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  #226  
Alt 14.11.2003, 21:03
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gast 33, bedenke bitte dass nur patienten mit krebs chemo bekommen; denen HILFT es. gesunde bekommen keine chemo. insulin ist für diabetiker gut; es kann aber einen gesunden umbringen. willst du deshalb auch insulin verboten sehen.
  #227  
Alt 14.11.2003, 21:20
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Standard Götter in Grau?

Lieber Kaktus

Insulin ist ein Hormon der Bauchspeicheldrüse, willst du das wirklich mit der Chemo vergleichen??
Muß ich dich wirklich fragen, ob es sinnvoll ist Sondermüll (lt. Sonderabfallgesetz) oder Lost-Giftgas (Massenvernichtungsmittel des 1.Weltkriegs = Bestandteil der Chemo) mit Insulin vergleichen???
Ich glaube, daß verstehst du schon lieber Kaktus, daß das keinen Sinn ergibt - oder??
  #228  
Alt 14.11.2003, 23:32
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Standard Götter in Grau?

an gast 33,
es handelt sich in beiden fällen um medikamentöse therapien, die kranke gesund machen und gesunde gefährden können. man muss immer das ziel sehen und nicht den inhalt. was für einen gesunden gefährlich ist, kann den kranken retten.
  #229  
Alt 15.11.2003, 00:42
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wolfgang46 wolfgang46 ist offline
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Standard Götter in Grau?

Hallo Gast 33,
wußtest Du, das Milch die Wassergefährdungsklasse 2 hat? Unfälle mit Milchtransportern werden wie Gefahrgutunfälle behandelt.
Der Vorsorgeaushang, den Du oben zitierst ist auch zum Schutz der Patienten, denn wenn eine Chemo nicht ordnungsgemäß verabreicht wird, kann sie (noch) mehr schaden als nützen.
Außerdem hat das KH-Personal täglich mit mehreren Chemos zu tun und kann dadurch gefährdet sein - mehr als ein Patient, der (hoffentlich) nur einmal im Leben Chemo bekommt.
Das sind die in Reinräumen üblichen Vorsichtsmaßnahmen. Also nichts außergewöhnliches.
Und erst recht kein Grund ängstlich zu sen. Vorsichtig ja.
Gruß
Wolfgang
  #230  
Alt 15.11.2003, 01:42
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Hallo Karin!
Da kann ich dich beruhigen.
Ich kenne mehrere Leute die schon bis zu 30Jahre nach der ach so verteufelten Chemo immer noch gesund sind!!Und eine Chemo die vor 30 Jahren gegeben wurde ist doch kaum mit einer von heute zu vergleichen!!
Martin
  #231  
Alt 15.11.2003, 02:21
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Man kann auch Äpfeln mit Orangen, und Bananen mit Birnen vergleichen.
Vorschriften im Zubereitungsort sind in der Pharmaindustrie, auch bei den homöopathisch hergestellten Medikamenten, Standard-Vorschriften.
Sich nun auf 1 Mittel (Chemo) zu stürzen, dieses zu zerfleddern, brngt nichts, denn dann müsste man ALLES was ein Patient je zu sich nimmt mit den gleichen Maßstäben angegangen werden.

Martin, Du hast recht, die Chemos von vor 30 Jahren sind absolut nicht mit den heutigen zu vergleichen. Doch, dank einer solchen damaligen Chemobombe hatte meine Mutter wenigstens noch über 30 Jahre ein Superleben!!
Etc1
  #232  
Alt 15.11.2003, 07:25
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hallo sandra!
danke das du mich darauf aufmerksam machst,das mein horizont begrenzt ist, anscheinend bist du ja das wissen in person,nach dem du mir erklärst wieviele menschen es gibt,die wieder gesund wurden.
ich spreche aber von meinen erfahrungen, von meinem freundeskreis und von meiner familie.
die aussage über die wirkung von chemo,stammt von einem chemoarzt nicht von mir.
karin
  #233  
Alt 15.11.2003, 11:08
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Manche Anhänger der "alternativen Medizin" sind ausgebildete Ärzte, die vom wissenschaftlichen Denken abgekommen sind. Die Gründe dafür können zum Beispiel Enttäuschungen sein, Fehlinterpretationen von eigenen Erfahrungen, finanzielle Erwägungen oder aber der Wunsch, sich einen Namen zu machen bzw. bei den Patienten eine Gefolgschaft zu finden.

Gruss
  #234  
Alt 15.11.2003, 14:27
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Manche Anhänger der"Schulmedizin"sind ahnungslose
Menschen,die sich vom pseudowissenschaftlichen Denken blenden lassen.Die Gründe dafür
können zum Beispiel Angst vor Enttäuschungen sein,Fehlinterpretationen von eigenen Erfahrungen,besonders aber finanzielle Erwägungen und der Wunsch den weissen Kitteln
blind zu folgen.

Gruss
  #235  
Alt 15.11.2003, 16:45
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Gast33,

ich erinnere an die Bekanntgabe der Fundstelle Deiner Aussage "10 % sterben nach den ersten beiden Tagen ......."
(Chemo). Genau wie Wolfgang interessiere ich mich auch dafür und würde es gerne nachlesen!
  #236  
Alt 15.11.2003, 16:52
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wolfgang46 wolfgang46 ist offline
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Hallo Leser,
Gast33 hat die 10%-Aussage in einem uralten Spiegel gefunden (spiegel 26/1987).
Aber er sucht noch nach ner anderen Fundstelle.
Das heißt: Es ist eine Statistik, die mindestens 16 Jahre alt ist.
Aber warten wir auf die andere Fundstelle.
Gruß
Wolfgang
  #237  
Alt 15.11.2003, 19:03
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Hallo,

die Aussage, dass Chemotherapeutika von vor 30 Jahren mit der heutigen nichts mehr zu tun haben, ist nur zum Teil richtig. Es gibt andere "Wirk"stoffe, das ist richtig. Ansonsten aber sind sie nur noch giftiger geworden. Was gleich geblieben ist, ist die Wirksamkeit. Die war früher und ist heute gleich null, wenn man davon ausgeht, dass der Krebs durch sie heilbar sein soll.
Was die Sache mit der Dosis angeht: Aufgrund ihrer Wirkungslosigkeit werden die Mittel so hoch dosiert, dass es den Patienten gerade noch am Leben erhält. Schwächere Patienten sterben an ihr, als Grund wird dann angegeben, dass der Krebs Schuld war. Die Ärzte, die über ihre Fachzeitschriften miteinander kommunizieren, geben ja sogar selber zu, dass Chemo nichts bringt, dass sie machtlos gegen Krebs sind. Was in der Öffentlichkeit immer wieder stattfindet, ist eine gnadenlose Hoffnungsmache, die aber vor 50 Jahren schon genauso stattgefunden hat. ES GIBT NICHTS GEGEN KREBS!
Was glaubt ihr? Wenn die Fortschritte so groß wären, warum ist Krebs denn dann immer noch nicht heilbar? Warum? Wenn Chemo heilend wirken würde, warum sterben dann so viele Menschen trotz ihr?
Und Wolfgang: Ob eine Statistik 16 Jahre alt ist oder eins: Es ändert nichts, aber auch gar nichts an der Tatsache, dass die Medizin nicht so weit ist, wie ihr es euch verständlicherweise wünscht. Welche Hoffnungen habt ihr? Dass sich auf dem Gebiet Genforschung etwas tut? Dass noch giftigere Substanzen erfunden werden, die wieder an tausenden von Tieren und an Millionen von Menschen getestet werden, damit man wieder feststellen wird, der Krebs (die Therapie) war stärker? Was soll das? Geschieht dies zum Wohle der Menschen? Geschieht dies aus Profitgier? Welche Motivation hat der "Forscher"? Welche der Arzt?

Ich frage noch einmal: Welche Logik steht hinter eurer Aussage, dass ein Gift bei einem Kranken, der ja eh schon schwach ist, heilen kann, während es einen Gesunden schädigt?
Ich verstehe diesen Satz nicht. Ein Mensch reagiert immer gleich. Krankheit ist der Versuch des Körpers, schlechte Stoffe (die über Jahrzehnte hineingekommen sind) loszuwerden, auszuscheiden. Welchen Sinn hat ein Tumor sonst? Genetische Mutation? Nein, nein, es gibt mindestens 15 weitere logische Erklärungen, die wahrscheinlich alle ebenso falsch sind. Also, was glaubt ihr ist der Sinn eines Tumors?
  #238  
Alt 15.11.2003, 19:41
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Hallo Wolfgang, ich muss doch noch einmal auf diesen Beitrag von dir eingehen:

"Man verabreicht ein Medikament um eine Wirkung zu erzielen, um eine Krankheit zu behandeln."

Stimmt, die Krankheit wird behandelt. Aber FÜR die Gesundheit wird nichts getan!

"Man verabreicht bestimmte Medikamente bei genau den Krankheiten, für die sie entwickelt sind.
Die Nebenwirkungen eines Medikamentes sind bekannt und bei der Anmeldung für das Prüfverfahren genannt."

Die Nebenwirkungen eines neu entwickelten Medikaments sind nicht bekannt. Die ersten Versuche, die etwas über die Wirkungen aussagen könnten, werden am Menschen gemacht. Das war früher so und hat sich bis heute nicht geändert.

"Ein Medikament mit zu großen Nebenwirkungen wird meines Wissens nicht zugelassen."

Da man nach Zulassung die Wirkungen am Menschen nicht kennt, stimmt deine Behauptung so nicht. Im Gegenteil. Tausende sogenannter Neuzulassungen verschwinden jährlich wieder vom Markt, weil ihre NW sich als zu gefährlich erwiesen haben. Ohne dass die Öffentlichkeit etwas davon erfährt.

"Das 10% der Chemopatienten nach den ersten beiden Tagen an der Chemo sterben ist mir nicht bekannt. Ich glaube auch nicht, daß sie an der Chemo sterben, sondern am Krebs, weil es schon zu spät war."

Du glaubst es, aber du weißt es nicht. Das ist ein großer Unterschied. Aber glaube bitte nicht, dass in der Medizin das Wohl des Patienten das höchste Gut ist. Gehe doch mal in eine Universitätsbibliothek und lies dich in das Gebiet ein. Du wirst staunen.

"Aber ohne Chemo ist in den meisten Fällen der Krebs nicht zu behandeln."

Das behauptest du. Ich behaupte: Krebs ist gar nicht zu behandeln außer durch eine gesunde Lebensweise. Zusammen mit etwas Glück schaffst du es. Du kannst dich unterstützen lassen auf dem Weg deiner Heilung, aber abnehmen kann dir diesen Prozess keiner. Nur du allein kannst Heilung bewirken.
  #239  
Alt 15.11.2003, 20:03
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ich habe heute einen sehr guten satz von prof. seeber (essen) gehört.
"nur nichtleben ist frei von nebenwirkungen"! mir sind die wenigen nebenwirkungen sehr viel lieber als ein sarg oder eine urne! wenn alle diejenigen, die so laut gegen chemo etc sind auch selber krebs hätten, würden sie sehr schnell ihren bisherigen standpunkt ändern.
  #240  
Alt 15.11.2003, 20:19
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wenigen nebenwirkungen ist gut,bei dir vielleicht.aber es gibt nicht nur leichte nebenwirkungen!
karin
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