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#22
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Hallo,
war jetzt länger nicht hier. Aber es ist viel passiert. Mein Vater bekam am Freitag den 24.1.seine erste Chemo. Hat sie anfangs sehr gut vertragen. Am Sonntag dann klagte mein Sohn über Bauchschmerzen und bekam Durchfall. Dasselbe dann bei meinem Vater ab Sonntagnacht. Wir vermuteten das er sich angesteckt hatte, das meinte auch der herbeigerufene Hausarzt dann Dienstags. Sein Zustand besserte sich allerdings nicht im Laufe der Woche all unser Drängen in die Klinik zu fahren lehnte er kategorisch ab. Freitag abends dann offenbarte er das er bereits 6 Kilo abgenommen hatte und daraufhin haben wir ihn noch am Abend unter massivem Druck ins Krankenhaus gefahren. Dort dann der nächste Schock denn den Ärzten offenbarte er das er neben Durchfall auch unter Erbrechen leiden würde und der Durchfall entgegen seinen Beteuerungen uns gegenüber immer schlimmer würde. Er wurde natürlich sofort stationär aufgenommen. Bekam Infusionen und es ging ihm richtig schlecht. Die Blutwerte sackten total ab. Der Flüssigkeitsmangel schlug durch und der Durchfall ist bis heute mehr oder weniger unverändert. Er liegt noch immer im Krankenhaus, hatte eine Gallenblasenentzündung und nun eine Thrombose im Bein. Ich habe das Gefühl das er in diesen zwei Wochen schon ein gutes Stück gestorben ist. Er war teilweise total resigniert,weinte (was er noch nie getan hat) , und ist jetzt so auf einem Stand wo ihm grad gar nichts mehr was ausmacht. Hat meiner Frau so nebenbei eröffnet das er jetzt Pampers trüge (seine Wortwahl , ich weiss das das keine Wortwahl des Pflegestandes ist). Insgesamt ist er sich der Schwere der Krankheit bewusst, nicht nur der Endlichkeit seines Lebens sondern auch der Tatsache das er wohl noch öfters schwere Zeiten haben wird. Er nimmt die Situation aber an, plant schon Veränderungen in seiner Wohnung, will das Schlafzimmer umlegen in die Nähe des Wohnzimmers, teilweise Möbel entsorgen ein Pflegebett anschaffen (weil man da elektrisch das Kopfteil heben kann ....) und... so sagte er... endlich mal richtig leben und nicht mehr sparen. Also schwere Zeiten die auch uns als Angehörige oft schwer belastet haben, und die noch nicht vorbei sind.... das mal als kurzes Zwischenstatement. Gruss Frank Geändert von FamilieG (13.02.2014 um 23:24 Uhr) |
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