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Alt 20.07.2007, 02:25
Joel Joel ist offline
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Registriert seit: 19.07.2007
Beiträge: 10
Standard AW: Kranke und Angehörige

nicht, nur die machen sich keinen Kopf drum. Also diese Idee sein Leben von vorher zu leben ist zwar schön aber nicht real. Es wird nie mehr so sein wie es einmal war, das ist erst einmal beängstigend, aber eigentlich auch die Erkenntnis, dass man sich weiterentwickelt, auch mit dieser Krankheit.

Inzwischen - einige Runden weiter - ist es gut so wie es ist. Mein Mann fühlt sich aufgehoben in unserer Beziehung, er weiß, dass ich die Kraftgeberin bin, ich habe unendlich viel dafür getan, dass ernisches Verständis habe und Fachliteratur lesen kann, weil ich recherchieren kann bis mir der Kopf raucht, es ist auch dieses Ordnende, wofür er keine Kraft gehabt hätte. Wir haben eine strikte Arbeitsteilung in der Bewältigung der Aufgabe KREBS, ich kümmere mich um das Umfeld, das Netzwerk, die richtigen Ärzte, die Physiotherapeuten, die Heilpraktiker. Er kann sich fallen lassen und vertrauen darauf, dass das gut ist. Nicht er hinterfragt, sondern ich.

Trotzdem lese ich selten hier in dieser Rubrik, einfach weil ich nichts damit anfangen kann, wenn nur von der Scheißkrankheit die Rede ist. Ich verstehe das, die Wut und die Angst derer die nicht klarkommen damit. Und ich antworte auch immer wieder mal, wenn ich das Gefühl habe, dass hier jemand ist, der das Forum nicht als Klagemauer nimmt, sondern einfach fragt wie man damit umgehen kann, ich denke, da kann ich helfen durch meine Erfahrungen.

Was mich manchmal etwas traurig stimmt - und da lese ich dann auch nie weiter sondern klicke den Beitrag gleich weg - wenn jemand als Angehöriger sich selber bejammert. Es ist immer noch der Kranke der eine konkrete Angst vor dem Tod hat, es ist der Kranke, der Schmerzen hat, der unsäglich zerstörende Therapien durchleiden muss, was ist dagegen da mein kleiner Schmerz als Angehöriger? Ich habe doch NUR Verlustangst, und Angst am Ende alleine zu sein. Eigentlich müssten wir aber alle diese Angst haben, der Mensch den man liebt kann morgen vom berühmten Ziegelstein getroffen werden und was









hallo britta
habe deine zeilen gelesen.ich finde es ganz toll wie du es machst.
denn die lebenqualität sollte nicht verlorengehen.

viele dinge treten dann in den hintergrund bei so einer schweren krankheit.
mein mann hat ein nirenkarzenom von 1kg und 10 cm gross entfernt bekommen.

aber unsere liebeund zuneigung hat sich sogar vergrößert.

man muß nicht immer uber krankheiten sprechen.
es gibt soooo viele schöne dinge im leben nicht wahr?

ich bin neuling im internet und lese immer nachts...

ich wünsche dir viele freude mit deinem partner.
 

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