evtl. stecken bleibt..

heaven
06.02.2014, 19:20
Hallo Mayo,
du hast nun alles an Untersuchungen durch, die es für den Dünndarm gibt. Wenn es wirklich ein Dünndarm-Karzinom sein sollte, hätte man irgendwo etwas gesehen. Natürlich ist es schwierig den Dünndarm mit bildgebender Diagnostik darzustellen. Aber bei mir (Dünndarm-Metastase) waren Veränderungen (nach der OP!) sowohl im CT, als auch im U-Schall zu sehen. So wurde eine Bride (Engstelle) zweifelsfrei im CT gesehen. Ebenso eine pathologische Verdickung der Dünndarmschleimhaut über eine Länge von 10 cm. Beim U-Schall hat ein Arzt (der die Vorgeschichte nicht kannte) mehrere Verdickungen / Abschnürungen sehen könne.
Ich denke, deine Beschwerden haben andere Ursachen. Natürlich müssen deine Beschwerden gelindert werden! Aber ein Dünndarmkarzinom ist extrem selten und hat (bei mir) keinerlei Beschwerden verursacht. Der letzte Weg wäre ein operativer Eingriff. Aber, bitte mach dir bewusst: Eine Bauch-OP ist kein Ausflug zum Ponyhof...

Alles Gute für dich wünscht

Heaven (dem Himmel so fern)

Jutta
07.02.2014, 10:59
Hallo,

vielleicht solltest du einfach annehmen, daß du keinen Darmkrebs hast und dich darüber extrem glücklich empfinden, anstatt hier KREBS-Betroffene und deren Angehörige in eine nicht vorhandene Ferndiagnose einzubinden!!!

So hart dies auch klingen mag, aber irgendwann ist ein Maß an Geduld und Verständnis bei wirklich Krebskranken oder deren Angehörigen auch zu Ende.




Heute habe ich ambulant in einem Krankenhaus nochmal einen Eisenresorptionstest gemacht. Der soll obsolet sein, aber die haben es vorgeschlagen und ich hab es deshalb gemacht. Ergebnis dauert noch etwas.

Habe leider seit dem WE wieder stärkere Schmerzen hinter dem Bauchnabel, gepaart mit Sodbrennen. Die Schmerzen ziehen teilweise in die Lendenwirbelsäule. Gestern habe ich sogar starkes Ziehen bekommen, direkt nach dem Trinken von zwei GLas Mineralwasser.

ICh möchte nun nochmal die Kapselendoskopie durchführen lassen, um mich zu beruhigen, dass ich nicht alles in meiner Macht stehende versucht habe.
Da ich aber momentan beim Stuhlgang nur kleine Portionen ausscheide, habe ich Angst, dass schon eine Engstelle durch den Tumor entstanden ist und die Kapsel evtl. stecken bleibt..

Mayo79
07.02.2014, 16:40
Hallo,

diese Äußerung kann ich verstehen.

Bei mir ist es jedoch nicht ausgeschlossen.
Es geht um einen unklaren Blutverlust mit Nachtschweiß und Bauchschmerzen.

Im Fokus steht daher der Dünndarm. Die Ärzte sagen mir alle, dass sie Dünndarmkrebs nicht mit Sicherheit ausschließen können.

So, jetzt zum Resorptionstest:

Die Werte haben sich erhöht, allerdings nicht verdoppelt. Der Arzt im Krankenhaus meint, evtl. kann dies mit dem Eisenmangel zusammenhängen.
Es ist aber auch nicht sicher, weil sich bei Leuten mit gestörter Resorption wohl gar keine Erhöhung während des Test ergibt. Ich bin also leider weiterhin genauso schlau wie vorher.

Die Ärzte sprechen auch immer von Reizdarmsyndrom. Dies macht jedoch keinen Eisenmangel.

Hat hier jemand auch eine gestörte Eisenresorption und kann mir mal über eine PN evtl. seine Werte mitteilen?

Grüße

Geisha-Fan
25.02.2014, 21:13
Nach langem Warten auf Termine bei den entsprechenden Ärzten, Voruntersuchungen und dann endlich den beiden Hauptuntersuchungen (Magen- und Darmspiegelung) hat sich der Verdacht auf Darmkrebs Gott sei dank nicht bestätigt, jedoch habe ich nun die Diagnose Morbus Crohn bekommen, nicht schön, aber man kann damit leben........!

Allen Anderen die hier leider an einer ernsthaften Krankheit leiden, bzw. Angehörige eines Betroffenen sind, wünsche ich weiterhin viel Kraft.

Danke fürs lesen.

Liebe Grüße Geisha-fan!

Kira88
26.02.2014, 21:47
Hallo ihr Lieben,

Habe jetzt eine Stunde lange die Beiträge gewälzt und nun dröhnt mir die Birne -.-
Ich will gleich vorausschicken, all euch Betroffenen wünsche ich von ganzem Herzen viel Kraft und alles Gute und natürlich ein baldige Genesung. Dazu will ich mich gleich noch bedanken an alle, die sich so viel Mühe geben und uns Angehörigen und "Vielleicht-Betroffenen" mit viel Hilfe zur Seite stehen! Ich finde es einfach richtig klasse, dass ihr trotz euer wirklich sehr harten Diagnose und den Symptomen und Prozeduren, die ihr durchmachen müsst/musstest trotzdem hier in so einem Forum die Nerven findet, anderen Hilfestellung zu leisten, Ängste zu nehmen und euch dazu so sehr viel Mühe gebt!
Hier meine Frage:
Meine Mama (55 Jahre) war heute, nachdem ich ihr seit Jahren in den Ohren gelegen hab, endlich beim Darm- und Magenspiegeln.
Wie ihr es ja wohl alle kennt, wer das Hauptproblem die Abführerei, sie hat sich gestern gleich übergeben und 1/4 der Lösung ausgespuckt, danach hab ich ihr nochmal dieses Moviprep vom Arzt geholt und ihr nochmal eine Lösung zubereitet und ihr gesagt, dass sie jetzt hald noch 2 Gläser mehr trinken muss. Hier noch ein kleiner "TIP" für alle, die das noch vor sich haben: Ich hab ihr 2 Zitronen ausgepresst und durch ein Teesieb gelassen und das ganze mit kühlem Leitungswasser aufgefüllt. Das hat sie dann zur Abführlösung dazugetrunken (schlückchenweise ;) ). So hat sie die Lösung wenigstens runterbekommen und nicht wieder ausgespuckt! Ja ich weiss, man sollte nichts anderes mehr essen und trinken, als dieses "leckere" Zeugs, aber entweder wäre sie nur unzureichend abgeführt gewesen, oder sie hat hald die Zitrone dazugetrunken :P ( Bitte im Zweifel einen Arzt vorab fragen, ob das in Ordnung geht, aber bevor die Spiegelung abgesagt wird, weil ihr das Zeugs nicht schlucken könnt, dann doch lieber die Zitrone *g*. Also, back to Topic:
Sie hatte dann heute um 9:20 Uhr die Spiegelung. Als ich sie abgeholt hab, hatten wir das Gespräch beim Arzt. Der meinte dann, dass er 2 Polypen abgetragen hätte, der eine davon aber schon 2,2 cm groß gewesen wäre. Dann sei da noch ein Polyp, der nicht mal mehr auf das Bild gepasst hat, weil er riesengroß war. Als wir dann noch im Gespräch waren, haben wohl die Arzthelferinnen bereits einen Termin im KH ausgemacht zur chirurgischen Entfernung und wir waren gleich ein bisschen überrumpelt. Der Internist meinte, er habe zwar von dem Riesenpolypen ein kleines Eckchen abgezwackt und das Stückchen würde mit den anderen 2 Polypen zur Histo geschickt werden. Das Ergebnis steht für kommenden Montag an. Ich gebe zu, dass ich zwar zu meiner Mama gesagt hab, dass sie sich üüüberhaupt keinen Kopf machen muss usw bla bla, was man hald eben zu seiner Mami sagt, die Angst hat, es aber natürlich nicht zugeben würde. Aber ehrlich gesagt mache ich mir riiiiesen große Sorgen =( Ich könnt gleich losheulen, so ne Angst hab ich um sie. Ich meine, ja, wir sollen das Ergebnis ja am Montag bekommen, aber ich mache mir trotzdem so meine Gedanken (mal gelinde ausgedrückt). Meine Opa mütterlicherseits hatte auch Polypen und war deswegen alle 2 Jahre zum Spiegeln, Krebs hatte er allerdings nicht. Kann ich nun darauf hoffen, dass es bei meiner Mami auch "nur" Polypen sind? Sie hat keinerlei Beschwerden, also weder auffälligen Stuhlgang oder okkultes Blut oder Schmerzen. Was denkt ihr, wie die Prognosen stehen? Tut mir leid wegen dem Roman, ihr habt sicherlich Besseres zu tun, aber ich hab wirklich arge Angst =( Liebe Grüße

Bubi34
18.03.2014, 20:49
ich, m 34 108kg habe mich hier mal angemeldet, weil ich vor Sorge noch ganz irr werde.
Hier meine Leidensgeschichte:
Vor ca. 1,5 Jahren hatte ich Sodbrennen, Durchfall und Blut im Stuhl. Daraufhin habe ich das volle Programm bekommen: Darmspiegelung, Magenspiegelung
Festgestellt wurden Hämorrhoiden und akute Magenentzündung, sowie leicht erhöhte Leberwerte, erhöhtes Chloesterin . Daraufhin habe ich 4 Wochen Pantoprazol 40mg genommen und der Zauber war vorbei.

Jetzt habe ich seit ca. 2 Monaten wieder verstärkt Sodbrennen und Durchfälle bzw. schmierigen Stuhl.Meine immer kleine Blutscheilmbeimengungen zu sehen. Allerdings haben sich jetzt vor 3 Wochen meine Symptome stark verschlimmert:
- Dumpfe Magenschmerzen im Oberbauch
- Brennende Schmerzen links unter den Rippen
- Brennenden Bauchschmerzen um den Bauchnabel
- Rückenschmerzen mittig, insbesondere im Liegen
- Komische Bauchschmerzen, die mal links unten, mal rechts in der Mitte, mal unter den Rippen sind ...
- Mal dumpfe, mal stechende Bauchschmerzen
- Einen Blähbauch, so dass ich manchmal denke mein Bauch platzt – am schlimmsten nach dem Essen.
- ab und an das Gefühl als wäre ein Eisenband um meine Rippen Oberbauch gelegt, der es zusammenschnürt
- Nachts wache ich teilweise mit Bauchschmerzen auf.

Übel oder so ist mir nicht. Esse viel und gerne. Gewichtsverlust habe ich auch keinen.

War beim Arzt, der hat nen Ultraschall gemacht, auf dem war die Leber ein wenig zu gross und sonst alles TipTop. Blutwerte, bis auf leicht erhöhte GGT, auch i.O. .

Er meinte "wäre schon nichts Schlimmes", einfach mal beobachten.
Aber ich möchte nicht, dass dies ein Dünndarmkrebs ist, der dann streut. Soll ich auf eine Kapselendoskopie bestehen ? :confused:

Milly89
19.03.2014, 00:57
Hallo,

Ich habe lange überlegt ob ich hier schreibe. Bilde ich mir meine Symptome nur ein? Bin ich hypochondrisch veranlagt?

Nein!

Ich habe mich nun dazu entschlossen herauszufinden ob ich an Krebs erkrankt bin oder nicht.
Zunächst einmal: ich habe noch keine Untersuchungen machen lassen und von meinem Verdacht weiß niemand.

Ich habe ja auch immer gedacht ich übertreibe- bis ich gestern erst erfahren habe das Es zwei Darmkrebs Fälle in unserer Familie gab. (Vater meiner Mutter und Schwester meiner Mutter).

Nun zu mir: ich bin 24 Jahre alt, weiblich. Ich habe zwei Kinder und bin verheiratet.
Nun zu meinen Symptomen.

Vor ca einem Halben Jahr fing es mit Blut am Toilettenpapier an. Frisches, rotes Blut. Es tat auch immer weh beim Stuhlgang und ich habe mir erstmal gedacht das ich nur eine geplatzte Ader am Popo habe. Aber es ging einfach nicht weg! Jedes mal beim Stuhlgang habe ich Blut am Papier. Natürlich sehe ich es auch am Kot selbst, aber das kann ja auch deswegen sein, weil es dort vorbeigerutscht ist. Vor zwei Monaten ca fühlte ich eine erhabung am After, die sich aber wieder zurück bildet, sobald kein druck mehr ausgeübt wird.
Mein Stuhlgang selber wechselt: 5-6 Tage ohne Stuhlgang mit wahnsinnigen Verstopfungen- die mich manchmal echt vor schmerzen aufschreien lassen- oder aber durchfall. Und dann den ganzen Tag.

Dann kamen immer mehr Sachen dazu:

-unregelmäßige übelkeit/Unwohlsein
-Blähungen
-Krämpfe
-schleim im stuhl(besser gesagt beim abwischen am Papier, es kommt definitiv hinten raus, nicht vorne)
-seit ca zwei Wochen latente Bauchschmerzen auf der rechten Seite, mal oben mal unten.


Ich bin eigentlich nicht so der freund vom Symptome Googlen weil man sich eh nur verrückt macht aber ich hab's doch mal getan- und der allererste Eintrag war diese Seite.

Ich werde morgen bei einem Gastroenterologen anrufen und einen Termin ausmachen.
Ich habe nämlich auch erfahren, dass man schneller eine darmspiegelung bekommt, wenn man erblich vorbelastet ist. Und das bin ich leider.
Die Mutter meiner Mutter ist übrigens an Lungenkrebs verstorben und die andere Schwester meiner Mutter an Brustkrebs.

Desweiteren hat meine Schwester Verdacht auf Gebärmutterhalskrebs.

So, das von mir.

Liebe Grüße!!

Milly89
20.03.2014, 23:02
Hallo nochmal.
Habe bei einem Gastroenterologen angerufen um einen Termin für eine darmspiegelung zu bekommen.
Die möchten aber eine Überweisung vom Hausarzt. Bzw soll er den Stuhl erstmal auf Blut untersuchen. Können die dass nicht auch machen?
Warum Überweisung? Das ich erblich vorbelastet bin habe ich nicht gesagt, wären die dann anders gewesen?
LG

conny00
25.03.2014, 13:46
Hallo,
ich benötige mal kurz einen Rat. Derzeit werde ich nach 3monatigen Kolliken im Unterbauch/Mittelbauch in alle Richtungen untersucht. Außer einem Gebärmutterhalsgeschwür und Zysten wurde nichts festgestellt. Weitere Untersuchungen laufen. Heute jedoch war ich beim Abdomen und Becken Ct.
Wie ich aus dem Netz desöfteren gelesen habe, sollen Darmschleimhautveränderungen, Morbus etc. sehr gut erkennbar sein auf dem CT. Als ich in der Befundbesprechung die Radiologin nach dem Darm fragte, antwortete sie fast schon erbost, daß das CT in keinster Weise für die Diagnostik des Darmbereiches zuständig wäre. Man könne hier ausschließlich nur eine Darmspiegelung machen. Stimmt das?? Meine vergrößterte Niere wäre auch nicht pathologisch, da sie keinerlei Steine oder Geschwüre erkennen könne. Warum lese ich so oft, daß als bildgebende Maßnahme das CT sehr wohl zur Darmdiagnostik hinzugenommen wird? Zur Info, es wurde ohne Kontrastmittel untersucht, da ich eine Allergie habe.

Für eine Info wäre ich dankbar.

Lg

Isabellamaus
26.03.2014, 14:23
Guten Tag,
nach langem hin und her überlegen bin ich doch noch einmal hier gelandet mit meinen Fragen....Nach meiner schmerzhaften Odysee im letzten Jahr war es Gott sei dank doch etwas verhältnismäßig harmloses, ein gutartiger Tumor am Eierstock, der auf den Darm und die Niere drückte. Nach der Entferung des Tumors samt Eierstock war ich für einige Wochen wirklich beschwerdefrei. Keine Durchfälle mehr und keine kolikartigen Flankenschmerzen mehr.

Aber es ging alles wieder los, ähnlich wie vorher und doch anders. Und ich stehe wieder am Anfang, da wo ich letztes Jahr schon stand. Mein Darm macht mir schwer zu schaffen.

Nun habe ich wieder Schmerzen in der linken Flanke (als ob etwas eingeklemmt wäre), die sind aber latent und permament da. Also eine Koliken mehr, dafür aber immer öfter Attacken von Rückenschmerzen im unterer Rücken, sowas hatte ich vorher gar nicht danach geht dann der ganze Terror im darm los. Wieder Durchfall und Verstopfungen, wild durcheinander.

Verstopfung endet jedesmal damit dass sich mein Bauch innerhalb eines Tages sehr schmerzhaft aufbläht und statt Luft oder Stuhl kommt dann eine nicht unerhebliche Menge (dachte manchmal ich hätte meine Tage...) rotes, frisches Blut aus dem Darm und dann 1-2 Tage nur noch ein paar Tröpfchen, manchmal geht danach noch echt ekelhafter Schleim mit ab. Diese Blutung ist leider von mal zu mal stärker geworden.
Dann normalisiert sich das ganze fast und wird wieder zu Durchfall bis alles wieder von vorne losgeht.

Seit ca. 3 Monaten kaum noch Appetit, ich habe zwar Hunger und esse auch manchmal, aber selten bis gar keinen Appetit. Ich habe mind. 5 Kilo abgenommen, ich war allerdings vorher schon sehr schlank.

Sonst fühle ich mich körperlich topfit und vollkommen energiegeladen überhaupt nicht krank oder so. Ich treibe viel Sport und betreibe meine Hobbys, habe viele Pläne und Projekte und einfach riesenspaß an meinem Leben.

Mein Problem ist, dass ich absoluten widerwillen habe zum Arzt zu gehen, ich kann mich einfach nicht überwinden. Das letzte Jahr, die Sorge und das Warten auf die Ergebnisse, haben mich verändert. Wäre es etwas vergleichsweise harmloses, würde ich keine weitere Behandlung in Anspruch nehmen, was von allein kommt, geht auch von allein.

Es ist doch erfahrungsgemäß eher unwahrscheinlich dass man mit 40 an Darmkrebs erkrankt oder? Und hätte man eine Veränderung im /am Darm nicht auch bei der Eierstockentfernung sehen müssen? Ich habe auch schon an Colitis Ulcerose gedacht, da mein Bruder seit 15 Jahren darunter leidet. Was ich aber im Internet über die Symptome gelesen habe und was ich von meinem Bruder weiß, sind die Symptome doch irgendwie anders als meine und treten wohl in Schüben auf. Ich habe das Problem irgendwie dauerhaft.
Privat kann ich wirklich mit niemandem darüber sprechen, mein Mund ist wie zugenäht. Ich verdränge alles eine zeitlang und hoffe das es eine vorrübergehende Unverträglichkeit oder so war aber dann ist da doch wieder Blut im Klo und ich bin gezwungen mich damit zu beschäftigen. Ich wünschte es würde einfach weggehen und alles wäre gut. Was meint ihr dazu? Ich freue mich wirklich, wirklich über jeden Beitrag.

Vielen Dank Isabellamaus

Nicole15
26.03.2014, 15:26
Liebe Isabellamaus!

Bitte bitte geh ganz schnell zum Arzt! Ich kann ja Dein Verhalten nachvollziehen. Nach Deinen Erlebnissen aus dem vergangenen Jahr will man gar nicht mehr zum Arzt, aber es hilft Dir nicht Deine Symptome zu ignorieren!
Das Blut, der Schleim und die Rückenschmerzen können wirklich Anzeichen von einem Darmtumor sein!
Ich war erst 37 Jahre alt, hatte auch einen guten Appetit und nur mal eine seltsame Verstopfung... Erst als ich einen Schleim entdeckt habe, bin ich ängstlich geworden und habe weiterhin meinen Stuhl beobachtet. Nun mein Ergebnis war dann, dass der Tumor schon so groß wie eine kleine Kartoffel war, mir wurde über 20 cm Darm entfernt, von meinen entfernten Lymphknoten waren schon 6 von 15 befallen.
Ich habe relativ schnell reagiert und trotzdem musste ich das komplette Programm durchmachen!
Ich schreibe Dir das jetzt alles nicht um Dir Angst zu machen, sondern um Dich zu sensibilisieren... Hattest Du denn letztes Jahr schon eine Darmspiegelung?

Liebe Grüße

Nicole15

Safra
26.03.2014, 15:29
Hallo,
Du hast keine Lust/ bist zu ängstlich/ zu feige, zum Arzt zu gehen, und hier soll nun einer sagen, was Du hast? Das wird kaum funktionieren. Wenn Du im Forum oder im Internet herumliest, wirst Du sehr wohl merken, dass es vom Alter her zwar Schwerpunkte gibt, aber auch nach unten sind bei Darmkrebs keine Grenzen. Wenn Du öfters unter Entzündungen leidest oder gelitten hast, ist es schon aus diesem Grund möglich, dass irgendwann Zellen entarten. Deshalb ist das Risiko z.B. bei Morbus-Crohn-Patienten erhöht. Und auch bei dieser Krankheit gibt es verschiedene Schweregrade, da kannst Du nicht von Deinem Bruder auf Dich schließen. Und das muss behandelt und kontrolliert werden, sonst wird es mit Sicherheit schlechter. Es wird Dich hier niemand beruhigen können. Spekulieren bringt nichts. Gehe unbedingt zum Arzt, und wenn Du eine Diagnose hast, mit der Du nicht ganz klar kommst, dann melde Dich wieder!

Viele Grüße!

Safra
26.03.2014, 21:46
Hallo,
milly89: Ich denke, die Gastroenterologen sind einfach oft überlastet. Deshalb soll sich erst einmal der Hausarzt darum kümmern. Mache Druck! Bei der Vorbelastung Deiner Familie würde ich mich nicht hinhalten lassen. Und ich würde das auch betonen bei den Arztgesprächen. Wenn das schon ein halbes Jahr geht mit Deinen Symptomen, dann schiebe das nicht mehr auf die lange Bank! Und suche Dir ein Darmzentrum. Die kennen sich besser aus.

conny00:
Ist wohl eine Kostenfrage. CT nur, wenn Koloskopie nicht funktioniert. Sonst musst Du selber zahlen. MRT ist noch nicht sicher genug. Infos sind im Internet zu finden.
Liebe Grüße!

Bubi34
31.03.2014, 15:25
kennt denn keiner meine oben beschriebenen probleme ? Ich fühle mich so hifllos.

Safra
31.03.2014, 17:42
Hallo,
passt ganz gut zu Reizdarmsyndrom, lies mal darüber nach.
Du schreibst auch, dass Du gerne und viel isst. Erhöhte Leber- und Cholesterinwerte sprechen auch dafür, dass Du vielleicht mal über Deine Ernährung nachdenken solltest. Ist doch besser, vielleicht mit Hilfe einer Ernährungsberatung, seine Probleme in den Griff zu bekommen, als weiterhin zu leiden und Stammgast bei Ärzten zu sein. Es kommt ja leider oft noch mehr dazu - Gefäßverkalkungen, Diabetes...

Alles Gute!

crab
31.03.2014, 18:41
Hallo Bubi34,

dein Hausarzt scheint deine Beschwerden nicht ernst zu nehmen.
Bei den von dir beschriebenen Symptomen im Zusammenhang
mit einer leicht vergrößerten Leber, erhöhtem GGT und
Cholesterin ist an eine Erkrankung der Leber/Galle (Gallenstein)
sowie an ein Entzündung der Bauchspeicheldrüse zu denken.
Letzteres würde die Schmerzen links unter den Rippen und die
Rückenschmerzen erklären.
Stelle dich einmal bei einem Internisten vor.

LG Wolfgang

Jana32
09.04.2014, 11:03
Liebe Isabell,

bitte gehe zum Arzt. Auch wenn es sich nur um einen Polyp handelt, muss dieser entfernt werden, da er eine Vorstufe für Krebs darstellen kann. Erzähle deinem Arzt auch von deiner Ärzteangst; er kann sich dann besser auf dich einstellen.

Alles Gute!

Jana

Jana32
10.04.2014, 00:23
Kann es sein, dass beim Verschieben des letzten Themas hier, der Beitrag Isabellas abhanden gekommen ist?

gilda2007
10.04.2014, 00:47
Meinst Du diesen Beitrag? http://www.krebskompass.de/showpost.php?p=1254411&postcount=1061

Scarlet
10.04.2014, 16:25
Hallo,ich bin hier ganz neu und hoffe auf Unterstützung von euch.meine Mutter 56 Jahre die in Holland wohnt hatte gestern ein Ultraschall vom Bauch da sie immer wieder durchfall und Bauchschmerzen hatte und weil sie auch gelbe Augen hat.gesternabend war ihr Hausarzt bei ihr zuhause und hat ihr gesagt das die Leber voll mit schwarze Punkte ist und es Metastasen sind.jetzt soll sie am Dienstag zum Onkologen ins Krankenhaus für weitere Untersuchungen.ich denke das es sich um Darmkrebs handelt,aber es muss doch dann schon sehr fortgeschritten sein,oder?meine Mutter ist heute arbeiten(ist Krankenschwester),sie ist auch ganz ruhig am Telefon.verdrängt sie oder kommt der große Knall noch?leider wohne ich 700 km von ihr entfernt und bin berufstätig und 2 kleine Kinder.fühle mich jetzt schuldig das ich nicht bei ihr bin.werde am Montag alleine zu ihr hinfahren und Dienstag mit ihr zum Termin gehen.wie sind so eure Erfahrungen mit lebermetastasen?

Safra
10.04.2014, 19:54
Hallo scarlet,
schuldig musst Du Dich überhaupt nicht fühlen, wenn Du so weit weg wohnst. Wichtig ist, dass Du ein Ohr für Deine Mutter hast, sie merken lässt, dass Du sie liebst. Da sie Krankenschwester ist, weiss sie sicher Bescheid, was mit ihr los ist. Es hängt ja erst mal von der Diagnose ab, wie es weitergeht. Es kann ja auch Leberkrebs sein und noch irgendwas anderes sein. Wenn die Metastasen nur an wenigen Stellen sind, kann man eine Teilleberresektion machen, wenn sie überall sind, geht das natürlich nicht. Ich habe eine Bekannte, die schon 3 Jahre mit Chemos lebt und damit die Metastasen klein hält. Aber so richtig kann man sicher erst etwas nach eingehender Diagnostik sagen.
Alles Gute!
Safra

parasolka
14.04.2014, 21:29
hallo, bin (auch) neu hier;

meine mutter (57) leidet seit mehreren monaten schon an beschwerden in der bauchgegend (hauptsächlich schmerzen); war auch schon oft im krankenhaus; sie hat ein CT letzten monat gemacht bei dem folgendes herausgekommen ist:

"Kleine Lymphknoten interaortocaval sowie links lateral der Aorta unterhalb des Niernstieles, überwiegend länglich imponierend Lymphknoten, Größe bis maximal 1,3 cm, kontrollbedürftiger Befund, keine iliacalen Lymphome, kein Aszites, Sigmadivertikulose"

der arzt verschreibt immer wieder nur medikamente, eine echte behandlung ist nicht in sicht

weiß evtl. jemand was genau der obere befund bedeutet? inwiefern ist er "kontrollbedürftig"? oder wie sieht diese kontrolle aus? wie sieht die prognose für sowas aus? könnten sich die lymphknote vergrößern?

danke schon mal im voraus!

Kappa
20.04.2014, 05:29
meine mutter (57) leidet seit mehreren monaten schon an beschwerden in der bauchgegend (hauptsächlich schmerzen); war auch schon oft im krankenhaus; sie hat ein CT letzten monat gemacht bei dem folgendes herausgekommen ist:

"Kleine Lymphknoten interaortocaval sowie links lateral der Aorta unterhalb des Niernstieles, überwiegend länglich imponierend Lymphknoten, Größe bis maximal 1,3 cm, kontrollbedürftiger Befund, keine iliacalen Lymphome, kein Aszites, Sigmadivertikulose"

der arzt verschreibt immer wieder nur medikamente, eine echte behandlung ist nicht in sicht

weiß evtl. jemand was genau der obere befund bedeutet? inwiefern ist er "kontrollbedürftig"? oder wie sieht diese kontrolle aus? wie sieht die prognose für sowas aus? könnten sich die lymphknote vergrößern?

danke schon mal im voraus!

Hallo

ist eine Koloskopie (Darmspiegelung) gemacht worden?

Zu dem Befund:

Sigmadivertikulose ist in diesem Alter nicht unbedingt was ungewöhnliches. Das kann oftmals ein Zufallsbefund sein, ohne Krankheitswert. Die kann / sollte allerdings auch nachkontrolliert werden, gerade wenn sich das entzündet kann das unangenehm werden.

Mit der Kontrollbedürftigkeit ist wohl der eine Lymphknoten gemeint, mit 1,3 cm. Die "Regelgröße" ist (das variiert allerdings tw. sehr stark, pauschale "Normangaben "sind daher schwierig) mit 5-10 mm angegeben.

Wieso die (gering) vergrößert sind kann man anhand der Bildgebung nicht sagen. Das kann sehr viele Ursachen haben, manchmal ist das auch nur unspezifisch vergrößert.

Was sicherlich keine schlechte Idee ist, eine Darmspiegelung mal in Erwägung zu ziehen.



@Isabellamaus

Sofern noch von Relevanz oder du noch mitliest:

Auf jeden Fall gehört eine Darmspiegelung bei dir gemacht. Auch wenn das unangenehm ist, das ist wichtig!
In deinem Alter ist sicherlich Darmkrebs bei weitem nicht so wahrscheinlich wie eine Colitis Ulcerosa die sich erstmalig manifestiert, noch dazu wenn dass bereits der Bruder hat!

Dafür sprechen auch das geblähte Gefühl, der Schleim- und Blutabgang.
Im Rahmen der Eierstock-OP hätte man diesbezüglich nichts erkennen können.

Ich schreibe das deshalb rein, weil eine CU generell ganz gut medikamentös eingestellt werden kann. Wichtig ist es aus einem anderen Grund:

Nach jahrelanger Krankheitsaktivität ist die CU (durch die ständigen entzündungsbedingten Irritationen) auch ein Risikofaktor für Darmkrebs.
Daher ist eine Untersuchung hier doppelt so wichtig.

Uwe123
21.04.2014, 20:18
Hallo,
ich bin neu hier und habe mich angemeldet, weil ich vor Morgen Angst habe. Vor 2 Wochen war ich bei einer kardiologischen Untersuchung. Da ich Privatpatient bin und der Arzt auch Internist ist, hat er gleich eine Ultraschalluntersuchung mitgemacht. Dabei hat er auf der Leber einen 4cm grossen Tumor gefunden, den er zunächst als harmloses Hämangiom eingestuft hat.
Er hat mich am nächsten Tag angerufen:
Bei der Blutuntersuchung haben sich leicht erhöhte Werte gezeigt, die auch als harmlos eingestuft wurden. Er hat mir aber dringend zu einem MRT geraten, da er auch Krebsmarker mitgetestet hat und der AFP Wert einen 84% höheren Wert über normal ausweist.(18,4 statt 10). Seitdem ruft er mehrfach an und macht ziemlichen Druck wegen der MRT, obwohl er wusste, dass ich mit meinem Sohn im Urlaub bin. Ich trinke zwar regelmässig Alkohol, aber in geringen Mengen (3 Bier max.) und beschränke mich auf Bier und Wein. Ich trinke auch nicht jeden Tag. Deshalb macht Alkohol als Grund wenig Sinn. Dann habe ich gesehen, dass der GLDH Wert auch über Norm ist (11,4 statt 7). Erhöhte Werte in diesem Bereich deuten auf eine metastasierende Leber. Dann macht auch der andere Wert Sinn: die Leber hat Metatasen, ist aber nicht der Primärkrebs.
Da der AFP Wert als Krebsmarker auch für Darmkrebs zuständig ist, ich mit 56 genau im kritischen Alter bin und aus verschiedenen anderen Gründen (Symptome), habe ich Angst vor dem MRT Ergebnis. Wenn die Leber schon metatasiert, ist der Darmkrebs schon sehr weit.
Der MRT Termin ist morgen und ich weiss nicht, ob ich hingehen soll.
Wie waren Eure Werte als Darmkrebs festgestellt wurde? Gibt es vergleichbare Wege bis zur Feststellung hier im Forum? Wenn ja, in welchem Stadium befand sich der Krebs?
Vielen Dank für jede Antwort!!
Gruss,
Uwe

HeikesFreundin
22.04.2014, 01:20
Hallo Uwe,

ich habe das alles nicht, aber wenn ich Deinen Beitrag
so lese, dann sagt mein Bauchgefühl: geh hin!!!
(Wobei ich Deine Angst sehr gut verstehen kann!)

Aber: alles, was Du hier so mutmaßt, kann ja vielleicht (hoffentlich!)
auch ganz anders sein und evtl verbaust Du Dir selbst eine Chance,
wenn Du jetzt kneifst.

Sei bitte mutig, geh hin - ich drücke Dir ganz fest die Daumen
für ein bestmögliches Ergebnis und, wie auch immer es ausfällt,
einen GUTEN Weg (Behandlung etc)!

Ganz fest die Daumen drückende Grüße,
Angie

Kappa
22.04.2014, 01:34
Lieber Uwe!

Ich schließe mich dem an!
Klar gehst du hin...


AFP ist ein unspezifischer Marker für die Leber und ein noch viel viel unspezifischer für den den Darm! Das selbe gilt für die GLDH! Und google oder netdoktor würde ich bei solchen Fragestellungen absolut außen vor lassen.

Vorerst wird ja nur einmal ein MRT gemacht.
Selbst wenn das ein Darmkrebs sein sollte (und der Internist hat ja nur ein MRT, nicht mal eine Darmspiegelung angeordnet) - gerade bei solitären Metastasen (und jetzt greife ich bewusst ins Schmutzige) gibt es die Möglichkeit der operativen Sanierung - mit kurativer Zielsetzung. Man entfernt Haupttumor und Metastase und deckt dass ggfs. auch noch chemotherapeutisch ab.

Nochmal, es gibt da aktuell keinen hinreichenden Anlass, 1 Tumormarker und 1 Lebermarker ist erhöht und du hast im Ultraschall eine Läsion. Bitte geh da hin!

Ich denke das ist aber schon sehr weit vorgegriffen, aber nur dass du das ein bisschen im Hinterkopf behältst. Wurden denn sonstige Tumormarker gemacht bzw. wie sah denn das Labor sonst aus?

Maya09
22.04.2014, 03:00
Hallo Uwe,
vage Untersuchungsergebnisse sind immer beunruhigend, ABER erst einmal die weiteren Untersuchungen abwarten! Noch sind die Symptome/Werte diffus - es könnte ,,sonstwas - auch harmloseres" sein! ABWARTEN (- Ruhe bewahren, nicht immer das Schlimmste vermuten), selbst wenn es so wahnsinnig schwer fällt - und entsprechend auf Befunde reagieren ; auch evt. eine 2.te Meinung einholen, auch bei weniger beängstigenden Erkrankungen - und immer LEBEN! Überdenken, was einem Wichtig erscheint im Leben:Leben mit viel FREUDE sowieso bzw. auch anderen lieben Menschen Freude bereiten! Sich Allem stellen! Mach´dich nicht verrückt und stelle dich DER Situation im Leben (- rede mit Fam.angehörigen/Freunden persönlich über deine Ängste-) die offen und aktuell ist. DAS IST mein RAt: mach´dich nicht im Vorfeld verrückt, erstmal Abwarten ! Gleichzeitig nicht den Kopf in den Sand stecken sondern sich persönlicher Situation stellen ! Ich wünsch´dir Alles Gute! Vielleicht ist ja der Arzt ,,übervorsichtig" , was deine Gesundheit anbelangt! und versetzt dich in Alarmbereitschaft! Maya

Uwe123
22.04.2014, 03:19
Hallo,
erst mal vielen Dank Euch allen für die hilfreichen Worte. Ich habe eine schlaflose Nacht, kann mich auf nichts anderes konzentrieren.
Was mich besonders beschäftigt ist mein 11jähriger Sohn. Ich bin zwar geschieden, aber wir haben ein sehr enges Verhältnis und ich weiss gar nicht, wie ich ihm das im Fall von Krebs erklären soll. Es ist alles schwierig. Seit ich den Befund habe, habe ich mit noch niemandem darüber gesprochen. Alles alleine zu tragen macht die Sache noch schwerer, die Angst noch grösser, vermute ich. Ich werde das mit dem MRT vor dem Termin spontan entscheiden.
Was die Marker angeht: es wurden noch NMP 22 (lag bei Ausdruck noch nicht vor), HCG/ Beta HCG LIA und AMA M2 getestet, die Werte waren ok.

Nochmal vielen Dank für Eure Antworten. Das war schon sehr hilfreich.
Gruss,
Uwe

Kappa
22.04.2014, 07:46
Hallo Uwe!

Überleg dir ob du es nicht nach dem Termin spontan entscheiden willst ob die Ergebnisse dann ausgewertet werden sollen. Aber dass das Tomogramm schon einmal vorliegt und befundet werden kann. Wenn man zittrig wird davor, kann man sicherlich fragen ob man etwas zur beruhigung bekommt.

Was bislang vorliegt, ist eine solitäre Läsion in der Leber, die vordergründig als Hämangiom identifiziert wurde. Mittels MRT (und entsprechender Wahl des Kontrastmittels kann das dann noch weiter eingegrenzt werden.)
Die Tumormarker sind bestenfalls richtungsweisend, nur in seltenen Fällen (wie der PSA Wert und dieser nur bei Wiederanstieg in der Verlaufskontrolle nach Prostataentfernung bsplsw.) beweisend.


Oftmals können gutartige Erkrankungen ebenfalls zu einem Anstieg führen. Beispielsweise NSE bei Bronchitis aber auch bei kleinzelligem Bronchuskarzinom.

Soetwas gibt es mit Sicherheit auch analog für AFP. Kleines Beispiel gefällig.

http://www.onmeda.de/forum/m%C3%A4nnergesundheit/1707263-afp-wert-erh%C3%B6ht

So Sachen findet man innerhalb von >1er Minute wenn man nicht-selektiv sucht.


Wenn du ab- oder zuwartest gibt es zwei Möglichkeiten:

1) Es ist tatsächlich nichts, allerdings wird das denke ich mit reiner "Verdrängung" nicht funktionieren. Das kann soweit gehen, dass man sich über die psychosomatische Schiene dann ganz bizarre Symptome einbildet.

2) Es ist tatsächlich etwas, das aber nicht anbehandelt werden kann. Sollte es tatsächlich etwas bösartiges sein, dann wird es früher oder später ohnehin nur eine Frage der Zeit sein, bis du dich dann ärztlich vorstellen musst.

Bei manchen Erkrankungen (wie Chorea Huntington oder ALS) wo man wirklich nichts machen kann, kann ich verstehen wenn man sich der Diagnostik gänzlich unterzieht. Weil der therapeutische Nutzen fehlt. Aber nicht in deinem Fall.

Daher... nur Mut und Kopf hoch! ;-)

Safra
22.04.2014, 17:17
Hallo Uwe,
ich hatte eine solitäre Lebermetastase durch Darmkrebs. Dabei kein Lymphknotenbefall. Das geht manchmal recht schnell, es heißt deswegen nicht, dass der Krebs schon weit fortgeschritten ist. Primärtumor und Metastase wurden herausoperiert, und bis jetzt ist alles paletti. Und Du weisst ja noch gar nicht, ob es überhaupt bösartig ist.
Viele Grüße!

Scarlet
24.04.2014, 21:23
Hallo bin wieder aus Holland da.leider haben wir seit heute die traurige Gewissheit das man meine Mutter nicht mehr helfen kann.laut CT hat sie ein lungenca und Leber voll mit Metastasen.montag kriegt sie noch eine leberbiopsie um Chemotherapie festzulegen.der Arzt gibt ihr aber nicht mehr viel zeit.körperlich geht es meine Mutter gut,nicht gelb,sehr wenig schmerzen,sie ist nur müde und kann nicht viel essen.und ihre Blutwerte waren auch noch akzeptabel.jetzt überlegen wir ob Chemotherapie gemacht werden soll oder es so hinnehmen.meine Mutter ist im Moment sehr depressiv.könnt ihr mir Erfahrungen schreiben wie es bei euch war.:cry::cry:

Cathleen C.
26.04.2014, 20:43
Guten Abend liebe User (:

Ich bin etwas verunsichert, ich hoffe dass stört euch nicht wenn ich mich beim schreiben etwas seltsam ausdrücke.

Ich habe mich entschlossen mich hier anzumelden, weil ich euch eine Frage stellen wollte, ohne dass mir jemand sagt ich soll es nicht "übertreiben" mit meinen Gedanken.
Vor c.a einem halben Jahr hatte ich jeden Tag extreme Bauchkrämpfe, sodass ich mich nicht bewegen konnte, weil mich der Schmerz so fertig gemacht hat. Das ging ungefähr ein halbes Jahr (Oktober 2012 bis April 2013) und dann hat es nachgelassen bis aufgehört. Es kam ohne Vorwarnung und dauerte ungefähr zehn bis zwanzig Minuten, Wärmflasche, Kirschkernkissen oder Tee haben nichts gebracht. Mein Ärzte konnte mir nicht sagen woran es liegt. Mein Problem ist: Seit einer Weile fängt es wieder an- nicht so stark, aber es ist trotzdem da. Kommt meistens morgens aber auch manchmal nachmittags und dauerten dann c.a fünf Minuten. Dazu kommt dass ich bis vor vier Wochen (ungefähr) jeden Tag mehrmals Stuhlgang hatte, dass hat dann nachgelassen- ich hatte zwar trotzdem noch jeden Tag, aber musste nicht mehr als einmal. Dann war es aber so, dass ich das Gefühl hatte auf Toilette zu müssen, aber als ich dann ging, war da nichts. Später hatte ich dann mal Durchfall, aber nur an einem Tag und dann war es vorbei. Momentan habe ich jeden Tag verstärkt Bauchkrämpfe (wo genau kann ich nicht sagen, wenn es losgeht habe ich das Gefühl dass es überall um den Bauchnabel herum ist), dazu Konzentrationsprobleme, Blässe und starke Müdigkeit, obwohl ich mittlerweile besser schlafen kann. (Früher [2012/2013] bin ich jede Nacht drei bis viermal aufgewacht, spät eingeschlafen und früh aus dem Schlaf geschreckt). Blut hatte ich dieses Jahr, glaube ich, nur zweimal im Stuhl- sonst nichts. Vorhin hatte ich wieder Durchfall- mein Stuhl riech oft sehr unangenehm, auch ohne Durchfall. Jetzt wollte ich euch fragen ob ich einer Illusion nachjage oder ob ihr meint ich sollte mal, wegen eventuellem Darmkrebs, zum Arzt gehen. Es muss ja kein Krebs sein, aber vielleicht kennt ihr so was ähnliches auch. Ich hoffe ihr seid nicht allzu sehr verwirrt von meinem Geschreibsel und antwortet mir.

LG Cate

Jana32
26.04.2014, 23:47
Du solltest einen Arzt aufsuchen und ihm deine Beschwerden schildern. Hier wird dir niemand eine Ferndiagnose geben können. Außerdem können ähnliche Symptome trotzdem Ursache verschiedener Erkrankungen sein.

Alles Gute!

Jana

Mayo79
16.05.2014, 18:02
Bei mir fiel jetzt auf, dass der NSE-Tumormarker seit Wochen erhöht ist.

Eine erneute Kapselendoskopie des Dünndarms ergab keinen Befund.
Ich habe allerdings im bulbus duodeni einige Polypen. Weiß aber nicht, ob das meinen Eisenmangel erklärt.

Die Bauchschmerzen nehmen immer mehr zu. Sie ziehen in den Rücken. Es schmerzt jetzt auch direkt nach dem Essen.
Mein Bauch wird immer dicker. Sehr merkwürdig.

MfG

jk2511
28.05.2014, 09:00
Hallo,

ich habe mich entschlossen hier mich anzumelden, weil ich hoffe, dass es mir hilft, meine Probleme von der Seele zu schreiben und hoffe,
dass ich die eine oder andere Rückantwort bekomme.

Zur mir :
Ich bin männlich, 42 Jahre alt, bin 1,83 groß und wiege ca. 80 kg.
Ich bin Nichtraucher und trinke sehr wenig Alkohol.
Ich bin weder mit Darmkrebs noch anderen Krankheiten erblich vorbelastet.

Zu meinen Beschwerden :

Vor ca. 2 Monaten fing es an, dass ich im Unterbauch ein ständigen und unangenehmen Druck verspürte,
so dass ich wenn möglich (meist zu Hause) nur noch mit Jogginghose rumlief.
Dieser Druck/Gefühl ist fast immer da (Nachts merke ich ihn nicht) und tritt in Kombination mit Pieksen
und leichten Stechen (beides nicht ständig und manchmal nur bei bestimmten Bewegungen und Anspannung des Bauches)
relativ zentral unter dem Bauchnabel auf.
Nach 2 Wochen ohne Besserung bin ich zu meinem Hausarzt, der auf eine
leichte Darmentzündung tippte und mit ein Antibiotika verschrieb.
Leider ohne Besserung, so dass ich wieder beim Hausarzt war und er mir zu
einer Darmspiegelung riet.
Ich bin dann auch bei einem Facharzt vorstellig gewesen und haben einen Termin für eine Spieglung in 2 Wochen.
Seit ca. 4 Wochen sind zu den beschrieben Beschwerden nun auch noch vermehrt Bauchgeräusche und Blähungen hinzugekommen.

Was ich nicht habe sind :

- Durchfälle
- Verstopfung
- Bauchkrämpfe
- sichtbares Blut im Stuhl
(wobei ich 2 x mal nach sehr genauer "Stuhlbegutachtung" glaubte, jeweils 1 oder 2 recht kleine Stellen von frischen Blut gesehen zu haben.
Bei bloßer Betrachtung wären sie mir nicht aufgefallen.)
- Gewichtsverlust
- Fieber


Da der Termin für die Spiegelung nun langsam in Sichtweite kommt, keimt
bei mir langsam aber sicher die Panik auf. :(

Hat jemand ähnliche Symptome wie von mir beschrieben schon mal selbst
erlebt und wie ist es ausgegangen ?
Glaubt Ihr, dass ich mir ernsthafte Sorgen wegen Darmkrebs machen muss ?
(Ich weiß, dass hier keine Ärzte sind und keine Diagnosen gestellt werden können.)

Vielleicht kann mir jemand aber trotzdem bei meiner Problembewältigung helfen.

Nalal01
28.05.2014, 10:06
Wir sind alle keine Ärzte hier und deine Symptome können nur eine Darmentzündung oder ein Reizdarm sein, das kann dir leider erst der Arzt sagen, nachdem du zur Spiegelung warst. Ich drücke dir die Daumen und hoffe das es nicht schlimmes ist, mach dich nicht verrückt.

SheenaAmora
28.05.2014, 11:34
Hallo erst einmal auch von mir ,

Nun wie Nalal01 schon schrieb sind wir hier alle keine Ärzte.
Aber deine Symtome kommen mir sehr bekannt vor.So fing das damals bei meiner Tochter auch an.Nach einer Magen und Darmspiegelung sagten uns die Ärzte dann das meine Tochter unter Morbus Crohn leidet. Sie hatte im Vorfeld keine Durchfälle,sondern wirklich nur ganz starke Bauchkrämpfe meistens rund um den Bauchnabel.
Letzten Endes kann aber nur ein Facharzt sagen was wirklich los ist.Mach dich nicht vorher schon verrückt ,es kann ja auch ganz harmlos sein und man muss nicht immer gleich von dem schlimmsten ausgehen.
Für deine Spiegelung drücke ich dir ganz fest die Daumen.

Marc72
20.06.2014, 09:56
Hallo zusammen,

bin auch neu hier, und habe mich heute auf Grund meiner noch unklaren Beschwerden angemeldet. Ich werde dieses Jahr 42 Jahre alt, bin verheiratet und Vater von 2 Töchtern.
Kennt jemand von Euch das Phänomen eines tastbaren, fühlbaren Dickdarms (Sigma), also komplett unterer linker Bereich? Dieser bleibt auch unabhängig von Stuhlgang rundlich geschwollen. (Darmwalze)
Zur Zeit habe ich auch oft mit Verstopfungen zu kämpfen, die ich momentan nur mit Movicol kurzfristig auflösen kann. Darüber hinaus ist mein Stuhl nur mit grosser Kraft abzusetzen, und sehr schmal und platt gedrückt. Ich habe auch in unterschiedlichen Ausprägungen ziehende, stechende Schmerzen im Bereich des Bauchnabels und darunter. Mir ist aufgefallen das diese Schmerzen nach dem Stuhlgang vermehrt auftreten. Ich meine auch mehrmals im Stuhl Blut und gelblichen Schleim entdeckt zu haben. Ein Stuhltest auf okkultem Blut beim Proktologen war aber unauffällig. Es wurde nur eine vermehrte Keimbelastung festgestellt. Entzündungswerte stehen noch aus. Blutbild mit Entzündungswerten, Hämoglobin etc. war auch unauffällig. Eine Koloskopie ist für nächsten Donnerstag angesetzt. Leider bin ich was das Thema Krankheiten angeht immer sehr ängstlich, und vermute direkt das Schlimmste. (Dr. Google) Mache mich also zur Zeit mehr als verrückt, und kann kaum einen klaren Gedanken fassen. Mir ist auch klar, dass ihr jetzt keine Diagnose stellen könnt. Vielleicht kann ja jemand mit den Symptomen etwas anfangen. Werde mich wohl bis zur Darmspiegelung in Geduld üben müssen. Werde dann berichten.

Alles Gute & danke fürs virtuelle zuhören.

VG

Marc