Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Liebe Neue, Bitte Kein Neues Thema Eröffnen, Sondern Hier Schreiben!
Seiten :
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
[
13]
Freddy75
31.03.2014, 22:47
Liebe Community,
bitte nicht auszuschließende Schreibfehler entschuldigen, da ich kein Muttersprachler bin (gebürtiger Franzose halt).
Mir wurde vor knapp 2 Monaten ein Ssm im Rücken diagnostiziert: T1aN0M0, CL III, Dicke nach Breslow 0,65mm (im Klinikum Schwabing in München).
Seit diesem Tag bin ich ein anderer Mensch geworden: keine Freude am Leben mehr, meine Gedanken drehen sich nur um das eine Thema Hautkrebs. Meine kleine Tochter Amelie ist 2 Jahre alt geworden so dass ich Panik bekomme allein auf die Idee dass ich sie viel zu früh in Stich lassen würde. Ich mache mir ständig Vorwürfe dass ich als Papa nicht öfter zum Arzt gegangen bin (blöd wenn man zu selten krank ist). Wir wollten ein zweites Kind haben aber jetzt weiß ich nicht ob es nicht unverantwortlich wäre. Unser Haushalt ist traditionell so dass ich mit Abstand der hauptverdiener bin. Eure Meinung dazu? Die Ärzte sind optimistisch, ich weiß allerdings nicht wie optimistisch ich in die Zukunft blicken darf. Drei Töchter wollte ich immer haben und ich bin noch nicht so alt (39).
Die Nachsorge ist mir zu passiv: Alle 6 Monate Hautuntersuchung auf weitere melanoma oder rezidiven. Nicht mal Ultraschall oder Röntgen? Any tipp was man pro aktiv tun kann?
Ich wohne in München: gibt es einen "Melanom Stammtisch" wo wir uns treffen können, unsere Gedanken und Ängste und vielleicht auch nützliche Tipps austauschen können? Ich habe die Nase voll wie diese Sache mir jegliche Lebensqualität weg genommen hat, auch weil mir bewusst ist dass die Diagnose ungünstiger hätte sein können. Es könnte mir auch gut tun anderen zu helfen damit meine Gedanken sich nicht nur um meine kleine Person drehen.
Ich freue mich auf jede Rückmeldung. Liebe Grüße und doch irgendwann eine gute Nacht?
Frédéric
Nadine1985
09.04.2014, 19:48
Hallo ihr lieben,
ich würde mich gerne zu euch gesellen. Ich bin ganz frische 29 und habe vor fast einem Jahr die Diagnose Schwarzer Hautkrebs bekommen :( Ich habe mir das schon gedacht die ganze Zeit aber es ist ein unfassbares Gefühl wenn der Arzt einen versucht zu erreichen einem auf die Mailbox quatscht und sagt das man dringend zurück rufen soll. Und dann die Diagnose. Ich war nur noch geschockt und mein Leben wendete sich von heute auf morgen, vorallen im Kopf!!!!
Wenn ich heute zurück denke an diesen Moment kommen mir die Tränen. Ich habe noch nie so eine Angst gehabt zu sterben :( Ich versuche mit meiner Familie darüber zu reden und sie unterstützen mich auch aber so richtig verstehen kann mich keiner.
Mein Melanom war 0,7mm tief also musste nur nochmal nachgeschnitten werden. Und es war dann auch erstmal ein befreiendes gefühl zu wissen es ist jetzt ganz raus.
Doch jeder gang zum Hautarzt ist für mich wirklich eine Berg und Tal fahrt. Ich habe so angst das sie evtl. was übersehen haben :( und das dieser aggresiver Krebs schon was kaputt macht.
Das hört sich so bescheuert an, aber ich hoffe das mich hier jemand versteht das man mit einer gewissen angst lebt.
Anders herum genieße ich jeden Tag viel mehr als früher und lass mich nciht mehr so schnell stressen. Aber dann kommen so Tage wie zur Zeit und ich bekomme diese Angst.
Kennt jemand diese Situation und wenn ja was machst du da gegen?
Vielen Dank im voraus.
LG Nadine
doris2710
09.04.2014, 19:54
herzlich willkommen nadine...
ja, ich denke diese gefühle kennt jeder hier :pftroest:
und du wirst sehen, mit der zeit wird es besser, gott sei dank.....
birgit52
09.04.2014, 20:01
Herzlich willkommen,Nadine,
ich verstehe dich guuut!
Ich bin gerade mittendrin in der Nachsorge und auch ich habe Angst. Mir geht es wie dir: Mal geht es gut, und dann kommt die Angst wieder und dann geht sie auch wieder und kommt.......
Ich habe Psychotherapie. Das tut mir gut, obwohl der Therapeut mir ja den Grund der Angst nicht nehmen kann. Leider war bei meiner Erstdiagnose keine Psychoonkologe zu kriegen. Du könntest dir auch jemanden suchen.
Wie auch immer! Schön, dass du dich meldest!
Liebe Grüße
Birgit
F...theTumor
17.04.2014, 18:55
Hallo Zusammen,
ich bin neu hier :(
Ich hatte gestern meine erste Nachsorge und unter der Narbe wurden bei der LK-SONO 3 RF gefunden. Ich war so geschockt und kann mich nur an 3 weisse runde Dinger auf dem Bild erinnern. Nun ist für nächste Woche MRT angesagt. Ich nehme seid 4 Wochen das Interferon (3x3/ Woche) und dachte damit wird alles wieder gut und nun dieser Schock!
Weiss zufällig jemand was die Abkürzung "RF" bedeutet?
Danke an alle
The Witch
17.04.2014, 19:09
Das steht für "Raumforderung".
F...theTumor
18.04.2014, 11:21
Dankeschön!
Es kann also alles mögliche sein?
nochmals Danke und LG
Wuschelkopf
18.04.2014, 14:35
Hallo,
Ja es kann"alles mögliche" ( vergrößerte LK bedingt durch das IF, irgendwelche"Serome" und und und....), deshalb musst du noch mal ins MRT, dort wird dir mit Sicherheit auch ein Kontrastmittel verabreicht, so lassen sich die RF besser darstellen. Also, noch steht gar nicht wirklich fest:).Auch wenn es schwer fällt, versuche einen klaren Kopf zu behalten und vermiese dir nicht mit irgendwelchen "dummen Gedanken" das Osterfest. Alles Liebe Wuschelkopf
F...theTumor
19.04.2014, 12:12
Hallo Wuschelkopf,
vielen, lieben Dank für deine Zeilen! Ich bemühe mich wirklich sehr das Osterfest zu geniesen und meine Gedanken nicht immer und immer wieder um den Krebs zuzulassen, aber es ist sehr schwer!
Dir und allen ein schönes Osterfest und LG
birgit52
19.04.2014, 19:19
Hallo F...the tumor :-),
die anderen haben dir schon alles geschrieben. Da bleibt mir nur noch, dir zu wünschen, dass du die Warterei gut aushältst und bald einen Befund bekommst, mit dem du gut und lange und rezidivfrei weiterleben kannst!
Frohe Ostern!
Birgit
katalina
22.04.2014, 16:08
also ich soll hier schreiben? nagut - vielleicht kann mir hier jemand helfen - hallo, ich bin neu hier, habe schon einige foren durchforstet, aber nicht antwort auf all meine fragen gefunden (bzw haben mich viele antworten verwirrt), vielleicht könnt ihr mir helfen. mein vater hatte ende des jahres einen geschwollenen lymphknoten in der leiste bemerkt, war beim arzt, welcher im antibiotika verschrieb, als das nicht besser wurde und der knoten auf 8 (!) cm gewachsen war wurde er in die onkologie geschickt, wobei sich herausstellte, dass es sich wohl um in die lymphbahnen geratenen hautkrebs handle. es wurde bis dato jedoch leider kein melanom gefunden. die anfangs scans und untersuchungen ergaben keine metastasen und auch die biopsien der lamphknoten unter den armen bleiben befundfrei. leider verbrachten die ärzte soviel zeit damit, doch noch ein melanom finden zu wollen und verscheidenste untersuchungen zu machen, dass sich beim finalen pecscan, nachdem mein vater eigentlich schon auf 3 eingestuft war, plötzlich kleine punkte auf der leber zu sehen waren. die ärzte rieten jedoch von einer biopsie ab, meinten sie würden den krebs mal vorsichtshalber auf 4 einstufen, da sie davon ausgehen, dass es sich hierbei um metastasen handelt, es aber nicht genau wissen (!!!???) und leiteten nach mehr als zwei monaten endlich eine behandlung mit vemurafenib ein. mein vater hat jetzt bald den ersten zyklus hinter sich - angeblich sind es drei. da mein vater in england lebt und ich nur täglich per telefon in kontakt bin, kann ich die lage sehr schwer einschätzen. ich tue mir auch sehr schwer ihm weitere fragen zu stellen. was passiert nach den drei monaten vemurafenib? ich habe gelesen, dass die tumore schrumpfen, angeblich geht auch sein lymphknoten zurück, aber das kommt doch nach dem absetzen des medikaments bestimmt wieder?? und ist es nicht untypisch, dass der krebs nur im wächterlymphknoten festgestellt wird und dann trotzdem schon in die leber metastasiert? mein vater fühlt sich bis auf müdigkeit und juckreiz durch die medikamente ok und er hat auch nichts an gewicht verloren. müsste er nicht viel "kränker" wirken, wenn es so wäre? lebermetasten klingen für mich so fortgeschritten, aber er wirkt ganz normal. mir macht das alles mächtig angst. wär schön, wenn mir jemand helfen könnte.
Beitrag bearbeiten/löschen
Hallo ihr Lieben,
ich bin zwar leider nicht neu, aber seit längerem nicht mehr im Chat unterwegs gewesen.
Ich selbst habe im April 2010 meine Brustkrebs-Diagnose erhalten:eek::weinen:...triple-negativ (3G); neoadjuvante Chemo mit TAC (6 Zyklen)...danach beidseitiger Wiederaufbau mit beidseitigen Implantaten un der Biomartix - da BRCA 2 positiv getestet :(
Seitdem..."klopfklopfklopf" geht es mir gut:rotier:...
Ein für mich "neues Thema" treibt mich erneut in in Chat....
Derzeit setzten mein Mann und ich uns mit unserem Kinderwunsch auseinander...was leider nicht immer einfach ist :(...leider:
Neben der regulären Beratung bei meiner Gynäkologin habe ich mich auch in ein Kinderwunschzentrum aufgemacht...dort wurde ich auch damals zu Fertillitäts-Erhaltenden-Maßnahmen beraten. Mein Mann und ich lehnten die Behandlung ab.
Mich treiben derzeit die zweideutigen Aussagen der Ärtze ein wenig in den Wahnsinn und suche nach Mädles bzw. Paaren die derzeit ähnliche Erfahrungen machen bzw. in derselben Situation stecken.
Mir wurde vor ein paar Jahrne gesagt, dass man mir nciht mehr so einfach Hormone o.ä. geben würde, da man befürchtet, dass es zu einer weiteren Erkrankung kommen könne. Nun saß ich wieder bei den gleichen Ärzten mit dem Thema Kinderwunsch und mir wurden Homone verschrieben! Ich war sehr irritiert un d äusserte dies...stand vernünpftiger Erklärungen wurden mit nur um die Ohren gehauen, dass meine Verunsicherung mein Problem sei.
Meine Frauenärztin sagt, dass ich in einer Schwangerschaft mit Nebenwirkungen rechnen kann....daraufhin fargte ich nach...sie meinte, dass eine Schwangerschaft der Hormongau wäre und diese eine neue Erkrankung -vor allem der Brust (evtl. auch trotz OP...da ein Risiko imemr bleibt) auslösen könnte oder ggf. an vorhandene Schläferzellen andocken könnte.
Ich bin sehr verunsichert...
ich würde mcih sehr über eine Antwort oder Austausch zu diesem Thema freuen!
Lieben Gruß
Willow
Hallo Willow,
Du bist hier im FORUM für Hautkrebs gelandet. Wahrscheinlich wolltest Du in Deinem Stamm-Krebs-Forenteil Brustkrebs schreiben.
Auch bei uns ist es so, dass hormonelle Veränderungen unsere Krebsart fokussieren kann. Kann, nicht muss. So wie ja auch nicht jede Schwangere Schwangerschaftsdiabetes oder - hashimoto bekommt. Aber da können Dir die Ärzte besser Auskunft geben als wir Laien.
Hallo Katalina,
CUP (cancer of unknown primary), also Krebs ohne bekannten Haupttumor, wäre die Einstufung bei Deinem Vater. Man versucht diesen Primärius zu finden, damit er keinen Ärger mehr machen kann. Die Zeitangaben von Dir für die Untersuchungen bewegen sich im normalen Rahmen, selbst bei einem gefundenen Haupttumor.
Da Du Dich bezüglich der vorgenommenen Untersuchungen etwas vage ausdrückst, gehe ich davon aus, dass ein PET/CT als letzte Untersuchung vorgenommen wurde. Diese Punkte auf der Leber kann sowohl gut- als auch bösartig sein. Dies könnte ein spezielles MRT eventuell beurteilen. Viele von uns haben auch am Anfang den Verdacht auf Lebermetastasen zu hören bekommen und zum Schluss hat es sich als Hämangiome oder Leberzysten herausgestellt (beides gutartige Tumore). Wie immer gehen die Ärzte eher vom schlimmeren aus. Aber auch hier denke ich, dass die Ärzte da ihre Untersuchungen vornehmen werden, um der Sache auf den Grund zu gehen.
Bekommt Dein Vater Vemurafenib (Tabletten) oder Ipilimumab (Infusionen)?
Mit Deinen Angaben komme ich nicht ganz klar. Kann ja sein, dass in England die Medikamente in anderer Dosis und Dauer verschrieben werden. Oder ich gerade voll auf der Leitung stehe.
Und nur weil man Krebs im fortgeschrittenem Stadium hat muss man nicht wie ein Skelett aussehen :). Vielen sieht man diesbezüglich nichts an :)
katalina
23.04.2014, 12:29
vielen dank für eure antworten!
ja, es wurde sowohl ein ctls auch ein mrt gemacht. auch ein brainscan, der aber nichts anzeigte. dann eben noch biopsien von lymphknoten der beiden achselhölen, die beide nichts ergaben. also wurden im endeffekt nur krebszellen in dem wächterlymphknoten in der leiste gefunden und diese "kleinen punkte" auf der leber. trotzdem steht im arztbrief, dass auf grund von lebermetastasen von einem stadium 4 aussgegangen wird und daher die behandlung mit zelboraf (vemurafenib) angefangen wird. jetzt ist er in seiner dritten woche - soweit ich weiss muss er die jetzt noch eine woche nehmen (4 morgens und 4 abends), dann für einen check ins kh, dann nochmal 4 wochen und dann noch einmal und dann it die behandlung mal vorbei.
ich habe so einen fall - kein melanom, nur ein lymphknoten befallen, dafür gleich ordentlich, und lebermetastasen - nirgends gefunden. tue mir also auch sehr schwer das ganze einzuschätzen. einerseits habe ich angst vor prognosen und will ihn auch nicht fragen, andererseits hätte ich doch gern ein bisschen klarheit, womit ich es hier zu tun habe...
lg
F...theTumor
23.04.2014, 12:47
Hallo Zusammen,
habe heute mein mrt hinter mich gebracht und nun warten bis Freitag um 11 Uhr, denn da habe ich meinen Termin in der Hautklinik um den Befund zu erfahren.
Ich wünsche mir so sehr es ist eine Wasseransammlung, aber bitte, bitte kein weiterer Tumor! Ich will kein Tumor!
Auf der Rückfahrt hab ich so einen schlimmen Heulkrampf bekommen und konnte mich nicht mehr sammeln.
Sorry, fürs jammern, aber ich kann echt nicht mehr und mein Mann ist auch schon völlig neben sich.
Danke und LG
F...theTumor
F...theTumor
25.04.2014, 14:41
Hallo Zusammen,
mein MRT-Befund wies keine Metastasen auf. Es scheint sich um eine reine Ansammlung von Flüssigkeit zu handeln. Eventuell hervorgerufen durch zu schnelles sportliches aktiv werden.
Nun soll ich viel ruhiger werden und das Bein bzw. mir mehr Auszeiten auch tagsüber geben und in 2 Wochen Ultraschall ob es zurück gegangen ist diese RF.
Viele Grüße an alle und einen schönen Tag
F...theTumor
Freue mich mit dir über die gute Nachricht, nur weiter so. Du schaffst das. Aber ich weiß auch nichts ist so schlimm wie die Warterei und die Ungewissheit. Jetzt genieße jeden tag mit deinen Lieben. Und weiterhin toi, toi, toi. Gr. Tina
Liebe forum Mitglieder,
Ich hab ein Problem und wollte euch nach rat fragen, hoffe das ist ok.
Mir ist etwas ganz blöd es passiert, ich habe mir ein Muttermal abgekratzt.
Ich weiß selbst wie dämlich das war. Bin momentan nervlich etwas angespannt. Hab d
erst vor kurzem ein Baby bekommen und hab noch zwei weitere Kinder.
Also ich entdeckte ein Muttermal, dass ich schon länger habe. Es war 1, 5 mm Durchmesser, sehr dunkel. Ansonsten rund und scharf begrenzt. Aber dunkler als die anderen. Naja und dann hab ich ein bisschen rum gekratzt. Es entstand eine Kruste und beim duschen ist es abgefallen. Jetzt ist es eine kleine wunde.
Meine Frage:
Am Montag bin ich beim Arzt. Soll ich darauf bestehen, dass er eine haut probe nimmt und
einschickt? Geht dass?
Gibt es melanome mit 1 mm Durchmesser? Ist eine dunkle Farbe sehr verdächtig?
Ich gehe einmal jährlich zur Kontrolle. Hab auch schon einige entfernt bekommen. Wie
Ss chnelll wachsen melanome in die Tiefe? Reicht einmal jährlich aus?
So, dass war jetzt viel. Viele n dank euch und viele grüße
Bia
Landleben
29.05.2014, 12:58
Hallo bia81
Auf jeden Fall den Arzt fragen und sogar darauf bestehen,wenn er es nicht selber vorschlägt, dass er eine Haut probe einschickt zur weiteren Abklärung,denn mit der Ungewissheit zu leben was es wirklich ist, kann keiner von Dir verlangen.
LG
Landleben
muenchnerin
04.06.2014, 23:52
Ich hab ein Problem und wollte euch nach rat fragen, hoffe das ist ok.
Mir ist etwas ganz blöd es passiert, ich habe mir ein Muttermal abgekratzt.
Ich weiß selbst wie dämlich das war. Bin momentan nervlich etwas angespannt.
Laut einem früheren Beitrag ist dir das letztes Jahr auch schon passiert, damals war ein Mückenstich der Auslöser des Problems.
Was hat die Ärztin denn damals gesagt?
Wenn du dich so oft aufkratzt, dann lass doch alle verdächtigen Flecken entfernen, dann hast du eine Weile deine Ruhe. Außer es steckt ein Angstproblem dahinter, dann findet man immer was zum Verrücktmachen.
Hallo Ihr, habe bisher nur immer mitgelesen. Bin Ende September letzten Jahres zum Hautarzt und habe erst 6! Wochen später einen Termin zur OP bekommen, 2 Wochen später dann der Befund. Nun wurden mir in der Charite 4 Wächterlymphknoten entnommen, die nicht befallen waren. Ich frage mich, warum die in der Charite keine Interferontherapie empfehlen. Habe jetzt nur alle 3 Monate Hautscreening, Lymphknoten Beobachtung und Tumormarker messen. Bei der letzten Nachsorge bei meinem Hautarzt meinte er, ich könne meine Unterwäsche anlassen. Die Kopfhaut hat er sich auch nicht angeschaut. Ich war so baff, dass ich gar nichts sagen konnte. Da geh ich jetzt nicht mehr hin. Ich suche mir einen anderen Hautarzt. Bin Mutter von zwei Kindern (6 und 8) und kann mir solche Schlampigkeit nicht leisten. Sind die Nachsorgescreenings bei Euch auch so schlampig? Viele Grüße
birgit52
11.06.2014, 09:11
Hallo Oramami,
und willkommen im Forum! Ich bin seit einem Jahr dabei und auch noch kein "alter Hase". Mein Hautarzt aber nimmt es genauer, als das, was du von deinem schreibst!
Ich wurde eingstuft in Stadium IIIa, habe aber kein Interferon genommen. Angeboten wurde es mir. Wie das in deinem Stadium ist, weiß ich nicht genau. Aber das halbjährliche CT, das ich machen muss, ist erst ab dem Stadium III empfohlen. Es gab ja wohl bei dir keine Mikrometastasen im Wächterlymphknoten.
Hautarzt wechseln wäre vielleicht nicht das schlechteste!
Die anderen werden dir bestimmt mehr schreiben. Es gibt genügend Leute hier im Forum, die sich mit Interferon auskennen.
herzliche Grüße
Birgit
Hallo Oramami,
das Hautscreening habe ich bei diversen Hautärzten genauso erlebt wie du. Ist leider traurige Wahrheit...
Ich würde mir an deiner Stelle dringend einen GUTEN Arzt suchen. Notfalls auch mal einige Kilometer Fahrt auf mich nehmen.
viele Grüße
prisma
Habe ähnliche Erfahrungen gemacht. War vor der Entfernung meines Melanoms bei 4 (!) Ärzten, die alle sagten es sei nichts ungewöhnliches. Nun, 5 Jahre später habe ich Metastasen an Organen und LW Knochen. Überraschend finde ich die "Nachlässigkeit" bei den Hautärzten, da sie ja ihre Ausbildung auch an einer Dermatologischen Klinik machen müssen.
Habe durch Zufall (Freunde bei Fb gefragt) an meine jetzige Hautärztin gekommen, die wirklich top ist.
Skeptisch bin ich, wenn bei dem Arzt offensichtlich "Schönheits OPs" im Vordergrund stehen.
Danke für Eure nette Begrüßung. Ich wechsel sofort den Hautarzt. Liebe Grüße und alles Gute für Euch.
Hallo,
ich bin neu hier, 25 Jahre alt, sehr hellhäutig, rothaarig und blauäugig,
vorletzte Woche war ich zum Hautkrebs- Screening beim Hautarzt, vor allem, weil ich ein sehr auffälliges Muttermal bei entdeckt habe, das sich im Gegensatz zu den anderen, die alle hellbraun sind schwarz verfärbt hat, zumindest in einem Teil des Males, ein kleiner Teil hat die Ursprungsfarbe behalten und der untere Teil hat an Farbe verloren, das Mal war über dem Hautniveau, hat aber weder genässt, noch gejuckt. Es befand sich am rechten Oberarm und kam sehr schnell und plötzlich, sodass ich keinen Verlauf beurteilen kann, es kam mir vor, als sei es über Nacht da gewesen.
Nach dem Screening wirkte meine Ärztin sehr besorgt, kümmerte sich gleich darum, dass ich am übernächsten Tag einen Termin zur Exzision bekomme, weil sie nicht länger warten wolle.
Ich fragte sie bei der Exzision, wie sie das Muttermal einschätzt, darauf gab sie mir die Antwort, dass es sehr schwer einzuschätzen sei.
Ich erhielt eine Krankmeldung, auf der bereits die Verdachtsdiagnose C43.9 stand (Malignes Melanom).
Nun ist erst eine Woche vergangen und ich werde bald wahnsinnig, kann kaum noch schlafen und mache mir wahnsinnige Sorgen.
Ich bin vom Fach, kenne mich aber in der Dermatologie eher mäßig aus.
Deshalb möchte ich gerne das Foto meines entfernten Muttermals anhängen und erhoffe mir einige Meinungen dazu.
Wenn ich es mit Melanomen im Internet vergleiche, ähnelt es am Meisten Superfiziell spreitenden Melanomen.
Ich weiß, dass ihr keine Ärzte etc. seid und keine Ferndiagnosen stellenn könnt, ihr würdet mir aber die lange Wartezeit etwas leichter machen.
Lieben Dank!
Hallo Hazel23,
willkommen hier im Forum, wenn auch aus recht bescheidenem Anlass...
Die Zeit des Wartens ist grauenvoll, wir alle kennen das und können uns gut vorstellen was Du gerade durchmachst.
Ich wünsche Dir, dass das Ergebnis der Histologie jetzt ganz bald kommt und Du hoffentlich aufatmen kannst oder endlich Gewissheit hast.
Das wichtigste hast Du aber jetzt schon getan: das Ding ist raus aus Deinem Körper, was auch immer es war!
Viele liebe Grüße,
prisma
birgit52
30.06.2014, 20:40
Hallo Hazel,
jetzt wirst du erst mal warten müssen, denn was es tatsächlich ist kann nur der histolog. Befund sagen. Leider dauert es oft länger, bis der Befund da ist.
Dass auf der Krankmeldung "Verdacht auf Melanom" steht ist normal. Die Ärztin muss ja begründen, warum sie dir den Fleck entfernt hat. Das muss aber keinesfalls heißen, dass es dann auch ein Melanom ist.
Wie es aussieht kann es alles sein. Gut - oder auch bösartig. Und wenn es tatsächlich ein melanom wäre kommt es auch auf die Eindringtiefe an.Es bleibt dir nichts übrig, als den Befund abzuwarten. Das ist eine schreckliche Zeit, das weiß hier jeder!
Ich wünsche dir, dass du bald Gewissheit hast und dass es KEIN Melanom ist!
Alles Gute
Birgit
birgit52
30.06.2014, 20:41
....und noch was: Du hast das Ding jetzt los! Das ist gut!
Danke für eure Antworten :-)
Am Freitag hab ich den Termin zum Fäden ziehen, da erfahr ich dann wohl auch den Befund...
birgit52
30.06.2014, 21:07
wundere dich nicht, wenn der Befund noch nicht da sein sollte. Bei mir hat es drei Wochen gedauert. Die Warterei war schrecklich!
Aber vielleicht hast du ja Glück!!!
Nobody84
01.07.2014, 13:59
Hallo zusammen,
auch ich bin am warten auf meine Befunde und ich muss sagen die Wartezeit macht mich fertig. Zu meiner Geschichte. Ich habe seit Ewigkeiten ein ziemlich schwarzen Leberfleck auf der Brust. Letztmalig wurde er 1999 als ungefährlich eingestuft. Ich weiß auch nicht warum ich danach so lange gewartet habe, aber irgendwie war mir nicht bewußt, dass so ein Ding entarten kann. In letzter Zeit hätte ich das Gefühl, dass das Ding größer geworden ist. Also bin ich bei den Hausarzt, welcher mir direkt eine Überweisung schrieb. Ich bekam dann auch recht schnell einen Termin bei einer mir unbekannten Ärztin. Diese war mir nicht sonderlich sympathisch. Ihre Untersuchung beschränkte sich auf T shirt aus, 2 Sekunden Blick, dann sagte sie, dass Ding muss raus. Ich bekam direkt einen Termin für in 2 Wochen. Ich kam mir ziemlich überfahren vor. Keine richtige Untersuchung, keine Aufklärung nix. Mich überkam das Gefühl, dass wenn sie nach so kurzer Zeit zu dem Entschluss kommt, dann muss das Ding ja bösartig sein.
Irgendwie ließ mir dieses Vorgehen keine Ruhe und ich beschloss mir eine Zweitmeinung einzuholen. Auf Empfehlung einer Freundin ging ich also bei einen zweiten Hautarzt. Dieser war sehr nett und untersuchte den Fleck mit dem Auflichtmikroskop und zeigte mir den Fleck stark vergrößert am PC. Dieser Arzt meinte, dass der Fleck recht einheitlich pigmentiert sei nur an den Rändern etwas heller. Diese hellen Ränder ist das was ich als Wachstum wahrnehme.er meinte, dass ein regelmäßiges Muster zu erkennen sei und er den Fleck vorerst drin lassen würde. Ich solle in 3 Monaten wieder kommen. Wie kann es denn sein, dass 2 Ärzte zu einem so unterschiedlichem Ergebnis kommen? Ist die auflichtmikroskopie wirklich aussagekräftig? Die eine meint der müsse sofort raus und der ander sagt kein Grund zur Besorgnis. Ich werde noch wahnsinnig. Wenn der Befund schlecht ist, dann habe ich vermutlich doch viel zu lange gewartet und das Ding ist in die Tiefe gewachsen? letztlich habe ich mich entschlossen den OP Termin bei der unfreundlichen Ärztin doch wahrzunehmen. Auf meine Frage, ob der Fleck für sie schlimm aussehe sagte sie nur abwarten. Wenn der Fleck so schlimm ist, dann hätte der andere Arzt doch nicht noch 3 Monate ins Land streichen lassen. Ihr merkt ich mache mich verrückt.
birgit52
01.07.2014, 20:42
Hallo Nobody,
ich würde, wie du, den Fleck rausschneiden lassen, denn sonst kriegst du keine Ruhe. Du würdest ihn ständig beobachten........... Lieber einen gutartigen Fleck entfernt als ein Melanom übersehen.
Und mit etwas Glück wars wirklich nur ein harmloser Leberfleck!!
Das wünsche ich dir!
Birgit
Hallo zusammen,
ich lese seit der Diagnose meines Vater, Anfang Januar diesen Jahres, mit und nun habe ich mich dann doch registriert, um mir meine Angst von der Seele zu schreiben.
Mein Vater hat MM mit multiplen Metastasen in mehreren Lymphknoten , Pankreas, Lunge und nun seit dem neuen CT im Gehirn:cry::cry::cry:
Nach anfänglich gutem Ansprechen von Zelboraf verschlechterte sich sein Zustand wieder.
Nun soll er eine Bestrahlung bekommen und dann Dacarbazin als Chemo.
Ich habe nun eine weitere Meinung eingeholt und die Ärzte in der Uniklinik würden Fotemustin als Chemo nehmen.
Ach man...die Ärzte sagen alle, dass uns die Zeit wegläuft und für Ipilimumab erst eine Befundbesserung eintreten muss, weil das Ipi ja Zeit braucht, damit es anschlägt...wenn es das überhaupt tut.
Das war es für Erste.
Danke fürs Lesen.
Traurige Grüße
Aratha
birgit52
02.07.2014, 19:59
Hallo Aratha,
herzlich willkommen !
Ich schreibe seit einem Jahr hier und gehöre noch nicht zu den "alten Hasen" im Forum (sonst schon eher :)).
Kann dir deshalb keine Tipps geben aber ich sag dir einfach mal "hallo" !
Deinem Vater wünsche ich alles Gute und dir gleich mit! Hoffentlich schlägt eine Therapie an!
Liebe Grüße
Birgit
Nobody84
03.07.2014, 09:28
Vielen Dank für die schnelle Antwort. Die Wartezeit macht einen echt fertig. Vor allem in Verbindung mit dem Sportverbot kommt mir, als fast professionellem Sportler, doppelt lang vor. Aus diesem Grund habe ich mich gestern gegen das sportverbot entschieden und bin 25 Kilometer laufen gegangen und es hat gut getan, auch die Wunde hat es gut überstanden:D. Werde heute vermutlich das selbe machen, das lenkt einen einfach ab und läßt einen abends besser schlafen.
babs_Tirol
03.07.2014, 11:52
Hallo zusammen,
ich lese seit der Diagnose meines Vater, Anfang Januar diesen Jahres, mit und nun habe ich mich dann doch registriert, um mir meine Angst von der Seele zu schreiben.
Mein Vater hat MM mit multiplen Metastasen in mehreren Lymphknoten , Pankreas, Lunge und nun seit dem neuen CT im Gehirn:cry::cry::cry:
Nach anfänglich gutem Ansprechen von Zelboraf verschlechterte sich sein Zustand wieder.
Nun soll er eine Bestrahlung bekommen und dann Dacarbazin als Chemo.
Ich habe nun eine weitere Meinung eingeholt und die Ärzte in der Uniklinik würden Fotemustin als Chemo nehmen.
Ach man...die Ärzte sagen alle, dass uns die Zeit wegläuft und für Ipilimumab erst eine Befundbesserung eintreten muss, weil das Ipi ja Zeit braucht, damit es anschlägt...wenn es das überhaupt tut.
Das war es für Erste.
Danke fürs Lesen.
Traurige Grüße
Aratha
Hallo Aratha,
bei Hirnmetastasen nützt nur Fotemustin, da das Dacarbazin nicht liquor gängig ist.
Wenn die Uniklinik auch dazu rät, würde ich an eurer Stelle das Dacarbazin ablehnen.
Alles Gute für deinen Vater
LG
-babs_Tirol-
Vielen Dank für eure Antworten :)
Ja, das Dacarbazin nicht über die Blut- Hirn- Schranke kommt, war auch die Begründung der Uniklinik, warum Sie eher zu Fotemustin tendieren.
Meinem Vater habe ich es erzählt und er sagte dann, dass ich mich mit dem behandelnden Onkologen in Verbindung setzen soll. Das werde ich auch machen.
Kommenden Montag beginnt die Bestrahlung. Hoffentlich übersteht mein Vater das gut.
Liebe Grüße
Aratha
ich habe auch Hirnmetas. Entdeckt diesen Montag.
Meine Bestrahlung beginnt nächsten Dienstag.
Meine Chemo ist/war Vindesin, die jetzt aufgrund der Bestrahlung gestoppt wird.
Ipilimumab bekam ich 3Mal und wurde abgesetzt, weil ich als Nebenwirkung eine Lungenentzündung bekam.
Es ist schwierig vergleichbare Methoden und Behandlungen aufzuführen. Mein Gefühl ist, dass es wirklich alles zutiefst individuell ist, was hilft und was nicht.
So, heute gab es also den Befund, der gut ausfiel!
Mir fiel ein riesen Stein vom Herz und dennoch hat mich die ganze Warterei etc. verändert.
Ich wünsche euch Betroffenen alles, alles Gute für euren Weg, vor allem viel Kraft!
Landleben
04.07.2014, 18:22
Hallo Hazel 23 !
Kann ich nachvollziehen,dass man sich sehr freut darüber,wenn es mal was positives gibt. Die Warterei kann sicher lässtig sein, aber wenn es dann ein positiver, guter Befund ist, ist die Warterei bald vergessen.
LG
Landleben
Claudia07
06.07.2014, 23:43
Hallo,
Ich bin seit langem bereits ein Stiller Mitleser dieser Gruppe...meine Mutter ist vor genau einem Jahr an Hautkrebs und deren vielen Metastasen verstorben..
Es liegt Viel Krebs in meiner Familie Mütterlicherseits.
Anfang des Jahres lag ich in der Uniklinik in Münster, habe das EEM Virus...auch wurden sich aufgrund meiner Vorgeschichte meine Muttermale angeschaut.
Im Gesicht hat die Ärztin an Badaliom festgestellt..habe Ihn verantwortungsloser Weise nicht entfernen lassen.
Die Angst ist so groß vor dem was kommt, ob es sich dadurch bösartig verändern kann...und und und.
Ich plage mich so lange alleine mit dieser Diagnose rum da ich meine eigene Familie nicht damit belasten wollte...
Bin mitlerweile auf der Suche nach einem Dermatologen...finde aber nicht wirklich ein Termin.
Jedoch müsste es mit einer neuen Überweisung doch möglich sein zügig einen zu bekommen, oder?
gedankengut
11.07.2014, 00:01
Kann bitte jemand meinen Befund bewerten:
Malignes Melanom 1,2mm
p/2a, NO MO Clark Level III
Tumormarker Protein S-100B 0,04µg/l
>1 Mitose/mm
Wächterlymphknoten wurde entfernt
Vielen Dank
Joshy078
13.07.2014, 13:50
Hallo zusammen,
ich bin der neue ;-)
ich hab mal eine Frage über euere Erfahrungen. Ich war jetzt mal bei drei Hautärzten um meine Leberflecke anschauen zu lassen. Es sind weit weit über 100 am ganzen Körper. Alle Drei hielten ein und den selben für auffällig (klein, ca. 2mm, und pechschwarz am Schultergelenk) wollten ihn aber nicht sofort rausnehmen. Alle haben mir Termine zum rausnehmen in frühestens 2 Monaten gegeben...
Meine Frage an euch:
Ist das normal bei den Hautärzten, das es so lange dauert...
Muss ich mir sorgen machen ?? Ist der jetzt nicht schlimm, weil die sich noch so lange Zeit geben...
Wenn er schlimm wäre, würden die ihn sofort rausnehmen ??
Mache mir schon etwas sorgen darum...
Gruß Joshy078
Nobody84
14.07.2014, 10:23
Hallo zusammen,
vorab mein Leberfleck war wohl Gott sei Dank noch gutartig. Ich bin wirklich total happy und mir sind 1000 Steine vom Herzen gefallen, zumal wir in der Familie die letzte Zeit zwei Krebsfälle hatten. Lange Rede kurzer Sinn, ich bin einfach happy.
Eine Sache hat mich aber noch beunruhigt. Sie sagte ich soll in drei Monaten wiederkommen, sie will schauen, dass da nix nachwächst. Ist dieses vorgehen normal? Auf zweimaliges nachfragen sagte sie, dass ich mir keine Sorgen machen solle, da sei nix böses und ich einfach wieder kommen soll. Aber ich dachte was gutartiges wächst nicht nach. Hat jemand eine Antwort darauf???
Ansonsten wünsche ich allen hier viel kraft und natürlich das aller Beste
Landleben
14.07.2014, 10:28
Hallo Nobody 84 !
Wir müßen alle immer wieder zu Kontrollen,dient zur eigenen Sicherheit,ist ja nicht gesagt,dass es dann ein schlechter Befund ist.Sei froh,dass die Ärzte so genau sind und nicht jammern .
Landleben
Nobody84
14.07.2014, 10:53
Gut Danke ich dachte halt, wenn das Ding weg ist und nichts bösartiges vorliegt sei der Trops gelutscht. Mich hat vor allem die Aussage beangstigt, dass an gleicher Stelle was nachwachsen kann. Ich denke ich werde mir die Ergebnisse dennoch nachträglich noch kopieren lassen. Da ich mich von Anfang an alles andere wie gut beraten gefühlt habe.
Landleben
14.07.2014, 10:59
Wieso hast Du Dich nicht gut beraten gefühlt ?
Landleben
Nobody84
14.07.2014, 11:17
Naja das fing schon beim ersten Besuch an, als sie nach 1sekunde sagte der Fleck muss raus ohne irgendeine nähere Untersuchung. Das ging weiter als ich nach op fragte, ob sie einen kleinen Blick auf einen anderen Fleck werfen könne. sie sagte dafür müsse ich mir einen extra Termin holen. Und im allgemeinen ist sie wenig kommunikativ. Auf meine heutige Frage, warum ein Fleck der gutartig ist nach op nachwachsen könne und die stelle deshalb weiter beobachtet werden müsse, bekam ich auch keine Antwort. Ist vielleicht auch nur ein Gefühl, aber gut aufgehoben bin ich mir nicht vorgekommen.
Hallo zusammen,
gibt es hier jemanden, der Erfahrung mit Albinismus und Melanomen hat?
Meine Situation ist folgende: Ich habe partiellen Albinismus, d.h. meine Melanozyten bilden quasi keinen Farbstoff, und letztes Jahr im Oktober wurde bei mir eine Hautveränderung (Verdacht auf Histiozytom) entfernt, die sich als Melanom (1,7mm) entpuppte. Eine zweite Stelle war dann 3 Monate später zum Glück nur ein MM in situ.
Ich hatte jetzt gerade meine Nachsorge incl. CT und MRT und ich war sehr froh, dass alles in Ordnung ist. Aber da kam mir irgendwie die Frage in den Kopf, ob die obligatorische Hautkontrolle bei mir überhaupt viel bringt. Es ist zwar schön, wenn die Ärzte sagen, dass alles unauffällig ist, aber das MM i.s. hatten auch 3 oder 4 Ärzte nicht weiter beachtet. Nur weil ich ein komisches Gefühl hatte, ist das weggemacht worden. Und der Arzt meinte dann noch: "Sieht aus, wie ein vernarbter Mückenstich."
Nun ja, ich muss wohl damit leben, dass die Ärzte, wie sie auch selber zugeben, extreme Schwierigkeiten haben, bei mir Melanome zu erkennen.
So bleibt irgendwie immer ein ungutes Gefühl zurück.
Kennt das vielleicht noch jemand? Ich meine, sicher ist man ja nie, aber so ist die Unsicherheit halt noch was größer.
Liebe Grüße
Anke
Hallo, Ihr,
ich war nun eine Woche zu Hause und soweit hat mein Vater die Bestrahlung gut überstanden.
Was mir Sorgen macht ist, dass er sich einen Pilz im Rachenraum zugezogen hat.
Schlucken fällt ihm schwer, aber er isst tapfer. Das sah vor ein paar Wochen anders aus.
Meisst zwar nur Pudding, Kartoffelbrei, Suppen und Co, aber das kann man ja auch mit mehr Kalorien kochen und er hat noch zusätzlich Fresubin.
Das Butbild ist besser geworden, vielleicht liegt es auch an dem Sauerstoff, den er nun bekommt.
Das Mistviech in der Lunge ist leider wieder 7 cm groß, war auf 4 runter, unter Zelboraf und er ist Asthmatiker.
Es ist so traurig, mein Vater sieht nun echt aus, wie ein schwerkranker Mann.
Ich gebe die Hoffnung nicht auf und rede auch mit meinem Vater positiv und er will ja auch leben.
Drückt uns bitte die Daumen :)
Liebe Grüße
Aratha aka Nadine
birgit52
17.07.2014, 12:40
Alles gute, Aratha!
Hallo,und guten Tag !
Ich habe meine vollständige Unterlippe vereist bekommen ( Kryotherapie )
( aktinetische Keratose )
Ich möchte gerne fragen mit welchem Hilfsmittel ich Nachts die Oberlippe von der kranken krustigen Unterlippe fern halten kann .
Wenn sie aufeinander liegen weicht die Unterlippe wieder auf,nässt etc.
Ob es eine Garze gibt , ob Zink auf der Oberlippe hilft die Unterlippe soll nicht gecremt werden sodass sie trocknen u heilen kann .
Am Tage föhne ich ab u zu kalt jedoch Nachts geht der Vorgang von Vorne los .
Atinische Keratose gesamte Unterlippeninnenseite
vermutlich durch lange Immunsupression / 64 Monate Interferon u Ribavirin gegen Hepatitis C Viren .
Verzeihung ich habe auch dieses Thema gesucht aber da ich von meinem Mobilgerät aus schreibe habe ich gewiss etwas übersehen .
Ich wünsche Euch einen guten Tag
viel viel Mut u Zuversicht
safena
Hallo an alle!
Ich bin schon seit einiger Zeit stille Mitleserin und habe mich nun entschieden mich hier doch anzumelden.
Ich habe im Februar diesen Jahres ein Melanom diagnostiziert bekommen. Breslow 0,7mm, clark III, keine Mitosevermehrung erkennbar. Von Ulzerationen wurde auf dem Befund nichts erwähnt.
Befund konnte nicht genau eingestuft werden da eine "hochgradige Entzündung" laut Histobericht vorlag. Der 1. Pathologe gab Breslow 0,5mm Clark II an, der 2. an den es weitergeschickt wurde hat es dann, da es aufgrund der Entzündung nicht genau beurteilbar war, höher eingeschätzt, da er es eben nicht ausschließen konnt.
Nach dem Sicherheitsschnitt und Sonographien, Röntgen-Thorax hatte ich es nach dem ersten Schock eigentlich gut verarbeitet...dachte ich..:rolleyes:
Nun bei der 1. Nachkontrolle gab es 3 weitere atypische Naevi, jedoch kein Melanomverdacht, die entfernt werden Ende August.
Zudem geschwollene Leistenlymphknoten (hatte aber auch eine frühe Fehlgeburt Ende Mai). Nun mach ich mir total ins Hemd..Mittwoch muss ich wieder zur Kontrolle und dann zum Radiologen wahrscheinlich zur Sonographie.
Ich weiß das Melanom war sehr dünn und Metastasen sind eher unwahrscheinlich, aber die Angst kocht jetzt wieder hoch und ich bin nervlich echt ziemlich fertig.. Zudem hieß es nach dem Nachschnitt wir dürfen uns unserem Kinderwunsch widmen..bin immerhin 34 jetzt..und nun kommen diese doofen Lymphknoten daziwschen..ich hoffe auf Erfahrungsaustausch mit euch allen hier, ich komme aus dem Raum Ulm und bin in der Klinik in Blaustein Patientin.
Viele Grüße:shy:
sternle
Jürgen1969
18.07.2014, 12:22
Hallo Sternle,
ich dachte mir schon beim Namen, eine Schwäbin?
Ich bin auch aus Ulm.
Du hattest es schon erwähnt, bei 0,7mm ist es sehr gering, das etwas in den Lymphknoten ist. Wo war das Melanom?
Ich kann nur von mir sagen, dass Lymphknoten lange Zeit geschwollen sein können. Meine Interferontherapie liegt nun 4 Jahre zurück, noch heute sind ein paar vergrößert. Aber alles normal.
Viell hast ein Infekt gehabt, oder von der Fehlgeburt ....
Es gibt zig Ursachen.
Ein Ultraschall wird Klarheit bringen.
Alles Gute Dir.
Viele Grüße
aus Ulm
Jürgen
birgit52
18.07.2014, 13:02
Hallo Sternle,
bin auch eine Schwäbin - ich wohne in Friedrichshafen am Bodensee, bzw. in einem kl. Ort in der Nähe.
Schließe mich in allem Jürgen an! Aber es gibt halt keine 100%ige Sicherheit. Mach dir nicht zu viele Sorgen, die weitere Untersuchung gibt dir hoffentlich Entwarnung!
Herzlich Willkommen und liebe Grüße vom Bodensee
Birgit
Hallo Jürgen und Birgit!
Danke für die liebe Begrüßung! Auch noch Schwaben hier u sogar ein Ulmer! Freut mich!
Das Melanom war am Rücken unter dem Schulterblatt. Habe nun bereits Montag den Sonographietermin eingefädelt u hoffe danach etwas beruhigter zu sein. Warten ist einfach nicht meine Stärke 😉. Bin froh wenn auch endlich die anderen Flecken im August entfernt sind. OP Termine sind einfach ausgebucht u da kein dringender Verdacht besteht... Aber das ist wohl etwas was man lernen muss.. Innere Ruhe finden..Ich hoffe das gelingt mir noch 😉 Toll, dass es dieses Forum hier gibt u man sich etwas austauschen kann.😊
Liebe Grüße !
sarahkristin
29.07.2014, 23:14
Hallo Ihr Lieben,
ich war heute wieder mal zur Hautarztkontrolle. Ein Muttermal war lt. Hautärztin auffällig, es ist ungleichmäßig und hat einen Schleier. Ich sehe diesen Schleier nicht, was bedeutet das? Ich habe zum entfernen einen Termin Ende September bekommen. Reicht das?
Danke für eure Antworten! Kerstin
Hallo zusammen,
meine Schwester hatte heute ein Gespräch mit der Ärztin der Tagesklinik und die wollen nichts mehr machen.
Im Gehirn sind noch weitere Metastasen dazugekommen und eine Chemo wäre nicht zu verantworten und Ganzhirnbestrahlung sei auch nicht mehr möglich.
Ich weiss nicht, was ich dazu sagen soll. Er bleibt im Krankenhaus.
Mein Vater will Leben, das ist doch nicht fair:weinen::weinen::weinen:
Ich versuche gerade ziemlich verzweifelt den Chefarzt zu erreichen, aber da meldet sich niemand.
Dann habe ich noch Kontakt zu einer Hautklinik aufgenommen und da einen kurzfristigen Termin bekommen.
Ich bin gerade dabei alle Unterlagen zu bekommen, die ich noch nicht habe.
Traurige Grüße
Aratha
birgit52
31.07.2014, 19:35
Hallo Aratha,
das tut mir sehr leid!
Birgit
Hi,
ich habe sehr viele Muttermale, weshalb ich jährlich anstatt alle 2 Jahre zur Vorsorge gehe. Bis jetzt hatte ich bei den Entfernungen keinen Befund. Ich bin früher zu einer Hautärztin gegangen, die jedes Mal ca. 5 Muttermale gefunden hat, die rausmüssten und ich war sogar im 3-monatlichen Intervall dort. Ich weiss nicht, ob sowas normal ist, wenn man nicht mal einen einzigen auffälligen Befund hat. Bei einem auffälligen Befund könnte ich es ja noch verstehen. Auf jeden Fall hatte sie mir auch immer den Laser vorgeschlagen, der kostenpflichtig ist. Später erzählten mir andere Ärzte, dass man dies gar nicht dürfte bei Muttermalen. Ich habe dann irgendwann den Arzt gewechselt, weil mir das zuviel wurde und ich mich fragte, ob das denn wirklich alles sein muss. Der andere Arzt fand keinen einzigen auffälligen Muttermal. Nun war ich erst Recht ratlos, weil ich nicht wusste, ob sie jetzt nicht evt. zu ungenau guckte und die andere genau. Ich ging zu einem dritten Arzt und wieder alles ok. Jahrelang bis auf 2 mal, wo welche entfernt werden sollten, aber der Befund war auch ok. Jetzt bin ich wegen Terminmangel wieder zu der damaligen Ärztin gegangen und habe wieder 6 Auffällige. Zudem sagt sie, an Füßen dürften generell keine Muttermale sein. Stimmt das? Sie hatte auch ein Muttermal in einem Muttermal festgestellt. Sie meint, das dürfte gar nicht sein. Und natürlich wieder den Laser angeboten, weil sie nur 1 Muttermal pro Quartal entfernen dürfte. Ich weiss nicht, was ich machen soll, da ich das Gefühl habe, dass es generell nicht einfach ist einen guten Hautarzt zu finden. Was würdet ihr in meinem Fall tun?
Gruß
Savona
Trauerweide84
06.08.2014, 18:58
Hallo Savona,
ich hatte drei von solchen Muttermal im Muttermal. Eins habe ich mir entfernen lassen, weil es komisch aussah. Dies war aber Gutartig. Ich denke so ungewöhnlich ist es gar nicht, da meine Hautärztin alle drei für Gutartig eingestuft hat und so tat als ob sie das öfter sieht.
Vom läsern würde ich die Finger lassen, das macht man glaub ich nur bei weißen Hautkrebs. Unsere Hautärztin will immer die Leberflecke beobachten. Mein Mann besteht aber bei Verdächtigen immer auf sofortige Entfernung, um einfach Gewissheit zu haben. Das muss aber jeder für sich entscheiden ob er mit den Narben leben kann.
LG Nicole
Danke Trauerweide. Du hast mich da echt beruhigt. Meine Hautärztin hat mich da echt bekloppt gemacht, aber das ist wahrscheinlich ihre Masche. Mit Angst der Patienten verdient sie wohl sehr gut. Ich werde morgen zu einem anderen Arzt wegen einer Zweitmeinung gehen.
Viele Narben möchte ich auch nicht, wenn es nicht notwendig ist. Ich habe viel zu viele Muttermale. Sie sähe ich denn dann aus, wenn sie mir fast alle wegmachen will?
Und wie ist das mit den Muttermalen an den Füßen? Stimmt das auch?
Gruß
Savona
Muttermale an den Füßen?
Habe ich einige von. Auch an den Fußsohlen. Bis jetzt hat das noch kein Arzt irgendwie kommentiert, auch nicht in der Hautklinik.
Gruß
prisma
Hallo liebes Forum, ich bin neu hier. Weiblich, 38 Jahre alt.
Ich war vor kurzem bei einem Hautarzt, weil mir speziell ein Muttermal sehr komisch vorkam. Danach hat die Ärztin dann auch geschaut und meinte, das wäre jetzt noch nichts. Aber sicherheitshalber sollte man es herausschneiden. Ich bekam einen Termin am 09.09.
Daraufhin wurde ich panisch und habe mir alle größeren, komischen Muttermale die ich so habe, betrachtet und bin dann in eine Uniklinik, um die Male vorzuzeigen, die mir Angst machten. Um einen Screeningtermin zu bekommen, muss man hier teilweise ewig warten. Die Ärztin im Klinikum war sehr nett und hat sich Zeit genommen, alle anzuschauen, sie hat wohl gemerkt, wie ängstlich ich war. Sie meinte, dass die Male harmlos aussähen und ich mich nicht zu verrückt machen sollte. Ich hatte ihr gesagt, dass ich ständig im Internet nach Bildern geschaut hatte und nur noch Melanome bei mir gesehen habe.
2 der Muttermale wurden weggestanzt, eines am Oberarm, was sie jetzt eigentlich nicht unbedingt gleich wegmachen wollte und eines am Oberschenkel. Jetzt bekam ich letzte Woche den Anruf, dass das am Oberarm ein Melanom in situ war. Ich hatte für 21.08. sowieso einen Termin, um noch größere Male wegschneiden zu lassen - aber mehr für mich zur Sicherheit. Jetzt muss ich wohl hin, um den Nachschnitt zu besprechen - man sagte mir 0,5 cm.
Was mir jetzt Angst macht.
1. Das Mal am Oberarm sah laut der Ärztin verändert aus - aber nur eventuell wegen eines Insektenstiches.
2. Das Muttermal am Oberschenkel sah meiner Meinung nach schlimmer aus - es war zwar klein, aber richtig tiefdunkel.
Ich habe nun Angst, dass die Proben eventuell durcheinander gebracht wurden - Paranoia lässt grüßen. Aber sowas kann doch normalerweise nicht vorkommen, oder?
Und zweitens habe ich Angst, dass die Male, die die Ärztin als harmlos bezeichnete und die ich für mich vorsichtshalber weg haben wollte wegen Größe, stark dysplastischer Navi usw. vielleicht jetzt doch böse sein - wo so ein harmlos aussehendes Muttermal schon ein Melanom in situ war.
Wie ich den Arzt am Telefon verstanden habe, muss ich jetzt alle 6 Monate zum Hautarzt.
Was kommt am 21.08. jetzt auf mich zu? Durchsprache des Wegschnitts? So wie der Arzt sagte, wird das jetzt mit dem Wegschnitt und die Entfernung der anderen Male stationär gemacht. Wird vielleicht Blut untersucht und ein Screening gemacht? Ich war so aufgeregt, dass ich gar nichts fragen konnte...
Für Meinungen und Infos anderer Betroffener wäre ich dankbar.
Liebe Bohne76,
ich bin auch noch neu hier und bin 33 Jahre alt.
Ich habe selber sehr viele Muttermale und kenne das Gefühl plötzlich überall Melanome zu sehen. Du solltest dich damit aber nicht verrückt machen. Die Ärzte haben da schon sehr gute Erfahrungen und können das in der Regel sehr gut einschätzen. Hab da einfach Vertrauen in die Fachleute!
Dass die Proben vertauscht wurden, kann ich mir auch nicht vorstellen. Nur eine dunkle Färbung ist noch kein Hinweis auf ein Melanom. Solange die Färbung gleichmäßig ist, solltest du dir da keine Sorgen machen. Auch wegen der anderen Male musst du dich nicht verrückt machen. Bei mir wurde auch ein großer auffälliger Fleck entfernt, und der war absolut harmlos.
Warte erstmal den 21.8. ab. Da wird sich schon alles klären.
Lg
birgit52
11.08.2014, 19:17
Hallo Bohne,
normalerweise werden Proben nicht verwechselt, da kannst du deiner Ärztin bestimmt vertrauen!
Aber die Verunsicherung kenne ich! In der Zeit nach der Diagnose hat mich jedes Pünktchen aus der Bahn geworfen und es gab genügend davon!
Kopfschmerzen, die ich schon jahrelang immer mal wieder hatte ,waren plötzlich Hirnmetastasen u.s.w. (in Wirklichkeit Nackenverspannungen :-)).
Inzwischen habe ich 1 1/2 Jahre überstanden und die Ängste haben sich so ziemlich gelegt. Vor den Nachsorgeuntersuchungen kommen sie nat. zurück, aber ich bin nicht mehr panisch.
Bei dir wird das auch so sein! Du hast bisher ein Melanom in situ (mit guter Prognose) und wirst in der regelmäßigen Nachsorge jetzt bestens untersucht. Nach dem ersten Schreck wird sich dein Leben wieder normalisieren. Und mit ein bisschen Glück kommt nichts mehr nach!
Das jedenfalls wünsche ich dir
Birgit
Ach ja, noch das: ob ein Mal dunkel oder hell ist ist nicht das Entscheidende. Ein dunkler Fleck kann durchaus gutartig sein! Es kommt auf verschiedene Faktoren an. Kannst du nachlesen .
Ich danke schon mal für Eure Antworten. Ich versuche jetzt auch ruhig zu bleiben und hoffe, dass alles gut wird und es sich bei mir mit dem Nachschnitt erledigen wird.
Ich habe eine Freundin früh an Krebs verloren (Brustkrebs) und meine Mutter hatte auch schon 2x Brustkrebs.
Da wird man dann doch immer mehr nachdenklich und ängstlich.
birgit52
12.08.2014, 14:12
Ja Bohne,man kriegt Angst vor dieser Mistkrankheit........
wildrockerin
14.08.2014, 16:30
Hey ihr Lieben, bin weiblich und 23 Jahre alt. Habe mal eine Frage an Euch.
Vor ca. einem Jahr dachte ich, ich hätte unterhalb der Brust eine Zecke. Bin dann zum HAUSarzt, welcher das auch so sah und hat die "Zecke" dann mit einer Pinzette rausgemacht und drin rumgepuhlt eben und danach Iod drauf. So. Das Ding kam aber wieder.. es war also keine Zecke, sondern ein Muttermal. Dieses habe ich mir jetzt endlich entfernen lassen, nur aus der Angst heraus, dass sich da was verändern könnte, weil der Arzt da rumgepuhlt hat, was man ja nicht soll.
Der Befund war dahingehend, dass es nicht bösartig ist, aber laut Arzt wohl schon Zellveränderungen gezeigt hat und Anzeichen dafür da waren, dass mein Körper sich dagegen gewehrt hat. Der histologische Befund sagt irgendwas a la: Melanozytärer Naevus mit lentiginöser Epithelhyperplasie...
Meine Frage ist jetzt: Kann das Rumgestochere meines Hausarztes diese Mutation verursacht haben????? Denn es heißt ja immer, man soll da nicht kratzen oder sowas und das war ja definitiv mehr als kratzen.. er hats ja regelrecht ausgepuhlt und es kam wieder.
Danke für Eure Hilfe & liebe Grüße
wildrockerin
17.08.2014, 16:01
Hat hier denn niemand eine Meinung dazu? :eek:
Sandra63
17.08.2014, 17:48
Hallo wildrockerin,
als Hundebesitzerin bin ich der Meinung, dass zumindest ein Arzt eine Zecke von einem Muttermal unterscheiden können sollte :confused:. Ein Muttermal hat keine Beine ;)
Ob nun tatsächlich der Doc für die "Zellveränderung" verantwortlich ist, wird sich wohl kaum klären lassen. Und schon gar nicht über ein Forum. Um etwas zu Deinem Befund sagen zu können bräuchte man schon detailiertere Informationen. Da hier aber in der Mehrheit "nur" Betroffene und keine Ärzte schreiben, kann ich Dir eigentlich nur gratulieren, dass sich kein Krebsbefund ergeben hat.:prost:
Ach, und laß Dir den Befund aushändigen und bitte Deinen Hautarzt ihn Dir zu erklären. Auch ob und in welchem Zeitabstand wieder eine Kontrolle stattfinden sollte.
Gruß
Sandra
wildrockerin
18.08.2014, 15:48
Danke, Sandra!
Bin auch der Meinung, dass ein Hausarzt sowas eigentlich unterscheiden können sollte. Nur mein EX!! Hausarzt war dahingehend einfach ein Pfuscher.. der hatte keine Ahnung.. was nur wieder meine Meinung bestätigt hat, immer gleich zum Facharzt zu gehen.. :lipsrseal naja anderes Thema.
Mein HauTarzt ist auch nicht der beste. Folglich wollte er sich nicht wirklich dazu äußern, ob eine Zellveränderung auch durch die Verwechslung mit der Zecke hevorgerufen wurde. Er meinte ich solle kommen, wenn sich eben generell etwas an meinen (wenigen) Muttermalen verändert oder eine Auffälligkeit vorliegt. Da müsste ich wahrscheinlich einen Biologen fragen, der wüsste sowas. Aber ich denke evtl schon, dass es daran liegen kann. Werde das aber nochmal abklären lassen bei einem kompetenteren Arzt. Den histologischen Befund habe ich ja.
Wenn ich beim Registrieren alles richtig gemacht habe, kann ich mich jetzt hier vorstellen:
SSM li Oberarm,TD 1,0 mm,ClarkIII,pT1bN0M0Sx>1Mit/mm
Diese Diagnose habe ich seit genau 4 Wochen, vor einer Woche wurde der Wächterlymphknoten entfernt und ich warte bibbernd auf das Ergebnis.
Meine große Sorge ist im Moment, dass ich nach dem Ergebnis vielleicht schnell eine Entscheidung treffen muss und soweit ich das verstanden habe, es in München kein zertifiziertes Hautkrebszentrum gibt.
Ich war zur OP im KH Schwabing, weil mein Hautarzt mit sagte, das sei das beste Team in München. Glaube auch, dass ich mit Prof. Stolz einen sehr kompetenten Ansprechpartner habe (und einen sehr menschlichen).
Ich freue mich über Hinweise, Ratschläge ....
liebe Grüße an alle
Anda
el-grande
19.08.2014, 23:53
Hallo anda58,
Dir ein herzliches Willkommen auch wenn
der Grund kein schöner ist !
Hier im Forum findest du ne Fülle an Tipps
und Erfahrungen - einfach mal intensiv Zeit
nehmen und die einzelnen Themen durchlesen
oder einfach Fragen stellen - es gibt hier sehr
viele erfahrene User die gern Fragen beantworten
Themen die auf Dich ggf zukommen können
wären ggf ne Lymphknotendissektion , Interferon usw.
Hier werden Dir deine Ärzte abhängig vom
Wächterlymphknoten weitere Therapieangebote
machen
Ich weiss selbst dass die erste Zeit aufregend ist,
deshalb kann ich Dir nur empfehlen lies dich in das
Thema 'malignes Melanom' ein
An Herz legen möchte ich Dir die ADO Leitlinie
da wird vieles beschrieben die Stadien sowie
Therapiemöglichkeiten da hat man schonmal
nen guten Überblick !
http://www.krebsgesellschaft.de/download/s3-melanom-ol-kurzversion-v1.1.pdf
Ich wünsche Dir gute Befunde!:winke:
Alles Gute
lg el-grande
Vielen Dank, El Grande,
für das Willkommen und den link. Ich lese wie "um mein Leben", denn morgen, Donnerstag, ist Termin zur Befundbesprechung im KH. Ich nehme meinen Mann mit, zu zweit hört und versteht man vielleicht besser? Hoffentlich muss ich nicht sofort eine Entscheidung treffen, nach allem was ich bisher gelesen habe, weiß niemand was richtig ist...
Erst mal ganz herzlichen Dank, ich hab mich so gefreut, dass ich eine Antwort bekommen habe. Ich hab deinen Werdegang gelesen, da erscheinen meine Probleme daneben wie eine Kleinigkeit. Trotzdem würde ich mich freuen über ein bisschen Daumen drücken bis morgen,
Lieben Dank
Anda
Hallo anda58,
bei mir war es so, dass erst noch ein CT und MRT gemacht wurden, nachdem eine Metastase im Lymphknoten gefunden wurde. Mir wurde gesagt, dass eine komplette Entfernung im Falle weiterer Metastasen nichts mehr bringen würde. Ich hatte also noch etwas Zeit, mich mit dem Thema Lymphknotenentfernung auseinanderzusetzen.
Dir wünsche ich aber erstmal einen guten Befund und drücke für morgen die Daumen!
LG, Anke
:)
der Prof hat mich heute Abend noch angerufen und mir gesagt, dass mein Lymphknoten sauber ist. Ist das nicht klasse?
Ganz herzlichen Dank fürs Daumen drücken, jetzt kann ich nach langer Zeit wieder mal gut schlafen.
Ich wünsche euch allen Befunde, die euch gut schlafen lassen und bedanke mich sehr fürs Zulesen.
Anda
pocahontas_mex
28.09.2014, 11:31
Hallo zusammen,
ich hoffe ich schreibe jetzt in den richtigen Thread.
Also, ich möchte mein Anliegen und mich kurz vorstellen. Mein Vater hat letztes Jahr ein malignes Melanom entfernt bekommen: Clark-Level IV, pT3b, N0, M0; Erstdiagnose und OP 21.11.13, Nachexzision mit 2cm Sicherheitsabstand, Sentinel Lymphknoten Exzisionlinke Axilla - NEGATIV.
Also erstmal Entwarnung - das Melanom hat nicht gestreut. Orale Therapie mit HCT 25mg,Baymycard 10mg, Clexane 0,4ml subkutan, Novalgin, Diclofenac 75mg resinat.
Angedacht waren regelmässige Kontrolltermine.
Im April dann bemerkt mein Vater einen angeschwollen Lymphknoten am Hals, Diagnose: sonographsch suspekte Lymphknoten - Empfehlung operative Entfernung. OP am 08.09.14.
Die Zweitdiagnose zeigt plötzlich eine Drastische Verschlechterung.
Peritonealkarzinose, multiple disseminierte Lugenfiliae, Lymphom an Leberpforte und weitere LK-Vergrößerungen, Peritoneale Knoten an Zoekum, Kolon-CA´s.
Natürlich standen wir da erstmal unter Schock. Ich habe in den kommenden Tagen alle an möglichen Therapien recherchiert und grosse Hoffnungen in einen B-RAF Mutationsergebniss gesetzt um eine der neueren und erfolgversprechenden Therapien nutzen zu können. Leider liess sich keine Mutation des B-RAF Gens wie auch des C-Kit Gens nachweisen.
Der Oberarzt im Evangelischen Krankenhaus Düsseldorf hat sich angesichts dessen ratlos gezeigt was Terapieformen angeht und meinen Vater an das Tumorzentrum Essen verwiesen. Wir haben Freitag einen Termin vür den 06.10. vereinbart. Mein Vater hat aufgrund des ungünstig sitzenden Leber-Tumors recht starke Schmerzen. Es ist furchtbar ihn so zu sehen und mir vorzustellen wie es ihm gehen muss wenn man ihm alle Hoffnungen auf eine, wenn auch nur temporäre Verbesserung seines Zustandes nimmt. Der Arzt hat ihm im termin eine Überlebens-Zeitspanne von 3-12 Monaten genannt. Das ist natürlich hart. Ich hatte in einem monat eine einmonatige Südamerika geplant, natürlich werde ich diese nicht antreten um meine Mama und meinen vter bestmöglich zu unterstützen.Ich werde ihn zu dem Arzttermin begleiten und möchte gut vorbereitet sein, damit doch noch eine Möglichkeit finden, damit mein Vater wenigstens das gefühl dass ihm geholfen wird.
Also falls ihr jemanden kennt der einen ähnlichen Befund hatte oder selber mit der Diagnose zu kämpfen habt, und Terapien empfehlen könnt - würde ich mich freuen wenn ihr mich anschreiben würdet. Lieben Dank dass ihr euch die zeit genommen habt den glangen text zu lesen..ich wollte nur nix unerwähnt lassen und ich bin auch ein bisschen überfordert.
Liebe Grüße, poca
Jürgen1969
29.09.2014, 14:30
Hallo Poca,
das ist ein ziemlich harter Befund mit der Zweitdiagnose.
Wurde eigentlich belegt, ob diese weiteren vom Melanom ausgehen?
Ich denke mal eher nicht. Es scheint zumindest zum teil eigenstämdige Erkrankungen zu sein.Von daher weiß ich nicht ob Du hier im Hautkrebsforum richtig bist oder ob Du in den anderen Krebsarten suchen sollst.
Dir und Deinem Vater alles alles Gute.
Viele Grüße aus Ulm
Jürgen
Hallo pocahontas_mex,
auch wenn ich davon ausgehe, dass die ein oder der andere User schon per PN auf Dich zu gekommen ist, möchte ich doch auch etwas dazuschreiben.
Die von Dir erwähnte Orale Therapie ist keine Melanom-Therapie. Denn es handelt sich um entwässernde, blutdrucksenkende, blutverdünnende, entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente. Kann sich also nur um eine sogenannte Begleitmedikation zu entweder schon bestehenden oder durch die Entfernung entstandenen Problemen handeln.
Therapien empfehlen dürfen wir nicht. Steht schon in den Nutzungsbedingungen, die auch Du bei der Anmeldung akzeptieren musstest. Auch ist eher der Hausarzt gefragt, was man zB gegen die bestehenden Leberschmerzen machen kann.
Das Evangelische Krankenhaus Düsseldorf ist eine Dermatologie, kein Hautkrebszentrum. Von daher ist es sehr verantwortungsbewusst Deinen Vater an die Uniklinik bzw Hautkrebszentrum Essen weiterzureichen.
Wie lautet die Histologie des entnommenen Lymphknoten vom 08.09.?
Denn der Befund müsste bereits vorliegen.
Wer hat den Begriff Zweitdiagnose ins Spiel gebracht? Handelt es sich, wie bereits Jürgen schon fragt, um ein selbständiges Krankheitsbild? Losgelöst vom Melanom?
Du siehst es gibt viele Fragen. Antworten eigentlich keine. Denn wir sind Betroffene, keine Ärzte. Auch wir sind durch die Mühlen der Diagnosezeit. Können von unseren Erfahrungen berichten, mehr nicht.
Wäre schön, wenn Du uns berichten würdest. Bis dahin toi, toi, toi Euch, insbesondere Deinem Vater.
Mutsch39
03.10.2014, 19:08
Hallo, ich hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich hier eine Frage stelle:
Ich habe ein Muttermal, das im Alter von 12 neu auftauchte, jetzt bin ich 39. Es war immer ein winziger, schwarzer Fleck über dem Knie.Im letzten Jahr wurde es größer und verlor seine Farbe ( hautfarben). Jetzt ist es wieder stellenweise braun/rötlich und juckt ab und an mal. Ist aber nicht schuppig, trocken. Der gesamte Knubbel hebt sich etwas ab und wenn man draufdrückt, merkt man, dass es etwas in die Tiefe geht. Ist inzwischen 6 mm groß (früher stecknadelpunktgroß). Kann ich damit zum Arzt gehen oder werden die sauer, wenn das gar nix Ernstes ist? Es ist ja weder riesig noch schwarz.
Hab ein bisschen Angst, dass man angepflaumt/ausgelacht wird, weil man die Zeit verschwendet.
Ich denke da schon ein paar Monate drüber nach, meistens, wenn es wieder juckt.
Vielen Dank schon einmal im Voraus für eure Antwort. Ich hoffe, es ist ok, wenn ich hier schreibe, obwohl ich nix habe.
LG, Mutsch39
Hallo Mutsch39,
wie sagt man so schön: Passt schon :)
Denn eigentlich können wir Dir auch nur den Tipp geben, dass Du bei Deinem Hausarzt, wenn dieser auch die Fortbildung "Hautscreening" hat, mal drauf schauen lassen kannst. Mal davon abgesehen, dass jedem ab 35 ein Hautscreening von der Krankenkasse gezahlt wird. Also nutz doch auch noch diese Chance und lass Dich einfach mal komplett checken. Dann hast Du doppelte Gewissheit. Dann brauchst Du Dich auch nicht die nächsten Monate mit diesen Gedanken belasten.
Sandra63
03.10.2014, 19:30
Hallo Mutsch,
ich kann mir nicht vorstellen, dass es Ärzte gibt, die sauer reagieren wenn ein besorgter Patient sie aufsucht. Und wenn doch, dann haben die m.M.n. ihren Beruf verfehlt.
Wenn Dich das Muttermal irritiert, dann lass es beim Hautarzt oder beim Hausarzt (einige machen auch das Hautscreening) kontrollieren. Wenn dann noch Zweifel bestehen, lass es wegoperieren und untersuchen. Erst dann weisst Du mit Sicherheit ob es harmlos war ... oder auch nicht.
Ich wünsche Dir einen harmlosen Befund.
Gruß
Sandra
Mutsch39
03.10.2014, 20:26
Liebe(r) J.F, liebe Sandra,
vielen herzlichen Dank für eure Antworten.
Ihr habt mir Mut gemacht, mich dann doch beim Arzt zu melden.
Dann werde ich Montag mal fragen, ob meine Hausärztin so ein Screening anbietet oder mir eine Überweisung zum Hautarzt ausstellen kann.
Ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt. Ist ja toll, dann muss ich nicht mehr grübeln.
Und in meiner Familie ist es sehr verbreitet, erst dann zum Arzt zu gehen, wenn man es eigentlich nicht mehr kann (also selbst laufen), deshalb kommt es mir so seltsam vor, ohne Fieber, Schmerzen oder Wunden hinzugehen:o
Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und langes Wochenende--ich werde, dank euch, auf jeden Fall entspannen.:winke:
LG und Danke, Mutsch39
Edit: Oh je, nachdem ich noch ein wenig im Thread gelesen habe, wurde mir klar, wie unsinnig es war, mein Muttermal so ausführlich zu beschreiben- tatsächlich ein wenig so, als hätte ich erwartet, jemand würde sagen :"Also, mit so was kann man auf keinen Fall zum Arzt gehen, du verschwendest seine Zeit" oder "Doch, wenn dein Muttermal SO aussieht, darf man hin".
Warum merkt man das, wenn andere es schreiben oder sogar fotografieren (nämlich dass man denkt:"He, das kann doch nur der Arzt sagen!")aber bei einem selbst nicht?
Ich kann mich nur dafür entschuldigen! Und vielen Dank, dass ihr dann trotzdem so freundlich antwortet und nicht total genervt klingt, obwohl ihr solche Fragen wohl sicher zigmal pro Woche bekommt.
Roswitha
04.10.2014, 14:52
Hallo Mutsch39,
mach es wie J.F. geschrieben hat, lass ein Hautsceening machen. Ich würde gleich zu einen niedergelassenen Dermatologen gehen, da sie diesbezüglich nehme ich mal an, in ständiger Weiterbildung stecken und von der Erfahrung eher doch ein geschulteres Auge haben als der Hausarzt. Im Übrigen benötigst du keine Überweisung zum Hautarzt, kannst dir also direkt einen Termin holen. Angebracht wäre es wegen der Terminvergabe den Schwestern zusagen, dass sich ein Leberfleck in kurzer Zeit bei dir verändert hat.
LG Roswitha
Mutsch39
04.10.2014, 21:46
Liebe Roswitha,
vielen Dank für deinen Rat. Ich hatte wirklich gedacht, dass man vor dem Hautarzt auf jeden Fall zum Hausarzt muss und dann höchstens überwiesen wird.
Dann werde ich morgen eine Bekannte fragen, die sehr zufrieden mit ihrem Dermatologen ist (habe mir natürlich nicht den Namen gemerkt, als sie mal von ihm erzählte) , ich selbst kenne keinen. Und danke auch, dass ich das schon bei der Anmeldung sagen sollte, ich kenne mich nicht aus und hätte nur nach einem Termin für ein Screening gefragt. Ich bin sonst gar nicht so auf den Mund gefallen, aber vor Ärzten und dem ganzen Drumherum habe ich so eine Hochachtung/Furcht, dass ich da ganz stumm und klein bin.
Habe nur mit 16 mal gemuckt, als ich mich fürs Fußröntgen "obenrum völlig frei machen" sollte. Das kam sogar mir falsch vor.
:-)
Edit: Danke noch einmal, hab einen Termin Mitte Dezember bekommen, bevor ich das mit der Veränderung sagen konnte, sollte es Februar sein. Wusste gar nicht, dass Hautärzte so viel zu tun haben.
LG und noch ein schönes Restwochenende
Mutsch
Hallo alle zusammen,
ich weiß nicht, ob ich das jetzt hier so richtig mache... Aber was soll's!
Auch ich bin neu hier und möchte euch erstmal kurz etwas über meinen Diagnosemarathon erzählen.
Im August diesen Jahres bin ich wegen einem blutendem Leberfleck am Rücken zum Hautarzt. So was ist ja schon lästig und erst die Sauerei wegen den Klamotten ... Tja, die Naivität einer Unwissenden.
Meine Verwunderung über das sofortige Entfernen dieser kleinen Unannehmlichkeit war dann doch schon groß. Aber ok!??? Meine Ärztin sagte dann auch, ohne groß und den heißen Brei herumzureden, dass es sich wohl um ein malignes Melanom handelt. Und nochmal ok!???
Eine Woche später dann der Befund, malignes Melanom; Tumordicke 1,1mm; Clark Level II.
Habe mich zu diesem Thema dann stundenlange durchgegoogelt und halt auch dieses Forum entdeckt.
Die Gedanken, die mir dann durch den Kopf sprangen, brauch' ich hier nicht nochmal niederschreiben ... Es ist alles gesagt.
Im September wurde dann nochmal nachresektiert und der Wächterlymphi an der Leiste entfernt.
Dann der Befund... Alles super, keine Metas!!
Nach einem kurzen Heulanfall im Beisein meiner Glücksbotin, hauptberuflich Ärztin, nebenberuflich eine super Schulterklopferin, bin ich also mit einem permanent dämlich-glücklichen Grinsen durch die Gegend gelatscht.
Und als das dann nachließ, kamen die Fragen. Kennt ihr das? Da stehen also die Ärzte um einen, bereit für jede Antwort ... und ich ... Blackout! Totalausfall!
Wie gesagt, ich habe einige Stunden in diesem Forum gelesen und deswegen, unterstelle ich euch einfach eine gewisse Fachkompetenz.
Gibt es noch jemanden mit ähnlicher TD und CL?
Irgendwie bin ich etwas verwirrt, dass ich bei dieser TD so einen niedrigen CL habe. Ja ... ich weiß ... bin ja auch froh.
LG
birgit52
08.10.2014, 13:17
Hallo Antje,
herzlich willkommen im Forum, wenn auch der Anlass weniger schön ist.
Ich selber hatte im Mai 13 die Diagnose MM,1,8mm,CL IV, Ein Wächterlymphknoten leider positiv. Das ist nun etwas mehr als 1 1/2 Jahre her und bisher ist bei mir alles ok. Deine statist. Prognose ist besser als meine!
Ich wünsche dir- und mir auch- dass nichts mehr nachkommt!
Liebe Grüße
Birgit
Hallo Birgit,
erstmal ein großes Dankeschön für deine schnelle Reaktion. Eigentlich wurde mir ja abgeraten, mich im Netz zu diesem Thema zu informieren. Und irgendwie mag da auch was dran sein, aber für mich war halt auch wichtig, mit "Leidensgenossen" zu texten. Es ist nun mal, wie es ist... Gegenüber meiner Familie und meinen Freunden ist alles gut, ich will keinen beunruhigen und schon gar nicht will ich, dass sich meine Ängste auf meine Familie übertragen. Ich hab drei Jungs zwischen 13 und 4. Die Großen wissen bescheid und es hat lang genug gedauert, sie davon zu überzeugen, dass Krebs nicht gleich Tod bedeutet.
Und das ist ja auch so!!!!
In einer Woche fahr ich zur Kur und dann hoffe ich, dass dieses Thema für gaaaaaanz lange Zeit nicht mehr ganz so bestimmend in meinem Leben ist. Außer zur Nachsorge und den jährlichen Checks...
Trotzdem... Warum hab ich bei TD 1,1 mm "nur" CL II? TD zeigt doch irgendwie auch die "Eindringtiefe" an... oder hat mich mein Hüftgold gerettet:smiley1:
GLG
Hallo Antje,
ich hatte im vergangenen Juli eine ganz ähnliche Diagnose, TD 1,0, CL III,
Wächerlymphknoten wurde im August entfernt und war ok.
Mir ging es ganz ähnlich wie dir, ich habe nächtelang im Internet gelesen und die Erleichterung nach dem Ergebnis vom Wächterlymphknoten war riesig- ich habe vor Freude geheult.
Morgen habe ich meine erste Nachsorgeuntersuchung mit Sonographie der Lymphknoten, bin aber eigentlich ganz ruhig, kann doch nur positiv sein?
Ich hoffe, dass die derzeitige positive Einstellung bei mir anhält.
Übrigens habe ich sehr schnell Antrag auf Höherstufung beim Versorgungsamt gestellt (waren bisher 30) und habe sofort eine Höherstufung auf 60 bekommen.
Viele Grüße
Anda
Hallöchen Anda58,
Supi, dass ich Antwort erhalte. Mein Antrag läuft noch, habe also noch keinen Rückläufer. Im Krankenhaus wurde mir gesagt, dass es bei MM ohne Metas prinzipiell 50% gibt, das wäre auch auf 2 oder 3 Jahre begrenzt und dann neue Antragstellung. Wie gesagt, bin da völlig unerfahren... Und schon ist da wieder was, was ich nicht begreife:confused: Wieso hattest du 30% ? Was ist eigentlich der Unterschied zwischen 50% und 60% .... also jetzt mal praktisch gesehen?
Morgen gehts nochmal zur Hautärztin, hab da so'n Knubbel am Kopf. Vermutlich reihe ich mich jetzt auch in die Schlange der Paranoiden ein ... Seit der Diagnose beobachte ich meinen Körper argwöhnisch ... im Gegensatz zu früher;). Da werd' ich auch gleich nochmal wegen der TD und dem CL nachfragen. Dein Beispiel zeigt mir ja auch, dass die TD eigentlich alles oder nichts bedeuten kann... Diese Frage geistert permanent in meinem Kopf rum. Und doch macht es mich glücklich zu hören, dass es dir gut geht... Herrje, ich hoffe mal, das kam jetzt nicht allzu egoistisch rüber!!
Trotz allem geht das Leben ganz normal weiter. Also eigentlich ja nicht, weil ... noch zwei Tage, dann gehts zur Kur. Hast du das auch gemacht?
Ich wünsche allen M&M's eine schöne Woche!!!
GLG Antje
Hallo Anda58,
ich nochmal... Jetzt hab ich mich glatt verlesen. Deine Diagnose war ja 2014, nicht 2013. Mein nächster Check ist erst im Sep 2015 und zwischendurch immer mal zur Hautärtzin. Oder macht dein Hautarzt auch Sono? Mal davon abgesehen ... Logisch ist bei dir morgen alles Supi!!!!!!
GLG Antje
Hallo liebe Antje,
ja, bei der Nachsorge war alles super :) (und trotzdem hab ich in der Nacht davor kaum geschlafen, aber vielleicht gewöhnt man sich daran?)
und nein, Kur hatte ich keine beantragt, bin gar nicht auf die Idee gekommen, aber ich habe auch keine Kinder mehr zu versorgen, sondern werde von meiner besseren Hälfte aufgefangen und unterstützt. War bestimmt eine gute Entscheidung, eine Kur zu beantragen, ich bin wenige Wochen nach der OP in Urlaub gefahren und merke jetzt, wo ich wieder arbeite, dass der Kopf doch noch deutlich nachhängt. Es gibt ein Leben vor und ein Leben nach der Diagnose und an dieses "nach" muss ich mich erst gewöhnen.
Das mit der Einstufung beim Versorgungsamt hat ganz eigene Regeln, ich hatte vor dem MM 30 aus ganz anderen Gründen und durch das Melanom kommen lt. Gesetz 50 dazu, macht insgesamt 60 - :augendreh is halt so und reicht mir, weil es ab 50 Zusatzurlaub gibt.
Genieße die Kur, damit du wieder gut in den Familienalltag zurück kommst, du machst es richtig!
Anda
Hallo Anda,
freu' mich, dass bei dir alles schick ist. War ja wohl klar:grin:!!
In Lübben soll's mit WLAN nicht so toll aussehen... lt. den Erfahrungsberichten im Netz. Kann ja trotzdem versuchen, einen kurzen "Sachstands-/ Erfahrungsbericht zu fertigen. Vielleicht ist es ja auch was für dich. Ich hab irgendwo gelesen, dass man wohl bis zwölf Monate nach der Diagnose noch eine Reha beantragen kann.
Mein Knubbel hat sich als "Nichts" herausgestellt. Jetzt weiß ich auch, dass die Tumordicke nichts über die "Eindringtiefe" aussagt. Naja, irgendwie hat' ich mir das schon selbst beantwortet ... Hab' mir meinen Enlassungsbrief vom Krankenhaus noch mal ausdrucken lassen (alles hab ich mir abfotografiert ... nur das nicht:confused:, 1,50 € für drei Blätter:augendreh... Aber egal.
Malignes Melanom auf kongenitalem Nävuszellnävus am Rücken, TD: 1,1 mm, Clark-Level: 2, pT2b pN0 (sin 0/1) cM0, R0, Stadium: IIa AJCC, C43.5, C44.53, M87203 .... und wenn ich dann mal viel Zeit hab, werd' ich mich dann dadurch auch noch durchgoogeln .... es sei denn, jemand hier weiß, was mit den A's und C's gemeint ist:augendreh:augendreh
GLG Antje
Jürgen1969
14.10.2014, 08:39
Hallo Antje,
AJCC ist das Klassifizierungssystem, in Deinem Fall Staduim IIa. C 43.5 und das andere C ist die Krankheitsbeschriebung Melanom am Rumpf, Melanom der Haut. Über das M..... habe ich nichts gefunden.
Viele Grüße aus Ulm
Jürgen
babs_Tirol
14.10.2014, 09:52
Das M ist der Melanom Typ
http://en.wikipedia.org/wiki/International_Classification_of_Diseases_for_Oncol ogy
( M 8742/3 ) Lentigo maligna Melanom
Hallo Jürgen und Babs,
... hab ich's doch gewusst ... die geballte Kompetenz:winke:!!
Beim Durchgoogeln ist mir das "ulzeriert" etwas aufgestoßen (pT2b). Dieses "b" macht mich jetzt doch etwas nervös ... Im Netz klingt das ja doch ziemlich negativ.
Ansonsten:
Tag 1 meiner Kur:
Anreise war gut. Nach zwei Stunden im strömenden Regen war ich da und ... Sonnenschein:). Das baut doch schon auf. Im Aufnahmegespräch wurde dann der Therapieplan erstellt ... hab alles an Sport mitgenommen, was ich durfte. Gestaltungstherapie klang auch nicht schlecht, also her damit. Oh und natürlich die Massagen ... Man gönnt sich ja sonst nichts. Die Atemgymnastik soll ein guter Stressabbauer sein. Und da ich im "Normalfall" schon eher der 110%-Typ bin, sollte ich mal langsam lernen, auf ein normales Level runterzufahren. Ich könnte heute Abend zum Singen gehen, aber ich glaub das lass ich mal lieber ... Mein Volksliederwissen ist auch nicht wirklich berauschend ...
GLG
Hallöchen an Alle,
Also was gibts Neues. Erstmal muss ich sagen, dass ich mich hier in Lübben sauwohl fühle. Habe schon eine Menge nette Leute kennengelernt, mit denen man sich echt super austauschen kann.
Und jetzt das nichts so Schöne. Habe gestern erfahren, dass meine Mutter Metas in der Lunge hat. Primärtumor wurde noch nicht gefunden, wird aber in der Schilddrüse vermutet. Tja ... was jetzt????? Sie ist 76 und herzkrank. In gut zwei Wochen hat sie Geburtstag. Deshalb durfte sie aus dem Krankenhaus raus und nach dem 77. gehts dann wieder ins Krankenhaus. Herrgott, was soll das alles??
Irgendwie rast man so durch's Leben. Alles ist perfekt. Und dann knallt da so eine Mauer vor dir runter und man rennt dagegen und es wirft dich komplett nach hinten. Man rappelt sich wieder auf, und kämpft, bis die Mauer weg ist. Wenn man Glück hat, hat man wieder freie Bahn und weiter gehts. Aber manchmal ist da noch eine Mauer und noch eine ...
LG Antje
Liebe Antje,
das tut mir sehr leid mit deiner Mutter.
Manchmal möchte man doch wirklich nur noch schreien "jetzt reicht`s aber!"
Hoffe sehr für dich, dass du trotzdem aus der Kur etwas Kraft für dich schöpfen kannst
Anda
Hallo Antje,
ich kann sehr gut nachempfinden, wie es dir gerade geht. Bei mir sieht es ganz ähnlich aus. Bei meinem Vater wurden auch Metasen gefunden, Haupttumor noch unbekannt. Jetzt warten wir auf die Ergebnisse der Pathologen.
Ich wünsche dir trotzdem noch eine schöne Zeit in der Reha. Mir hat der Austausch mit anderen auch sehr gut getan.
LG, Anke
Schicksalskind
28.10.2014, 17:28
Hallo Ihr Lieben,
ich (34 J.) bin ganz neu hier und möchte auch nichts durcheinander bringen, daher stelle ich auch hier meine Frage. Ich bin sehr verzweifelt und erhoffe mir vielleicht über dieses Forum Erfahrungsaustausche.
Kurzform:
- Okt. 2012 Malignes Melanom Oberarm rechts (TD 0,8 mm, CL IV) --> Entfernung zweier Wächterlymphknoten (metastasenfrei)
- Aug. 2014 Melanoma in situ (linker Unterarm)
- Okt. 2014 Melanoma in situ (rechter Unterschenkel)
Langform:
Ich bin total erschrocken, dass ich so viele Melanome habe. Ich habe über 100 Muttermale und bin in vierteljährlicher Kontrolle abwechselnd Uniklinik (mit Sonografie) und Hautarzt. Dabei wurde mir im August gesagt, dass ein Muttermal am linken Unterarm "beobachtet" werden soll. Dieses ließ mir aber keine Ruhe, sodass ich auf eigene Intiative diesen "beobachtungswürdigen" Leberfleck beim Chirurgen entfernen ließ. Leider stellte sich ein "Melanoma in situ" heraus. Nachschnitt in Uniklinik Göttingen. Auf meine Nachfrage, warum das Muttermal nicht gleich entfernt wurde, wurde leider nur patzig geantwortet "Wenn ich nicht zufrieden wäre, warum würde ich dann wieder kommen...". Ich fühlte mich ziemlich alleingelassen und total missverstanden. Diese Ärztin schaute sich meinen ganzen Körper noch einmal an. Im Arztbrief steht: "Keine Malignität aktuell feststellbar."
Da ich den Ärzten nun nicht mehr vertraue und sehr beunruhigt bin, habe ich vor einigen Tagen wieder auf eigene Kosten acht Muttermale (welche ich selbst ausgewählt habe) entfernen lassen. Nun die Diagnose: eines davon schon wieder ein Melanoma in situ.
Ich habe Angst und fühle mich in meinem Körper nicht mehr sicher. Die Ärzte übersehen die Melanome, obwohl mehrere Ärzte darüber schauen. Fotofinder wurde auch gemacht. Was soll man denn sonst noch tun? Sich alle Muttermale entfernen lassen???
Ich bin vor vier Monaten Mutter geworden und habe noch ein weiteres kleines Kind. Möchte natürlich diese aufwachsen sehen und so lange wie möglich für sie da sein.
Hallo Schicksalskind....also ich muss sagen das ich es echt heftig finde wie die Ärzte auf deine Ängste reagieren. Vielleicht guckst du noch mal bei dir in der Nähe ob es eine andere Klinik gibt !? Wenn ich mir meine Muttermale ansehe, finde ich ALLE auffällig, also ich würde auch am liebsten einen nach den anderen weg nehmen lassen, das geht natürlich nicht deshalb ist es enorm wichtig das man den Ärzten vertrauen kann.
Alles Gute weiterhin!
Hallo Schicksalskind,
ich kann ziemlich gut nachempfinden wie es dir geht...!!
Kenne gut das Gefühl sich im eigenen Körper nicht mehr sicher zu fühlen. Total der Einschätzung der Ärzte ausgeliefert zu sein...
Zufälligerweise sind wir beide auch gleich alt und haben zwei kleine Kinder.
Dass Du nun gleich drei Melanome hattest und eines davon eigentlich nicht erkannt wurde ist ein Alptraum!! Ich kann gut verstehen, dass Dein Vertrauen in die Ärzte nun erschüttert ist! Gleichzeitig musst du weiterhin dieses Vertrauen irgendwie aufbringen, eben weil nicht alle Flecken auf deiner Haut entfernt werden können. Hinzu kommt, dass ich meine gelesen zu haben, dass nur 30% der Melanome auf einem vorhandenen Nävus entstehen. Alle anderen entstehen "de novo", also ganz neu und sind von der ersten Zelle aus bösartig. Sprich: auch wenn du dir alle Nävi entfernen ließest, hättest du noch lange keine Sicherheit.
Das ist sehr schwer auszuhalten. Auch für mich und zwar jeden Tag. Beim letzten Check in der Klinik wollte man mir drei "unruhige Muttermale" entfernen. Daraufhin sagte ich der Oberärztin, dass Sie das aber nicht tun müsse nur um mich zu beruhigen. Fazit war, dass die drei Muttermale nun doch nur "beobachtet" werden. Wenn ich deine Geschichte höre bereue ich das schon wieder zutiefst! Beim nächsten Mal lasse ich mir wohl lieber alles entfernen was nur annähernd verdächtig ist!
Wie kamst du darauf dir die zusätzlichen Muttermale auf eigenen Wunsch entfernen zu lassen? Hattest du bei denen ein komisches Gefühl? War das nach der Fotodokumentation? Sprich: hat die "Technik" das "in situ" auch nicht erkannt?
liebe Grüße von prisma
crazy_kaktus
28.10.2014, 21:51
Auch von mir ein HALLO,
Ich bin schon lange ein stiller Mitleser in diesem Forum, finde aber in letzter Zeit immer mehr Themen zu denen ich mittlerweile auch was beitragen kann.
Ich bin genau wie Prisma auch in deinem Alter und habe 2 kleine Kinder (4,1).
Seit 2010 ist das Thema Melanom Bestandteil meines Lebens und ich muss sagen, dass es mir sehr wichtig ist, ein gutes Verhältnis zu meinen Ärzten zu haben. Nach meinem jetzigen Hautarzt habe ich auch einige Zeit gesucht. Du solltest Dir definitiv mehrere Meinungen einholen, wenn das möglich ist. Und vielleicht findest du dann auch einen Arzt, dem du wieder vertrauen kannst. Das wäre wirklich wichtig für Dich und auch deine Psyche. Mein erster Hautarzt, der mein Melanom auch nicht erkannte, hat mich noch mehr krank gemacht und ich weiß wie sch..... das ist, weil man ja selbst keine Ahnung hat.
Meine Liebe, ich halte Dir ganz feste die Daumen!
Aber lass den Kopf nicht hängen! Die Mäuse brauchen Dich!
Schicksalskind
29.10.2014, 15:36
Hallo :winke:
das ist ja schön, dass man hier so netten Zuspruch erfährt. Danke an alle Antworten! Kann leider nicht so oft und ganz ausführlich schreiben, da das Baby mir nicht viel Raum dafür lässt ;)
prisma: Zu deiner Frage wollte ich sagen, dass ich ungefähr 40 Muttermale habe, die entweder ganz schwarz oder ungleichmäßig begrenzt oder zweifarbig sind. Diese lassen mir keine Ruhe. Die Hautärztin hat damals mit dem Fotofinder ungefähr 25 Muttermale markiert. Diese hielt es aber nie für notwendig die Muttermale zu entfernen. Ich solle die "Kirche im Dorf lassen", ich wäre doch alle Vierteljahre zur Kontrolle. Aus einem Bauchgefühl heraus, habe ich aber trotzdem davon 13 entfernen lassen. Davon waren zwei - wie gesagt - Melanoma in situ. Toll, nicht?
Ich wollte die Ärztin jetzt wechseln, bekomme aber meine Unterlagen vom Fotofinder nicht zugeschickt. Werde schon wochenlang von den Sprechstundenhilfen vertröstet, dass die Ärztin dieses erst absegnen muss. Nach dem vierten Mal Nachfragen, wurde mir vor zwei Wochen gesagt, dass die CD nun rausgeschickt wird. Bis heute habe ich keine CD erhalten! Obwohl das eine Privatleistung war und ich doch das Recht auf meine Unterlagen habe... Wahrscheinlich können einige Ärzte nicht damit umgehen, dass man wechseln möchte :sad:
Hallo crazy_kaktus: Wie tief war denn dein nichterkanntes Melanom?
Und noch eine Frage an die Allgemeinheit: (mein Hautarzt ist leider im Urlaub)
Bei einem Nachschnitt am oberen Unterschenkel, ist dort genügend Haut für das Zunähen vorhanden? Die hatten bei mir nämlich schon Probleme dort das entfernte Muttermal zuzunähen.
Hallo Schicksalskind:winke:
mein Melanom saß auch am Unterschenkel und der Nachschnitt konnte nur mit einem Hauttransplantat gedeckt werden. Beim "in situ" wird aber weniger nachgeschnitten, deshalb wird es mit etwas Glück vielleicht doch ohne Transplantat gehen??
Dass Du mit deiner alten Ärztin so schlechte Erfahrungen gemacht hast finde ich schlimm! Dass sie nun nicht mal die CD rausrückt klingt schon sehr nach verletzter Eitelkeit weil du gewechselt hast...Tja...es "menschelt" überall, auch unter den Ärzten...
ich lasse übrigens auch meine Muttermale aufnehmen bei einem niedergelassenen Arzt. Dieser hat beim letzten Mal etwa 30 (?) Muttermale aufgenommen. Vielleicht waren es auch mehr. In der Klinik fanden sie aber nur drei "beobachtungswürdig". Da kann man mal wieder sehen, wie unterschiedlich die Einschätzung der Ärzte sein kann...
Ich denke, wenn ich deine Erfahrung gemacht hätte...zwei "in situ" zufällig und ohne ärztlichen Rat entfernt, würde ich genau so weiter verfahren. Immer und immer wieder Nävi entfernen. Ich glaube langsam, wir müssen unser eigener Experte für unsere Haut werden und selbst entscheiden. Nicht die Verantwortung komplett in die Hände anderer geben. Deine Geschichte finde ich wirklich "gruselig" und sie hat mich wieder sehr unruhig gemacht.
Nach meiner melanomdiagnose hatte ich mir geschworen, regelmäßig so viele Nävi zu entfernen wie es geht. Keine zu "beobachten". Jetzt mit dem Abstand der Zeit hab ich alles wieder entspannter gesehen oder vielleicht auch ausgeblendet. Einerseits gut, andererseits hat deine Geschichte mich daran erinnert, dass unsere beste Lebensversicherung die ist, ganz pingelig mit der Haut zu sein. Deswegen ein großes "DANKE" dass du das alles hier schreibst!
Viele liebe Grüße
prisma
crazy_kaktus
29.10.2014, 20:17
Hallo Schicksalskind,
ich hatte die Veränderung an meinem Arm während der Schwangerschaft bemerkt. Damals war ich alle 6 Monate zur Kontrolle und bei einem Termin im November machte ich den Arzt auf die Veränderung aufmerksam. Laut ihm war es ein Hautgeschwulst, was in einer Schwangerschaft schonmal vorkommt...
Jetzt wo ich weiß, wie noduläre Melanome aussehen, frage ich mich, was er sich gedacht hat. Das war quasi ein Bilderbuchmelanom.
Im Februar nach der Geburt meiner Tochter, machte ich noch vom Krankenhaus aus einen Termin um das Ding zu entfernen...
Tja, die niederschmetternde Diagnose war dann ein MM mit 3,94 mm und positivem Sentinel.
Meine Geschichte in Kurzfassung findest du in meinem Profil.
Seit dem habe ich bestimmt 25 Muttermale entfernt bekommen und ich bin froh über jedes was raus ist!
Viele Grüße
Hallo Schicksalskind, hallo crazy kaktus, hallo prisma,
mein Hautarzt hat mir gerade kürzlich vor meiner ersten Nachsorge versichert, ich würde durch die Termine alle drei Monate so gut überwacht, da könnte ja nichts mehr passieren. Durch eure Beiträge bin ich aber jetzt schon aufgerüttelt. Ich hab bestimmt mehr als 100 Muttermale und andere Flecken, in allen Formen und Größen. Zuerst hatte ich mir (wie prisma) vorgenommen, regelmäßig welche entfernen zu lassen- hab mich aber durch die Bemerkung meines Hautarztes beruhigen lassen. Ich finde es nicht so leicht, dem Arzt zu widersprechen und zu sagen "ich will aber...". Aber es ist ja auch meine Haut, um die es geht, hoffentlich schaffe ich es, mich durchzusetzen.
Jedenfalls vielen Dank für eure Beiträge.
Ich versuche übrigens auch, mit eigenen Fotos meine Haut zu überwachen, finde das aber sehr schwierig. Wenn ich zwei Fotos z.B. von meinem Arm vergleiche, dann kann ich oft die verschiedenen Muttermale nicht mehr zuordnen. Sind halt wirklich sehr viele bei mir.
Geht es euch auch so?
Anda
Schicksalskind
31.10.2014, 13:45
@prisma: Mir ging es genauso wie dir. Wollte auch in regelmäßigen Abständen unbedingt so viele Muttermale wie möglich raus haben. Die Ärzte versicherten mir aber - mit dem gleichen Wortlaut wie bei anda58- ich wäre in vierteljährlicher Kontrolle, da könne nichts mehr schiefgehen. Das erste Melanom hatte ein Jahr zuvor die Hautärztin übrigens auch nicht gesehen. Obwohl ich sie darauf aufmerksam gemacht hatte. Meine Familie sprach mich nämlich im Sommer oft darauf an. Ein Jahr später war auf einmal große Panik bei der Hautärztin angesagt "Was ist denn das hier? Das müssen wir aber so schnell wie möglich entfernen". :( Das ist so ähnlich wie bei dir crazy_kaktus. Und siehe da ein malignes Melanom, dessen Diagnose ich mal so nebenbei nach 14 Tagen beim Fädenziehen erfuhr...:smiley11:
Also Hautärztin gewechselt und zu einer anderen Hautärztin gegangen. Was im übrigen gar nicht so leicht ist, scheinbar gibt es in Deutschland zu wenig Hautärzte...
Dann in vierteljährlicher Kontrolle abwechselnd Uniklinik G. (darf man den Ort nennen?) und Hautärztin. Bei der Hautärztin erstes mal Fotofinder gemacht. Diese hat ungefähr 25 Muttermale in dem Programm markiert. Auf meine Frage, ob ich die nicht entfernen könne, kam immer nur die gleiche Aussage (ich wäre in vierteljährlicher Kontrolle und ich solle die Kirche im Dorf lassen). In der Uniklinik sagte man mir im Mai, dass ein Muttermal auf meinem Arm beobachtungswürdig wäre und ich solle dieses doch beim nächsten Mal meiner Hautärztin zeigen. Das war schon irgendwie suspekt, weil man nichts Näheres erfährt. Dann kam aber die Geburt meines Kindes und ich hab es ein bisschen verdrängt. Mein Mann wollte aber unbedingt, dass ich dieses Muttermal und noch ein paar weitere (die uns persönlich komisch vorkamen) entfernen lasse. Ich hatte auch keine Lust und Energie mehr @prisma. Gut, dass er so gedrängt hat. Wir haben uns eine Überweisung vom Hausarzt geholt und sind zu einer Chirurgin. Dann das ernüchternde Ergebnis. Vier von fünf dysplastisch und eins Melanoma in situ.
Nachschnitt in Uniklinik G. Dort wurde ich wieder von Kopf bis Fuß untersucht. Im Arztbrief steht sogar "aktuell kein Hinweis auf Malignität vorhanden"!!! Die waren auch ganz unfreundlich dort. Ich fragte, ob es nicht möglich wäre nach und nach alle Muttermale zu entfernen. Die Ärztin sagte daraufhin, dieses wäre vor Jahren in Deutschland mal angedacht gewesen. Hätte man aber verworfen. Schade...!!!!! Auch wenn nicht jedes Melanom aus einem vorhandenen Muttermal entsteht, so würde man doch trotzdem die neu entstehenden besser sehen. Bei über 100 Muttermalen ist das ja fast unmöglich. :confused:
Ein anderer Arzt (kein Hautarzt) hatte mir mal gesagt, dass er dieses auch nicht verstehen würde. Entfernt man doch auch bei Verdacht auf Brustkrebs oder positiver Familienanamnese prophylaktisch eine Brust. Das hat mir zu denken gegeben und ich muss ihm Recht geben. Auch wenn andere vielleicht anders darüber denken.
Trotzdem muss irgendwo die Ursache gefunden werden. Ich gehe jetzt immer zu einer Allgemeinmedizinerin (Homöopathin). Diese sagte, dass die Schulmedizin immer nur die Sympthome bekämpft, nicht aber die Ursache. Die können mich nach ihren Worten "Durchlöchern wie ein Schweizer Käse", es muss die Ursache gefunden werden, um den Prozess zu stoppen. Daran arbeiten wir jetzt. Hoffe es bringt was... Nichtsdestotrotz ist sie trotzdem dafür, dass alles rausgeschnitten wird, was krankhaft verändert ist.
Ich versuche meine Ernährung umzustellen und gesund zu leben. Und selbst nach dem zweiten Melanom hatte ich die Hoffnung bzw hab mir versucht einzureden "Ach, hoffentlich nur eine Laune der Natur". Mein Mann war wieder derjenige, der darauf bestand wenigstens in regelmäßigen Abständen die 25 auffälligen Muttermale zu entfernen. Also jetzt im Oktober wieder zur Chirurgin. Dieses mal allerdings auf eigene Kosten. Keine Krankenkasse macht das wahrscheinlich auf die Dauer mit. Und wieder sieben von acht dysplastisch (davon fünf "stark irritiert") und ein Melanoma in situ. Das kann doch echt nicht wahr sein!
Meine einzige Hoffnung: Die waren vielleicht noch so "klein" oder in einem Anfangsstadium, dass sie übersehen wurden.
PS: @prisma: Ich würde mir die drei, die auch von den Ärzten erwähnt wurden, in jedem Fall entfernen lassen.
@ anda58: Es ist nicht einfach gegen den Arzt zu handeln, da man ihm ja eigentlich vertrauen sollte. Dennoch ist es ja dein Körper und dein Leben, wie du schon sagtest.
@crazy_kaktus: danke für deine Freundschaftsanfrage. Hab mir dein Profil durchgelesen. Die Ärzte stellen einen oft als hysterisch hin. Ich möchte die mal erleben, sobald die sowas haben... :aerger:
Liebe Schicksalskind!
Das hast du sehr sehr gut gemacht, dass du deiner inneren Stimme gefolgt bist und die Nävi hast entfernen lassen!
Ich beglückwünsche dich dazu! Es war stark und mutig!! Und hat sich als genau das Richtige herausgestellt!
Steffi111
05.11.2014, 08:41
Hallo.
Ich bin seit kurzer Zeit stille Mitleserin.
Mein Freund hat diese Diagnose bekommen:
Hautexzisat mit malignem Melanom vom Typ des superfiziell spreitendem Melanom. Tumordicke 1,7 mm, Clark Level 4, pT2a - Am linken Unterschenkel.
Es gab vor einer Woche einen Nachschnitt mit 1 cm und ein Lymphknoten in der Leiste wurde entfernt.
Der Befund des Lymphknoten steht noch aus. Welche weiteren Untersuchungen etc werden folgen?
Danke für eine Antwort.
Jürgen1969
06.11.2014, 09:22
Hallo Steffi,
es gibt hier einen Thread mit den Leitlinien, sind zwar an die 80 Seiten, ich würde aber empfehlen dies durchzulesen, da ist alles vorhanden, was bei welcher Diagnose gemacht wird. Sicher hast Du dann danach noch weitere genauere Fragen. Und ev dann auch gezielte Fragenw elche Ihr viell an die Ärzte richten möchtet.
Viele Grüße aus Ulm
Jürgen
Hallo ihr Lieben,
melde mich von meiner AHB zurück. Es war eine richtig gute Entscheidung, dass ich das gemacht habe. Ich habe eine Menge Leute getroffen, mit denen ich hoffentlich noch lange in Kontakt bleiben darf. Wir haben zusammen gelacht und zusammen geheult. Der Abschied ist niemandem leicht gefallen. Es war ein Erfahrungsaustausch durch alle Stadien der Onkologie. Das Schöne daran... Wenn betroffene "Laien" sich zu diesem Thema unterhalten, spricht man klar geradeaus, ohne Schnörkel und wahnsinnig machende Andeutungen.
Während der AHB hab ich seltsame Halsschmerzen bekommen. Und wenn die Ärzte gleich im Haus sind, nutzt man das natürlich... Kurzum, meine Schilddrüse hat sich wiedermal gemeldet. Die Werte sind nicht optimal und zwei Knoten wurden gefunden. So neu ist das für mich nicht. Vor ca. acht Jahren wurde eine Unterfunktion und einige Knoten festgestellt. Damals waren es neun, heute zwei:confused:. Keine Ahnung, wie dass nun wieder zusammenhängt. Jedenfalls hat mir meine Hausärztin gleich eine Überweisung für den Radiologen gegeben. Verdachtsdiagnose: Schilddrüsenkarzinom. Aber ich glaube mal, dass sie dies nur aufgrund der Diagnose meiner Mutter (SD Karzinom mit Lungenmetas) gemacht hat.
Ich weiß schon, dass ich jetzt in einen anderen Krebstyp abschweife, aber die SD-Seite ist bei Weitem nicht so gut besucht wie diese....:lach2:
Na egal. Ab Montag geh ich wieder arbeiten und freue mich schon auf diese Ablenkung!
GLG Antje
Hallo Schicksalskind,
Bei meiner AHB habe ich eine sehr nette Frau mit Lungenkrebs kennengelernt. Ihr geht es wirklich nicht so gut. Als ich ihr erzählt habe, dass ich meinen Haut argwöhnisch beobachte und jeden Leberfleck fotografiere, hat sie mich ehrlich bedauert. Ihre Worte:" Das ist ja furchtbar, würde mich wahnsinnig machen, dass auch noch sehen zu müssen. Da hab ich es besser!". Also da ist mir echt der Mund offen geblieben. Sie mit ihrem Lungenkrebs hat es besser? Das nenn ich Galgenhumor. Und je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr versteh ich, was sie meint. Deine Geschichte ist das beste Beispiel.
Kopf hoch und nerv die Ärzte weiter ...
GLG Antje:winke:
Hallo Anda,
jetzt hab ich's schriftlich. Bin zu 50% behindert:lach2::lach2:. Hoffe, dir geht es soweit gut. Bei der AHB hab ich mich auch mit einer anderen M&M angefreundet. Ihr wurden sämtliche Lymphis unter der Achsel entfernt. Einige mit Metas. Sie hat jetzt massive Probleme mit dem Lymphfluss und immer einen geschwollenen Arm. Ich habe selten eine so clevere, sympathische Frau kennengelernt. Auch wenn sie ständig Schmerzen hat, hat sie ihren Humor nicht verloren. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass das schon symptomatisch bei Krebslern ist...
GLG Antje
tabaluga1
08.11.2014, 13:32
Hallo,
ja das Thema Sonne hatte mich auch schon beschäftigt. Ich mache Sonnenschutz drauf, wenn ich welches dabei habe und gut ist es.
Mein Unterschenkel hatte die letzten Jahre aufgrund von meinen Kompressionsstrümpfen so gut wie fast keine Sonne abbekommen und trotzdem war die Zellentartung da. Die Sonne meiner Kindheit kann ich nicht mehr rückgängig machen und so eine Strandnixe war ich noch nie.
Ich lebe jetzt einfach normal weiter, versuche mir aber allen Ärger vom Hals zu schaffen, der mich nicht direkt betrifft.
Ich wünsche allen einen sonnigen Tag und viele Grüße von tabaluga 1
Hallo Antje, schön dass du wieder da bist. Dass du die neue Diagnose mit soviel Ruhe nimmst, Hut ab. Ich wünsch dir einen guten Arbeitsanfang und vor allem, dass die Schilddrüse nicht auch noch für weitere Unsicherheit sorgt.
Und der Bescheid vom Versorgungsamt mit 50 bedeutet immerhin 5 Tage mehr Urlaub...
Anda
Hallo Anda,
ich mal wieder. Meinen Schilddrüsentermin hab ich Mitte Januar...obwohl sie meine Krankengeschichte kennen. Letzte Woche durfte ich gleich noch eine Überweisung empfangen...zur Mammographie. Mein Arzt hat beidseitig Knoten beim Abtasten bemerkt und in der Gebärmutter ist auch was, dass da nicht hingehört. Ich red' mir die ganze Zeit ein, dass bei mir das Ausschlußprinzip praktiziert wird:confused:!!??
Meiner Mutter gehts nach ihrer Schilddrüsen-OP ganz gut. Ihre Stimme klang danach wie Susann Quatro nach drei Stunden Livekonzert (übrigens, Mutters eigene, tiefe Worte:smiley1:). Anfang Januar gehts zur Radiojodtherapie ins KH.
Hab den Sport wieder für mich entdeckt.... Auspowern hilft gegen negative Gedanken... Außerdem: Krebs mag keinen Sauerstoff! Ist eine Kurweisheit..
Falls man sich nicht mehr ließt: Ich wünsche euch allen eine besinnliche Weihnachtszeit und ein GESUNDES Jahr 2015:winke:
Hallo Antje,
das ist vielleicht ein Päckchen, was deine Nerven zum Jahresende aushalten müssen. Ich drück dir ganz fest die Daumen.
Dass Krebs keinen Sauerstoff mag glaub ich auch, zumindest die Angst und die vielen schwarzen Gedanken lassen sich an der frischen Luft bessser bekämpfen. Berge und Meer wären mein Rezept- ich hoffe, dass ich das im März wieder habe.
Dir und allen anderen Lesern wünsch ich auch gute Feiertage und gehen wir mal davon aus, dass Krebs auch kein Weihnachten mag:)!
Anda
vBulletin® v3.8.7, Copyright ©2000-2026, vBulletin Solutions, Inc.