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Liebe Nicky1507,
vielen Dank für den Tipp!!
Bin gestern in die Hautklinik und ganz ohne Termin nach etwas Wartezeit drangekommen. Die Ärzte konnten mich beruhigen.. Entfernt wurde einer trotzdem!! Aber ich soll mir keine Gedanken machen. :rotier2:
Ich werde definitiv meinen Arzt wechseln und jetzt auch öfter zum Check gehen!!:o
Monaliese
12.05.2013, 17:42
Ich habe hier viel gelesen und es hat mir immer ein Stück geholfen: leider ist mein Mann vor knapp 2 Wochen gestorben ubd da jede Hautkrebserkrankung unterschiedlich verläuft hier seine Geschichte: Im August 2007 wurde meinem Mann ein malignes Melanom auf dem Rücken entfernt.(pT1a N3 M1a,Tumordicke 0,55 mm,Clark Level III) 9/2007 erfolgte die Nachexzision. 5 Jahre später im 3/2012 wurden Lympknotenmetastasen in der Achsel entfernt.7 von 27 waren positiv. Im Mai 2012 begann die niedrigdosis Interferontherapie. Es ging ihm ganz gut und im August ging er wieder arbeiten. Im Oktober 2012 wurde neue Metastasen in der Achsel endeckt sowie 2 weitere auf der Brust. Dann begann die Hochdosis-Interferon Therapie. darunter nahm mein Mann stark ab und es ging ihm nicht gut. Aber ging im Januar 2013 wieder arbeiten. Leider wurde im februrar weitere 9 Hautmetastasen am ganzen Körper gefunden, die alle operativ entfernt wurden. Bis dahin waren alle inneren Organe frei von Matastasen. Dann ergab das CT weitere 7 Knoten im Fettgewebe auf dem Rücken. Daraufhin wurde die InterfernTherapie abgebrochen und mit der Chemo DTIC begonnen. Meinem Mann ging es wieder gut, er nahm wieder zu mit Fresubine und er hatte Pläne auch wieder zu arbeiten. Er hatt sogar noch den Garten aus dem Winterschlaf geholt. Die Blutwerte waren im Normbereich. Nach der 3. Chemo sind wir nach Spanien geflogen. Dort ist er nach 2 Tagen verstorben. Vermutlich Embolie. Es ging so schnell. Ich glaube ihm ist somit viel Leid erspart geblieben, obwohl wir die Hoffnung noch auf 5-10 Jahre hatten. Ich bin froh dass ich so eine große Liebe in meinem Leben erleben durfte. Gebt nicht auf, ich schenke allen Kraft.
babs_Tirol
13.05.2013, 10:15
Liebe Monaliese,
mein herzlichstes Beileid zum Ableben deines geliebten Gatten.
Ich lese aus deinen Zeilen, ihr seid direkt nach der 3. Chemo geflogen.
Habt ihr den behandelnden Ärzten von eurem Urlaub erzählt?
Die Embolie hat nicht direkt etwas mit der Melanomerkrankung zu tun.
http://de.wikipedia.org/wiki/Embolie
http://www.flugmed.org/reisemedizin/tagesinfo2.html
http://www.herzzentrum-stuttgart.de/index.php?lungenembolie-1
Es ist extrem selten bei einer Eindringtiefe von 0,55 mm schon Metastasen zu bekommen - es tut mir wirklich sehr leid mit dem Krankheitsverlauf deines Gatten.
Deine Zeilen haben mich sehr Betroffen gemacht.
Ich wünsche dir alles erdenklich Gute für deinen weiteren Lebensweg.
LG
-babs_Tirol-
Monaliese
14.05.2013, 00:08
hallo babs Tirol,
danke für deine Zeilen. Natürlich wussten die Ärzte von der reise, bereits vor der ersten Chemo. Nach der 2. chemo haben wir das auch schriftlich von den Ärzten bestätigt bekommen, das wir fliegen können. auch nach der 3. chemo kam die Zustimmung. es ging ihm richtig gut, die Blutwerte waren im Normbereich. Es sollte nach der reise ein Kontroll CT+MRT gemacht werden. dazu ist es leider nicht gekommen. Mein Hausarzt hat gesagt, das als Nebenwirkung der Chemo es oft zu Embolien kommt. Aber auch hirnmetastasen nicht ausgeschlossen sind. Was es letzlich war, weiß nur der liebe Gott. Er hat nicht gelitten, wer was was noch gekommen wäre. Vielleicht waren ja bereits schon mehr Metastasen vorhanden. Mein Trost ist das er sich nicht gequält hat. Wir haben das Leben noch normal gelebt und konnenuns alls sagen was man sagen will. Es war übrigens 5 Tage nach der Chemo als er starb. LG Monaliese
Liebe Monaliese,
es tut mir sehr leid zu lesen, dass dein Mann so plötzlich gestorben ist!
Ich bewundere aber deine Sichtweise auf die Dinge, weil es natürlich neben all dem Leid auch eine gute Seite daran gibt und du es jetzt schon schaffst, diese zu benennen!!
Alles Gute für dich!
Zottie
Hallo,Ich w 33 J (heller typ/letzte jahre vermehrte muttermale)
War heute früh beim Hautarzt,ohne Termin mit ca 2 std wartezeit.
Da mir die vermehrung/neuentstehung von muttermalen und veränderung einiger vorhandenen sorgen machten.
Der Arzt hat kurz oberflächlich nachgeschaut & 2 (rects&links) oberh.der Brust/Achselnähe mit vergr.glas intensiver nachgeguckt.
Dann sagte er:Rechts ist ok aber linke seite macht mir sorgen..(mir auch weil es mal nach dem letzten sonnenbankbesuch&ich geh 1xmonatlich -so verkrustet war und schwarzbraune flecken drin waren..)Müssen wir
Unter örtl.Betäubung mit einem skarpell entfernen & einschicken...
Was er auch sofort getan hat.Ohne nähen?!so das ich jetzt eine ca 3-5 mm
Offene hautstelle habe?!(wasserdichte pflaster waren die Idee meines mannes)!
Dann fragte ich ob es denn optisch so schlimm aussah das er es machen musste,
Die Antwort war:Naja,sicherheitshalber schicken wir es ein-die ergebnisse kommen nächste woche.3 tage nicht duschen!
Wo er weg war sagte die Arzthelferin:Wenn wir Sie nicht anrufen ist auch nichts
Schlimmes!-.- Nun habe ich gegoogelt & mein entferntes Mal sah aus wie ein kl.Melanom!..Ich bin echt ratlos und auch noch unter schock..ich realisiere gerade erst was da heute früh passiert ist..Hat der Arzt richtig gehandelt?
Mit was muss ich nä Wo rechnen?Sollte ich selber nochmal hin auch wenn die mich nicht anrufen?Brauche dringend Rat..Danke&Lg
babs_Tirol
17.05.2013, 09:45
Hallo Aylin,
kann deine Ängste gut verstehen. Du hast einen guten Dermatologen erwischt- weil er dir sofort eine verdächtiges Muttermal ausgestanzt hat. Es muss nicht unbedingt bösartig sein- aber es sah halt seltsam aus.
Selbst ein früherkanntes Melanom muss nicht unbedingt eine
schlechte Prognose bedeuten.
Warte die Histologie ab und versuche Pfingsten so normal wie möglich zu genießen.
Alles Gute für dich
-babs_Tirol-
Hallo Aylin,
kann deine Ängste gut verstehen. Du hast einen guten Dermatologen erwischt- weil er dir sofort eine verdächtiges Muttermal ausgestanzt hat. Es muss nicht unbedingt bösartig sein- aber es sah halt seltsam aus.
Selbst ein früherkanntes Melanom muss nicht unbedingt eine
schlechte Prognose bedeuten.
Warte die Histologie ab und versuche Pfingsten so normal wie möglich zu genießen.
Alles Gute für dich
-babs_Tirol-
Vielen Dank Babs...:)
Bin etwas beruhigt,
Ob der Dermatologe so gut ist weiss ich nicht
Zumal ich über die mangelnde info verwundert
War.
Das es weg ist ist natürlich besser,aber mit skarpell und ohne naht..
Sieht heute aus wie ein schwarzrotes kl.loch..
Ausser abwarten und auf gute ergebnisse hoffen bleibt mir nichts übrig.
Die warterei ist echt schlimm..
Aber ich bin auch dankbar das es solche seiten
Gibt wo man sich informieren kann& Mut zugesprochen kriegt:)
Ich werde die ergebnisse bald hier mitteilen..Danke& auch schöne Pfingsten;)Glg
Hallo,
ich befolge gern den Wunsch kein neues Thema zu eröffnen und hoffe mein Beitrag wird gelesen und ich bekomme ein paar Antworten.
Wo fang ich an... Mein Vater ist vor ein paar Jahren ausgestiegen und nach Asien gegangen. Alle paar Jahre kommt er mich in Deutschland besuchen und diesmal hat er einen schwarzen Fleck im Gesicht. Mein Vater hat es bei seiner Auswanderung leider versäumt sich um eine Krankenversicherung zu kümmern.
In 1,5 Jahren kann er endlich in Rente gehen und ist somit wieder versichert. Das kann aber doch nicht so lange warten oder? Wie hoch sind die chancen das er das überhaupt so lange überlebt? Gibt es eine anlaufstelle für nicht krankenversicherte Patienten?
Ich hoffe auf baldige Antwort
DasFröschle
20.05.2013, 14:51
Liebe (?) Babsys,
meine erste Idee wäre Diakonie (evangelisch) oder Caritas (katholisch). Dort gibt es fachkundige Menschen, die euch Anlaufstellen nennen können - völlig unabhängig von eurer Konfession bzw. Religionszugehörigkeit selbstverständlich.
Ansonsten habe ich auf die Schnelle noch diesen Link gefunden:
www.malteser-migranten-medizin.de
Viel Glück euch und liebe Grüße,
das Fröschle
Guten Abend,
Ich bin froh, dieses Forum gefunden zu haben, habe auch schon einiges gelesen.
Seit Januar vermuten wird, dass mein Mann auf dem Rücken ein bösartiges Muttermal hat. Leider gab es viele Verzögerungen - der 1. Hautarzt gab uns erst einen T 14 Tage später, dann hat er es angeschaut, schwarzer Hautkrebs vermutet und eine Salbe gegeben, die wir täglich darauf machen sollten - nächster T 8 Wochen später.
Diese Wartezeit konnte ich nicht ertragen und habe es auch geschafft, dass er bei einer anderen Hautärztin dran gekommen ist.
Inzwischen wurde es in der Klinik entfernt - am 11.4.13 - nach 5 Tagen wurde er entlassen.
Im Bericht an die Ärztin steht:
Diagnosen:
1.V.a. ulzeriertes Basalzellkarzinom Rücken rechts DD malagnes Melanom
2. Gonarthrose beidseits
Im Bereich des Rückens rechts ca. 1 cm großer, scharf begrenzter, exophytisch wachsender, blutender, weicher Hauttumor. Lymphknoten nicht tastbar.....
Mehr wissen wir bis jetzt leider noch nicht, die behandelnde Hautärztin ist in Urlaub - die Wunde hat sie vorher noch gut behandelt, sie war infiziert, 8 cm. lang.
Am 24. d.M. ist der nächste T bei Ihr, da werden wir hoffentlich die Auswertung bekommen.
Wir hatten sie gefragt, ob wir etwas tun können, mit Ernährung o.ä., das hat sie verneint - sonst noch keine Info bis jetzt - es hat auch niemand gesagt, dass er sich vor Sonne schützen soll.
Mein Mann nimmt jetzt Schritt für Schritt die Krankheit an. Ich möchte, dass wir uns auf das Gespräch vorbereiten. Ich ziehe auch in Erwägung, eine 2. Arztmeinung einzuholen.
ich habe nun einige Fragen und würde mich auf Antworten freuen:
- meint Ihr, eine 2. Arztmeinung ist gerechtfertigt?
- muss man das dann der Ärztin sagen?
- oder die Krankenkasse fragen.
- ich habe die ganzen Monate diesen 1 cm großen dicken Tumor gesehen, er hat öfters geblutet - es steckt eine große Angst in mir - mein Mann beschäftigt sich nicht damit, hofft nun ist alles erledigt
- wie sollen wir reagieren, wenn keine weitere Behandlung empfohlen wird?
- wenn etwas empfohlen wird, kann man da um eine Bedenkzeit bitten?
- bekommt man dieses Ergebnis vom Labor ausgehändigt? oder schreibt man sich das auf?
Könnt Ihr mir noch Tips geben, auf was man bei diesem Gespräch achten muss?
Trotz des Nein der Hautärztin möchte ich Euch fragen, tut Ihr etwas mit Ernährung? und wie schützt Ihr Euch vor der Sonne (besondere Kleidung, oder nur Sonnencrem?)
Ich bin schon etwas erleichtert, dass ich das hier alles fragen kann.
Außer mit einer netten Apothekerin konnten wir noch nicht mit jemand darüber sprechen - alle sagen, mach Dich nicht verrückt!
Ich freue mich auf jede Antwort
lieb Heide
Hallo Heide,
da erzählst Du ja eine beinahe unglaubliche Geschichte: Melanom mit Salbe behandelt. Wenn das so stimmt, das wäre....
Irgendwie erinnert mich Eure Geschichte sehr an meine eigene, und Du siehst, ich habe seit der Op vor 4 Jahren keine Probleme.
Eine Zweitmeinung einholen könnt Ihr meiner Meinung nach bei einem Melanom immer. Dies würde ich vor allem dann empfehlen, wenn die Behandlung abweichend von den ADO-Richtlinien erfolgt oder wenn sich herausstellt, daß der Fall kompliziert wir. In meinem Fall habe ich eine Hautärztin, mit der ich mich offen besprechen kann. Seid Ihr in einer Uniklinik ? Oder gibt es ein Tumorboard ? Dann werden alle Fälle sowieso von mehreren Ärzten begutachtet und gemeinsam das weitere Vorgehen besprochen.
So, nun komme ich zu dem Punkt, der mir am meisten am Herzen liegt: Dein Mann beschäftigt sich nicht mit seiner Erkrankung.
Das habe ich damals scheinbar auch nicht - stimmt aber nicht.
Was soll er denn tun ? Alles hat jetzt einen bestimmten Stand, der sich nicht ändern läßt. Was kommt, das kommt. An dieser Stelle kann er sein Schicksal nur annehmen und versuchen, die richtigen Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Und da ist nur wenig, was entschieden werden muß.
Als ich in der Klinik war ist mir alles mögliche durch den Kopf gegangen: Frührente, Behindertenstatus, Chemo - kann ich da arbeiten, wie lange werde ich überleben. Dabei habe ich dann alles aussortiert, was ich nicht beeinflussen kann, habe mich informiert, was maximal passieren kann. Ich habe auch die Witwenrente meiner Frau ausgerechnet - und dann wars gut.
Irgendwie muss es in jedem Fall weitergehen, und ich konnte es sowieso nicht ändern.
In dieser Zeit erschien ich sehr zurückgezogen.
Meine Frau hat mich da oft gefragt, was wäre wenn und ich habe dann geantwortet. Ich glaub aber nicht, daß diese Antwort das war, was sie hören wollte. Ich denke, es ging ihr so, wie es Dir jetzt geht.
Die Selbstverständlichkeit des Lebens war irgendwie dahin, und wir haben wir für ein paar Wochen nebeneinander her gelebt um dann wieder einen neuen gemeinsamen Weg zu finden.
Ich wünsche Dir und Deinem Mann alles Gute,
Michael
Nachtrag: Ich lese gerade Deine Frage nach dem Befund.
Ihr bekommt vermutlich in ein paar Tagen den Befund der histologischen Untersuchung mitgeteilt. Davon könnt Ihr Euch auch eine Kopie geben lassen. Darin findet Ihr dann die Tumorformel TnMnNn...
Abhängig davon kann es sein, daß nochmal operiert wird. Das ist ganz normal, daß man beim Melanom mit Abstand nachschneidet, damit mit Sicherheit keine Randbereiche mit Tumorzellen übersehen werden. Also keine Schreck bekommen, sodern hier nachfragen.
Weiterhin kann es sein, daß Euch Interferon als Behandlung angeboten wird. Auch das bedeutet nichts Schlimmes, auch wenn hier öfter Schauergeschichten geschrieben werden.
Und immer daran denken, wenn hier einer (oder eine) schreibt, dann geht es 100 anderen zu gut, um es hier ins Web zu stellen.
Gruß,
Michael
babs_Tirol
21.05.2013, 11:23
Hallo Heide,
bisher hat man nur Diagnosen hingeschrieben, es ist entweder ein Basaliom oder ein Melanom.
Du schriebst:ulzeriertes Basalzellkarzinom Rücken rechts DD malagnes Melanom
DD bedeutet Differenzialdiagnose
Wegen der vorherigen Salbentherapie scheint man eher von einem Basaliom auszugehen, es ist weißer Hautkrebs der nicht tödlich ist.
Daher wartet erst einmal die Histologie ab - wegen des weiteren Vorgehens!
LG
-babs_Tirol-
Hallo Michael und babs Tirol,
vielen lieben Dank für Eure Antworten. Ich habe den ganzen Tag darauf gewartet - ich muss mich wohl hier erst zurechtfinden - ich war immer über das Symbol herein gegangen, was ich auf dem Desktop gespeichert hatte.
Die Angaben, die ich gemacht hatte habe ich dem Schreiben entnommen, was das Krankenhaus an die Hautärztin im Wohnort mitgegeben hatte.
Ich hatte es nicht so gesehen, dass da von weißen und schwarzen HK gesprochen wurde.
Die Salbentherapie hatte ja die 1. Hautärztin verordnet, die uns erst nach 14 Tagen einen T gegeben hatte, obwohl wir gesagt haben wie groß, dick, schwarz, blutend das Muttermal ist. Dann hat ihr Assistentarzt es angesehen und das tägliche Einsalben verordnet, um die Kruste zu entfernen. Der nächste T war dann nach 8 Wochen.
Das konnte ich nach 2 Wochen nicht mehr ertragen, habe die Hausärztin um Unterstützung gebeten und sie hat die andere Hautärztin angerufen (wir hatten ja schon eine Überweisung im Quartal) dann ging alles schneller und das Muttermal wurde Mitte April im Städtischen Klinikum entfernt und dann dieser Bericht geschrieben.
Die Narbe ist 8 cm lang, war infiziert - heilt aber jetzt gut.
Diese 2. Hautärztin im Wohnort hat sich mit der Wunde viel Mühe gegeben, aber sie sagt nichts. Sie ist sehr beschäftigt und mag keine Fragen. Nun befürchte ich, dass wir zum T, wo der Befund da sein wird, auch nicht viel sagt.
Aber ich werde nun etwas ruhiger. Weil ich hier endlich mit jemand "sprechen" kann. Habe mir auch den Wegweiser durchgelesen - muss ich aber sicher noch öfters lesen.
Schön auch zu wissen, dass man sich eine Kopie des Befundes von der Ärztin geben lassen kann.
Nächstes Hauttumorzentrum wäre Leipzig oder Berlin Charite.
Ist es denn normal, dass eine Wunde infiziert wird im Krankenhaus? Kann man da noch Vertrauen haben. Und dass einen nicht einmal gesagt wird, man soll sich vor Sonne schützen?
Ja, mir ist schon bewusst, dass jeder das auf seine Art verarbeiten muss. Ich muss etwas tun - bin wie aufgezogen - habe Gewürzmischungen hergestellt und Brühpulver ohne Glutamat, und Brotaufstriche aus frischen Zutaten usw. - und das nimmt mein Mann auch gut an - und so langsam gewöhnt er sich auch an den Gedanken - dies - was auch immer - zu haben.
Michael - Gratulation, dass Du 4 Jahre schon gut geschafft hast - und babs - Ihr Beiden habt hoffentlich auch so nette Ansprechpartner damals gefunden, wie ich Euch heute.
Zwei Fragen habe ich noch
-wie schützt Ihr Euch vor der Sonne, kauft Ihr die spezielle Kleidung?
- Habt Ihr Eure Ernährung geändert? Und findet man dazu hier auch Geschriebenes?
Nun werde ich wohl meine Geduld weiter strapazieren müssen - bis 24. - ich hätte nicht gedacht, dass die letzten Tage noch so schlimm sind.
Ich danke Euch ganz lieb und wünsche für Euch alles alles Gute
keine Ahnung - wieviel ich hier jetzt geschrieben habe! Hoffentlich für Euch nicht zu viel.
Ich grüße Euch lieb
Heide
Frikadelle
22.05.2013, 14:46
Hallo, Ihr Lieben!
Ich bin neu hier und hoffe, ein paar (aufmunternde) Antworten zu bekommen. In letzter Zeit wurde hier offenbar nicht mehr viel geschrieben ...
Folgendes: Meinem Mann wurde letzte Woche ein SSM am Oberschenkel entfernt, 1,59 mm tief. Clarc-Level weiß ich nicht. Wächter-LK wurden entfernt, einer der beiden ist befallen. Jetzt kommen natürlich weitere Untersuchungen und Besprechungen, danach kommt die Frage, ob eine Totalausräumung der Leistenlymphknoten sinnvoll ist.
Nun meine Frage: Ich behaupte mal, mein Mann hat dieses Melanom bereits seit 20 Jahren (von ihm geschätzt; er ist jetzt 48). Ich habe ihn vor zehn Jahren kennen gelernt, da hatte er diesen Fleck schon. Ich ahnte nicht, dass es sich nicht um ein normales Muttermal handelte, dachte (ohne es anzusprechen), das sei schon mal geklärt worden. War es nicht. Der Form nach war das wohl noch nie ein Muttermal, sondern von Anfang an ein Melanom. Das heißt also, er hat genau genommen seit 20 Jahren Hautkrebs, ohne etwas zu merken. Auch jetzt hat er es nur durch "Zufall" untersuchen lassen. Er hat keinerlei andere Melanome oder auch nur verdächtige Stellen.
Meine laienhafte Vorstellung: Wenn dieses Melanom so viele Jahre "Ruhe gegeben" hat und nach 20 Jahren nur 1,6 mm dick war und mal angenommen, nach all den Jahren wäre tatsächlich diese eine LK-Metastase die einzige (das wissen wir noch nicht) - sollte man da überhaupt dran rühren? Nochmal schneiden und Therapien, usw.? Oder könnte man annehmen, dass es sich SO langsam entwickelt, dass es genügt, einfach Kontrolltermine wahrzunehmen und zu hoffen, dass es das (vorerst) war? Gibt es Melanome, die sich so langsam entwickeln und auch so langsam streuen, dass man sie buchstäblich über-leben kann?
Könnt Ihr dazu was sagen?
LG
Frikadelle
Triangel
22.05.2013, 23:16
Hallo Frikadelle,
willkommen hier im Forum und ja, ich finde deinen Beitrag sehr interessant, denn mit dieser Frage habe ich mich auch schon beschäftigt.
Noch habe ich keinen Thread gefunden, in dem es um diese Frage geht, denn beantworten kann man sie ja nicht auf Anhieb, sondern sich nur aus den Erfahrungen vieler anderer eine eigene Antwort bilden.
Bei meiner Mutter war es so, dass sie vor 16 Jahren ein malignes Melanom hatte, schon recht groß, machte aber null Beschwerden, so dass sie erst auf intensives Drängen ihres Hautarztes überhaupt in die Klinik gegangen ist.
Damals sagte man mir, sie habe statistisch 27% Chancen zu überleben.
Lymphknoten wurden sonographisch als unauffällig gesehen, weitere Abklärung gab es nicht.
Das Ding wurde rausgeschnitten, 3x3x3 cm Umgebung gleich mit raus und dann war 16 Jahre Ruhe!
Bei der jährlichen Kontrolle letztes Jahr war der Tumormarker erhöht, Röntgen hat Metas in Leber, Lunge u. Darm ergeben.
Meine Mutter hatte aber auch diesmal null Beschwerden.
Die Ärzte verabreichten ihr eine Chemo und hola, danach verschlechterte sich ihr Zustand rapide!
Sie war zweimal ganz kurz davor, an den Nebenwirkungen der Chemo ihr Leben zu verlieren.
Seitdem habe ich mich hunderte Male gefragt, was wäre, hätte man einfach nichts gemacht?
Oder wenigstens gewartet, bis die Metas Beschwerden machen, wie lange hätte das wohl noch gedauert?
Das sind also meine ganz persönlichen Erfahrungen und Fragen.
Es interessiert mich schon, was wäre, hätte man einfach nichts gemacht, aber tatsächlich einfach nichts zu machen, wer will denn das verantworten?
Ich wünsche dir und deinem Mann alles Gute für die weiteren Untersuchungen und wenn du magst, dann lass uns doch an deinem/Eurem Weg teilhaben.
Viele Grüße
Triangel
Frikadelle
23.05.2013, 09:56
Danke, Triangel, für Deinen Beitrag! :-) - Ja, in diese Richtung denke ich auch. Allerdings: Wenn bereits Metastasen in Organen da sind - ich weiß nicht, ob ich dann einfach "nichts" machen könnte ... Wir müssen eh noch die Komplettuntersuchung abwarten.
Wobei "nichts" relativ ist: Er möchte (ich will das! ;) ) auf jeden Fall etwas in Richtung Biomedizin / Heilpraktiker oder so. Mit "nichts" meine ich also eher die Radikallösungen der Schulmedizin.
Wie ging's mit Deiner Mutter weiter?
Wäre toll, wenn ich noch andere Meinungen bekommen könnte.
LG
Frikadelle
Hallo Frikadelle - ich kann hier noch nicht mitreden, da ich zu neu bin. Wir haben für meinen Mann auch erst nur 2 verschiedene Diagnosen - da wir gleich am Anfang den Hautarzt gewechselt haben.
Morgen bekommen wir erst das Laborergebnis.
Ich finde Deine Gedankengänge sehr interessant und nachdenkenswert.Vor allem auch, wenn man älter ist, da es heißt ALLE Zellen wachsen im Alter langsamer.
Die Mutter einer Bekannten bekam mit über 70 Brustkrebs. Dies hat sie nur mit Hormonen - nicht mit Chemo usw. behandeln lassen - sie hat noch gut 10 Jahre damit gelebt.
Alles Gute für eine richtige Entscheidung
Heide
Frikadelle
23.05.2013, 14:00
Danke, Heide! - Viel Glück auch für Dich und Deinen Mann!
LG
Frikadelle
Triangel
24.05.2013, 00:54
Hallo Frikadelle,
also, ich glaube, hier geht es um die Frage Chemo ja oder nein.
Die Frage, was passiert, wenn man nichts an Chemo macht.
Und noch genauer gefragt:
Was nimmt einem schneller die Lebensqualität, Chemo oder der Krebs?
Wie gesagt, Ausgangspunkt bei alledem, dass trotz Krebs (und ggf. Metas) keinerlei Beschwerden bestehen.
Du fragst, wie es mit meiner Mutter weiterging?
Vielleicht magst du meinen Thread lesen:
http://www.krebs-kompass.de/showthread.php?t=57570
Freue mich auf weitere Beiträge von dir.
Wünsche allen eine gute Zeit, hoffnungsvolle Ergebnisse, viel Kraft, Mut und Zuversicht.
Viele Grüße
Triangel
Frikadelle
24.05.2013, 11:32
Hallo, Triangel!
Ich hab Deinen Thread gelesen. - Der ist heftig, aber in den letzten Beiträgen kommt doch wieder Hoffnung durch, oder? Wie geht's ihr heute?
Was ich vergessen hab zu schreiben: Bei der OP (das war echt fies!) war sich die Ärztin sicher, dass sie in den Lymphknoten nichts finden würden: Es war nichts tastbar, sie waren nicht vergrößert. Leider war das Ergebnis dann doch positiv.
Was ich damit meine, ist: Offenbar ist der Krebs nach SO langer Zeit (über zwanzig Jahre) nicht wirklich weit fortgeschritten (immer davon ausgehend, dass sie keine Fernmetastasen finden; die Untersuchung steht noch aus). Da frag ich mich halt, ob Totalausräumung der Leisten-LKs und Interferon (das ist wohl wahrscheinlicher als Chemo) nicht mehr kaputt macht, als gut.
LG
Frikadelle
Luna1277
24.05.2013, 14:07
Hallo an alle,
Es geht um meinen Freund, wir haben gestern die Diagnose amelanotisches noduläres malignes Melanom an grosszehengrundgelenk bekommen. Dieses wurde anhand einer Gewebeprobe festgestellt, also der tumor ist noch vorhanden.
Eigentlich ist er nur zum Arzt gegangen wegen einer Wunde am Zeh die nicht heilen wollte. Und alles was dort in der Probe stand ist nicht so schön. Pt4b Clark Level V randbildend :undecided!!
Wir haben Montag direkt einen Termin in Münster Hornheide, da ich selber als MFA tätig bin, weiß ich was jetzt an Untersuchungen ansteht.
Ich hab einfach nur so eine Angst das es schon über die Blutbahn und Lymphe gegangen ist.
Ich habe die schlimmsten Gedanken in meinem Kopf, ich hab so einiges darüber nach gelesen :(!
Vor zwei Jahren ist meine Tante an dieser Diagnose verstorben!!
Vllt hätte ich das besser nicht machen sollen, er weiß nicht wirklich wie schlimm das ist, ich weiß auch nicht ob ich ihm das alles so sagen soll!!
Bisher ist er noch ziemlich ruhig, zumindest macht es den Anschein!!
Aber ich bin es leider überhaupt nicht, versuche es so gut es geht vor ihm zu verstecken!!
Ich musste aber jetzt einfach mal darüber sprechen ,dieses warten macht nicht wahnsinnig!!
Vllt könnt ihr mir ja etwas Mut machen !!!
Liebe Grüße Luna
Triangel
24.05.2013, 16:53
Hallo Frikadelle,
bei meiner Mutter haben sie vor 16 Jahren nur Ultraschall (Sonographie) an den Leistenlymphknoten gemacht, der nur wenige Minuten dauerte.
Nichts Auffälliges und gut war.
Da die Lymphknoten okay waren, hat man auch nicht weiter nach Metastasen gesucht.
Vielleicht hätte man schon damals was gefunden, wenn man mal so richtig genau hingesehen hätte?
Aber wie gesagt, 16 Jahre Ruhe!
Meiner Mutter geht es heute "den Umständen entsprechend", sie hat zwei schwere OPs hinter sich, hat jetzt ein Stoma und alles nur wegen der Nebenwirkung von diesem Yervoy, was bei ihr eine lebensbedrohliche Colitis (Autoimmunreaktion) ausgelöst hatte.
Ich drücke Euch feste Däumchen, dass keine Metastasen gefunden werden!
Hallo Luna,
es tut mir so leid, dass Ihr wegen einer doch eher harmlosen Sache zum Arzt gegangen seid und dann mit so einer Diagnose konfrontiert wurdet.
Dieses Warten ist entsetzlich, kaum ein Betroffener oder Angehöriger hier im Forum, der nicht auch darunter gelitten hat und für jeden einzelnen immer wieder schlimm.
Auch Euch drücke ich ganz feste Däumchen, dass es nicht metastasiert hat und Euch hoffentlich ganz bald ein großer Stein vom Herzen fällt.
Ich kann gut verstehen, dass du deinen Freund nicht mit deinen Recherchen belasten möchtest.
Es wäre für dich trotzdem wichtig, mit jemand darüber sprechen zu können, vielleicht eine Freundin, jemanden aus der Familie?
Du musst ja "irgendwohin hin" mit all den Sorgen und Ängsten, die du jetzt hast.
Das Schreiben hier im Forum tut vielen auch schon gut.
Liebe Grüße allen hier,
Triangel
Roswitha
24.05.2013, 18:27
Hallo Luna1277,
willkommen im Forum. Die Diagnose von deinem Freund ähnelt mich an meine erste Bekanntschaft mit dem Melanom. Auch ich hatte die gleiche Diagnose wie dein Mann 2003 bekommen, begonnen mit einer nichtheilenden Wunde am Großzeh. Ein ¾ Jahr wurde die Wundheilung behandelt bis zur Diagnose amelanotisches malignes Melanom. In meinem Profil steht etwas dazu.
Habe ich es richtig verstanden der Tumor ist noch vorhanden? Mir wurde der Zeh bis zum Grundgelenk entfernt, komme ganz gut damit zurecht, obwohl sich viele deswegen, auch Ärzte darüber wundern. Vielleicht hatte ich Glück, die Amputation hat eine Handchirurgin durchgeführt.
Als ich schon im OP lag, gab es Probleme bei der vorhergehenden OP nachdem so fast 2h vergangen waren und bei mir schon 2 Tropfe durchgelaufen sind, hatte man die Handchirurgin die eine Praxis im KH hat gebeten die OP bei mir durchzuführen. Sie muss ihre Sache gut gemacht haben, denn das OP Gebiet wird oft bewundert.
Deine Ängste können wir alle hier im Forum gut verstehen. Da du mit der Diagnose von deiner Tante schon mit den Auswirkungen des Melanoms konfrontiert bist, sitzt die Angst um deinen Freund umso tiefer. Ich möchte dir aber trotzdem sagen, verlier nicht die Hoffnung alles ist verloren. Schau dich im Forum um, es gibt einige, babs, J.F. und auch ich zähle mich dazu, die mit der Diagnose schon viele Jahre hier im Forum rumschwirren. Langsam glaube ich daran was die Ärzte immer wieder sagen, meine Einstellung zu meiner Erkrankung und wie ich mich mit ihr arrangiere, mich nicht aufgegeben habe trägt sicher dazu bei, dass ich noch so viele schöne Jahre hatte und haben werde.
Ich wünsch euch alles Gute für den nun kommenden Weg
Roswitha
Hallo Ihr Lieben,
hier bin ich noch einmal, mein Mann hatte heute T beim Hautarzt. Vor 6 Wochen wurde ihm ein bösartiges Muttermal entfernt - 1 cm groß - die Wunde 8 cm. Da sie in Urlaub war, konnten wir erst für heute einen T bekommen. Und der Laborbefund ist noch nicht da.
Und sie wundert sich, dass wir entsetzt sind. Sie sagte, warum ist Ihnen das so eilig, wenn Chemo gemacht werden muss, geschieht das sowieso nicht sofort.
Rufen sie hier in 8 Tagen an, vielleicht ist der Befund dann hier.
Ich bin fertig, weil wir ja schon den Arzt gewechselt hatten, weil die 1. Ärztin uns einen T erst nach 14 Tagen gegeben hatte, Salbe zum täglich drauf machen verschrieben hat, damit die Kruste abgeht und T 8 Wochen später gegeben hat. So zieht sich das alles seit Januar schon hin.
Könnt Ihr mir bitte einmal sagen, wielange Ihr warten musstet, um den Laborbefund zu bekommen.
Ich bin drauf und dran am Montag in die Klinik zu fahren, um nachzuforschen, wo der Befund ist. Übertreibe ich?
Ich grüße Euch lieb - Heide
Luna1277
25.05.2013, 08:33
Guten morgen an alle,
Hallo Triangel,
Erstmal vielen lieben Dank für deine Antwort und deine Däumchen :)!!
Ich glaube das schreiben hier ist für mich auch schon sehr hilfreich, hier muss ich nicht viel erklären!!
Natürlich rede ich auch mit meiner Freundin darüber, aber sie hat halt einfach nicht diese Ahnung wie ihr hier im Forum!
Ich werde euch weiter auf dem laufenden halten!
Liebe Grüsse
Hallo Roswitha!!
Erstmal schön das du geantwortet hast ich hab mich mal in deinem Profil umgesehen!!
Es ist bewundernswert wie stark du bist und es ist schon zu lesen das es dir gut geht :)!!!
Ja du hast richtig gelesen, der Tumor ist noch drin!!!
Die Ärzte im der Klinik wo er war, sind Chirurgen und der erste wollte es rausschneiden, aber der zweite hat gesagt, dass sie lieber erstmal eine Gewebeprobe nehme( wegen Verdacht auf Tumor).
Eigentlich bin ich froh das sie es nicht einfach so raus geschnitten haben, aber anders herum habe ich gelesen, das das man das auf keinen Fall machen darf, weil die Gefahr besteht das sich die Krebszellen so noch schneller ausbreiten:confused:!!
Und bei der Probe kam halt diese Diagnose und das mit 36!!
Ich muss dazu sagen das er damit auch schon ein 3/4 Jahr rum läuft, was für die Prognose ja auch nicht gerade toll ist!!
Ich hoffe so sehr das keine Metastasen zu finden sind!!
Pt4b Clark Level V heißt ja schon das es in die Subkutis vorgedrungen ist !!
Aber ich weiß ich muss abwarten was die Ärzte am Montag sagen!!!
Ich hoffe so sehr :(!!!
Münster ist ja schon eine gute Adresse denke ich!!
Liebe Grüße und vielen Dank
Ihr Lieben,
ich wollte nur wissen, wielange man bei Hauskrebs mit dem Laborbefund rechnen muss. Wir warten nun schon 6 Wochen.
ich würde mich über Antworten sehr freuen
Triangel
25.05.2013, 14:00
Hallo Heide,
6 Wochen... hm, ich kenne das mit zwischen 7 und 10 Tagen.
Vielleicht ist es ein grenzwertiges Resultat und es sind noch irgendwelche Spezialuntersuchungen erforderlich... evtl. das was angezüchtet werden muss?
Hab da leider überhaupt keine Ahnung von, wie so Untersuchungen laufen, dass waren jetzt einfach mal so laienhafte Überlegungen, warum es so lange dauern könnte.
Hoffentlich werdet Ihr bald von der Warterei erlöst!
Viele Grüße
Triangel
Ihr Lieben,
ich wollte nur wissen, wielange man bei Hauskrebs mit dem Laborbefund rechnen muss. Wir warten nun schon 6 Wochen.
ich würde mich über Antworten sehr freuen
Hallo Triangel und
Hallo Nicky1507!
Ich danke Euch ganz lieb für Eure Antworten.
Die Klinik schrieb an die Ärztin nach der Entlassung meines Mannes:
Diagnosen:
1. V.a. ulzeriertes Basalzellkarzinom DD malignes Melanom
2. Gonarthrose beidseits
und dann im Text:
Lokalbefund:
Im Bereich des Rückens rechts ca. 1 cm großer scharf begrenzter exophytisch wachsender blutender weicher Hauttumor
Ihr habt mir Mut gemacht, mich doch am Montag mit der Klinik in Verbindung zu setzen.
Die Hautärztin konnte nicht verstehen, warum uns der Laborbefund wichtig ist. Sie sagte, wenn Chemo gemacht werden muss, wird das sowieso nicht gleich gemacht.
Für Euch wünsche ich alles alles Gute und drücke Euch die Daumen
lieb Heide
Roswitha
26.05.2013, 11:30
Hallo Heide20,
wenn ich keinem was Böses wünsche, aber bei solchen Ärzten denke ich dann, sie mögen einmal in ähnliche Situation des Ungewissen kommen wo es irgendwo im Hintergrund um Leben und Tod geht.
Du machst es richtig, geh morgen in die Klinik. Auf keinen Fall dauert eine normale Befundung so lange. Wenn ich in der Klinik operiert wurde, hatte ich das Glück, dass sie im Haus selbst das Material untersucht haben und der Befund am 3 bzw.4 Tag da war. Wenn meine Niedergelassene Ärztin operierte (OP immer mittwochs)und das Material in ihr Labor einschickte, war es in der kommenden Woche Donnerstag oder Freitag da.
Habt ihr nach einer Chemo gefragt? Es ist schon richtig dass eine Chemo nicht gleich gemacht wird, aber eine Therapie muss denke ich je nach Befund auf alle Fälle so schnell wie möglich begonnen werden.
Ich drücke euch die Daumen, dass es nicht die schlimmste Sorte des Tumors ist.
LG Roswitha
liebe Roswitha - vielen lieben Dank, dass Du mir auch geschrieben hast.
Ich habe mal in Dein Profil geschaut, Du hast Du schon einen langen Weg hinter Dir - ich glaube schon, dass das einen stark machen kann. Und wünsche für Dich weiterhin alles alles GUTE.
Ich beginne morgen auf alle Fälle, die Unterlagen zu finden. Muss mich aber erst vortasten, welchen Weg man da geht. Dass sie nicht mehr auf der Station sind, das war mir klar. Habe trotzdem dort angerufen und die Telefon-Nummer vom Chef-Sekretariat bekommen. Da werde ich morgen früh gleich anfangen.
Ich werde wieder berichten.
Wünsche für Dich weiterhin viel viel Kraft und alles Gute.
lieb Heide
Ihr Lieben,
ich schreibe erstmal hier weiter, da ich noch nicht weiß, wo ich nun hingehöre. Den Befund durften wir in der Klinik abholen - nun nach 6 Wochen. HEUTE Nachmittag dürfen wir bei der Ärztin telefonisch nachfragen, ob sie den Befund erhalten hat! Also bekommen wir das Ergebnis nur telefonisch gesagt!
Wir hätten so viele Fragen an die Ärztin, aber im Moment schwirrt mir alles im Kopf durcheinander.
Es wäre ganz lieb, wenn mir hier jemand einige der vielen Begriffe "übersetzen" könnte:
Histologie:H13/8345.0 TE: Rücken rechts: Makroskopie
Mikroskopie:
1. + 2. zentral uizeriertes und etwas polypoid strukturiertes Hautpräparat mit einer leichten aktinischen Elastose. Solide epitheliale Formationen mit typischer palysadenartiger Kernstellung. Infitration des oberen Koriums. Der Befund wurde seitlich und in der Tiefe im Gesunden entfernt.
Diagnose:
Basalioma solidum (C44,-) vom Rücken
Mikrometrische Tumordicke: 1,2 mm
Minimaler Abstand zum tiefen Resektionsrand: 16,0 mm
Minimaler Abstand zu den seitlichen Resektionsrändern: 5,0 mm
Histologisch zeigte sich ein solides Basalzelkarzinom, das im Gesunden entfernt wurde. Des weiteren empfehlen wir die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung 1 x jährlich
Das ist glaube das Wichtigste?
Kann ich jetzt davon ausgehen, dass mein Mann nicht den schwarzen, sondern den weißen Hautkrebs hat?
Leider habe ich hier noch nichts gefunden, wo DARÜBER gesprochen wird.
Kann mir bitte schnell jemand sagen, was mein Mann hat, welche Fragen ich der Ärztin stellen kann - denn die Erfahrung sagt, sie sagt viel zu wenig.
lieb Heide
The Witch
31.05.2013, 14:07
Kann ich jetzt davon ausgehen, dass mein Mann nicht den schwarzen, sondern den weißen Hautkrebs hat?
Ja, wobei allerdings "weißer Hautkrebs" keine korrekte Bezeichnung ist. Erklärung, was ein Basaliom oder Basalzellkarzinom (http://de.wikipedia.org/wiki/Basaliom) ist.
(Leider hast du nicht gesagt, was genau du "übersetzt" haben möchtest, also habe ich darauf verzichtet.)
Liebe The Witch,
auch den Ärzten geht es erstmal nicht um die korrekte Bezeichnung, sondern um den Patienten die (erste) Panik zu nehmen werden die Begriffe "schwarzer" und "weißer" Hautkrebs genutzt, denn diese sind umgangssprachlich mehr beheimatet als die wirklichen Bezeichnungen. Deswegen wird erst im zweiten Schritt der eigentliche Name des Tumors genannt. Denn Du siehst ja anhand den Reaktionen, dass sehr viele Angehörige auch so panisch reagieren.
Hallo Heide20,
ja, es ist ein Basallzellkarzinom oder auch kurz Basaliom festgestellt worden.
Und ja es ist weißer Hautkrebs.
Und ja es gibt versprengt Threads und Postings über Basaliome.
Es ist im Gesunden entfernt worden. Wobei man bei den Rändern, die da als frei angegeben wurden, doch mal die Frage (zur eigenen Sicherheit und für´s Gemüt) stellen kann, ob evtl. doch nachgeschnitten werden sollte (sogenannter Sicherheitsabstand). Diesbezüglich hier ein Link zu unseren News, da hatte ich mal einen Link bzgl Biopsie bei Basaliomen aus der Ärztezeitung eingestellt: http://www.krebs-kompass.org/forum/showpost.php?p=1118690&postcount=395
Hallo Frikadelle,
ich möchte gern hier auf Dein Thread im Angehörigenforum Bezug nehmen, da ich als Betroffene darauf antworten möchte:
http://www.krebs-kompass.org/forum/showthread.php?t=59540
Ich glaube, ein ganz gewaltiger Unterschied liegt darin, wie weit die Krankheit schon jeweils fortgeschritten ist. Ich meine: Mein Mann hat durchaus noch Chancen. Aber statt mich daran zu klammern und zuversichtlich zu sein, verabschiede ich mich innerlich schon!
Yepp, Frikadelle,
Du siehst viel zu viel in schwarz :o. Zumindest hast Du schon erkannt, dass es auf den Fortschritt der Erkrankung ankommt. Dein Mann hat ein Melanom mit einer Metastase im regionären Wächterlymphknoten. Ob er die Ausräumung der Leiste vornimmt oder nicht, ist eine Entscheidung die ER allein treffen muss. Du kannst ihn begleiten, Deine Meinung dazu sagen, aber entscheiden muss er und auch die Konsequenzen aus der Entscheidung muss er tragen. Es gibt nicht nur das Sterben, sondern eigentlich hauptsächlich das Überleben der Erkrankung. Ja, es gibt sehr viele Menschen - und das sind immer mehr - die Krebserkrankungen überleben. Diese Betroffenen und ihre Angehörigen schreiben nicht im KKF. Mittlerweile merken auch die Kliniken, dass sie die Langzeitüberlebenden in Studien beobachten sollten, damit sie die Langzeitproblematiken mit in ihre Therapien einfliessen lassen können, um somit die Langzeitfolgen zu minimieren, da die Anzahl der Langzeitüberlebenden immer größer wird.
Aber jeder Eingriff, jede Therapie hat seinen Preis. Manche - vielleicht sogar viele - gehen offensichtlich mit wenigen - eventuell sogar garkeinen ? - Problemen aus diesen Therapien. Es gibt aber auch einige (wenige?), die durch die Therapien sagen können, es gibt ein Leben vor und nach den Therapien. Ja, richtig gelesen, die Therapien haben auch ihren Preis. Und deswegen muss Dein Mann dies entscheiden. Jetzt liest sich das als ob ich gegen eine Ausräumung sei. Nein, ich weiß nur wovon ich schreibe, denn ich habe die größtmögliche Ausräumung am Hals hinter mir. Und bereue es trotz vieler Probleme, die sich daraus ergeben haben und immer noch tun, nicht diesen Weg gegangen zu sein. Auch das Deinem Mann angebotene Interferon ist eine gute Chance gegen die eventuell vorhandenen Mikrometastasen anzugehen. Eine leichte Therapie ist das aber auch nicht. Kannst Du in unserem langen Inteferon-Thread lesen.
Tot ist Dein Mann noch lange nicht. Er kann auch ohne weiteres Dich überleben. Um es mal ganz hart zu bringen :). Nicht bös gemeint. Aber Du weißt doch :tongue: Totgesagte leben länger ;).
Sodele, hört sich jetzt alles ziemlich hart an, aber manchmal muss man einiges ungeblümt zur Sprache bringen, damit es zum Nachdenken anregt. Und ich weiß auch, dass ich mir wahrscheinlich wieder mal eine Angehörige zum "Feind" gemacht habe, seufz. Ist aber alles nicht bös gemeint. Nur finde ich es schade, dass man Betroffene recht schnell in die Schublade "er macht sich keinen Kopp", "Katze ist ihm wichtiger", "schafft er es überhaupt", "übernimmt er sich nicht" etc schiebt. Interessanterweise sind gerade Frauen als Angehörige da besonders schnell mit diesem Schubladendenken dabei.
Versuche also mehr Optimismus in Dein Leben einzubringen :)
Und Deinem Mann wünsche ich, dass er die für sich richtige Entscheidung trifft.
Hallo J.F.,
ich möchte mich bei Dir bedanken, dass Du mir so schnell geantwortet hast. So werde ich meine Gedanken etwas sortieren können.
Interessant auch, was Du schreibst, ob evtl. nachgeschnitten werden sollte (Sicherheitsabstand). Während des Entfernens hatten sie gesagt, sie müssen doch noch mal gleich tiefer gehen. Das meinst Du sicher nicht.
Wenn es nötig wäre, müsste dies dann sehr schnell passieren? Ich würde gern einige Tage versuchen, darüber sehr viel zu lesen. Bisher war ich der Meinung, dass sie am Laborbefund sehen, ob nachgeschnitten werden muss.
Und das müsste ich die Hautärztin hier im Heimatort fragen? Oder kann ich auch das Gespräch in der Klinik suchen?
Unter Biopsie verstehe ich - eine Probe entnehmen? Das wurde bei meinem Mann nie gemacht.
Ich habe den Artikel in der Ärztezeitung gelesen - oh diese Fremdwörter - und es macht mich nachdenklich.
Ich werde jetzt hier alle Seiten durchgehen, was ich über Basaliome finde, um das alles besser verstehen zu können. Jedenfalls freuen wir uns erst einmal, DAS Ergebnis zu haben.
Ich danke Dir
lieb Heide
Hallo Th Witch,
vielen Dank, dass Du mir geantwortet hast.
Ich habe weißer Hautkrebs geschrieben, weil ich mich an die neuen Wörter noch nicht gewöhnt habe und grundsätzlich Probleme mit Fremdwörtern habe. Aber man ist ja noch bildungsfähig.
Mit "übersetzen" meinte ich halt die Erklärung für die vielen Fremdwörter. Zur Zeit habe ich noch das Problem, dass ich so viele Fragen im Kopf habe, dass ich sie schwer richtig formulieren kann.
Aber ich weiß, dass hier viele viel mehr Hilfe brauchen und will Euch deshalb auch nicht so sehr strapazieren. Ich lese mich jetzt erst einmal durch die Seiten und frage dann, wenn ich Fragen habe, wieder.
Vielen Dank sagt Heide
Hallo Heide,
Biopsie bedeutet Entnahme. Und das Basaliom ist entnommen, also biospiert.
Eine Probeentnahme wäre eine Teilbiopsie. Bei Verdacht auf Hautkrebs wird nach Möglichkeit immer gleich der ganze Tumor entnommen.
Da der Tumor im Gesunden entnommen wurde, ist die unmittelbare Gefahr gebannt. Es brennt also zur Zeit nichts an. Ob die Ränder, die vorhanden sind, ausreichen, wird die Dermatologin beantworten können. Und zwar aufgrund des Laborbefunds ;). Aber genaueres wird wohl eher unser User Riese31 dazu sagen können. Er hat leider ausreichend Erfahrung beim Basaliom (leider deshalb, weil er sich ordentlich damit herumschlagen muss).
Der Artikel weist hauptsächlich auf, dass man auf einen ausreichenden "im gesunden" Abstand achten sollte, da auch in den Randgebieten eventuell möglicherweise ggf. noch versprengte Zellen da sein könnten. Du merkst an meinem gestolzten Stil, alles ist möglich, nichts ist unmöglich. Kann, nicht muss. Wir hier können das nicht beanworten. Schliesslich sind wir selber "nur" die Betroffenen. Und die Antwort ist Sache des Arztes.
Du hast geschrieben, dass Ihr noch ein Befundbesprechung bei der Ärztin habt. Fragt alles was Ihr wissen wollt. Macht einen Zettel, dann kann nichts vergessen werden. Machen wir auch :).
Du musst nicht alle Seiten durchgehen. Mach es Dir doch einfach :D. Geh auf die Suchfunktion, klicke Beiträge statt Themen an und dann hast Du maximal 500 Beiträge zu dem Thema das Du als Suchwort eingegeben hast.
Sorry , wollte kein Durcheinander machen....bin nur etwas neben der Spur. Habe erfahren , daß ich Brustkrebs habe und muss mich bis Dienstag für eine Klinik entscheiden. Ich komme aus Bayreuth und hoffe hier über Erfahrungen lesen zu können...vielen Dank
Hallo Lady666,
tut mir leid, dass es auch Dich erwischt hat, nur leider bist Du bei uns im Hautkrebs statt im Brustkrebs gelandet. Darf ich Dir einen Link setzen? Einfach anklicken und Du landest im Thread mit den Brustkrebszentren:
http://www.krebs-kompass.org/forum/showthread.php?t=47034
Und hier kannst Du kannst Du Dich vorstellen und die Brustkrebs-Damen können Dir dann weiterhelfen: http://www.krebs-kompass.org/forum/showthread.php?p=1191979#post1191979
Alles Gute!
Hallo J.F.,
vielen Dank für Deine guten Erklärungen. Nun habe ich das verstanden.
Mir ist schon klar, dass Ihr hier keine Ärzte, sondern Betroffene seit. Und ich bin so glücklich, dass ich Euch fragen darf.
Das Befundgespräch bei der Ärztin war heute. d.h. mein Mann durfte sie anrufen und fragen, ob der Befund da ist. Ja, er war da. Sie hat aber nur gesagt, dass es sich um ein Basaliom handelt - er nichts befürchten muss, da dies sehr harmlos sei. Sonne sollte er meiden. Er sich in 3 Monaten wieder vorstellen solle. (sie wusste ja nicht, dass wir uns die Kopie schon in der Klinik geholt hatten). Mehr hat sie nicht gesagt.
Ich denke, dass ich mich hier noch etwas schlauer machen werde und dann doch noch einmal ein Gespräch bei ihr suchen.
Ich wünsche Dir alles Gute und kann nicht oft genug DANKE sagen
lieb Heide
Sugarwork
01.06.2013, 15:19
Ganz kurzes Feedback: Drei Jahre seit Diagnose vergangen... alles bestens... Gott sei Dank! Drücke allen die Daumen!:prost:
doris2710
01.06.2013, 15:45
Hallo liebe Forumsmitglieder,
ich möchte mich hier gerne einreihen und mich daher kurz vorstellen und gleich eine Frage stellen.
Als ich im Herbst 2011 mit unseren zweitem Kind hochschwanger war, wurde durch ZUfall ein Melanom entdeckt. 1,5mm Clarklevel 4,
Da ich unbedingt stillen wollte, wurde mein Fall am Melanom Kongress in Graz besprochen und entschieden, dass ich die LYmphknoten OP samt Interferon-Therapie nicht machen werde, sondern "nur" die KRebsnachsorge zehn JAhre lang.
Soweit so gut,
letzten Sommer war alles noch recht frisch und bei den ersten Sonnenstrahlen war ich bestens eingecremt und immer mit HUt unterwegs, heuer ist nun der zweite Sommer nach dem Melanom und ich merke, dass ich zunehmend nachlässiger werden.
Den Hut nehme ich so gut wie nie und auch mit der Sonnencreme bin ich sehr sparsam geworden.....
wie handhabt ihr das? Seid ihr wirklich ständig bestens eingecremt und immer mit Kopfbedeckung?
Leider kann ich mich nicht ständig im Schatten aufhalten, da ich zwei kleine Kinder habe, somit eigentlich fast ständig irgenwo in der Sonne bin, sei es beim RAdfahren, SChaukeln etc.....
Freue mich auf regen AUstausch mit euch und hoffe, dass meine Frage nicht zu banal ist....(also mir ist ja durchaus bewusst, dass ich ständig eingecremt sein sollte...mich interessieren nur die Handhabungen anderer)
Danke
Hallo Doris,
ich setze Dir am Besten die Links zu diversen Threads, die sich nur um Sonne, Bekleidung etc drehen:
http://www.krebs-kompass.org/forum/showthread.php?t=39119&highlight=sonne
http://www.krebs-kompass.org/forum/showthread.php?t=45478&highlight=sonne
http://www.krebs-kompass.org/forum/showthread.php?t=45524&highlight=sonne
Und mit der Suchfunktion wirst Du in vielen anderen Threads ebenfalls dieselbe Frage oder ähnliche Fragestellungen finden :). Du wirst bestimmt das passende für Dich dabei finden :)
Hallo Sugarwork,
hört sich doch gut an!
doris2710
01.06.2013, 18:46
herzlichen dank für die links...
werde mich mal einlesen und hoffe, dass meine fragen beantwortet werden.
Hallo,
ich weiß nicht so recht, ob ich hier richtig bin, aber mir brennt etwas auf der Seele. Und ich habe leider keine Ahnung, wen ich fragen könnte.
Vor einigen Wochen ist mir ein Muttermal an der Leiste aufgefallen. Ich habe mich erst erschrocken, da ich es nie wirklich bemerkt hatte. Dann dachte ich allerdings, ich beobachte es einfach mal, vielleicht ist es mir wirklich nur nie aufgefallen.
Dann war ich im Prüfungsstress (bin 22 Jahre, weiblich und studiere) und habe erst jetzt, ca. einen Monat später, wieder auf dieses Muttermal geachtet.
Was mich ziemlich beunruhigt: Es ist größer geworden. Als ich es das erste mal wirklich bemerkt habe, habe ich 5mm gemessen. Jetzt 6mm. In so einem kurzen Zeitraum? Oder habe ich mich vielleicht vertan?
Ich habe viele Muttermale und auch drei ziemlich große >>5mm, die ich aber immer nachschauen lasse und die sich nie verändert haben.
Dieses jetzt sieht aber ganz anders aus!
Von der Form fast Dreieckig bis Sternförmig und so ein bisschen, als würde es sich an allen Seiten weiter ausbreiten wollen...
Ränder undeutlich und meines Erachtens nach verändert sich der Rand immer mal ein wenig.
Von der Farbe: In der Mitte ziemlich dunkel, nach außen heller werdend...
Das beunruhigt mich extrem :(
Jetzt habe ich alle Ärzte in meiner Stadt abgeklappert und alle haben mich ungesehen wieder nach Hause geschickt.
Vor Juli gibt es keine Termine :weinen:
Meine Frage:
Machen die paar Wochen mehr etwas aus? Oder gibt es eine Möglichkeit, früher bei einem Arzt vorstellig zu werden?
Mir kommt die Zeit so lang vor :(
Schon mal vielen herzlichen Dank!! :)
Eure nervöse tama :o
Edit:
hier ein Bild aus google, das zeigt was ich damit meine, dass es aussieht, als würde der Rand sich "an allen Seiten weiter ausbreiten wollen...":
http://www.haut-mz.de/public/images/gallery/melanom-1_300.jpg
So etwa sieht meins aus, genau die Farbe, Unregelmäßigkeit etc.
Ich habe echt Angst und darum schon Schlafprobleme :-( Hab kein gutes Gefühl bei dem "Ding"...
JulesWinfield
05.06.2013, 09:07
Hallo Tama,
wenn sich dein Muttermal deiner Meinung nach verändert, ist es unglaublich wichtig schnellstmöglich zum Arzt zu gehen und das abklären zu lassen.
Wenn dein Muttermal die beschriebene Größe und die äußerlichen Eigenschaften von deinem Vergleichsbild hat, dann treffen mindestens 3 von 5 Faktoren der ABCDE Regel zu, weshalb das Mal auch schon aus Gründen der Vorsorge entfernt werden sollte.
Ich habe selber auch viele Muttermale, die einmal jährlich trotz meines noch jungen Alters überprüft und teilweise entfernt werden. Gerade bei solchen Geschichten sollten dich irgendwelche Kliniken nicht abwimmeln dürfen.
Solltest du bei deiner Arztsuche nicht fündig werden kann ich Dir den Tipp geben einen Arzt aufzusuchen, der seine Kassenzulassung abgegeben hat. Dort ist wesentlich weniger los und daher hat das Personal viel mehr Zeit für dich, dafür kostet es aber. Für einen Check sollten aber auch dort nicht mehr als 60,- genommen werden.
Beste Grüße und Daumendrück
Jules
Vielen Dank @ Nicky1507 und JulesWinfield! :)
Ich weiß, dass ihr hier keine Ärzte seid. Doch ihr habt sicher Erfahrungen mit Arzt Terminen etc.
Vielleicht hat schon mal jemand einen früheren Termin bekommen und weiß, wie man das anstellt? Oder ihr habt auch schon solche Wartezeiten hinter euch und könnt mich beruhigen, dass ein Monat hin oder her nichts macht.
@ Nicky1507:
Danke für den Tipp! Leider habe ich das hier schon versucht. :(
Bei uns in der Hautklinik gibt es nur Termine nach Vereinbarung, ebenfalls mit mehreren Wochen Wartezeit. Und mein "Problem" ist ja kein "dringender Notfall", also habe ich auch da Pech gehabt. Entweder Termin oder gar nicht.
Dann gehe ich auch lieber erst zu einem Dermatologen und nicht in die Klinik, da es die Universitätsklinik bei uns ist und ich dort Medizin studiere (erst im 2. Semester, aber man weiß ja nie. Wenn ich dort jetzt für einen früheren Termin Terror mache und es dann doch nichts Schlimmes ist, sehe ich mich schon als geknechtete Famulantin in der Hautklinik :twak: )
@JulesWinfield:
Auch dir vielen Dank!
Ja, ich kenne die ABCDE-Regel und auch das Ugly duckling. Da beides in gewissen Maße auf dieses Muttermal zutrifft, eben einige Punkte der ABCDE-Regel und die Tatsache, dass ich sonst kein anderes Muttermal habe, das so aussieht, macht es mir ja Angst :(
Ich habe es auch bei Privatärzten probiert. Ich habe auch Kassenärzte gefragt, ob ich einen früheren Termin bekomme, wenn ich ein ganzes Hautscreening als Privatleistung machen lasse. Wurde jedes Mal abgewimmelt :(
Bin auch persönlich in einigen Praxen angetanzt und wurde wieder weg geschickt :weinen:
Mir bleibt wohl wirklich nichts anderes übrig, als zu warten :(
Tut mir leid, dass ich mich hier ausgeheult habe, aber es macht mich wirklich wahnsinnig :(
Dabei werde ich normal nie panisch - diese plötzliche Angst macht mir glaube ich Angst :undecided
Und Familie etc. mit denen ich über sowas reden könnte, habe ich leider nicht.
Darum vielen Dank nochmal!
JulesWinfield
06.06.2013, 10:18
Hallo tama,
mein Hautarzt sagt immer dass man zum normalen Allgemeinmediziner gehen soll und ihm einige Wanrzeichen auszählen soll, die man wahrnimmt.
Also würde ich ihm sagen dass das Mal ganz furchtbar juckt und vor 2 Monaten noch nicht da / so groß war.
Der normale Hausarzt kann bei soetwas mehr Druck aufbauen als es der normale Kassenpatient kann...
Gruß
Jules
stefnao1601
07.06.2013, 03:39
Hallo ihr Lieben,
Ich heiße Stefano bin 25 Jahre alt und habe seit 3.Monaten Lymphknoten Schwellungen am Hals, davon mehrere am Nacken und seitlich.
Ich leite unter Schwindel, Müdigkeit, Ängste, Nackenschmerzen, Heißhunger, Magenbeschwerden, Kopfschmerzen, Antriebslos.
Ich habe Allergien gegen Pollen sowie gegen Gluten und Laktose.
Die Zöliakie habe ich seit Jahren schon unter Kontrolle.
Ich war vor 2 Monaten beim Arzt und habe sie durchchecken lassen er meinte es sei nichts schlimmes. Daraufhin gab er mir Pencillin Antibiotika wurde nicht besser.
Vor 2 Wochen besuchte ich den HNO, der meinte die Lymph Schwellungen kämen von meiner Nasennebenhöhlenentzündung da verschrieb er mir Nasonex Cortisonhaltiges Nasenspray.
Ich habe sehr viele Muttermale und fragte mich mal ob diese normal sind ? Wisst ihr vielleicht etwas darüber? Sollte ich zum Hautarzt gehen?
Edit by Mod: Foto entfernt
Auf eure Antworten würde ich mich sehr freuen :)
Mit freundlichen Gruß
Stefano
die rudie
07.06.2013, 16:48
Hallo zusammen,
ich bin die rudie, 48Jahre alt und war vor drei Wochen bei meiner Hautärztin wegen meiner geröteten Haut im Gesicht. Sie hat dann auch ein Screening gemacht und direkt gefragt, ob ich ein bischen Zeit mitgebracht habe, weil da ein dunkler Fleck an meiner Wade war, den sie an Ort und Stelle entfernen wollte. Gesagt, getan, Fleck rausgeschnitten, heute zum Fäden ziehen. Nun habe ich ein in situ Melanom und muss in vier Wochen zum Nachschneiden hin. Ich war ein bischen aufgeregt und habe auch gar nicht so richtig zugehört, bin auch kein Artztgänger, bin immer gesund. Was ich mitbekommen habe, ist, dass ich nicht mehr in die Sonne soll, aber das mache ich eigentlich sowieso äußerst selten. Aber jetzt mal ernsthaft, ich bin eigentlich völlig unaufgeregt jetzt, mache mir auch keinerlei Sorgen irgendwie, habe nach diesem Begriff gegoogelt. Aber: ich habe doch jetzt keinen Hautkrebs, oder???
babs_Tirol
07.06.2013, 17:24
Hallo die Rudi,
doch du hattest ein Melanom in situ, es bedeutet schwarzer Hautkrebs im absoluten Anfangsstadium. Durch den Nachschnitt der 0,5 cm betragen wird bist du geheilt. Es kann noch nicht zu Metastasen gekommen sein.
Jedoch ist es jederzeit möglich- wieder ein Melanom zu bekommen.
Deine Muttermäler sollten mindest alle 6 Monate kontrolliert werden.
Sollte dir selbst ein Muttermal auffallen, welches sich verändert hat - sofort einen Termin beim Dermatologen ausmachen.
Allerdings wie dein Dermatologe schon meinte, die Sonne meiden und immer Sonnencreme mit einem hohen Sonnenschutzfaktor verwenden.
Alles erdenklich Gute für dich
-babs_Tirol-
die rudie
07.06.2013, 19:45
Danke für deine Antwort, babs! Also betrachte ich mich weiterhin als gesund und gehe jetzt einfach ein bischen aufmerksamer mit meinem Körper um. Wenn ich ehrlich bin, habe ich mich noch nie so wirklich genau angeschaut. Ich arbeite sehr viel, und mein Körper MUSS funktionieren. Kleinigkeiten werden einfach ignoriert. Hm, da ist wohl jetzt ein Umdenken angesagt...
birgit52
08.06.2013, 22:30
Hallo zusammen,
ich möchte euch was fragen: Ist jemand unter euch, der trotz Mikrometastasen in einem Wächterlymphknoten, keine Interferontherapie gemacht hat?
Ich muss mich noch entscheiden und es würde mir helfen, zu erfahren, wie es anderen ergangen ist mit oder ohne Interferon. Man hat mir die härtere Dosis angeboten- vier Wochen stationär, dann 3 Mon. Pause, wieder vier Wochen stationär , drei Monate Pause usw....
Würdet ihr euch die komplette Lymphknotenentfernung machen lassen? Könnte mir da jemand von seinen eigenen Erfahungen berichten?
Ich bin noch ganz geschockt von der Diagnose und habe viel Angst!
Hat jemand Erfahrung mit biolog.Krebsabwehr, z.Bsp. Vitamin D?
liebe Grüße und euch allen alles Gute
Birgit52
(Melanom clIV,1,8mm,Mikrometastasen in 1 Lymphknoten)
Liebe Birgit,
deine Angst und deine Entscheidungsnot ist wirklich gut verständlich, auch wenn ich nur als Betroffene an diesem Entscheidungsprozess einen Anteil hatte.
Mein Vater hat sich mit einem ähnlichen Befund gegen die Lymphknotenentfernung aber für das niegrigdosierte Interferon entschieden.
Seine Lymphknoten sind bis heute in Ordnung (nach 3 1/2 Jahren). Die Metastasen in Hirn und Lunge hätte er vermutlich trotz Lymphadenektomie bekommen - also war es für ihn die richtige Entscheidung hinsichtlich einer guten Lebensqualität! Das Interferon ist dann nach Auftreten der ersten Metastase abgesetzt worden.
Ich habe jetzt nicht aktuell auf dem Schirm, ob es neue wissenschaftliche Erkenntnisse zum Sinn der Lymphadenektomie in deinem Erkrankungsstadium gibt, aber 2010 war es völlig unklar, ob das prophylaktische Entfernen einen Zusatznutzen hat, wenngleich es übliche Praxis ist.
Ich wünsche dir, dass du einfach keine Metastasen bekommst und ein langes und erfülltes Leben führst und natürlich für dich zu einer guten Entscheidung kommst!!
Liebe Grüße
Zottie
birgit52
11.06.2013, 16:37
Hallo Zottie,
danke für deine Antwort. Dass dein Vater nun Metastasen hat tut mir sehr leid und macht mir auch ein bisschen Angst. So etwas hört man ja nicht gerne als selber Betroffene. Es ist einfach ein tückische Erkrankung, die einem Furcht einjagt!
Was bleibt einem übrig, als im Hier und Jetzt zu leben unjd nicht allzuviel an die Zukunft zu denken. Man wird ja sonst verrückt! Leider gelingt mir das im Moment noch nicht.
Ich wünsche dir und deinem Vater alles Gute
Birgit
Liebe Birgit,
klar muss das Angst machen - aber ich denke, seines Lebens sicher sind auch wir scheinbar "Gesunden" nicht- wer weiß, was morgen ist. Und keine Therapie gibt 100% Sicherheit. Es bleibt eben leider immer ein Abwägen.
Meinem Vater geht es aber sehr gut und wir freuen uns über die Zeit mit sehr hoher Lebensqualität, die wir nach der Diagnose von Metastasen nicht erwartet hätten. Er fährt in den Urlaub, lebt seine Hobbys und hat keine Schmerzen oder Einschränkungen und das seit 3 1/2 Jahren mit Lungenmetastasen und über zwei Jahren mit der einen und der anderen Hirnmetastase.
Vielleicht macht dir das trotz aller Angst auch ein wenig Mut in dich hineinzuhorchen und deinen Weg mit dieser Krankheit zu gehen!
Liebe Grüße
Zottie
Luna1277
11.06.2013, 20:41
Hallo ihr Lieben,
Ich melde mich auch mal wieder ;)!!
Hab ja das letzte mal vor zwei Wochen das erste mal hier geschrieben!!
Es geht um meinen Freund!
Wir haben jetzt so weit alle Untersuchungen hinter uns!!
Sono Und CT Abdomen waren o.B
Genauso wie Röntgen Thorax!! Kein Nachweis das schön etwas in die Organe gestreut hat!!
Blutwerte sind auch alle gut!!
Letzte Woche haben sie ihm den Tumor am Fuß entfernt, aber es musste leider noch mal nach geschnitten werden am Montag, das sie in der Tiefe noch nicht alles erwischt hatten, wir hoffen das wir das Ergebnis morgen bekommen und jetzt soweit alles entfernt wurde!!
Das Ergebnis des Wächterlymphknoten haben wir heute bekommen!!
Sie haben drei entnommen, da diese zusammen hingen!!
Der Doc sagte das sie in einem von den drei Knoten einen Ansatz einer Metastase gefunden haben, aber keine Micrometastase:confused:!!
Bin irgendwie etwas irritiert jetzt!! Es ist doch egal ob Ansatz oder nicht, Metastase ist Metastase oder sehe ich das Falsch!! Hab hier auch noch nichts ähnliches lesen können :confused:!!!
Im Juli muss er dann noch mal hin und sie nehmen alle aus der Leiste raus !!
Und danach wird entschieden welche Therapie er bekommt, sie wollen dann schauen auf was der Krebs anspringt!!
Ich bin irgendwie durch einander!!
Ich weiß wohl das es auch anders hätte kommen können bei der Tumordicke 8mm!!!!
Kann damit aber trotzdem nicht wirklich etwas anfangen!!
Habt ihr schon mal von ,,Anfang einer Metastase "gehört?
Vllt kann mir ja jemand etwas weiter helfen!!!
Ich wünsche allem weiterhin von Herzen alles Gute und drück allen hier die
Daumen :)
Liebste Grüsse an alle Luna
birgit52
12.06.2013, 18:42
Liebe Zottie,
kann ich mir gar nicht vorstellen, dass man mit Metastasen noch so leben kann, wie du das von deinem Vater berichtest.
Wg. der kompletten Entfernung der Lymphknoten gibt es immer noch nichts anderes. man weiß nicht, ob es was bringt.
Wie hat denn dein Vater das Interferon vertragen? Ich tendiere eher dazu, das nicht zu machen.
liebe Grüße
Birgit
birgit52
12.06.2013, 18:49
Hallo Luna,
meinte der Arzt vielleicht doch Mikrometastasen?
Ich habe die Ärzte so lange gefragt, bis ich alles wirklich verstanden hatte.
Vielleicht könnt ihr nochmals um ein Gespräch bitten. Es ist ja völlig normal, dass man in solch einer Situation nicht alles aufnehmen und verstehen kann.
Ich wünsche euch alles Gute! Mag diese Sache gut ausgehen!
Birgit
Luna1277
12.06.2013, 19:16
Hallo Birgit!!
Ich habe mir eben noch mal den Befund durch gelesen!!
2 lymphknoten sauber und beim 3 Ten steht Nachweis einer Einzelmetastase nichts von Micrometastase!!
Ich war leider nicht beim Gespräch dabei, aber beim nächsten mal bin ich da und dann werde ich fragen fragen fragen ;)!!
Naja sie müssen ja jetzt alle raus in 3 Wochen:rolleyes:!!
Ich denke das ist nicht verkehrt und alles andere wird dann die Zeit zeigen!!
Ich bleibe weiterhin zuversichtlich und denke positiv!
Und das wünsche ich euch allen natürlich auch!!!
Liebe Grüße Luna
Hallo,
bevor hier jetzt einiges schief läuft, vielleicht ein paar Bemerkungen meinerseits.
Das Melanom kann, nicht muss, Krebszellen losschicken, die sich dann irgendwo manifestieren und zu einem "kleinen Tumorzellverband" verpappen. Wenn diese Größe zwischen 0,2 mm und 2,0 mm liegt, dann spricht man von einer Mikrometastase. Diese Art ist auch nur histopathologisch festzustellen. Ist eine Meta bereits mit blossem Auge, zB beim Schnellschnitt, festzustellen, spricht man von einer Makrometastase. In der Tumorformel (pTxx, pNxx) ist dann beim N ein a für Mikro und ein b für Makro angegeben.
Mal davon abgesehen, dass jeder Mensch, absolut jeder, Krebszellen im Körper hat. Wie sagte eine Ärztin so schön, ansonsten würden wir heute noch im Baum hocken. Warum ausgerechnet bei dem einen der Krebs, beim anderen ein anderer Krebs und beim dritten gar keiner auftritt, nun, da wird geforscht ohne Ende.
doris2710
12.06.2013, 20:17
danke für die erkläerung, j.f.
birgit52
12.06.2013, 20:36
Ja, auch von mir danke, J.F.!
Luna1277
13.06.2013, 06:34
Hallo J.F,
Natürlich auch von mir Danke für die Info ;)!!
Allen einen schönen Tag!!
LG Luna
@ Birgit:
Mein Eindruck war, dass er das Interferon schlechter vertragen hat als beispielsweise die Dacarbazinchemo oder jetzt den B-Raf-Hemmer Dabrafenib. Er wirkte etwas melancholisch und antriebsschwach - aber er hat erst im Nachhinein geäußert, das die Zeit für ihn die Schwerste war. Mag aber auch daran liegen, dass er sich in dieser Zeit mit der Erkrankung an sich sehr auseinandersetzen musste - also der Erkrankungsschock noch sehr frisch war...
Grundsätzlich vertrug/verträgt er aber alle Therapien sehr gut.
Liebe Grüße
Zottie
Hallo, ich "schreibe" neu hier. Lese aber schon seit August mit, allerdings bei den Brustkrebspatienten. Bei mir wurde ein auffälliger Leberfleck unter dem Fuß heute festgestellt und Dienstag wird er rausgenommen. Es ist kein "Hüppel", hat aber keine Begrenzung und unterschiedliche Farbe. Sieht fast aus wie Dreck. Ich habe sehr große Angst, da meine letzte Chemo gerade mal ein halbes Jahr her ist :eek: (wegen dem Brustkrebs).
Nun meine Frage: werden durch die Chemo nicht auch Krebszellen eines Hautkrebs kaputt gemacht? Wie lange dauert es bis man die Ergebnisse bekommt?
Ich habe den Arzt fast gar nichts gefragt, da ich wie in Watte da saß. Ich dachte nur...das kann jetzt nicht wahr sein. Jetzt fange ich gerade an zu Leben und wieder was neues, das auch noch so irrsinnig bösartig werden kann. Ich bin mit den Nerven am Ende.....
Hallo Kosi,
willkommen bei uns. Nun, tja, mit dem Spruch
Ich bin mit den Nerven am Ende.....
machst Du es einem potentiellen Antworter verdammt schwer. Denn somit signalisiert man, dass man für eine wirkliche Antwort eigentlich nicht offen ist. Also was macht man, lesen und wegdrücken oder doch antworten und hoffen, dass es nicht falsch rüberkommt?
Deine Fragen können die Damen aus der Brustkrebsfraktion nicht beantworten, die kennen sich in ihrem Metier aus. Wir in unserem. Klar, die ein oder andere Chemo findet man quer über das ganze Forum verteilt. Aber die Ansprechrate ist genauso unterschiedlich. Was hilft es Dir zu wissen, dass die Therapien bei BK bei den Melanomen meist nicht greifen? Du weißt ja nicht einmal, ob es überhaupt ein Hautkrebs ist. Sorry, ist aber so. Nur weil es eventuell möglicherweise wie ein Bildchen aus der weiten Welt des Internets ähneln könnte, muss es trotzdem keins sein. Das wird nur die Befundung wirklich aussagen können. Deswegen wird es entfernt und zum Histologen gegeben. Danach können wir uns gerne weiter unterhalten, welche Chemo Du bei Deiner BK-Erkrankung hattest. Früher macht das überhaupt keinen Sinnn. Du machst Dich verrückt, mehr nicht. Die Befundung kann zwischen zwei Tagen und mehreren Wochen dauern. Diese Zeit des Wartens ist nicht schön, aber sie muss durchgestanden werden. Es hilft nichts. Und Spekulieren erst recht nicht. Und Deine Frage nach der Metastierung eines Melanoms können Dir die Damen vom BK ebenfalls nicht beantworten. Genauso wenig wie wir. Es muss erst einmal feststehen wie das Ding genannt werden muss. Dann geht es eventuell möglicherweise vielleicht in der Bestandsaufnahme weiter. Du merkst, ich eiere mir hier einen ab, denn keiner kann Dir wirklich etwas sagen.
Also genieße das Wochenende - soweit es geht, lass das Füttern von Suchmaschinen oder querlesen bei uns, sondern suche Dir ein paar offene Schuhe mit bequemen Schuhbett. In die Du dann bequem wieder reinkommst (mit Wunde, Verband etc).
Und toi, toi, toi für eine Entwarnung.
Moin,
eigendlich wußte ich, das mir keiner wirkliche eine Antwort geben kann, aber danke für den Versuch. Ich höre mich vielleicht wie eine hysterische Kuh an und es gibt sicherlich viele hier, den es schlechter geht, wenn man aber wie ich viele Sachen hinter sich hat (Hodkin, Hirnhautentzündung mit Koma, BK) , wir man halt Dünnhäutiger.
Ich werde mich versuchen zu entspannen und den Dienstag erstmal kommen lassen. Dann sehe ich weiter
Danke
Moin, Moin,
das Du einiges hinter Dir hast, glaube ich Dir ungesehen. Jeder mit einem
Krebskontakt kann einiges erzählen. Gerade deswegen ist es immens wichtig einen klaren Kopf zu bewahren :). Wenn dann noch weitere Erkrankungen dazu kommen sogar umso mehr.
Aber solange das Kind keinen Namen hat, ist alles reine Spekulation. Sorry.
Hallo,
bin neu hier und hoffe auch richtig.
Mein Sohn 29, Vater eines kleinen Sohnes (1Jahr) ist seit 2 Jahren am malignem Melanom erkrankt. Nach entfernung des Melanoms kamen Metas in den Lymphknoten wurden auch entfernt, dann 3 Metas im Kopf, davon eine im Kleinhirn, ist eingeblutet wurde operiert, dadurch abtropfmetas im Rückenmark und nun seit 8 Wochen Querschnitt.
Mittlerweile habe ich das Gefühl er hat sich kpl. aufgegeben, liegt nur noch im Bett, keinen Appetit und sehr Depri. Hat nun über 2 Wochen Zelboraf eingenommen aber nun abgesetzt, weil die Nebenwirkungen für ihn nicht tragbar waren (KEINE LEBENSQUALITÄT) wer kann mir Tipps geben. Bin am Ende meiner Kräfte
Elena333
02.07.2013, 11:45
Hallo zusammen,
seit etwa 1 Woche lese ich hier und war lange am Überlegen ob ich schreiben soll oder nicht.
Zu meiner Geschichte:
Mein Hausarzt stellte bei einer routineuntersuchung einen komischen Leberfleck fest, diesen sollte ich doch bitte mal untersuchen lassen.
Zuhause angekommen war ich total verunsichert, den Fleck habe ich schon lange. Ich kann mich eigentlich nicht dran erinnern, dass er nicht da gewesen wäre.
Habe im Internet gelesen und mich ein bisschen verrückt gemacht.
Hab es dann auch wieder gelassen und wollte einen Termin beim hautarzt vereinbaren.
Ein Wochenende habe ich gar nicht mehr daran gedacht, dann auf einmal kam dieser Gedanke wieder. Habe viel im Internet gelesen und bin jetzt total in Panik. Habe solche Angst, dass ich an nichts mehr anderes denken kann. Kann weder schlafen noch denken...
Mein Freund sagt dass dieser Fleck schon immer da ist, seitdem er mich kennt.
Ich bin mir allerdings nicht mehr so sicher. Habe Fotos ausgekramt, da meine ich war der Fleck noch nicht da, gut erkennbar ist es aber nicht.
Aber alles trifft auf ein melanom zu. Es ist sehr, sehr schwarz, Durchmesser etwa 4-5 mm, keine scharfe Begrenzung... Wenn ich die Bilder im Internet mit meinem vergleiche sieht meins noch schlimmer aus, viel viel schlimmer!
Habe mir zuvor noch nie wirklich Gedanken über dieses Thema gemacht. War immer gerne in der Sonne und ja, ab und zu im Solarium, was natürlich vorbei ist.
Habe allgemein viele kleine Muttermale, besonders an den Oberarmen. Bauch und Rücken kaum welche.
In meiner Familie gibt es keine Fälle von hautkrebs. Mein Vater hat ganz ganz viele Muttermale und auch schon immer sehr viele pigmentflecken.
Habe nun heute Abend einen Termin beim hautarzt, aber ich drehe durch vor Angst. Ich kann an nichts mehr anderes denken, bin ständig nur am weinen und weiß einfach nicht wie es weitergehen soll.
Mein Freund meint ich soll mich jetzt noch nicht verrückt machen, klar hat er recht, aber es geht nicht!
Ich bin mir sicher dass es was ist, es sieht komisch aus und außerdem hat mein Hausarzt das ja auch gesagt. Und da ist dieses schreckliche Gefühl, dass immer stimmt.
Ich weiß einfach nicht wie es weitergehen soll, hatte doch noch so viele Pläne.
Dass es ein melanom ist, davon geh ich aus, ich wäre einfach nur so froh wenn es noch nicht so schlimm wäre!
Es tut mir so leid, es ist immer wieder dasselbe, das ich schreibe, aber ich habe einfach so furchtbare Angst vor heute.
Mein leben war so normal und seit ich mich mit dem Fleck beschäftige ist alles so anders und wird so anders.
Ich habe solche Angst!
Karasa83
02.07.2013, 14:24
Ganz furchtbar solche Leute, die schon meinen ihr leben sei vorbei, bevor überhaupt ein Befund bekannt ist. Was sollen die Leute im Forum sagen, die wirklich ein melanom haben bzw hatte. Und immer wieder mit schlimmen befunden wie metas konfrontiert werden?!? Und trotzdem für ihr leben kämpfen und dieses als wertvoll empfinden...! Sorry, aber ich habe dafür kein Verständnis. Also bitte abwarten und erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, hier schreiben. Ich denke wirkliche melanom Patienten, die mit dieser Diagnose leben müssen, sollten nicht für Schwarzmaler und Hypochonder missbraucht werden!
Nastja13
02.07.2013, 19:27
Danke Karasa,
Du sprichst mir aus der Seele.
Elena333
03.07.2013, 19:51
Es tut mir leid!!!
Ich wollte hier niemanden verletzen!!! Ganz im Gegenteil!
Ich habe bevor ich geschrieben habe lange hier gelesen und mich haben die ganzen Schicksale zu Tränen gerührt!
Natürlich soll man für sein Leben kämpfen, egal wie schrecklich Diagnosen sein mögen, nur ist natürlich der Moment in dem man so etwas erfährt so verdammt schlimm.
Ich bin niemand der wegen Kleinigkeiten zu einem Arzt rennt... ganz im Gegenteil, manchmal sollte ich auf Menschen hören, die mir raten zum Arzt zu gehen. Ich denke immer "da ist schon nichts, des wird wieder".
Bin auf gar keinen Fall ein Hypochonder und es tut mir wahnsinnig leid wenn ich hier geschrieben habe bzw. so geschrieben habe.
Ich weiß jetzt, dass ich nie nie wieder soviel im Internet nachlesen werde bevor ich nicht eine professionelle Meinung gehört habe. Das habe ich zuvor auch nie. Ich wollte mich nur einmal, nachdem mein Hausarzt das Muttermal festgestellt hatte, über Hautkrebs informieren, was ich zugegebener Weise nie wirklich getan habe. Nur kam nachdem ich nachgelesen hatte die Angst.
Und ihr alle hier habt wahnsinnige Schicksalsschläge hinter euch und ich fand es soooo schlimm, wie grausam das Leben manchmal sein kann. Mir sind eure Erfahrungen einfach ziemlich nahe gegangen aber bitte glaubt mir, ich wollte niemanden etwas Böses!!!
Ich bewundere euch und den Zusammenhalt hier!!!
Man ärgert und sorgt sich im Leben um Kleinigkeiten im Alltag, die eigentlich zu unnütz sind und vergisst dabei, wie wertvoll jeder Moment ist und wie sehr man alles genießen sollte!!!
Ich habe lange nachgedacht ob ich nochmal schreibe, aber ich wollte euch einfach sagen, dass es keine böse Absicht war und mich einfach entschuldigen wenn ich den Eindruck gegeben habe!
Das wollte ich nicht!!!
Ich wünsche euch allen hier alles erdenklich Gute und viel Kraft weiterhin!!!
Viele Grüße
Elena
Sandra63
03.07.2013, 21:48
Hallo Elena,
was sagt denn Dein Hautarzt zu Deinem Muttermal?
Manchmal lassen Ärzte sich dazu hinreissen etwas von sich zu geben, was einen total verunsichert, oder noch schlimmer, in Panik versetzt.
Und: sie sind einfach nur Ärzte und keine Hellseher!
Ob ein Muttermal Krebszellen enthält, läßt sich erst nach einer Gewebeprobenuntersuchung sagen.
Ich drücke Dir jedenfalls die Daumen, dass sich Dein Muttermal als harmlos herausstellt.
Gruß
Sandra
ganymedin
05.07.2013, 15:27
Hallo! Seit ca. Januar entwickelte sich aus einem zunächst sehr schwachen, diffusen Fleck knapp über der Mitte meines rechten großen Zehennagels ein brauner Strich, welcher am Ende vom Nagelrand bis etwas über die Mitte des Nagel reichte und dessen Färbung und auch Breite deutlich zugenommen hat.Außerdem verschlecterte sich die Nagelsubstanz deutlich (Dystrophien und Verfärbungen, deutliche Querrillen und eine irgendwie zerkratzte stumpfe Oberfläche) Zunähst dachte ich an einen Bluterguß (obwohl ich mich an keine Verletzung erinnern konnte) und hoffte, es wächst raus. Das passierte leider nicht. Im Gegenteil. Ende Mai: Gegoogelt, was das sein könnte und einen Heidenschreck bekommen!! Ich hatte noch nie von Hautkrebs unter dem Nagel gehört. Am nächsten Tag sofort Termin beim Hautarzt gemacht, nach drei Wochen dort gewesen. Der ist hier onkologisch verantwortlicher Arzt,schaute nur relativ kurz drauf und meinte sofort: "Das sieht aber komisch aus". Sofort Überweisung in die Hautklinik, welche auch zertifiziertes Tumorzentrum ist. Verdacht: Subunguales malignes Melanom. Habe eine reichliche Woche später dort eine Stanzpiopsie des Nagels gehabt. Wieder eine Woche später (gestern) neuer Termin und folgenden Befund erhalten: Das Biopsiematerial konnte nicht bewertet werden. Der Nagel sei ein Nagel und das entnommene Gewebe vom Nagelbett war offensichtlich zu wenig. Der Nagel war wirklich mehr als deutlich gefärbt und es wurde ein sehr dickes großes Stück entnommen und trotzdem konnte nicht geklärt werden, aus was die Braunfärbung besteht?? Ich habe mich vorher eingehend informiert und habe meine Bereitschaft zu einer kompletten Nagelentfernung erklärt, weil man wohl nur dann an dieser Stelle eine genaue Beurteilung eines evt. Tumors vornehmen kann. Das wurde im Prinzip abgelehnt (wegen evt. später auftretender Wachstumsprobleme usw.) Es wurde nochmal biopsiert. Dabei wurde keilförmig ein Stück Nagel bis zur Mitte entfernt und Gewebeproben aus dieser Stelle entnommen. Jetzt muß ich wieder eine Woche warten. Meine Befürchtung: Die finden wieder kein schlüssiges Ergebnis und ich muß in Ungewissheit weiterleben und am Ende entwickelt sich da irgendwo was weiter und am Ende ist es vielleicht zu spät... Gibt es vielleicht hier im Forum Betroffene mit subungualen malignen Melanom oder Erfahrungen mit Biopsien am Nagel? Ich habe wirklich Sorge, dass bei der Diagnostik an der doch wohl sehr heiklen Stelle unter dem Nagel etwas übersehen wird und brauche Rat, wie ich mich weiter verhalten soll, da ich auch gelesen habe,dass es hier noch häufig zu Fehldiagnosen im Frühstadium kommt.
Gruß ganymedin
Esther1970
05.07.2013, 15:28
:eek: mensch trauerweide,
das ist ja mist, tut mir sehr leid für deinen mann.
bei 0,97 doch eher selten.
lies dich einfach mal noch mehr durch das forum.
am besten im interferon bereich, könnte sein das er die therapie angeboten bekommt.
alles gute für die bevorstehende op.
es geht immer weiter !! MUSS
:winke:
Hallo Trauerweide 8
Ich versuche dir etwas die Angst zu nehmen. Auch ich hatte schon mehrere neck dissection hinter mir. Ich hatte MM am Hals 2011.Nachschnitt ohne LK Befall.3 Monate später dann LK Metastase am Hals. Neben MM Narbe.Neck dissection mit Entfernung der Hälfte der Ohrspeicheldrüse.Dann 2 Monate später wieder LK Metastase am Hals.Ambulante OP.Dann ein Monat später wieder LK Metastase am Hals.Dann wieder OP.Dabei wurde die andere Hälfte der Ohrspeicheldrüse mitentnommen .Dann war 4 Monate Ruhe dann wieder LK Metastase am Hals. Jetzt keine OP sondern da ja auch Fremdmetastase da sind bekam ich Ipi und jetzt sind die LK Metastase am Hals weg. Man soll nie aufgeben. Sondern immer kämpfen. Ich will es dem sch ....Krebs so schwer wie möglich machen. Denn ich habe keine Zeit zum sterben. Und die hat dein Mann auch nicht. LG BilleG
Jenny B.
09.07.2013, 15:54
Hallo Nicole
Also ich wünsche euch das der Nerventerror ganz bald aufhört aber ich fürchte ja eher nicht so bald.
Erst wird es schlimmer bevor es besser wird. :pftroest:
Und ich würde sagen der Unterschied liegt wohl am ehsten in der Tatsache das die Uni Klinken Spezielisiert sind und somit mehr mit der Materie zu tun haben.
Aber ob das besser ist?!?!?!?
Lg Jenny
The Witch
09.07.2013, 19:06
Dresden hat ein zertifiziertes Hautkrebszentrum. Dort sind ganz gewiss die Spezialisten, die die größere Erfahrung haben. Und es spricht sehr für die einheimische Klinik, wenn sie den Fall abgibt.
Hallo,
Dem kann ich nur zustimmen, gute Ärzte arbeiten zusammen, der einzelne Magier am Messer ist wohl eher sehr selten, manchmal bleibt am Ende nur Selbstüberschätzung.
@Jenny: ich habe 2 mal erlebt, dass das BK in Berlin einen Fall abgibt bzw. zur Op "ausleiht", also das bestätigt doch Dein Bauchgefühl, oder ?
Gruß,
Michael
ganymedin
12.07.2013, 20:14
Hallo nochmal zum Abschied!
Heute habe ich nach mehrwöchiger Ungewissheit und zwei Biopsien die erlösende Nachricht erhalten, dass ich kein subunguales Melanom habe, sondern einen (wohl nicht sehr oft vorkommenden) Nagelpilz.
Ich habe ja nun mehrere Wochen hier still mitgelesen und wünsche allen Betroffenen und Ihren Angehörigen viel Kraft und Mut für den weiteren Lebensweg!
Es hat auf mich einen bleibenden Eindruck hinterlassen, was ich hier gelesen habe und mich auch dazu gebracht, über mein Leben nachzudenken. Auch wenn mir die schlimmste zu erwartende Diagnose erspart blieb, werde ich einige Dinge in meinem Leben ändern bzw. habe bereits damit begonnen.
Und das habe ich in erster Linie Euch hier zu verdanken, auch wenn mir niemand geantwortet hat.
Also machts gut und alles erdenklich Gute! :knuddel:
ganymedin
Chaosbeute
18.07.2013, 12:58
Hallo alle zusammen!
Gut das es so ein Forum gibt. Danke schon mal im Voraus für eure Hilfe!:1luvu:
Meine Freundin ist an malignem Melanom erkrankt. Dazu habe ich ein paar Fragen. Ich mache mir große Sorgen!
Hier erstmal die Situation: (da ich nur die Freundin bin habe ich keinen Zugang zu histologischen oder pathologischen Daten)
Meiner Freundin ist hellhäutig, rothaarig, hat viele Sommersprossen und Muttermale und neigt zu Sonnenbränden. Deshalb hat sie sich auch immer regelmäßig vom Hautarzt untersuchen lassen. Bislang ohne Befunde.
Im September letzten Jahres ist Sie schwanger geworden und bei einer gynäkologischen Routineuntersuchung in diesem Jahr ist Ihrem Arzt ein verdächtiger Fleck in der Leiste aufgefallen. Ende April wurde dieser dann operativ entfernt.
Bei der Untersuchung des Gewebes hat sich dann herausgestellt, dass es ein malignes Melanom ist. Diese Diagnose erhielt sie ca. eine Woche vor der Geburt ihres Kindes. Mittlerweile ist ihr süßes Baby gesund zur Welt gekommen.
Ich weiß nicht wie dick bzw. tief das entfernte Melanom war, aber die Ärzte in der Klinik Hornheide hielten es für nötig nach der Geburt und entsprechender Erholungszeit die Lymphknoten in dem Bereich zu entfernen und zu untersuchen. Ich glaube es wurden 5 Lymphknoten entfernt wobei in einem Metastasen nachgewiesen werden konnten. Die anderen waren "sauber". Das war natürlich erstmal ein Schock!
Es wurden wohl entsprechende Untersuchungen veranlasst, und wie es aussieht sind sonst keine Metastasen im Körper zu sehen.
Anfang der Woche wurden meiner Freundin aber (vorsorglich?) weitere Lymphknoten entfernt und zwar sehr radikal. Die Befunde aus diesen liegen noch nicht vor. Bald soll dann auch mit einer 15 - 18 monatigen Behandlung mit Interferon begonnen werden.
Soweit mein Wissensstand. Nun zu meinen Fragen:
Meine Freundin sagte mir die Ärzte hätten ihr gute Hoffnungen gemacht. Sie wäre noch jung (29 J.) und körperlich sehr fit. Zudem würde sich ihre positive Einstellung (sie ist wirklich sehr tapfer) und die Tatsache das sie mehr als genug Gründe hat (gerade erst ist ihre kleine Familie entstanden) gesund zu werden positiv auf die Prognose auswirken. Sie meinten sie hätte gute Chancen wieder ganz gesund zu werden.
Nach allem was ich im Internet und speziell hier im Forum gelesen habe kann ich aber nicht so recht daran glauben. Bzw. ich glaube schon, dass sie wieder gesund werden kann aber ich denke sie wird auch sehr, sehr viel Glück dazu brauchen.
Wie realistisch ist meine Einschätzung?
Ich habe auch Angst, dass sich in ein paar Jahren noch Metastasen im Körper bilden, selbst wenn sie nach der Behandlung mit Interferon als gesund gilt? Ist das sehr wahrscheinlich?
Gibt es hier überhaut jemandem bei dem der Krebs bis in die Lymphknoten gestreut hat, der aber nach der Entfernung und der Therapie geheilt war und bei dem es nicht im Nachhinein noch zu Metastasenbildung im Körper kam?
Bitte helft mir. Ich mache mir sehr große Sorgen um meine Freundin. Sie ist doch gerade erst Mutter geworden!
Ich befürchte sie stellt Ihre Situation besser da als sie ist um uns nicht zu beunruhigen. Ich möchte wissen worauf ich mich ggf. einstellen muss.
Vielen Dank schon mal.
LG Chaosbeute
babs_Tirol
18.07.2013, 15:09
Hallo Chaosbeute,
schön, dass du dich so nett um deine Freundin kümmerst.
Tatsächlich kommt es im Laufe einer Schwangerschaft zu einer Hormonumstellung und es kommt häufig zu Melanomen. Bei mir war es 1988 auch so, allerdings war das MM noch sehr klein. War gerade zu diesem Zeitpunkt 27 Jahre.
Erst 2003 habe ich meine MM-Karriere richtig gestartet mit einem weiteren MM, mit befallenen Wächterlymphknoten und einer anschließenden kompletten Lymphknotendissektion. So wie es bei deiner Freundin jetzt ansteht.
Danach machte auch ich eine Interferon-Therapie.
Ich weiß nicht ob ich an Altersschwäche sterben werden, jedoch ist meine Lymphknotendissektion schon 10 Jahre her.
Man sollte immer eine positive Lebenseinstellung haben, es ist gut für die Immunabwehr.
Interferon Erfolge sind viel häufiger- als 6 Richtige im Lotto zu haben.
Jetzt sollte sich deine Freundin erst einmal richtig auf das Baby freuen.
Wünsche deiner Freundin nur das Beste!
LG
-babs_Tirol-
hyperbel
19.07.2013, 09:43
Hallo an alle,
bin selbst Mitglied im Lymphiforum, leider ist nun bei meinem Mann ein noduläres MM diagnostiziert worden. Die Histo sagt: pT3b Clark- Level III, Tumordicke 2,5mm. Nun hat er die ersten Untersuchungen hinter sich (Sono und Pet sind ok, MRT steht noch aus) und es ist nachgeschnitten sowie der Wächterlymphknoten entnommen worden.
Die Hautärztin sprach sofort von Interferon Therapie. Könnt ihr dazu etwas sagen? Ist das auch ohne die Ergebnisse vom Wächter zu kennen schon klar? Durch die Leitlinie ist es mir nicht ganz klar geworden. Wie sind eure Erfahrungen? Wie lange dauert es, bis man da Klarheit hat?
Bin etwas verunsichert und ängstlich
liebe Grüße
Cordula
Chaosbeute
19.07.2013, 10:42
Hallo babs_tirol,
vielen Dank für deine Antwort! Das macht wirklich Mut!
Ich freue mich sehr für dich, dass du seit 10 Jahren gesund bist und hoffe, dass du es auch lange bleibst!
Kennst du noch mehrere "glückliche" aus diesem Forum bei denen es so günstig verlaufen ist?
Und kann mir jemand Tipps geben wie ich meine liebe Freundin am besten unterstützen kann?
LG Chaosbeute
bei meinem Mann ein noduläres MM diagnostiziert worden. Die Histo sagt: pT3b Clark- Level III, Tumordicke 2,5mm. Nun hat er die ersten Untersuchungen hinter sich (Sono und Pet sind ok, MRT steht noch aus) und es ist nachgeschnitten sowie der Wächterlymphknoten entnommen worden.
Die Hautärztin sprach sofort von Interferon Therapie.
Hallo Cordula,
in den Leitlinien steht Patienten im AJCC 2009 Tumorstadium IIB/C und IIIA-C soll eine adjuvante Interferon Therapie angeboten werden
http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/032-024k_S3_Melanom_Diagnostik_Therapie_Nachsorge_2013-02.pdf
Da Du pT3b geschrieben hast, hat das Melanom eine Größe zwischen 2,01 und 4,00mm (genau geschrieben: 2,5mm) mit Ulzeration. Und Stadium IIB stellt eine Tumordicke über 2mm mit Ulzeration dar. Die weitere Einstufung läuft ja noch (Wächterlymphknotenaufarbeitung). Deswegen konnte die Dermatologin auch direkt von dem Angebot der Interferon-Therapie sprechen. Um es gleich vorweg zu nehmen: Interferon gehört zu den Immuntherapien der Chemotherapien. Wir sprechen hier also nicht von einer mal so nebenbei genommenen Medikation. Auch die Niedrigdosis von 3 x 3 MioE / wöchentlich hat es in sich (da gibt es aber einen ganzen Thread voller Informationen von gaannzz vielen Usern und deren Erfahrung damit).
Was die Dauer bis zur Klarheit anbelangt, gehe ich davon aus, dass Du die histologische Befundung des Sentinel meinst. Nun, das kann von paar Tagen bis eine kleine Ewigkeit dauern. Das kommt darauf an, wie gut sich der Tumor (und damit auch die Metastasen) zeigen lassen möchte. Die Histologie ist ja mittlerweile so ausgereift, dass man sogar schon Einzeller identifizieren kann.
Ich hoffe, damit etwas Licht in die Sache gebracht zu haben.
hyperbel
21.07.2013, 13:32
Hallo JF,
vielen Dank für die Info - das gibt doch schon etwas mehr Klarheit. Leider müssen wir ja die Histo des Lymphknotens abwarten, dann sehen wir weiter. Vermutlich habe ich dann noch mehr Fragen an die erfahrenen Forumsmitglieder, aber erstmal lese ich im Interferonthread nach.
Cordula
Liebe Forumsgemeinde und liebe Mitbetroffenen,
bei mir wurde im Juni '13 ein SSM, CL IV, 1,1mm nach Breslow diagnostiziert.
So wie wahrscheinlich die Hälfte aller Einwohner dieses Landes, habe ich mein größtes Organ bisher eher stiefmütterlich behandelt und Hautveränderungen oder sogar Hautkrebs waren kein Thema für mich.
Am linken Oberarm hatte ich schon ewig ein Muttermal, in dem sich Anfang diesen Jahres ein schwarzes Feld bildete. Nach einem Termin beim Hautarzt stand dann fest, das Muttermal muss raus. Selbst das machte mir keine Bedenken. Nie im Leben hätte ich mit einem positiven Befund gerechnet. Der Ernst der Lage wurde mir jedoch schlagartig bewusst, als eine Woche nach dem kleinen Eingriff mein Hautarzt (höchstpersönlich) bei mir vor der Tür stand, um mir die Diagnose mitzuteilen. Meine Tel.Nr. war nicht im Computer zu finden und da ab dem Moment der Diagnose die Zeit gegen mich arbeiten würde, hätte die Befundbesprechung keine Zeit bis zum ziehen der Fäden gehabt.
Da stand ich also, 34 Jahre, verheiratet, (bald) 4jähriger Sohn - konfrontiert mit der Diagnose Krebs. Und das Warten begann. Warten auf einen Termin zur OP-Besprechung im KH, Warten auf einen OP-Termin (Nachexzision + Entfernung der Wächterlymphknoten) und nun Warten auf den Befund der Lymphknoten. Morgen darf ich in der Klinik nachfragen...
In den vergangenen 4 Wochen habe ich so viele psychische Zustände durchlebt wie nie zuvor in meinem Leben. Es gab Wut, Enttäuschung, Scham, Schuld, ANGST, Trauer aber auch Wertschätzung, Nähe, Liebe, sogar Freude.
Eine Empfindung war (neben der Angst) vorherrschend - noch nie habe ich mich so allein gelassen gefühlt. Natürlich ist meine Familie für mich da und das meine ich auch nicht so unbedingt. Ich empfand und empfinde die Ärzte teilweise so abgebrüht und kalt, was der Angst nicht wirklich positiv entgegenwirkt, die man unwillkürlich mit sich herumschleppt. Ich verstehe, dass es "nur" ihr Job ist und dass sie nicht jedes Schicksal auf ihre Schultern bürden können - aber ich bin diejenige mit dem Krebs und würde mir hier und da etwas mehr Sensibilität wünschen. Ich bin kein Stück Fleisch... Fachlich habe ich mich bis jetzt dennoch gut aufgehoben gefühlt, vielleicht ist das auch wichtiger.
Nachdem also der erste Schock verdaut war und ich mir wieder selbst erlaubte, mich auch im Internet über dieses Krebsform zu informieren, habe ich dieses Forum gefunden und stundenlang darin gelesen. Mich hat die Offenheit aller Mitglieder sehr berührt und ich wünsche mir, dass auch ich mich in naher Zukunft mit der Ruhe, Kraft aber auch der Entschlossenheit, die ich hier gelesen habe, meiner Erkrankung gegenüberstellen kann. Im Moment stehe ich noch auf eher wackligen Beinen :)
Es tut gut, Eure Geschichten zu lesen und es nimmt mir das Gefühl des Alleinseins.
Danke schön!
Update: Wächterlymphknoten sind nicht befallen :)
Sabni1980
25.07.2013, 18:52
Hey, Glückwunsch! Wünsche Dir weiterhin alles erdenklich Gute!!!
Liebe Grüße :-)
Hallo Hirtin,
und hier hätten wir die dritte gute Nachricht.
Aber erstmal ein herzliches Willkommen.
Also, dass Dein Hautarzt persönlich vor der Tür steht zeigt doch eindeutig, dass es da sehr menschelt :). Ansonsten, nunja, ich persönlich bin der Meinung, dass der Arzt seine Befindlichkeiten haben darf ..... so lange er fachlich kompetent ist. Ist er es, dann arrangiere ich mich damit und freue mich, wenn wieder mal etwas funktioniert hat und hefte die scheinbar mir missfallene Begebenheit unter "Anekdote" ab :). Ansonsten obliegt es ja mir etwas klar zu stellen. Kommt manchmal auch ganz gut :lach2: Im Laufe der Zeit lernt man damit umzugehen, Du wirst das auch selber an Dir merken. Maßgebend ist, dass man zu dem Arzt Vertrauen hat und sozusagen konform gehen kann. Mit Halbherzigkeit ist dieser Sache nicht beizukommen. Aber auch das hast Du schon beherzigt.
Liebe alle,
ja, ich denke ich wusste einfach selbst gar nicht wohin mit mir und hatte das starke Bedürfnis aufgefangen zu werden. Da die Ärzte nunmal die kompetentesten Ansprechpartner sein sollten/sind wollte ich wahrscheinlich, dass die den Job übernehmen und war natürlich enttäuscht, dass sie das nicht taten.
Heute würde ich fast sagen, dass man das zum großen Teil nur selbst kann.
Morgen soll mit der Sozialarbeiterin der Klinik über eine Anschlussheilbehandlung beraten werden. Habt ihr damit auch schon Erfahrungen gemacht? (aus dem Thread dafür werde ich nicht wirklich schlau, da es dort hauptsächlich um die Bewertung der einzelnen Kliniken geht und wer wann wo sein wird) Mich würde interessieren, ob Euch der Aufenthalt inhaltlich, physisch und psychisch etwas gebracht hat.
LG Hirtin
Hallo zusammen!
Habe derzeit wieder ein problem, und zwar habe ich seit mehr als 2 monaten einen schwarzen Fleck unter dem großem Zehennagel am linken fuß. :eek:
(Ich hab mich weder gestoßen noch sonst was)
Ich weiß das Ihr jetzt sagt, "geh zum doc", da war ich schon.
Er sagte aber nur es gibt 2 möglichkeiten: 1. Betäuben und ziehen um es einzuschicken und 2. zum Hautarzt. Hatte mich für des letztere entschieden.
War dann auch kurz beim Hautarzt aber alle hier haben frühsten erst ab Oktober vllt. wieder nen Termin.
Kann man auch woanders hin gehen?
Ich glaub hätte ich es mit dem entfernen sofort gemacht, könnte ich jetzt nicht hier schreiben, sondern wäre im KH wegen Kreislaufzusammenbruch, dank auch der Hitzewallungen.
zu meiner Vorgeschichte:
Ich habe seit ich 20 bin Krebs, Eierstockkrebs (ca. 10 OP´s) und vor 2 jahren eine total Op wegen Gebärmutterhalskrebs. Leider alles Bösartig :weinen:
Also gut 16 Jahre alles zusammen.
Klar ist da die Angst groß das der ganze schei* wieder von vorne los geht.
Vllt. kennt sich ja hier jemand damit ein wenig aus, ob sich die erkrankung vom Unterleib in die füße verlagern kann?!:confused:
Hallo Jasman1,
hast Du eine Uniklinik in der Nähe ? Hat die eine dermatologische Ambulanz ? Dann könnte es sein, dass Du dort relativ rasch untersucht wirst.
Bei uns in Berlin kannst Du z.B. ohne Termin, aber mit Überweisungsschein, hingehen, und hast dann allerdings evtl. ein paar Stunden Wartezeit.
Gruß,
Michael
Ratsuchende25
01.08.2013, 01:54
Hallo liebe Community,
Auch ich (25 J.) habe die Diagnose malignes Melanom bekommen. Allerdings bin ich etwas verunsichert, weil ich überall von einer Anderen Vorgehensweise lese, als sie meine Ärztin anwendet....ich habe nur dem Befund "beginnender Schwarzer Hautkrebs" bekommen und die Aussage dass die Klinik die den Befund erstellt hat, schreibt dass davon auszugehen sei, dass alles entfernt wurde. Kein nachschneiden o.ä. Nötig. Ist das normal so? Auch weitere Untersuchungen wurden nicht angeordnet, nur der Ganzkörpercheck und danach ggf entfernen weiterer verdächtiger Muttemale.
Mag Vllt mal jemand seine Meinung dazu abgeben? Bin momentan so ratlos und fühle mich von der Ärztin etwas im Stich gelassen, da dass Gespräch ca. 3 Minuten dauerte und ich danach eigentlich mehr Fragen habe, als davor....
Liebe Grüsse
Hallo Ratsuchende,
klingt nach CIS - Carcinoma in situ, d.h. das ganze ist erst im Entstehen.
In diesem Fall sind tatsächlich keine weiteren Untersuchungen oder Behandlungen vorgesehen.
Ich denke, das entnommene Gewebe wurde histologisch untersucht, vermutlich in einem Pathologischne Institut. Von dort muss es einen Untersuchungsbericht geben. Den hat Dein Arzt oder die operierende Klinik, und den solltest Du Dir geben lassen, da steht alles dann genau drauf.
Aber ich denke, Du solltest Dich weiter nicht verrückt machen, freu Dich lieber, daß Du rechtzeitig zum Arzt gegangen bist.
Gruß,
Michael
Ratsuchende25
01.08.2013, 11:18
Hallo Micha,
Vielen Dank für deine mutmachende Antwort. Ich neige dazu, mich verrückt zu machen. Den Bericht werde ich mir geben lassen, dann habe ich alles schwarz auf weiß.
Könntest du, oder andere Erfahrene, mir Vllt eine Creme o.ä. empfehlen, die man nach dem Fäden ziehen auf die Wunden auftragen kann um die späteren Narben möglichst unauffällig zu halten?
Mir werden vermutlich auch Muttermale im Gesicht entfernt und da möchte ich die Narben natürlich so klein wie möglich halten....LG:winke:
Nina_MM2013
01.09.2013, 11:19
Hallo!
Mein Name ist Nina, ich bin 33 Jahre alt und habe Ostern dieses Jahres ein MM diagnostiziert bekommen.
Bei einer normalen Hautkrebskotrolle beim Hautarzt wurde ein Muttermal ausgemacht, was deutlich auffällig war. Ich habe zuvor schon einige Muttermale vor Jahren entfernt bekommen, aber immer "zur Vorsicht" und beim Hautarzt selber. Dieses Mal wurde ich ins Uniklinik geschickt.
Im Endeffekt war diese Entscheidung wohl richtig:
Diagnose: Superfiziell spreitendes malignes Melanom
pT1a cN0 cM0 - Stadium IA
Ich hatte Glück, dass ich nur eine Tiefe von 0,4mm hatte und nichts gestreut hat.
Meine Hautärztin hatte weitere drei Muttermale angegeben, die vomTumorzentrum kontrolliert werden sollten... Diese wurden als unauffällig von denen eingestuft...
Nun hatte ich meine erste drei - Monats - Kontrolle und eines dieser Muttermale hat sich weiter verändert. Meine Hautärztin war ganz entsetzt, dass das Tumorzentrum diese Muttermale nicht entfernt hat.
Nun hatte ich Freitag den Termin bei der Hautärztin um vier Male entfernen zu lassen - sie hat dann Freitag sechs entfernt...
Ist es denn "normal" das Muttermale sich so schnell verändern??
Nun heißt es wieder eine Woche warten bis ich mehr weiß....
Ich bin der Hautärztin sehr dankbar, dass sie so schnell reagiert hat, verstehe aber das Tumorzentrum nicht so recht... Ist es nicht sinnvoll möglichst schnell alle auffälligen Male zu entfernen??
Seit Ostern lese ich hier immer wieder quer und versuche mir Wissen in Sachen Hautkrebs anzueignen um möglichst gut mit der Diagnose umzugehen.
Vielen Dank daher für eure Beiträge und Hilfe
Nina
Hallo Nina,
willkommen bei uns.
Muttermale sind wie Individualisten, genauso wie die Träger der Haut, sprich wir :). Manche Muttermale, manche Melanome sind langsam, manche schneller, manche unberechenbar, manche gleich erkennbar. Und so weiter und so weiter :D Man muss also Deine diesbezügliche Frage eher als rhetorisch betrachten. Leider.
Die Frage nach dem "warum die Klinik nicht aktiv geworden ist", nun, hier wäre die Klinik der richtige Ansprechpartner des wieso, weshalb, warum. Wir könnten jetzt mutmassen, was aber niemanden etwas bringt und auch müßig ist. Warte das Ergebnis ab, lass Deine Hautärztin mit im Boot und stelle Deine Fragen mit dem Befund in der Hand dem Klinikarzt. Dann wirst Du hoffentlich Bescheid wissen und eine Entscheidung für die Zukunft, was das weitere Prozedere der Vorsorge angelangt, treffen können.
Nina_MM2013
02.09.2013, 12:47
Hallo JF,
danke für deine Antwort. Ich werde jetzt auch die Ergebnisse abwarten und vielleicht muss ich dann eh noch einmal ins Uni Klinikum - dann werde ich mal nachhaken.. Aber erst einmal hoffe ich, dass alles ok ist.
Einen guten Start in die neue Woche!
Nina
gartenfee1404
02.09.2013, 12:57
Hallo zusammen
meine ausführliche Mail mit allem hat nicht geklappt
jetzt nur Stichworte
BC Stadium III inoperabel
Therapie 33 Bestrahlungen auf Tumor, 12 Chemo Abschluss Januar 2013
neu: Juni 3 Hirnmetastasen 10 Bestrahlungen
nicht geholfen Sie wachsen weiter Totalzusammenbruch von Mama
Jetzt Thorax Drainage , Leber und Nieren metastase hochdosiertes Cortison
Ärzte werden Sie austherapieren
Was kann ich noch tun????
Hat jemand eine Idee,,,allgemein Zusatnd nicht gut seit 3 Wochen im Bett Blut Antibiotika, Transfusion......
Gibt es doch noch Etwas in der Medizin was wir probieren könnten????
Eine verzweifelte Tochter + Papa
P.S. Ich hoffe ich habe das jetzt richtig gemacht(neues Mitglied)....mir drängt die Zeit will in die Klinik daher hier geantwortet
Hallo Gartenfee1404,
wie wahrscheinlich viele der Leser Deines Posting aufgefallen ist, hast Du Dich in Deiner Eile im Forenteil vertan. Wobei Du ja - bis auf den letzten Satz - das identische Posting auch beim Lungenkrebs (Nachtrag: nun im Angehörigenforenteil zu finden) gesetzt hast. Leider können wir hier im Hautkrebs recht wenig zum Lungenkrebs und seinen Therapien beitragen. Letztendlich wird Euch nur ein ausführliches Gespräch mit den behandelnden Ärzten, ggf. eine Zweitmeinung, weiterbringen.
Habt Ihr einen Diabetologen, Palliativmediziner, Schmerztherapeuten, Hausarzt mit im Boot? Habt Ihr im Krankenhaus die Sozialstation zwecks weiterer Vorgehensweise außerhalb der Klinik angesprochen? Lasst die Finger von den sogenannten Alternativtherapien, die eventuell auch angeboten werden, seht da sehr kritisch drauf.
Auf jeden Fall wünsche ich Euch viel Kraft und - soweit man das wünschen darf - alles Gute.
Wer hat Erfahrung mit "Pilzen" zur Immunstärkung gemacht?
Ich hatte etwas über "Kombucha" gehört und trinke nun "Kombucha" aus dem Supermarkt.
Man soll sogenannte "Heilpilze" selbst züchten können etc.
Wer hat mehr Erfahrungen darüber?
Liebe Forumsmitglieder,
Ich habe ein nichtpigmentiertes malignes Melanom mit unbekanntem Primärtumor
z.Zt. Stadium IV. Eine Metastase in der Leiste ist offen und aus 5 Stellen kommt Blut und Sekret heraus.Ich habe große Schmerzen, die mit sehr starken Schmerzmittel behandelt werden. Dadurch bin ich ständig müde und kaputt. Ich bin an der Uniklinik, Hauttumorzentrum in Essen. Nach einer Mutationsanalyse bin ich BRAF neg.
Ab 11.9. fängt endlich eine Therapie statt. Ich nehme an einer Doppelblind-Studie teil und werde entweder Dacarbacyn oder PD 1 bekommen.
Hat einer von Ihnen Erfahrung mit diesen Medikamenten.
Andreaboega
08.09.2013, 20:07
Hallo, ich bin 44 Jahre und habe nun das 5. mal eine OP wegen weißem Hautkrebs. Ich habe den Eindruck, als wäre das dem Arzt nicht klar, nur bei mir löst das Ängste aus. Auch mein Umfeld reagiert, als wäre das nichts. Vielleicht ist es ja auch so. Ist ja nur Hautkrebs. In 5 Jahren - 5 OP's macht mir Angst. Ich fühle mich alleine gelassen. Kann mich hier jemand verstehen?
doris2710
09.09.2013, 10:31
andrea, ich versteh dich sehr gut, ich habe auch oft das gefühl, weil ja der tumor winzig ist und wenn auch keine metastasen wo sind und man keine chemo braucht, ist es ja nicht krebs...und nicht so schlimm....klar, mit chemo ist es noch schlimmer, keine frage, aber auch ich habe die erfahrung gemacht, dass das thema melanom "runtergspielt" wird......
ich hoffe, du findest hier im forum guten austausch!
Hallo!
Ich bin neu hier. Ich bin 34 Jahre alt und hatte vor 4 Wochen die Diagnose eines SSM, 099mm, Clark Level III, Mitoseanzahl < 1/qmm, pT1a.
Letzte Woche wurde der Nachschnitt gemacht und 2 Lymphknoten (Sentinel) entnommen. Jetzt warte ich auf das Staging.
Heute habe ich die Ergebnisse des Bluttests bekommen und der S100 Marker war unauffällig.
Trotzdem habe ich gerade große Panik, dass die Lymphknoten befallen sind. Ich habe üerhaupt keine Lust nochmal ins Krankenhaus zu gehen. Das war letzte Woche schon die Hölle für mich. Wenn die OP jetzt noch größer wird und ich noch länger im Krankenhaus bleiben muss, breche ich zusammen.
Dazu kommt, dass sich ja dann auch meine Prognose verschlechtert. Ich weiß echt nicht, wie ich langfristig mit diesem dumpfen Gefühl, dass es noch schlimmer kommen kann, umgehen soll. Ständig spukt der Gedanke in meinem Kopf, dass ich meine Kinder nicht mehr beim Aufwachsen begleiten kann.
Mein Umfeld kann leider auch nicht so gut mit der Krankheit umgehen. Viele betrachten mich schon wie eine Totgeweihte. Vor allem meine Eltern schaffen es nicht, mich einfach in Ruhe zu lassen. Irgendwie kann ich das ja verstehen, aber für mich ist das gerade ein immenser Kraftaufwand, optimitisch und stark zu bleiben. Da kann ich nicht auch noch die Sorgen anderer tragen.
Vielleicht könnt ihr mir ja mal Mut machen. So langsam schaffe ich es nämlich nicht mehr, daran zu glauben, dass alles gut ausgehen wird.
Gruß,
Kundera
Karasa83
11.09.2013, 05:24
Hallo kundera,
Ich bin 29 Jahre alt und bekam letzten Oktober die Diagnose ssm 0,8 mm cl III, als ich gerade mit meiner zweiten Tochter schwanger war. Ich kann deine Situation sehr gut nachvollziehen. Ich hatte mir nach der ss den Wächter entfernen lassen, einfach um weniger Todesangst zu haben, da es ja nur ein prognostischer Parameter ist, wenn er befallen ist. Also die wollten mich auch drei Tage im kh behalten deswegen. Das ging gar nicht! Dort ging es mir psychisch das erste mal richtig richtig schlecht! Ich habe mich am Tag nach der OP selbst entlassen- gleich am nächsten Vormittag! Also wenn die lymphknoten nicht zu tief liegen und ohne Drainage operiert werden kann, dann geht das! Das braucht keine drei Tage stationären ufenthalt. Erkundige dich am besten auch, ob sie die Einspritzung des Kontrastmittels ( einen Tag vor der op) nicht ambulant machen können, denn das dauert nur ne halbe Stunde, unnötig da den ganzen Tag im kh abzugammeln. Ich drück dir ganz fest die Daumen, dass die lymphknoten sauber sind. Ich bin jetzt etwas beruhigter und Schau erst mal optimistischer in die Zukunft, obgleich die neue Narbe in der Leiste nicht doll ist und noch ziemlich geschwollen rundherum. Glg karin
Karasa83
11.09.2013, 08:34
Sorry kundera,
Ich hatte nicht richtig gelesen. Bei dir wurden die Wächter ja bereits entfernt. Ich hoffe, dass keine weitere op kommt. Die Chancen stehen gut!
Vielen Dank für die Aufmunterung.
Die Sintigraphie wurde einen Tag davor schon gemacht und ich konnte danach auch nach Hause gehen. Leider war in der Nuklearmedizinpraxis eine nicht so firme Arzthelferin. Die sagte mir vor der Untersuchung, dass der Marker nur die Tumorzellen markieren kann. Als ich dann unter dem Aufnahmegerät lag und 4 Punkte aufleuchteten, bin ich fast zusammen gebrochen. Der Chirurg hat mich dann aufgeklärt und gesagt, dass da bei jedem Menschen was aufleuchtet, weil ja nur Lymphgewebe markiert wird.
In der Stunde bin ich um Jahre gealtert.
Schlussendlich wurden mir zwei Lymphknoten entfernt, diese waren auch noch geschwollen. Jetzt geht das Kopfkino natürlich weiter.
Ich will endlich das Ergebnis haben und wissen, wie es weiter geht.
Hat jemand von euch eigentlich auch Erfahrungen mit psychologischer Betreuung gemacht? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich nicht mehr lange allein damit klar komme.
Gruß,
Kundera
Hallo,
Mir wurde vor kurzem ein melanom in situ entfernt. Ich bin 30 und habe zwei Kinder mit 3 Jahren und 5 Monaten. Natürlich hat sich seit dem melanom in situ einiges für mich geändert, da ich doch immer wieder darüber nachdenke, vor allem da ich zahlreiche Muttermale habe, allerdings erst seit ca 4 Jahren. Nun zu meiner frage. Einem bekannten dem ich davon erzählt habe, hat zu mir gesagt, ob mir schon klar ist,dass ich früher oder später ein melanom bekommen werde, auch wenn ich jetzt alle 3monate zur Kontrolle mit Foto gehe, und Hautkrebs auch nicht heilbar ist. Das ich ein erhöhtes Risiko habe ist mir klar, aber ist es wirklich so, dass alle mit einem melanom in situ irgendwann ein melanom bekommen? Gibt es irgendwelche Erfahrungsberichte wo es nicht so war bzw ist.
Liebe Grüße aus Tirol
E.
Hallo liebes Forum
hab gerade eine Ablatio meiner Brust gehabt nach einem karzinom und gestern den ersten Arbeitstag.
Da ist mir aufgefallen, dass ich rund um ein vor zwei Jahren gescreentes Muttermal ein brauner Fleck gebildet hat, der aussieht wie eine blauer Fleck....
Der Arzt meinte gestern, er hätte sowas noch nie gesehen.... und ich soll in zwei Wochen wieder kommen. Heute hat sich in der Farbe nichts verändert...
:mad:
Nun meine Frage: kennt sowas jemand im Zusammenhang mit Hautkrebs?? Das Muttermal ist innen schwarz gesprengselt.... Hab dazu gefunden: lentigo-mailgna-melanom.
schlechte prognose. selten.
jetzt wieder zeit mit ungewissheit
danke
sonne
Esther1970
09.10.2013, 06:05
Hallo sonne47:winke:
So dumm das warten auch ist, ( kennen wir alle hier)
aber nur der histologe kann sagen was mit deinem Fleck los ist.
Wir hier sind alle betroffene und haben die ein oder andere Therapie hinter uns.
Darüber konnte man dann evt schon eher was dazu sagen.
Es muss von fachleuten abgeklärt werden!
Ich wunsche dir das es sich als falscher Alarm raus stell!:winke:
birgit52
09.10.2013, 19:38
Hallo, liebe Mitbetroffene,
da bin ich mal wieder...... Hatte gestern mein erstes Ganzkörper-CT nach der Erstdiagnose. (April 2013,MM, 1,8mm,Mikrometastase in 1 Wächterl.)
Die ganze Angst ist wieder da! Morgen ist Besprechung beim Onkologen, der die Nachsorge übernommen hat.
Wie kommt ihr bloß alle klar mit diesen andauernden Untersuchungen mit neuem Hoffen und Bangen? Gewöhne ich mich da jemals dran??
Ich habe jedenfalls richtige Angst vor dem , was ich morgen womöglich gesagt bekommen werde.Ihr seid da schon geübter,brauche euch wohl nichts erzählen.
Ich grüße euch alle
Birgit
e-tirol hatte leider keine antwort auf ihre frage bekommen....auch mich wuerde eine antwort auf ihre/seine frage sehr interessieren...da sie mich auch betrifft und ich gerne wissen wuerde, was auf mich zukommt...
es geht halt schneller 'hier' eine qualifizierte antwort zu bekommen, wo so viele menschen sich austauschen....
danke im voraus !!!
Nastja13
10.10.2013, 05:33
Hallo Birgit,
es ist ein ständiges auf und ab, ich kann natürlich nur von mir sprechen.
Aber irgendwie lernt man damit zu leben. Man kann ja eh nichts machen. Es kommt das, was kommen muss, unser Leben ist ein Minenfeld und Gott hat Zünder. Ich z.B. arbeite viel, das ist meine Art Therapie, da bekomm ich weniger dumme Gedanken, hab einfach keine Zeit dazu. Aber die Angst, glaube ich, wird nie ganz verschwinden. Mein Glauben gibt mir noch Kraft, ich hab mein Leben in Gotteshand gelegt, soll er damit machen, was er will...
Ich wünsche dir nur gute Ergebnisse!
Hallo E-tirol,
zunächst einmal zu Deinem aktuellen Befund: ein Melanom in situ ist sicher erstmal beunruhigend, aber rein statistisch ist Deine Progrnose super.
Es ist sicher auch eine Frage der Zeit, in der Du Dich mit dem Thema auseinander setzen wirst, um dann langsam zur Ruhe zu kommen.
Für die weiteren Pigmentmale (Naevi) hast, gibt es nur die Möglichkeit, einen guten Hautarzt zu finden, zu dem Du Vertrauen hast und der Dich über viele Jahre behandeln kann. Am besten einer, der auch gleich operiert, dauert ja nur ein Viertelstündchen, so ein Ding zu entfernen.
So ein Naevus wird ja erstmal zum dysplastischen Neavus, dann zum Melanom in situ usw. Das dauert meist mehr als ein paar Monate, eher ein paar Jahre.
Mit Fotos läßt sehr gut die Veränderungen erkennen, ein Mal, welches sich über Jahre nicht verändert, kann man weiter beobachten. Deshalb finde ich es wichtig, dass immer derselbe Arzt kontinuierlich die Dinger beobachtet. Und wenn ein anderer auch mal draufschaut und bestätigt, daß alles in Ordnung ist, dann ist wohl auch wirklich so.
Gruß,
Michael
Jürgen1969
10.10.2013, 08:33
Hallo E-Tirol,
bei einem Melanom in Situ ist es so dass die Baslamembran( zwischen der Epidermin und der Dermis) noch nicht durchbrochen ist. Es war also in der oberen Hautschicht. Das Risiko liegt, lt. Statistiken bei nachzu 0 %, da es nur in der oberen Hautschicht war.
Dein Bekannter scheint sich nicht so gut auszukennen, sonst hätte er es so nicht gesagt. Mit dem operartiven Entfernen des MM in situ ist es somit getan, die Nachsorge müsste ich jetzt nachlesen in den Leitlinien, diese sind auch hier im Forum drin. Aber sprich mit Deinem Arzt wenn Du Dir unsicher bist, er kann sicher Dir die Fragen beantworten.
Und ob Du irgendwann mal woanders ein MM bekommst, dass kann niemand beantworten, keiner kann ja in die Zukunft schauen.
Viele Grüße Jürgen
Jürgen1969
10.10.2013, 10:28
Hallo Micha,
ein Teil von Deinen Festtellungen können wir so nicht stehen lassen. Wenn man das liest muss man ja denken dass aus jedem Lebefleck etwas bösartiges wird, sich zum MM in situ entwickelt und dann weiter.....
Das stimmt ja so nicht.
Klar aus so einem Nävus kann das entstehen, wie lange das aber dauert, ist total unterschiedlich aber von Jahren zu sprechen?? Meins ging recht flott und das bis 3,8 mm tief.
Es gibt viele Lebeflecke die sich verändern über den Lauf der Zeit aber immer gutartig bleiben. Wärs anders hätte ich sicher über 100 MM in Situ!!!!!!
Man geht sogar davon aus dass die meisten Melanome de novo entstehen, also auf normaler Haut und nicht durch das voherige Vorhandensein eines Nävus.
Aber dafür haben wir ja Ärzte die das genau sehen wie und wann sich ein Nävus verändert und in welche Richtung dieser geht.
Grüße
Jürgen
Hallo Jürgen,
Du hast recht, dass sich ein Naevi nicht unbedingt verändern muß.
Das Nachsorgeinterval beim in situ hatte ich nicht gefunden, gibt es da eine Nachsorge ?
Beim Ia werden immerhin 6 Monate empfohlen, d.h. man geht davon aus, daß Veränderungen längerfristig als dieser Zeitraum erfolgen.
Wenn im Einzelfall raschere Veränderungen bemerkbar werden, dann muß der Arzt in seinem Ermessen öfter untersuchen.
Mein Eindruck ist, daß die aktuellen Richtlinien weniger Diagnostik in der Nachsorge empfehlen als in den voerherigen Versionen, unter anderem auch, weil der Nutzen nicht gegeben ist.
Gruß,
Michael
Jürgen1969
10.10.2013, 12:38
Hallo Micha,
mir ist auch kein Nachsorgeschema beim MM in Situ bekannt, denke dass dies die Ärzte indivduell entscheiden.
Was die neuen Leitlinine betrifft, hier ist die Diagnostik weniger geworden. Ich würde aus einingem rausfallen, aber meine Hautärztin hat hier entschieden, dass wir es weitermachen. Solange die Kasse hier nicht blockt, liegt es ja im Ermessen des Arztes was er macht bzw. verschreibt wie Lunge Röntgen oder Abdomensono.
Viele Grüße
Jürgen
Hallo,
Vielen dank für eure Antworten. Ich war gestern bei einer Hautärztin, normalerweise wird bei einem melanom in situ eine Kontrolle alle 6monate empfohlen und das für die nächsten zwei Jahre. Meine Hautärztin hat mir aber empfohlen drei bis vier mal im Jahr, da mein Risiko ein melanom zu bekommen um 20% erhöht ist.
Lg
V-Stromer
17.10.2013, 12:22
Hallo liebe Forumsmitglieder,
mein Name ist Michael und ich bin neu hier, deswegen schreibe ich auch hier.
Ich habe folgendes Problem:
Meinem Vater wurde im Juni die rechte Leberhälfte entfernt. Grund waren zwei Darmkrebsmetastasen.
Nun steht im histologischen Befund, dass eine der Metastasen randbildend war. Was bedeutet dieses randbildend? Welche Folgen kann dies haben? erfordert eine solche Randbildung eine nochmalige Chemotherapie?
Leider kann ich im Netz dazu nichts finden, aber vielleicht weiß von euch jemand was.
Vielen Dank
Grüße Michael
Hall V-Stromer,
Willkommen bei uns. Leider hast Du Deine Anfrage bei uns Hautkrebslern gestellt. Deine Anlaufstelle ist der Forenteil Darmkrebs. Dort gibt es einen Thread "Darmkrebs und LEBERmetastasen", der auch als wichtig gepinnt ist.
http://www.krebs-kompass.de/showthread.php?t=32403
Die User werden Dir da besser Antwort geben können.
Nach meinen Dafürhalten ist die eine Metastase nicht mit gesundem Abstand entfernt. Ob eventuell ein Nachschneiden oder eine Chemotherapie sinnvoller ist, müsstest Du im Gespräch mit den Chirurgen und den behandelnden Ärzten klären.
Euch alles Gute.
V-Stromer
17.10.2013, 14:20
Vielen Dank für die Info. werde Deinen Rat gerne befolgen.
Hevaloop
22.10.2013, 23:54
Liebe alle,
ich möchte hier niemandem auf die Nerven gehen und ich weiß, dass meine Fragen, Ängste, Sorgen, Befürchtungen hier schon hundertfach geposted wurden; aber dennoch habe ich momentan irgendwie das Bedürfnis, mich mitzuteilen.
Seite gestern mache ich mich ein wenig verrückt. Keine Ahnung, woher der Wandel von der Egal-Laune zur depressiven Panik kam, aber es ist nun leider da. Und anstregend. Und bisher noch so ungewiss. Was die Angst ja leider weiter bestärkt.
Ich habe mir hier in den letzten Tagen viel durchgelesen und bin beeindruckt, von der herzlichen Art und Weise wie auf Beiträge eingegangen wird und wie sich untereinander mit den jeweils anderen beschäftigt wird. Dafür möchte ich erst einmal allen fleißigen Schreibern hier danken. Es ist bewundernswert, diese Kraft, Energie und Zeit aufzubringen, sich die Beiträge durchzulesen, zu antworten und somit einen Ort zu schaffen, an dem ein guter Informationsaustausch stattfinden kann und an dem man sich selbst als Außenstehender gut aufgehoben fühlt.
So, nun möchte ich mein "Problem" schildern: Vor etwa 1,5 Jahren war ich beim Hautarzt, da sich neben meinem Bauchnabel ein neuer, ziemlich dunkler Leberfleck gebildet hatte. Die Hautärztin sah es sich an und meinte, dass man es mal weg machen könne. Es wirkte aber nicht gerade sonderliche eilig oder notwendig, sodass ich mich erstmal nicht weiter darum gekümmert habe. So verging dann fast ein Jahr und ich wollte nun endlich einen Termin zum Entfernen machen. Mittlerweile hatte die Ärztin ihre Praxis geschlossen und ich musste mir eine neue suchen. Dort wartete ich dann einige Monate auf einen Termin und die dort behandelnde Ärztin meinte ebenfalls, dass ich das Muttermal entfernen lassen sollte. Sie gab mir eine Überweisung in die Chirurgie mit und meinte, dass es sich um einen aktiven dysplastischen Nävi handele. Ich googelte dies natürlich, nachdem ich Zuhause war, und dachte, dass das ja dann gerade nochmal gut gegangen war, obwohl ich mir da schon eingestehen musste, dass ich etwas fahrlässig gehandelt hatte, weil ich so lange gewartet hatte. Ich beschäftigte mich aber nun nicht weiter damit.
Letzten Donnerstag wurde der Leberfleck nun entfernt. Ich hatte mich vorher nicht im Internet oder sonstwo darüber informiert und wusste dementsprechend nicht, wie tief und wie viel bei so einer OP herausgeschnitten wird. Der Chirurg zeigte mir das herausgeschnittene Hautstück. So im Nachhinein würde ich sagen, dass es etwa 2-2,5 cm lang war und man deutlich die braunen Flecken in dem Strang erkennen konnte (vielleicht in einer Tiefe von so 1-1,5 cm). Ich ging dann nun fröhlich meines Weges und wollte gestern eigentlich nur im Internet nachsehen, wie lange es etwa dauert, bis es vollständig verheilt ist und wie lange man auf den histologischen Befund warten muss, als ich auf Seiten und Foren stieß, in denen immer über die Eindringtiefe des Muttermals die Rede war. Ich versuchte, etwas darüber zu erfahren und auch herauszubekommen, wie es "normales" Muttermal aussieht.
NAja, lange Rede kurzer Sinn. Ich habe aufgrund der "Eindringtiefe" und dieses großen braunen Flecks in dem herausgeschnittenen Stück nun doch ein wenig Panik, dass ich zu lange gewartet habe bzw. dass mein Hautarzt Unrecht hatte, dass es ein dysplastischer Nävus ist. Wenn es wirklich ein malignes Melanom wäre, was schon so tief eingedrungen ist.... ich weiß ja nicht. Ich bin momentan einfach mega unsicher und ich weiß auch, dass ich gerade nichts anderes machen kann, als einfach abzuwarten. Aber die Zeit vergeht so langsam und die (negativen) Gedanken kommen immer so aus dem Nichts...
Gut, sorry, dass ich hier so viel rumquatsche. Wirklich. Ich wünsche erstmal allen eine gute Nacht!
doris2710
23.10.2013, 09:04
liebe/r hevaloop,
willkommen hier, wie du leider selbst schreibt, bleibt dir leider nichts anderes zu übrig, als auf den befund zu warten.
nachdem beide hautärzte die gleiche diagnose gestellt haben, wäre ich jetzt mal sehr zuverlässig, denn es wäre doch ein großer zufall, wenn sich gleich beide irren würden....
und herausgeschnipselt wird generell viel und großflächig, ich selbst sehe mittlerweile auch wie ein fleckerlteppig...und bei der nachsorge wurden "nur" muttermale rausgeschnitten.
drück dir die daumen, das alles passt. berichte uns bitte!
Hevaloop
23.10.2013, 10:37
Hi Doris,
danke für deine schnelle Anwort.
(Liebe hevaloop passt schon ;))
Halte es auch für unwahrscheinlich, aber man macht sich ja leider so seine Gedanken.
Ich werde mich sicherlich wieder melden, sobald ich genaueres weiß.
Danke.
Hallo zusammen,
heute bekam ich die Diagnose: In situ-Melanom auf dem Boden eines dysplastischen Naevus, in toto excidiert (rechte untere Extremität) Clark-Level I, PT1a. R0. :eek::eek:
Ich bin nun ziemlich durch den Wind und habe schon einiges im Internet recherchiert. Was mich etwas stutzig macht ist die Kombination von Melanom in situ mit pT1a. Ist pT1a nicht bereits Clark-Level 2???
Kann mir jemand weiterhelfen?
Liebe Grüße von einer neuen Melanom-Betroffenen:winke:
Hevaloop
29.10.2013, 10:59
Liebe MR2013,
ich antworte dir hier nun einfach mal, weil dies in den letzten Tagen niemand anderes getan hat. Ich habe an sich auch keine Ahnung von der Thematik, aber so wie es sich bei dir anhört, solltest du dir erstmal keinen unnötigen Stress machen. (ja, leichter gesagt als getan...ich weiß)
Sobald man beginnt, im Internet zu recherchieren und noch keine fundierten Kenntnisse hat, greift das Wissen schnell dazu über, dass man Dinge falsch versteht oder sich in Themen festliest, die alles schlimmer machen, als es vielleicht ist.
Eine Melanom-Diagnose ist mit Sicherheit nicht etwas, was man gerne hört, aber ein in-situ-Melanom ist doch schon mal etwas "gutes". (falsches Wort, aber ein besseres fällt mir an dieser Stelle leider nicht ein)
Zu den von dir gefragten Clark-Leveln kann ich leider auch nichts weiteres sagen. Hoffe, es meldet sich noch jemand anders, um dir behilflich zu sein.
Andernfalls lässt sich dein Arzt bestimmt auch zu einer Anwort hinreißen. ;)
Alles Gute!
doris2710
29.10.2013, 12:42
MR 2013,
heavaloop hat es genau richtig geschrieben, googeln ist nicht immer gut.
mir hat meine hautärztin nach der diagnose auch innigst gebeten, nicht zu googeln und das habe ich auch getan und mir ist es eigentlich sehr gut gegangen.
erst als ich dann im internet recherchierte und ich wusste, was alles noch nachkommen kann, habe ich öfters die krise.
insitu ist sicher nicht ideal, besser wäre kein melanom, aber in situ ist insofern, weil so mit hattest du glück im unglück!
Babs, Hevaloop und Doris2710,
vielen Dank für Eure Rückmeldung.
Ich habe mit meinem Arzt gesprochen über die etwas unklare Diagnose (in situ und trotzdem pt1a). Er hat versucht den Histologen zu erreichen, was leider nicht geklappt hat. Der Kollege des Histologen hat sich meinen Befund nochmal angeschaut. Aber die Zweifel konnten wohl nicht ausgeräumt werden. Beide Ärzte vermuten nun, dass der Tumor wohl nicht eindeutig histologisch abgegrenzt werden konnte. Ich hatte nun gestern den Nachschnitt (viel größer als es bei einem in situ üblich wäre). Meine Angst bleibt bis zum endgültigen Befund bestehen.
Über Eure Rückmeldung habe ich mich sehr gefreut und fühlte mich nicht mehr ganz so alleine gelassen mit diesem Melanom-Befund. Danke dafür.
Ich melde mich wieder, wenn ich die weiteren Befunde habe.
Liebe Grüße
MR2013:winke:
Hevaloop
31.10.2013, 11:34
Hey MR2013,
die Angst kann einem in solchem Fall ja leider niemand nehmen. Es ist auch wirklich anstrengend, ich kann es nachvollziehen. Ich warte nun bereits auf den Tag genau zwei Wochen auf den Befund, habe gerade beim Arzt angerufen und dort liegt scheinbar immer noch nichts vor. Werde morgen nochmal persönlich dort vorbeischauen. Habe hier aber auch schon oft gelesen, dass die Warterei fast das Schlimmste ist und es auch keine konkreten Zeiten und Zeitspannen gibt, an denen man sich orientieren kann. Bei einigen dauert es von der OP bis zur Diagnose eine Woche, bei anderen drei oder sogar noch länger.
Ich hoffe einfach, dass bei dir mit dem Nachschnitt nun alles gut wird, die Narbe gut verheilt, du dir nicht allzu große Sorgen machst und der endgültige Befund nicht allzu lange auf sich warten lässt. ;)
Beste Grüße, hevaloop
birgit52
31.10.2013, 15:04
Hallo MR 2013,
ich lese so ein bisschen mit und erinnere mich an die Zeit vor einem halben Jahr, als ich auf den Befund gewartet habe. Es war schrecklich! Insofern verstehe ich dich sehr gut! Mein Befund ist nicht so "gut" wie der deine, (MM, 1,8mm,CLIV,1 Mikrometastase). Was ich dir sagen kann: Es geht vorbei! Das Leben normalisiert sich wieder.Mir geht's wieder gut, bisher waren alle weiteren Befunde sehr gut (Ganzkörper-CT, Hautcheck, Tumormarker, Lymphsono). Was die Zukunft bringen wird weiß kein Mensch mit oder ohne Melanom-Diagnose.
Ich lebe mehr im Heute, als ich das früher getan habe, mache mir weniger Sorgen um andere Dinge, dafür mehr um die Gesundheit. Aber du wirst sehen, sobald du den Befund hast und die Warterei ein Ende hat wirst du dich wieder entspannen. Ich habe vor einem halben Jahr gedacht, die Erde würde stillstehen, war völlig neben mir vor lauter Angst. Und nun geht's mir wieder gut-" mit "der Diagnose! Ich würde natürlich gerne die Gewissheit haben, dass ich niemals ein Rezidiv bekomme. Die kann mir keiner geben, so, wie auch kein anderer Mensch dieser Welt die Gewissheit haben kann, dass er ewig gesund bleibt.
Ich jedenfalls drücke dir fest die Daumen und wünsche dir baldige Entwarnung, dass du wieder durchatmen kannst!!
Und allen anderen Betroffenen, die das mitlesen, wünsche ich ebenso alles Gute !!
Grüße
Birgit
Hallo zusammen,
nachdem ich schon seit einem halben Jahr stiller Leser bei euch im Forum war (und es mir auch sehr geholfen hat einen ersten Überblick über die Thematik zu erhalten - dafür herzlichen Dank an alle!) habe ich das Bedürfnis mich nun zu Wort zu melden da ich mittlerweile auch etwas verwirrt bin was die Nachsorge betrifft.
Meine Diagnose vom 25.02.13 bei meinem Hautarzt (da ich familiär bedingt sehr viele Muttermale habe und eher dem hellen Hauttyp zuzuordnen bin gehe ich schon viele Jahre einmal jährlich zum Screening):
Superfiziell spreitendes Melanom Clark III Breslow 0,45 mm rechter Oberschenkel, Nachschnitt (im Gesunden) mit 1 cm Sicherheitsabstand. Weitere Befunde liegen mir nicht vor (auch keine Histologie).
Mein Hautarzt hat mit mir vierteljährliche Nachsorge vereinbart, ansonsten keine weiteren Untersuchunen. Da ich mich bei ihm jedoch nicht mehr gut aufgehoben fühlte (Fakt ist, dass das Melanom auch schon beim Screening vor einem Jahr so aussah und hätte ich dieses Jahr nicht nochmals darauf hingewiesen, dass es mich stört da es wirklich nicht schön aussah würde ich heute noch damit rumlaufen...) und im Internet dann widersprüchliche Angaben zum Staging gelesen habe, habe ich einen Termin in der Universitätshautklinik Tübingen vereinbart. Dort war ich dann im Juni und es wurden noch diverse Untersuchungen (Tumormarker, Röntgen-Thorax, Bauch-Sono und Lymphknotensono) durchgeführt (ohne Befund, mündlich informiert). Zudem wollte man meinen Hautarzt anschreiben und nochmals nachbefunden (es sollten auch die Präparate angefordert werden). Ich war diese Woche nochmals bei einem Termin und der endgültige Befund der Uniklinik liegt leider immer noch nicht vor (die Nachbefundung hat noch nicht stattgefunden).
Zudem wurde mir in der Hautklinik gesagt, dass eine halbjährliche Nachsorge (also nur Hautscreening) ausreichen und keine weiteren Untersuchungen mehr erfolgen müssen (ich hatte eigentlich gedacht dass zumindest regelmäßig das Blut untersucht wird).
Nicht falsch verstehen, mir ist durchaus klar, dass ich im Moment noch "Glück gehabt" habe da mein Tumor nicht sehr dick war und ich vermutlich eine ganz gute Prognose habe aber trotzdem möchte ich wie vermutlich jeder in dieser Situation das Maximale abklären lassen. Und eine Garantie hat man letztendlich nie dass nicht doch irgendwas auf Wanderschaft gegangen ist und sich nun in meinem Körper einnistet...
Daher würde mich interessieren, welche Untersuchungen die gesetzliche Kasse denn letztendlich übernimmt oder übernehmen muss. Kennt sich damit jemand aus? Ich will nun wirklich nicht beim Arzt Terror machen aber ich würde mich besser fühlen wenn zumindest einmal im Jahr die Blutwerte kontrolliert werden.
Mein nächstes Problem ist, dass ich mir einen "neuen" Hautarzt suchen muss da ich zu meinem alten nicht mehr gehen möchte und die Nachsorge nicht in der Hautklinik stattfinden kann. Kann mir jemand (gerne auch per PN) einen guten Hautarzt im Großraum Stuttgart / Tübingen empfehlen? Wäre super, vielen Dank!
Ansonsten versuche ich wie jeder andere hier auch mit der Diagnose zu leben und mich nicht verrückt zu machen. Ich denke das gelingt mir bisher ganz gut. Das Einzige, das mich derzeit beschäftigt, ist die Familienplanung. Da ich nun in einem Alter bin, in dem das Thema akut wird (mein Freund und ich wünschen uns schon Nachwuchs) stimmt mich die Diagnose natürlich schon nachdenklich. Was wenn der Krebs erneut auftaucht oder doch irgendwas im Körper schlummert?! Dann hinterlasse ich ein kleines hilfloses Würmchen und meinen Freund, das wäre für mich das Schlimmste, schlimmer als mein eigener Tod....andererseits denke ich, dass man im Leben nie weiß was auf einen zukommt. Genauso könnte man z.b. bei einem Unfall ums Leben kommen...daher möchte ich mich von der Diagnose eigentlich nicht beeinflussen lassen was mein künftiges Leben angeht.
Es hilft mir daher sehr wenn ich hier von "Leidensgenossinnen" lese die sich nicht entmutigen lassen haben und sich trotzdem für Kinder entschieden haben. Das bestärkt mich irgendwie einfach mein Leben wie geplant weiterzuleben :)
Würde mich sehr über Reaktionen zu meinem Beitrag freuen!
Wünsche allen hier nur das Beste!!! :)
Grüße
Sugarwork
31.10.2013, 22:43
Liebe Dine,
das Kopfkino kann dir keiner nehmen. Das muss jeder mit sich selber ausmachen. Meiner Meinung nach - und so handhabe ich das auch - sollte man einfach - Diagnose hin, Diagnose her, ganz normal sein Leben weiter planen. Schließlich weiß auch ein vermeintlich Gesunder nicht, was so alles in seinem Körper schlummert und was evtl. noch alles daherkommt. Insofern hast du ja jetzt sogar einen Riesenvorteil gegenüber Gesunden, weil du ja von Kopf bis Fuß gecheckt bist ;-). Also mein Rat, lebe im hier und heute, plane deine Zukunft und mach was du willst, denn keiner weiß was morgen, übermorgen oder irgendwann passieren wird! Kopf hoch, Augen zu und durch!
doris2710
01.11.2013, 09:29
dine, so würd ich es auch sehen....
auch ein gesunder mensch weiß nicht, was in 2,3 jahren ist.
und da haben wir ja wirklich einen vorteil, wir sind in engmaschiger kontrolle und falls wirklich nochmal was auftauchen sollte, würde es man ja somit früh genug erkennen umd dagegen anzukämpfen!
birgit52
01.11.2013, 11:14
Hallo Dine,
was Doris und Sugarwork schreiben kann ich nur unterstreichen!!
Viel Glück!!
doris2710
01.11.2013, 11:55
dine, was mir ncoh einfällt ist die reihenfolge...
ich war bei der diagnose grad mit unserem 2. kind hochschwanger und bin echt froh, meine beiden kids zu haben!
du würdst ja, wenn du zerst kinder hättest und dann die die diagnose, sicherlich nie und nimmer bereuen kinder zu haben....
ich hoff, das versteht man jetzt, was ich meine...
Hevaloop
02.11.2013, 21:39
Hallo allerseits (und Willkommen an Dine82),
ich wollte mich nur nochmal kurz zu Wort melden. Mein Ergebnis ist leider immer noch nicht da. Fand diese ganze Warterei in den ersten Tagen ja nicht allzu schlimm, aber nach über zwei Wochen fängt es langsam echt an zu nerven...
Darf ich mal fragen, wie tief eure Leberflecken entfernt wurden? Ist natürlich abhängig von diversen Faktoren, aber so eine erste Standardexzision, also ohne bereits bestehende Diagnose?
Ich hoffe, dass der Befund nächste Woche endlich da ist... werde mich auf jeden Fall dann nochmal melden, wenn ich Konkretes weiß.
Euch allen erst einmal ein schönes Wochenende!
Hallo Hevaloop,
die Tiefe des herausgeschnittenen Gewebestücks hat nichts mit dem Wert für die Bestimmung der Eindringtiefe eines Tumors zu tun. Wenn der Chirurg mit Sicherheitsabstand arbeitet, um ggf. direkt den Tumor mit gesundem Abstand zu entnehmen kommt immer gleich ein "großes" Stück zusammen (und das hat er wohl bei Dir getan). Was aber nicht immer bedeutet, dass es auch bösartig sein muss. Der Arzt geht auf Nummer sicher. Gerade bei einer Lage wie dem Bauchnabel, der nunmal gerne als sensibel bezeichnet wird. Da macht ein eventuell möglicher Weise notwendiger Nachschnitt (zur Not auch bei gutartigen Tumoren) dann schon mehr Arbeit, also macht man es meist gleich. Denn eine weitere Operation ist immer mit mehr nachfolgenden Problemen behaftet. Mir hat das eine operative Eingriffsloch über dem Bauchnabel schon genug zu schaffen gemacht.
Die Wartezeit kann Dir leider keiner verkürzen. Der Histologe braucht diese Zeit. Es kann sogar sein, dass ein Zweitlabor zwecks Zweitmeinung, ein Drittlabor wegen abweichender Meinung der beiden ersten Labore hinzugezogen wird. Man ist vorsichtig, wenn man über malig oder benig entscheiden soll und muss. Aber nun abzuleiten, dass es deswegen bösartig ist, wäre falsch. Es gibt auch einige Fälle da kam es zu Entwarnungen. Deswegen auch immer wieder unser Spruch "warten ist angesagt". Leider.
Ein weiterer ist ja "lenk Dich ab mit schönen Dingen". Magst Du bestimmt nicht mehr hören, aber anders ist Dein Kopfkino nicht abzuschalten.
Also toi, toi, toi für eine baldige Benachrichtigung. Mit hoffentlich erlösendem Ergebnis :)
Hevaloop
03.11.2013, 18:04
Hey J.F.,
danke für deine ausführliche Nachricht. Hat mich sehr gefreut.
Ich werde versuchen, nun nicht in Stress zu verfallen. Es laufen ja bestimmt viele ablenkende Dinge im Fernsehen und ab morgen ist dann ja auch wieder arbeiten angesagt, da vergeht die Zeit dann meist auch etwas schneller, als wenn man das ganze Wochenende Zeit hat.
So, unbewusst warte ich dann mal weiterhin und melde mich dann sicherlich, sobald ich was weiß. Hoffentlich irgendwann im Laufe der nächsten Woche! :)
Schönen Sonntag euch allen noch!
Hevaloop
04.11.2013, 17:37
Hallo allerseits,
bei mir war glücklicherweise falscher Alarm. Sehr gut, dass alles okay ist. Die letzten Wochen waren zwar doch sehr nervenaufreibend, aber nun ist es ja glücklicherweise erst einmal vorbei. Ich danke euch allen, dass ihr mir hier geantwortet habt und meine Beiträge durchgelesen habt. Es ist wirklich sehr nett, dass ihr eure Zeit meinen banalen Fragen gewidmet habt. Wirklich herzlichen Dank! :)
Die Ursache für das ganze Hinauszögern war übrigens folgende: Eigentlich hätte das Ergebnis an meinen Hausarzt geschickt werden sollen, da auch von diesem (wegen dem neuen Quartal) die Überweisung kam. Die erste Überweisung kam allerdings von meinem Hautarzt. So, nachdem ich ja shcon einige Male mit meinem Hausarzt gesprochen hatte und dort immer noch keine Ergebnisse vorlagen, ebenso wenig wie beim Hautarzt, habe ich dann heute kurzentschlossen mal direkt im Krankenhaus bei der Chirurgie angerufen. Dort lag der histologische Befund wohl schon eine Weile vor, aber sie würden sich halt nur melden, wenn etwas Auffälliges gefunden worden wäre. Naja, diese Information sollte einem vielleicht direkt bei der OP übermittelt werden, so hätte man sich einige "aufregende" Tage doch sparen können...
Ich wünsche euch allen für die Zukunft alles Gute und möchte mich an dieser Stelle nochmal herzlich für eure Antworten bedanken.
Macht's gut!
Liebe Grüße, hevaloop :winke:
doris2710
04.11.2013, 18:06
super hevaloop!
was bedeutet falscher alarm, gar nix...also nicht mal in situ? das wär ja spitze!
Hallo Hevaloop,
gute Nachrichten, lach. Also doch wie der Hautarzt meinte "dysplastisch"?
Lass Dir auf jeden Fall - trotzdem - den histologischen Befund für Deine Akten aushändigen. Und dann freu Dich einfach :D. Wir tun es auch :)
Hevaloop
05.11.2013, 10:28
Danke Doris und J.F.
Was es genau war, kann ich jetzt gerade gar nicht sagen. Hole die Kopie des Befunds nächste Woche ab.
War am Telefon erstmal erleichtert und habe da nicht weiter nachgefragt. Die haben nur gesagt, dass alles in Ordnung wäre und man nichts Spezifisches machen müsse.
Bin jetzt erstmal megafroh und den Bericht werde ich mir auf jeden Fall nochmal aushändigen lassen. Vielleicht kann ich dann ja noch Näheres berichten.
:winke:
Hallo zusammen,
ich wollte mich nur nochmal rückmelden wegen meinem unklaren Befund (melanom in situ, was ja normalerweise mit pTis tituliert wird und nicht mit pT1a, wie es in meinem Befund stand). Der Histologe hat nach dem Nachschnitt (war Gott sei Dank ok) die erste Diagnose berichtigt und in pTis korrigiert. Ich war ziemlich erleichtert. Die nächste Bibber-Runde kommt für mich in 4 Wochen. Da bekomme ich den nächsten verdächtigen Kandidaten (Muttermal) rausgeschnippelt. Die Angst vorm (eventuell schlechtem Ergebnis) steigt so langsam wieder hoch. Aber ich versuche das auszubremsen und mich erstmal an meinem jetzigen insitu-Ergebnis zu "freuen".:rolleyes:
Ich melde mich wieder, wenn ich ein Ergebnis weiss.
Liebe Grüße an alle,
MR2013:winke:
doris2710
06.11.2013, 09:04
heavaloop, klingt ja schon mal super!
mr2013, damit musst du leider leben lernen, denn als hautkrebs-patient werden dir regelmäßig alle verdächtigen muttermale rausgeschnitten, zumindest ist es bei mir so....und seit dem melanom waren es sicher bereits 10 und bis jetzt war alles o.k...man darf nicht vergessen, es ist ja in erster linie prophylaktisch! wünsch dir alles gute!
beateb75
08.11.2013, 11:40
Hallo! Verstehe es natürlich, dass hier sehr viele neue Themen eröffnet werden aber es wäre auch einfach gut, wenn man zum Beispiel ein Stichwort eingeben könnte und dann das Thema findet, aber ich seh hier kein Feld wo ich sowas eingeben kann. Das wäre wirklich hilfreich. Kann man das nicht machen?
LG Beate
hallo beateb75,
nun, ich gehe davon aus, dass man, wenn man schon so lange hier angemeldet ist und auch eine Frage in drei threads in zwei forenteilen stellen kann, auch den button in jedem thread namens "thema durchsuchen" findet. Und auch in den in der hauptleiste mit dem namen "suchen". dort kann man dann mal locker alles suchen was es so gibt. und bekommt die beiträge angezeigt, wenn man diesen bereich statt themen angeklickt hat.
treffer gibt es auf jeden fall genug, denn der s100-wert ist und bleibt ein dauerbrenner.
so wie es auch hunderte möglichkeiten für eine erhöhung dieses sensiblen wertes gibt.
Elena333
19.11.2013, 19:02
Hallo ihr,
Mein Hausarzt hat im Juni ein Muttermal entdeckt und meinte ich solle das mal ansehen lassen.
Hatte Anfang Juli einen Termin beim Hautarzt. Alle Muttermale, ich habe sehr viele wurden angeschaut. Das eine sollte kontrolliert werden und ich sollte in drei Monaten noch einmal wiederkommen ob es sich verändert hätte. Nun war ich wieder zur Untersuchung und man hatte mir geraten es raus machen zu lassen, da es zu einem "Kandidaten" werden könnte. Es würde nicht eilen aber sollte in den nächsten Monaten passieren.
Gestern kam es nun raus. Natürlich habe ich mir sehr viele Gedanken gemacht. Habe den Arzt auch noch einmal gefragt ob es was schlimmes sein könnte. Dieser meinte ich bräuchte keine schlaflosen Nächte haben, es wäre nur gut es jetzt raus machen. Das hat mich schon ein wenig beruhigt, andererseits denke ich mir er kann sich ja auch täuschen.
Der Befund sei seine Angaben nach diesem Donnerstag oder Freitag da sein. Eher würde mich dann anrufen. Termin zum Fäden ziehen habe ich nächsten Mittwoch.
Was meint ihr, würde er mir so viel Angst nehmen und dann würde doch etwas sehr negatives rauskommen? Oder kann ich doch ein wenig beruhigt sein? Ich mach mir einfach so viele Gedanken und habe einfach Angst!
Viele Grüße Elena
doris2710
20.11.2013, 10:42
....es werden soooo viele muttermale prophylaktisch entfernt, sind wir froh, dass es diese möglichkeit gibt...
birgit59
21.11.2013, 12:42
Jetzt habe ich mich ja schon lange nicht mehr gemeldet und möchte einfach nur mal Laut geben. Letztes Jahr wurde im rechten Oberarm eine Metastase des MM entfernt (4,5 cm), kein Lymphknotenbefall o. ä., 1/4 jährliche Kontrolle (es wurde kein Primärtumor gefunden). Bis Juli 2013 alles ok, dann kam nach dem PET/CT die Diagnose, je 2 Metastasen in den Lungenflügeln links und rechts. August und September wurden die jeweils rausoperiert und die Lungenflügel abgetastet, nichts mehr da lt. Chirurgen. Gestern das Ergebnis der nächsten PET/CT, wieder erhöhter Uptake direkt am Operationsgebiet, 1,6 cm, klar abgegrenzt, und an der Thoraxwand, es könnte sich aber auch nur um Narbengewebe handeln. Nächste Woche geht der Fall ins Tumorboard, bin gespannt was raus kommt. Ich berichte weiter.
Viele Grüße an euch und bis bald
Hallo Birgit, Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass dich keine weiteren Metastasen plagen. Ich hatte bisher 4 Metastasen im Arm, die aber komplett entfernt wurden. Vor allem waren die Lymphknoten nicht befallen. Aber ich kann deine Sorgen nachempfinden und kenne die Ängste. Ich wünsche dir viel Kraft und vor allem gute Ergebnisse. LG Tina
wandersabbel
22.11.2013, 18:37
Hallo zusammen,
ich bin sehr verzweifelt aber von vorne:
Am 04.09.2013 hatte ich den Tonusmäßen Termin zum Hautscreening. In den Wochen zuvor wurden bei mir einige nicht sehr schöne Diagnosen gestellt ( zu hohe Harnsäure; Schilddrüsenunterfunktion, Senk Spreizfüße mit beginnendem Halux; beginnende Arthrose; venöse Insuffizienz beidseits....) und das obwohl ich erst 31 Jahre alt bin. Nun bin ich also zum Screening mit dem Auflichtmikroskop. Der Doc fängt an und ich war ganz positiv eingestellt. Plötzlich machte er von einem Naevi ein Foto, screente weiter und machte an einer anderen Stelle das nächste Foto. Ich fing an zu schwitzen mir wurde schlecht. Er sagte die beiden müssen auf jeden Fall raus. Ich ging zum Empfang mit zitternden Knie und bekam für den 08.11 einen Op termin. Ich fragte noch ob es ein Scherz sei. Nein sagte mir die Dame wir sind zu bis oben hin mit Terminen. Ich war völlig fertig verließ das gebäude und fing an zu weinen. Die ersten tage danach war ich immer und immer wieder von komischen Gedanken geplagt danach durfte ich wieder arbeiten und hatte Abwechslung. Freitag 08.11. OP Termin Der Arzt guckte sich die Naevi noch mal Live an. Ich habe genau zugesehen und gesehen dass sich eine Stelle ziemlich geändert hatte. Es hatte zwei farben und war sehr asymetrisch und erhaben. Der Arzt hat sich sehr nett mit mir unterhalten über die Pathologie und der Untersuchung der haut ( ich habe selber 1,5 Jahre inner Patho gearbeitet). Währendessen hatte er mir die Betäubung verpasst. Und anschließend stanzte er die MAle mit 10er Stanzen heraus, nähte und sagte in 12-14 Tagen ziehen wir die Dinger. Ich fragte wann denn das Ergebnis vorliegt er sagte beim Fäden ziehen. Ich wollte aber die Fäden vom Hausarzt gezogen bekommen was auch kein Problem war. Also rief ich nach 10 Tagen an um das Ergebnis zu erfragen. Noch nicht da. Zwei Tage später immer noch nicht. Und heute morgen rief ich an und die Arzthelferin sagte der Arzt ruft sie an er muss das Ergebnis mit Ihnen besprechen. Dann ging das Telefon, mein Herz raste er teilte mir den Befund des Pathologen mit indem stand es seien atypische sehr aktive MElanozyten in den Rändern der Reektion zu sehen. Eine Nachresektion und weitere Untersuchungen auch der LK wird dringend empfohlen. Mein Atem stockte ich sagte ja gut nichts dran zu machen dann sagen Sie mir mal einen Termin. Antwort 02.01. ich sagte dass kann ja wohl nicht wahr sein seit dem 04.09. befasse ich mich mit dem Thema und jetzt weis ich es stimmt was nicht und muss so lange auf eine Nachresktion warten. Er sagte ja wünschte mir ein schönes Weihnachtsfest und nen Guten Rutsch und legte auf. Ich mache mir echt ein Kopf und weine seit heute mittag nur noch. Ist das berechtigt? Ist eine solange Zeit bis zu Nachresktion normal? Laut Befund handelt es sich doch um eine Krebsvorstufe oder? Kann ich den Befund anfordern und einfach zu einem Chirurgen gehen? Ich kann wirklich nicht damit leben zu wissen da sind noch atypische Zellen die aktiv sind die können sich doch wieder vermehren und sich ausbreiten oder? Fragen über Fragen ich hoffe auf Antworten. Danke schon mal fürs durchlesen
birgit52
23.11.2013, 16:23
Da du sehr verzweifelt schreibst , melde ich mich.
Ich denke, ich würde nochmals mit dem Hautarzt in aller Ruhe besprechen was der Befund eigentlich genau bedeutet. Von weitem hört es sich so an, als wäre es die Vorstufe eines Melanomes. Da ist meines Wissens die Prognose sehr gut, soo viel Angst brauchst du da nicht zu haben. Ich weiß aber aus eigener Erfahrung (April 2013) dass es einen ersteinmal komplett umhaut, wenn man eine Krebsdiagnose bekommt. Auch ist es best. möglich, die Befunde einzuholen und damit zu einem Chirurgen zu gehen oder zu einem anderen Hautarzt. Erzähl dem Arzt von deiner großen Angst und von der nervlichen Belastung, die du nicht aushalten kannst bis zum Januar. Es geht nicht um Höflichkeit sondern um deine Gesundheit!Auch um die seelische!
Solltest du aber tatsächlich keinen Termin bekommen, dann denke ich, der Januartermin ist ausreichend. Allerdings kenne ich den genauen Befund nicht.
Ich selber war ganz furchtbar neben mir nach der Erstdiagnose. Deine scheint aber bei Weitem besser zu sein als die meine. Mir geht's inzwischen wieder gut!
Ich wünsche dir innere Ruhe und Klärung. Bestimmt kannst du dich entspannen, wenn du den genauen Befund kennst! Es kommt ja auch auf die Eindringtiefe an.
Alles Gute und baldige Entwarnung!!
birgit59
29.11.2013, 12:18
Hallo liebe Tina,
vielen Dank fürs Daumen drücken. Das Ergebnis war nun nicht so toll: im rechten unteren Lungenlappen wieder eine Metastase. Das suspekte Gewebe an der linken Thoraxwand wird nächste Woche per CT-gesteuerter Punktion untersucht. Wenn negativ, wird die Metastase operiert. Wenn positiv, wird nicht mehr operiert, sondern Ipi versucht. Es bleibt also spannend (zumindest für mich :(). Jetzt geh ich erst mal heim, trink einen Kaffee und versuche, wieder runter zu kommen.
Liebe Grüße an euch
Birgit
Hallo Birgit, das klingt ja nunmal garnicht gut. Egal wie das Ergebnis ausgeht ob positiv oder negativ, die Folgen für dich sind heftig. Ich gäbe jetzt viel drum dir da irgendwie helfen zu können ,gedanklich werde ich dich unterstützen. Aber du musst da durch, so oder so. Aber viele gute Wünsche und gib ja die Hoffnung nicht auf. lg Tina
birgit59
03.12.2013, 10:29
Hallo Tina,
danke dir für die Unterstützung, das kann ich wirklich gut gebrauchen. Bin schon ganz nervös wegen Freitag. Die Punktion ist unter örtlicher Betäubung, da kann ich mir das angucken, was rausgeholt wird. Ich weiss zwar nicht, ob das irgendwas hilft, aber wenn es rosa oder so wäre, wäre es schon fein ...:). Eine gute Woche noch @ all.
claudia 28
03.12.2013, 16:44
Ein freundliches Hallo,
so wie es aussieht, darf ich jetzt in diesem Unterforum mitschreiben und bitte um Hilfe beim Befund, den ich nicht wirklich deuten kann. Ich wollte eigentlich googeln, aber die Vielzahl von Stadien verwirrt mich (TNM, AJCC,Breslow, Clark..)
Also mir wurde ein Melanom unter der Achsel mit Clark IV entfernt mit 1,08 mm. Mehr weiss ich jetzt noch nicht.
Blut wurde auch abgenommen, aber Werte/Marker hab ich noch nicht.
Mein Arzt möchte einen Nachschnitt machen um den Sicherheitsabstand zu gewährleisten. Das Melanom wurde im Ganzen entfernt und wies keine Ulzeration auf.
Anschliessend schlägt er eine Biopsie des Wächterlymphknotens in der Achsel vor (bitte um Bericht) , Röntgen und Sonographie. Im Anschluß bekomme ich eine Therapieempfehlung...??? (wie könnte die aussehen?)
Ich würde gerne wissen, was ich den Arzt fragen sollte und in welchem Stadium es mich getroffen hat (welche ist überhaupt die maßgebliche Stadieneinteilung)
Ich weiss, das ich jetzt wie wild lesen könnte, möchte ich aber nicht!
Ich hätte gerne eine sachliche Darstellung.
Den Wächterlymphknoten lasse ich erst Anfang Januar entfernen.
Für eure Antworten, wäre ich sehr dankbar
Grüße Claudia
Das Muttermal/Melanom hatte ich erst ca 1-1,5 Jahre bis zu diesem Befund.
Esther1970
04.12.2013, 05:55
Hallo claudia,
Tut mir leid das es dich auch getroffen hat.
Leider musst erst alle Untersuchungen vor die mit dem Wächter durchlaufen. Erst dann kann man mehr sagen.
Alle gute für dich
claudia 28
04.12.2013, 13:06
Hallo Esther,
vielen Dank für Deine Antwort. Du hast bestimmt Recht mit Deinen Ausführungen, aber mich quält die Wartezeit und die Ungewissheit und ich hatte gehofft, das mit diesen Faktoren schon ein Ergebnis oder eine Prognose darstellbar ist.
LG Claudia
Trauerweide84
04.12.2013, 14:20
Hallo Claudia,
Die Wartezeit haben wir alle durch, nix schönes. Auch wenn die ganzen Behandlungen abgeschlossen sind, eine sicher Prognose wird dir keiner geben können. Ich habe mich bis vor kurzen auch an die Prognose geklammert und musste mit entsetzten feststellen, das diese leider alles andere als zuverlässig ist.
Ich wünsche dir für die kommende Zeit viel kraft und alles erdenklich gute.
LG Nicole
birgit52
04.12.2013, 14:36
Hallo Claudia,
kann dir nur dasselbe sagen wie Esther- leider!
Bisher bist du im Stadium 1. Das ist schonmal gut- dein Melanom war noch nicht so dick. Aber eben nicht dünn genug, um nicht weitere Untersuchungen machen zu müssen. Nun kommt es auf die weiterführenden Untersuchungen an. Sollte der Wächterlymphknoten befallen sein ( Klin. Metastase oder Mikrometastetase) würdest du in ein anderes Stadium eingeteilt werden. Ebenso, wenn sich an einem Organ etwas findet. Das zeigt sich in den Untersuchungen.
Ich selber hatte im April diesen Jahres ein MM, 1,8mm,CL IV, keine Ulzeration aber eine Mikrometastase im Wächterlymphknoten. Ich weiß, wie schwer diese Warterei auf die Befunde ist. Leider musst du das durchstehen.
Sollte bei den Untersuchungen noch an einem Organ etwas gefunden werden- was sehr oft !! nicht der Fall ist, oder sollte im Wächterlymphknoten eine Metastase gefunden werden, dann werden sie dir vorschlagen, alle Lymphknoten aus der Achsel entfernen zu lassen. Auch eine Interferontherapie wird dir vorgeschlagen werden.
Wenn nichts mehr gefunden wird- das wünsche ich dir sehr!!!- dann bleibt's beim Stadium 1. Ob sie dir da Interferon vorschalgen weiß ich selber nicht.
Mit Sicherheit kannst du dich auf eine engmaschige Nachsorge einstellen. (Hautarzt vermutlich alle 3 Monate und Sonographie der Lymphknoten) und es werden alle suspekten Hautflecke regelmäßig entfernt werden. Einfach auch zur Sicherheit.
Bei mir ist jedes halbe Jahr ein Ganzkörper-ct vorgesehen. Aber der Nachsorgeplan richtet sich nach den Befunden, die bei dir noch ausstehen.Ebenso die Therapievorschläge. Mir wurden seither 8 Hautflecke entfernt- alle gutartig.
Leider musst du die Angst jetzt erst mal aushalten! Ich wünsche dir aber sehr, dass du bald eine erste Entwarnung bekommst! Mir geht's inzwischen wieder gut, aber die Zeit der Diagnose vergesse ich so schnell nicht und auch nicht das Bangen hinterher! Deshalb verstehe ich deine Angst!
Ich werde an dich denken! Viel Glück und dass du dich bald wieder entspannen kannst!
Birgit
Mir persönlich hat geholfen, so schnell wie möglich wieder zu arbeiten. Das hat mich abgelenkt! Das Leben geht ja weiter! Lass dir Weihnachten nicht verderben! Du wirst noch viele Weihnachten feiern!!
birgit52
04.12.2013, 14:41
Ja, und was Nicole (Trauerweide) schreibt trifft wohl zu. Es gibt keine Sicherheit! Aber was im Leben ist schon sicher??
Wir müssen alle mit der Ungewissheit leben! Aber es geht irgendwie- mal besser und mal schlechter!
claudia 28
04.12.2013, 17:14
Hallo Nicole, hallo Birgit,
auch Euch ein Dankeschön für die Beantwortung meiner Fragen und die netten Worte.
Dann muss ich wohl abwarten, dabei bin ich eher ungeduldiger Natur und immer etwas unruhig. ;-)
Morgen gehe ich erstmal zu Nachschnitt, dann bin ich schonmal ein bisschen weiter und wiegesagt die anderen Termine, wie den Wächterlymphknoten habe ich dann im Januar. Ich hätte den Termin auch eher haben können, aber ich wollte Weihnachten gerne Skilaufen und da sollte die Wundheilung unter der Achsel ja abgeschlossen sein. Ausserdem ist man ja kein Notfall, was ich auch ganz o.k. finde.
Ich bin grundsätzlich optimistisch, aber irgendwie fühlt man sich ja doch daneben und sieht die Sache nicht so "sportlich".
Klar hab ich mir die sinnlose Frage "warum"? gestellt, ist aber auch egal und dann beschränke ich mich lieber auf Tatsachen und versuche die Gedanken im Zaum zu halten und dann ist es wieder so unwirklich, das gerade bei dieser Krebserkrankung 1 mm zuviel schon dramatische Folgen haben kann und die Therapieoptionen doch deutlich beschränkter sind. (ist ein Zweitkarzinom bei mir und bei meiner ersten , ganz anderen Karzinomerkrankung hätte 1 mm mehr nichts ausgemacht und die Therapieoptionen und Ansprechraten dieser, waren deutlich höher)
Ich würde nur mal gerne mein Leben führen ohne irgendwelche Nachsorgeprotokolle zu erfüllen um für Zeiträume , diese Gewissheit zu haben, mich den anderen Herausforderungen des Alltags "ungestört" stellen zu können :cool3:
LG Claudia
Trauerweide84
04.12.2013, 18:30
Liebe Claudia,
ich hätte nie gedacht das ich das mal schreibe, denn ich bin ein totaler Angsthase seit Januar 2012, aber man lernt damit zu Leben. Echt. Ich hätte nach der niederschmetternden Diagnose meines Mannes nie gedacht, wieder ein halbwegs normales Leben führen zu können. Aber es geht. Wir lenken uns viel ab, haben gewisse Lebensgewohnheiten verbannt und leben jetzt jeden Tag viel intensiver.
Vor den Arztterminen holt mich die bittere Realität immer wieder ein, aber danach vergehen dann wieder drei Wochen der Unbeschwertheit :)
Ich wünsch dir von herzen gute Ergebnisse bei den Untersuchungen :)
LG Nicole
claudia 28
04.12.2013, 18:47
liebe nicole,
ich weiss noch nicht was für gewohnheiten ich jetzt finden soll... ich bin und war nie eine sonnenanbeterin (klar war ich in der kindheit ständig im urlaub verbrannt aber meine mum wusste es auch nicht besser) ich mag sonne, eher im schatten und ich hab immer sonnenmilch benutzt, seitdem ich dafür verantwortlich war. ich war 7 jahre nicht im süden und nur ab und an mal 20-30 min in der direkten sonne. ich bin dunkelhaarig und werde schnell braun.. selbst im schatten...
ehrlicherweise seh ich mein leben nicht in einem ganzkörperlichtschutzkondom ohne lichtstrahl... mal gucken , wie ich das reguliere, aber ich denke über einen mittelweg nach.. keine ahnung.
oder jetzt beim skifahren, das ist höhensonne?? ich freu mich , wenn mich bei -8 grad mal ein sonnenstrahl trifft... ich weiss nicht ob ich mich jetzt verstecken soll??
wie geht es deinem mann? wie handhabt ihr das?
lg
claudia
Trauerweide84
04.12.2013, 19:13
Liebe Claudia,
ich meinte mit den Lebensgewohnheiten, nicht das Sonnenbaden, denn wir meiden eher die Sonne. Schon allein wegen unserer kleinen bevorzugen wir lieber den Schatten :)
Du musst deinen eigenen Weg finden, auch das hab ich hier im Forum gelernt. Es bringt nichts, zwischen den Diagnosen nach parallelen zu suchen, denn am Ende verläuft die Krankheit bei jeden anders. (Danke an die beiden netten Damen, die mich das gelehrt haben, ihr werdet es sicher lesen und euch angesprochen fühlen :winke:)
Oh, danke der Nachfrage. Meinen Mann geht es momentan gut. Er macht eine Interferontherapie, die er bis auf wenige, kaum nennenswerte Nebenwirkungen ganz gut wegsteckt. Er arbeitet wieder voll in seinem Beruf und blüht in seiner Paparolle voll auf.
LG Nicole
claudia 28
04.12.2013, 20:16
Liebe Nicole,
ich habe eben etwas unsinnig geschrieben, weil ich wahrscheinlich nicht wusste was ich schreiben sollte...
Ihr seid einiges jünger ... mein Nick hier ist schon alt und ich gehe auf die 40 zu.
Ich bin nicht gut im warten und ich hab weder das Eine noch das Andere exessiv im Leben getan.. daher meinte ich, ich wähle vermutlich den Mittelweg. aber um wählen zu können/dürfen ist der Zeitpunkt wohl zu früh .
Auf der Suche nach dem eigenen Weg..
Ich kann mich gar nicht beschweren, ich habe keine Schmerzen und keine Einschränkungen.. aber ich habe einen Kopf *grummel*
Ich hoffe, das es gut bei Euch weiterläuft und mit der Lütten
LG claudia
claudia 28
07.12.2013, 21:39
hallo,
es dauert ja und die Sentinel-OP ist erst Anfang Januar. War jetzt beim Nachschnitt. S100 war im Referenzbereich und unauffällig , ich habe wohl einen Mitosewert von 2. Keine Ahnung... schon doof diese Wartezeit, da wird man Häppchenweise gefüttert ohne ein Ergebnis zu haben.
Einen schönen Abend und alles Gute
Grüße Claudia
birgit59
09.12.2013, 17:42
Kurzer Wasserstandsbericht: Es sollte ja am Freitag eine CT gesteuerte Punktion der Thoraxwand durchgeführt werden. Also Köfferchen gepackt für 2 Tage und in KKH gewackelt. Vor der geplanten Punktion wurde nochmal ein CT gemacht. Tja, da war die Punktion garnicht mehr nötig. Innerhalb der drei Wochen seit dem letzten CT hat sich der fragliche Bereich so verändert, dass sich da wohl eindeutig wieder eine Metastase gebildet hat. Also nix mehr mit OPs, sondern wohl Ipi. Mittwoch ist nochmal ein Gespräch in der Tumorabulanz, wie es denn weitergehen soll. Ich berichte dann im Ipilimumab-Thread weiter. Erholsamen Abend noch für euch und bis bald.
Sugarwork
09.12.2013, 17:50
Liebe Birgit, viel Glück für deine Ipi-Therapie. Ich hab letzte Woche die erste Gabe bekommen und bis jetzt 0 Nebenwirkungen. Bei mir wird auch nix operiert, weil man nix genaues lokalisieren kann. Organe und Darm ist bei mir alles ok - nur irgendwas komisches im Bauchraum leuchtete im PET-CT auf.
birgit59
09.12.2013, 17:57
Hi Sugarwork, du warst aber schnell :). Danke, ich werde mir ein Beispiel an dir nehmen, vielleicht hilft es ja. Ich hab erst vor kurzem gelesen, dass Ipi jetzt auch als first-line zugelassen ist, da ist mir schon ein mittelschwerer Stein vom Herzen gefallen. Es gibt in Heidelberg wohl eine Studie, die Ipi in Kombination mit PD1 oder PDL testet. Muss mal fragen, ob das Sinn machen würde. Ich drück dir die Damen, dass es so bleibt bei dir und, wie gesagt, Weihnachten leuchten nur die Kerzen am Baum :-).
Sugarwork
09.12.2013, 18:21
Ja richtig - ich krieg Ipi ganz normal per Infusion bei meiner Onko. Alle drei Wochen eine Infusion - und das vier mal. Damit lässt sich leben. Mir wurde ja dafür ein zentraler Port gelegt und ich muss sagen, dass hat schon einen gewissen Charme. Die Infusionen spürt man damit gar nicht. Also, ich kann´s empfehlen.
Gruß Karin
birgit59
09.12.2013, 18:34
Danke für den Tipp, ich frag mal nach. Ich mach mich mal auf den Heimweg.Bis bald
Birgit
YoungEagle
17.12.2013, 14:11
Hallo....
Meine Mutter hat heute die Diagnose Weißer Hautkrebs bekommen, es war ein basalzellkarzinom.... Dieses wurde bei ihr bereits entfernt. Die Ärztin meinte nur noch, dass sie alle 3 monate zur nachsorge kommen solle - keine Untersuchung auf Metastasen und nix. Wie groß ist denn die Wahrscheinlichkeit, dass man bei weißem Hautkrebs metastasen bekommt? Ich hab im internet gelesen, dass sie recht klein sein soll, aber ich finde trotzdem, dass sich meine Mama darauf untersuchen lassen sollte... Geht das einfach beim Hautarzt, oder was muss man nun beachten?
Auch eine weitere Sache belastet mich.... Mein opa hatte auch hautkrebs, allerdings schwarzen - der aber glücklicherweise nicht gestreut hatte und ihm bis heute keine Probleme mehr macht... Nun habe ich persönlich sehr viele Leberflecken und war auch bei einer Vorsorge ... Dort meinte die Ärztin, dass ein Fleck am Zeh auffällig wär, aber nicht so schlimm??? Jetzt nach dem Ergebnis meiner Mutter, hat sie mich allerdings schon Anfang februar für die Entfernung dieses Flecks eingetragen... Natürlich habe ich jetzt Angst, dass ich schwarzen Hautkrebs hab... :( Erst der Schock mit meiner Mom und dann sowas.. ich bin im mom total überlastet, kann nicht mehr schlafen, mach mir sorgen um meine Mutter und wegen dem doofen Fleck....
Sabrina0301
17.12.2013, 17:59
Hallo ich bin neu hier und 25! Habe einen komischen Fleck an meinem Zeh bemerkt... Erst war es ganz klein und wurde dann nach Tagen blau und größer! Jetzt ist es so geblieben und ist so Braun rot??? Habe schon die schlimmsten Sachen gelesen und habe echt Angst 😞 es ist mir nichts drauf gefallen! Es kann höchstens von meinen arbeitsschuhen kommen aber warum ist es dann nur rechts?? Könnte es hautkrebs sein ?
birgit52
17.12.2013, 19:15
Liebe Sabrina,
warte damit nicht lange und zeig's dem Hautarzt. Am besten reinplatzen in die Praxis und vorzeigen. Termin kriegst du vermutlich sonst keinen mehr in diesem Jahr, die Hautärzte sind total überlastet.
Es kann auch ein Hämatom sein, vielleicht hast du dich unbemerkt irgendwo gestoßen. Ich an deiner Stelle würde es anschauen lassen!
Liebe Grüße
Birgit
Sabrina0301
17.12.2013, 20:39
Ja das muss ich aufjedenfall... Es lässt mir ja eh keine Ruhe aber ich habe Angst vor der Diagnose!!! Vorallem bin ich auch kein Risiko Patient... Aber das hat wohl auch nichts zu heißen.
birgit52
17.12.2013, 21:33
Es lässt dir ja doch keine Ruhe, also brings hinter dich und geh gleich morgen zum Hautarzt. Die Angst wird nur noch schlimmer, wenn du es rauszögerst.
Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass es irgendwas ganz harmloses ist!!
Mir hat der Hautarzt erst vor Kurzem einen Fleck auf dem Handrücken weggeschnitten. Verdacht auf ein amelanotisches Melanom.Er hat sich als völlig harmlos herausgestellt. Aber die Angst kenne ich.
Meld' dich wieder!
papillon0110
18.12.2013, 09:34
Hallo Sabrina,
Deine Angst kenn ich und kann es auch gut nachvollziehen. Meine Schwester hat auch so einen Fleck am Zeh und hatte bereits Termin beim Hautarzt und wie Birgit bereits erwähnt hat, hol Dir den nächstmöglichen freien Termin und lass danach schauen. Mach Dich nicht verrückt und ich drück Dir die Daumen.
lb.Gruß
Yv.
Sabrina0301
18.12.2013, 12:08
Und was hat der Hautarzt zu ihrem fleck gesagt??
Hallo Sabrina,
das ist völlig unwichtig, da es sich hierbei um eine komplett andere Person als Dich handelt. Wir hier können, dürfen und wollen keine Diagnose stellen. Und das wäre es, wenn wir uns zu Mutmaßungen hinreißen lassen würden.
Kannst Du bitte das Bild entfernen? Es bringt nämlich nichts uns Deinen Zeh zu zeigen. Anhand eines Bildes würde auch ein Arzt keine Diagnose oder Einstufung vornehmen. Wer das tut ist unglaubwürdig.
Geh zum Arzt. Heute früh sind ja die Arztpraxen alle wieder offen gewesen. Insbesondere die vom Hausarzt.
birgit52
18.12.2013, 14:44
Hallo Sabrina,
du solltest das jetzt hinter dich bringen. Das Hinauszögern könntest du später u.U. bereuen! Also los- Hautarzt!!
Viel Glück
Birgit
MayLou027
18.12.2013, 15:01
Dann pack ich das mal hier rein da ich nicht weiß wo sonst ,das neu eröffnete Thema könnte dann gelöscht werden !
Hallo liebe Foris ,
ich bin neu hier und habe mich hier angemeldet da ich diese ganzen Dinge in meinem Kopf gerade einfach mal loswerden muss und ich nicht weiß wohin damit .
Im Oktober bin ich zum Hautarzt gegangen weil mir einige meiner Muttermale komisch vorkamen , insgesamt vier die mir sorgen machten. Diese Vier habe ich dem Hautarzt gezeigt und nur ein davon sollte raus da die anderen wohl alle unbedenklich wären.Also OP Termin verienbart und das Muttermal rausschneiden lassen.
Ende November hatte ich dann das Ergebniss! Melanom in Situ !!! Wie dick das ganze war weiß ich aber bisher immer noch nicht!Der Arzt meinte halt nur gut das ich gekommen bin ,nun ist es weg und wenn es weg ist gilt man als geheilt!! Nachgeschnitten wurde dann gestern 0,5cm. Schön und gut nun hab ich halt ne große Narbe was ich nicht schlimm finde da es eh am Unterschenkel ist .
Als ich gestern beim Hautarzt saß und fragen stellte kam mir der Arzt abgeklärt und genervt vor ...Das aber von Anfang an also schon als ich das erste mal da war ! Auf der anderen Seite eben auch nett und fachlich Kompetent !
Nun aber meine große Sorge . Ich habe ihn gefragt wie das denn mit den restlichen Muttermalen aussieht und er meinte da es ja im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung erkannt wurde und er sich daurch die anderen nicht ansehen müsste. Und da ich nun eh alle drei Monate hin muss wäre ja dann die nächste Untersuchung im März .
Aber er hat doch nur vier Muttermale gesehen!!! Nun wie groß ist denn die chance das ich auch andere Melanome in Situ habe?? Auch wenn mir kein anderes mehr gefährlich vorkommt wie das was entfernt wurde!?
Ich bin wirklich am überlegen mir noch eine weitere Meinung einzuholen und ein großes Hautscreening woanders machen zu lassen!
Was meint ihr???
Auch wenn es "nur" ein Melanom in Situ war mach ich mir echt ziemliche Sorgen! Man darf ja auch wirklich nicht im Internet lesen da findet man nur Horrorgeschichten !!
Daher hoffe ich hier Leute zu finden denen es ähnlich geht !
Icch bin 27 ,habe einen acht jährigen Sohn und hatte in meinem Leben schon viele Sonnenbrände ! Mit Kind macht man sich irgendwie noch zehn mal mehr Gedanken !!! Und das der Arzt so abgeklärt und desinterressiert ist macht mich schon n bisschen fertig da man ja oft von Ärtzten hört die dann doch was übersehen und scvhon hat man die K**** am Dampfen :-/
Ich danke euch schon jetzt für eure Antworten .
Jürgen1969
18.12.2013, 16:31
Hallo May Lou,
mit einem Melanom in Situ bist nochmal, ich sag mal, relativ gut davongekommen. Ein In Situ hat die Basalmembran noch nicht durchbrochen und lt Statistiken liegt das Metastasierungsrisiko bei 0%. Warum aber Dein Arzt dann daraufhin nicht alle Flecke angeschaut hat, versteh ich nicht so ganz.
Ich würde hier auf jeden Fall von einem anderen Arzt alles anschauen lassen.
Die Nachsorgerichtlinien kannst Du hier im Forum nachlesen, beim In situ habe ich diese nicht im Kopf.
Dir alles Gute
Viele Grüße aus Ulm
Jürgen
trust in good Things
18.12.2013, 23:52
Liebes Forum ...
Ich weiß an dieser Stelle garnicht ob ich "berechtigt" bin hier zu schreiben und Fragen zu stellen, weil ich (bislang nicht wirklich betroffen bin) .. Meine Mutter hatte 3 mal Brustkrebs und hat es gott sei Dank besiegt .. meine Oma auch, beim zweiten mal hat sie es leider nicht geschafft... mein Opa starb an Lungenkrebs... und so zieht sich diese Krankheit schon durch mein ganzes Leben :(.... ich weiß das hat im Moment noch nichts mit Hautkrebs zu tun ..
ich habe bei mir vor ca. 1 Monat einen Leberfleck gefunden ,den ich für auffällig hielt, hatte schon einen Vorsorgetermin beim Hautarzt (den ich übrigens vor einem 3/4 Jahr gemacht habe, hatte so ewig gedauert) .. jedenfalls habe ich vor lauter Angst bei einer Privatärtztin angerufen ( eine Woche vor dem eigentlichen Termin weil ich so eine Angst hatte) ... sie wollte den besagten Fleck und auch noch 2 andere entfernen Diagnose : atypische Nävi !!!
.... ( ich war dann noch bei dem eigentlichen Hautarzttermin und er meinte er würde keinen der Flecken entfernen den einen höchstens mal beobachten)
ich entschloss mich trotzdem zum wegschneiden !
Seitdem habe ich Todesängste ... ich habe Depressionen und Angstzustände... als endlich das Ergebnis da war hieß es : alles in Ordnung ! Es handelte sich wohl um einen : Lentigo simplex, dermalen nävi und um einen compound nävi ( sind die wirklich so harmlos ????)
.... ich war dann zum Fäden ziehen und zeigte ihr weitere Flecken die für mich komisch aussahen ... diese fand sie nicht wirklich beunruhigend, weil sie aber merkte was für riesen Angst ich habe hat sie mir einen erneuten termin im Februar zur Kontrolle gegeben .. ich war seitdem wieder beim normalen Hausarzt (der auch mit Auflichtmikroskop draufschaut u davon wohl auch Ahnung hat) und er meinte ich solle keine Angst haben es wäre alles ok .
seit Gestern habe ich wieder schreckliche Angst, habe so einen kleinen knubbeligen hautfarbenen/bräunlichen ca 1mm großen Leberfleck? knapp unter der Brust und der hat aufeinmal angefangen zu bluten sah aus wie an der Seite hochgekratzt, vergrößere das leider immer mit meinem Handy ;/ ) .. ich weiß auch garnicht so genau ob ich daran mal wieder rumgefummelt habe oder nicht (ist bei mir sehr schlimm seit dem Verdacht) ...
ich weiß, ihr seit keine Ärzte, könnt auch keine Diagnosen stellen, aber ist euch schonmal ein User mit einem Melanom von 1mm Durchmesser begegnet? .. ich habe zudem noch vor einer Woche positiv getestet, ich bin schwanger .. (habe auch schon eine FG vor 4 Monaten erleben müssen :( ) und habe dadurch jetzt noch mehr Angst dass ich ein Melanom haben könnte... ich habe bei den 2 verschiedenen Hautärzten jeweils das Screening machen lassen (u es sollten bei der einen Ärztin diese besagten 3 weg.. ) ..
was meint ihr? soll ich mit dem Fleck jetzt wieder hin? ich schäme mich langsam .... oder mutiere ich langsam einfach nur um Hypochandra ?
sorry für den langen text, aber ich musste das mal loswerden ..
Liebe Grüße,
trust in ..
trust in good Things
19.12.2013, 07:49
Das habe ich bereits getan . leider kann ich erst am 27.01 dort hin ! ..
gibt es denn Melanome die im Durchmesser nur 1mm sind? Ich habe halt große Angst, dass einfach was übersehen wurde :(
Esther1970
19.12.2013, 08:06
Klar es gibt auch mini melanome...
Es gibt alles!
trust in good Things
19.12.2013, 08:13
Ach du Schande :eek: ....
frage mich warum dann immer auf eine Größe von > 5mm hingewiesen wird ... was soll ich denn jetzt machen? Ist die Chance realistisch, dass 2 verschiedene Hautärzte das beim Screening übersehen haben könnten?
Esther1970
19.12.2013, 08:28
Mach dich nicht verrückt, nicht in irgendwas hinein steigen.
Alles kann, nix muss... so ist das eben.
trust in good Things
19.12.2013, 08:44
ja das stimmt schon, man kann es nie genau wissen, außer man lässt es rausschneiden und untersuchen ... aber selbst die Hautärzte verdrehen schon sozusagen die Augen ...:augen: ... Seitdem da 3 Stck. raus sollten finde ich aber auch stäääääändig neue komische Flecken bzw irgendwelche rauhen Stellen etc. ...
Könnt ihr mir denn sagen , ob der Compoundnävus eine Vorstufe ist?:huh:
birgit52
19.12.2013, 09:19
Ja, gut dass du einen Psychologentermin hast!
Das Knubbelchen kannst du ja nochmal dem Hautarzt zeigen, wenn es dich so beunruhigt. So ein kl. Fleck ist ja auch schnell weggeschnitten.
Ich bezweifle allerdings, dass das dein Problem löst, die Angst.
Da schon eher eine gute Therapie!
Viel Glück!
trust in good Things
19.12.2013, 10:31
Danke für die lieben Worte ... ich sitze nun beim Hausarzt .. beim hautarzt werde ich wohl keinen Termin vor dem nächsten Jahr bekommen ..! Er hat davon auch ein wenig Ahnung schneidet auch leberflecken weg .. zur Not könnte er es ja einschicken .... wenn er es für auffällig hält oder ?! :/
birgit52
19.12.2013, 12:33
Alles, was weggeschnitten wird, wird eingeschickt! Immer! Anders kenne ich das nicht!
Du musst deinen Ärzten auch ein bisschen was zutrauen!
birgit59
20.12.2013, 13:08
So, ich verabschiede mich berichtend von dieser Seite. Die Punktion der Thoraxwand wurde nicht durchgeführt, weil schon auf dem CT sichtbar war, dass sich die Läsion vergrößert hat und der Struktur nach bösartig ist. Auch auf der rechten Seite wurde in der Lunge eine neue Metastase gefunden. Also wird nicht mehr operiert. Ab Montag bekomme ich Ipilimumab und schreibe deshalb dort weiter.
Ich wünsche euch allen schon mal das Allerbeste, ruhige Weihnachten und ein gutes/besseres Jahr 2014 als 2013.
Birgit
birgit52
20.12.2013, 13:29
Ich wünsche dir alles, alles Gute!
Birgit
birgit59
20.12.2013, 14:53
Liebe Birgit,
das wünsche ich dir auch
Birgit :D
oder einfach:
B an B::knuddel:
papillon0110
20.12.2013, 15:40
Wünsche euch von Herzen alles alles Gute und die Daumen sind immer gedrückt für jeden von euch. Lese immer noch still mit und auch für das neue Jahr nur absolut positives. Ich wünsche es euch ganz doll:1luvu:
Gglb Gruß
Yv.
Dieter52
20.12.2013, 23:14
Liebe Forumsmitglieder,
mich beschäftigt folgendes Problem sehr intensiv: Die Diagnose lautet malignes Melanom Typ SSM auf der Schulter - Level II, Eindringtiefe 0,28 mm, Anzahl er Mitosen < 1, pT1a - leider wurde bei der Untersuchung eine Stanzbiopsie durchgeführt! Nun bekomme ich den Gedanken einer Verschleppung von Tumorzellen nicht mehr aus dem Kopf! Wie kann ich damit umgehen?
Viele Grüße zum Jahreswechsel und euch allen das Allerbeste!
birgit52
21.12.2013, 12:47
Hallo Dieter,
gab es keinen Nachschnitt bei dir?
Liebe Grüße
Birgit
Trauerweide84
21.12.2013, 13:45
Lieber Dieter,
Warum wurde bei dir gestanzt? Leberflecke sind an sich ja nicht alt so groß. Bei meinen Mann werden diese immer großflächig entfernt, gibt dann zwar Narben, aber lieber das ,als wenn man nicht alles erwischt. Red doch mal mit deinem Arzt über deine ängste.
Alles erdenklich gute.
LG Nicole
Dieter52
22.12.2013, 11:57
Hallo Birgit und Nicole,
nach der Biopsie, die kein Ergebnis brachte, wurde der Leberfleck entfernt und eine Woche später der entsprechende Nachschnitt vorgenommen! Eine ersichtlichen Grund für die Biopsie gab es nicht - ich vermute, mein Hautarzt hat die Hautveränderung falsch eingeschätzt!
Liebe Grüße und 'Danke' für die Antwort!
Dieter
birgit52
22.12.2013, 12:14
Hallo Dieter,
normalerweise müsste mit dem Nachschnitt alles, was noch in der Umgebung sein könnte, raus sein. Es gibt ja Richtlinien, wie groß der Nachschnitt sein sollte bei welcher Eindringtiefe.
Vieleicht kannst du deine Bedenken ja mal dem Hautarzt mitteilen.Vielleicht erklärt er dir, was er warum gemacht hat?
Dein Befund ist ja vergleichsweise gut- mit guter Prognose.
Mach dich nicht verrückt! Ich wünsche dir viel Glück und dass du das Thema eines Tages zu den Akten legen kannst!
Regina56
29.12.2013, 14:34
Hallo Ihr Lieben,
bei meinem Mann wurde vor fünf Jahren das Melenom entfernt und vor ein paar Wochen wurden in Lunge-Lymphknoten sowie Leber Metastasen fest gestellt.
Er wird in der Uni-Bonn behandelt.
Es war ein Hammer als wir es erfahren hatten. Er nimmt an einer Studie teil.
Freue mich auf jede Antwort von euch allen.
lg
doris2710
03.01.2014, 11:22
Regina, herzlich willkommen, bin grad gan geschockt von deinem beitrag....5 jahre alles gut und dann kommt noch was...schlimm...ich hab eigentlich immer gedacht, je mehr zeit vergeht, desto weniger ist damit zu rechnen. Scheint wohl nicht so. Wiecseid ihr darauf gekommen?
Hallo, ich hab da mal eine Frage: Warum sind meine Beiträge in Suchmaschinen zu sehen, wenn ich ein Stichwort dazu eingebe.
Auch wenn ich hier mit einem Nickname bin, möchte ich trotzallem
nicht so öffentlich sein. Wie kann ich das verhindern ???:mad:
babs_Tirol
05.01.2014, 15:44
Hallo möbelix,
lese bitte die Nutzungsbedingungen, die du bei deiner Anmeldung akzeptiert hast:
http://www.krebskompass.de/announcement.php?f=67&a=22
LG
-babs_Tirol-
Halblapp
06.01.2014, 14:03
Hab Deine Bitte kein neues Thema zu öffnen leider zu spät gelesen:o
Hallo "Forum",
mein Name ist Günter und ich bin aus aktuellem Grund hier. Bei der jährl. Untersuchung beim Hautarzt wurden mir schon 4x kleine Flecken entfernt. 05.09.2013 letzte Untersuchung, 14.11. 2013 Entfernung eines kleinen (8mm) Fleck's . Am 25.11.2013 Fäden ex und Diagnose:
Melanom am Oberschenkel proximal dorsal rechts, SSM, pT2b, CL IV, TD 1,1mm (mit Ulzeration; 1 Mitose/mm2), in toto entfernt;
Darafhin - am 13.Dez 2013 zwecks CT, Sono usw. in der Uni-Klinik Innsbruck. Dann OP Termin für den 17.12.2013 bei dem eine Nachresektion durchgeführt wurde und 3 Lymphknoten in der Leiste entfernt wurden.
Am 30.12.13 Fäden ex und es sollte eine Befundbesprechung erfolgen. Die Wartezeit auf den Befund war schon nicht sehr angenehm für mich, jetzt wurde die Befundbesprechung auf den 14.01.2014 verschoben.
Leider wieder eine unangenehme Wartezeitverlängerung die mich dazu veranlasst hat hier mal ein paar Zeilen zu schreiben.......
Muß ich mir ernsthafte Sorgen machen?
doris2710
07.01.2014, 09:29
hallo, hab dir bereits in "deinem" thread geantwortet, aber hier kurz nochmals, schön, weitere österreicher hier zu finden.
eine woche noch und dann hast du es geschafft !!!
Liebe Forum Schreiber,
seit Tagen lese ich immer wenn es meine Zeit zulässt Eure Beiträge. Habe selbst vor drei Wochen die Diagnose Melanom bekommen und eine tierische Angst vor der Zukunft. Meine Kinder sind 3 und 7 und der Gedanke daran dass ich sie eines Tages vielleicht allein lassen muss schnürt mir richtig den Hals zu. Dabei ist meine Prognose gut und dennoch...
Nach der Entlassung aus der Hautklinik habe ich einen Termin bei einer Onkologin gemacht. Seitdem bin ich wieder total fertig. In der Hautklinik klangen die Ärzte alle recht optimistisch aber die Onkologin sagte mir, dass eine einzige kleine Zelle die sich auf den Weg gemacht hat schon reicht, und dann spiele es keine Rolle, wie groß der Primärtumor gewesen ist. Mein Melanom war am Unterschenkel und wenn ich eines Tages eine LK Metastase in der Leiste entwickle, dass sei das ein ganz schlechtes Zeichen, weil die Zelle/Zellen immerhin schon einen sehr langen Weg zurückgelegt haben werden...
Diese Aussagen flößen mir so viel Angst ein!
War das von ihrer Seite aus Panikmache oder war es endlich mal die erste die nichts schöngeredet hat!? Was meint ihr dazu??:(
The Witch
15.02.2014, 12:03
Das war vermutlich der eher untaugliche Versuch einer Erklärung, wie es zur Entstehung von Metastasen kommt und wie gefährlich die sind. Du schreibst, dass du eine gute Prognose hast - dann solltest du auch keine übermäßige Angst haben, dich aber aufmerksam beobachten (lassen).
und wenn ich eines Tages eine LK Metastase in der Leiste entwickle, dass sei das ein ganz schlechtes Zeichen, weil die Zelle/Zellen immerhin schon einen sehr langen Weg zurückgelegt haben werden...
Das war vermutlich der eher untaugliche Versuch einer Erklärung, wie es zur Entstehung von Metastasen kommt und wie gefährlich die sind
Es kommt immer darauf an, was für Fragen der Patient dem Arzt stellt. Dann bekommt Patient ggf auch eine ehrliche Antwort. Die in der Zukunft liegt, wie ja auch der Schreibstil schon zu erkennen gibt. Die aber auch nie eintreten braucht.
Wie gerade der in den letzten Tagen über Krebszellen eingesetzte lange und sehr speziell abgefasste Beitrag von The Witch aufzeigt.
Ich möchte noch darauf hinweisen, dass Krebs ein Übergriff für viele Arten von Krebserkrankungen darstellt. Hier im Hautkrebs gibt es dann noch weitere Unterarten. Eins davon ist das Melanom. Und auch hier sind die Therapien vom Stadium abhängig. Ob man dies nun auch auf den Lungenkrebs ummünzen kann, möchte ich mir nicht anmaßen. Das geht dann in den Bereich "Senf". Mal davon abgesehen, denke ich, dass auch die Nutzungsbestimmungen bzgl. Arzt-Patienten-Verhältnis eindeutig sind.
Prisma, wie Britta schon geschrieben hat, es liegen wenig Informationen vor. Bei der Tumordicke gehe ich davon aus, dass es zur Entnahme des Melanoms und Nachschnitt gekommen ist. Weitere Therapien sind in diesem Stadium nicht vorgesehen. Von daher sind die Nachsorgetermine wichtig. Und diesem Punkt hat The Witch recht: Aufmerksam sein, aber nicht in Panik verfallen und die Nachsorgetermine unbedingt einhalten.
Lieben Dank für Eure Antworten!
Ja es wurde schon nachgeschnitten und ich laufe jetzt seit fast zwei Wochen mit einem Loch im Bein herum, weil nicht primär verschlossen werden konnte. Am Mittwoch habe ich meinen Termin zur Transplantation aber es wird am Montag erst endgültig darüber entschieden ob das "Heilfleisch" tatsächlich schon hoch genug gekommen ist.
Ich weiß, dass ich mich nicht verrückt machen soll, es sogar nicht darf (!) weil Stress wiederum am Immunsystem nagt und negative Selbsterfüllende Prophezeiungen ihr übriges tun.... aber ich kann meine Denkmaschine nicht abstellen!
Immer wenn ich es für einen Augenblick vergesse trifft es mich im nächsten wie ein Hammer. Ich werde Nachts häufig wach und es fällt mir wieder ein und beim nächsten Aufwachen wieder...und wieder...
doris2710
16.02.2014, 20:38
Prisma, die wahrscheinlichkeit, dass nichts mehr nachkommt, ist viel hoeher als dass etwas nachkommt.
mir wurde bei cl 4 gesagt, dass patienten zu 80 % nur einmalig damit zu tun haben....somit wird es bei clark level 2 noch hoeher sein, das ist ja super!!!!
birgit52
17.02.2014, 11:58
Hallo Prisma,
wenn die Angst überhand nimmt: Ich habe mir einen Therapeuten gesucht, mit dem ich alles besprechen kann. Das hilft mir!
Deine Prognose ist wirklich sehr gut!
Ich sage mir oft: heute bin ich gesund und das lebe ich jetzt, sonst ist irgendwann das Leben vorbei und ich habe es mit Angst zugebracht und das Schöne übersehen und verpasst. Du wirst sehen, das geht gut weiter und du wirst noch viel Gelegenheit haben, deinen Kindern in der Pubertät auf den Wecker zu gehen. :-)
Das ganze Leben ist doch ein einziges Risiko, nicht nur für Menschen mit Melanomdiagnose!
Viel Glück!
Birgit
Danke ihr Lieben für Eure aufbauenden Worte!!
Heute war ich in der Klinik zum Verbandswechsel. Da die Wundheilung gut ist kann am Mittwoch das Loch schon gedeckt werden. Wenn ich in der Klinik war bin ich immer beruhigt, weil die alle so tiefenentspannt mit meinem Befund umgehen.
Birgit, von Hautärzten umgeben zu sein, das ist im Augenblick die beste Psychohygiene für mich. Aber mittelfristig werde ich vielleicht doch noch mir Unterstützung suchen:confused:
Doris, Deine Kinder sind noch so kleine Zwerge???!!! Bin sprachlos :(
Bislang war ich immer von gesunden Menschen umgeben. Alter und Krankheit gehörten für mich da schon eher zusammen. Diese Illusion ist geplatzt.
Es ist als würde man durch die Diagnose MM aus einer Blase der Naivität fallen. Ihr habt so recht: Das Leben ist zu jedem Zeitpunkt zerbrechlich, auch ohne Melanom! Diese Erkenntnis tut aber zunächst echt weh! Gewinnen können wir dadurch eine bewusstere Haltung im Leben, besser erkennen was wichtig ist, worauf es ankommt. Und trotzdem wünsche ich mir die bequeme, kuschelige Blase des Nichtwissens zurück:schlaf:
Du wirst sehen, das geht gut weiter und du wirst noch viel Gelegenheit haben, deinen Kindern in der Pubertät auf den Wecker zu gehen. :-)
Das klingt soooo gut! Danke!
birgit52
17.02.2014, 22:28
Liebe Prisma,
ja, da kann ich mitfühlen, bei mir ist die Blase letzten April geplatzt und ich hätte wahrlich gut drauf verzichten können.
Nun ist's wie's ist. Entweder ich lebe damit oder ich lebe gar nicht mehr und verbringe meine restliche Lebenszeit damit, auf das Rezidiv zu warten, das vielleicht ausbleibt. Und dann könnte es so kommen, dass ich zwar körperlich gesund bleibe aber aus lauter Angst kein Leben mehr hatte.
Ich versuche- versuche!- im Hier und Jetzt zu leben. Das gelingt mir nicht immer, aber oft. Aber ich habe fast ein Jahr gebraucht nach der Diagnose, um mich einigermaßen zu arrangieren damit.
Nochmal: Deine Prognose ist sehr gut!
Liebe Grüße
Birgit
Wie schön , dass es Euch alle hier gibt und wir uns austauschen können:knuddel:
Hallo Zusammen,
ich hoffe ich bin hier richtig. Ich musste mich etwas 'durchrrangeln' mich hier anzumelden und ein Posting zu schreiben. Sicherlich sind solche Postings hier schon hundert Mal und öfter geschrieben worden. Ich weiß aber noch aus meinem Teenageralter - in anderem Kontext- , wie hilfreich der Austausch in so einem Forum sein kann...
Ich (Mitte 20) und mein Freund (Anfang 20) sind jetzt seit etwas über 2-einhalb Jahren zusammen. Wir sind sehr glücklich miteinander und haben uns in dieser - aus der Perspektive des Ein oder Anderen sicherlich recht kurzen - Zeit einiges aufgebaut und miteinander erlebt. Seit seiner Geburt hat mein Freund ein Muttermal, dass etwas eigenartig aussieht. Und seit ich ihn kenne, trete ich ihn hin und wieder, damit doch mal zum Hautarzt zu gehen. Er hat das ziemlich hinausgezögert, vor 2 Wochen dann aber endlich mal erledigt. Das Muttermal ist entfernt und zur Sicherheit eingeschickt worden. Letzten Montag kam dann der Befund: Malignes Melanom von 1,3mm. Seitdem hat sich über unseren Alltag ein grauer Schleier gelegt. Heute ist mein Freund ins Krankenhaus gekommen. Es muss auf jedenfall nachgeschnitten werden, da der Hautarzt aus Gründen der Ästhetik zunächst nur so wenig herausgeschnitten hat, wie möglich. Danach soll er komplett durchgecheckt werden. Inklusive Überprüfung der Lymphknoten. Leider kann weder er noch irgendwer im Umfeld klar festlegen, wann das Muttermal begonnen hat sich zu verändern. Es steht im Raum, dass das Melanom metastasiert haben könnte.
Sowohl die Ärzte als auch die wenigen Personen um uns, die davon wissen, strahlen aber relative Zuversicht aus. "Da wird weiter schon nichts sein." "So jung". "Erstmal abwarten und nicht verrückt machen". Damit haben sie sicherlich auch recht. Bis jetzt ist einfach noch zu viel Unklar um in Panik zu geraten. Er und sein Umfeld verstehen glaube ich aber recht wenig von Krebs, ich versuche aber auch niemanden aufzuklären. Ich kann jedoch mit dieser Situation im Moment sehr schlecht umgehen. Ich habe sehr jung über einen Zeitraum von 2 Jahren miterlebt, wie mein Vater leidvoll an Krebs verstorben ist. Bei meiner Mutter ist ebenfalls vor 4 Jahren ein Tumor entdeckt worden. Sie hat überlebt, aber auch diese Zeit war sehr schwer für mich, wie auch für alle anderen Angehörigen. Ich kann mit meiner Angst um meinen Freund und mit der Angst davor, dass alles noch mal zu durchleben schlecht umgehen. Ich bin grundsätzlich froh, dass alle Menschen um mich herum Zuversichtlich sind - mich beruhigt das und natürlich steckt es auch an. Auf der Anderen Seite habe ich manchmal Angst, dass diese Zuversicht auf fehlendem Wissen oder Verdrängung fußt. Ich habe - wenn es um Krebs geht - dieses 'Urvertrauen', dass schon 'alles wieder gut wird' einfach verloren. Auch die Recherche im Internet - alle Wahrscheinlichkeiten hin oder her - beruhigt mich nicht. Ich lese nur immer wieder, wie aggressiv schwarzer Hautkrebs ist und wie schnell es zu Metastasen kommen kann.
Mein Freund hat die ersten Tage nach der Diagnose ganz offensichtlich ordentlich verdrängt. Umso näher der Krankenhausaufenthalt gekommen ist, umso mehr bröckelt die Fassade aber. Er hat in einem ruhigem Moment ganz klar gesagt, dass er unfassbar Angst hat und das nicht zulassen kann, weil es ihn überfordert.
Mir ist bewusst, dass ich nicht gerade die objektivste Perspektive habe und einfach abwarten muss. Mir fällt aber auch der Umgang mit meinem Freund so schwer. Das ist auch der Grund, warum ich mich hier austauschen wollte: Ich versuche im Moment stark zu sein und Zuversicht auszustrahlen, um meinen Freund nicht zu ängstigen oder ihn und andere verrückt zu machen. Das ist mir im Moment das wichtigste. Es geht schließlich um ihn und nicht um mich. Ich schaffe das mehr oder weniger gut. Er weiß von meiner Vorgeschichte und merkt natürlich, dass ich Angst habe. Trotzdem bemühe ich mich, meine Ängste nicht (nur) mit ihm zu besprechen und ihn davon möglichst abzuschirmen. Es ist aber schwer für mich. Ich will ihn nicht ständig mit traurigen Augen angucken und viel Zeit mit heulen verbringen. Ich möchte ihn nicht bemuttern. Aber es kommen ständig Gedanken hoch in Richtung "Das könnte dein letzter normaler Abend vor dem Fernseher/in der Stadt/beim Einkauf mit ihm sein". Ich mache mir auch ein wenig Vorwürfe, warum ich ihn nicht früher und häufiger zu einem Hautarztbesuch gedrängelt habe. Ich versuche diese Gedanken inklusive aller Bilder und Vorstellungen, die da so hochkommen, weg zuschieben. Realistisch zu sein. Aber ich weiß im Moment nicht so richtig, was realistisch ist. Ist es unangemessen, wie ich mich fühle? Ich denke manchmal, ich wäre egozentrisch, weil ich soviel Angst habe. Wie ist es euch damit gegangen? Wie kann ich ihn auffangen und eine gute Stütze für ihn sein? Worauf sollte ich vielleicht achten oder was ist tunlichst vermeiden?
Ich hätte in dieser Woche eigentlich soviel wichtiges zu erledigen. Ich kann mich aber zu nichts motivieren, würde am liebsten den ganzen Tag vor 'ne Wand starren und alles absagen, was so ansteht. Bis die Ergebnisse bzgl. Metastasen da sind, zieht sicherlich auch wieder eine Woche ins Land. Und auch wenn die Befunde negativ sind, weiß ich wie nervenaufreibend jede Vorsorgeuntersuchung ist.
Vielen Dank für jede Antwort!
babs_Tirol
24.02.2014, 13:42
Hallo Ligecid,
tut mir leid mit deinem Freund.
Tatsächlich können Muttermäler die seit der Geburt bestehen auch im Laufe der Jahre bösartig werden.
20% aller Melanome entwickeln sich aus einen Nävuszellnävus.
Hier nachzulesen:
http://web.tu-dresden.de/sorg/mkg/Tumoren.htm
Wartet erst einmal die Histologie des Wächterlymphknotens ab, der entnommen werden muss
Hier der Ablauf genau erklärt: siehe Seite 28:
http://www.nuklearmedizin.med.uni-goettingen.de/medien/lehre/sentinellymphknoten.pdf
Oder auch hier:
http://www.aimatmelanoma.org/de/aim-for-answers/weg-zur-diagnose/sentinel-lymphknoten-biopsie.html
Vielleicht hat dein Freund ja Glück und der Lymphknoten ist noch nicht befallen.
Wurde die Mitoserate* des Melanoms auf bestimmt?
Habt ihr den Histologie Befund Daheim?
Zukünftig solltet ihr euch immer eine Kopie von den Befunden geben lassen und dafür eine Mappe Daheim anlegen.
*Mitoserate: Die Mitose beschreibt den Prozess, bei dem sich eine reife Zelle in 2 identische Zellen teilt. Ein Pathologe/Dermatopathologe zählt die Anzahl der sich aktiv teilenden Zellen (Mitosen). Der Durchschnitt dieser Zahlen ergibt die Mitoserate, die als Anzahl der Mitosen pro mm2 angegeben wird (Beispiel: ≤1 Mitosen/mm2). Eine hohe Mitoserate bedeutet, dass sich die Tumorzellen aktiv teilen. Sie ist ein Kriterium zur Stadieneinteilung von Melanomen. Eine hohe Mitoserate wird mit einer schlechteren Prognose in Verbindung gebracht.
http://www.aimatmelanoma.org/de/aim-for-answers/weg-zur-diagnose/pathologie.html
Die aktuellen Melanom Leitlinien S 3 kann man als PDF hier nachlesen:
http://leitlinienprogramm-onkologie.de/uploads/tx_sbdownloader/S3-Melanom-OL-Kurzversion-V1.1.pdf
Finde ich Klasse wie du deinem Freund beistehst.
Versucht positiv zu denken.
Ich hatte schon Lymphknoten und Lebermetastasen im Jahr 2006/2007 und lebe noch immer.
Bitte halte uns auf dem Laufenden
alles erdenklich Gute für euch
-babs_Tirol-
Liebe Ligecid,
es tut mir so leid leid, das ihr das jetzt durchmachen müsst!
Ich drücke deinem Freund fest die Daumen, dass die kommenden Untersuchungen alle für ihn positiv ausfallen werden!
Es ist schrecklich, dass ihr so jung damit belastet werdet!!! Mein Melanom wurde auch gerade im Januar entdeckt und ich kann mich gut in deine Schocklage und die vielen Fragezeichen hineinversetzen.
Dein Freund ist jetzt in den Händen der Ärzte. Alles was du tun kannst ist ihm zur Seite zu stehen und das tust du. Meinen Respekt dafür!
Plötzlich zu erfahren dass man "Krebs" ändert erstmal alles! Ihr werden aber lernen die Diagnose deines Freundes zu verstehen und einordnen zu können, sobald ihr mehr Informationen habt.
Für die Zeit des Wartens wünsche ich Euch ganz viel Kraft!
Mandy1977
24.02.2014, 18:17
Hallo Ligecid. Ich habe auch ein Melanom seit 2011 und meins war seit der Geburt dort.Und hat sich in die Jahren dann vergrößert,ich liebte damals die Sonne und hatte viele Sonnenbrände daher ist er dann immer größer geworden.
Mein Melanom ist 1,5mm Clark 3. Bei mir wurde dann auch nachgeschnitten und die
Wächterlymphknoten unter den Achseln rechts und links raus operiert.Deshalb unter den Achseln weil das Melanom rechte Schulter / Rücken liegt. Diese Wächterlymphknoten waren nicht befallen.Daher habe ich auch keine Chemo oder anderes bekommen. Macht euch nicht verrückt damit.Ich drücke euch die Daumen das alles In Ordnung ist bei deinem Freund. Alles Gute weiterhin.
doris2710
24.02.2014, 18:59
willkommen ligecid:pftroest:
doris2710
24.02.2014, 19:35
so, jetzt hab ich mir alles in ruhe durchgelesen.
ich verstehe deine angst total...melanome sind einfach hinterlistig, aber es sind total viele da, deren melanom noch größer ist und keine metastasen gefunden wurden....ich würd versuchen, mich nicht verrückt zu machen.
birgit52
24.02.2014, 21:55
Hallo Babs,
da du so gut informiert bist: Wie hoch ist eigentlich eine "hohe Mitoserate". Ab wann ist sie hoch? Ich konnte bisher im Internet keinen Wert finden.
Weißt du da was dazu?
Liebe Grüße
Birgit
babs_Tirol
25.02.2014, 09:50
Hallo Birgit und @ Alle,
Sentinel-Lymphknoten-Biopsie
_ Exzision des ersten drainierenden Lymphknotens
(Sentinel) der regionären Lymphabstromstation
Empfehlung ab Tumordicke ≥ 1mm oder
Ulzeration oder Mitoserate ≥ 1/ mm2
_ Bei T1 Melanomen mit Tumordicke ≥ 0,76 mm
und Mitoserate ≥ 1/ mm2 ca. 10 % Risiko einer
okkulten SLN-Metastasierung
http://www.tzb.de/tumorkonferenzen/niedergelassene/11-01-11_Behandlung_Melanom_KV.pdf
birgit52
25.02.2014, 10:11
Danke Babs!
Luftikus
28.02.2014, 18:53
Schon zu spät! Sorry! Da man als Neuling erst einmal völlig überfordert auf die Plattform sieht, passieren einem dann gleich mal Fehler, hmm!
Also, nun habe ich meine Frage einfach noch einmal hierher kopiert und hoffe, ich verstoße nicht wieder gegen irgendwelche Regeln...
Zu meiner Entschuldigung: ich habe so einiges gelesen und gesucht, bevor ich hier um HILFE rufe...
Hallo, wahrscheinlich werdet Ihr mich belächeln, doch ich bin ( 36) sehr verängstigt, zudem ich noch ein kleines Kind zuhause habe.
Innerhalb eines Jahres wurde mir ein Basaliom und eine Aktinische Keratose entfernt. Und nun habe ich schon wieder eine auffällige Stelle an der Wange( 2-3 mm ). Laut Hautarzt soll ich die Stelle beobachten.
Ich will aber dieses Ding sofort entfernt haben und nicht wieder ewig zuwarten. Da ich die vorherigen Stellen selbst entdeckt habe und sie beim Screening nicht entdeckt wurden. 3 Stellen innerhalb eines Jahres! Wie groß ist denn die Gefahr, dass sich bei mir ein Melanom entwickelt? Wie kann ich denn präventiv tätig werden? Soll ich regelmäßig Tumormarker bestimmen lassen? Nur die Lupe ist mir zu wenig! Ich habe in 2 Wochen einen Termin in einem Hauttumorzentrum. Aber bis dahin werde ich bestimmt noch verrückt!
Habe so eine Angst!
Habt Ihr vielleicht etwas Erfahrung und könnt mich vielleicht sogar beruhigen?
DANKE
Hallo und Willkommen im Forum:winke:
Du bist hier denke ich auf jeden Fall richtig!
Leider kann ich dir auf deine Fragen gar nicht qualifiziert antworten. Für mich klingt es aber erstmal nicht logisch, dass ein Melanom in irgendeinem Zusammenhang mit deinen Vorerkrankungen stehen kann. Wenn du unabhängig davon Angst hast auch noch ein Melanom zu entwickeln, kannst du nur regelmäßig deine Haut selbst beobachten und zum screening gehen. verhindern lässt es sich sowieso nicht, nur frühzeitig erkennen.
Es gibt hier meiner Einschätzung nach echt fitte Leute im Forum und die werden bestimmt noch das Wort ergreifen und dir weiterhelfen können!
LG
Luftikus
28.02.2014, 20:36
Vielen lieben Dank für Deine Antwort Prisma!
Ja ich weiß schon, dass das eine mit dem anderen nichts zu tun hat. Nur habe ich eben Angst, dass ich ein Melanom auch noch kriege...
Ach ich bin gerade ganz gaga :-( solche Sorgen mach ich mir!
Ich hatte als Kind viele Sonnenbrände und im Erwachsenenalter bin ich Esel auf die Sonnenbank gerannt!
Meinst Du, ich sollte mir vielleicht alle Muttermale entfernen lassen? Dann wäre schon mal der IST- Bestand auf Null gesetzt, oder?
Schluck...
LG Lufti
Hallo Luftikus,
Babs_tirol hat dir bereits (kompetent) auf deine ersten Fragen in dem von dir eröffneten Thread geantwortet. Dein Beitrag ist ja zu dem obigen hier identisch.
Dass Du Angst hast kann ich bestens verstehen, glaub mir, hab ich nämlich auch!
Muttermale wegschneiden? Ich fürchte so leicht ist das nicht. Es werden vielleicht neue Muttermale entstehen. Außerdem kannst du genauso gut ein Melanom an einer Stelle entwickeln, an der kein Muttermal vorher war.
Ich glaube nicht, dass ein Hautarzt dazu bereit wäre.
Der Chefarzt der Klinik in der ich behandelt wurde sagte mir übrigens von sich aus, dass wenn man mir alle meine Muttermale wegschneiden würde, ich nicht mehr lebensfähig wäre. Ich weiß ja nicht wie viele du so hast.
Auf jeden Fall, können regelmäßige Hautscreenings beim Hautarzt nicht schaden. Vielleicht gönnst du dir das alle paar Monate. Eben so oft, wie es nötig ist, damit du dich sicher fühlst!
LG prisma
Guten Abend,
habe vor einer Woche die Nachricht bekommen, dass beim meinem Vater ein Basaliom im Stirnbereich entfernt werden muss. Das ist nun geschehen (nicht stationär).
Allerdings hatte dort schon mal eines, das ebenfalls chirurgisch entfernt wurde. Ob unvollständig entfernt, oder warum das nun noch mal aufgetreten ist, ist uns nicht bekannt.
Da mein Vater in einer kleineren Stadt untersucht und behandelt wurde, der behandelnde Arzt keinen Namen hat, habe ich arge Zweifel, ob dieser auch wirklich kompetent ist.
Könnte mir jemand kompetente Ärzte oder Kliniken nennen im Raum Sachsen-Sachsen-Anhalt ? Falls es da keine gibt, ginge auch Berlin oder Thüringen. Ich möchte gerne, dass sich Vater dort in der Nachsorge noch einmal untersuchen lässt. Meine Familie hatte in der besagten Stadt noch nie Glück mit den Ärzten und ich habe nun Riesenangst.
Danke im Voraus.
Luftikus
01.03.2014, 14:09
Hallo Prisma,
ja ich habe zuerst versehentlich ein neues Thema eröffnet und dann reumütig meinen Text in die richtige Ecke kopiert :-)
Vielen Dank auch Dir für Deine Mühe!
Werde wohl mal was für mein Immunsystem machen und Melissentee zum Beruhigen trinken ;-)
LG Lufti
birgit52
01.03.2014, 14:28
Hallo Lufti,hallo Jufris,
herzlich willkommen im Forum. Ich bin hier auch noch nicht so lange und gewiss gibt es Leute, die sich mehr auskennen als ich.
Meines Wissens sind Basaliome nicht so schlimm, weil sie keine Metastasen bilden.
LG
Birgit
Meinem Vater gegenüber wurde aber ins Spiel gebracht, es hätte evt. schon gestreut :confused:
birgit52
01.03.2014, 17:38
Soweit ich weiß streuen Basaliome nur ins umgebende Gewebe und sind mit einem großen Nachschnitt dann entfernt. Ich bin aber kein Arzt und erhebe keinen Anspruch auf Allwissenheit. Am besten den Arzt fragen!!
doris2710
01.03.2014, 20:19
willkommen luftikus und jufris!
Schneewölfin
25.03.2014, 11:15
Hallo liebe Leute!
Ich habe mich hier registriert weil meine Mutter leider dieses Monat die diagnose Malignes Melanom bekommen hat.
Erstmal natürlich fällt man aus allen wolken. Schnell wurde mir aber klar das die Diagnose sehr davon abhängt wo, wann, wie tief, etc. ist.
Da ich in der Apotheke gearbeitet habe (Momentan Karenz und mit Baby Nr. 2 schwanger) konnte ich ein wenig herauslesen was was bedeutete. Natürlich nicht alles kann ich dabei übersetzen.
Nun das was ich herausgefunden habe:
Es dürfte leider schon ein etwas 'weiter'entwickeltes Melanom sein.
Clark Lvl IV, Tiefe nach Breslow 1,75 mm, Mitoseindex >1
Es befindet sich am unteren Rücken.
Leider ist genau diese lokalisation ja auch nicht grad günstig.
Kann mir jmd ernstzunehmend eine ungefaire Einschätzung geben wie wahrscheinlich es ist das er metastiert hat?
alleine die einteilung ist mir ein rätsel.
Die im Krankenhaus wo sie behandelt wird verwenden 'ungüstigere' Schemen (da ist Stadium I bis 0,75 mm) im Internet findet man aber auch Listen wo das Stadium I bis 1 mm geht. So würde das stadium II (1mm - 2 mm) bei optimistischere Liste gesehen bessere 'heilungschancen' vorraussetzen und nicht so schwarzmalen wie die erstere (da ist sie nämlich ab 1,5mm in der III)
Die OP hat sie kommenden Donnerstag, aber wir müssen dann 1 Woche auf das ergebnis (Lymphknotenwächter wird herausgenommen sowie das gebiet um den primärtumor nochmal großzügiger ausgeschnitten) warten.
Hat jmd vllt ähnliche Werte gehabt und kann mir von seinem 'Werdegang' vllt etwas erzählen? Ich will nur ungefair wissen was auf uns zukommt (auch wenn das natürlich sehr individuell ist)
Danke!
Hallo,
ich glaub, das ist mein Thema. Melanom am unterne Rücken, damit kann man manchmal recht lange leben wie Du siehst, in meinem Falls sind das jetzt 5 Jahre.
Jeder Fall ist anders, die mittleren Wahrscheinlichkeiten sagen ja wenig über den einzelnen Fall aus, das Feld >1.5mm oder >2.0mm ist in sich ja ebenfalls gestaffelt mit ansteigendem Risiko bei dickeren MMs. Wenn die Wahrscheinlichkeit 95% für eine vollständige Heilung wäre und Diene Mutter wäre nicht dabaei ? Dann lieber nur 5% und sie ist im Kreis der Glücklichen ?
Ob die Lokalisation dort am Rücken ungünstig ist ? Ich dachte immer, der Kopf wäre eher schwierig zu behandlen, weil man dort ja nur schwer mit Sicherheitsabstand schneiden kann. Noch günstiger ist naturlich gar kein Melanom.
Wird Deine Mutter in einem zertifizierten Hauttumorzentrum behandelt ? Dann sollte man sich dort auch an die offiziellen Einteilungen halten und nicht eigene oder veraltete(?) Leitlinien heranziehen.
Was kannst Du nun tun ? Freu Dich mit Deiner Mutter über jeden Tag, der positiv verläuft, der keine Schreckensmeldung bringt. Freut Euch über den 2. Enkel, über die Zeit, die Ihr mit ihm verbringen könnt. Und über das sonnige Wetter draußen - habt Ihr doch hoffentlich auch ?
Nach meiner Erfahrung sind die ersten Wochen nach der Diagnose schwer, aber danach wirds so oder so etwas leichter. Ich habe eine Bekannte im Hospiz, die weiß, daß sie keine Heilung mehr erwarten kann. Und sie bestätigt meine Erfahrungen und wir lachen gemeinsam und reden albernes Zeug.
Gruß,
Michael
doris2710
25.03.2014, 12:55
willkommen schneewölfin!
ich drück euch die daumen, dass keine metastasen wo sind....man darf nie vergessen, die wahrscheinnlich ist höher, dass alles passt, als dass noch wo etwas ist......
birgit52
25.03.2014, 13:42
Hallo Schneewölfin,
meine Diagnose ist fast identisch mit der deiner Mutter.
Eindringtiefe 1,8mm, CLIV,Mitoseindex >1.
Bei mir wurden in einem von fünf entnommenen Lymphknoten eine Mikrometastase gefunden, leider. Ich gehöre somit ins Stadium IIIa.
Meine Diagnose ist nun fast ein Jahr her. Inzwischen war ich im Ganzkörper-Ct und ich muss Vierteljährlich zur Hautkontrolle , Lymphknotensono, Tumormarker-Abnahme. Die CTs sind halbjährlich und das nächste steht unmittelbar bevor.
Bei mir ist bisher nichts Neues aufgetreten. Am Anfang hatte ich sehr große Angst. Das ist besser geworden mit den guten weiteren Befunden. Weg ist die Angst nicht, denn ich weiß ja, dass es keine Sicherheit gibt. Aber wo gibt es die schon im Leben??
Was Doris sagt kann ich unterstreichen!
Ich kann gut damit weiterleben, aber die Angst ist mein ständiger Begleiter. Allerdings vergesse ich sie auch immer wieder.
Wir müssen die guten Tage leben und nutzen und ich hoffe darauf, dass ich zu der größeren Prozentzahl an Personen gehöre, die ohne Rezidiv
davonkommen.
Ich glaube auf die Prognosen kann man nicht allzuviel geben. Es ist bei jedem anders. Hier im Forum lese ich von Personen, die mit kleinerer Eindringtiefe und ohne Mikrometas dennoch später Rezidive und Metastasen bekommen haben und andere, die laut Prognose schon längst nicht mehr leben sollten , leben fröhlich vor sich hin.
Die Statistik spricht über eine sehr heterogene Gruppe und man weiß ja nicht, zu welchen man gehört.
Auf alle Fälle aber dir ein herzliches Willkommen und "man kann ja auch mal Glück haben"- ich wünsche es deiner Mutter jedenfalls ( und mir selber und allen anderen Betroffenen auch)
Birgit
Schneewölfin
25.03.2014, 13:51
Danke für die rasche Antwort an euch beide!
Nunja ich habe gelesen das von dort der recht früh streuende Krebs die 'besten' chancen hat mehr anzurichten als wenn der Primärtumor an extremitäten sitzt.
Aber man liest im Internet ja auch leider viel und wer weiß ob das immer so der Wahrheit entspricht.
Lieber Michael, wie gehts dir? bist du denn nun 'krebs'-frei oder bist du noch in Therapie?
Meine Mutter wird im ersten Hauttumorzentrum Österreichs (grad gegoogelt, danke für den Tipp) behandelt, aber wie du sagst find ich die Richtlinien veraltet bzw. pessimistischer.
Ja momentan weiß eben noch niemand wie weit der Krebs ist, natürlich hoffen wir aber irgendwie traut sich meine Mutter auch gar nicht darüber reden. Und ich will das auch akzeptieren. Ich bin hingegen jemand der die Fakten dazu wissen will um reale Chancen und das mögliche was-kann-kommen schon mal im Geiste abspielen kann um für alles gewappnet zu sein.
Ich hoffe sehr dass, egal wie die endgültige Diagnose sein wird, dass sie noch sehr viel von ihren Enkel haben kann. Am liebsten würde ich ja darauf hoffen dass sie zu 100% wieder gesund wird, aber das ist vielleicht zu hoch gegriffen.
Ich bewundere Menschen die so unaufhaltsam kämpfen, die 'akzeptieren' dass das Schicksal etwas bereit hielt für sie dass nicht lustig ist und dennoch das 'gute' darin sehen und das leben genießen können.
Solche Krankheiten öffnet auch gesunden Menschen (die meist leider gar nicht wertschätzen können wie wichtig Gesundheit ist) die Augen. Ich hab auf jedenfall für mich schon was daraus gelernt. Und manchmal ärgere ich mich dass man meint man hätte Probleme, aber wenn man sich hier umsieht dann merkt man dass das einfach nur lächerlich ist.
@doris: ist es denn wirklich so dass die wahrscheinlichkeit größer ist das alles passt als das metastasen da sind? Du hattest ja 2011 eine ähnliche Diagnose. Wie geht es dir, wenn ich fragen darf?
:winke:
Schneewölfin
25.03.2014, 13:55
Hallo Schneewölfin,
meine Diagnose ist fast identisch mit der deiner Mutter.
Eindringtiefe 1,8mm, CLIV,Mitoseindex >1.
Bei mir wurden in einem von fünf entnommenen Lymphknoten eine Mikrometastase gefunden, leider. Ich gehöre somit ins Stadium IIIa.
Meine Diagnose ist nun fast ein Jahr her. Inzwischen war ich im Ganzkörper-Ct und ich muss Vierteljährlich zur Hautkontrolle , Lymphknotensono, Tumormarker-Abnahme. Die CTs sind halbjährlich und das nächste steht unmittelbar bevor.
Bei mir ist bisher nichts Neues aufgetreten. Am Anfang hatte ich sehr große Angst. Das ist besser geworden mit den guten weiteren Befunden. Weg ist die Angst nicht, denn ich weiß ja, dass es keine Sicherheit gibt. Aber wo gibt es die schon im Leben??
Was Doris sagt kann ich unterstreichen!
Ich kann gut damit weiterleben, aber die Angst ist mein ständiger Begleiter. Allerdings vergesse ich sie auch immer wieder.
Wir müssen die guten Tage leben und nutzen und ich hoffe darauf, dass ich zu der größeren Prozentzahl an Personen gehöre, die ohne Rezidiv
davonkommen.
Ich glaube auf die Prognosen kann man nicht allzuviel geben. Es ist bei jedem anders. Hier im Forum lese ich von Personen, die mit kleinerer Eindringtiefe und ohne Mikrometas dennoch später Rezidive und Metastasen bekommen haben und andere, die laut Prognose schon längst nicht mehr leben sollten , leben fröhlich vor sich hin.
Die Statistik spricht über eine sehr heterogene Gruppe und man weiß ja nicht, zu welchen man gehört.
Auf alle Fälle aber dir ein herzliches Willkommen und "man kann ja auch mal Glück haben"- ich wünsche es deiner Mutter jedenfalls ( und mir selber und allen anderen Betroffenen auch)
Birgit
Danke für deine Antwort! Toll dass du bis jetzt nur gute Nachsorgeuntersuchungen hattest!!!
Das macht sehr viel mut!
Meiner Mutter wird vorerst nur der Wächterlymphknoten herausoperiert (passiert diesen Donnerstag) - darf ich fragen warum sie bei dir gleich 5 herausgeschnitten haben?
Wie ist es dir nach den OP's gegangen?
Meine Mutter ist jemand den man fast niederbinden muss weil sie soviel Arbeit sieht.
Hattest du außer der OP noch Medikamente einzunehmen oder war mit der OP und den vierteljährlichen und halbjährlichen Untersuchungen vorerst alles abgeschlossen?
babs_Tirol
25.03.2014, 14:44
Hallo Schneewölfin,
tut mir leid mit deiner Mutter. Falls der Wächterlymphknoten nicht befallen ist, wird deine Mutter bei dieser Eindringtiefe keine weiteren Therapien bekommen.
Anscheinend wird Interferon erst ab 2 mm ohne Metastasen in Österreich verabreicht.In Österreich sind die Leitlinien etwas anders als in Deutschland.
In Wels seit ihr gut aufgehoben, weil dort alle Hautkrebs-Therapien und auch Studien durchgeführt werden.
Bevor der Befund von den entnommenen Wächterlymphknoten nicht ausgewertet ist, kann man gar nichts sagen.
Drücke deiner Mutter die Daumen für Metastasen freie LK.
Liebe Grüße aus Tirol
-babs_Tirol-
birgit52
25.03.2014, 19:31
Hallo Schneewölfin,
manchmal kann man den Wächterlymphknoten nicht als einzigen "erwischen". So war das bei mir. Irgendwie waren die zu nahe beieinandergelegen und so haben sie gleich 5 erwischt, was im Nachhinein für mich gar nicht schlecht war, weil nur der mittlere eine Mikrometastase enthielt und die anderen frei waren. Die Ärzte meinten, das deute eigentlich darauf hin, dass auch in den anderen Lymphknoten nichts mehr sei.Insofern habe ich mich gegen eine Lymphadenektomie ( Entfernung alles Lymphknoten im Oberschenkel) entschieden.
Deiner Mutter wird man, sollte eine Metastase oder Mikrometastase gefunden werden, auch anbieten, dass alle Lymphknoten in diesem Bereich entfernt werden. Ich weiß aber gar nicht, wie wo die dann sind, wenn das MM am unteren Rücken war. Wenn nichts gefunden wird, dann ist es so, wie Babs es dir schon geschrieben hat.
Die Entfernung des Wächterlkn. war nicht schlimm bei mir. Man spritzt ein Kontrastmittel in die Stelle, wo das Melanom war und beobachtet dann im CT, wo es hinfließt. Dann sieht man eine kl. Verdickung auf dem Bildschirm. Das ist der Wlkn.. Die Stelle wird auf der Haut markiert und dann geht's in den OP. Vollnarkose, kleine Op. Danach musste ich zwei Tage hauptsächlich liegend und mit Druckverband verbringen, damit keine Nachblutungen entstehen und alles schön zusammenwachsen kann. Mir ging es ganz schnell körperlich wieder gut- seelisch nicht. Das Warten auf den Befund war schlimm, aber wie du siehst habe ich es , wie alle anderen auch, überlebt.
Ich selber habe auch die angebotene Interferontherapie abgelehnt nach langem Abwiegen . Andere haben sich anders entschieden. ich habe schnell gesehen, dass es kein richtig oder falsch gibt sondern nur ein: Ich probiere das oder jenes. So wurde es mir auch von den Ärzten vermittelt. Mit dieser Entscheidung muss ich jetzt leben und bisher ist's gut gegangen. Ich weiß aber auch, dass ich mich in dem Zeitbereich befinde, wo am ehesten Metastasen auftreten (auch laut Statistik). Ich will nicht leugnen, dass es eine psychische Belastung ist, die ich mal besser und mal schlechter aushalte. Aber im Ganzen gesehen geht es mir bisher gut und mein Leben ist schön. Vielleicht sogar schöner als zuvor, weil ich die Dinge mehr schätze und genieße.
Und jetzt bin ich wieder still :-). Ich erinnere mich an meine eigene Unsicherheit bei der Diagnose und hoffe, ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen.
Alles Gute für deine Mutter und auch für deine ganze Familie
Birgit
doris2710
26.03.2014, 18:21
schneewölfin, mir wurde gesagt, dass 1 von 5 mit meiner diagnose rezidive haben wird....also ist die wahrscheinlichkeit deutlich höher, dass alles passt......also 20%, dass was nachkommt , 80% das man nie wieder damit zu tun hat....so wurde es mir im kh erklärt....ich find das gut, das gefällt mir!
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