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  #1  
Alt 20.10.2012, 22:28
Vany Vany ist offline
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Standard AW: Lungenkrebs - es sieht ganz und gar nicht gut aus.

Hallo Carlos,

danke dir, es wird eine schwere Zeit für uns alle werden. Aber es ist halt so wie es ist, egal was man tut oder sich auf den Kopf stellt, am Ende bleibt es für mich und meine Familie so. Und für ihn war es besser.

Ich bin froh zu hören, dass es ihm etwas besser geht und drücke die Daumen, dass das Ergebnis von der Untersuchung gut wird und du dich hoffentlich getäuscht hast, mit dem unguten Gefühl!! Ich wünsche es euch von Herzen!!

LG
Vany
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Mein Papa - Diagnose CUP 23.04.2012 mit Metas im Bauchraum - Stoma 04/2012 - Chemo erfolglos/Abbruch der Behandlung 09/2012 - Hospiz 1.10.2012 - friedlich eingeschlafen am 14.10.2012 - 10.02.1953 - 14.10.2012
Es gibt keine Steigerung von Leid, als andere damit verbunden zu sehen
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  #2  
Alt 23.12.2012, 08:07
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Mirilena Mirilena ist offline
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Standard AW: Lungenkrebs - es sieht ganz und gar nicht gut aus.

Hallo Carlos,

ich hoffe, dass es dir und deiner Familie einigermaßen geht? Du hast dich so lange nicht gemeldet und eine Handvoll Menschen macht sich wirklich Sorgen um dich... um euch! Wir vermissen dich!

Vielleicht magst du jetzt auch nicht mehr schreiben und brauchst all deine Kraft für deinen Papa. Ich kann das gut verstehen, habe mich letztes Jahr auch für Monate hier ausgeklinkt und erst wieder hierher gefunden, als es steil bergab für uns ging. Hmmm, manchmal ist einfach alles zu viel. Mir wurde es damals zuviel, als diejenigen Menschen, mit denen ich schrieb, allesamt ihre Liebsten verabschieden mussten. Da stieg diese Angst in mir hoch und ich wusste, dass der Strohhalm, an den ich mich klammerte, womöglich bald einknicken würde...

Ich hoffe sehr, dass dein Papa keine Schmerzen ertragen muss und dass ihr trotz aller Traurigkeit auch schöne Momente miteinander erlebt. Momente der Nähe - Momente der Verbundenheit und Liebe.

Ein gesegnetes Weihnachtsfest wünsche ich dir und deinen Eltern
Liebe Grüße
Miriam
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Mein Papa erhielt am 18.04.11 die Diagnose Lungenkrebs mit Knochenmetastasen und ging am 21.02.12 ins Licht. Alles vergeht, aber die Liebe bleibt...

Hand in Hand - gemeinsam sind wir stark!
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  #3  
Alt 04.02.2013, 13:22
El_Desparecido El_Desparecido ist offline
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Standard AW: Lungenkrebs - es sieht ganz und gar nicht gut aus.

Hallo ihr Lieben,

long time, no news.

Miri, du liegst richtig mit deiner Annahme, dass ich mich für eine Weile ausklinken wollte, nicht mehr über mich und das mich umgebende Übel reflektieren und schreiben wollte.

Ich benötigte ein wenig Abstand und meine Kraft für mich selbst.
Ich hoffe deine, eure Sorgen um mich waren nicht allzu nagend.

Was gibt es also Neues?

Ende letzten Jahres hat mein Vater den sechsten und letzten Zyklus Chemo hinter sich gebracht. Letzte Woche war er beim Abschlußstaging im Krankenhaus. Der Kleinzeller hat - wie es so seine Angewohnheit ist - auf die Chemo sehr gut angesprochen. Das Thorax-CT zeigt laut Aussage des Oberarztes nur noch winzigste Überbleibsel der Rundherde, der Arztbericht spricht von Partialremission.

So weit, also eigentlich alles ganz gut.
Man weiß allerdings nicht, wie sich der Kleinzeller jetzt verhalten wird, wenn die Zellgifte ihn nicht mehr in seinen Schranken halten.
Üblicherweise hätte sich jetzt eine Strahlentherapie inklusive prophylaktischer Ganzkopfbestrahlung angeschlossen. Die Ärzte sahen aber aufgrund des sehr geschwächten Allgemeinzustandes davon ab.
Mein Vater solle sich ersteinmal weiter erholen und in zwei Monaten zum erneuten Staging vorstellig werden, um dann weiter zu sehen.

Das ist also der klinische Befund.

Meinem Vater geht es aus meiner Sicht eigentlich ganz gut - wenn man das denn so sagen kann. Das Lambert-Eaton-Syndrom hat sich leider nicht gebessert und so ist er weiterhin bettlägerig, hat fast seine gesamte Bein und Hüftmuskulatur verloren und es besteht realistisch betrachtet wenig bis keine Aussicht auf Besserung.
Aber er macht das Beste daraus.
Wir machen das Beste daraus.

Er hat ziemlich viel Besuch, eigentlich jeden Tag, schaut den ganzen Tag Dokus auf Arte und schläft viel.
Bei aller Schwere der Situation hat er seinen Humor noch immer nicht verloren, was ich ausgesprochen bewundernswert finde. Es vergeht tatsächlich kein Tag, an dem ich meinen Vater nicht lachen sehe. Auch über sich selbst und seine Situation. Wohl weiss ich, dass es bestimmt anders in ihm aussieht, wenn er alleine ist - in den langen Nächten, in denen er alleine mit sich ist - aber dennoch.
Auch der Palliativmediziner - ein toller Arzt und Mensch - hat ihm attestiert, dass das alles andere als selbstverständlich ist und quasi die halbe Miete zum Meistern der Situation.
Ich hoffe sehr, er erholt sich noch weiter.
Vielleicht findet er auch noch einmal die Kraft im Rollstuhl zu sitzen - leider war das in den letzten Monaten undenkbar. Dann könnte ich ihn im Frühling vielleicht ein wenig durch die Sonne rollern.
Aber naja, auch wenn der Frühling quasi vor der Tür steht, ist es in meiner Zeitrechnung noch eine halbe Ewigkeit.

Er hat nach wie vor keinerlei Tumorschmerzen und benötigt keine Schmerzmedikation, wofür ich sehr dankbar bin.

Meine Mutter kümmert sich aufopferungsvoll um die Pflege meines Vaters. Sie hat ein wenig Hilfe vom Pflegedienst, der meinen Vater einmal am Tag wäscht, bewegt und lagert, den Rest erledigt sie. Oder ich, wenn ich nicht arbeite.
Letztlich bin ich sehr stolz auf meine Mutter, auch wenn ich in Sorge bin, ob Sie das alles nicht mehr und mehr auffrisst.
Aber alles in allem muss ich sagen, macht sie das toll.

Wie geht es mir?
Fürchterlich, ehrlich gesagt. Zumindest im Moment.
Ich glaube, dass ich das organisatorische gut im Griff habe. Glücklicherweise kann ich mir durch meine Selbständigkeit meine Zeit gut einteilen, so dass ich auch für "Notfälle" einfach kurz nach hause fahren kann.
Ich habe den Part meines Vaters als Familienmanager übernommen sozusagen. Erledige Behördenquatsch, bin mit den Apothekern per Du, kümmere mich um die Bankgeschäfte, koordiniere Pflegedienst, SAPV und Krankenhaus und den ganzen Kram, der so anfällt.
Dazu sorge ich dafür, dass mein Mutter auch mal raus kann, um ein wenig Zeit für sich zu haben.
Samstags und Sonntags bin ich tagsüber immer zuhause und schicke Sie mit Ihren Freundinnen zum Bummeln oder zum Spaziergang auf den Friedhof.
Sie nimmt das dankbar an.
All das ist überhaupt kein Problem. Ich mache das gerne und wie selbstverständlich. Mein Tagesablauf hat sich halt geändert, ich habe weniger Zeit für Müßiggang und trage viel mehr Verantwortung für meine Familie und einen möglichst reibungslosen Ablauf des Tagesgeschäftes.

Alles kein Problem.

Was an mir zusehends nagt, ist das Unverständnis von Aussenstehenden.
Zwei Beispiele.
Ich bin selbständig in der IT-Branche gemeinsam mit einem Schulfreund von mir. Er übernimmt im Moment alle Aussentermine - bisher vier - wofür ich ihm sehr dankbar bin. Wenn ich in Ulm bin, kann ich halt nicht im Notfall schnell zu hause sein.
Nun hat er mich neulich gefragt, wie lange das denn nun noch so weiter gehen soll. Weil er könne ja auch nicht ruhigen Gewissens Urlaub machen.
Da fiel mir erst die Kinnlade herunter und dann entgegnete ich trocken "Bis mein Vater gestorben ist.".
Das könne ja aber im Zweifel auch noch dauern, sagte er...
Es tat ihm zwar sofort leid, aber gesagt war gesagt.

Was soll ich denn bloß sagen?

Meine Partnerschaft leidet auch. Sehr.
Meine Partnerin kommt jedes Wochenende von Samstag abend bis Montag morgen zu mir - ich lebe mit meinen Eltern unter einem Dach. Sie hat das wohlgemerkt aus freien Stücken angeboten und ich nahm das dankend an.

Nun hat sie mir gestern eröffnet, dass sie sich dabei nicht sonderlich wohl fühle. Fühle sich deplaziert und unsicher im Umgang mit uns.
Das man sich in einem Haushalt, in dem solch extreme Umstände regieren, nicht wie im LiLaLuftschloß fühlt, leuchtet mir total ein.
Und wenn Sie das nicht will, dann müssten wir halt eine andere Lösung finden, die aber unweigerlich darauf hinausläuft, dass wir uns weniger sehen.

Ein Wort ergab das andere und plötzlich brach es aus ihr heraus.
Das man mit mir im Moment keine Pläne für eine gemeinsame Zukunft machen könne, geschweige denn darüber nachdenken könne eine Familie zu gründen, dass Sie sich an Position Nummer 3 hinter meinen Eltern fühle und das alles sehr belastend für sie sei.

Da war es also. Die eine Person, die mir die letzten 6 Monate immer wieder beteuerte, sie sei immer für mich da und ich könne mich auf sie verlassen, lies mich an der Aufrichtigkeit ihrer Worte zweifeln.
Jetzt muss ich mich auch noch darum und dafür sorgen, dass unsere Partnerschaft nicht zerbricht.
Ich weiss nicht, ob ich das kann, schaffe und will.
Mein Grundvertrauen ist zutiefst erschüttert.
Wie kann man darüber nachdenken mit jemanden eine Familie zu gründen, wenn die erste - zugegebenermassen extreme - Belastungsprobe bereits zu viel ist?
Aus Larifari und Schönwetter lässt sich doch wohl keine belastbare Zukunft schmieden.

Live together, die alone.
Das ist die Erkenntnis, die sich in mir durchsetzt und die ich als fürchterlich empfinde.

Ich könnte mein Lebtag nicht mehr in den Spiegel schauen, wenn ich das nicht für meine Eltern täte, was ich tue.

Schwere Zeiten.
Und draussen stürmt der Sturm.

Geändert von El_Desparecido (04.02.2013 um 13:42 Uhr)
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  #4  
Alt 04.02.2013, 14:16
Sternenkreuzer Sternenkreuzer ist offline
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Standard AW: Lungenkrebs - es sieht ganz und gar nicht gut aus.

Hallo El_Desparecido,

ich war lange nicht mehr hier, bin stiller Mitleser. Meine Mama hat kleinzelliges Bronchialkarzinom.

Das Verhalten deiner Freundin ist gar nicht schön. Natürlich ist es anstrengend für eine Beziehung, aber da heißt es dann mal Arsxxbacken zusammenkneifen und durch. Das sie dich in so einer Situation emotional erpresst ist mehr als unfair.

Auch wenn es schwer erscheint, bleib dir bei allem was du im Moment tust treu, du machst alles richtig. Deine Eltern brauchen dich und du bist für sie da, das ist gut und richtig so. Ich wünsch dir das sich alles einrenkt, aber falls nicht, lass dich nicht erpressen!

Liebe Grüße,
Nadine
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  #5  
Alt 05.02.2013, 10:59
Larimari Larimari ist offline
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Standard AW: Lungenkrebs - es sieht ganz und gar nicht gut aus.

huhu carlos!

mann, bin ich froh zu hören, dass es deinem dad gut geht. also mit einschränkungen gut geht. dass er lebt, und dass du mit ihm sprechen kannst. oh mann. phew...

der rest ist blöd. also das mit deiner freundin und deinem partner. aber ich fürchte, es ist ganz natürlich. ich weiß nicht, wie du es siehst. aber im nachhinein habe ich das gefühl, dass die zeit, in der mein vater krank war, der ultimative ausnahmezustand war. ich war nicht in der lage, über den aktuellen zustand hinaus zu denken.

menschen, mit denen man beziehungen pflegt, tun das aber schon. so wie deine freundin an familie denkt, oder dein partner an den urlaub, wobei er da wahrscheinlich eher an die firma denkt. ich glaube, so unfeinfühlig, wie das rüberkommt, ist es gar nicht. es ist nur natürlich. letztlich ist jeder sich selbst der nächste, und das ist ja auch nix schlimmes.

weißt du, es ist komisch. während man im vakuum ist, denkt man sich, dass danach alles wieder gut wird, dass man rausgeht, und alles ist wie vorher. und das ist es nicht. alles ist ausradiert, und alles kommt neu. auch wenn die akteure bekannt bleiben. beziehungen verändern sich, werden neu definiert, im zweifelsfall aufgegeben. drum mach dir keine sorgen, außer denen, die du die machen musst. ich weiß, das klingt jetzt blöd und banal, aber belaste dich nicht. und zweifle nicht an der aufrichtigkeit der leute. sie dürfen sich sorgen über sich selbst machen, so unfein dir diese auch scheinen. es ist die natur von menschen, nicht altrustisch zu sein.

ich wünsche dir und deinem dad und deiner mom noch viel gute zeit zusammen. sag deinem dad herzliche grüße und ein großes chapeau fürs durchhalten und weiter machen.

viel glück!
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  #6  
Alt 05.02.2013, 16:16
El_Desparecido El_Desparecido ist offline
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Standard AW: Lungenkrebs - es sieht ganz und gar nicht gut aus.

Hey Mari!

schön von dir zu lesen.

Du hast Recht.
Es ist der totale Ausnahmezustand, der in mir und um mich rum regiert - 24/7. Du weisst ja, wie das ist.
Und ja, andere Menschen sehen das auch, aber fühlen es nicht.
Und klar haben Sie ein Recht darauf eigene Wünsche und Bedürfnisse zu haben und Pläne zu verfolgen.
Ich weiss genau, dass jeder Versuch eines Aussenstehenden sich in meine Lage hineinzuversetzen und mitzufühlen gut gemeint, jedoch zum Scheitern verdammt ist.
Ich erwarte das nicht, ich will das auch gar nicht.

Wenn aber diese Pläne und Bedürfnisse mich als Bestandteil vorsehen, dann ist die Sache halt so wie sie im Moment ist. Oder ich bin raus - Um es jetzt mal ganz platt runterzubrechen.

Fcuk you Lebensplanung. Kommt sowieso alles anders...irgendwie auch gut so.

Zitat:
Zitat von Larimari Beitrag anzeigen
...letztlich ist jeder sich selbst der nächste, und das ist ja auch nix schlimmes...
...es ist die natur von menschen, nicht altrustisch zu sein...
Das ist ein Thema, über das man nächtelang diskutieren könnte und sollte um immer mal wieder die leere Rotweinflasche vom Tisch zu stürzen zu lassen und auszutauschen.

Mein Standpunkt in aller Kürze:
In meiner Welt ist der Mensch an sich weder egoistisch noch altruistisch, sondern beides. Beides jeweils sehr situativ bedingt.
Ganz entscheidend ist für mich dabei die soziale Prägung und die umgebende Welt.

Zweifellos ist der Mensch an sich ein sehr soziales Wesen. Man mag heute daran zweifeln, aber wenn man mal die sehr rasante Entwicklung seit Erfindung der Dampfmaschine aussen vor lässt, dann hat vor allem seine soziale Ader den Weg zum vermeintlichen Thron der Schöpfung geebnet.

Prost!

PS. Die guten Wünsche werde ich selbstverständlich ausrichten.
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  #7  
Alt 05.02.2013, 18:00
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Mirilena Mirilena ist offline
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Standard AW: Lungenkrebs - es sieht ganz und gar nicht gut aus.

Hey, bei der Rotweinrunde wäre ich gern dabei! Das Thema ist sehr spannend und gibt sicherlich eine Menge her! Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass ich mir mittlerweile die Menschen aussuche, denen ich etwas geben möchte oder mit denen ich fühle. Das kam mit dem Alter und der Lebenserfahrung. Man kann nicht die Welt retten, aber wenn man es jeden Tag schafft, einem anderen Menschen ein Lächeln auf's Gesicht zu zaubern oder ein klitzekleines Stück Hoffnung oder Verständnis zu geben, dann hat man schon viel ausgerichtet. Und mir fällt da immer die Mama von Kleinen Lord Fauntleroy ein (mich jetzt bitte nicht auslachen), die sagte: "Cedric, jeder Mensch sollte mit seinem Leben versuchen, die Welt ein kleines Stückchen besser zu machen."

Zum Wohle!!!
Miriam
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Mein Papa erhielt am 18.04.11 die Diagnose Lungenkrebs mit Knochenmetastasen und ging am 21.02.12 ins Licht. Alles vergeht, aber die Liebe bleibt...

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  #8  
Alt 05.02.2013, 14:58
El_Desparecido El_Desparecido ist offline
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Standard AW: Lungenkrebs - es sieht ganz und gar nicht gut aus.

Liebe Nadine,

Zitat:
Zitat von Sternenkreuzer Beitrag anzeigen
...emotional erpresst...
Das bringt es auf den Punkt.
Genau so habe ich mich gefühlt. Auch wenn mir nicht expressis verbis Konsequenzen angedroht wurden, kann mich Herr von Thun mal kreuzweise. Bei mir angekommen ist, dass ich mich besser vorsehe, wenn ich die Konsequenzen nicht tragen will.

Vielen Dank für deine Sicht.
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  #9  
Alt 04.02.2013, 14:20
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Mirilena Mirilena ist offline
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Standard AW: Lungenkrebs - es sieht ganz und gar nicht gut aus.

Mensch Carlos,

ist das schön, dass du dich hier mal wieder meldest! Und was bin ich froh zu lesen, dass dein Papa die Chemo den Umständen entsprechend überstanden hat und dass er, wenn auch sehr geschwächt und sehr eingeschränkt, weiterhin kämpft. Vor allem freue ich mich, dass er seinen Humor nicht verloren hat! Lachen ist und bleibt wohl die beste Medizin und hilft über viele Krisen und Katastrophen hinweg.

Auf deine Mama kannst du mit Recht stolz sein! Sie ist eine tolle Frau, die ihren Mann sehr liebt und die nun alles tut, um ihm das Leben lebenswert zu gestalten. Und du bist ein toller Sohn, der wirklich tut, was nur möglich ist!

Es tut mir sehr leid, dass es dir so schlecht geht... Leider haben die "anderen" anfangs noch Verständnis, doch das schwindet sehr schnell. Sie wissen ja nicht, wie es ist, einen so kranken Menschen zu begleiten und zu Haus zu pflegen. Und oft können sie sich nicht einmal vorstellen, wie sich das anfühlt, welche Ängste dich plagen, welche Sorgen du dir machst und das 24 Stunden am Tag. Dass du dich mit ganz existentiellen Problemen befasst und nicht mit mehr Urlaub und irdischen Luxusgütern... Du hast bereits einen sehr schlimmen Verlust hinter dir und das hat dich reifen lassen, Carlos. In dieser Hinsicht bist du anderen Menschen wohl voraus. Ich glaube, du solltest ganz offen mit deinem Freund und Geschäftspartner sprechen, ohne Vorwürfe und gegenseitige Schuldzuweisungen. Ich glaube nicht, dass er dir absichtlich so einen Stich versetzen wollte... Oder?

Und was deine Beziehung angeht... Da ist es vielleicht ähnlich. Deine Freundin steckt viel zurück. Sie weiß, wie sehr du deine Eltern liebst, wie wichtig sie dir sind und deshalb ist sie sicherlich bereit, auf vieles zu verzichten, was eure Gemeinsamkeit so ausmacht. Womöglich aber wusste sie nicht, wie sich das anfühlen würde. Und wenn sie die Wochenende bei euch verbringt, dann denke ich, dass sie sich eventuell ausgeschlossen fühlt. Zwischen euch herrscht eine unausgesprochene Vertraulichkeit, ein Bündnis, Liebe, ihr habt eine gemeinsame Vergangenheit und deine Freundin gehört nicht dazu, auch wenn ihr alle euch sicherlich Mühe geben werdet, sie willkommen zu heißen. Es ist nicht so einfach, so sehr in den Hintergrund zu treten, auch aus Liebe nicht. Nun ist wohl ihre gesamte Enttäuschung aus ihr herausgebrochen. Nimm ihr das nicht allzu übel und stelle bitte deshalb nicht eure ganze Beziehung in Frage. Vielleicht sprichst du mal mit deiner Mama. Ich bin mir sicher, dass sie dir am Wochenende auch ein paar Stunden frei schaufeln wird und die nutzt du dann für ein Gespräch mit deiner Freundin, ja? Tu es, denn alles andere würdest du bitterlich bereuen. Als Frau kann ich dir nur sagen, dass es eigentlich ein Hilfeschrei deiner Freundin ist. Sie fühlt sich vernachlässigt und vielleicht auch weniger geliebt von dir. Und wir Frauen möchten eben einfach spüren, dass man uns liebt.

Ich habe dich als sehr offenen Menschen hier kennen gelernt und ich schätze deine Selbstreflexionen und auch deine Ansichten. Ich bin mir sicher, dass du die richtige Lösung finden wirst! Zumindest für deine Beziehung!

Und ich drücke die Daumen, dass dein Papa sich weiterhin erholen wird, so dass ihr demnächst den Frühling begrüßen könnt. Die Sonnenstrahlen, Vogelgezwitscher, ein wenig Wärme und die ersten Blumen werden deinem Papa auch neue Kraft geben.

Und ich freue mich, wieder von dir zu lesen! Hoffentlich!!!
Ganz liebe Grüße
Miri
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  #10  
Alt 04.02.2013, 15:15
puppe88 puppe88 ist offline
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Standard AW: Lungenkrebs - es sieht ganz und gar nicht gut aus.

Hallo Carlos,

ich lese schon lange bei dir mit und "freue" mich, wieder von dir zu lesen.
Ich habe vor einigen Jahren meinen Vater an Krebs verloren, musste mich dann nach seinem Tod um meine parkinsonkranke Mutter kümmern (bis sie dann - 2 Jahre danach - starb) und bin "nebenbei" Mutter und Ehefrau.
Mein Mann war in der ersten Zeit (nach der Diagnose , es dauerte dann nur 7 Monate bis mein Vater starb) noch sehr verständnisvoll, kompensierte mein Fehlen (Meine Eltern lebten in einer anderen Stadt und ich pendelte viel hin und her) und hielt mir den Rücken frei...
Irgendwann wurde mir klar, dass er leider nicht (mehr ?) die starke Schulter ist, die ich so dringend damals gebraucht hätte, sondern dass er sich eigentlich auch noch chronisch von mir vernachlässigt fühlte. Das hat mich wahnsinnig traurig und auch ein wenig zornig gemacht. Rückblickend kann ich sagen, dass ich zwar auch an der Qualität unserer Beziehung gezweifelt habe (wir waren damals immerhin schon 20 Jahre zusammen), aber selbstverständlich hätte ich sie nicht aus diesem Grund beendet, obwohl ich mich durch sein (in meinen Augen) mangelndes Einfühlungsvermögen ganz schön vor den Kopf gestoßen gefühlt hab.
Mir ist jedenfalls klar geworden, dass in Extremsituationen nicht alle Menschen die Gabe haben über längere Zeit zurückzustecken. Der eine kann das mehr, der andere weniger.
Ich habe aber in den letzten Jahren gerade hier im Forum von etlichen Angehörigen gelesen, die ähnliches berichtet haben.
Ich schließe mich der Meinung von Miri an - bitte bewerte das Gespräch mit deiner Freundin nicht über, vielleicht tut euch ja schon ein gemeinsamer Tagesausflug irgendwohin schon ganz arg gut. Einfach mal raus aus der ganzen Situation (sicher haben deine Eltern dafür Verständnis) und deine Freundin fühlt sich dadurch vielleicht auch wieder mehr "gewertschätzt" - abgesehen davon täte es dir sicher auch gut!

Ich wünsche euch das Allerbeste!
LG von mir
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  #11  
Alt 05.02.2013, 15:05
El_Desparecido El_Desparecido ist offline
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Standard AW: Lungenkrebs - es sieht ganz und gar nicht gut aus.

Hallo puppe88,

Zitat:
Zitat von puppe88 Beitrag anzeigen
...Mir ist jedenfalls klar geworden, dass in Extremsituationen nicht alle Menschen die Gabe haben über längere Zeit zurückzustecken...
Darüber habe ich gestern abend lange nachgedacht.
Du hast bestimmt recht damit und die Gründe dafür können ganz unterschiedlich sein.
Vermutlich ist mein Problem, dass ich anders bin und zu sehr von mir selber ausgehe.
Dabei lautet eine meiner Lebensmaxime, man solle nicht zu sehr von sich auf andere schliessen.

Am Ende läuft es doch auf Live together, die alone hinaus. Das finde ich aber nach wie vor fürchterlich.
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  #12  
Alt 04.02.2013, 15:32
El_Desparecido El_Desparecido ist offline
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Beiträge: 80
Standard AW: Lungenkrebs - es sieht ganz und gar nicht gut aus.

Hallo Mirilena,

vielen Dank für deine schnelle Antwort.
Es tut gut von dir zu lesen.

Zitat:
Zitat von Mirilena Beitrag anzeigen
Ich glaube nicht, dass er dir absichtlich so einen Stich versetzen wollte... Oder?
Nein, das wollte er nicht.
Wir haben direkt danach darüber gesprochen und die Sache aus der Welt geräumt. Letzten Endes war der Auslöser irgendwie nachvollziehbar. Er hat mit verschiedenen Dingen, die nichts mit mir zu tun haben, so seine Probleme und irgendwie wuchs ihm das alles über den Kopf und dann setzte bei ihm kurzzeitig was aus und er hat seinen Frust an mir rausgelassen.
Nicht schön, aber nun gut.

Aber bei allen Toleranzedikten, die meinen Weg pflastern, halte ich es trotzdem mit den Worten Cluesos...an allem was man sagt, ist auch was dran...
Es waren vorher schließlich auch einmal Gedanken.
Aber wie gesagt, das ist geklärt und der Schwamm fuhr drüber.

Es bleibt ein fader Beigeschmack. Das auf jeden Fall.

Im Falle von Partnerschaften möchte ich aber keine faden Geschmäcker.
Und es ist auch nicht so, dass wir am Wochenende die ganze Zeit bei meinem Vater am Bett sitzen und Händchen halten.

Meine Eltern leben unten, ich oben - jeweils 90qm. Genug Platz, damit jeder das machen kann, was er will ohne jemanden auf die Füße zu treten.
Meine Freundin und ich verbringen das Wochenende gemeinsam, gehen ins Kino, Spazieren, dies und das. Soviel Normalität wie halt geht unter diesen Umständen.
Nur wenn mein Vater mich braucht, dann klingelt er nach mir und dann bin ich eben da.
Ich habe also am Wochenende eigentlich genug Zeit für Sie und ausschliesslich für sie. Zumindest sehe ich das so.

Natürlich werde ich jetzt nicht gleich alles hinwerfen, rufen: "Dann werde ich halt Prinzessin" und reissaus nehmen. Das ist nicht meine Art.

Wir haben auch gestern schon darüber gesprochen und ich werde mich auch noch einmal mit ihr unterhalten darüber.
Ich verstehe ja auch, dass es schwierig ist für sie und sie zurückstecken muss.

Und bestimmt tut es ihr auch leid.

Dennoch irgendwie fühle ich mein Grundvertrauen missbraucht und mit Füßen getreten.

Ich werde noch mal drüber schlafen und gucken, wie es morgen in mir aussieht.

Gehab dich wohl!
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  #13  
Alt 04.02.2013, 16:51
Benutzerbild von Mirilena
Mirilena Mirilena ist offline
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Standard AW: Lungenkrebs - es sieht ganz und gar nicht gut aus.

Kuckuck, ich schon wieder!

Ach so, das klingt natürlich dann alles etwas differenzierter mit euren Wochenenden und den Unternehmungen. Ich hatte echt angenommen, dass ihr ausschließlich Zeit mit deinem Papa (und deiner Mama) verbringt. Hmmm, ich denke, dass puppe Recht hat. Einige Menschen können tatsächlich nicht über einen längeren Zeitraum so sehr zurückstecken. Und ich kann dich irgendwie auch verstehen, dass du nun ihre Worte in Zweifel ziehst... Wahrscheinlich musst du das alles wirklich erst einmal sacken lassen und dann in dich hineinhorchen, was dir wichtig ist und wie es für euch weitergehen soll. Als ich vor einem Jahr in einer ähnlichen Situation war, habe ich feststellen müssen, dass mein Partner mir keine Unterstützung zukommen ließ. Das war nicht schön, aber ich habe es beiseite geschoben, weil mir meine Eltern in dem Moment auch wichtiger waren und weil sie mich brauchten. Bei mir war es die richtige Entscheidung, denn der Mann hat sich dann ja bald über alle Berge gemacht (na ja, vier Monate nach dem Tod meines Vaters)... Aber es ist gut so, wie es ist, denn dann bin ich lieber allein. Das soll jetzt aber keinesfalls eine Anspielung auf deine Beziehung sein!!! Ich halte es auch immer so wie du! Lieber eine Nacht mehr darüber schlafen, als vorschnell eine Entscheidung treffen oder hitzige Diskussionen führen. Das wird schon

P.S.: Solltest du dich wundern, dass ich so viel Zeit zum Schreiben habe... Ich habe keinen Job mehr Aber das macht mich ganz und gar glücklich, denn so habe ich eine Chance, etwas Neues und Besseres zu finden!

Pass auf dich auf
Miri
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  #14  
Alt 05.02.2013, 15:48
El_Desparecido El_Desparecido ist offline
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Liebe Miriam,

Zitat:
Zitat von Mirilena Beitrag anzeigen
Aber es ist gut so, wie es ist, denn dann bin ich lieber allein.
Genau so sehe ich das auch.
Das soll jetzt nicht heissen, dass ich mich entschieden habe, die Partnerschaft zu beenden. Ganz im Gegenteil.
Aber wenn es hart auf hart kommen sollte, dann steht meine Entscheidung fest. Es wäre für mich ein Zeichen dafür, dass es halt nicht passen würde, wenn das zarte Band der Liebe bei der ersten Windbö reisst.
Es wäre enttäuschend und schmerzhaft, aber bei genauer Betrachtung birgt Enttäuschung etwas sehr Befreiendes und Klärendes.

Wie dem auch sei, ich schiebe das ganze erst einmal auf die extreme Situation und darauf, dass jedem mal die Sicherungen durchgehen und man Dinge sagt, die man besser nicht gesagt hätte.

Mal gucken, was kommt und wie es wird.

Und dennoch. Etwas bleibt zurück.

Zitat:
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P.S.: Solltest du dich wundern, dass ich so viel Zeit zum Schreiben habe... Ich habe keinen Job mehr Aber das macht mich ganz und gar glücklich, denn so habe ich eine Chance, etwas Neues und Besseres zu finden!
Habe ich schon bei dir im Thread gelesen. Finde ich toll. Passt auch zu dir oder besser dem Bild, das ich von dir habe.
Mutig, konsequent und geradeaus.

Ich habe das auch gemacht, als mein Bruder starb. Den ganzen Quatsch, der mir buchstäblich Bauchschmerzen bereitete über Bord geworfen, alte Zöpfe abgeschnitten und Dinge gemacht, die ich schon lange machen wollte, aber immer vor mir her schob.
Habe meinen alten Job gekündigt, ins Ausland gegangen und geblieben, bin an Schirmen vom Himmel gestürzt, habe am Strand Rotwein gesoffen bis die Sonne aufging und habe danach eine Herzensangelegenheit zum Beruf gemacht. Ich habe begonnen spanische Weine aus meiner spanischen Heimat zu importieren. Es stellte sich zwar heraus, dass das zu knabbernde Brot genauso schmackhaft wie hart ist, aber ich habe es zwei Jahre lange mit Herzblut betrieben und eine Menge Spass gehabt. Es war ein verdammt gutes Gefühl.
Mittlerweile ist der Schuster in mir zwar wieder zu seinen Leisten zurück gekehrt und doch ist nichts mehr wie zuvor.

Ich wünsche dir auf alle Fälle jedes Glück der Welt. Ich glaube die Steuerfrau in dir hat dein Schiff auf den richtigen Kurs gebracht, auch wenn noch nicht klar ist wo die Reise hingeht.
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