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Hallo Nicolas12,
ein Hallo ersteinmal. Deine Nachricht ist genau richtig platziert ;). Danke.
Der Grund Deines Schreibens ist natürlich nicht so tolle. Beim Lesen Deines Postings haben sich mir einige Fragen aufgedrängt. Einerseits schreibst Du, dass das Melanom im Mundbereich war und dass der Kieferchirurg aktiv wurde. Es handelt sich bei Deiner Mutter um ein Melanom, nicht um ein Plattenepithelkarzinom? Die Nachsorgetermine sind bei ihr regelmäßig gemacht worden (Ultraschall, Blutbild, Röntgen der Lunge)? Nur so nebenbei, ein PET-Untersuchung ist nicht Standard bzw ein Teil der Nachsorge, ebenso wenig ein Kopf-MRT. Da Du keine Einstufung angegeben hast, meine weitere Frage: Hat sie eine Interferontherapie angeboten bekommen? Es gibt neben dem Hautkrebs auch noch den Bereich Krebs im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich. Auch dort kannst Du einige Informationen sammeln.
Du siehst also, es ergeben sich schon einige Fragen. Eine Antwort auf Deine Frage kann Dir leider keiner geben, dazu wissen wir zuwenig. Nicht nur von dem Krankheitsverlauf. Und mit Mutmassungen ist leider niemanden geholfen. Sorry. Aber warum soll die Bestrahlung und die Chemo nicht anschlagen? Lebensverlängert bedeutet ja Leben, wenn auch eventuell mit Einschränkungen durch die Chemo, Auswirkungen der Metastasen und der Bestrahlung. Und wann wir letztendlich gehen müssen, das weiss sowieso keiner.
Viele Grüsse
JF
angel2205
05.07.2008, 21:15
Hallo ihr Lieben.
ich hatte gehofft hier nie wieder etwas schreiben zu müsen,aber jetzt hab ich ein echtes Problem.
In letzter Zeit habe ich viele neue kleine Muttermale bekommen.Manche hell,manche dunkel,alle scharf abgegrenzt und rund.
manche davon sind etwas erhoben.
ich meine,viellciht sind sie schon länger da und ich hab nur nicht hingesehen,aber einer war direkt neben der Brustwarze und je mehr ich geguckt habe,desto mehr habe ich gesehen.
ist wie beim kratzen,je mehr man kratzt,desto mehr juckt es.:rolleyes:
ich muss einfach nur mal meine Angst loswerden hier.
meine mama starb 06 an Lungenkrebs und mein Opa hat auch Krebs und der Bruder von meinem Opa auch.
leider hab ich eine totale Phobie vor Ärzten,den Stümpern.deswegen wollte ich erstmal hier die Lage checken.
Muss ich zum Arzt,soll ich noch ne Woche warten und kontrollieren?
Im Moment bin ich etwas überfordert.
bitte helft mir!
Lieben dank schon mal.
Angela68
05.07.2008, 23:57
Hallo angel2205,
für uns ist es natürlich nicht mögich, Ferndiagnosen zu stellen. So, wie Du Deine Muttermale beschreibst, hört es sich für mich nicht dramatisch an. Du bist auf der sicheren Seite, wenn Du Dir einen Termin beim Hautarzt holst und Dich untersuchen läßt. Nicht jeder Arzt ist schlecht, vielleicht kannst Du Dich mal umhören und findest so einen recht guten Arzt.
Ich wünsche Dir alles Gute.
LG
Angela
Hallo angel2205,
auch ich kann Deine Nävi`s natürlich nicht beurteilen, daß kann ich noch nicht einmal am eigenen Körper. Ich kann Deine Situation aber sehr gut nachvollziehen. Ich habe am ganzen Körper verteilt (geschätzte) mehrere hundert Nävis: Dunkle, helle, rote, braune, schwarze, große, kleine, runde, ovale, scharfe, unscharfe, flache und erhabene. Mit meiner MM-Diagnose in 01/2007 wurde meine Aufmerksamkeit geweckt und ich begann die Nävis zu beobachten. Das ging soweit, daß ich zeitweise mindestens zweimal am Tag einen Ganzkörpercheck gemacht habe. Es hätte sich ja etwas über den Tag verändern können oder ich hätte beim "Früh-Check" etwas übersehen können. Je mehr ich beobachtet habe, um so mehr habe ich den Eindruck gewonnen, die Nävis würden sich explosionsartig vermehren. Bereits vorhandene würden sich in rasantem Tempo zum Bösen verändern. Zwei Mal bin ich wegen Nävis, auf die ich mich ganz besonders fixiert hatte, ohne Termin und außerhalb der Nachsorgetermine in die Poliklinik des UK gefahren und habe mir diese "Sorgenkinder" entfernen lassen. Ich war mir jedesmal sicher, daß ich nun mein Zweit-, Dritt- oder Viert-MM habe. Ergebnis: Nix. Alles gutartig. Das Aha-Erlebnis hatte ich dann in diesem Januar. Parallel zu meiner MM-Nachsorge gehe ich noch zur Nävi-Sprechstunde in der Unilinik. Dort wurde Mitte `07 damit begonnen, meine Nävi`s zu fotografieren. Die Vergleichskontrolle findet halbjährlich statt. Im Januar war dann also der zweite Termin. Ich, mit dem Glauben daran, daß sich meine Nävis massiv vermehrt und verändert haben, mußte (durfte) dann aber erfahren, daß sich speziell die ganz "üblen" Nävi´s nullkommanull verändert haben.
Was will ich Dir damit sagen? Zumindest ich habe die Selbstkontrolle der Muttermale nicht im Griff. Mit einer MM-Diagnose im Rücken fällt es extrem schwer tatsächliche Veränderungen wahrzunehmen. Da spielt die Psyche einem oftmals einen großen Streich. Auch heute kann ich es nicht ganz lassen, im Badezimmer einen verstohlenen Blick in den Spiegel zu werfen, speziell auf Körperregionen wie den Rücken. Meine Ärztin in der Nachsorge am Uniklinikum hat mir einen "Deal" vorgeschlagen: Sie übernehmen das körperliche und übernehmen die Kontrolle meiner Muttermale und ich konzentriere mich auf das Leben. Ganz so werde/kann ich auf dieses "Geschäft" sicherlich nicht eingehen. Die Selbstkontrolle ist ja auch ein wesentlicher Teil der Nachsorge. Es gilt einen Mittelweg zu finden. Das klappt natürlich nicht immer, ich kann davon ein Lied singen.
Viele liebe Grüße
Michael
angel2205
06.07.2008, 20:01
Vielen lieben Dank für eure schnellen Antworten.
Die Panik hat sich gelegt...alles halb so schlimm.
Aber zur Vorsorge,werde ich trotzdem beim hautarzt alles checken lassen.
Ihr habt mir wirklich geholfen die Nerven zu bewahren!
Vielen Dank!
Murmel127
07.07.2008, 17:03
Ich wünsche einen guten Tag und möchte mich hier vorstellen.
Ich bin Mitte dreißig und mir wurde ein verändertes MM entfernt.
Die histologische Untersuchung dauerte über zwei Wochen und die Diagnose lies mich nun etwas ratlos zurück. Laut Ärztin hat man Krebszellen gefunden und ich hätte Hautkrebs im 1. Stadium. Mich verwundert es, dass aber dann nicht die Wächterzelle untersucht wird. Außerdem wachsen immer mehr kleine schwarze Flecken - was mich stark verunsichert - und die größten soll ich beobachten. Allerdings sind selbst die zu klein zum operieren. Ich habe nun die Unterlagen angefordert und dachte, ich könnte übers I-net herausfinden, was die Begrifflichkeiten bedeuten, bin nun aber eher verwirrt und weiß immer noch nicht mehr. :o
Nachdem ich nun auch hier schon viele Beiträge gelesen habe, wollte ich fragen, ob es hier eine Möglichkeit gäbe (gibt, aber noch nicht gefunden? ), ein Stichwortverzeichnis einzufügen, bei dem man die Fachausdrücke übersetzen könnte? Oder könnte man ein Thema eröffnen, bei dem man seine Diagnose angeben könnte und die "Profis" hier, diese eventuell erklären könnten?
Danke im Vorfeld!
Murmel
babs_Tirol
07.07.2008, 18:20
Hallo Murmel,
du kannst ruhig deinen kompletten histologischen Befund hier in diesen Thread reinschreiben. Irgendwer wird dir schon bei der Übersetzung helfen.
Morgen gegen Mittag könnte ich es dann machen, falls dir noch keiner dabei behilflich war.
Dein Melanom war sicherlich unter 1 mm, daher wird keine Sentinel Node Biopsie gemacht.
Alles Gute für dich
- babs_Tirol-
Murmel127
08.07.2008, 09:10
Liebe Babs,
danke für deine schnelle Antwort.
Hier der Befund:
0,5cm langes Hautexzisat mit braunen Herd (Makroskopisch)
In den zentralen Regionen ist ein mit elongierten Reteleisten verbreitertes Epithelband sichtbar. Die basalen Kreatinozyten sind stark pigmentiert. Bandförmige Proliferation pleomorpher spindelzelliger Melanozyten mit hellem breitem, staubförmig pigmentiertem Zytoplasma. In basalen Schichten mehrfache Nestbildung auffindbar mit gelegentlicher Konfluenz und inhomogenem Pigmentgehalt.
Melanophagen im oberen Korium. Basalmembran intakt. Fokale lymphozytäre Infiltrate. :confused:
Laterale Exzisionsränder nicht sicher in sano. Tiefer E. in sano.
Diagnose:
Junktionaler Naevuszell-Naevus mit Dysplasie Grad 1 der Adominalhaut.
Das hört sich doch nicht nach Krebs an, oder? Soweit ich hier gelesen (und verstanden ??) habe ist doch ein Naevus nur ein auffälliger Leberfleck? Warum also Hautkrebs? Ist dies eine andere Form? "In sano" bedeuted doch "im Gesunden" - dachte ich. Was bedeuted es dann für mich, wenn die Exzisionsränder nicht sicher sind? Müsste da nicht doch nachgeguckt werden?
Warum steht nichts von der Dicke des Leberfleckes drin?
Ich denke für den Anfang habe ich euch genug gelöchert und würde mich freuen, wenn ich durch die Länge niemanden abgeschreckt habe.
Danke Murmel
babs_Tirol
08.07.2008, 11:48
In den zentralen Regionen ist ein mit mit elongierten Reteleisten(winkeliges was in die Hautschichten geht) verbreitertes Epithelband sichtbar. Die basalen Kreatinozyten sind stark pigmentiert. Bandförmige Proliferation pleomorpher spindelzelliger Melanozyten mit hellem breitem, staubförmig pigmentiertem Zytoplasma. In basalen(oberen) Schichten mehrfache Nestbildung auffindbar mit gelegentlicher Konfluenz (Medizin), die Verschmelzung von Geweben bei entzündlichen Prozessenund inhomogenem Pigmentgehalt.
Melanophagen im oberen Korium. Basalmembran intakt. Fokale lymphozytäre Infiltrate(normales Gewebe).
Laterale Exzisionsränder nicht sicher in sano(Gesunden). Tiefer E. in sano.
Diagnose:
Junktionaler Naevuszell-Naevus
Diese Art von Nävus ist eine kongenitale gutartige Ansammlung von Melanoyzten innerhalb der Dermis oder Epidermis
mit Dysplasie Grad 1(milde Dysplasie)
Dysplasie eine Abweichung der Gewebestruktur vom normalen Bild. Treten Dysplasien gehäuft im mikroskopischen Untersuchungsbefund auf, so können diese Krebsvorstufen sein.
der Adominalhaut.(Bauchraums liegend)
Das hört sich doch nicht nach Krebs an, oder? Soweit ich hier gelesen (und verstanden ??) habe ist doch ein Naevus nur ein auffälliger Leberfleck? Warum also Hautkrebs? Ist dies eine andere Form? "In sano" bedeuted doch "im Gesunden" - dachte ich. Was bedeuted es dann für mich, wenn die Exzisionsränder nicht sicher sind? Müsste da nicht doch nachgeguckt werden?
Warum steht nichts von der Dicke des Leberfleckes drin?
Hallo Murmel!:winke:
Der Befund besagt, dein entferntes Mal hätte sich mal zu einer Krebsvorstufe entwickeln können. Man ist sich nicht sicher ob es komplett entfernt wurde.Es war entzündet.
Da es kein Melanom ist, wird die Größe nicht angegeben.
An deiner Stelle würde ich alle 6 Monate meine Muttermäler kontrollieren lassen, damit sich auch weiterhin kein bösartiges Mal bilden kann.
Alles Gute für dich
- babs_Tirol-
Murmel127
08.07.2008, 19:35
Liebe Babs, danke für deine "Übersetzung"!
Das hört sich wirklich nicht nach Krebs an, oder?
Warum erschreckt mich dann der Arzt so? :( Ich habe als Tipp bekommen, die größeren Flecken mit Pflaster abzukleben, wenn ich draußen im Garten arbeite. Meinst du, so ein Naevus kommt wieder, wenn er nicht sicher entfernt wurde?
Ich habe weitere tiefschwarze, glänzende neue Flecken bekommen und das beunruhigt mich, weil ich kein Sonnenanbeter bin und die Flecken hauptsächlich an verdeckten Körperstellen wachsen. Ein paar Leberflecken verändern sich auch von Form und Farbe her und ich würde sie gern entfernen lassen, weil mich die Schnelligkeit der Veränderung beängstigt. Allerdings sind diese nicht groß genug (etwa 3- 4mm) dafür. Sebst in den Schwangerschaftsstreifen entstehen innerhalb weniger Wochen aus blutroten Pünktchen dunkle Flecken. Sie fallen zwischen den vielen Sommersprossen richtig auf.
Wieso entzünden sich MM?
Ich habe in deiner HP gelesen und bewundere deine Stärke! Du wirst sicherlich nur müde lächeln können über meinen Befund. Umso mehr bin ich dir dankbar, dass du so prompt mir geantwortet hast.
Jetzt habe ich schon wieder so viele Fragen, sorry! :undecided
babs_Tirol
09.07.2008, 11:42
Hallo Murmel,
wie ich bereits in meinem vorherigen Eintrag schrieb:
An deiner Stelle würde ich alle 6 Monate meine Muttermäler kontrollieren lassen, damit sich auch weiterhin kein bösartiges Mal bilden kann.
Natürlich kann sich mal ein Muttermal in seltenen Fällen wiederbilden, bei einem entfernten.
Ist mir auch mal passiert. Ich hatte sogar Melanomen an Stellen, die eigentlich niemals der Sonne ausgesetzt waren.
Nach deiner Beschreibung ( Anzahl vieler Muttermale), könnte es sein, dass du am dysplastischen Naevus-Syndrom ( ab 50 unregelmäßige Male) leidest.
Ein Muttermal kann sich entzünden indem man unbewußt an dieser Stelle kratzt! Desweiteren wenn man sich rasiert.
Mein einziger Tipp an dich:boese:: Regelmäßige Hautkontrollen beim Hautarzt, guter Schutz vor der Sonne, niemals Mittagssonne sowie Solarium.
Mein Wunsch für dich, dass du niemals ein Melanom bekommst!!!!:knuddel:
LG aus Tirol
- babs_Tirol-
Murmel127
09.07.2008, 17:22
Liebe Babs,
deine Tipps kann und werde ich gerne befolgen!:remybussi
Ich selber vertrage keine direkte Sonne, da mir schnell schwindelig wird. Ich laufe also meistens mit Sonnenhut im Garten herum. Eincremen ist so eine Sache. Nachdem ich meine Kleinen recht ausgiebig eincreme, fällt es mir dann auch ein, mich selber einzucremen. Wenn die Kinder nicht da sind, vergesse ich es leider öfters.
Was mich sehr nervt, sind die Aussagen meiner Zeitgenossen. Da meine Kinder meist in der Zeit zwischen 12 und 15 Uhr im Haus verbringen und ich sie bei schönen Wetter oft in den Schatten zurück scheuche, werde ich oft als "übervorsichtige Glucke" angegriffen. Meine Kleinen sind sehr hellhäutig und mir wurde vorgeworfen, sie würden sich schon an an die Sonne gewöhnen und dann auch "robuster" von der Haut her werden. Ich denke, solange ich kann, werde ich auf die Haut meiner Kinder achten. Meine Große hat jetzt schon MM und die Kleine bekommt auch welche. Wie sie es später handhaben, weiß ich nicht. Ich hoffe auf Verstand und Einsicht.Der Schreck der letzten Wochen hat schon gereicht, ich denke an sämtliche Sonnenbrände zurück, die ich vor allem als Kind hatte.
Die Arztbesuche werde ich gerne in Anspruch nehmen. Die Hautkrebsvorsorge wird ja nun seit Juli ab 35Jahren bezahlt.
Noch eine Frage: :o
Ich habe an der Fußzehe einen Leberfleck, der häufig blutet und juckt. Leider niffeln Sandalen die Stelle auf (weshalb ich kaum mehr welche anziehe) und wenn mir jemand auf die Zehen steigt, ist meist der Leberfleck betroffen, da er direkt am Nagelbett liegt. Er ist laut Untersuchung harmlos, auch wenn er sich verändert hat. Kann man so etwas nicht einfach rausschneiden, damit daraus nichts entstehen kann? Diese häufige Reizung kann doch nicht so gut sein, oder?
Liebe, dankbare Grüße
Murmel
babs_Tirol
10.07.2008, 11:00
Hallo Murmel,
lasse dich von den Aussagen deiner lieben Mitmenschen nicht irritieren!!!!
Der Hautkrebs gehört mittlerweile zu den 10 häufigsten Krebsarten in Mitteleuropa, allerdings ist da auch der weiße Hautkrebs mitgezählt.
Ich habe mein Kind auch immer vor der Sonne geschützt und regelmäßig mit Sonnencreme mit hohen Schutzfaktor eingecremt. Da ich schon vor der Geburt meines Kindes mal ein Melanom in situ hatte, war ich auch bei mir sehr vorsichtig!
Murmel, auch du solltest dich mit Sonnencreme eincremen!
Zusätzlich noch ein langärmiges T-Shirt und eine Kappe tragen.
Erkläre deinem Hautarzt genau wie hier, warum du dein Muttermal am Zeh entfernt haben möchtest. Ich denke es ist nicht gut- wenn ein Muttermal ständig blutet und nässt- auch wenn es gutartig erscheint.
Murmel, schreibe bitte nicht immer MM für Muttermal, denn MM bedeutet malignes Melanom ( schwarzer Hautkrebs).
Alles Liebe
- babs_Tirol-
Murmel127
10.07.2008, 13:42
Liebe Babs,
danke für den Hinweis mit der Abkürzung. Gestern nach dem Absenden ist es mir auch gekommen, als ich hier noch etwas weiter gelesen habe, dass hier im Forum MM eine andere Bedeutung hat. Sorry, wenn ich dadurch für Verwirrung sorgte.
Was bedeuted in situ?
Meine Hautärztin meinte, als ich auf den Leberfleck hinwies, wenn sie alle Leberflecke entfernen würde, die die Patienten entfernt haben wollen, käme sie aus dem OP nicht mehr heraus.
Liebe Grüße und beste Wünsche
Murmel
Ich hatte vor 5 JAhren ein Muttermal das dann wieder verschwunden ist. Hab mir damals nix gedacht dabei. Neulich hab ich aber ein Bild gefunden was so ähnlich aussah und da stand Melanom darunter.Jetzt hab ich Angst das es ein Melanom geesen sein könnte. Mein Arzt sagt ich bin der gesündeste Mensch. Trotzdem macht mir das Teil Angst. Was soll ich tun?
babs_Tirol
11.07.2008, 16:34
Liebe Babs,
danke für den Hinweis mit der Abkürzung. Gestern nach dem Absenden ist es mir auch gekommen, als ich hier noch etwas weiter gelesen habe, dass hier im Forum MM eine andere Bedeutung hat. Sorry, wenn ich dadurch für Verwirrung sorgte.
Was bedeuted in situ? Ein oberflächiges Melanom, welches nur die Oberfläche befallen hat und noch nicht in die Hautschichten eingedrungen ist. Mit dem Nachschnitt ist man dann zu 100 % vom Melanom geheilt.
Meine Hautärztin meinte, als ich auf den Leberfleck hinwies, wenn sie alle Leberflecke entfernen würde, die die Patienten entfernt haben wollen, käme sie aus dem OP nicht mehr heraus.
Murmel, dann solltest du vielleicht überlegen, mal zu einem anderen Hautarzt zu gehen und dem dein blutendes Muttermal zeigen!
Liebe Grüße und beste Wünsche
Murmel
Schönes Wochenende
wünscht
- babs_Tirol-
millan5555
11.07.2008, 17:11
hallo ich bin neu hier:smiley1:
vielleicht kann von Euch mir jemand helfen.
Habe 2006 nach BK Chemo und Bestrahlung gehabt.Bekomme alle 3 Monate Zometa und nehme Tamoxifen ein ,aber mein Problem ist meine Haare wachsen nicht ,sie sind ganz dünn und fusselig:mad:
Habe schon einiges ausprobiert ,wie zum Beispiel Hautarzt,bekam eine Tinktur,aber nichts tat sich :(:(
Dann habe ich Schüssler Salz12 genommen (wieder nichts:(
Habe auch andere Produkte ausprobiert:aerger:
Mein Hautarzt meint die Haare kommen schon irgend wann:rolleyes:
Hat vielleicht auch von Euch so ein Problem ,wenn ich meine Bekannten sehe die zur gleichen Zeit Chemo hatten ,dann könnte ich heulen:(
die haben alle schönes dickes Haar,bei mir kann man die einzelnen Haare zählen,man sieht am Hinterkopf nur Glatze ,das ist so depremierend.
aber ich hoffe auf Eure Hilfe ,denn ich habe keine Lust mehr meinen Pudel oder Käppi aufzusetzen.
Viele Grüße
von Cillimaus (Renate)
guten abend erstmal,
hoffe das ich hier richtig bin....
um mich selbst erstmal vorzustellen:
ich bin 22 jahre alt und wohne in einer 4 köpfigen familie.
bei uns war bis jetzt eigentlich immer alles in ordnung " heile welt "
wie man immer so schön dazu sagt....
nunja, meine mutter hat eigentlich schon länger ein muttermal auf der nase, bei einer untersuchung ihres kiefers wegen einer entzündig machte der arzt sie darauf aufmerksam und sagte ihr das sich das muttermal vorsichtshalber mal ein hautarzt angucken sollte.
dies machte sie dann auch und der entfernte dies vorsichtshalber auch gleich,
nun ein paar wochen später musste meine mutter zur nachuntersuchung und dort stellte sich heraus das, dass muttermal nochmal von einem schönheitschirogen nachgeschnitten werden muss (auch tiefer ).
dies hat sie nun machen lassen und war gestern wegen eisenmagels beim hausarzt und hat nen tropf bekommen. ( wie ich glaube mitbekommen zu haben muss dies auch noch wiederholt werden, normalerweise liegt der eisenwert bei 13, ihrer lag laut untersuchung bei 4 )
heute abend entdeckte ich in ihrem zimmer ein paar kleine flache päckchen zur untersuchung / zum testen von okkultem blut (nicht sichtbares blut im stuhlgang).
nunja sie will nicht wirklich drüber reden deswegen hier auch meine frage ob man sich nun sorgen machen sollte und wenn, was für folgen nun zu erwarten sind...
bin für jede antwort dankbar.
herzlichen dank schon mal im vorraus....
lovemoni
14.07.2008, 14:13
Hi Ihr!
Bei mir ist wieder Daumendrückren angesagt, die nächsten beiden Leberflecken kamen am Donnerstag raus. 1 Leberfleck der vor 3 wochen angefangen hat zu bluten und 1 Leberfleck am Rücken.
Mittwoch in einer woche habe ich Termin zu Fäden ziehen, ich hoffe bis dahin ist der befund dann auch da.
LG
Moni
Jasminda
14.07.2008, 15:50
Hallo ihr Lieben,
ich habe mich soeben erst registriert und wende mich gleich mal mit einer Frage an euch ;)
Bei mir wurde letzte Woche ein Leberfleck (oder heißt es Muttermal? Wo ist da eigentlich der Unterschied :confused: ) als äußerst grenzwertig eingestuft, das Ding soll unbedingt, umgehend raus. Nun wurde ich von meiner Dermatologin zur Hautklinik nach Hildesheim überwiesen, da der Leberfleck direkt an meiner Achillessehne sitzt und sie sich nicht traut daran herumzuschneiden. Es ist nicht das erste Mal, dass mir ein Leberfleck entfernt wird, ich habe unzählige davon, ich vermute mal mehr als 200. Bisher wurde glücklicherweise nie etwas nachgewiesen, die Befunde waren immer negativ.
Da sie diese Sache aber nun so dringend macht, ich sogar zu einem Spezialisten nach Hildesheim überwiesen werde, habe ich aber nun doch ein mulmiges Gefühl bekommen. Mir gehen sehr viele Dinge durch den Kopf, ich bin irgendwie ein wenig verunsichert und durch den Wind.
Am 23.06.2008 habe ich den Termin in der Klinik. Ich weiß noch gar nicht, was mich erwartet, wie sie den Leberfleck an dieser ungünstigen Stelle überhaupt entfernen wollen. Denn besonders tief schneiden kann man dort wohl nicht, denn sonst erwischen sie direkt meine Sehnen. Hat jemand von euch schon ein ähnliches Problem gehabt? Wie wurde es gelöst? Und vor allem: wie tief wird in der Regel ein Leberfleck herausgeschnitten? Ich meine mich zu entsinnen, dass man schon etwas tiefer schneiden muss um auf Nummer sicher zu gehen, oder? Aber wie soll das hier funktionieren?
Und noch eine Frage: ich bin sehr viel draußen, wir haben einen großen Garten und jede Menge Tiere, es lässt sich gar nicht vermeiden, dass ich an die Sonne komme. Ist das sehr bedenklich? Reicht es aus, wenn ich mich jedesmal gründlich eincreme?
Sorry, wenn ich euch mit meinen vielen Fragen nerve :rolleyes: Ich mache mir derzeit nur ziemlich viele Gedanken. Ich habe keine Angst vor Schmerzen oder so, ich bin eigentlich ziemlich unempfindlich, aber ich mache mir doch ein bißchen Sorgen, was man wohl mit meinem Fuß anstellen wird. :augen: Und vor allem ob mit dem Leberfleck alles in Ordnung ist oder nicht... Wobei - lieber sollen sie mit meinem Fuß machen was sie wollen, als dass ich womöglich ernsthafte Probleme mit dem Leberfleck bekomme...
Ich hatte letztens ja das hier gepostet... nun melde ich mich zurück und weiß leider noch gar nicht, ob das eine positive oder negative Rückmeldung wird. Die OP in der Hautklinik habe ich ja nun schon hinter mir, mir wurde der Muttermal am Fuß komplett entfernt und von einem undefinierbaren Ding am Fußknöchel (sieht eher aus wie eine Narbe, ist aber keine) eine Gewebeprobe entnommen.
Vorhin habe ich bei meiner Hautärztin angerufen und gefragt ob mein Befund schon da ist. Und dann kam die Antwort, ja, man hätte schon seit letztem Freitag versucht mich zu erreichen, ich möchte bitte gleich morgen früh vorbeikommen. Es ist ja nicht das erste Mal, dass mir ein Muttermal entfernt wurde und noch nie musste ich noch einmal persönlich vorbeikommen, mir wurde immer gleich am Telefon mitgeteilt, alles in Ordnung, kommen Sie in einem Halben Jahr wieder zur Kontrolle. Und nun das. Leider ist die Ärztin heute nicht da und die Arzthelferin hat mir auf meine Frage, ob ich mir Sorgen machen muss, natürlich nur mit "Frau Doktor wird morgen früh alles mit Ihnen besprechen" geantwortet. :( Ich habe solche Angst und male mir nun die schlimmsten Dinge aus. Meint ihr, es ist ein schlechtes Zeichen, dass ich persönlich zur Befundbesprechung kommen muss? Oder ist das mittlerweile so üblich? Es ist schon eine Weile her, seitdem mir das letzte Mal ein Muttermal entfernt wurde... :huh:
Hallo liebe Jasminda,
ganz ehrlich?? Mit dieser Frage überforderst du zumindest mich ganz eindeutig.
Ich kann nur von meiner Ärztin sprechen, wie sie es handhabt.. wie deine es macht.. ich kann es nicht sagen.
Aber, ich kann deine Sorge sehr gut verstehen.. nur helfen kann ich leider nicht!
Liebe Grüße und hoffentlich kannst du dich soweit beruhigen, dass du einigermaßen gut schlafen kannst..
Lieben Gruß Brillie
Jasminda
15.07.2008, 14:59
Ich melde mich zurück... leider nicht mit guten Nachrichten. Meine Ärztin hat mich direkt zum Vorsprechen in die Hautklinik nach Hildesheim geschickt, damit sich dort ein Chirurg überlegt, wie man mich am besten am Fuß operiert. Die Gewebeprobe hat ergeben, dass ich ein akrolintiginöses malignes Melanom (weiß nicht mal ob ich das richtig schreibe:confused: ) habe. Ich kann damit überhaupt nix anfangen, bin total durcheinander und weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Man hat mir lediglich gesagt, dass es eine äußerst seltene Form von Hautkrebs ist und man in Hildesheim wegen mir eine Konferenz abgehalten hat, weil das erstens eine ungewöhnliche Stelle für diese Art von Hautkrebs wäre und zweitens eine seltene Form? Ansonsten tappe ich völlig im Dunkeln, denn es wurde alles sehr dringend gemacht und heute hatte ich wie gesagt nur das Gespräch mit einer Chirurgin. Am 01.08. ist der Termin zur OP-Besprechung und am 4.08. der OP-Termin mit Hauttransplantation.
Ehrlich, ich kann das alles noch gar nicht glauben und so richtig ist diese Diagnose noch nicht in meinem Gehirn angekommen. Kann mir jemand helfen? Mich aufklären, damit ich weiß, was wirklich auf mich zukommt? Muss ich mit einer Chemo rechnen? Das Melanom ist etwa 1cm groß, ich habe es schon seit mindestens 8 Jahren. Kein Arzt hat es als solches erkannt, es wurde als Blutschwamm, als alte Narbe, als Insektenstich mit Hautirritation "abgetan" und somit habe ich es nie weiter verfolgt. Erst als ich jetzt in die Hautklinik wegen dem Muttermal an der Achilles hin musste, haben die Ärzte dort es etwas misstrauisch beäugt und vorsichtshalber eine Gewebeprobe entnommen.. Und nun das...
Bitte helft mir! Was kommt da auf mich zu? Alles was ich bisher weiß, ist, dass ich mindestens eine Woche fest liegen muss, dass man mir eine etwa 7cm große Fläche aus der Innenseite des Fußes schneiden wird mit anschließender Hauttransplantation. Ansonsten hat man mich lieber nicht weiter informiert, meine Hautärztin wollte das wohl den Spezialisten in Hildesheim überlassen, aber dort war ich ja nur in der Chirurgie und bin also nicht schlauer als vorher... :huh:
schau mal, hab für dich was gefunden
Ca. 5% aller Melanome gehören zum Typ der "akrolentiginösen Melanome (ALM)". Sie entwickeln sich im Bereich der Handflächen, Fusssohlen und unter den Nägeln. Daher stammt der Name: Unter "Akren/akral" versteht man Hände, Finger, Füsse und Zehen. Nicht selten wird das ALM für eine banale Nagelverletzung, Nagelpilz oder sogar für eine Warze gehalten, was die richtige Diagnose und damit auch die Therapie deutlich verzögern kann. Das ALM zeichnet sich durch unscharfe, vielfarbige Flecken aus und ähnelt somit dem LMM
ich kann deine ängste so gut verstehen, ist mir nicht anders ergangen bzw. habe ich immer noch angst aber lass bitte den kopf nicht hängen, ich habe mir hilfe bei einer psychoonkologin geholt und die hat mich wieder auf die beine gebracht, wenn es mir wieder schlechter geht und mich die angst einholt, dann rufe ich sie an und vereinbare mir einen termin - z.B. jetzt in einer halben Stunde habe ich wieder einen Termin ....... ich wünsch dir alles alles Gute
Jasminda
15.07.2008, 21:04
Rachel, ich danke dir vielmals für deine Antwort. Das hilft mir schon mal etwas weiter. Ich bin im Moment auch hin- und hergerissen zwischen dem Bedürfnis mehr über meine Krankheit zu erfahren und dem Bedürfnis sich einfach gar nicht damit zu befassen und es weit von mir zu schieben. Ich denke mir, ich habe ab dem 04.08. noch genug Zeit um mir entweder Sorgen zu machen oder um doch aufatmen zu dürfen. Und bis dahin möchte ich versuchen mich so wenig wie möglich verrückt zu machen, denn diese knapp 3 Wochen bis dahin werden eh voll der Horror werden... *seufz*
Ich bin auf jeden Fall froh, dass du mir geantwortet hast und ich werde hier weiter berichten und hoffentlich letzten Endes gute Nachrichten überbringen. Ich habe auch endlich meinen Bruder erreicht, er ist gelernter Krankenpfleger und arbeitet nun als Rettungsassistent. Er hat mir jetzt gut zugeredet und mir wieder etwas Hoffnung gemacht. Denn ich dachte, ich bekomme jetzt in jedem Fall eine Chemo. Aber das hängt ja wohl davon ab, ob das Melanom gestreut hat, oder liegen wir da falsch? Ich wünsche mir jedenfalls sehr, dass das ganze mit der OP getan ist und nicht noch weiteres auf mich zukommt.
Hallo Jasminda,
nun erstmal langsam. Nicht gleich den Kopf in den Sand stecken. Erstmal der Nachschnitt und die Entnahme des Wächterlymphknoten. Dann ist wieder warten angesagt, bis der Histologe mit seiner Arbeit fertig ist. Dann und erst dann weiss man, was der nächste Schritt sein wird. Es gibt ein Thread "Malignes Melanom an der Fusssohle" von Robbiline. Sie ist zurzeit in der Reha, aber Du kannst ja mal in den Thread hineinschnuppern. Aber um es von vornherein zu sagen, jeder Chirurg, jede Klinik, jeder Patient ist anderst. Die Ärzte werden entscheiden ob Du direkt eine Hauttransplantation bekommst oder erst in einer zweiten. In dieser eventuellen Zwischenzeit lässt man Gewebe hochwachsen, damit der Transplantationswegnahmeort nicht zu sehr belastet wird. Das ist ein Kann, kein Muss. Dann wird ggf. das Thema Interferon auf Dich zu kommen. Eine Chemo, die steht vielleicht im Raum, aber das weiss heute noch keiner. Diese Entscheidung kann jetzt noch garnicht gefällt werden. Da ist die Wächterlymphknotenentnahme ausschlaggebend, insbesondere da Du eine seltene Art des Melanoms Dein eigen nennen kannst, weiss keiner, ob das Ding noch verkapselt ist oder nicht. Also, Kopf hoch und versuche die Zeit mit angenehmen Dingen zu füllen.
Viele Grüsse
JF
Ergänzung: Was heisst Du warst nur bei den Chirurgen? Das ist die wichtigste Instanz! Sie entscheiden über die Verfahrensweise während der OP. Sie haben alle Fäden (im wahrsten Sinne des Wortes) in den Händen. Der Chirurg kann / sollte alle Fragen zur Operation beantworten. Zumindest kannst Du einige Fachbegriffe aufschnappen und dann Deinen Wissensstand weiter ausbauen. Jetzt oder nach der OP, dass kommt auf Dich und Dein Nervenkostüm an. Denn alles wirst Du nie herausbekommen, es wird immer Fragen geben. Und es ist auch nicht gut immer alles zu wissen.
Jasminda, ich kann dir nur persönlich einen rat geben, nicht den kopf in den sand stecken und wegschauen sondern sich mit der krankheit und all dem positiven und negativen auseinandersetzen. klar gibt es da sachen wo man glaubt man wird verrückt aber es gibt auch genug positive sachen die man lesen kann bzw. kann man der krankheit gestärkt und wissend ins auge schauen bzw. weiß man einfach was sache ist.
mach dich bitte nicht verrückt, hol dir hilfe - ich war gestern wieder bei meiner psychoonkologin und die hat mich wieder auf die beine gebracht und das wünsche ich dir auch.
Jasminda
16.07.2008, 12:10
Wird Interferon denn in jedem Fall auf mich zukommen? Oder hängt das ebenfalls davon ab, ob mein Melanom gestreut hat? Sorry, aber ich bin wirklich völlig unwissend und das Gespräch mit der Chirurgin gestern bestand nur aus "Ja, das schneide ich mit einem Sicherheitsabstand von 2cm heraus und entnehme Ihnen Haut aus der Leiste für die Transplantation und Herr F. macht dann gleich einen OP-Termin mit Ihnen aus". Das war alles. Herr F. kam, machte einen Termin, erklärte mir wann ich wo sein muss und dann wurde ich nach Hause geschickt. Sie waren alle sehr nett, aber niemand war da, der mir gesagt hat, was evtl. auf mich zukommt, was für ein Krebs das genau ist, was mit mir passieren wird usw. Ich mache da auch niemandem einen Vorwurf, aber bis zum 04.08. ist für mich eine extrem lange Zeit, die ich nun in Unwissenheit verbringen muss und das ist eigentlich schlimmer, als mit der Wahrheit konfrontiert zu werden :(
Und ich glaube, es gibt niemanden, der mir dabei helfen kann. Deshalb bin ich froh, dass es euch gibt und ihr versucht mir ein bißchen zu helfen und meine vielen Fragen soweit ihr könnt zu beantworten. Ich danke euch dafür :remybussi
Bezüglich Interferon - hier in österreich wird das nur bei einem melanom bei einer größe von 1,5 mm eingesetzt. ich hatte eines mit 0,9 mm und 4 monate später eines mit 0,4 mm. mein hautarzt meinte das es vielleicht für das immunsystem besser wäre, interferon zu nehmen (aufgrund der 2 melanome in relativ kurzen abständen) ich scheue mich noch irgendwie wegen der nebenwirkungen aber wie schon gesagt, es ist noch meine entscheidung und die will sicher wohlüberlegt sein.
ich kann mir gut vorstellen wie es in deinem kopf rumgeht ..... ist mir nicht anders ergangen, ich habe immer das gespräch mit dem arzt gesucht, habe nicht locker gelassen, wollte einfach alles wissen und seit ich es weiß geht es mir einfach besser aber das sind die menschen halt auch unterschiedlich. höre auf dein bauchgefühl, es wird dir den richtigen weg zeigen und lass dich nicht verrückt machen, versuche dich abzulenken, schau dir die schönen dinge an im leben, seit gut zu dir selber, triff freunde und mach einfach das was dir spass macht.
babs_Tirol
16.07.2008, 15:27
Hallo Jasminda:knuddel:,
tut mir leid, dass du nun tatsächlich ein Melanom hast.
Hast du auch einen schriftlichen Befund von der Histologie bekommen, den du hier ins Forum setzten könntest? Bitte lasse dir ab sofort immer einen Befund von deinen Behandlungen geben.
Mir wurden auch schon über 80 dysplastische Naevis in den vergangenen 20 Jahren entfernt.
Davon waren 4 Melanome und 1 Basaliom.
Ich machte eine Interferon-Therapie, danach hatte ich 25 Chemos.
Zusätzlich noch Vakzinationen mit dendritischen Zellen.
Hatte 2006 unzählige multiple Lymphknotenmetastasen im Jahr 2007 insgesamt 3 x hintereinander Lebermetastasen. Die Ärzte redeten vom Endstadium.
Sei November 2007 haben sich meine Lebermetasasen verkapselt und wachsen nicht mehr wesentlich. Hatte mein letztes MRT am 1.07.2008.
Heute hatte ich mein 3-monatiges Haut-Staging mittels Video Dokumentation, alles soweit in Ordnung.
Meine Situation war wirklich nicht gut, jetzt kann ich wieder etwas weiter in die Zukunft schauen.
Warte erst einmal die Histologie der Wächterlymphknoten ab, vielleicht ist ja doch noch alles in Ordnung.
Alles Gute für dich
- babs_Tirol-
babs, du bist eine total starke frau wenn ich lese was du schon alles überstanden hast, wahnsinn wie du das alles geschafft hast. ich schicke dir viel viel kraft
Jasminda
16.07.2008, 15:48
Danke euch beiden. Babs, besonders was du schon alles hinter dir hast, vielen Dank für deine aufbauenden Worte, ich ziehe meinen Hut vor dir.
Ich sitze grade auf Arbeit und habe einen absoluten Tiefpunkt. Ich habe mir so sehr Kinder gewünscht und nun ist mein Leben völlig auf den Kopf gestellt, der Kinderwunsch erstmal abgehakt, das deprimiert mich grad ziemlich. Aber das wird bestimmt gleich besser, glücklicherweise sind es nur kurze Tiefpunkte und dann sammle ich ganz schnell wieder meine positive Energie um mich.
Ich habe mich jetzt entschieden, noch einmal mit meiner Hautärztin einen Termin zu vereinbaren und zu verlangen, dass sie mir ganz offen sagt, was wirklich Sache ist, womit ich rechnen muss, was diese Diagnose bedeutet. Das Melanom ist 1cm groß, wie tief es gewachsen ist, weiß ich noch nicht. Den Befund der Gewebeprobe habe ich nicht, ich werde eine Kopie verlangen.
Ist es grundsätzlich so, dass die Wächterlymphknoten entfernt werden? Auch das wurde mir nicht gesagt. Werden vorher Untersuchungen gemacht oder werden diese gleich entfernt und anschließend untersucht? Meine Güte, ich bin wirklich Mrs. Unwissend, bitte entschuldigt meine vielen Fragen...:rolleyes:
Jasminda
16.07.2008, 16:27
Ehrlich, ich bin grad sehr gerührt von so vielen aufbauenden und lieben Worten hier, ich danke euch. Irgendwie sitzen wir wohl alle im selben Boot, dennoch finde ich es einfach toll von euch, dass ihr trotz eurer eigenen Sorgen euch die Zeit nehmt, andere zur trösten, aufzubauen und die Fragen zu beantworten. Danke. Auch wenn man niemandem so etwas wünscht, es tröstet irgendwie, nicht alleine dazustehen.
Mir geht gerade durch den Kopf, dass ich in 1 Woche meinen Entbindungstermin gehabt hätte, wenn ich nicht eine Fehlgeburt gehabt hätte. Ich habe mich immer nach dem Sinn dieser Fehlgeburt gefragt, hatte unglaublich schwer daran zu knabbern. Nun tröste ich mich damit, dass es doch einen Sinn hatte, denn wie schlimm muss es erst als werdende Mutter sein, zu erfahren, dass man Krebs hat und sein Kind nur wenige Tage sehen kann, bevor man ins Krankenhaus muss. Nun bin ich beinahe froh, dass ich eine Fehlgeburt hatte (so makaber das klingt), denn diese Belastung wäre unter den Umständen ja kaum auszuhalten gewesen. Sorry, aber das ging mir gerade so durch den Kopf... :(
Hallo Jasminda,
ob Interferon auf jeden Fall auf Dich zukommt, hängt von einigen Faktoren ab, zum Beispiel von Deinem Befund, deshalb habe ich ja auch ggf geschrieben. Außerdem kann man eine Interferon-Therapie auch ablehnen, keiner muss. Die Angabe von 1cm stellt wohl den sichtbaren Durchmesser dar und nicht die Eindringtiefe. Um die Sache nicht noch mehr zu komplizieren und vielleicht noch Panik heraufzubeschwören, lass Dir den Befund geben und stelle ihn hier rein. Alles andere sind Spekulationen, die nichts bringen. Denn zum Beispiel kann bei einer niedrigen Eindringtiefe keine Wächterlymphknotenentnahme nötig sein, kann wie gesagt.
Viele Grüsse
JF
kawamoni
16.07.2008, 22:40
Hallo,
ich habe dieses Forum vor ein paar Tagen entdeckt und traue mich heute zu schreiben!
Ich weiß gar nicht, ob ich hier mit meinen Problemen richtig bin, aber ich weiß einfach nicht wohin mit meinen Fragen!?
Ich habe einen lieben Mann,der gerade 60 Jahre alt geworden ist und er ist ein richtiger Dickschädel in Bezug auf Doktoren und Krankenhäuser!
Er hat seit längerer Zeit zwischen Hals und Schulter ein Muttermal, es wird immer größer(jetzt ca. 8-9mm im Durchmesser) es ist schwarz geworden und blutet auch manchmal! Er sollte mal dringend zum Doc gehen, aber ich bekomme ihn nicht dahin, es endet dann im richtigen Streit! Er hat , denke ich, eine große Angst, etwas zu hören, was er nicht hören will!
Ich habe etwas im Netz rumgesucht und auch Bilder vom schwarzen Hautkrebs gefunden, es sieht bei meinem Mann genauso aus!
Wie bekomme ich ihn mal zur Untersuchung, vielleicht sehe ich( auch er im Geheimen) ja auch zu schwarz?!
Wie ist überhaupt ein Krankheitsverlauf ,wenn nicht behandelt wird?
Meine Güte, ich habe so viele Fragen und auch Ängste, manchmal weiß ich nicht mehr weiter!
So, muß jetzt schlafen gehen, war ein langer Tag für mich
eine gute Nacht Euch Allen von Moni
Hallo Moni / kawamoni,
oh, mit den Problemen bist Du, weil es ja um die Haut geht, bei uns richtig. Ein herzliches Willkommen! Tja, watt soll man sagen..Männer und ihre Angst vor Ärzten? Nein, zu spaßen ist mit solchen Sachen nicht, auch wenn man aus der Ferne keine Diagnose abgeben kann. Was das klassische Aussehen eines Melanoms angeht, kann ich Dir leider nicht weiterhelfen, da meins in die seltene Gruppe gehört. Aber es ist nie verkehrt es dem Hausarzt zu zeigen, wäre doch ein erster Schritt, der wird dann eine Überweisung an den Hautarzt ausstellen. Diese "Bitte" des Hausarztes wird Dein Mann wohl nicht ignorieren. Ggf. den Hausarzt einweihen und unter einem Vorwand Mann mit zum Arzt nehmen. Ist zwar nicht die schönste Handlungsweise, aber allein um Dir die Angst zu nehmen. Würde denn Dein Mann mit zum Arzt gehen? Auf jeden Fall drücke ich Euch die Daumen, dass es von vornherein eine Entwarnung gibt.
Viele Grüsse
JF
jasminda, bitte mach dich nicht verrückt, lass dir bitte vom arzt eine kopie von deinem befund geben und dann erst sieht man weiter
wie ich schon geschrieben habe, eine entfernung der wächterlymphknoten wird hier in österreich immer nur bei einem mal von breslow 1,5 mm gemacht und das muß gleichzeitig mit dem nachschnitt erfolgen.
ebenso wird interferon in österreich erst ab breslow 1,5 mm angewendet und auch das kannst du ablehnen
ich verstehe dich sooo gut, ist mir nicht anders ergangen aber versuche dich abzulenken und denke einfach positiv
kawamoni
17.07.2008, 15:42
Hallo JF,
mein Mann geht nicht zum Doc, höchstens mal Zum Orthopäden, wenn es z. B. mit dem Rücken gar nicht mehr geht!
Habe schon alles versucht, im Guten sowie im "Bösen"!! Aber er hat schon einige Erfahrungen mit Krebs gemacht: Seine Mutter hatte Darmkrebs, sein Vater - Kehlkopfkrebs! Beide starben nach einiger Zeit, die OP´s waren nicht von großer Hilfe!
Und wenn ich mal krank bin, ist er der Erste , der mich zum Doc treibt!! Kann das einer verstehen? Ich bald nicht mehr!
Mal ist es so, das er sich richtig gut fühlt, dann sind auch mal ein paar Tage dabei, da geht es ihm nicht gut( zu merken, das er total grantig ist und unansprechbar)
Aber er hat ja rein gar nichts, und wenn: was alleine kommt, das geht auch alleine wieder weg!! Unsere beiden erwachsenen Töchter wisssen auch nicht weiter, sie versuchen auch schon mit allen Mitteln bei ihm durch zu kommen!
Worauf sollte ich achten? Gibt es irgendwelche bestimmten Symtome oder so?
Ich weiß so wenig, und er macht es sich und uns wahrlich nicht leicht!
Ich danke Euch auf jeden Fall fürs "Zuhören" und wünsche Euch allen einen schönen Abend
liebe Grüße von Moni
Jasminda
17.07.2008, 16:04
So, ich war heute bei meiner Hautärztin und habe mir nochmal alles etwas erläutern lassen. Allzuviel konnte sie mir auch noch nicht sagen, da bisher ja lediglich eine Gewebeprobe entnommen wurde und somit auch noch gar nicht fest steht, wie tief der Tumor wirklich geht und was jetzt wirklich noch alles gemacht werden muss.
Höchstwahrscheinlich wird mir gleich der Wächterlymphknoten mit entfernt (keine Ahnung, sicherlich wird man mir da bei der OP-Vorbesprechungam 01.08. in Hildesheim mehr zu sagen können) und dann heißt es abwarten bzw. dann werden ja noch alle weiteren Untersuchungen gemacht um Metastasen auszuschließen. Ich muss ja eh erstmal im Krankenhaus bleiben, weil ich nicht laufen darf...
Doof und verwirrt wie ich bin, habe ich vergessen nach einer Kopie des Befunds der Gewebeprobe zu fragen :rolleyes:
Hallo moni / kawamoni,
au Backe, wie bekommt man so einen "Patienten" zum Arzt? Wahrscheinlich garnicht. Je mehr auf ihn einreden, desto schneller macht er dicht. Dass er zwei Krebserkrankungen in der direkten Linie hat, macht die Sache nicht einfacher, da Du ja schreibst, dass die Operationen keine grosse Hilfe gewesen sind. Aber (!) bei Hautkrebs ist die Operation die erste Wahl und die sicherste. Was weg ist, ist weg und kann im Regefall, wenn man früh genug beim Arzt war, keinen Kummer mehr machen. Je länger man wartet, desto eher hat man seine Problemchen und es wird dann kein Spaziergang. Wie sieht es aus mit dem Check up, hier kann der Arzt ein paar Blutwerte bestimmen lassen, die normalerweise Tumormarker darstellen. Wäre doch schon mal ein Weg. Oder schickt ihn zum Blutspenden. Wenn da was gefunden wird und er kein blutspenden darf, dann bekommt er eine Nachricht. Ist zwar nicht die feine englische Art, aber.. zur Not frisst der Teufel auch Fliegen. Und Symptome aufzuweisen, ist schwierig, erstens können sie bei jedem anders ausfallen und zweitens wird er sie Euch sowieso nicht mitteilen (grantig).
Tut mir leid, eine andere Antwort kann ich leider nicht liefern.
Viele Grüsse
JF
Hallo zusammen,
habe eine Frage die mich sehr beschäftigt.
Mir wurden vor 2Wo in der Hautklinik per Shave-Exzision 3 auffällige Leberflecken entfernt. Heute hat mich der zuständige Arzt angerufen und mir mitgeteilt, dass bei 2Stück nochmals nachgeschnitten werden müsste weil sie dysplastisch wären. Ich solle mir keine Sorgen machen usw....
Jetzt mache ich mir aber Sorgen, ist das normal mit dem nachschneiden bei etwas "gutartigem"? Oder hat er mir etwas verheimlicht?
Kann dann nach dem Nachschnitt noch was negatives bei rauskommen, oder nicht da ja bereits im Labor untersucht?
Bin voll durch den Wind, hoffe jemand kann mir helfen.
Vielen Dank im Voraus.
Gruß Gerdle
Murmel127
18.07.2008, 20:43
@Lovemoni
Ich drücke dir die Daumen und hoffe, dass die Befunde unauffällig sind!
@babs
Danke dir nochmal! :winke:
hallo an alle!
nachdem ich mich seit tagen druch dieses forum gezogen habe, und zahlreiche berichte durchgelesen habe, habe ich mich entschieden, mich zu registrieren.
es tut einem furchtbar leid, was eineige leute hier durchmachen mussten und müssen... am besten wäre es natürlich dass man mit einer spritze diese krankheiten heilen könnte, und dass man solche foren nciht gebrauchen würde.. doch es ist nun mal nicht der fall....
mir ist aufgefallen, dass ein muttermal am oberschenkel sich verändert hat. bin am mitt zum arzt gegangen und er hat es am selben tag noch rausgeschnitten.eigentlich habe ich keine angst vor der dignose, die er mir in 14 tagen mitteilen wird. ich binmir schon ziemlich sicher, dass es mm sein muss. sonst würde es sich ja nciht verändern...
ich habe angst wegen dem nachschneiden... wie tief wird da nachgeschnitten?
ich weiss auch nicht wie ich das meiner familie sagen soll... das weiss keiner, die sind gerad eim urlaub, und ich will deren urlaub nicht versauen.
am 28. also noch vor dem gespräch mit dem arzt , muss ich eine klausur schreiben. aber ich muss die ganze zet daran denken. überhaupt der gedane, dass der arzt mir etwas rausgeschnitten hat,und dass sich gerade nähte an/in meinem bein befinden stört mich total.
ich weiss irgendwie nciht was ich denken soll... 14 tage kann man doch nciht mit so komischen gedanken verbringen....
Angela68
19.07.2008, 22:54
Hallo seri,
versuche ersteinmal die Ruhe zu bewahren. Nicht jeder Fleck, der sich verändert, ist automatisch bösartig. Ich würde vielleicht nach einer Woche telefonisch nachfragen, ob schon ein Ergebnis vorliegt.
Bis zur endgültigen Diagnose würde ich der Familie noch nichts sagen. Das hat Zeit, bis Du wirklich was endgültiges weißt.
Sollte wirklich nachgeschnitten werden müssen, wird es örtlich betäubt.
Wie weit nachgeschnitten wird, richtet sich dann nach der Tiefe des Muttermals.
Aber glaube mir, es ist auszuhalten.
Ich wünsche Dir, daß sich Dein Muttermal als harmlos herausstellt.
LG
Angela
Angela68
19.07.2008, 23:05
Hallo zusammen,
habe eine Frage die mich sehr beschäftigt.
Mir wurden vor 2Wo in der Hautklinik per Shave-Exzision 3 auffällige Leberflecken entfernt. Heute hat mich der zuständige Arzt angerufen und mir mitgeteilt, dass bei 2Stück nochmals nachgeschnitten werden müsste weil sie dysplastisch wären. Ich solle mir keine Sorgen machen usw....
Jetzt mache ich mir aber Sorgen, ist das normal mit dem nachschneiden bei etwas "gutartigem"? Oder hat er mir etwas verheimlicht?
Kann dann nach dem Nachschnitt noch was negatives bei rauskommen, oder nicht da ja bereits im Labor untersucht?
Bin voll durch den Wind, hoffe jemand kann mir helfen.
Vielen Dank im Voraus.
Gruß Gerdle
Hallo Gerd,
da Dir bis jetzt noch keiner geantwortet hat, will ich es mal versuchen.
Ich denke, daß Dir keiner was verheimlicht. Es wird nachgeschnitten, um sicher zu sein, daß auch wirklich alles entfernt wurde. So weit ich weiß, kann sich die Displasie zu einer Krebsvorstufe entwickeln.
Vielleicht liest unsere Babs (:winke:huhu) hier noch rein. Sie kann Dir bestimmt noch genauer antworten als ich.
LG
Angela
lovemoni
20.07.2008, 10:35
Hallo Serri,
mach dich bitte nicht verrückt. Ich bekomme seit 1,5 Jahren alle 3 Monate auffällige Leberfelcken entfernt (immer 2). Inzwischen nach der ersten Panik ist mir aber klat geworden, daß es nichts bringt sich vor der tatsächlichen Diagnose verrückt zu machen. Bis jetzt waren meine ergebnisse auch immer nur Dysplastisch und es somit gut, daß die Leberflecken weg sind. jetzt versuche ich das Leben zu genießen.
Wenn dann tatsäschlich mal ein Melanom, dann ist immer noch Zeit sich der Diagnose auseinanderzusetzen.
Drück dir natürlich die Daumen, daß es nichts auffälliges ist...
LG
Moni
babs_Tirol
20.07.2008, 11:15
Hallo zusammen,
habe eine Frage die mich sehr beschäftigt.
Mir wurden vor 2Wo in der Hautklinik per Shave-Exzision 3 auffällige Leberflecken entfernt. Heute hat mich der zuständige Arzt angerufen und mir mitgeteilt, dass bei 2Stück nochmals nachgeschnitten werden müsste weil sie dysplastisch wären. Ich solle mir keine Sorgen machen usw....
Jetzt mache ich mir aber Sorgen, ist das normal mit dem nachschneiden bei etwas "gutartigem"? Oder hat er mir etwas verheimlicht?
Kann dann nach dem Nachschnitt noch was negatives bei rauskommen, oder nicht da ja bereits im Labor untersucht?
Bin voll durch den Wind, hoffe jemand kann mir helfen.
Vielen Dank im Voraus.
Gruß Gerdle
Hallo Gerdle,
ein Muttermal mit der Shave-Methode zu entfernen, scheint sehr selten zu sein. Mit dem normalen Herausschneiden ist es genauer, da bleiben meist keine Reste. Ich nehme mal an, dass das dysplastische Naevus nicht komplett mit der Shave-Methode entfernt werden konnte. Da es in seltenen Fällen dazu kommt, dass die dysplastischen Naevi sich zu Melanomen entwickeln, wird dein Hautarzt jetzt auf Nummer Sicher gehen und tatsächlich alle Reste dieses dysplastischen N.entfernen. Frage aber deinen Hautarzt nach der genauen Diagnose, da er ja den histologischen Befund vorliegen hat.
Alles Gute für dich
- babs-Tirol-
Hallo Babs und Angela,
vielen Dank für eure Antworten.
Ich war in der Uni Klinik in TÜ, dort ist die Shave Methode wohl normal.
Ok, dann mach ich mir mal keine Sorgen...wird hoffentlich so sein, dass nicht alles raus war von den beiden Dysplastischen.
Denke auch er hätte es mir gesagt, wenns bösartig gewesen wäre.
Danke.
Gruß Gerd
hallo lovemoni und angela, und alle anderen
vielen lieben danke fürs antworten! ich glaube auch dass es am besten ist abzuwarten und die ruhe zu bewahren...
es freut mich zu lesen, dass nicht jede veränderung ein m.melanom aufweisen muss... eine hoffnung besteht also noch!
ich versuche dann auch, ende der kommenden woche schon informationen über das ergebnis zu erhalten..
grüße alle ganz lieb
seri
lovemoni
22.07.2008, 12:40
Heute wurden die Fäden gezogen und der Befund war da.
2 mal dysplastischer naevus der eine davon am kippen. Also gut, daß die Biester draußen sind.....ende september ist das nächste screening, anfang oktober die nächste OP.
lg
Moni
babs_Tirol
22.07.2008, 14:45
Hallo Silleke,
na dann kannst du ja froh sein, dass das Naevus noch rechtzeitig entfernt wurde!!!!
Mach weiter so!
LG
- babs_Tirol-
hallo silleke, ich höre deine steine poltern :-) sei froh das es jetzt weg ist und bleib einfach weiter drann. freue mich für dich.
lg gitti
sulpivert
23.07.2008, 09:03
Liebe Silleke,
suuper,ich freue mich mit dir!!
Liebe Grüße
von Gabi
8377Nina
23.07.2008, 09:11
Liebe Silleke!
auch ich freue mich mit dir!
Bei mir ist es jetzt endgültig auch kein malignes Melanom.
Zum glück, bin so froh.
Fahre übrigens am 29.07.08 zur Reha nach Graal Müritz an die Ostsee.
für dich alles Gute, viele Grüße
Nina
Annette H.
23.07.2008, 14:29
Hallo Silleke,
erst mal Glueckwunsch, ich denke die Schwere deines Muehlsteins kann jeder hier nachempfinden... :-) !
Mich wuerde aber jetzt mal interessieren, was laut deinem Arzt ein semimaligner Tumor ist. Hat er erlaeuert ob er damit einen dysplastischen Naevus gemeint hat oder war es ein normales Muttermal, das sich begann irgendwie zu veraendern ?
Liebe Gruesse
Annette H.
Wollt mal nochmal nachfragen wegen der Frage die ich hier mal gestellt hab. Weiß ist schon etwas her. Geht mir immer noch im Kopf rum.
Ich hatte vor 5 JAhren ein Muttermal das dann wieder verschwunden ist. Hab mir damals nix gedacht dabei. Neulich hab ich aber ein Bild gefunden was so ähnlich aussah und da stand Melanom darunter.Jetzt hab ich Angst das es ein Melanom geesen sein könnte. Mein Arzt sagt ich bin der gesündeste Mensch. Trotzdem macht mir das Teil Angst. Was soll ich tun? Das Teil einfach vergessen und hoffen das nix war?
Hallo mani,
wie wär´s mit einem Besuch beim Hautarzt? Der sollte die Erfahrung besitzen Deine Frage zu beantworten.
Viele Grüsse
JF
War ich auch schon der sagt da ist nix
Hallo mani,
wenn der Arzt sagt da ist nichts und Dein Blutbild etc in Ordnung ist, dann würde ich das auch glauben. Entweder war das Teil nichts oder wenn es doch der Anfang vom Melanom gewesen wäre, dann hätte Dein "Abkratzen" wie eine Dermabrasion (Abschleifung) gewirkt und das Ding wäre komplett zu 100% eleminiert. Denn wäre es ein Melanom auf der Oberfläche ohne Kontakt in die Haut gewesen. Aber all das kann Dir keiner mehr bestätigen, da das Ding ja nicht mehr da ist. Und warum willst Du Dir auf Teufel komm raus einreden, dass das ein Melanom war?
Viele Grüsse
JF
Will ich mir net einreden. Wie gesagt hatte es vor 5 Jahren und hab das Bild das so ähnlich aussah erst neulich entdeckt und das hat mir Angst gemacht. Aber dann kann ich wohl beruhigt sein. Werd das Teil dann mal vergessen. ;)
Danke für die Antwort. :)
genau mani, einfach vergessen, es ist ja nicht mehr da, regelmäßig zur kontrolle beim hautarzt gehen bzw. sich auch selber beobachten.
wünsch dir alles gute
@Rachel: Danke:) Werd ich machen:)
Ich wünsch dir auch alles Gute :)
Barbara_vP
25.07.2008, 08:32
Hallo zusammen
normalerweise schreibe ich im Lymphknotenkrebsboard, da ich selber betroffen bin. Nun ist mein Bruder am MM erkrankt. Der Tumor Clark 3 ist entfernt worden. Er lebt in Italien und war bei einem Spezialisten (als sich die Histologie zeigte dass es ein MM ist) in der Nähe von Bologna. Dieser hat nochmal nachgeschnitten und einen Test gemacht. Mein Bruder erzählte dass er radioaktives Zeug gespritzt habe und das bis zu den Lymphknoten in der Achsel ging und nicht weiter. Einer der Wächterlymphknoten wurde entfernt und war nicht befallen. Eine weitere Histologie vom MM fehlt, das bemängelte der Spezialist auch. Ein Ultraschall wurde nur vom Bereich der Seite gemacht wo das MM (Unterarm) saß, keine Blutentnahmen kein CT sonst nichts. Müßte man so was nicht auch machen? Um Metastasen auszuschließen? Er soll halbjährlich zur Kontrolle. Irgendwie hört sich das für mich sehr locker an, da ich zuerst alle 3 Monate zur Kontrolle bin und ich dies auch von anderen Krebserkrankungen kenne.
Vielleicht erfahre ich von euch, ob dies "normal" ist. Würde mich beruhigen....
Eine weitere Frage, ist die genetische Disposition. Mein vater hatte zwei Basaliome gehabt (jeweils eine andere Stelle im Gesicht und ich meine ich sehe nun ein drittes, welches aber keine Konsequenz mehr hat, da mein vater im Sterben liegt, aufgrund seiner zahlreichen Erkrankzngen). ich habe gelesen, dass eine familiäre Häufugkeit gibt. Ich habe unendlich viele Muttermale die alle unterschiedlich aussehen, ob welche hinzukommen oder nicht oder ob sie sich verändern kann ich gar nicht sagen, die etwas "komisch" aussehen, beobachte ich und gehe mehr oder weniger regelmäßig zum Arzt. Ich weiß keiner von euch kann mir hier eine Antwort geben, die "eindeutig richtig" ist, aber wie sieht es aus mit der potentiellen Gefahr auch an einem MM zu erkranken? Gibt es da irgendwelche Statistiken über mögliche Risiken, auch wenn das eine Statistik ist, was heißt dass es immer individuell neu ist.
Wäre auch gut zu wissen, inwieweit meine Nichte dann in eine Risikogruppe fällt. Da ich so oder so aufgrund meiner anderen Grunderkrankung ein höheres Risiko habe an Brustkrebs zu erkranken, habe ich eigentlich keine Lust darauf auch noch ein höheres Risiko für das MM zu haben.
Was könnt ihr mir empfeheln? Sich nach und nach die komisch aussehenden Male entfernen zu lassen? da eine gute Beobachtung wegfällt. Fotos werden irgendwie nix richtiges... und mein Hautarzt winkt ab (allerdings habe ich bis zur Diagnose des MM bei meinem Bruder auch die Basaliome bei meinem Vater verdrängt)
So viele Fragen... danke fürs zu lesen und schon mal danke für eine oder mehr Antworten
Barbara
Hallo Barbara,
ich möchte die Ausführungen von Silleke noch ergänzen. Die Entfernung des Wächterlymphknoten (=Sentinel node) kann nur erfolgen, wenn dieser auch gefunden worden ist. Zu diesem Zweck wird das leicht radioaktive Zeug direkt in den Tumorort gespritzt, um festzustellen wohin diese Flüssigkeit abfliesst. Jeder Ort / Platz hat seinen Lymphknoten, den er anlaufen wird, das ist der Wächterlymphknoten. Er soll die Viren, Bakterien, Krebszellen, Gewebewasser, Schlacken etc einsammeln und ggf. Bösartigkeiten sammeln, vernichten. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, dass Zellen, Viren etc diesen Knoten umgehen, soll aber selten sein. Wenn der SN keine Metastase aufweist, geht man in der Regel davon aus, dass der Primartumor noch nicht zugeschlagen hat und oder der Wächterlymphknoten seine Arbeit gemacht hat und den weiteren Weg blockiert hat. Wie Silleke schon geschrieben hat, gibt es bei Risikofaktoren oder entsprechender Tumordicke(TD) / Clark Level (CL) entsprechende Kontrollen. Und auch das Angebot der Interferontherapie. Am Anfang einer MM-Laufbahn werden zu Zwecken der Vergleichsmöglichkeiten normalerweise (ab einer bestimmten TD oder weil der Arzt auf Nummer sicher gehen möchte) ein Abdomenultraschall, ggf. MRT oder CT, ein Kopf-CT /-MRT gemacht, um spätere Bilder damit vergleichen zu können. Wie gesagt, die körperliche Untersuchung wird je nach TD und CL entweder alle drei Monate oder halbjährlich vorgenommen. Ein Blutbild mit den entsprechenden Tumormarkern wird in diesem Rahmen auch erstellt. Aber die haben nur eine Aussagekraft, wenn man sie miteinander vergleicht und weiss wie diese Werte am Anfang ausgesehen haben. Andere Bestandteile des Blutbilds weisen dann eine Momentaufnahme dar und können einem beim Verändern der Lebensweise oder Vermeidung /Reduzierung einer Anämie helfen. Wenn der aufgesuchte Spezialist ebenfalls nicht mit der Histologie zufrieden ist, wird er doch mit Sicherheit dies nachholen lassen. Was hat er dazu gesagt? Auf jeden Fall ist scheinbar die Operation vollkommen in Ordnung abgelaufen.
Was das Hautkrebsrisiko angeht, ist das wohl in der Familie. Auch wenn man sich nicht auf eine Art festgelegt hat :(. Basaliome sind eine Form des "weissen" Hautkrebses. Basaliome stehen im Verdacht selten Metastasen zu bilden, aber auch hier gibt es halt Ausnahmen. Deiner Nichte würde ich eine Kontrolle / Vorsorge durch den Hautarzt empfehlen. Und Dir, ja Dir auch. Denn durch Medikamente und Deinem Morbus Waldenström kann es sein, dass das Immunsystem auch mal "die Tür offen" lässt. Es muss ja nicht gleich ein Melanom sein. Aber es kann durch die Medikamente sein, dass die Haut sonnenempfindlicher wird und sich der "weisse" Hautkrebs in Form von Aktinischer Keratose ( http://www.onmeda.de/krankheiten/aktinische_keratose.html) bemerkbar macht. Und das wiederum ist eine Krebsvorstufe. Alles wenn, nichts muss. Und mit Statistiken, Gott, lass es. Ich habe mich schon nicht an die Statistik gehalten, warum auch? Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe ;).
Toi, toi, toi Euch allen
Viele Grüsse
JF
hallo silleke,
ich bin erst gerade aus den ferien zurück und habe deine nachricht mit dem ergebnis der histo gerade erst gelesen.
ich habe mir schon sorgen gemacht und freue mich jetzt riesig für dich.
mir ist jetzt auch klar, dass das neulich kein donnergrollen war, sondern die fallenden mühlsteine.
die waren sogar 1000 km weit entfernt zu hören.
liebe grüsse
anja
orangelemon
27.07.2008, 17:55
Hallo an alle,
ich bin neu hier und finde euer Forum einfach klasse. Wenn ich das schon mal früher gefunden hätte. Ich werde versuchen mich kurz zu fassen, kann aber nichts versprechen.
Zunächste einmal ist meine Tante im April an Hautkrebs verstorben. Sie hat ihren vierjährigen Kampf doch noch verloren und wenn ich noch immer daran denke, was sie in der Zeit durchgemacht habe, könnte ich nur noch heulen. Aber darüber wisst ihr ja am besten selbst bescheid.
Nun zu meinem "Problem". Über meine Muttermale hab ich mir eigentlich nie Gedanken gemacht. Eben erst seit dem Tod meiner Tante. Da es mir im Moment gesundheitlich nicht so toll geht (Übelkeit, Durchfälle usw), aber keiner weiß was mit mir los ist, fiel dann mein Blick auf ein Muttermal an meinem Schambein. Wie gesagt, das hat mich bisher eigentlich noch nie gestört. Es ist ca. 4mm groß, bräunlich bis dunkelbraun und doch ziemlich asymmetrisch. Denkt ihr das könnte gefährlich sein? klar Ferndiagnosen sind ein ding der Unmöglichkeit, aber ich musste einfach fragen..
Ich hab schon einen Termin beim Hautarzt, allerdings erst am 13. August, da die irgendwie allesamt kollektiv in den Urlaub gefahren sind (wohn in nem kleinen Ort). Denkt ihr, dass es okay ist, wenn ich das erst in zwei Wochen ansehen lasse oder sollte ich das unbedingt vorher machen???
Bin im Moment ziemlich mit den Nerven am Ende, weil ich wie gesagt weiß wie so eine Geschichte enden kann und ich weiß nicht, ob ich dazu die Kraft häte. Ganz ehrlich.
ich danke euch jetzt schon :)
Barbara_vP
27.07.2008, 19:55
Hallo Silleke
Hallo JF
ich komme heute erst dazu zu antworten, da mein Vater heute morgen gestorben ist (es war abzusehen).
Mein Bruder hatte die Diagnose und die OP vor gut 14 Tagen, danach war er ein paar Tage in Südtirol und ist dann zu meinem Vater gefahren, so dass es ersteinmal keine weiteren Infos zur Histologie gibt.
Ich werde ihm die Infos von euch weitergeben.
Euch vielen lieben Dank, ich werde mal meinen Mann bitten, neue Fotos zu machen.
Durch meinen Umzug von Düsseldorf nach Bonn werde ich auch den Hautarzt wechseln.
Melde mich später nocheinmal habe den Kopf nicht frei
Danke lieben Gruß
Barbaar
Hallo Orangelemon,
erst einmal ein herzliches Willkommen. Das mit Deiner Tante tut mir leid.
Eine Ferndiagnose ist, wie Du schon selbst schreibst, nicht möglich. Beim besten Willen nicht. Da Melanome sowohl klassisch aussehen können als auch ihre eigenes Aussehen haben können, ist eine Aussage immer schwierig und nur durch einen Arzt feststellbar. Manchmal hilft auch nur eine Gewebeentnahme und deren Histologie. Dein Durchfall und Erbrechen kann ganz andere Auslöser haben. Bei dem Wetter zum Beispiel kann man ganz schnell auch mal etwas ganz und garnicht vertragen, zum Beispiel. Vielleicht hast Du auch irgendwelche Medikamente zu Dir genommen und diese nicht vertragen. Wie wäre es, wenn Du erstmal den Hausarzt besuchst? Erstens wegen dem körperlichen Unwohlseins, zweitens auch wegen dem Muttermal und Deinem Termin beim Hautarzt. Wäre doch eine Möglichkeit, oder?
Viele Grüsse
JF
P.S.: Du glaubst garnicht für was ein Mensch alles Kraft und Mut entwickeln kann. Ich glaube, wir hier sind ein gutes Beispiel dafür. Denn jede Krankheit hat seine Tücken und es müssen Entscheidungen getroffen werden, die das Leben stark verändern werden bzw. können. Und manchmal hat man auch garkeine Wahl.
Hallo,
Gibt es hier im Forum Hautkrebserfahrene aus der Schweiz, die Lust haben sich mit mir aus zu tauschen?
Ich möchte gerne neue Leute kennen lernen, für die Hautkrebs eine Erfahrung und kein Fremdwort ist.
Wenn ich im Wartezimmer in der Uniklinik Zürich sitze, nehme ich mir zwar fest vor, aber, getraue ich mich doch wieder nicht, jemanden an zu sprechen.......bin dann immer viel zu angespannt.
Ich komme ursprünglich von der Holländische Küste,
lebe aber schon seit viele Jahre in der Schweiz.
Ich wohne mit zwei meiner drei Söhne, in eine kleine Stadt in der Nähe von Zürich.
Vor 4 Jahre wurde mir ein maligne Melanom, und die dazu gehörende Lymphknoten entfernt. Keine Metastasen! Jetzt gehe ich alle 3 Monate zur Kontrolle in die Uniklinik. Immer wieder werden verdächtige Flecken gefunden und herausoperiert. Dann heisst es wieder warten auf den histologischen Befund, und evtl. Nachoperation. Diese immer wieder still stehen und warten müssen, macht mir sehr zu schaffen.
Ich freue mich auf eure Zeilen!
Viviane
SimoneG82
29.07.2008, 17:05
Hallo,
@Viviane:
Hallo. Ich komme zwar nicht aus der Schweiz, aber Du sprichst mir aus der Seele! Ich habe seit der Kindheit DNS, habe vor gut 1 1/2 Jahren ein Melanom entfernt bekommen, muss auch alle 3 Monate in die Klinik zur kompletten Untersuchung und habe seitdem weitere verdächtige Muttermale raus gemacht bekommen. Die Warterei und ständige Angst vor den Ergebnissen fressen mich auch auf! Wenn Du magst können wir uns ja mal näher austauschen, um unsere lästige Wartezeit zu verkürzen. Ich wünsche Dir Alles Gute!
@Orangelemon:
Ich drücke Dir die Daumen, dass bei der Muttermal-OP nichts Schlimmes heraus kommt! Nicht jedes ungewöhnlich aussehende Muttermal muss Krebs sein (aber kann halt sein). Ich habe ganz viele auffällige Leberflecken, die dysplastisch (unregelmäßig und größer) sind; mir sind schon viele weg gemacht worden (u.a. auch in der Schamregion), aber nur eines war ein Melanom (am re. Oberschenkel). Schreibe doch bitte, was bei Dir herauskommt! Wo musst Du denn in die Klinik? Alles Gute
LG Eure Simone
Hoi Viviane :winke:
Ich bin aus der Schweiz und auch am Unispital Zürich in Behandlung. Mir wurde letztes Jahr ein relativ grosses Melanom am Ohr und die dazugehörigen Lymphknoten im Hals-/Schulterbereich entfernt. Ich wohne noch in einem kleinen Ort im Züri Oberland, werde aber bald in den Kanton St.Gallen umziehen. Bis jetzt hatte ich im Unispital eigentlich noch nie das Bedürfnis jemanden anzusprechen – wenn ich dort bin, sitzen meistens nur noch ältere Herren um mich rum...
Wir können uns sehr gerne ein wenig austauschen, melde Dich doch einfach wieder!
Liebs Grüessli,
Daniela
Hallo liebe Forum-Benutzer,
ich bin neu hier. Letzte Woche wurde bei mir (27) ein verdächtiges Muttermal entfernt und heute habe ich die Nachricht bekommen, dass es sich dabei um eine Krebs-Vorstufe handelte. Genaueres konnte/wollte die Hautärztin mir leider nicht sagen, da das Befund zu einer Nachuntersuchung geschickt worden sei und man eventuell noch mal nachschneiden müsste. Nachdem ich den ersten Schock überwunden habe, hat Sie mir gesagt, dass es eigentlich kein Krebs ist, sondern erst Mal lediglich die veränderten Zellen... Laut ihr ist in diesem Fall keine weitere Therapie notwendig, ich muss nur vorsichtig mit der Sonne umgehen und mich regelmäßig untersuchen lassen (+ Nachschnitt, falls es dazu kommt).
Die Ergebnisse liegen mir nicht vor und daher auch keine Fachworte, die mir helfen könnten, die Diagnose zu verstehen. Den nächsten Termin habe ich erst am 21. August bekommen, um überhaupt erklärt zu bekommen, was das für mich bedeutet! Ich weiß aber nicht, wie ich bis dahin warten kann, weil ich richtig mit Angst zu tun habe...
Hat jemend vielleicht Erfahrung damit, was man unter dieser "Krebs-Vorstufe" versteht? Kann ich mich beruhigen oder habe ich einen Grund zur Sorge? Sollte ich vielleicht mich schon früher an eine Klinik wenden? Oder eine zweite Meinung holen? Oder auf weiteren Untersuchungen bestehen? Müsste ich in dieser Zeit mich anders ernähren/verhalten?
Ich werde mich sehr freuen, wenn mir jemand in der Unsicherheit helfen könnte!!!
Danke und liebe Grüße
Alena
Danke SILleke für die schnelle Antwort!
Ich werde sicher schon vorher anrufen! Man macht sich eher die ganze Zeit Gedanken darüber...
Hallo,
ich bin auch neu hier. Ich bekam am 28.07.2008 die Diagnose Melanoma in situ in Assoziation mit einem Naevuszellnaevus vom Compoundtyp. ICD-0:M 8720-2. Kein Nachweis einer Ulceration, Regression oder Erosion. In den vorliegenden Schnittebenen in toto entfernt.
Der Arzt sagte mir, dass der Krebs so frühzeitig erkannt wurde. Es wäre alles rausgeschnitten. Er nahm mich ins Krebsregister auf. Ich hatte das alles gar nicht so registriert, irgendwie stand ich unter Schock. Ich fuhr nach Hause und erst da kamen mir x Gedanken. Ich rief noch in der Praxis an und bat um die Zusendundung des histologischen Befundes. Dort steht die Empfehlung einer Nachexcisio. Was soll das nun bedeuten?
Ich möchte noch einiges zu meiner Vorgeschichte erwähnen. Ich bin sicher nicht unschuldig an dieser Situation, habe die Sonne immer sehr genossen, mit etlichen nicht schmerzenden Sonnenbränden, bin auch ab und an auf die Sonnenbank gegangen aber nie regelmäßig höchstens 1 bis 2 mal im Monat. Zuletzt 1 mal halbjährlich.
Ich nahm auch 2 bis 3 Jahre Azathioprin. Ich hatte keine Ahnung, dass man die Sonne unter der Einnahme des Medikaments meiden soll. In dem Beipackzettel stand nichts. Ich hatte meinen Arzt (Hausarzt) darauf angesprochen, weil ich Juckreiz bekam. Der meinte nur, dass ich mich wohl zu lange in der Sonne aufgehalten habe. Ich bin regelm. zur Hautkrebsvorsorge gegangen. Im letzten Jahr habe ich allerdings ausgesetzt, weiss der Teufel, warum.
Nach der Diagnose fuhr ich an die Ostsee in den Urlaub, eine ganz neue Erfahrung, ständig im Schatten und mit Lichtschutzfaktor 50+. Zuerst wurde ich richtig hysterisch, sobald die Sonne an meinen Körper kam, dann beruhigte ich mich doch und setzte mich in die Abendsonne. Geniessen konnte ich sie allerdings nicht. Meine Frage ist, darf ich nun gar nicht mehr in die Sonne?. Ist gebräunte Haut ohne Sonnenbrand schon gefährlich? Es heisst ja, dass man auch im Schatten braun wird. Ich würde mich freuen, wenn sich Forumsteilnehmer melden würden.
Liebe Grüße
v. Uschie
dancermike
05.08.2008, 12:00
Hallo,
ich bin 38 Jahre alt und weiß seit 1 Woche von meinem Hautkrebs. Ein 7mm Melanom, Tumorbreite nach Breslow 1,2 mm, Clark Level II wurde schon entfernt, am Freitag muß ich in die Hautklinik zum Nachschneiden.
Meine Organe wurden mittlerweile untersucht und keine Metastasen festgestellt. Do gehe ich zur Lymphknotenmarkierung und zum Lunge röntgen.
Obwohl ich weiß, dass es viele viel schlimmere Tumore gibt, bin ich innerlich total aufgewühlt und ziehe mich total aus dem Familienleben zurück, obwohl ich das innerlich gar nicht will und es mich sehr unglücklich macht.
Was macht ihr für die Psyche? Ich habe das Gefühl, mehr unter Depressionen zu leiden als unter dem Melanom und seinen möglichen Folgen.... .
Mike
hallo, ich kann deine ängste sehr gut verstehen, ist mir nach meiner diagnose nicht anders ergangen, ich bin in ein schwarzes loch gefallen, vieles ist für mich sinnlos geworden und ich habe mich von allen zurückgezogen. irgendwann dachte ich, daß es das nicht sein kann und habe mir hilfe bei einer psychologin gesucht. Die war zwar ganz nett aber so richtig wußte sie nicht mit mir umzugehen - sie verstand eben diese ängste und qualen nicht, die ich in der zeit durchgestanden habe. danach habe ich mir hilfe bei einer psychoonkologin geholt (die sitzt bei uns im spital direkt auf der onkologie) und die hat mich wieder auf vordermann gebracht. mit der habe ich all meine ängste aufgearbeitet, wir haben viel gesprochen, viel geweint und gelacht und seitdem gehts mir wieder gut. die ängste kommen auch heute noch aber heute weiß ich, wie ich damit umgehen kann. scheue dich nicht hilfe in anspruch zu nehmen, es geht dir danach sicherlich besser. ich wünsch dir alles gute und toi toi für den nachschnitt.
Nochmal hallo,
anscheinend hat niemand meinen Bericht gelesen, so dass ich es noch mal versuche. Obwohl ich sehr viel Glück mit meinem Melanoma in situ habe, mache ich mir trrotzdem sehr viele Gedanken. Kann mir jemand mitteilen, ob "in den vorliegenden Schnittebenen in toto entfernt" heisst, dass der Tumor vollständig entfernt ist? Wenn ja, warum wird vom Labor eine Nachexcisio empfohlen? Mein Arzt hat mir einen Kontrolltermin im halben Jahr gegeben.
Ich möchte hier auch nicht weiter mitteilen, wie es zur Zeit in mir aussieht, weil es hier im Forum Menschen gibt, die nicht so viel Glück hatten wie ich. Trotzdem, die Unbeschwertheit ist dahin.
Ich habe unter der Einnahme von Azathioprin auf der Sonnenbank (ca. 6 mal)gelegen trotz des Juckreizes und nur um wohler bzw. braun auszusehen. Das kann ich mir nicht verzeihen. Ich bekam auch 2 mal richtige Kreislaufbeschwerden. Zum damaligen Zeitpunkt gab es keine Warnhinweise in den Beipackzetteln. Ich musste das Medikament wegen einer chronischen Darmentzündung nehmen, habe es aber nach ca. 2 1/2 Jahren abgesetzt, weil mir bei der Einnahme aufgrund der erheblichen Nebenwirkungen nicht ganz wohl war. Ich habe meine Krankheit auch so in den Griff bekommen.
Vielleicht bekomme ich ja doch noch einige Antworten. Das wäre schön
Liebe Grüße von
Uschie
Da bin ich aber froh, dass ich doch noch eine Meinung bekommen habe. Vielen Dank Silleke. Ich werde meinen Arzt gleich morgen anrufen oder sollte ich einen anderen Arzt, vielleicht Chirurgen nehmen. Mein Hautarzt wird sicher nicht begeistert sein, wenn ich auf einen Nachschnitt bestehe. Die meisten Ärzten fühlen sich ja sehr auf den Schlipps getreten. Innerhalb welcher Zeit muss der Nachschnitt denn erfolgen? Es könnte ja sein, dass der Arzt im Urlaub ist.
Liebe Grüße
Uschie
hallöchen, kann mich silleke nur anschließen - ich habe mal meinen arzt gefragt, wann man den nachschnitt spätestens machen muß und er meinte, man soll auf keinen fall länger als 10 wochen warten. wie gesagt, daß ist die meinung von meinem hautarzt hier in österreich.
ich wünsch dir alles gute und deine ängste sind ganz verständlich.
Hallo Rachel und Silleke,
vielen Dank für Euren Zuspruch. Habe gerade mit meinem Hautarzt gesprochen. Er hat mir vollkommen Recht gegeben. Er konnte es sich nicht erklären, warum das übersehen wurde. Im Stillen habe ich mir diese Reaktion gewünscht, weil er im Grunde ein netter und auch gewissenhafter Arzt ist. Fehler sind eben menschlich.
Da kann man aber auch mal wieder sehen, dass es wichtig ist, sich alle Befunde geben zu lassen sowie sich hier im Forum auszutauschen.
Liebe Grüße v.
Uschie
für mich ist es vorallem wichtig, sich nicht alleine auf die ärzte zu verlassen sondern selbst mündig zu sein .... ich wünsch dir alles alles gute
Hallo zusammen,
nachdem ich als stiller Leser auch schon einige Wochen hier rumgeistere, möchte ich mich doch mal vorstellen.
Also ich bin weiblich, bald 28 Jahre alt und (noch) nicht betroffen. Warum ich mich dann hier rumtreibe? Leider habe ich wie einige andere hier auch richtig viele Leberflecken (sicher einige hundert, wovon die meisten recht klein und unauffällig sind, manche aber vor allem an den Beinen größer und dunkler sind), zwar sagten meine beiden Hautärzte bisher, dass alles in Ordnung wäre (ein Fleck wurde vorsichtshalber entfernt) und man müsste halt nur beobachten (zu diesem Zweck wurden auch von 10 Leberflecken ein paar hübsche Portraits gemacht).
Dennoch bin ich ziemlich beunruhigt. Gerade was Krebs anbelangt bin ich recht panisch, da meine Mutter vor ein paar Jahren an Lungenkrebs gestorben ist.
Zudem habe ich das Gefühl, dass es extrem viel jüngere Betroffene gibt und überdies auch viele, die regelmäßig zur Kontrolle gegangen sind und deren Hautärzte trotzdem den fiesen Burschen unter den Leberfleck-Brüdern nicht erkannt haben. Auch auf das berühmte Bauchgefühl kann ich mich nicht verlassen, denn das sagt: "Alle Flecken sehen total fies aus. Nur schnell raus damit." Aber ich kann ja schlecht all meine hundert Flecken entfernen lassen.
Ist es denn zwangsläufig so, dass wenn man extrem viele Flecken hat, man auf jeden Fall früher oder später einen fiesen Burschen ausbrütet?
Was kann man denn machen, wenn der hautärztlichen Kontrolle nicht 100% zu vertrauen ist und alle Flecken sicherheitshalber zu entfernen auch nicht in Frage kommt?!
So, dass ist jetzt etwas lang geworden (liegt wohl an meiner momentanen Panik). Zum Abschluss wollte ich sagen, dass auch ich das Forum große Klasse finde, auch wenn mich einige Geschichten doch ziemlich panisch machen.
Liebe Grüße,
Bublik
babs_Tirol
07.08.2008, 11:24
Hallo Bublik,
die Wahrscheinlichkeit- wenn man mehr als 50 Muttermale am Körper hat an Hautkrebs zu erkranken- ist erhöht.
Siehe folgenden Link: http://web.tu-dresden.de/sorg/mkg/Tumoren.htm
Frauen entwickeln an den Beinen eher Melanome haben Studien festgestellt.
Wenn du deinem Hautarzt nicht vertraust, suche dir einen anderen Hautarzt der deine unzähligen Flecken begutachtet.
Auf jeden Fall solltest du niemals ins Solarium gehen, des Weiteren die Sonne in der Mittagszeit meiden und falls man sich der Sonne aussetzt auf jeden Fall einen sehr hohen Sonnenschutzfaktor nehmen und nur im Schatten bleiben.
Melanome haben auf jeden Fall nichts mit Lungenkrebs zu tun. Es gab mal eine Studie die Bauchspeicheldrüsenkrebs und Melanome verglich - in dieser Gruppe gab es Familiäre Erkrankungen. Richtig belegt wurde es allerdings auch nicht. Risiko an Melanomen zu erkranken- gibt es nur wenn schon ein Familienmitglied am Melanom erkrankt ist.
Alles Gute für dich
- babs_Tirol-
Hallo!
Bin im moment sehr vewirrt. Vielleicht kann mir jemand Antworten geben.
Was passiert wenn ein Melanom festgestellt wurde? Hab was gelesen von Ultraschall der Lymphknoten und röntgen.
Könnt Ihr mir weiter helfen, was passieren kann, und wie aufwending die Untersuchungen sind. Und auch ob man in der Arbeit ausfällt.
Guten morgen,
ich bin neu im Forum und habe Einige Fragen auf dem Herzen.
Mein Mann ist am malignem Melanom seit September 2007 erkrankt mit unbekannten Primärtumor.
Er hatte eine Beule in der Achsel ca 1 Woche - welche nach der Biophsie als bösartig diagnostiziert wurde. Es folgte die OP und Histologischer Befund des Tumors im Oktober. danach waren wir zur Untersuchungen, beim HNO, Augenarzt,Internist,es wurden CTs im Kopf und 1 PET in Spanien gemacht(wir haben dort gelebt und gearbeitet). Es wurden keine Mestastasen festgestellt.
Im Februar sind wir dann wieder nach Berlin zurückgezogen und als mein Mann die erneuten Untersuchungen aufnahm wurden im Gehirn 3 Metastasen
entdeckt, 1 konnte operativ entfernt werden und die Anderen 2 sitzen 1x am Kleinhirm und 1x am Stammhirn-welche nicht operabel sind. Es folgte nun die
Strahlentheraphie mit 6 Sitzungen(Gehirn global), Chemotheraphie DITC in 3 Zyklen= leider haben beide bis dato nichts gebracht. Nun erneute Strahlentherphie auf die (verstäkt auf die beiden Punkte da sich das Ödem stark vergrössert hat). der Zustand meines Mannes ist sehr instabil . Mittlerweile trotz 2-3 maliger Phisiotheraphie zu Hause kann er kaum noch allein aufstehen. Letzte Woche ist er gestürzt da er sein Bein nicht mehr spürte.An diesem Tag sollte er die 4. Chemo erhalten mit einer anderen Zusammensetzung, was nun aber aufgrund seiner schlechten Blutwerte und psychischer verfassung vertagt wurde. Er ist nun verlegt worden auf die Palliativ-Station, wo die Psychologin und die Krankengymnastik ihm helfen wollen wieder selbstsicherer zu werden.
Die Pflegstufe ist beantragt und leider nur auf 1 bewilligt worden- der Widerspruch ist eingeleitet.
Nun meine Frage, mein Mann wird in der Charitè behandelt und die Ärzte haben mir eine Prognose von wenigen Monaten (Stadium IV) gegeben.
Alternativ-theraphien werden abgelehnt (von verschiedenen Ärzten) . Mein Mann weiss ,daß es sehr ernst ist -aber wir wollen nicht aufgeben und suchen nach einer weiteren Möglichkeit. Bis dato habe ich abgelehnt ,da mein Mann sehr labil ist,daß die Ärzte ihm Ihre ca.Prognose mitteilen. Nun setzen Sie mir immer mehr zu. Nach Rücksprache mit meiner Familie und Freunden denken Diese auch ,daß es nicht gut wäre .
Was ist der richtige Weg?
Wer kann mir einen Arzt in der UNI-Klinik Heidelberg empfehlen etc. ,welcher sich damit auskennt ?
Wer hat Erfahrung mit der Mistel/Bio-Theraphie bei Dieser Art von Krebs?
Es gibt einen Prof. Dr. Maar in Düsseldorf- Biolog. Internsivtheraphie- wer hat Erfahrung ? Ich habe das Buch grad gelesen aber bin unsicher ?
Uns hat die Krankheit wie ein Bummerang erwischt.
Die Verschlechterung ,welche seit März 2008 eingetreten ist -ist dramatisch.
In der Hoffnung auf einen Tip und Erfahrungswerte wäre ich dankbar.
mfg
Pepa
babs_Tirol
09.08.2008, 12:27
Hallo Pepa,
es tut mir sehr leid, dass der Krankheitsverlauf bei deinem Mann so rasant fortschreitet. Wenn der Primärtumor nicht gefunden werden kann, spricht man auch vom Cup-Syndrom. Unter andere Krebsarten hier im Krebskompass gibt es einen eigenen Thread zu dieser Erkrankung.
Die Berliner Charite hat eigentlich einen sehr guten Ruf, da es sich bei denen um ein Melanom-Referenzzentrum handelt.
Ausser einer anderen Chemo kann ich euch leider in diesem Stadium keinen anderen Tipp geben. Mistel ist statt Interferon gedacht um das Immunsystem zu stärken um keine Metastasen zu bekommen, in Stadium 2 und 3.
Bei deinem Mann geht es jetzt wohl in erster Linie darum, seine Lebensqualität zu verbessern- in einer Palliativabteilung ist er daher gut aufgehoben. Es sollte etwas gegen die Ödeme unternommen werden, dafür gibt es spezielle Medikamente.
Hochdosierter Weihrauch in Kapseln kann die Ödeme und die damit verbundenen Schmerzen etwas lindern. Desweiteren hilft es auch ein wenig das Immunsystem zu stärken. Am Besten du suchst dir Infos dazu in Suchmaschinen oder bei Biokrebs in Heidelberg.
Biokrebs könnte vielleicht auch noch weitere Tipps für euch haben, ich würde die in jeden Fall anschreiben.
Ich selbst bin auch im Stadium 4, jedoch habe ich "nur" Lymphknoten- sowie Lebermetastasen. Im letzten Sommer 2007 stand es so schlecht um mich, dass die Planung in die Zukunft nicht so angebracht war.
Der momentane Stand bei mir, die Metastasen sind seit November 2007 nur geringfügig gewachsen. Die Hoffnung sollte man niemals aufgeben, manchmal können kleine Wunder passieren. Mir hat in meiner schweren Zeit ein Klinik-Seelsorger sehr gut geholfen.
Alles Gute für deinen Mann und dich
- babs_Tirol-
Hallo Babs,
vielen Dank für den Tip mit den Weihrauch-Kapseln und der UniKlinik in Heidelberg.
Werde am Montag mit der Oberärztin auf der Palliativ-Station bezgl. Weihrauch sprechen und mich mit Freiburg direkt in Verbindung setzen.
Die Hoffnung geben wir jedenfalls nicht auf und wie Du schon sagst: es passieren auch kleine Wunder. Wir glauben daran.
Dir in Jedem Falle auch alles Gute .
Herzliche Grüsse
Pepa
Eine Frage habe ich noch.
Meinem Mann ist die Reha auf Usedom (onkolg. Klinik) für Ende Oktober vorgesehen. Wir möchten gern dies wahrnehmen, aber die Ärzte sind unschlüssig. Mein Mann hat dies als kleines Ziel der Verbesserung vor Augen. Ist es realistisch weiter an die Kur zu denken?
Gruss
Pepa
babs_Tirol
09.08.2008, 15:11
Hallo Pepa,
kleine Korrektur, ich meinte nicht die Klinik in Heidelberg, sondern die Organisation http://www.biokrebs-heidelberg.de/, es handelt sich um Ärzte die sich um naturkundliche Zusatztherapien bei Krebserkrankungen kümmern.
Betreffend der Reha, wenn es deinem Mann wieder besser gehen sollte, könnte es vielleicht mit der REHA klappen. Allerdings muß man bei einer REHA doch alles selbst erledigen und Gehfähig sein. Wenn sich seine Lebensqualität wieder bessern sollte, wäre es doch wundervoll mit der REHA.
Vorerst würde ich es als Ziel setzen, man kann ja immer noch 1 Monat vorher absagen. Die Ärzte der Paliativärzte sollten ein endgültiges OKAY zur REHA geben!
Schönes Wochenende
- babs_Tirol-
Murmel127
10.08.2008, 00:07
Hallo miteinander,
ich bin momentan wegen dem Vitamin B17 angesprochen worden, ob ich es nehmen würde.
Nein, ich nehme es nicht, habe aber gegooglet und dort steht sehr viel dazu, nach dem Motto, Krebs wäre vielleicht ein Vitaminmangel oder Stoffwechselstörung.
Ich habe hier nach diesem Vitamin und euren Erfahrungen damit gesucht, bekam aber über die Suchfunktion keine Auskunft. Nimmt jemand dieses Vitamin zu sich?
Gibt es hier einen übergreifenden Bereich, wo man solche Dinge wie - Vitamin C bewirkt dies, Selen das und sollte nicht mit diesem oder jenen verwendet werden - nachlesen kann?
Vielleicht wäre so eine Zusammenfassung möglich?
Vielleicht reagiere ich zur Zeit etwas empfindlich, aber ich habe bei solchen Meldungen auf der einen Seite ein "Hab-Acht-Gefühl" und anderseits das sogenannte "Vielleicht-hilft-es-ja-doch-Gefühl". Ich ärgere mich über mich selber und über so dubiose Anbieter, die dieses Bauchgefühl ausnutzen wollen.
LG
Hallo Murmel,
ich habe mir gerade Deine Beiträge durchgelesen. Mit dem Vitaminen ist es wie mit allem im Leben, ein zuviel ist auch nicht gut. Und ich gehe mal davon aus, dass Du Deine Vitamin B17- Konzentration im Blut nicht kennst, aber etwas machen möchtest. Statt jetzt einfach mal etwas "in sich hineinzuschütten", würde ich eine Ernährungsberatung empfehlen. Hier wird festgestellt, wie DEINE Ernährung zusammengestellt ist, wo sind die Defizite, wo ist ein Überhang. Beides ist nicht gut. Was sollte vermehrt in den Ernährungsplan aufgenommen werden. Wie sieht Dein Vitamin C-Gehalt aus? Das kann nämlich das körpereigene Interferon in seiner Arbeit unterstützen und freie Radikale aufhalten. Wie sieht es mit den restlichen Mineralstoffen aus? All das kann so geklärt werden und man verändert ein klein bisschen seinen Nahrungsplan. Und zwar nach seinen Bedürfnissen, nicht nach den Vorstellungen der Hersteller von zusammengestellten Mittelchen. Durch die Aufnahme von Obst und Gemüse wird wesentlich mehr dem Körper gutes getan als mit irgendwelchen Tabletten. Aber man muss deshalb nicht auf die kleinen Sünden verzichten, Du darfst Dir auch mal was gönnen (Schoki zum Beispiel), alles in Maßen ist erlaubt. Das Du mit der Sonne vorsichtiger umgehst, versteht sich von alleine. Das Du die Sonne nicht meiden darfst auch. Eventuell musst Du Dein Freizeitverhalten und Ess- und Trinkgewohnheiten verändern, denn die reine Tabletteneinnahme wird nichts bringen.
Viele Grüsse
JF
Hallo Murmel127,
hier im Forum (Bereich alternative Therapien) gibt es einiges zu lesen; leider ist es naturgemäß ein ziemlich umfangreicher Themenkomplex, ein bißchen Führung durch den Dschungel findet man vielleicht bei Therapeuten, die mit dem Verein für biologische Krebsabwehr zusammenarbeiten?!
Zu der "Vitamin-B17-Geschichte" gibt es eine relative neue deutschsprachige Informationsseite:
***Link gelöscht ***
Ich habe in den letzten Wochen viel auch über dieses Thema gelesen, und soweit ich es sehe, haben die Therapeuten, die mit ***gelöscht*** gearbeitet (und anscheinend auch gute Erfolge hatten) dies immer nur als einen Bestandteil eines umfassenden Therapieplanes gesehen. Immer wurde eine entsprechende Ernährungsumstellung, zusätzliche Immunstimulierung, , zusätzliche Enzymgabe und Mineralstoffgabe als unverzichtbar angesehen.
Gruß
Murmel127
10.08.2008, 20:37
Lieber J.F. und Jakobi,
vielen Dank für eure Antworten.
Stimmt, ich kenne keine speziellen Vitamin- oder Mineralstoffwert in meinem Blut. Ich weiß auch nicht, ob mein Hausarzt auf meinem Wunsch hin einfach andere Dinge außer den normalen (Cholesterinspiegel, ect.) überprüfen würde.
Ich trau mich auch nicht, Vitamintabletten einfach so zu nehmen.
Eines meiner Kinder hatte viele innere Fehlbildungen an denen sie leider nach über einem Jahr auf der Intensivstation verstarb. Sie war innerlich (laut Ärzte) eine "Spontanmutation". Leider habe ich nachdem sie tot war gelesen, dass ACE-Saft evtl. für Mittellinienfehlbildungen verantwortlich ist. Ich habe nur einmal eine Flasche getrunken, weil ich so gelustig darauf war und es kann auch (laut Ärzte) nicht die Ursache gewesen sein, weil definitiv keine Überdosierung stattgefunden hat, aber ich machte mir trotzdem Vorwürfe.
Deshalb mag ich auch nicht einfach unüberlegt etwas nehmen, aber es interessiert mich natürlich, wie ich meinem Körper unterstützen kann.
Babs hat mich beruhigt, was meine Diagnose betrifft und ich bin ihr sehr dankbar dafür, dass sie sich die Zeit genommen hat.
Ich soll halt vom Hautarzt aus nur beobachten, aber ich möchte auch was tun. Es kann doch nicht sein, dass wie aus dem Nichts plötzlich die Haut verrückt spielt und einen dunklen Fleck nach dem anderen hervorbringt! Sie sind klein, aber es werden mehr und es beunruhigt mich. :(
LG Murmel
Hallo Murmel,
das mit Deinem Verlust tut mir leid.
Ja, gerade weil Babs Dir die Diagnose "übersetzt "hat, bin ich nicht mehr darauf eingegangen, denn da weiss Babs einfach am Besten Bescheid.
Der Hausarzt wird das grosse Blutbild ordern, da sind aber die Mineralstoffe oder Vitamine etc nicht dabei. Deshalb ja mein Tip mit der Ernährungsberatung. Hier wird ein Status erstellt. Und es gibt entsprechende Tipps, die alle vom Hausarzt nicht kommen werden. Natürlich ist es gut sich selber zu informieren, man kennt seinen Körper schliesslich am Besten. Okay, manchmal glaubt man das auch nur. Aber um es ganz klar zu sagen, über die Ernährung kann man beeinflussen, aber nicht aufhalten. Und doch es kann sein, dass die Haut verrückt spielt. Nicht umsonst gibt es die tollsten Sprüche über die Haut ("aus der Haut fahren" zB). Es kann zu Irritationen aufgrund der Sonne kommen, es können Viren oder Bakterien von aussen in die Haut eindringen und vom Immunsystem falsch umgesetzt werden, durch Medikamente kann die Haut eine Art von Sonnenbrand entwickeln, Ausschläge können kommen und gehen.
Viele Grüsse
JF http://www.smilies.4-user.de/include/Winken/smilie_winke_003.gif
Blütenmeer
14.08.2008, 21:33
Hallo liebes Forum,
ich habe mich heute hier registriert. Bin weiblich, 25, habe eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse und bin ein Mensch mit ganz vielen Muttermalen.
In den letzten Jahren gehe ich regelmäßig zur HAutkrebsvorsorge, bisher wurden zwei Leberflecke entfernt. Eines war unauffällig, bei den anderen deutete die Ärztin an, dass es "besser war, dass wir es entfernt haben"...ich habe dann als sie aus dem Raum war selber auf dem PC-Bildschirm lesen können, dass es sich um ein "dysplastisches Nävi" gehandelt hat. Das ist sowas wie eine Stufe auf dem Weg zu Hautkrebs, oder?
Mich beunruhigte das zwar nicht weiter und bisher hat auch kein Arzt wieder etwas auffälliges feststellen können. Aber heute habe ich gelesen, dass juckende Muttermale auffällig sind. Ich habe eine Muttermal, welches alle paar Monate mal stark zu jucken anfängt und dann auch leicht anschwillt. Es liegt aber auch in der Hosenbundgegend. Muss ich mir Sorgen darüber machen?
Ansonsten habe ich es auch des öfteren, dass Muttermale Krusten haben, ein wenig bluten usw.. Ist das ein Grund zur Sorge? Ich habe aber auch allgemein sehr trockene Haut...
Da ich aufgrund meiner Schilddrüsenerkrankung relgelmäßig ein Blutbild machen lassen muss würde ich auch gerne wissen, ob man an gewissen Blutwerten vielleicht Anzeichen erkennen kann, dass etwas mit der HAut nicht stimmt bzw. man vielleicht Hautkrebs haben könnte?
Ich danke euch schon jetzt für eure Antworten.
Lieben Gruß´,
Blütenmeer
Hallo Blütenmeer,
toller Name, gefällt mir gut. Hat für mich etwas Lebendiges, Farbenfrohes an sich. Nur mal so nebenbei ;).
Erstmal ein herzliches Willkommen in unserer Runde.
Ich gehe mal davon aus, dass Du an Hashimoto leidest. Das hat leider unter anderem zur Folge, dass man an trockener Haut leidet, die manchmal richtig schuppig wird. Wie stark Deine Hauttrockenheit geht, weisst nur Du. Aber Du weisst das eine extreme Trockenheit zu Rissen in der Haut führen kann, die auch schon mal bluten können. Aber diesen Punkt kann nur der Hautarzt klären. Da Du ja regelmässig zum Hautarzt gehst, würde ich diesen ggf. mal ausser der Norm aufsuchen. Denn gerade im Sommer duscht man häufiger, nutzt Sonnencreme, bekommt Sonne ab und und und. Tut also seiner Haut nicht gerade etwas Gutes. Und richtig, es handelt sich um eine Krebsvorstufe. Aber Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Und die Vorsorge machst Du ja auch.
Das vom Hausarzt (?) angeordnete Blutbild stellt meist ein kleines Blutbild mit den Schilddrüsenwerten dar. Selbst das grosse Blutbild wird ein Melanom nicht enttarnen. Mein Blutbild war total im Referenzbereich trotz Melanom. Ist also für eine Momentsaufnahme nicht geeignet, sondern nur für einen Verlaufsvergleich. Das Blutbild vom Endokrinologen ist nur auf die Schilddrüse fixiert, besteht meist nur aus fT3,fT4, TRAK, TSH. Also auch nicht aussagefähig für Hautkrebs. Aber die Haut zeigt einem schon, wenn es ihr nicht "passt". Sogar wenn innerlich etwas nicht stimmt, da ja auch über die Haut "ausgeschieden" wird. Aber eben nicht immer.
Hallo ihr Lieben,
ich heiße Justyna und bin 12 Jahre alt.
Nun ich hab da ein Problem durch das ich etwas beunruhigt bin...:(
Im Mai dieses Jahres(in Berlin) hat die Sonne recht doll geschienen. In dieser Zeit war ich auch im Freibad un hab mich einwenig gesonnt (indirekt),
Seit dem hat sich um meinen kleinen Leberfleck auf dem Dekollte/kleines Stück unter dem Hals ein weißer Kreis/Ring drum bebildet.
Es tut nicht weh, es juckt nicht aber ziebt ab und zu (einbildung ???).
Und nun noch eine Sache ich hatte schon einmal als ich sechs war einen ziemlich großen Leberfleck unten im Bereich der Nieren der Hautkrebs erregent gewesen wär wen er nicht rausgeschnitten lassen hätte. Nun meine Frage könnte dies sowas änliches sein nur in einer anderen "Ausführung" ? :o
Ich habe vor morgen/heute mit meiner Mutter zum Hautartz zugehen. Bin besorgt troz Hautartz warte ich sehehsüchtig auf eure antworten.
Vielen Dank Justyna aus Berlin. :)
P.s.: soebend habe ich in einem Forum entdeckt das dieser Leberfleck mit nem Ring drum ist Halo-Muttermal heißt und schwer Krebserrägend sein soll ich hab jatzt schiss.... aber richtig
Hallo zusammen
ich habe etwa 3 Monaten einmal hier geschrieben. Inzwischen wurde ein Muttermal am Fuss entfernt. Die Ärztin meinte sie melde sich bei mir falls es ein Problem gebe. Da ich keinen Bericht erhalten habe nahm ich an, alles sei ok. Falsch gemeint, ich erhielt heute den Anruf, wann ich denn endlich den Termin für die Nachbesprechung abmache... :mad:
Habe jetzt morgen den Termin zur Befundbesprechung. Habe schon etwas Schiss! Warum will mir die Ärztin nichts am Telefon sagen?
Naja, mal kucken was da morgen genau rauskommt. Bin ziemlich verwirrt ... Wie kann man so etwas einfach vergessen? Und warum sagt sie mir am Telefon nichts? Immerhin bekam ich sehr schnell einen Termin, weil lange warten würde mich wahnsinnig machen! Eine Nacht reicht schon vollkommen.
So wie ich mich kenne, vergesse ich morgen die wichtigsten Fragen. Welche Fragen darf ich auf keinen Fall vergessen?
Murmel127
23.08.2008, 10:47
Entschuldige J.F., dass ich mich jetzt erst melde ( hatte Computerprobleme) und noch einmal Danke für deine Antwort und deine Anteilnahme.
Ich dachte immer, dass Ernährungsberater nur mit Essverhalten zu tun haben, die sich auf Gewichtsprobleme beziehen.:o
Sagt mal, wo ist Babs? Geht es ihr gut?
Tut mir leid, ich war mit meinem Beitrag leider schneller, als diesen zu lesen.
werde beim nächsten mal richtig suchen.
babs_Tirol
23.08.2008, 12:59
Sagt mal, wo ist Babs? Geht es ihr gut?[/QUOTE]
Hallo Murmel,
hier bin ich! Habe noch am 21.8. hier im Forum geschrieben.
Lese in meinen letzten Beiträgen!
Betreffend Vitamine würde ich dir raten, wie von Krebsgesellschaften empfohlen 5 x täglich Obst oder Gemüse!
Da du bisher noch kein MM hattest, benötigt kein Körper keine speziellen Mittelchen.
Alles Gute für dich
- babs_Tirol-
Murmel127
23.08.2008, 23:21
Hallo Babs,
ich habe gar nicht daran gedacht, wie ich deine Beiträge abrufen kann. Sorry!
Aber ich habe dich so gar nicht gesehen und mir Sorgen gemacht.:remybussi
Habe heute die Mitteilung bekommen, dass eine junge Bekannte leider an ihren Blasenkrebs verstorben ist. Ich hatte das letzte Jahr kaum noch Kontakt. Aber es nimmt mich trotzdem sehr mit. Ich mochte sie und ihre Kinder sind noch so klein. Es macht mich soooo wütend, aber ich mag mich jetzt hier gar nicht so auslassen, das zieht nur runter.
Alles Liebe noch
Murmel
Jasminda
24.08.2008, 14:28
Hallo zusammen
ich habe etwa 3 Monaten einmal hier geschrieben. Inzwischen wurde ein Muttermal am Fuss entfernt. Die Ärztin meinte sie melde sich bei mir falls es ein Problem gebe. Da ich keinen Bericht erhalten habe nahm ich an, alles sei ok. Falsch gemeint, ich erhielt heute den Anruf, wann ich denn endlich den Termin für die Nachbesprechung abmache... :mad:
Habe jetzt morgen den Termin zur Befundbesprechung. Habe schon etwas Schiss! Warum will mir die Ärztin nichts am Telefon sagen?
Naja, mal kucken was da morgen genau rauskommt. Bin ziemlich verwirrt ... Wie kann man so etwas einfach vergessen? Und warum sagt sie mir am Telefon nichts? Immerhin bekam ich sehr schnell einen Termin, weil lange warten würde mich wahnsinnig machen! Eine Nacht reicht schon vollkommen.
So wie ich mich kenne, vergesse ich morgen die wichtigsten Fragen. Welche Fragen darf ich auf keinen Fall vergessen?
Christina, ich habe dir auf deine PN geantwortet. Ich hoffe, die Befundbesprechung verlief gut und du wurdest vernünftig aufgeklärt. Ich verstehe nur zu gut, wie du dich fühlen musst und hoffe, der Befund ist nicht allzu schlimm und dass du gute Aussichten hast wieder gesund zu werden. Ich hoffe auch, dass du alle Fragen stellen konntest, die dir auf dem Herzen lagen. Ich denke an dich und würde mich freuen, wieder von dir zu hören. Bitte berichte hier doch weiter oder schick mir eine PN.
*Kristl*87
29.08.2008, 14:28
Habe vor 4 Wochen meine OP und alles verlief gut habe keine Metas, aber jetzt bildet sich an der Narbe ein klitze kleiner roter Strich ist das von der Narbe also von meinem Gewebe irgendwas?!?! oder ildet sich da ein neues Muttermal? Kann des gefährlich sein? Bitte klärt mich mal auf. Hab nämlich ein einer anderen Stelle auch ein Muttermak wegmachen was nicht bösartig war und da bildet sich ein kleiner brauner Strich bzw irgendein Strich ist das die Wunde in der der Schnitt gemacht wurde oder bildet sich das Muttermal wieder??
AnnieLair
29.08.2008, 16:09
Hallo Kristl,
das kann gut sein, dass jetzt die Fäden langsam an die Oberfläche kommen. Denn auch unter der Haut worden mit Fäden gearbeitet und die stoßen nach einiger Zeit nach Oben. Ich hatte damals auch total die Panik gehabt und mich gewundert was das ist... Aber die Ärztin konnte mich dann schnell berühigen.
Gurß Kathirn
painandwrong
01.09.2008, 14:29
Hallo zusammen,
hoffe dass das nun so passt dass ich hier einfach dazwischen schreibe :confused:
Meine Name ist Andrea, ich bin 36, bin selbst an Multipler Sklerose erkrankt.
Weil das nicht reichen würde, nein, meine Mutter hat mit nicht einmal 55 Jahren Hautkrebs.
Ich würde gern die Geschichte von Anfang an erzählen, da ich es einfach auch mal auf anonyme Art und Weise los werden muss.
Meine Mutter wurde Anfang Mai diesen Jahres mit einem aufgebrochenen Weichteiltumor am linken Bein eingeliefert.
Es fand die übliche OP mit entsprechenden Proben statt.
Dabei wurden auch gleich noch 2 Leberflecken am selben Bein entfernt.
Einer davon war relativ groß und ihn kann ich mich noch als kleines Kind an ihn erinnern.
Die Proben ergaben Hautkrebs, bzw. malignes Melanom.
Der Weichteiltumor war bereits eine Streuung des Hautkrebses.
Als wir sie das erste Mal besuchten sagte ich schon zu meinem Mann: da ist was im Kopf. Da stimmt was nicht. Warum machen die nicht endlich ein MRT vom Schädel?
Nach 3 Wochen wurde dieses gemacht.
Ergebnis: ein Hirntumor in der Größe eines Tischtennisballs.
OP: die übliche konsiliarische Entscheidung und ein Rest musste drin bleiben.
Auch dieser Tumor war eine Streuung des Hautkrebses.
Die OP hat sie erstaunlich gut überstanden und war eigentlich relativ schnell wieder fit.
Wurde bereits nach 14 Tagen nach Hause geschickt.
Weitere Termine beim Onkologen und in einer anderen Klinik bzgl. der weiteren Therapie.
Erst war Interferon im Gespräch, allerdings war dies bereits schon zu spät.
Der linke Oberschenkel an dem sie operiert wurde, war zwischenzeitlich schon wieder angeschwollen und sehr heiß.
Aussage des Arztes: er sieht keine Notwendigkeit für eine Operation, die Chemo würde mehr Sinn machen.
Für mich war die Sache dann eigentlich schon klar.
Die 1 Chemo lief gut, sie hatte sie auch gut vertragen.
Meine Mutter hatte ordentlich gegessen und sogar ein paar Kilos zugenommen.
Allerdings hatte sie mich ja auch ständig im Genick :)
Zwischenzeitlich die üblichen Termine. PET, MRT, etc..
Dann kam die 2. Sitzung Chemo, 14 Tage später kam sie nicht mehr aus dem raus. Keine Kraft mehr.
Sie hätte in der angeschlossenen Klinik eigentlich einen Kontrolltermin gehabt und wollte diesen verschieben. Dort wurde dann gleich nahegelegt, ein paar Tage dort zu bleiben.
Das tat sie dann auch freiwillig und seit diesem Tag liegt sie dort.
Schwankung zwischen 35 und 46 Kilo (Wasser).
Mehrere Punktionen, Zusatzernährung, bei weiteren CT`s stellte sich raus, dass weitere Metastasen mittlerweile in Milz, Leber, Darm und Lunge zu finden waren.
Sie hatte damals auch schon immer wieder Probleme mit der Atmung.
Erst dachte ich mir dass es vielleicht mit ihrem Allgemeinzustand zusammenhing, aber selbst als sie wieder etwas zunahm änderte sich nichts daran.
Ich dachte mir schon dass der Krebs wohl auch in die Lunge gestreut hat.
Auf jeden Fall hatte sie nach der 2. Chemo eine große Krise, Blutvergiftung, knapp 8 Kilo Wasser, sie aß nichts mehr, selbst die Zusatzernährung die sie nur trinken musste nahm sie nicht zu sich.
Bei unserem vorletzten Besuch sah sie wirklich aus wie ein Sklett dass man mit Leder überzogen hatte.
Gestern waren wir auch wieder bei ihr. Ständig spuckte sie, bekam kaum noch Luft. Kaum waren wir zuHause hatten wir von ihr einen seltsamen Anruf auf dem AB (obwohl wir aufgrund ihres Zustandes vereinbart hatten, dass ich jeden Tag auf der Station anrufen würde und nicht mehr direkt bei ihr anrufen würde. Sie konnte teilweise den Höhrer nicht mehr halten, weil sie die Kraft nicht mehr hatte)
Ich rief sie dann zurück. Sie brabbelte irgendetwas von wegen Schmerzen, Arzt und dass ich sie in einer Stunde nochmals anrufen sollte.
Sie war quasi als wäre sie nicht mehr ganz da.
Ich vermutete erst dass sie vielleicht zu wenig Sauerstoff bekam.
Ich rief auf der Station an und die meinten dass es ihr eigentlich gut ginge :confused:
Die Schwester sauste dann mit dem Telefon der Station zu ihr und gab ihr den Höhrer.
Tja, da war wieder alles ok und sie meinte dann auch nur "ich war irgendwie nicht ganz da".
Heute hab ich erfahren dass es wohl am Morphium lag.
Sie bekommt derzeit 80 mg Morphium pro Tag.
War heute sogar mit dem Pfleger am Waschbecken und hat sich selbst gewaschen. Die Tage zuvor musste sie gewaschen werden, konnte nicht selbständig auf die Toilette etc..
So, wurde nun doch sehr lang, obwohl es eigentlich die Kurzfassung war.
Momentan weiß ich ehrlich nicht wie ich die Situation einordnen soll.
Ist es quasi das "letzte Aufbäumen"? Liegt es an den Schmerzmitteln?
Wir versuchen quasi wirklich nur das zu tun, was sie will.
Sprich keine Bevormundung, ihr nur wirklich dann zur Hand zu gehen, wenn sie darum bittet........
Unsere Familie ist sehr klein, aber bereits jetzt gibt es Ärger, weil einfach nicht an einem Strang gezogen wird.
Oder machen wir etwas falsch? Sehen wir die Situation zu schwarz?
Der Arzt wollte natürlich keine Prognose abgegeben, aber er meinte auch dass es schnell gehen könnte. Trotzdem wollen sie wohl diese Woche mit den Bestrahlungen und der Chemo weitermachen. Obwohl die Metastasen teilweise bereits gegen beides resistent wurden.
Ich weiß, sie sind dazu verpflichtet das Leben zu erhalten bzw. zu verlängern, aber ich weiß einfach nicht ob sie noch eine Krise verkraftet.
Ich weiß auch nicht worauf ich mich einstellen soll.
Es geht nicht um mich, ich weiß, aber ich möchte das richtige tun.
babs_Tirol
01.09.2008, 16:41
Hallo Andrea,
verstehe ich es richtig, dass die Melanom-Erkrankung erst im Mai 2008 festgestellt wurde? - Wenn es so ist, dann ist deine Mutter eindeutig zu spät zum Arzt gegangen -als die Metas schon da waren. Hat deine Mutter nie bei einem Hautarzt die Muttermale kontrollieren lassen?
Nachdem was du schreibst, dass die Metas schon überall sind, weiß ich leider auch nicht ob die Chemos und Bestrahlungen noch wirklich helfen können.
Für deine Mutter ist es jetzt wichtig um noch etwas Lebensqualität zu haben durch das Morphin schmerzfrei zu sein. Ausserdem, dass die Familie sie liebevoll umsorgt!
Deine Mutter muß für sich selbst entscheiden ob sie kämpfen will!!!
Sie muß allein entscheiden ob sie noch die angebotenen Therapien macht, es ist ihr Leben. Traurig, dass sie noch so jung ist!
Leider kann kein Arzt genau sagen...................allerdings sind die extremen Wasseransammlungen ein absolutes Warnzeichen.
Besprecht es mit den Ärzten was weiter geschehen soll, deine Mutter soll für sich eine Entscheidung treffen was sie möchte!
Tut mir leid, wenn ich so ehrlich bin!
Alles Gute für deine Mutter und euch Angehörigen alle erdenkliche Kraft!
-babs_Tirol-
painandwrong
05.09.2008, 19:25
Hallo zusammen,
kaum war ich hier angemeldet, ist meine Mutter verstorben.
Eigentlich am Morgen des 3.9.
Persönlich hatte ich schon lange damit gerechnet, aber es ging dann doch schneller als gedacht.
Ich wünsche allen anderen weiterhin viel Kraft, Unterstützung und Hoffnung.
Andrea
Liebe Andrea
Mein aufrichtiges Beileid.Ich wünsche Dir für die kommende Zeit viel Kraft. Und schau auch zu Deiner Gesundheit.
Stille Grüsse,
Daniela
painandwrong
10.09.2008, 18:58
Hallo Snaily,
vielen Dank für die Anteilnahme.
Momentan sind wir nur noch am rennen, die Beerdigung ist diese Woche Freitag.
Der richtige Hammer holt ich wohl erst ein, wenn wieder etwas Ruhe einkehrt.
Einerseits bin ich froh dass ihr weiteres Leiden erspart wurde, andererseits denke ich mir einfach dass es zu früh war.
Momentan kann ich wirklich nur jedem raten, bei jeglichem Verdacht, erscheint er auch noch so dumm, zum Arzt zu gehen!!!!!!!
Mehr kann ich dazu derzeit wirklich nicht sagen.
LG Andrea
painandwrong
10.09.2008, 19:10
Ach ja, wollte ich noch sagen, nachdem ich auf die Antwort von babs nicht wirklich eingegangen bin.
Ich hatte kein Problem damit dass Du so ehrlich warst, zumal ich es eigentlich auch so sah.
Im Gegenteil, wenn ich um Antwort bitte, dann mächte ich auch dass diese so ehrlich wie möglich ist.
Auch wenn es weh tun könnte :D
Und Ehrlichkeit ist etwas, mit dem Ärzte leider nicht sehr verschwenderisch sind.
Ehrlichkeit von Menschen, die wirklich wissen wovon sie reden (Erfahrungen) ist sehr viel wert!
Zu dieser Ehrlichkeit gehört mehr als nur eine Diagnose und der Standpunkt eines Arztes.
Es geht um einen Menschen der alles fühlt.
Ein Arzt kann dies in der Regel nicht.
Seit bitte weiterhin so ehrlich!!
LG Andrea
Hallo painandwrong / Andrea,
tut mir leid, die Nachricht zu lesen. Ich hoffe, dass diese ganze Aufregung nicht einen Schub bei Dir auslöst. Schau auch ein bisschen auf Dich. Ich weiss, das hört sich leichter an als getan. Für die nächsten Tage, insbesondere für den Freitag, wünsche ich Dir und Deiner Familie die Kraft, um all das zu bewältigen.
jenin_hh
11.09.2008, 13:56
Hallo an alle hier im Forum,
ich bin bisher immer nur im Forum Gebärmutterhalskrebs gewesen (reicht ja eigentlich auch....:rolleyes:)
Nun war ich heute nach viel zu langer Zeit mal wieder beim Hautarzt, um meine zahlreichen Leberflecke kontrollieren zu lassen.
Ich habe schon länger (seit ca. 2 Jahren) eine Veränderung an einem Leberfleck bemerkt, aber durch den Stress mit der GB Geschichte habe ich das völlig verdrängt....
Der Hautarzt hat mich sofort an einen Spezialisten verwiesen und mir gesagt, dass ich Hautkrebs habe und der sofort entfernt werden muss!:shocked:
Ich war total schockiert und konnte in dem Moment überhaupt nicht fragen, um welche Art von Hautkrebs es sich handelt!
Das Wort Krebs- ich fühlte mich in dem Moment wie in einem Dejavue....
Auf den Unterlagen für den Speziealisten steht : V.a. BCC li. submammär. Excision erbeten.
Excision ist klar, aber was heißt der Rest?
Der "Fleck" befindet sich direkt unter meiner linken Brust, ist ca. 2mm breit, 1 cm lang und 1mm hoch....
Ich bin gerade echt total panisch, denn es kommen die ganzen Ängst der letzten zwei Jahre wieder hoch!!!:shocked::shocked:
Den Spezialisten erreiche ich erst am Nachmittag und ich hoffe, ich bekomme da so schnell wie möglich einen Termin!
Könnt ihr mir helfen?
Danke und ganz liebe Grüße,
Jenin
jenin_hh
11.09.2008, 14:19
Liebe Silke,
vielen Dank für die schnelle Antwort!
Das beruhigt mich schon etwas.:cool:
Dann ist es ja vielleicht doch nicht so schlimm.
Der Arzt wirkte nur so wahnsinnig erst und ich bin durch die GB Geschichte echt in Panik geraten...
Leberflecken und Sommersprossen habe ich überall- es gibt eigentlich keine Körperstelle ohne...und auch an der Stelle war ursprünglich mal ein Leberfleck...
Ganz liebe Grüße,
Jenin:)
powergirl
11.09.2008, 14:20
Hallo
Mein Name ist Valeska.Ich habe Angst vor Krebs am Ohr.
Kann mir da jemand weiterhelfen?
Wer kennt die Behandlungs Methoden?
Hat man mit Krebs am Ohr,Einschränkungen im Leben?
Kann Krebs am Ohr gefährlich sein?
Herzliche Grüsse Valeska
Schreibt Eure Antworten Bitte an:
valeska.w@bluewin.ch
Vielen Dank !!!
jenin_hh
11.09.2008, 16:03
Oh Silleke, ich habe Deinen Namen falsch geschrieben!:o
Sorry dafür!
So, ich habe jetzt für morgen 16.00 Uhr einen Termin bei diesem Spezialisten!
Ich ärgere mich so über mich selbst, dass ich so lange nicht beim Hautarzt war. Dabei sollte man mit 35 ja nun langsam erwachsen sein...:mad:
Liebe Grüße,
Jenin
painandwrong
12.09.2008, 18:51
Hallo zusammen,
die Beerdigung heute habe ich dank der Pharma recht gut hinter mich gebracht, aber es wird wohl alles erst so richtig kommen wenn Ruhe eingekehrt ist.
Kann an dieser Stelle wieder wirklich nur jedem raten, beim kleinsten Verdacht zum Arzt zu gehen. Und selbst nach Diagnose Ruhe zu bewahren.
Es muss nicht immer gleich so schlimm sein.
LG Andrea
babs_Tirol
12.09.2008, 19:43
Hallo Andrea,
ich wünsche dir die Kraft, dass du bald über den Verlust wegkommst.
Sicherlich müßt ihr Kinder eurem Vater jetzt zur Seite stehen, damit er den Verlust seiner Gattin besser ertragen kann.
Leider hat deine Mutter zu wenig auf ihren Körper geachtet, wenn die Chemo zu einem früheren Zeitpunkt gegeben worden wäre - hätte sie wahrscheinlich noch einige Zeit leben können.
Viel Kraft und alles Gute für euch
-babs_Tirol-
Hallo alle zusammen.
Ich bin jetzt 18 Jahre alt und vor ein paar Monaten ist mir aufgefallen dass sich dass sich ein Leberfleck bei mir vergrößert hat und nun auch nicht mehr rund bzw einheitlich gefärbt ist. Nachdem ich mich durch einige Internetseiten gelesen habe bin ich mir ziemlich sicher dass es sich um ein malignes Melanom handelt (ca 5 mm Durchmesser). Nun bin ich natürlich leicht aufgebracht und stelle mir unzählige Fragen, von denne ich ein Paar hier stellen wollte in der Hoffnung ihr könntet mir eine Antwort geben. Geht man zunächst zu einem normalen Hautarzt? Und wie wird sowas untersucht? (Diese Frage stelle ich nur weil sich das Ding am Hodensack befindet, also etwas heikel...) Wie verläuft dann alles weitere im Normalfall, also Entfernugn etc?
Wäre sehr nett wenn mir jemand sagen könnte wie das von Anfang an abläuft, da ich keine Ahnung habe. Danke schonmal im Vorraus.
babs_Tirol
13.09.2008, 18:27
Hallo Toni,
bevor Du Dir unnötige Gedanken über eine ernsthafte Erkrankung machst - empfehle ich Dir einen sofortigen Termin beim praktischen Arzt.
Eventuell überweist er Dich dann sofort an einen Hautarzt.
Leider sind wir fast alle Betroffene oder Angehörige und können keine Ferndiagnosen erstellen - uns geht es eigentlich nur um Erfahrungsaustausch bei der Melanomerkrankung.
LG
-babs_Tirol-
hallo,
ich bin 25 jahre. als ich im april beim hautarzt war, hat dieser ein auffälliges leberfleck unter meiner axel entdeckt. er meinte zu mir, dass sollten wir entfernen und untersuchen lassen, da es auch bösartig sein kann. nun habe ich angst vor der diagnose krebs, da in meiner familie schon die dritte generation betroffen ist. mit mir wäre es die vierte.
der termin für die op ist leider erst im november. habe natürlich schon einiges gegooglet, aber es hat mich nicht beruhigt. es ist ehr das gegenteil eingetreten. :embarasse
jenin_hh
15.09.2008, 15:11
Hallo Silleke,
ich habe mir ja am Freitag meinen "Fleck" entfernen lassen:
der Arzt meinte, dass es sich tatsächlich um ein Basalion handelt.
Ob er alles entfernen konnte wird nun die Gewebeuntersuchung zeigen.
Er war aber optimistisch und ich habe nun eine 4x 2 cm große Narbe als kleine Erinnerungsstütze auch kleine Veränderungen nicht einfach leichtfertig zu ignorieren, sondern regelmäßig zur Kontrolle zu gehen:)
Liebe Grüße und allen anderen hier von ganzem Herzen weiterhin alles Gute,
Jenin
Pupsie2210
17.09.2008, 12:33
Hallo !
Hat jemand Erfahrung mit der Klinik Hornheide in Münster ?
Lg Pupsie
Hallo Pupsie2210. Ich habe Erfahrungen was die Klinik betrifft. Mein Mann war dort 2 1/2 Jahre lanfg in Behandlung. OP und Chemo wurden dort gemacht. Die Klinik hat einen, soweit ich weiß, guten Ruf und dort arbeiten wirklich Spezialisten. Was möchtest du denn genau wissen?
Lieben Gruß Rena.
Pupsie2210
17.09.2008, 17:48
Hallo Rena !
ich würde gerne ein Impftherapie dort machen aber das dauert als so lange ,von März bis jetzt ist nichts passiert und ich rufe fast täglich dort an .
Am Freitag habe ich jetzt einen Termin . Bin gespannt ob es dann endlich losgeht. Leider denke ich das sich wieder eine Metastase gebildet hat und meine Ärzte mich als vertrösten das ich ja eh den Termin dort habe ,alle anderen Untersuchungen im April waren io.
Lg Pupsie
Hallo Pupsie, es tut mir leid, dass du auch diesen Mist bekommen hast. Weißt du oder denkst du das du eine Metastase hast? Was sagt denn dein Hausarzt vor Ort dazu? Mein Mann hat die Termine immer sehr schnell bekommen, er hat aber keine Impftherapie gemacht. Kam bei ihm nicht in Frage. Bei welchem Arzt hast du denn dort den Termin?
Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen. Alle die ich dort kennen gelernt habe waren sehr nett und kompetent!
Lieben Gruß Rena.
Pupsie2210
18.09.2008, 09:06
Hallo Rena !
Bei mir wurde Nov 2004 ein MM festgestellt ,welches mit Nachschnitt und Hautverpflanzung Chemo und Interferon behandelt wurde .Interferon habe ich nicht vertragen ,welches ich drei mal die woche 3 mio einheiten spritzte ,dann habe ich ein anderes bekommen was ich nur einmal die woche spritzte ,welches ich aber nach 18 monaten abgebrochen habe ,weil die leberwerte zu hoch waren und ich sehstörungen bekommen habe .Im März 2007 hatte ich eine kleine Beule am Knie ,wo ich eine Gewebeprobe machen lassen habe .War zum Glück ohne befund .Anfang März 2008 hatte ich meine normale kontrolluntersuchung und ich habe darauf bestanden das sie noch mal die stelle wo die beule ist schallen ,dann ging es sehr schnell ,ich wurde op und es war eine metastase .:( Mir wurde wieder eine chemo empfohlen und die wollte ich zu hause machen .dann habe ich mir einen onkologen gesucht und der hat chemo bei mir abgelehnt und ich sollte mal nach münster fahren ,die sagten auch chemo nein aber eine impftherapie.seitdem warte ich das es losgeht die anderen untersuchungen waren io . seit ein paar tagen habe ich wieder so eine kleine beule ,fühlt sich wie die letzte an .und meine ärzte sagen das ich eh einen termin in münster habe und das sollen die machen dann haben sie alles da was sie brauchen .habe aber 2 1/2 std fahrt da hin .bin direkt bei dr atzpodien ( hat mich gewundert da ich kassenpatient bin )
lg Pupsie
Hallo Pupsie, mensch, ich drück dir so die Daumen das es diesmal keine Metastase ist. Wie gesagt, Hornheide ist eine gute Adresse. Prof. Atzpodien kenn ich auch. Mein Mann war auch bei ihm. Da wir in unserem Ort keinen passenden Onkologen gefunden haben, hat mein Mann sich dann für Prof. Atzpodien entscheiden. Alle 3 Monate war er denn bei ihm in Hornheide. Er behandelt, wie du schon sagst, auch Kassenpatienten. Er ist sehr nett und verständnisvoll. Außerdem wirklich ein Spezialist. Er war eine Zeit lang in den USA und hat auch schon viele Bücher geschrieben. Bei ihm bist du wirklich gut aufgehoben.
Die lange Fahrt lohnt sich, denke ich. Wir hatten Glück, bis nach Hornheide brauchten wir nur 40 Minuten...
Warum soll denn keine Chemo geamcht werden?
Mein Mann hat auch 1 1/2 Jahre Interferon gespritzt. Auch 3x3 Mio pro Woche. Zum Schluss hat ihn das Zeug psychisch ganz schön mitgenommen.
Fährst du morgen alleine dort hin? Ich bin nach Möglichkeit immer mit gewesen. Sozusagen als Unterstützung. Außerdem hören 4 Ohren immer mehr... Ich denk morgen auf jeden Fall an dich!
Lieben Gruß Verena.
Pupsie2210
18.09.2008, 13:12
Hallo Verena !
Fahre leider alleine ,da mein mann auf unsere tochter aufpasst und meine freundin arbeiten muss .
chemo soll nur 20 % erfolg bringen so ist mir das gesagt worden ( in meinen fall )
bin sehr gespannt auf morgen ,melde mich dann nochmal
lg pupsie
Wie gesagt, die Daumen sind gedrückt und ich denk an dich... Hast du schon einmal ein PET-CT machen lassen? Wenn nicht, ist es hier im Forum genauer beschrieben. Wäre vielleicht eine gute Sache. Spricht der Professor vielleicht auch an. Wenn nicht, frag ihn... Wir kannten diese Untersuchungsmethode vorher nicht, damit kann man aber auch kleine Metastasen im Körper (hoffentlich nicht) finden...
Bis dann, Verena.
Bikerunner
19.09.2008, 20:04
Habe vor 14 Tagen die tolle Nachricht erhalten : MM 1,5 mm Clark-Level III-IV, Excision erfolgte im Gesunden, allerdings reichte das mM. teilweise bis zu 2 mm an den Rand des Schnittes. (Oberarm oberhalb des Ellenbogens)
Habe inzwischen weitere Excision in der Klinik machen lassen (1cm weiter ausgeschnitten), der Sentinel-Lymphknoten konnte allderdings nicht richtig aufgefunden werden, weil die radioaktive Markierung nicht richtig funktioniert hatte. D.h. er steht also jetzt auch nicht für die histologische Untersuchung zur Verfügung.
Sonografisch waren die Lymphknoten unauffällig.
Ich habe jetzt noch einen Termin für ein PET / CT in 2 Wochen, bin mir aber unsicher ob das ausreichend ist.
Tips / Vorschläge / Erfahrungswerte ?
Gruß Bikerunner :)
Pupsie2210
20.09.2008, 12:01
Hallo Verena !
In Hornheide waren sie super nett .Mit meiner Impfung könnte klappen wenn die krankenkasse das übernimmt , werde nächste woche das einreichen .
tja und das mit meiner kleinen beule soll ich bei meinen hautarzt machen lassen und der soll mich auch weiterhin behandeln .der prof versteht nicht das ich keine weiteren untersuchungen seit april hatte da das doch 1/4 jährlich passieren soll ,aber laut mein plan steht nur einmal im jahr drauf .werde auf jeden fall montag mit meinen hautarzt reden das er jetzt alles in die hand nimmt und werde mich nicht abwimmeln lassen .
denke wieder positiv und konnte mal wieder eine nacht gut schlafen .
lg pupsie
Hallo Pupsie, das hört sich doch gut an! Drück dir die Daumen, dass die KK die Behandlung übernimmt. Dann hat sich die Fahrt ja doch gelohnt:).
Manchen Ärzten muss man halt ab und zu in den ... treten. Gerade die Nachsorgeuntersuchungen sind super wichtig.
Ich wünsche dir und deiner Familie ein schönes sonniges Wochenende! Versuch weiterhin positiv zu denken! Und wenns dir mal nicht gelingt, schreib einfach hier... Wünsche dir weiterhin gute Nächte!!!
Liebe Grüße, Verena.
Hallo Bikerunner, es tut mir leid, dass du auch am MM erkrankt bist. Gut, dass es erst einmal entfernt ist. Meines Wissens ist ein PET-CT mit die beste Untersuchungsmethode, um auch kleine Metastasen im Körper aufzuspüren. Bevor mein Mann ein PET-CT hat machen lassen, wurden MRT, CT und Skelett-Szintigraphie gemacht.
Ich drück dir die Daumen, dass die Untersuchung ohne Befund verläuft.
Wenn du dir nicht sicher bist, frag noch mal deinen Arzt. Denke aber, dass das PET-CT die beste Lösung ist, um sicher zu gehen.
Wenn du Fragen hast oder einfach nur "reden" willst... Hier ist eigentlich immer jemand da...
Wünsche dir alles Gute! Verena.
Hallo Miteinander
Ich bin neu und komme nicht so ganz draus. Mein Lebenspartner hat heute beim Hautarzt 3 Melanome herausoperiert, er erzählt mir nur das minimun und ich bin am verzweifeln. Wie kann ich mich am besten Verhalten? Er muss 10 Tage abwarten, bis der Bericht kommt. Diese Zeit ist die Hölle. Was kann ich tun. Wie schlimm sind seine Schmerzen? Anschliessend muss er noch drei weitere herausoperieren. Er hat viele Muttermale. Ich fühle mich so hilflos, ich bin sehr dankbar um jeden Tip und Erfahrungswert.
Bitte antwortet mir.
Annamel
Hallo Silke
Danke für deine Antwort. Ja es sind kleine Leberflecken, für mich ist es die Hölle! Wenn der Mensch den ich liebe eine solche Diagnose bekommt, es liegt daran weil ich bei meiner Mutter ein Jahr lang täglich zur Chemotherapie und Bestrahlung begleitete und meine Grossmutter daran gestorben ist. Ich wollte mit meiner Frage nicht mit meinen Gefühlen bewertet werden. Sondern nach Erfahrungen fragen..
Alles Gute
Annamel
Hallo Annamel,
"Wenn der Mensch den ich liebe eine solche Diagnose bekommt"
Welche Diagnose? Noch ist keine gestellt. Es wurden ihm drei Leberflecke entfernt. Mehr erstmal nicht. In zehn Tagen kannst Du / könnt Ihr von einer Diagnose sprechen, vorher handelt es sich um Mutmassungen. Du hast Fragen gestellt und diese, so wie sie für uns rüberkamen, beantwortet bekommen. Sorry. Und Schmerzen? Sind relativ. Wir haben alle weit mehr Operationen, auch was das Ausmaß anbelangt, hinter uns bringen müssen. Im Vergleich dazu waren und sind die neuerlichen Entnahmen von verdächtigen Malen in keine Relation zu setzen. Natürlich zwickt und zwackt der Entnahmeort, schliesslich müssen sich die Nerven, Lymphbahnen, Adern, Bindegewebe neu bilden. Und das Du zwei Verluste zu verarbeiten hast, können wir auch nicht wissen. Dass warten nicht gerade zu einen von unseren Lieblingsbeschäftigungen zählt, wirst Du nachvollziehen können.
"Ich wollte mit meiner Frage nicht mit meinen Gefühlen bewertet werden. Sondern nach Erfahrungen fragen.. "
Dann stelle Deine Fragen, damit wir unsere Erfahrung in Deinem Sinne darstellen können.
Hallo Annamel,
hier noch ein Zusatz zu meinem Posting, nachdem ich darüber geschlafen habe:rolleyes::
Ich finde Deine Postings sehr aussagefähig und kann mir sehr gut vorstellen, warum Dein "Lebenspartner" Dir Zitat "nur das minimun" erzählt. Deine Reaktionen sind sehr gefühlsgeladen und ich weiss nicht, ob wir Dir zurzeit überhaupt irgendwas verständlich machen könnten.
Sorry, ist meine Meinung dazu. Und es bleibt mir nur übrig Dir die Nerven und Kraft zu wünschen, die Du benötigst.
hallo J.F.
Danke dir für deine Antwort. Ich bin nun auf dem Boden angekommen. Ich bin einwenig zu Gefühlsgeladen. Danke deine Antwort hat mir sehr geholfen. Am meisten helfe ich meinen Freund indem ich normal bin realistisch und nicht fast depressiv negativ auf ihn zu gehe, sondern meine Gefühle ordne und wirklich auf ihn eingehe. Es tut mir leid ich wollte niemanden kränken.
Danke für Deine lieben Worte
Wir warten und hoffen das beste. Ich wünsche Dir alles gute..
Allen die das gelesen habe wünsche ich nur das beste. Egal wie wo was Ihr Euch im Leben im moment beschäftigt.
Annamel
Ein schönes Gedicht für alle:
"gib nie- nie- nie auf"
kürzeste Rede Churchills
In dem Moment wo du aufgibst, wo du aufhörst, weiter zu suchen und an eine Lösung zu glauben kracht das ganze mit lautem Getöse zusammen. Viele würden dich verstehen- ja , sie reden dir vielleicht sogar noch zu, endlich einzusehen, dass etwas nicht funktioniert! Du hast gekämpft, alles gegeben, dich bis zur Erschöpfung aufgeopfert. Du hast allen bewiesen, dass es dir wichtig ist. Jetzt solltest du doch mit gutem Gewissen aufgeben dürfen oder? Nein - tuees nicht! - Wenn du jetzt aufgibst, zerstörst du einen Teil deines Selbstvertrauens und Selbstwertgefühls. Egal, was es dich bereits gekostet hat, das waren Investitionen in deine Ausbildung! Sollen sie umstonst gewesen sein?
Nie aufzugeben bedeutet nicht, dass du etwas erzwingen sollst. Es kann heissen: Wenn der eine Weg dich nicht zum Ziel führte dann ist es ein anderer. Es gibt einen - finde ihn. Informiere dich, wer dieses Problem, diese Herausforderung bereits einmal gemeistert hat- und dann frage diese Menschen um Rat!
"gib nie- nie - nie auf"
elisabethc
22.09.2008, 00:58
Hallo an Alle..
habe bis jetzt nur mitgelesen und habe heute beschlossen mich anzumelden.. Bei mir wurde im März diesen Jahres ein MM am Rücken entfernt, 1,3 mm, CL IV. Der Wächterlymphknoten, der entfernt wurde war nicht befallen.. Dennoch habe ich seitdem keine Ruhe. Der Tumormarker S100 stieg und stieg und deshalb haben die Ärzte in der Uni Frankfurt entschieden ein neues Staging zu machen. Es wurden 3 Tumore in der Leber entdeckt, die aber laut dem PET CT keine Metastasen waren.. Ein vergrößerter Lymphknoten in der Leiste ist laut den Ärzten nicht schlimm, er muss nur beobachtet werden.. Von der Angst und dem psychischen Stress muss ich hier niemanden was erzählen..
Würde mich sehr über Kontakte mit "Leidgenossen/innen" freuen..
Wünsche Allen eine schöne Woche
Viele Grüße
Elli
Hallo Annamel,
oh, bitte gern geschehen. Wobei ich mein Posting nicht unbedingt als mit lieben Worten gespickt ansehe, eher als ziemlich geradlinig heraus. Aber egal, Hauptsache, Du hast es verstanden. Richtig, um Dir und Deinem Partner zur Seite zu stehen, muss man einen klaren Kopf behalten. Und auch richtig, die wichtigste Person ist zurzeit Dein Partner, nicht Du. Dasein, zu hören, mitplanen, das ist die Devise. Nicht hektisch werden oder die schlimmsten Farben heraufbeschwören. Das ist sehr schwer, für beide, weil sie wissen was passieren kann. Aber es muss nicht. Und solange man nichts weiss, sollte man keine Horrorszenarien kreieren. Sich jetzt aber in eine Wartehaltung zu begeben, ist auch nicht richtig. Je nach Lust und Laune, geht essen, ins Kino, macht einen Freunde-Spieleabend, geniesst. Nicht weil es zu spät sein könnte, sondern eben weil das Leben so viel bietet. Und wenn die Diagnose da ist, dann können auch wir helfen, Eure Fragen beantwortet, Tipps geben.
Also, nichts für ungut.
Hallo elisabethc / elli,
erst einmal ein herzliches Willkommen in unserer Runde.
Auch ich werde in der Uniklinik Ffm betreut. Das aber nur am Rande.
Wurde der Wächterlymphknoten in der Leiste oder im Achselbereicht entfernt? Es ist ja schon mal gut, dass dieser nicht befallen war. Dass ein LK in der Leiste vergrössert ist, kann unterschiedliche Gründe haben, einige sind davon absolut harmlos. Das Wort Tumor ist ein Sammelbegriff für gut- und bösartige Neubildungen, also keine Spezifizierung. Hämangiome (ugs. Blutschwämmchen) auf der Leber sind gutartige Tumore, ebenso Zysten. Müssen beobachtet werden, mehr erstmal nicht. Von daher was hat man Dir da gesagt oder noch besser, was steht im Befund? Prof. Dr. Vogl, der Chef der Radiologie, hat ein Verfahren entwickelt, genannt Laser-RadioFrequenztherapie, das punktgenau, gerade speziell im Bereich Leber, bösartige Tumore von der Versorgung abkapselt und, sagen wir mal, verkocht. Am bundesweit durchgeführten Tag der Gesundheitsforschung am 17.02.2008 hat u.a. Prof. Vogl dieses Gerät an Beispiel einer Hühnerleber gezeigt, wie dieses Gerät funktioniert. War sehr interessant. Auch sein Vortrag.
Wenn Du sagt, Dein S100-Wert stieg und stieg und Du seit März 2008 in der Kontrolle bist, wie häufig wurde denn dieser Wert festgestellt?
Eins kann und muss ich Dir auf den Weg mitgeben: Die Uniklinik mag Fachkompetenz aufweisen, aber menschlich hapert es öfters. Da wird häufig etwas gesagt, nachher versucht man dann alles zu relativieren. Jeder Nachsorgetermin wird zum Verdachtsmoment. Das schwierige daran ist, selber die Ruhe zu bewahren, denn der Arzt bzw. Ärztin haben diese zum Teil nicht.
Ich hoffe, Du hast Dir von allen Befunden (Blutbild, Radiologie) Kopien geben lassen. So kannst auch Du, nach den Terminen, nochmals in aller Ruhe schauen und beim nächsten Mal die Fragen loswerden.
elisabethc
23.09.2008, 01:03
hallo j.f..
ja ja die uni.. :)
der tumormarker wurde mir das erste mal unmittelbar nach der op abgenommen und dann im 2-4 wochen-rythmus.. der erste wert war 0,24 und der letzte 0,45.. die aufregung war groß und das staging begann. als nach dem ct abd. diese drei "tumore" in der leber gefunden worden sind, hat der gott in weiss von metastasen gesprochen und ich bin fast zusammengebrochen. die nächste untersuchung war ein mrt.. wieder keine klarheit. die letzte untersuchung war ein pet ct. zwei der tumore waren eindeutig hämangiome und einer ist noch unklar. das nächste ct steht im januar an.
der wächterlymphknoten und ein zweiter wurden mir in der linken achselhöhle entfernt und das ohne vollnarkose. die op ging 2,5 stunden.. es war der reinste horror.. wie war es bei dir?
danke für deine mail.. würde mich freuen wieder von dir zu hören..
viele grüße
elli
elisabethc
23.09.2008, 02:10
hallo silleke..
vielen dank für die nette begrüßung..
das mit der leber ist wahrscheinlich erst nach dem nächsten ct geklärt..
mich hat die diagnose auch sehr erschüttert, wobei ich da noch nicht so genau wusste, was es für mich bedeutet. dachte immer, hautkrebs wäre eine art krebs nicht so sehr gefährlich ist wie andere.. falsch gedacht!!!
vor drei jahren wurde bei mir endometriose diagnostiziert und es folgten drei bauchoperationen. in der reha wurde gott sei dank das melanom entdeckt. hätte es sonst nie gesehen..
bin auf jeden fall sehr froh, dieses forum gefunden zu haben..
wünsche dir was..
viele grüße
elli
hallo elli, ich kann deine zeilen so gut nachvollziehen ........ manchmal frißt einem die angst einfach auf und dann geht es wieder aber ich muß dir ganz ehrlich sagen, es wird von tag zu tag ein kleines bischen besser, zwar nur ein kleines bischen aber auch das ist ein erfolg für mich. ich wünsche dir alles gute
elisabethc
23.09.2008, 14:01
hallo silleke..
danke für deine zeilen..
ich glaube, ich hätte viel weniger angst und panik bekommen, wenn die ärzte ein bisschen vorsichtiger mit ihren behauptungen wären. als ich die ergebnisse vom mrt bekommen haben, war der erste satz des arztes: "es tut mir leid.."
ich (noch) und war schon immer ein hoffnungsloser optimist und ich versuche mich nicht verrückt zu machen, aber manchmal gelingt es mir leider nicht. mein melanom war nicht das größte (1,3 cl IV), aber das hat trotzdem nicht viel zu sagen. es gibt auch kleine die großes angerichtet haben.
hoffe auf jeden fall, daß endlich mal ein bisschen ruhe einkehrt und die untersuchungen irgendwann zur routine werden..
wünsche dir und allen im forum einen schönen tag..
liebe grüße aus frankfurt
elli
elisabethc
23.09.2008, 14:05
hallo rachel..
vielen dank, das wünsche ich dir auch..
was ist eigentlich diese mikroimmuntherapie?
kennt sich jemand mit anderen therapiemöglichkeiten aus, die das immunsystem stärken??
habe nämlich schon durch die ausgeprägte endometriose ein eher schwaches..
würde mich sehr freuen von euch zu lesen
adios und viele grüße
elli
hallo elli, habe dir ein mail geschickt, wenn du mehr wissen möchtest, dann gerne jederzeit.
lg gitti
hallo valeska, wollte mal nachfragen ob du schon beim arzt warst?
lg gitti
Hallo Elisabethc,
ich denke, so wie ich es heute hier schon geschrieben habe, auf eine Krebserkrankung folgt ein innerer Prozess, ein intensives Auseinandersetzen mit dem Thema. Man verändert sich und nimmt Dinge anders wahr. Wenn man Glück hat, findet man Begleitung in der Familie und im Freundeskreis.
Was Dir momentan wahrscheinlich am meisten hilft:
Ich hatte im Herbst 2005 die Diagnose MM TD 1,2 mm, CL IV. Laß Dir sagen, daß es mir bis heute gut geht. Ich gehe regelmäßig zu meinen Nachsorgen, die sind bis jetzt in Ordnung gewesen. Ich stehe Dir für Fragen gerne zur Verfügung.
Alles Liebe
Hedi
(PS: Ich möchte wieder mal daran erinnern, daß es ratsam ist, in seinem Profil eine genaue Diagnose einzugeben. Man kann sich ja oft nicht alle Namen merken und später weiß man dann nicht mehr, was der- oder diejenige genau hatte. Guckt mal in meinem Profil nach.)
elisabethc
30.09.2008, 22:16
hallo hedi,
es freut mich sehr für dich.. hoffe, daß sich bei mir auch alles beruhigt und die angst nicht überwiegt.. habe am 16. oktober meine nächste nachsorge und das "komische" gefühl setzt wieder langsam ein..
ich bin sehr dankbar, daß ich eine tolle familie habe, die mich sehr unterstützt..
viele grüße aus frankfurt
elli
Dirk1973
30.09.2008, 23:20
hey.... Augen zu und durch.... bei der Nachsorge hat gefälligst nicht blödes bei heraus zu kommen....!:D
Ich drücke Dir fest die Daumen!
auch ich drücke dir für die nachsorge ganz fest die daumen und schicke dir ganz viel kraft.
lg gitti
elisabethc
02.10.2008, 00:15
"augen auf und durch".. sagt meine therapeutin.. :)
danke dirk und rachel..
Jürgen1969
06.10.2008, 12:40
Hallo miteinander,
da ich neu heir bin, hoffe ich, dass es so richtig ist erst mal hier zu schreiben und kein neues Thema zu eröffnen.
Momentaner Stand ist ein SSM, Dicke größer 2mm( genaue Tiefe steht noch aus, da noch Tests gemacht werden), Clark Level 4. In 2 Wochen ist Nachschnitt mit Wächterlymphknotenentferung, danach Interferon für 18 Monate. Da man viel liest über die Nebenwirkungen, welche bei vielen Patienten eintreffen, geht einem schon die Düse. Könnt Ihr mir hier Erfahrungen schreiben oder Tipps geben, was man ev. tun kann, um die Nebnwirkungen zu ( lindern ist glaub das falsche Wort), eher bewältigen. Mensch, ich mach mir echt Sorgen!!!
Hallo Jürgen und Hallo an alle anderen,
ich schreibe dann auch mal was zu mir. Bei mir wurde auch ein Melanom diagnostiziert (Clark Level 4 - 3,2 mm).
Morgen habe ich CT Termin und nächste Woche erfolgt dann der Nachschnitt in der Uniklinik und die Entfernung des Wächterlymphknotens.
Über Interferon wurde noch nicht gesprochen aber ich kann deine Angst sehr gut nachvollziehen Jürgen. Bei mir steht eigentlich in nächster Zeit eine berufliche Veränderung an und im neuen Job muss ich natürlich 100 % Leistung bringen, ich bin mal gespannt, ob wir den Weg weiter gehen können :shy: :aerger::shy::angry::mad::aerger:
Gruß Küwalda
babs_Tirol
07.10.2008, 10:55
Hallo miteinander,
da ich neu heir bin, hoffe ich, dass es so richtig ist erst mal hier zu schreiben und kein neues Thema zu eröffnen.
Momentaner Stand ist ein SSM, Dicke größer 2mm( genaue Tiefe steht noch aus, da noch Tests gemacht werden), Clark Level 4. In 2 Wochen ist Nachschnitt mit Wächterlymphknotenentferung, danach Interferon für 18 Monate. Da man viel liest über die Nebenwirkungen, welche bei vielen Patienten eintreffen, geht einem schon die Düse. Könnt Ihr mir hier Erfahrungen schreiben oder Tipps geben, was man ev. tun kann, um die Nebnwirkungen zu ( lindern ist glaub das falsche Wort), eher bewältigen. Mensch, ich mach mir echt Sorgen!!!
Hallo Jürgen,
tut mir leid mit deinem Melanom. Hoffentlich ist der Wächterlymphknoten ohne Metastasen. Ich drücke dir ganz fest die Daumen.
Hier im Forum gibt es einen speziellen Interferon-Thread, bitte lese dir doch die Einträge durch, da kannst du feststellen wie es mit den Nebenwirkungen ist.
Hier der Link: http://s236047139.online.de/forum/showthread.php?t=808
Ich hatte über 2 1/2 Jahre IF gespritzt. Auf jeden Fall sollte man eine positive Einstellung zum IF haben, wenn man sich für diese Therapie entscheidet.
Anfangs betrachtete ich das IF als meine Lebensversicherung.
Ich sah das IF als meine Chance -die Immunabwehr zu stärken.
Alles Gute für dich
-babs_Tirol-
babs_Tirol
07.10.2008, 11:00
Hallo Küwalda,
auch bei dir sind meine Daumen gedrückt, dass der Wächterlymphknoten ohne Metastasen ist.
Über berufliche Veränderungen würde ich mir erst Gedanken machen, wenn alle Melanom-Untersuchungen tatsächlich abgeschlossen sind.
Ich denke mal - jeder muß 100 % Leistung bei der Arbeit bringen!
Alles Gute für dich
-babs_Tirol-
Jürgen1969
07.10.2008, 13:58
Hallo Babs,
ich danke Dir für die schnelle Info und die guten Wünsche.
Werde mich dann bei dem von Dir erwähnten Thema einlesen und informieren.
In 3- 4 Wochen wissen wir dann mehr.
Vielen Dank und alles Gute für Dich.
Viele Grüße aus Ulm
Jürgen
katrin HD
08.10.2008, 09:43
Hallo ihr Lieben,
ich habe hier schon eine Weile nicht mehr reingeschaut, weil mich die Beiträge bzw diverse Krankheitsverläufe sehr erschreckt haben. Das machte mir fürchterliche Angst und ich musste erst mal ein wenig zur Ruhe kommen.
Mein Fall: MM 1,13 mm, Clark 4, Nachschnitt, Wächterlymphknoten entfernt,alles unauffällig, alle 6 Mon Uniklinik Tübingen, alle 6 Mon Hautarzt, Diagnose Nov 06.
Ich mache mich so verrückt und habe soviel Angst, dass ich Panikattacken entwickelt habe und nun zur Therapie gehe, was mir sehr geholfen hat.
Mein heutiger Beitrag soll anderen "Angsthasen" ein wenig Mut machen. Bis jetzt war immer alles in Ordnung. Mir ist klar, dass das nichts heißen muss, aber ich bin der Meinung es tut unheimlich gut für die Seele, wenn man auch mal was positives ließt.
Ich wünsche Euch allen einen schönen Tag!
Liebe Grüße
Katrin:smiley1:
katrin HD
08.10.2008, 10:06
Hab noch was vergessen.....
....ich habe geschätze 200 Muttermale (gefühlte 3000), die alle nicht besonders gut aussehen.
Die "schlimmsten" werden in Tübingen digital gespeichert und überwacht, ich fühle mich da sehr gut aufgehoben.
Hallo,
@ babs_Tirol
Danke für deinen Zuspruch, ich denke was anderes wird uns nicht übrig bleiben. Ich hoffe nur es kommt jetzt nicht ein gutes Angebot denn es ist nicht so einfach von Deutschland aus im Ausland etwas zu finden.
@ Jürgen
Ja da ist ja fast die selbe Diagnose. Gestern habe ich dann das CT hinter mich gebracht und es wurde nichts gefunden. Nächste Woche geht es dann ins Krankenhaus.
@ katrin_HD
Tut gut was positives zu hören, hast du überhaupt keine zusätzliche Therapie ?
Liebe Grüße an alle
Küwalda
katrin HD
08.10.2008, 11:41
Hallo Küwalda,
freu mich, dass bei der CT nix rauskam :)
Nö, ich hab keine zusätzliche Therapie. Interferon käme erst ab 1,5 mm Tumordicke in Frage.
Liebe Grüße
Jürgen1969
08.10.2008, 13:18
Hallo Küwalda,
Mensch super, dass soweit mal das CT ok ist. Geh nun guten Mutes nächste Woche den Rest an. Ich bin dann in 2 Wochen dran. Die Daumen sind gedrückt.
Hallo Katrin HD,
danke für Dein " Mutmacher". Ich denk dran und versuche ruhig zu bleiben.
Viele Grüße
Jürgen
Hallo Jürgen,
Hallo Küwalda,
auch von mir ein herzliches Willkommen in unserer Runde. In diesem Anfangsstadium der Melanomkarriereleiter :rolleyes: kann man im Grunde nur eins machen: Augen zu und durch. Und ganz wichtig, nehmt Euch zwischen drin immer die Zeit auch mal für einen Moment sich zurückzuziehen, durch zu schnaufen, etwas unternehmen, dass einfach Spass macht. Das braucht man, um einfach alles in einem gewissen Rahmen durchleben zu können. Schaut nach komischen Momenten, lacht. Das hilft mental ungemein und hilft damit auch Momente, die man einfach nicht braucht, gut zu überstehen.
Ihr habt beide eine Tumordicke und Clark Level, der Unikliniken dazu animiert Interferon zu verschreiben. Was die Wächterlymphknotenentnahme anbelangt, auch das werdet Ihr gut überstehen. Ist nicht so schlimm, wie Ihr es auch jetzt vielleicht vorstellt.
@Küwalda, wo war Dein Melanom?
Was das Interferon anbelangt, hat babs_Tirol ja schon auf den speziellen Interferon-Thread hingewiesen. Wichtig ist, dass Ihr auf Euch selbst hört. Die Hinweise zum Spritzen des Interferons sind Vorschläge, Erfahrungswerte der Ärzte. Spritzen müsst Ihr. Wenn es für Euch in Ordnung ist, vor dem Schlafengehen zu spritzen, dann macht es. Geht es Euch besser, wenn Ihr früher spritzt, dann macht es halt so. Was an Nebenwirkungen auf Euch zukommt, weiss heute noch keiner, das muss sich zeigen. Abbrechen könnt Ihr immer, wenn es nicht funktionieren sollte. Noch ein Wort zur Dosis. Es gibt eine sog. Hoch- und Niedrigdosistherapie. Mehr davon könnt Ihr in dem Thread lesen.
Interferon-Thread (http://www.krebs-kompass.org/forum/showthread.php?t=808)
Ansonsten drücke ich Euch die Daumen, dass der Wächterlymphknoten sich finden lässt und auch in Ordnung ist. Denkt daran, dass Krankengymnastik ein gutes Werkzeug ist, um Verspannung und Fehlhaltungen von vornherein entgegen zu wirken. Sobald also das ok vom Chirurgen kommt, damit anfangen ;).
Hallo Katrin HD,
jeder geht mit seiner Diagnose anders um. Von daher ist es gut, wenn Du Dir Hilfe geholt hast bzw. erhälst. Gibt es einen Grund, warum Du gerade jetzt wieder ins Forum geschaut hast? Auf jeden Fall drücke ich Dir die Daumen, dass die Nachsorgetermine weiterhin so gut ausgehen.
Was die Wächterlymphknotenentnahme anbelangt, auch das werdet Ihr gut überstehen. Ist nicht so schlimm, wie Ihr es auch jetzt vielleicht vorstellt.
@Küwalda, wo war Dein Melanom?
Spritzen müsst Ihr. Wenn es für Euch in Ordnung ist, vor dem Schlafengehen zu spritzen, dann macht es. Geht es Euch besser, wenn Ihr früher spritzt, dann macht es halt so.
Hallo JF,
danke fürs Mut machen was die OP angeht, ich denke auch das ich es überstehe, solange es unter Vollnarkose durchgeführt wird.
Mein Melanom war am Rücken, rechte Körperhälfte und der Hautarzt geht davon aus das der Wächter unter der rechten Achselhöhle sitzen wird.
Spritzen werde ich selber nicht können, ich habe eine absolute Spritzen Phobie aber das würde zur Not meine Frau übernehmen. Wie ich damit umgehen werde kann ich natürlich noch nicht sagen, kommt auf die Nebenwirkungen an und wie sehr mich diese an der Verwirklichung unserer Zukunftspläne hindert.
Gruß Küwalda
Hallo Küwalda,
keine Angst, ein kleiner Schnitt, und der Lymphknoten ist draussen. Im Achselbereich wird meist nur ein Wächterlymphknoten aktiv. Der wird durch Spritzen einer Flüssigkeit in den ehemaligen Ort des Tumors gefunden. Okay, dieses Spritzen könnte für einen Moment weh tun, mehr aber nicht.
Und was das Spritzen anbelangt, habe ich auch gedacht ;). Du kannst das. Du glaubst garnicht, was man alles kann, wenn man muss :cool:.
Klar, wird sich das Leben verändern. Das Spritzen, die Nachsorgetermine, die ggf. Panikmache der Ärzte, all das wird zum Bestandteil des Lebens nach der Tumorentdeckung. Aber ganz wichtig, es kommt auf jeden selber an, wie weit, diese Geschichte einen belastet. Ein Rat von mir, nimm es mit Humor, das hilft ungemein, die dümmsten Situationen unbeschadet zu überstehen.
Und Zukunftspläne sind dazu da, geändert zu werden ;). Nein, Spass beiseite, es kommt auf Dich und Deine Frau an!
Kopf hoch, Du schaffst das!
Hallo JF,
danke für deine Worte und ich denke die Woche Krankenhaus werde ich schon irgendwie hinter mich bringen. :D
Wo nehmt ihr diesen Optimismus her ? :confused:
Wir planen seit über einem Jahr das Land zu verlassen weil wir aus verschiedensten Gründen in unserer jetzigen Umgebung nicht mehr weiter leben wollen, haben unser Haus verkauft, die Sprache gelernt usw. und uns emotional schon auf den Weg gemacht. Mein derzeitiger Job ist sehr unbefriedigend aber ich habe mir wegen unserer Pläne nichts anderes gesucht.
Jetzt die Diagnose … ein tiefes Loch und keine Perspektive mehr … Therapie oder nach der OP einfach weiter machen ?
Heilung … gibt es nicht … also verlängert jede Therapie nur das Leiden oder ?
Ach ich weiß nicht … :embarasse
Gruß Küwalda
katrin HD
09.10.2008, 12:47
Hallo JF,
ich schau hier jetzt deshalb rein, weil ich immer wenn ich Angst habe hoffe, dass ich vielleicht auch mal was gutes lese. Außerdem fühle ich mich dann nicht so allein, manchmal macht mir das zu schaffen. Ich kenne niemanden persönlich, der mein Schicksal teilt.
Mein halbjährlicher Hautarztbesuch steht morgen an und das macht mich natürlich nervös, ihr kennt das ja alle. Alle meine Freunde und auch die Familie sagt mir: das wird schon wieder alles in Ordnung sein. Man selbst sitzt aber da und denkt: und was wenn nicht?!?!
Ich kanns nur hoffen und werds euch dann berichten. VOR ALLEM dann, wenn wieder alles in Ordnung ist ;)
An meinem langsam wiederkehrenden Optimismus musste ich schwer arbeiten. Auch ich bin kurz nach der Diagnose in ein tiefes Loch gefallen. Das Gefühl ich bin eine "KRANKE" macht mir ja nach wie vor so meine Probleme. Aber siehe da, das Leben ging nicht nur weiter, sondern mir sind sogar viele schöne Dinge widerfahren in den letzten zwei Jahren. Den Krankheitsverlauf können wir alle nicht beeinflussen, aber es könnte doch durchaus auch sein, dass alles "gut geht". Man macht sich das nur nicht immer bewusst.
Ein Beispiel: Ich hatte 13 Jahre lang eine ganz schlimme Schuppenflechte. Der Arzt hat mir erklärt, dass das leider nicht heilbar ist und ich damit leben muss. Man kann nur versuchen es zu lindern. Naja kurzum, seit drei Jahren ist sie plötzlich weg :prost: Nix mehr da, verschwunden! Und wenns nur vorübergehend ist, freu ich mich im Moment doch riesig!!
Hab nen schönen Spruch gelesen, den möchte ich euch nochmal mit in den Tag geben:
Schau in die Sonne, dann liegt der Schatten hinter dir!
So....jetzt hab ich euch aber vollgelabert....muss auch mal sein.
Ich wünsch euch allen nen schönen Tag
Bis bald und danke fürs Zuhören
hallo - ich wünsche euch bei euren untersuchungen alles gute und halte ganz fest die daumen, daß nichts mehr gefunden wird.
nicht unterkriegen lassen
lg gitti
Claudia1966
09.10.2008, 18:53
Hallo, ich bin ganz neu hier im Forum und habe schon einige Beiträge gelesen um mich zu informieren. Ich war am Dienstag bei einer Hautärztin, die bei mir einen schwarzen Fleck untersuchte. Auf den ersten Blick meinte sie, dass hier nicht mit der Aufhellmikroskopie untersucht werden braucht, da sie sofort sieht, dass es sich hierbei möglicherweise um ein Melanom handelt. Jetzt werde ich am 7. November operiert (ambulant) und habe sehr viel Angst. Nicht vor der OP, sondern vor dem was evtl. dabei herausgefunden wird. Nach der OP muss ich allerdings noch einmal zwei Wochen warten bis ich das Ergebnis haben werde. Ist es denn ok dass man mit dieser Ungewissheit solange warten muss und ich habe schon öfters gehört, dass beim Rausschneiden möglicherweise schneller die Krebszellen in die Blutbahn geraten. Kann mir jemand weiterhelfen, ich fühl mich mit dem ganzen überfordert. Ich weiß, man soll sich nicht verrückt machen mit solchen Gedanken, aber ich habe sehr viel Angst. Wie habt ihr das am Anfang erfahren? Danke für eure Antwort. :confused:
Hallo Claudia1966,
na dann erst einmal ein herzliches Willkommen in unserer Runde. Ob Du dann eventuell auch Mitglied dieses Vereins ;) wirst, ist abzuwarten. Okay, die Ärztin möchte einen Fleck entfernen, um durch den Histologen entscheiden zu lassen, ob es sich hierbei um ein Melanom oder etwas Gutartiges handelt. Sie wird bei dem ambulanten Eingriff den kompletten Fleck entfernen. Da es bei uns eigentlich immer um milimeter geht, also kein so riesiger Eingriff. Du wirst nichts merken, dafür sorgt schon die Narkose. Da das komplette Ding entfernt wird, ist das "Risiko", dass da was in die Blutbahn abwandern kann gering. Außerdem kommt noch hinzu, dass Du garnicht weisst, wie tief sie schneiden muss. Wenn es sich um ein in situ handeln sollte, ist dieser zu einer sehr hohen Prozentzahl noch verkapselt, kann also garnichts anrichten. Und Du möchtest ja auch, dass der Histologe seine Arbeit gewissenhaft macht, also benötigt er Zeit. Zwei Wochen sind nicht viel. Ich habe zum Beispiel letztendlich fast neun Wochen warten müssen, um die endgültige Diagnose zu erhalten. Und bitte denke daran, die Ärztin hat wohl das Wort "möglicherweise" genutzt. Alles ist möglich, nichts ist klar! Wir haben doch gerade so tolles Herbstwetter, geniesse es! Geh mit Leuten Kaffee trinken, essen, ins Kino, ins Museum, keine Ahnung was Du gerne machst, aber mache es! Wenn Du zu viel grübelst, und zur Zeit ist alles offen, machst Du Dich nur verrückt und das bringt garnichts. Weder Dir noch Deinem Umfeld. Hört sich jetzt einfach an, ist es nicht unbedingt, aber wir hier wissen was es heisst zu warten.
Kopf hoch, Du wirst das schaffen! Und wenn Du Fragen hast, frage. Wenn Du das Ergebnis hast, würde es mich freuen, ein feedback zu bekommen. Dann können wir sozusagen die nächsten Schritte "abarbeiten" ;).
Hallo Küwalda,
die Krankheit heisst noch lange nicht, das Leben als beendet anzusehen. Dass wäre nicht nur verfrüht, sondern unangebracht. Natürlich ist nichts mehr so wie früher, aber auch das darf die Lebensqualität nicht komplett runterfahren. Wenn Ihr Euch entschieden habt ins Ausland zu gehen, die Sprache gelernt habt, wäre doch jetzt der nächste Schritt mal zu schauen, wie dort die Nachsorge bei Krebs gehandhabt wird.
Und Zitat
Heilung … gibt es nicht … also verlängert jede Therapie nur das Leiden oder ?
Aber hallo, was ist das denn für eine Einstellung ;)? Welches Leiden? Wir sind doch keine ....... was auch immer Du Dir da vorstellst. Zum Beispiel habe ich einige Operationen hinter mich bringen dürfen, die allermeisten am Hals und im Gesicht, da gibt es ganz viele Nerven und Muskelpartien, die in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Ich habe heute noch mit den Auswirkungen zu kämpfen, habe seit vier Wochen Dauerstaging und kein Ende in Sicht und es hält mich nicht davon ab, erstens hier zu schreiben, zweitens Vollzeit zu arbeiten, drittens mit der Familie und Freunden viel Spass zu haben und viertens noch ganz viele Wünsche und Träume zu haben und diesen immer wieder nachzugeben. Wo ist da das Leiden? Kein Mensch weiss, wie lange er lebt. Es sind schon gesunde Menschen vom Auto überfahren worden..... Aber Du stehst am Anfang dieser Erfahrungskette, Du musst erst damit umgehen lernen. Von daher glaube ich, dass ich weiss was Du damit ausdrücken wolltest ;). Euren Traum würde ich nicht als erledigt ansehen, er verschiebt sich vielleicht ein klein wenig. Kopf hoch!
Hallo KatrinHD,
Zitat
ich schau hier jetzt deshalb rein, weil ich immer wenn ich Angst habe hoffe, dass ich vielleicht auch mal was gutes lese.
Oje, die Idee ist nicht so gut, wie Du glaubst, denn hier schreiben eigentlich regelmässig die Leute, die einen schwierigen Verlauf haben oder auch sehr kritisch ihrer Behandlung gegen über stehen und einfach wissen wollen, was da alles möglich ist. Hier gibt es die Möglichkeit Infos auszutauschen, da man ja diese als Erfahrungswerte selbst getestet hat. Viele Neue kommen am Anfang ins Forum und gehen dann wieder. Da sie eventuell die mit den guten Nachrichten sind, erfahren wir sie nicht, leider. Von daher ist die Wahrscheinlichkeit grösser immer mal wieder schlechte Nachrichten zu lesen, egal welcher Art.
Naja, die Einstellung, das wird schon, ist nicht von der Hand zu weisen. Man kann sich im Ernstfall immer noch nervös, verrückt machen, vorher macht es einfach keinen Sinn. Hört sich jetzt ziemlich abgebrüht an, aber diese Einstellung kann man erlernen. Und Du arbeitest ja eifrig daran! Denn drei Jahre Ruhe von der Schuppenflechte zu haben, ist doch etwas worüber man sich freuen kann und sollte.
Was den morgigen Tag anbelangt, sind die Daumen gedrückt und ich würde mich freuen, wenn Du Bescheid gibst (hihi, das alles in Ordnung ist).
Jürgen1969
10.10.2008, 08:18
Hallo J.F
ja das sind mal Worte, die bauen auf, ehrlich.
Ich werd dann mal abwarten, wie die nächsten Wochen laufen, bevors logeht ab 20.10. werd ich nochmals die beiden Wochenenden zum Abschalten nutzen. Und bevor die Therapie nicht losgeht, kann eh keiner sagen, wie diese wird. Ich hoffe mal das Beste.
Was ich noch loswerden wollte: die ersten Ängste und Sorgen haben sich nun seit einer Woche doch etwas gelegt, auch weil man sich hier austauschen kann und von vielen viel Mut und aufbauende Worte bekommt.
Dazu an Euch von mir ein herzliches DANKE !!
Viele Grüße aus Ulm
Jürgen
katrin HD
10.10.2008, 18:56
Hallo ihr Lieben,
BEEEESCHEID!!!! Alles in Ordnung! :grin:
Lediglich ein Muttermal wird nächste Woche entfernt und das auch nur auf meinen Wunsch hin. Sieht seiner Ansicht nach absolut unbedenklich aus, aber ich bin halt übervorsichtig. Was weg is macht mir schonmal keine Sorgen mehr!
Was ein schöner Tag!!!
Liebe Grüße
Hallo Katrin, Glückwunsch :prost:
Recht hast Du,was weg ist muss man auch nicht mehr selbst kontrollieren und Angst verbreitet es auch nicht mehr.
Weiter so,alles Gute Tina :raucht:
Hallo KatrinHD,
Oje, die Idee ist nicht so gut, wie Du glaubst, denn hier schreiben eigentlich regelmässig die Leute, die einen schwierigen Verlauf haben oder auch sehr kritisch ihrer Behandlung gegen über stehen und einfach wissen wollen, was da alles möglich ist. Hier gibt es die Möglichkeit Infos auszutauschen, da man ja diese als Erfahrungswerte selbst getestet hat. Viele Neue kommen am Anfang ins Forum und gehen dann wieder. Da sie eventuell die mit den guten Nachrichten sind, erfahren wir sie nicht, leider. Von daher ist die Wahrscheinlichkeit grösser immer mal wieder schlechte Nachrichten zu lesen, egal welcher Art.
Naja, die Einstellung, das wird schon, ist nicht von der Hand zu weisen. Man kann sich im Ernstfall immer noch nervös, verrückt machen, vorher macht es einfach keinen Sinn. Hört sich jetzt ziemlich abgebrüht an, aber diese Einstellung kann man erlernen. Und Du arbeitest ja eifrig daran!
Hallo alle zusammen,
ich melde mich mal wieder nach langer Zeit hier. Meine Diagnose(SSM-o,4mm-CL3) ist jetzt zweieinhalb Jahre her. Habe lange an der Diagnose "geknabbert". Ich war in Psychotherapie, habe Ärzte-Marathons hinter mir, und eben alle psychischen Leiden wegen der Diagnose......aber jetzt geht es mir wirklich sehr sehr gut. Ich habe mich mit der Diagnose abgefunden und gehe davon aus das ich nie wieder damit zu tun haben werde:smiley1:. Hah, vor über einem Jahr hätte ich nie gedacht das ich mal so denken werde.Ehrlich nicht. Ich habe heute mal in alten Beiträgen geschnüffelt.Mir ist aufgefallen, das etliche hier gar nicht mehr auftauchen. J.F. hat recht: hier schreiben eigentlich mehr Leute die einen schwierigen Verlauf haben etc....viele mit kleinen Befunden schauen hier vielleicht nie mehr rein.Mir hat es teilweise auch nicht so gut getan. Mittlerweile habe ich meine Lebensqualität wieder gefunden, wieder Freude an allen Sachen, habe gelernt mich gesund zu ernähren und dabei auch noch 17 Kilo abgenommen (die ich "dank" des Melanoms zugenommen hatte):o.
Macht euch nicht so verrückt vor den Nachsorgeuntersuchungen. Jetzt denkt ihr vielleicht: die hat schlau reden. Ja, ich war auch eine von denen die Tage vorher schon einen "flotten Otto" hatte, Schlafstörungen, gereizt...aber es bringt nix. Verdammt, ich lasse mich nicht unterkriegen. :mad: Und wenn es mich echt erwischen sollte, ja dann muss ich kämpfen, kämpfen, kämpfen. :twak:
Ich wünschen allen ein ganz tolles sonniges Wochenende! Genießt es!!:)
Hallo Katrin HD, http://www.smilies.4-user.de/include/Optimismus/smilie_op_006.gif (http://www.smilies.4-user.de)
KLASSE! Einmal für das Ergebnis http://www.smilies.4-user.de/include/Optimismus/smilie_op_013.gif (http://www.smilies.4-user.de). Ein Zweites für die Rückmeldung! http://www.smilies.4-user.de/include/Optimismus/smilie_op_013.gif (http://www.smilies.4-user.de)
Hallo zusammen,
ich verabschiede mich dann mal für - hoffentlich - eine Woche. Ich gehe gleich ins KH und hoffe nächstes Wochenende wieder raus zu sein.
Ich könnte im Moment :lipsrseal:lipsrseal:lipsrseal:smiley11:
Aber es hilft ja nicht ...
Bis die Tage
Küwalda
anonym20
13.10.2008, 17:03
Hallo ihr lieben,
ich schreibe sonst eigentlich im Gebärmutterhalskrebs-Forum muss euch aber heute auch mal um eure Hilfe bitten und halte mich artig daran keinen neuen thread zu eröffnen :rolleyes:
Mein Freund hat am ganzen Körper sehr sehr viele Leberflecke und geht aus diesem Grund einmal jährlich zum Hautarzt und lässt sich checken...Neulich habe ich bei ihm einen Leberfleck festgestellt, der naja wie soll ich sagen, wie ausgetrocknet ist.. er ist nicht richtig braun sondern geht so ins gräuliche... Ein Grund sich Sorgen zu machen?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen..
Liebe Grüße
babs_Tirol
14.10.2008, 14:46
Hallo anoym20,
leider ist es uns nicht möglich- dir Ferndiagnosen für deinen Freund zu übermitteln. Wenn er nicht zwischendurch zum Hautarzt will, dann sollte er das Muttermal wenigstens mal dem Hausarzt zeigen. Der Hausarzt kann euch dann bestimmt besser weiterhelfen.
LG
-babs_Tirol-
Hallo,
ich bin Angehörige und lese schon eine Zeit ohne Anmeldung mit. Dadurch konnte ich viel über diese schlimme Krankheit erfahren. Bei meinem Partner ist 2007 ein malignes Melanom entdeckt worden. Clark V. Im August wurde es entfernt, im Oktober eine Hauttransplantation vorgenommen. Bis dahin waren noch keine Metastasen vorhanden. Im März dann mehrere Metastasen in Nieren, Leber und an der Wirbelsäule. Dann Bestrahlung der Knochenmetastasen und Chemo mit Dacarbazin und Zometa. Die Bestrahlung war erfolgreich, die Metastasen sind nicht mehr fortgeschritten. Dacarbazin hat überhaupt nicht gewirkt. Danach Chemo mit Carboplatin und Taxol.
malaba
babs_Tirol
15.10.2008, 12:57
Hallo malaba,
tut mir leid, dass der Krankheitsverlauf bei deinem Gatten nicht so gut ist.
Ich drücke euch von ganzem Herzen die Daumen, dass die Metas nicht Weiterwachsen und sich auch keine neuen Metas mehr bilden. Die neuen Nachrichten sind ja schon relativ erfreulich :prost:für euch.
Bei mir war es so, als ich multiple Lymphknotenmetastasen im ganzen Körper im Jahr 2006 hatte bekam ich eine Chemo mit Dacarbazin. Als der Erfolg nach 5 Chemos nicht eintrat wurde es mir ermöglicht noch zusätzlich mit dendritischen Zellen geimpft zu werden. Nach 12 Chemo mit Dabarbazin und ca. 5 Impfungen traten bei mir Lebermetastasen auf. Danach wurde die Chemo auf Fotemustin umgestellt und die Lebermetastasen wurden durch 3- malige Radiofrequenztherapie fast vollständig eliminiert. Insgesamt hatte ich 12 Chemos mit Fotemustin. Weil meine Blutwerte im Februar 2008 zu einer Chemopause zwangen, haben wir damit aufgehört. Trotzdem sind laut MRT die verbliebenen Lebermetastasen nicht mehr gewachsen. Am 29.10. habe ich meine 20. Vakzination mit dendritischen Zellen.
Malaba, das Dacarbazin ist relativ preiswert und hat ganz gute Ansprechraten des Weiteren ist es eine relativ milde Chemo mit halbwegs erträglichen Nebenwirkungen. Laut internationalen Leitlinien wird es erst mit dieser Chemo versucht, bei ca. 23 % der MM-Patienten kann man Erfolge verzeichnen.
Die anderen Chemos sind wesentlich teurer und haben auch nur Ansprechraten von ca. 25 %. Nachzulesen in den ADO-Leitlinien. Siehe http://www.ado-homepage.de/index.php?ID=71
Leider kommt die Wissenschaft beim Melanom nicht weiter um eine Chemo mit höheren Erfolgsraten anzubieten. Der einzige Fortschritt sind Vorsorgeuntersuchungen um das Melanom meist frühzeitig zu entdecken.
Ich wünsche deinem Mann eine weiterhin erfolgreiche Therapie:) und dir die Kraft alles gemeinsam mit deinem Gatten durchzustehen. Versucht immer hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen. Genießt weiter das Leben, wie ihr es momentan schon macht.
LG
-babs_Tirol-
Hallo malaba,
erst einmal ein herzliches Willkommen!
Das zweite ist erst einmal, uff, gut dass die Chemo anschlägt! Das dritte ;) ist, jawohl ja, geniesst das Leben! Das es auch anders geht, habt Ihr ja leider bereits feststellen müssen.
Eine Frage habe ich aber, hat man Deinem Partner im Oktober 2007 kein Interferon angeboten? Du sprichst auch von einer Hauttransplantation. Darf ich fragen, wo der Tumor sozusagen beheimatet war?
Auf jeden Fall weiterhin ein gutes Ansprechen der Therapie und auch dass die Nerven weiterhin mitmachen :rolleyes:.
Und wenn Du Fragen hast, stelle sie bitte.
Hallo Babs, hallo JF,
vielen Dank für die Begrüßung und eure guten Wünsche. JF, das Melanom war am unteren Rücken und musste mit 3 cm Sicherheitsabstand herausgeschnitten werden. Zunähen war nicht mehr möglich, die Wunde musste von unten nach oben langsam heilen. Danach wurde, damit es nicht soviel Narbengewebe gibt, ein Stück Haut vom Schenkel transplantiert. Das hat auch einigermaßen funktioniert, man muss halt Geduld haben und ständig Verband wechseln. Interferon wurde nicht angeboten.
Malaba
Die verschiedenen Ärzte waren sich nicht einig. Jetzt hat mein Mann einen Onkologen, der ihn betreut, dort hat er immer denselben Ansprechpartner. Besonders interessieren mich die Impfungen, die ja wohl doch ziemlich vielversprechend sind, jedenfalls wenn über längere Zeit geimpft wird.
Vielen Dank für Eure Antworten und alles Gute für Euch
Malaba
Fischer Christiane
17.10.2008, 09:55
Hallo Malaba,
erstmal herzlich Willkommen in unserer Runde. Hier bist DU auch als Angehörige sehr gut aufgehoben.
Ich selber spritze im Moment das Multiferon aus Schweden dreimal in der Woche für ein halbes Jahr und zuvor hatte ich zwei Zyklen Chemo. Zuvor hatte ich das Interferon gespritzt und da war ich in keiner Studie anhängig. Also beim Interferon kann ich mir dies nicht vorstellen. Die Nebenwirkungen sind bei jedem anderst. Im Moment spinnt meine Schilddrüse und ich bin am experimentieren zwecks spritzerei. Im Moment spritze ich am morgen und gehe arbeiten, aber es geht.
Viele liebe Grüße
Christiane
Spanierin
17.10.2008, 13:35
Buenas dias,
tja, und wieder eine mehr. Seid dieser Woche habe ich (w/42)die Bestaetigung, das ich ein Melanom Clark 4, 7mm in der Leistengegend habe bzw. hatte und somit lt. Recherche im Net zu den Risikogruppen gehoere. Mein derzeit groesstes Problem ist jedoch, das ich in Spanien wohne, dort privat versichert bin und die naechste Fachklinik (Krebsklinik MD Anderson) in Madrid, 370 km entfert ist. Hatte gestern auch schon einen Gespaechstermin, Mittags hin, nachts zurueck. Ausser meinem Mann und meinen Tieren habe ich hier keine Familie oder "Freunde", komme mit der spanischen Sprache zwar ganz gut zurecht, aber medizinische Sprache ist noch was anderes und zum "organisationstalent" der Spanier und ihrer oberflaechlichen Art sage ich lieber nichts.
Mein naechster Termin ist naechste Woche Mi, PET/CT und so wie ich das richtig verstanden habe, wollen die sofort anschliessend direkt chirugische Proben nehmen. Kann das so sein?
Im Moment gehe ich noch relativ gelassen mit allem um, aber dadurch, das es hier keinen gibt, den man noch mal um Rat oder Hintergrund fragen kann, fuehle ich mich furchtbar allein gelassen. Deswegen waere ich sehr dankbar, wenn mir Betroffene "deutsche" Vorgehensweisen, auch zeitlicher Art, beschreiben koennten, auch wenn jeder Fall anders ist. Ich wuerde gerne wissen, was mich erwartet. Ggf. wuerde ich die Klinik wechseln, an der Kueste (Malaga) bekaeme ich fuer meinen Mann, mich und fuer 3 grosse Hunde eher eine nahe Unterkunft als in Madrid, um nicht Tage und Wochen alleine zu sein.
Und uebrigens: Ich habe Deutschland vor 8 Jahren verlassen weil ich Sklerodermie hatte und Sonne fuer mich gut ist.....oder auch nicht...ich dachte, ich koennte meine Traueme hier verwirklichen, ...und ich werde sie auch verwirklichen!!!!
saludos
Hallo,
Mein Name ist Sven aus Weimar in Thüringen.
Ich bin auch betroffen.
Nur glaubt mir keiner. Auch bin ich mit an allem selber schuld. Wäre ich nur eher zum Arzt. Aber hab mich mit dem Thema Hautkrebs nie intensiv befaßt.
Ich bin das Opfer von Fehldiagnosen.
Im Juni war ich beim Hautarzt wegen eines plötzlich juckenden Leberfleckes (ca. 0,6mm im Durchmesser) am Fuß. Er sagte "In 10 Jahren könnte das Krebs sein". Es war sogar mein bester Freund dabei (er ist sowas wie ein Vater für mich)
Anfang Juli habe ich mich ins städtische Krankenhaus (Weimar) über die Notaufnahme einweisen lassen. Da ich so ein komisches Druckgefühl im Rücken und Bauch hatte. Zudem ein Schwindelgefühl und Unwohlbefinden, hab damals Beschwerden noch nicht mit Leberfleck in Verbindung gebracht. Die Ärzte haben EKG gemacht, Lunge geröngt, Magenspieglung und eine halbherzige Oberbauchsonographie. Sowie Blut, Urin, Stuhl getestet. Nach 9 Tagen wurde ich mehr oder weniger rausgeschmissen mit der Diagnose das ich kerngesund bin.
Nun ja, man vertraut ja doch den Ärzten und ich hab daran geglaubt.
Mitte September war ich erneut beim Hautarzt, da ich am Fuß 2 neu entstandene Leberflecken entdeckt habe und außerdem Beine und beide Füße schmerzen. Aussage vom Hautarzt: "Ist doch normal das neue Flecken entstehen und das ich mich nicht so haben soll."
Am 24.9. wurde der große Leberfleck dann rausgeschnitten.
Am 1.10. gab es dann den Befund: Soll gutartig sein. Auch an dem Tag Hautarzt darauf hingewießen das im Bereich der Wunde und am Fußgelenk Neue entstanden sind und der Fuß so komisch geschwollen ist. Befund kam seltsamerweiße aus dem städtischen Krankenhaus. Die nächsten Hautkliniken sind hier jedoch in Jena und Erfurt.
Am 6.10. erneuter Verbandswechsel. Hautarzt auch darauf hingewiesen das Wunde nicht richtig heilt und die anderen Symptome stärker geworden sind. Überweisung zur Hausärztin bekommen.
14.10. Besuch bei meiner Hausärztin mit Aufzählung aller inzwischen aufgetretenen Symptome. Einweisung ins städtische Krankenhaus. Auch beim aufnehmenden Arzt alle Symptome erzählt (viele neue, schnell Wachsende Leberflecke, schwere Arme & Beine, Kochen-& Gelenkschmerzen, Surren und Schmerzen im Kopf, Druckgefühl im Rücken und Bauch, Knuppel unter der Haut). Nun bin ich in der Psychatrie gelandet und niemand glaubt mir, obwohl ich mich total schlecht fühle. Äußerlich sieht man mir das nicht an. Die Ärzte sehen immer nur den negativen Befund. Und niemand glaubt mir. Auch der Wunsch nach einer erneuten Analyse der Probe in Jena wird nicht stattgegeben.
Was soll ich oder meine Familie nur tun? Ich schreibe gerade vom Handy aus. Ich weiß das ich daran sterben werde. Nur hier werde ich jämmerlich zu Grunde gehen. Sitze den ganzen Tag nur rum oder muß irgendwelche Psychoterapien machen.
Ich hoffe hier glaubt mir jemand. Mir ist wirklich ernst.
Dirk1973
17.10.2008, 18:20
Also mal ehrlich: woher willst Du wissen, dass Du daran sterben wirst, wenn Du nicht mal weißt, was Du hast?
Dass der histologische Befund aus der städtischen Klinik kommt, ist nicht sooo ungewöhnlich. Diese Präparate werden in einer Pathologie bewertet, da bedarf es nicht zwangsläufig einer Hautklinik.
Kann es sein, dass Du Dich da in irgendetwas hineinsteigerst?
Hallo zusammen,
ich melde mich mal zurück :winke:
Der Aufenthalt war nicht sonderlich positiv, ich kam mir eher vor wie ein Stück Schlachtvieh. Aber die Schlussbesprechung kommt noch und dann werde ich auch endlich als Krebspatient "gesehen", leider ist die Besprechung erst am 5.11. :augen:
Ergebnisse bis jetzt:
4 Lymphknoten unter der rechten Achsel entfernt (beide vom Tumor ausgehenden Lymphbahnen liefen zu Glück in der Achsel zusammen)
Einweiterer Leberfleck an der linken Schulter entfernt
Kein Nachschnitt der ersten OP, da der dermatologische Chirurg Angst hatte die Wunde nicht mehr ordentlich schließen zu können (wegen ungünstiger Position und uralter Nieren OP Narbe) ... da muß ich auf die 30jährige Berufserfahrung bauen.
MRT des Kopfes ohne Befund ... puhh
Wie es weiter geht werden wir entscheiden wenn wir das Gespräch im November hatten, eins wissen wir, Interferon wird in Norwegen nicht angewendet aber es ist ja auch hier nicht unumstritten .....
Emotional geht es uns nicht wirklich gut, im Krankenhaus hätte ich gut und gerne den ganzen Tag weinen können und am Donnerstag habe ich dann mit meiner Frau im Arm mich nicht mehr zurück halten können und wir haben uns festgehalten und einfach nur geweint.
Jetzt bin ich zu Hause und es ist ein wenig besser ....
Ich werde Montag zu Hausarzt gehen, mich erst mal weiter krank schreiben lassen und mich regenerieren, Termin wegen Behindertenausweis machen und ich denke ich / wir werden uns auch psychologische Hilfe holen.
So das wars erst einmal, ich muss erst mal alles verarbeiten und schauen das ich mich wieder 100 % bewegen kann.
Gruß Küwalda
Angela68
17.10.2008, 20:54
Hallo Küwalda,
ich habe schon im Angehörigen Forum gelesen, wie es Dir in der Klinik ergangen ist. :(
Ich habe meine Diagnose im September 07 bekommen und mir und meinem Mann ging es so, wie Euch jetzt. Wir fielen auch in ein ganz großes Loch, haben viel geweint, und geglaubt, das Leben wäre jetzt vorbei.
Heute, 1 Jahr später, geht es mir/uns besser.
Wir haben uns einen Therapeuten gesucht, der uns wirklich geholfen hat, das Leben wieder positiv sehen zu können. Und wenn das große Loch wieder da ist, kommen wir da gemeinsam auch wieder raus.
Ich wünsche Dir/Euch alles Gute!
LG
Angela:winke:
Spanierin
17.10.2008, 20:59
hallo Dirk,
dein Tagebuch ist ja wirklich beindruckend, gibt es noch mehr Personen, die ihrer Erfahrungen verfasst haben? Ich werde auch mein Tagebuch schreiben.
also Sven, eins ist klar, sterben WIRST du irgendwann, aber es bringt ueberhaupt nichts, Aerzten Vorwuerfe zu machen und das Leben aufzugeben. Ich war schon vor Jahren mehrfach mit meinem Muttermal bei Dermatologen und alle haben es abgetan, es sei doch nichts. Heute koennte ich alle dafuer umbringen, aber was habe ich davon. Das Schlimme ist, das ich wirklich dadurch das Vertrauen in die Aerzte verloren habe und nun versuche, mich ueber alles so gut wie es geht zu informieren und mir selbst ein Urteil zu bilden. Aber letztendlich MUSS ich den Aerzten vertrauen, also, wo ist dein Ziel: Leben oder Schuldige finden? Versuch positiv zu denken, wirklich! Sich verrueckt machen bringt nichts, im Gegenteil! Meiner Meinung nach haben die Ursachen von Krankheiten oft mit Lebensumstaende, etc. zu tun. Also bei mir bin ich mir sicher, das sich meine Probleme in mich "hinein gefressen haben".
Roswitha
17.10.2008, 22:40
Hallo Küwalda,
schön, dass du wieder aus dem KH bist. Dich hat es aber auch doll getroffen.Bei uns im KH gibt es eine Sozialbetreuerin, diese kam an mein Bett und hat sich von mir alle Daten geben lassen und dann haben sie für mich alles ausgefüllt was den Schwerbehindertenantrag betrifft. Ich hatte im KH an solche Dinge überhaupt noch nicht gedacht, fand ich im nachhinein aber sehr gut. Solche Sozialbetreuer gibt es sicher in jedem KH. Ich wünsch dir alles gute.
Roswitha
thomas70
17.10.2008, 22:45
Hallo Spanierin,
auch ich möchte Dir 'Hallo' sagen, wenn auch der Anlass nicht so toll ist.
Mir gefällt Deine positive Einstellung - weiter so. Nur mit einer positiven Einstellung kann man das alles hier meistern. ;)
Ich denke, dass Du mit chirurgischen Proben den Nachschnitt meinst.
Bei mir war es so, dass nach dem Befund eine Nachexision gemacht wurde und anschließend der Wächterlymphknoten entfernt wurde. Außerdem wurde ein CT gemacht.Danach wird dann weiter entschieden - je nach Befund.
Evtl. wird man Dir Interferon anbieten. Dazu kann ich Dir aber nichts genaueres sagen, da es für mich nicht in Frage kam.
Ich wünsche Dir alles Gute!
LG
Angela:winke:
Angela68
17.10.2008, 22:50
Hallo Spanierin,
habe gerade gar nicht gemerkt, dass mein Mann noch angemeldet war.
LG
Angela:winke:
babs_Tirol
18.10.2008, 10:11
Hallo Küwalda,
schön dass du wieder Daheim bist.
Ich drücke dir ganz feste die Daumen, dass die entfernten Lymphknoten ohne Metastasen sind. Es ist so wenn man ein Melanom hat dann bekommt man 50 % GdB. Wenn aber eine Lymphknotentotalausräumung wegen befallener Lymphknoten erfolgen muß, dann sind es 80 % GdB auf 5 Jahre.
Diese Emotionen nach dem Melanom vor 5 Jahren sind mir auch noch sehr im Gedächnis, mir und meinem Mann sowie unserer z.d.Z. 13 jährigen Tochter ging es auch so - wir haben nur geweint. Als auch noch die Wächterlymphknoten befallen waren, da brauchte ich sogar einen Klinikpsychologen und Seelsorger.
Nach 6 Monaten hielt meine psychische Krise immer noch an, da habe ich mir Hilfe bei einer speziellen onkologischen Psychotherapeutin geholt. Es hat mir sehr geholfen, mittlerweile weiß ich auch die Kleinigkeiten des Lebens sehr zu schätzen.
Alles erdenklich Gute für dich und deine Gattin
-babs_Tirol-
Spanierin
18.10.2008, 17:54
Buenas tardes,
vielen Dank fuer das Willkommen,
es ist schon verrueckt, aber irgendwie habe ich einen irren Schaffensdrang seit gestern, ich habe das Gefuehl als koennte und muesste ich Baeume ausreissen. Wie gut das wir am bauen sind, da gibt es Arbeit ohne Ende. Auf der anderen Seite merke ich, wie ich insbesondere in der Kueche durch den Wind bin, Salz suche obwohl es schon draussen steht. Am Mi. steht mein PET-CT an und ...
und Kuewald::::
REALISIER DEINE TRAEUME!
nach meiner Sklerodermie vor 13 Jahren, Stress im Job, Eigenheim fertig, Vater hatte Krebs, Mutter schwere OP, Schwiegervater an Krebs gestorben...
habe ich ueber den Sinn des Lebens nachgedacht und entschieden: Geld und Karriere zaehlen nicht, wenn man nicht zufrieden ist! Man LEBT nur einmal und das sollte man auch geniessen. WANDER AUS, Kuewald!
Sobald du koerperlich in der Lage bist, fang an deine Plaene zu konkretisieren, setze neue Ziele, veraender dein Leben und dein Koerper wird sich auch veraendern!
Wir haben in Deutschland Job und Haus aufgegeben! Mein 1. Projekt hier in Spanien habe ich realisiert, alles verkauft und bin beim 2. fuer spanische Verhaeltnisse hier in der Pampa das groesste private Projekt und fuer mich wohl leider zu nervenaufreibend. Kurioserweise habe ich in ein und der selben Woche den groessten Schritt unseres Projektes geschafft und gleichzeitig meinen persoenlichen niederschmetternden Schlag erhalten, aber ich halte fest an meinem Projekt, auch wenn es etwas laenger dauern wird.
Und wenn du innerhalb Europa bleibst, ist die medizinische Versorgung kein Problem, seh nur zu das du eine gute Versicherung, ggf. privat hast, aber informiert dich vorher wegen Risikoausschluesse usw.! Ich drueck dir die Daumen, das deine Ziele in Erfuellung gehen, tu`s!
liebe Gruesse aus Spanien
Jürgen1969
18.10.2008, 23:10
Hallo Küwalda,
schön dass Du wieder aus dem Krankanhaus raus bist. Ich geh dann am Montag.
Ich hoffe Du erholst dich jetzt gut. Und lass Dich nicht entmutigen.:)
Leider hatte ich gestern den Schlussbericht erhalten. Die Dicke nach Breslow wurde korrigiert von größer 2mm auf größer 3,8mm:mad: Ja was soll ich sagen? Hat mich wie ein Schlag getroffen. Wahrschienlich werden die dann nun den Sicherheitsabstand doch größer ansetzen. Sonst wird alles bleiben wie gehabt.
Hallo Babs, Dein Bericht wird noch nicht dasein? Na dann drück ich Dir noch ein bisschen die Daumen weiter und hoffe das Beste für Dich.;)
Liebe Grüße aus Ulm
Jürgen
Hallo Leute,
bin wieder aus dem Krankenhaus zurück. Und merke, dass innerhalb der drei Tage einiges passiert ist......
Hallo Jürgen,
gutes Gelingen in der Klinik wünsche ich Dir. Mach Dir wegen des Nachschnitts nicht zu viel Gedanken. Bei mir hat man den vorgeschriebenen Nachschnittradius nicht vornehmen können, dann wäre Lippe und Nase drangewesen :o. Das wollte man mir dann doch ersparen. Kleiner Tipp meinerseits, iss heute abend nach mal schön, so als Einstieg in die erste Runde. Mit vollen Bauch (natürlich die Wünsche des Narkosearztes berücksichtien) "kämpft" sich´s besser ;). Und wünsch Dir schon mal ein Essen, wenn Du aus dem Krankenhaus rauskommst. Oder erfüll Dir einen anderen Wunsch. Baut ungemein auf, nicht unbedingt körperlich, aber mental.
Hallo Spanierin,
ja ja, das Schaffenspotential nimmt auf einmal zu ;). Auch das kennen wir alle. Die Vorgehensweise Deiner Ärzte scheint mir mit der deutschen sehr ähnlich. Der Zeitfaktor ist immer unterschiedlich, selbst in Deutschland von Klinik zu Klinik. In dieser Phase ist mal leider gezwungen zu warten, selber kann man nichts beschleunigen, und das nervt, ich weiss.
Hallo Küwalda,
das in Norwegen kein Interferon angeboten wird, glaube ich nicht unbedingt. Denn laut Flyer zur Hautkrebswoche in der Schweiz wird daraufhingewiesen, dass die Schweizer direkt nach den Norwegern an zweiter Stelle stehen (http://www.hautkrebswoche.ch/fileadmin/hautkrebswoche/melanoma.ch/Medieninformationen/deutsch/Informationen_zur_Kampagne_Pressemappe_08.pdf). Schau mal nach, ob Du über die Webseiten der Pharmazie etwas entdeckst. Oder vielleicht auch über das Multiferon. Da Du norwegisch kannst, wirst Du bestimmt auch ein Forum wie unseres nur in norwegisch finden.
@ all, die sich entweder vor oder nach einer OP befinden, ihre Nachsorgetermine wahrnehmen müssen, auf irgendwelche Ergebnisse warten oder einfach mal geknuddelt werden wollen, fühlen sich am Besten mal geknuddelt.
babs_Tirol
19.10.2008, 12:53
Hallo Jürgen,
tut mir leid, dass das MM nun doch größer ist. Trotzdem wünsche ich dir von ganzem Herzen, dass die zu entfernenden Wächterlymphknoten ohne Metastasen sind. An welcher Körperstelle war eigentlich dein Melanom?
Konnte darüber in deiner Kurzbeschreibung nichts lesen. Habe gelesen, dass du gerne Bergwanderungen machst. Vielleicht können wir im kommenden Jahr mal eine gemeinsame Wanderung durchs Kaisergebirge machen. :)
Mein Befund vom MRT der Wirbelsäule kommt frühestens Montag Abend bei meinem Hausarzt über Intranet an. Ehrlich gesagt ich denke es kommt doch von meinem Bandscheibenvorfall vor 2 Jahren.
Ich drücke dir auf jeden Fall weiterhin die Daumen!
Liebe Grüße
-babs_Tirol-
babs_Tirol
19.10.2008, 13:01
Hallo Spanierin,
herzlich willkommen hier im Hautkrebsforum.
Auch dir Wünsche ich von ganzen Herzen, dass dein Melanom noch keine Metastasen gebildet hat.
Ich habe nach meiner Diagnose auch gleich angefangen ein Tagebuch zu schreiben, dazu hatte mir mein Hautarzt geraten. In meinem Profil findest du den Link zu meinem Online-Tagebuch.
Im EU-Raum sind die Melanom-Leitlinien meist gleich, man bekommt überall die gleiche Behandlung. Ich wohne in Österreich und werde in einer Uni-Klinik behandelt.
Liebe Grüße aus Tirol nach Spanien
-babs_Tirol-
Hallo Mitstreiter,
@ Spanierin ... danke für deine Worte und die Zuversicht aber wir müssen zunächst das Gespräch am 5.11. mit der Onkologin abwarten und dann entscheiden ob wir uns für oder gegen Interferon entscheiden. Dann können wir weiter sehen, denn sollte ich mich für Interferon entscheiden ist Norwegen zunächst nicht möglich da Interferon in Norwegen nicht angewendet wird.
@ all ... wir lange hat das komische taube Gefühl als hätte man ein "Ei" unter dem Arm bei euch nach der Sentinel Entfernung angehalten ???
Gruß an alle Küwalda
Fischer Christiane
21.10.2008, 19:35
Hey Küwalda,
also ich selbst hatte das Interferon gespritzt über mehre Jahre. Die Nebenwirkungen, na ja darauf will ich einfach nicht weiter eingehen. Dann sind zwei Hautmetastasen aufgetreten und nun musste die Uni handeln. Mittlerweile spritze ich seit September das Multiferon aus Schweden. Na und da sind auch die Nebenwirkungen in anderer Weise, aber sie sind auch wieder da. Das Multiferon werde ich aber nur bis 14. März spritzen und dann ist Schluss. Zuvor musste ich noch zwei Zyklen Chemo machen.
Grüße
Christiane
ellispirelli
23.10.2008, 10:37
Hallo liebes Forum!
Zunächst einmal schön dass es Internet und Forum gibt und das man sich mit Betroffenen austauschen kann. Da fühlt man sich doch nicht gleich ganz so alleine.
Ich möchte mich hier mal kurz vorstellen.
Ich bin 30 Jahre alt. Im Oktober 2004 wurde auf meinem Oberschenkel (Vorderseite) ein unpigmentiertes malignes Melanom CL II rausoperiert und nachoperiert. Die Ergebnisse der NachOP waren vollkommen ok. Lymphknoten in der Leiste waren laut Ultraschall nicht befallen und ich habe mich entgegen dem Vorschlag der Ärzte dazu entschieden diese nicht zu operieren sondern alles so zu belassen wie es ist.
Nun 4 Jahre später wurde mir am linken Oberarm ein weiteres unpgmentiertes malignes Melanom entfernt CL 0.
3 Wochen später wurde mir in unmittelbarer Nachbarschaft davon auf der linken Schulter ein weiterer Minifleck herausgeschnitten, da dieser äußerlich dieselbe Beschaffenheit hatte wie der zuvor operierte.
Ich habe seit heute die Gewissheit, dass es sich dabei um eine Absiedelung handelt. Wie die Abseidelung bei CL0 zustande kommt ist fraglich! Wo kommt das her, wie kann das sein???? Nun möchte man gern aus Sicherheitsgründen nachoperieren. Ich bin nicht dafür, da ich einerseits am Arm nicht viel Fleisch zusetzen kann (bin sehr schlank) und zweitens ich mir denke das ein Nachschnitt nichts bringt ausser der Gewissheit für die Ärzte sich an Richtlinien gehalten zu haben. Abgesehen davon ziert bereits meinen Oberschenkel eine 12 cm lange häßliche Narbe. Ich weiß es geht nicht nach Schönheit, aber irgendwie erschließt sich für mich daraus kein Vorteil.
Letzte Woche wurde ich über die Inteferon Therapie informiert. Seitdem beschäftige ich mich damit und habe auch die mehr als 1000 Beiträge dazu hier im Forum gelesen. Heute informierte mich der Arzt, dass diese Therapie bei mir durchgeführt werden soll und ich es mir überlegen soll.
In Anbetracht der möglichen und wahrscheinlichen Nebenwirkungen und in Anbetracht der wirklichen Anfangsstadien in denen sich meine beiden letzten Melanome befanden, bin ich mir nicht sicher ob ich diese Therapie machen sollte. Ich habe Kinderwunsch und mir macht meine Arbeit Spaß. Ich möchte es am Liebsten bei der engmaschigen Hautkontrolle belassen.
Was meint ihr denn dazu? Ich bin sooooo traurig!
Liebe Grüße
ellispirelli
Hallo ellispirelli,
erst einmal ein herzliches Willkommen in unserer Runde.
Warum soll die Absiedlung vom Clark 0 kommen? Du schreibst selbst das im Oktober 2004 das Melanom Clark II hatte.
Ob Du nachschneiden solltest oder nicht, ist die Entscheidung Deiner Ärzte inklusiv Histologen und bedingt, sorry, Dir. Denn Du darfst davon ausgehen, dass die Ärzte nicht einfach mal so, weil sie gerade nichts zu tun haben oder irgendwelche Richtlinien dazu animieren an Leuten rum zu schnippeln, sie dazu veranlasst Nachschnitte zu tätigen. Aber letztendlich trägst Du die Konsequenzen und entscheidest damit auch.
Was die Interferon-Therapie anbelangt, hast Du ja geschrieben, dass Du unserern Thread gelesen hast. Auch hier stellt sich die Frage, was würdest Du stattdessen machen. Irgendwelche Mittelchen aller Art in erhöhter Dosis zu Dir nehmen, so dass auch hier das Gleichgewicht im Körper eventuell aus dem Takt gebracht wird? Nun, das Interferon ist auch eine körpereigene Substanz, die jetzt in erhöhter Dosis zugeführt wird. Und welche Nebenwirkungen sich bei Dir einstellen (können), weiss bisher keiner. Okay, das Thema Kinderwunsch müsstest Du während der Therapie zurückstellen. Und arbeiten, was sollte Dich daran hindern. Ich arbeite unter der Therapie immer noch Vollzeit.
Aber all diese Entscheidungen kann Dir keiner abnehmen. Du musst Dich entscheiden und mit der Entscheidung auch leben. Ist leider so. Von daher kann ich Dir leider nur einen Rat geben, rede mit Deinem Partner und dann je nach Gusto, zieh Dich zurück und geh in Dich oder geh nach darußen, mach etwas was Dich ablenkt, um so eine Entscheidung treffen zu können. Auf das Du Jahre später immer noch dahinterstehen kannst ;).
ellispirelli
24.10.2008, 08:14
Guten Morgen,
schön dass doch jemand auf meinen Beitrag geschrieben hat, ich habe gestern den ganzen Tag darauf gewartet. Zur Zeit sitze ich wie auf Kohlen, denn auch innerfamiliär jagte die letzten Wochen eine Hiobsbotschaft die Nächste. Nun muß ich aber dringend an mich denken und mir meine Gedanken über mich machen. Ich war gestern nachmittag nochmal fix bei meiner Hautärztin. Sie hat mir dringend zu dem Nachschnitt und der Interferontherapie geraten. Der Nachschnitt scheidet für mich definitiv aus. Da sehe ich keinen Sinn drin und diese große Narbe und damit verbundenen Schmerzen und Einschränkungen (linker Oberarm/Schulter) möchte ich mir ersparen. Bei der Therapie bin ich nun allerdings ins Schwanken geraten, weil ich mich ja selber frage wo die Absiedelung her kommt. Vielleicht gibt mir die Therapie doch die Chance den Krebs zu bekämpfen, möglicherweise besser als gar nix zu machen.
Meinen Partner kenne ich noch nicht so lange. Gerade mal 1 1/2 Jahre. Ich habe natürlich Angst davor, dass er meine Therapie nicht aushält/durchhält. Ich weiß, dann ist er nicht der Richtige, aber ich möchte ihm nicht mein ganzes Leid zumuten. Er hat ja auch Träume und wünscht sich eine Familie mit Kindern. Wenn ich diese Therapie mache, dann können wir das erstmal vergessen. Meint ihr es ist eine gute Idee erst ein Kind zu zeugen und dann die Therapie zu beginnen? Auf ein paar Monate kommt es ja nun vielleicht auch nicht an.
Wisst ihr ich habe Angst davor, wenn ich die Therapie mache und meinen Kinderwunsch auf Eis lege und es ist ja nicht gesagt das mir das Interferon hilft, wer weiss was mich in den nächsten Monaten/Jahren noch erwartet. Wird es mir überhaupt möglich sein noch Kinder zu bekommen? Habe so das Gefühl die Luft wird für mich immer dünner. In meiner vorherigen Beziehung wurde das Thema Kinder immer verschoben. Lifestyle etc. waren damals wichtiger.
Traurige Grüße
ellispirelli
Hallo ellispirelli :winke:
Es wird wirklich Zeit das Du anfängst an Dich zu denken.
Du musst sehen das Du gesund wirst!!!Wenn mir ein Arzt den Nachschnitt und Interferon anrät,dann mache ich das auch!!!
Partner oder Kinder haben nur etwas von Dir wenn Du Gesund bist.:shocked:
Man kann kein Leben Schritt für Schritt planen,aber Gesund zu sein ist das A und O. Alles weitere findet sich von selbst;)
Hoffe Du triffst die richtige Entscheidung.
Liebe Grüsse und schönes Wochenende,Tina :raucht:
Fischer Christiane
24.10.2008, 16:54
Hallo,
bei mir ist der Kinderwunsch auch immer noch da. Mittlerweile spritze ich ja das Multiferon und war auch in der Kinderwunschambulanz. Ich kann hinterher immer noch Kinder bekommen. Sie hatten mich während der zwei Zyklen Chemo in die Wechseljahre versetzt, damit nichts passiert. Es ist war eine schwere Zeit mit dem Multiferon aber ich werde es schaffen bis zum 14. März 2009. Das ist ja absehbar.
So wie J.F. schreibt DU musst dahinter stehen und es wird auch eine schwere Zeit sein in der Partnerschaft. Da müsst ihr aber durch. Für meinen Partner war es auch schwer.
Grüße
Christiane
ellispirelli
24.10.2008, 16:56
Vielen Dank für die weiteren Antworten!
Der Nachschnitt lässt mich nicht wegen meinem Partner zögern. Ich zweifele da selber, bzw. schließe es für mich aus.
Wie ich bereits geschrieben habe, hatte ich bereits einen Nachschnitt bei CL2 Breslow 0,66mm am rechten Oberschenkel im Jahr 2004. Der Befund dazu war Tumorfrei.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass der jetzige Nachschnitt etwas bringen soll. Meine neuen Melanome waren ja CL0 und das andere eine Absiedelung die gar nicht ins CL eingestuft wurde. Mögliche abgerutschte Zellen können sonst wo in meinem Körper sein. Da nützt auch der Nachschnitt nix. Das Gewebe um die neuen Narben am linken Oberarm wurde mit Ultraschall beleuchtet. Auffälligkeiten wurden nicht festgestellt. Lymphknoten sind iO. Ich selber kann oberflächlich ebenfalls nix entdecken. Irgendwie habe ich auch nicht das Gefühl, dass dort was ist, auf mein inneres Gefühl ist eigentlich Verlass.
Sowohl das erste Melanom am Oberschenkel als auch die beiden Melanome am Oberarm waren aus Hautärztlicher Sicht unauffällig. Meine Hautärztin hatte mir in beiden Fällen nicht dazu geraten die Hautveränderungen entfernen zu lassen und fiel aus allen Wolken mit den Befunden.
Wie ich ja schon schrieb, waren alle unpigmentiert und von rosa/rötlicher Farbe. Sie diagnostizierte beides als Hystiozytom!
Tja, ich werde am Wochenende mit meinem Partner sprechen, mal sehen was der dazu sagt. Unsere Beziehung steckt in den Kinderschuhen, wir wohnen ja noch nicht mal zusammen. Einerseits möchte ich unsere schöne Liebe damit nicht belasten andererseits wünsche ich mir aber auch einen Partner der hinter mir steht.
Mein Ex hatte mir am Tage seines Auszuges damals gesagt, er wünscht sich eine gesunde Frau! Das hat mich hart getroffen. Ich möchte nicht noch einmal so vor den Kopf gestossen werden und würde meine Hautkrebsgeschichte am liebsten unter den Teppich kehren.
Traurige Grüße
ellispirelli
Spanierin
25.10.2008, 11:55
Buenas dias,
zuerst die gute Nachricht, mein Pet-CT hat ergeben, das im Moment keine sichtbaren Turmore groesser als 4/5 mm sichtbar sind. Die letzten zwei Tage waren recht nervenaufreibend, allein schon die Fahrerei, mein Mann hat mich fast 1500 km kutschiert, und die armen Hunde mussten mit!
Am Di gehts dann fuer 3 Tage stationaer in die Klinik, Ausfindigmachen der verantwortlichen Lymphen, Biopsy, und grossraeumiger Wegschnitt des Melanoms. Und dann wieder warten. Ich habe, wie wahrscheinlich Ihr alle, viel ueber das Leben, Sinn des Lebens, und Aengst vor Krebs nachgedacht. Ich weiss nicht, ob schon an anderer Stelle jemand mal darueber geschrieben hat, ich werde demnaechst meine Gedanken mal niederschreiben.
also, nun einen Komentar zu dir, liebe Ellispirelli, der leider recht hart ausfaellt: Ich glaube nicht, dass dir je ein Arzt aufgrund der erfolgten Untersuchungen erzaehlt hat, dass du TURORFREI BIST. Egal welche Groesse dein Melanom damals gehabt hat, ein CT kann nur Tumore ab einer bestimmten Groesse erkennen und, auch wenn ich kein Arzt bin, kann ich dir nur sagen, dass damals noch nichts dramatisches zu erkennen war. Pet-Ct erkennt nur Tumore ab 4 mm! So wie mich meine Aerztin informiert hat, sind die Lymphuntersuchungen Vorsorgeuntersuchungen, da Erfahrungsgemaess sich bei Hautkrebs dort irgendwelche Sachen ansiedeln und ich kann leider nicht nachvollziehen, warum du damals diese Untersuchung nicht gemacht hast, sorry. Ich wuensche dir nur, dass du einen Partner hast oder besser findest, der dich liebt und dir Kraft gibt, so wie du bist. Das ist soooooo wichtig!
Vielleicht an dieser Stelle mal ein Tausend Dank an alle Partner und Familienangehoerige, und Freunde, die uns allen beistehen. Es ist toll euch zu haben!!!
liebe Gruesse aus Spanien
ellispirelli
25.10.2008, 22:38
Hallo Spanierin!
Ich habe bei meiner ersten Erkrankung im Oktober 2004 alles machen lassen was mir die Ärzte vorgeschlagen haben. Wie schon geschrieben wurde mein Melanom CLII bei der ErstOP vollständig entfernt. Aufgrund des Befundes CLII war eine NachOP fällig. Auch diese habe ich machen lassen und das aus Sicherheitsgründen entfernte Gewebe aus der NachOP war Tumorfrei. Das steht sogar in meinem Arztbericht. Weitere Massnahmen wurden bei mir nicht getroffen. Mir wurden die üblichen Kontrolluntersuchungen beim Hautarzt alle drei Monate und einmal der Ganzkörpercheck pro Jahr geraten. Diese Untersuchungen (Blut, Lunge röntgen, Bauchultraschall) habe ich regelmäßig machen lassen. Das ich nunmehr nach 4 Jahren trotzdem erkrankt bin war scheinbar nicht zu verhindern. Meine Ärzte sagten mir außerdem das meine Neuerkrankung jetzt nichts mit dem Tumor von damals zu tun hat. Ich kann hier den Hauptgrund nur bei mir selbst suchen. Trennung des Partners, finanzielle Engpässe neue berufliche Herausforderungen, plötzlicher Tod eines Elternteils und Krebserkrankung des anderen Elternteils. Psychische Extrem Belastung über fast 4 Jahre. Ist es da ein Wunder, wenn man nach eigener Vorerkrankung und nach all diesen Schicksalsschlägen selbst rückfällig wird? Ich suche ehrlich gesagt in diesem Forum, Menschen die Trost für mich übrig haben und niemanden, der mich schimpft ich hätte nicht alles mögliche bisher getan! Ich möchte mit meinen Problemen weder meinen Partner noch meinen schwerkranken Elternteil (Gehirntumor) belasten. Vielleicht ist es ja möglich hier trotzdem Trost und liebe Worte zu finden auch wenn ich mich nunmehr gegen die empfohlenen Richtlinien der Schulmedizin entscheiden werde.
Vielleicht kann mich jemand verstehen, vielleicht aber auch nicht.
Liebe Spanierin ich beglückwünsche Dich, wenn Du einen Partner hast, der Dir beisteht. Andere Menschen haben nunmal nicht soviel Glück und müssen viele schwere Wege alleine gehen.
Viele liebe Grüße
ellispirelli
babs_Tirol
26.10.2008, 14:14
Hallo ellispirelli,
psychische Probleme haben viele Melanombetroffene und daher haben wir auch Verständnis für dich. Allerdings können wir dir nicht wirklich bei deinen psychischen Problemen helfen. Ich selbst hatte fast 2 Jahre eine Psychotherapie speziell für Onkologische Patienten. Mir persönlich hat es sehr geholfen.
LG
-babs_Tirol-
Hallo Rachel :winke::winke::winke:
Schön das Du wieder da bist.:prost:
Hoffe Du hast alles gut überstanden :confused:
Begrüsse Dich in diesem Thread,weil ich mich bei "Babs" nicht mehr traue.:aerger:
Wünsche Dir einen angenehmen Restsonntag :tongue
LG: Tina :raucht:
Skydizer
30.10.2008, 10:45
Guten morgen,
nach meinem letzten Beitrag vom 22.05.2007, 15:51 in diesem Thread scheint nun der Kampf für unseren Schwiegervater in die letzte Phase zu gehen.
Typischer, wenn auch unerwartet langer Verlauf der Krankheit, so kann man die letzten anderthalb Jahre charakterisieren.
Eben 4 neuartigen Chemos wurde zu Beginn auch mit Interferon gearbeitet.
Leider hat die letzte Chemo Schäden angerichtet an denen er vor rund 3 Monaten fast gestorben wäre. Innere Blutungen und Blutwerte mit denen man eigentlich nicht mehr aufstehen dürfte.
Zahlreiche Transfusionen sowie KH Aufenthalte folgten, aber erholt hat er sich nicht mehr. Die Blutwerte gehen immer wieder in den Keller sodass heute entschieden wurde dass eine weitere Transfusion nichts mehr bringen würde.
Er hat sich gewehrt wo er nur konnte und bis heute noch Hoffnung gehabt; bis er die Nachricht erhielt :-(
Er hat die prognostizierten 6 Monate Lebenserwartung weit überschritten - großen Anteil daran hatte seine gesunde Lebenart (nie geraucht, kein Alkohol, viel Schlaf). Ich selbst habe ihm am Sonntag ermutigt und gesagt, dass ich weiter an ihn glaube und Hoffnung habe....und nun?
viele grüße
Hallo,
Ich hab fast Angst zu fragen...
Muss ich mir sorgen machen wenn sich langsam kleine schwarze Punkte auf dem Gesicht und anderen Körperteilen bilden? (ganz kleine Punkte verteilt bilden sich)
Ich meine, bisher sind sie ganz unscheinbar und es kann auch sein das einige davon auch davor schon da waren...
Es kann auch sein das ich mir das ganze durch meine eigene Hysterie so einbilde.
Ich bin 3-4 Jahre lang regelmäßig ins Solarium gegangen und gehe zum teil immer noch. Außerdem benutzte ich auch gelgentlich Bräunungscreme..(keine Ahnung ob das was ausmacht)
Bis jetzt sind alle Punkte eben und auch nicht besonders ausgebildet..aber was nicht ist kann ja noch werden :eek:. Kann es sein das bei der Entwicklung eines "Krebs" auch die Psyche ein Faktor spielt? Fragen über Fragen..
Irgendwelchen Rat? Bin euch für alles recht dankbar.
lg Max
Hallo Skydizer,
schwierige Situation, muss ich leider sagen. Auch ein mental starker Mensch hat irgendwann die berühmte Schnauze voll und will einfach mal seine Ruhe. Wenn dann die ganze Sache letztendlich nichts einbringt, sondern vielleicht, wie bei Deinem Schwiegervater, auch noch "Schaden" anrichtet, dann muss man diese Patienten bewundern. Auf Deine Frage, die hoffentlich mehr rhetorischer Natur ist, kann Dir keiner eine Antwort geben. Mutmassungen, ja die könnte man anstellen. Aber die bringen so garnichts. Das einzige ist, unterstützt ihn weiterhin. Macht Dinge mit ihm oder für ihn, die ihm eine Freude bereiten werden. Und seid einfach da.
Hallo Max20,
jaja, ich frage mich manchmal, warum muss ein Forum wie unseres immer herhalten, wenn es um die Folgen von Hautschädigungen kommt :o und :rolleyes:. Hast Du Dir vor Deinen Solariumsgängen nie die Frage gestellt, ist das eigentlich gesund was ich da mache? Die Haut freut sich da bestimmt nicht, sie reagiert logischerweise. Auf die unterschiedlichste Art und Weise. Da wir weder ein abgeschlossenes Medizinstudium haben, klar unsere eigenen Erlebnisse, die wir einbringen können:o, noch über telepathische oder sonstige Kräfte verfügen womit wir diese Dinger sehen können ;), wird Dir nichts übrig bleiben als zum Hautarzt zugehen und Dich mal checken zu lassen. Der hat auch das entsprechende Auflichtmikroskop zur Überprüfung der Flecke. Sorry, aber eine andere Antwort kann es auf Deine Frage nicht geben.
Was die Bräunungscremes anbelangt, sie färben nur die oberste Hautschicht (mal salopp ausgedrückt), schützen die Haut aber nicht vor den UV-Strahlen. Manche sorgen sogar dafür, dass die Haut sonnenempfindlicher wird. Bei Allergikern kann es sogar unangenehmer werden.
Hallo,
ich habe am Dienstag die Diagnase vom meinem Hautartzt bekommen das bei mir ein mutttermal das entfertn wurde ein malignes melanom in situ war, ich habe damit überhaupt nicht gerechnet und war total baff, grade weil alle beim rausschneiden auch noch meinten "och das schaut nicht so aus als wäre es was schlimmes". Hmm naja gut täuschen kann sich jeder mal. Nur irgendwie mache ich mir jetzt schon gedanken, auch wenn das jetzt erst mal raus ist und auch der nachschnitt direkt beim rausnehmen erfolgte, habe ich noch ca. 7 andere Muttermale die immer noch auffällig sind. Ich weiss nicht wie schnell die jetzt raus müssen nd wie viele kann man auf einmal entfernen?
Mein Hautarzt sagte zu mir es wäre besser mich erst mal weiter n einer Hautklinik behandeln zu lassen, wo ich mir auch gleich am nächsten Tag einen Termin holen wollte, doch am telefon schilderte ich das problem und die Sprechstundenhilfe sagte zu mir das wäre nicht ihr Proböem so was würde in ihrer Hautklinik nicht gemacht.
Dadurch verschiebt es sich immer weiter bis ich endlich mal meinen Termin bekomme (jetzt in einer anderen Hautklinik),
nur meine Frage ist wie schnell muss es gehen das die anderen rauskommen?
Danke schon mal im vorraus, hoffe hier ein bischen hilfe un auch mal ein offenes Ohr zu bekommen
Hallo Hexe82,
erst einmal ein herzliches Willkommen in unserer Runde.
In situ hört sich doch schon mal gut an. Nicht das man sich etwas anderes gewünscht hätte:rolleyes:. Es ist aber wie es ist. Man kann es nicht mehr ändern. Auch in Situationen, die einem den Boden unter den Füssen wegzieht, muss man nach Positivem schauen. Bei Dir die Entnahme mit dem Ergebnis in situ. Wann hast Du den Termin in der Hautklinik? Wie schnell die Entnahmen stattfinden sollen und ob alle auf einmal ist, ist eine Typfrage. Ist der Arzt der Meinung Du kannst die Eingriffe alle auf einmal "ertragen" (körperlich und mental), dann kann sowas auch mal in einer Sitzung stattfinden. Eine weitere Frage ist die nach dem Ort der Muttermale, manche liegen vielleicht etwas ungünstig und man nimmt dann nur diesen allein für sich heraus. Das alles solltest Du mit dem Arzt besprechen. Und wie schnell? Auch das kann Dir nur der Arzt beantworten. Auf jeden Fall drücke ich Dir die Daumen, dass die anderen garnicht erst in die "Versuchung" geraten sind;).
Hallo,
ich danke dir erst mal für die schnelle antwort.
Ich muss am Montsg einen Termin in erfurt machen da die gestern feiertag hatten und da kein zugriff auf den Terminkalender hatten.
ICh habe denke ich auch mal großes glück das ich einen sehr guten hautartz habe der sich wirklich sehr gut um mich kümmerte in den letzen tagen und mich auch spät am abend noch zurück rief.
Die meisten Muttermale sitzen im oberen Rückenbereich, habe das glück das ich am ret des körpers gar keine habe.
Ich habe noch eine frage, und zwar habe ich gelsen das es vererbung sein kann, ich habe nie wirklich die sonne genossen und wenn dann immer nur mit sehr hohem lichtschutzfaktor wegen einer sonnen allergie,deswegen ist die veerbung sehr warscheinlich, ich habe jetzt bei meinem vater gesehen gesehen das er auch viele muttermale hat die aussehen wie meine und gerade auch der der jetzt hinaus kam, ist es für ihn dann besser sich diese auch mal untersuchen zu lassen??
Vielen dank im vorraus
Hallo Hexe82,
Na, das mit der Terminabspache geht doch fix, da kann man nicht meckern :smiley1:. Ne, Spass beiseite, das Wichtigste ist, dass Dein Hautarzt so bemüht ist. Den solltest Du Dir auf jeden Fall "warmhalten", wie man so schön sagt. Der ist goldwert, denn ihm scheinen die Patienten nicht egal zu sein.
Klar kann es Vererbung sein. Es kann aber auch ganz andere Ursachen haben. Man sagt zwar, dass eine familiäre Häufung auftritt. Auch wieder kann, muss alles nicht. Auch muss nicht jedes komisch aussehende Mal gleich ein Melanom sein. Es gibt auch Melanome, die sich tarnen und aussehen wie ein ganz harmloses Muttermal. Dein Vater sollte aber vorsichtshalber auch Deinen Hautarzt konsultieren, denn dieser kennt Dein Melanom und kann das dann eher umsetzen.
Eher würde mich interessieren, ob Deine von Dir genutzte Sonnencreme auf Deine Sonnenallergie abgestimmt ist. Denn eine Hautschädigung ist ja schon vorhanden (Allergie).
Hallo
auf deine Frage mit der sonnencreme, ich habe immer eine benutz mit einem lsf 30 und speziell für allergiesche haut, da ich sonst gar nicht in die sonne gekonnt hätte ohne sofort einen juckenden auschlag zu bekommen. Habe jetzt von meinem hautarzt gesagt bekommen das ich mir eine mit lsf 50+ holen soll und diese jeden tag benutzen soll bis die anderen male entfernt wurden, damit durch evtl. UV strahlung keine weitere Schädigung erfolgt
Hallo Hexe82,
ob das was hilft, ich weiss es nicht. Meine Hautärztin wollte mir erst garnicht den Tumor entnehmen und hat mir den Wanderurlaub sogar noch "abgesegnet". Ich bin dann mit sehr hohem LSF und wie immer mit Kappe losmarschiert. Schliesslich ist sie die Ärztin, ich habe ihr da vertraut. Der Tumor hat trotzdem die Farbe gewechselt. Aber ich hatte meinen "Gast" auch im Gesicht, das kann man schwerlich mit Stoff bedecken wie zum Beispiel den Rücken. Da aber zurzeit die Sonneneinwirkung nachlässt, dürfte der hohe LSF bestimmt unterstützend helfen. Ich habe meine 50+ in der Apotheke geholt, die ist sozusagen nach Beratung durch die Apothekerin auf meine Allergie gegen Duftstoffe abgestimmt. In einer Drogerie o.ä. würde ich nicht auf eine qualifizierte Beratung hoffen ;).
Hallo J.F.
ich habe meine auch in der Apotheke geholt, ich arbeite dort als PTA und habe zum, glück das Thema Sonnenschutz auch in der ausbildung gehabt und habe mir dort dann eine Firma bestellt von der ich überzeug bin das sie meinenAnsprüchen entsprechen müsste.
Ich muss dir noch mal danke sagen dadurch das ich in den letzten Tagen mit jemanden schreiben konnte bin ich doch etwas beruhigter und sehe die sahe jetzt auch ein wenig positiver, ich glaube ich gehörte zu den Menschen die dachten "ach ich bin ja erst 26 da wird mir sowas schon nicht passieren.
Hallo Hexe82,
na, da brauche ich ja nichts mehr zu schreiben *freu*, sondern da könnte ich ja noch was lernen. Das nennt man dann Austausch von Informationen ;). Und genau das soll hier ja auch ein Teil davon sein. Für den Bereich Psyche bin ich wahrscheinlich der falsche Ansprechpartner, dazu bin ich zu sehr Realist, wenn auch Optimist. Deshalb freue ich mich um so mehr, wenn Dir der Gedankenaustausch etwas gebracht hat, wenn die Nerven dann nicht mehr so brach liegen. Ja, das Alter, das ist bei Krebs mittlerweile zweitrangig. Die Betroffenen werden immer jünger. "Mein" Gast besucht normalerweise nur Kinder und Jugendliche und nicht so "alte" wie mich. Andererseits bin ich was das Durchschnittsalter anbelangt viel zu weit von diesem entfernt. Ja, ja, diese Krankheit ist richtig doof, ich möchte es mal so ausdrücken. Andere wären, glaube ich, nicht jugendfrei :rolleyes:. Da Du ja aufgrund Deines Berufes gut informiert bist, "meine" PTA in der Apotheke ist ein Quell des Wissens, werde ich Dir nur einen Tipp geben: Nutz die Zeit für ein paar schöne Dinge des Lebens. Es ist doch tolles Wetter (der liebe Petrus will es wohl nicht regnen lassen), geh spazieren, Kaffeetrinken, lies ein schönes Buch, diese Art von Ablenkung ist die Beste. Was da kommen mag, kann man eh nicht mehr aufhalten. Also warum verrückt machen. Außerdem, geh einfach davon aus, dass die anderen nichts sind,maximal in situ. Und dann hast Du, abgesehen von regelmässigen Vorsorgeterminen (ich schreibe bewusst nicht von Nachsorgeterminen) die Gefahr gebannt. Es würde mich aber freuen, wenn Du die Entwarnung (immer positiv denken!) uns mitteilen würdest.
Hallo J.F.
ich kann nur noch mal sagen das es mir wirklich sehr viel gebracht hat auch mal aufzuschreiben wie es mir grade so gegangen ist, und das es doch menschen gibt die ein offenes ohr haben. ich habe das glück einen freund zu haben der mir auch immer zuhört nur will ich ihn auch nihct zu viel damit nerven, da ich letzte woche immer solche nachrichten mit nachhause brachte die nicht gut waren. ich denke ich werde jetzt wo ich meine kündigung in der apotheke bekommen habe mich vorrangig damit beschäftigen mich abzulenken und alles so schnell wie möglich in den griff zu bekommen. Ich werde auf alle fälle mitteilen was in nächster Zeit so kommt und bin denke ich dannn acuh froh doch noch mal ein offenen ohr zu finden je nachdem was die Hautklinik sagt.
Ich möchte aber erst noch mal danke sagen, und ich werde mich bestimmt wieder melden.
Skydizer
03.11.2008, 10:41
Hallo J.F.
selbstverständlich war diese Frage rhetorischer Natur ;-)
Der Zustand ist unverändert schlecht.
Nachdem seine Blutwerte, wie bereits geschrieben, durch die letzte Chemo kaputt gemacht worden sind, hat er sich nicht mehr erholt. Seit 10 Tagen wird keine Bluttransfusion mehr durchgeführt.
Der Hämo-Wert ist unterirdisch, aber er steht sogar noch selber auf....unfassbar eigentlich zumal er die sehr starken Morphium-Tabletten (neben dem M-Pflaster) wie Bonbons zu sich nimmt.
Das Blut wird mittlerweile nicht mehr kontrolliert. Bei den schlechten Hämo-Werten müsste er ziemliche Schmerzen haben (Verengung Gefäße, Versalzung der Niere usw)
Trotzdem lt. Arzt dürfte er keine SChmerzen mehr haben.....
Freude? Er ist ein Mensch der zuerst an alle anderen Gedacht hat, dann lange nichts und dann erst an sich... so verhält er sich jetzt auch!
Er will niemandem zur Last fallen und will aber auch niemanden großartig sehen (mal abgesehen von uns). Gestern hatten wir den Arzt da (er sollte schauen ob er nicht doch Schmerzen hat) und mit ihm hat unser Schwiegervater sogar "angeregt" geredet und sich für seinen Besuch bedankt...auch dies ist absolut unglaublich.
Freude? Ich glaube so langsam kommt er an einen Punkt so er sich nicht mehr quälen will - und wuie bereits oben geschrieben niemandem zur Last fallen will.
Wenn man an dieser Krankheit überhaupt etwas positives abgewinnen kann, ist die Tatsache dass unerwartet mehr Zeit zum Verabschieden usw geblieben ist (knapp 2 Jahre) als alle anderen erwartet haben.
Viele andere Angehörige haben diese Chance nicht.
Dem gegenüber steht nun die Zeit des Sterbens - die immer zu lang ist; die dem Betroffen und den Angehörigen das größte Leid in der gesamten Phase der Krankheit antut. Umso unverständlicher aus unserer Sicht, wieso man abwarten "muss". Aber das Thema ist sicherlich eine ganz andere Baustelle...
viele grüße
Hallo, ich finde im Moment keine bessere Rubrik, darum versuche ich es hier.
Meinem Vater wurde vor 8 Jahren ein Mal. Melanom an der Schläfe entfernt. Dieses Jahr eine Metastase an der Ohrspeicheldrüse wurde komplett entfernt. CT Abdomen und Röntgen Lunge brachte keine Hinweise auf weitere Metastasen. Nun, 3 Monate später, eine erneute Metastase an der gleichen Stelle. Daraufhin bin ich mit ihm zur Uni Münster gefahren und habe ein PET-CT machen lassen. Ergebnis heute niederschmetternd: Kleine Metastasen in der Lunge, zwei in Leber und zwei oder drei in Knochen. Habe heute einen Termin erbeten bei einer Melanomspezialistin in Köln.
Wer kann Tips geben zum weiteren Vorgehen, empfohlene Behandlungen, Kliniken ? Wir kommen aus dem östlichen Ruhrgebiet.
Vielen Dank für alle Hinweise.
Hallo,
wie versprochen melde ich mich noch einmal nachdem ich jetzt in der Hautklinik war.
Kann sagen die Ärtztin dort war sehr nett, nur konnte sie mir die Angst leider nicht nehmen. Ich habe jetzt einen Termin zum Nachschnitt, und zu den anderen auffälligen meinte sie ich soll sie im Auge behalten und wenn sie sich dann verändern zum Arzt gehen, zu einem meinte na das wird dann der nächste sein. Nur irgendwie macht mir die ganze Aussage schon angst, klingt ein wenig so naja wenn sie dann umgeschlagen haben dann nehmen wir sie auch raus, habe dadurch irgendwie das gefühl mehrere Zeitbomben in meiner Haut sitzen zu haben. Werde jetzt noch mal mit meinem Hautarzt sprechen und fragen ob es nicht doch noch andere möglichkeiten gibt ausser zu warten bis sie entgültig umgeschlagen sind.
lg hexe
Hallo Hexe,
der Termin in der Klinik hast Du ja schnell bekommen. Finde ich toll. Dass die Ärztin nicht gleich was von entfernen gebracht hat, scheint üblich zu sein. Hier würde ich wirklich mit "Deinem" Hautarzt in Kontakt treten. Er scheint mir ein sehr menschlicher Arzt gepaart mit Kompetenz zu sein, eine seltene Mischung. Vielleicht könnt Ihr Euch darauf einigen :rolleyes:, dass zumindest derjenige schon mal "rauskommt", der der nächste sein sollte laut Aussage der Ärztin. Allein zur Beruhigung. Denn letztendlich spielt der Kopf irgendwann verrückt, ohne das man was dagegen machen kann. Und das ist nicht notwendig ;).
Hallo J.F.
ich werde am Montag gleich einen Termin bei meinem Hautarzt machen er ist zum glück ein arzt dem der Mensch immer noch vor geht und der ja auch selber sagte ihm wäre es lieber wenn die rauskommen die auffällig sind. Werde mich wieder melden wenn ich dann weiss was er gesagt hat.
Gruß Hexe
thommy19
11.11.2008, 18:51
Hallo,
ich weiss, dass ich eigtl. im ersten Tread nen Post machen soll.(Bitte seid mir nicht böse) Da ich nen Foto geuploadet habe, wollte ich gern eure Meinung hören, ob ihr meint, dass die Muttermale auf der Brust, Melanom gefährdent sind? Hab schon voll die Panik, weil ich erst in 3Wochen einen Termin bei´m Hautarzt hab.
Das etwas rötliche auf der Haut ist vom Solarium...(erste mal seit 4Jahren)
Würde mich riesig freuen, wenns sich paar melden würden. Danke!!!!!
http://www.bilder-space.de/thumb/11.11fjAr5rAEzcZYSgu.JPG (http://www.bilder-space.de/show.php?file=11.11fjAr5rAEzcZYSgu.JPG)
vg thommy
babs_Tirol
11.11.2008, 19:12
Hallo Thommy,
wir sind leider keine Fachärzte -sondern nur Melanombetroffene- wir können leider an Hand von Bildern keine Ferndiagnose stellen.
Ich denke dein bereits gemachter Hautarzt-Termin ist eine gute Sache, der Arzt kann dir dann sicherlich mehr dazu sagen.
Es paßt schon mit dem Termin, brauchst dir vorerst keine Sorgen zu machen.
Alles Gute für dich
- babs_Tirol-
trotzdem solltest du das thema Sonnenbank mal überdenken. Ich hab letztens gelesen, dass es weder eine "gesunde Bräune" noch eine "gesunde Dosis UV-Strahlen" gibt. In der Klinik wo ich operiert wurde hieß es, dass Besuch im Solarium eigentlich nix anderes als Körperverletzung sei.
thommy19
13.11.2008, 01:47
Ja stimmt! UV-Strahlen wirken hauptsächlich schlecht auf´n Körper auf Dauer...aber auch ein Vitamin wird dadurch produziert.(soll jetzt nicht heissen, dass ich Soli-Gänge für gut heissen will)...
Aber für welches Thema ich mich schon lange befasse, ist Melanotan2!!! Es soll ja angeblich die nächsten Jahre als ,Hautkrebsprofilaxe, auf´m Markt erscheinen...
Was haltet ihr davon?
So nun ei abendliches hallo,
war heute beim hautarzt, mein eigendlicher hatte vertretung aber die dame war auch sehr nett.
Ich habe ihr erzählt das die ärtztin in der hautklinik meinte den einen solle ich auge behalten der wird als nächstes umschlagen, daraufhin schaute sie sich alle noch einmal genau an und meinte der auffällige habe schon einige unregelmässige dunkle stellen, sie fragte mich dann ob ich zeit hätte und es mir lieber wäre ihn gleich rausnehmen zu lassen, das habe ich dann bejat und eine halbe stunde stunde später war er raus und um den brauche ich mir keine gedanken mehr zu machen. Werde dann beim Fäden ziehen noch mal mit meinem Hautarzt sprechen und diesen fragen wie er jetzt mit den anderen vorgehen will, weil unter kontrolle bleiben muss es ja.
Hatte heute meinen Vater dabei der auf uns alle gehört hat und auch einen Termin beim Hautarzt gemacht um seine untersuchen zu lassen,bei ihm waren zwei sehr auffällig die dann auch bald rauskommen, doch gut das er hingegangen ist, ich glaube sonst wäre da nie einer so wirklich drauf gekommen, hoffe das bei ihm alles gut wird, werde mich aber auch dann wieder melden was bei den ganzen sachen jetzt rauskam.
LG Hexe
babs_Tirol
14.11.2008, 10:48
Hallo Hexe,
finde ich Super von der Vertretungs-Hautärztin, dass die gleich das veränderte Muttermal entfernt hat. Da brauchst du keine psychischen Ängste ausstehen -wenn man auf die Entfernung wochenlang warten muß.
Ich drücke dir die Daumen, dass die Histo in Ordnung ist.
Dein Hautarzt wird schon auf dich aufpassen und die veränderten Muttermale sicherlich früh genug entfernen.
Deinem Vater drücke ich auch die Daumen, dass die zu entfernenden Muttermale noch in Ordnung sind.
Alles Gute für dich
-babs_Tirol-
Jürgen1969
18.11.2008, 09:37
Hallo Miteinander,
leider kann ich mich erst jetzt wieder melden, aber ich war 2 ½ Wochen in der Klinik und dann ging zuhause der PC nicht.
Zuerst möchte ich bei allen, die mir Glück wünschten, ein ganz großes Danke sagen. Denn momentan hat das Glück Einzug gehalten, da die letzte gemessene Untersuchung des SSM eine Tiefe von größer 3,8 mm ergab. Alle Untersuchungen wie CT, MRT, PET sowie die 3 entnommenen Lymphknoten waren ohne Befunde. Unsere Freude zuhause ist riesengroß, der psychische Druck der letzten Wochen fiel ab. Gott sei Dank kann ich da nur sagen. Was aber leider durch die Tiefe größer ausfiel, war der Nachschnitt, dieser musste auf 2 cm pro Seite erweitert werden. Ich habe nun in der Wade ein Loch von 5 x9 cm, welches jetzt noch 1-2 Wochen von unten herauswachsen muss, bevor Anfang Dezember eine Haut transplantiert werden kann. Aber das stehe ich auch noch durch. Und erst nach der Wundheilung, so etwas Mitte Januar, beginnt dann die Interferontherapie.
Nochmals danke für alle guten Wünsche von Euch.:):)
Viele Grüße aus Ulm
Jürgen
Hallo Jürgen,
na das sind ja gute Nachrichten :prost:.
Das Loch in der Wade wächst zu, es dauert halt seine Zeit, bis das Untergewebe nachwächst. Bekommst Du auch so eine Art feuchte Pads auf die Wunde bis zur Transplatation?
Ich wünsche Dir auf alle Fälle alles Gute!
malaba
Jürgen1969
19.11.2008, 08:56
Guten Morgen Malaba,
danke für Deine guten Wünsche.
2 mal die Woche kommt so eine Art Flies drauf, welches dann auch das Wundwasser auffängt. So bis in 2 Wochen sollte es dann mit der Transplantation losgehen können.
Viele Grüße aus Ulm:)
Jürgen
Hallo Jürgen,
musst Du auch eine Augencreme auf das Vlies geben? Das musste ich damals machen, damit die Wunde und das neugebildete Gewebe geschmeidig bleibt. Bei mir lagen zwischen Transplantation und Interferonbeginn auch knapp vier Wochen.
Dass das Ergebnis der Untersuchungen ohne negative Ergebnisse ausgefallen ist, finde ich genial. Dass da die Erleichterung spürbar wird, ist ohne Frage. Die Daumen sind gedrückt, dass die Wundheilung gut vorangeht. Selbst wenn Du der Meinung bist, dass die Gewebebildung uneinheitlich ausfallen sollte, mach Dir da nicht zu sehr einen Kopp. Bei der Transplantation wird die obere Schicht sowieso noch mal etwas begradigt bzw. abgetragen, so dass es nachher ein "einheitliches" Bild gibt. Auch dauert es etwas bis das Transplantat vom Körper sozusagen vereinnahmt worden ist, aber von Tag zu Tag wird das immer besser. Jucken wird dieses Ding, das kann ich Dir jetzt schon versprechen :o, aber selbst das nimmt man hin und freut sich sogar darüber. Nach dem Transplantat, vor der Interferontherapie, nach Abnicken vom Chirurgen kann ich nur den Krankengymnasten empfehlen. Auch wenn Du der Meinung bist, brauche ich nicht, bin beweglich genug. Die Nachwirkungen des Eingriffs kommen, wenn manchmal auch zeitversetzt. Und diese Nachwehen werden sich nicht nur auf die Wade beschränken, da wird die ganze Beinmuskulatur bis hin zur Wirbelsäule beeinflusst.
Jetzt aber erst einmal, freu Dich über das tolle Ergebnis und tanke Kraft für die nächste Runde, auf dass die auch an Dich geht ;)
Das mit der Krankengymnastik interessiert mich - ich habe nach der Nachexzision zwar ein vergleichsweises kleines "Loch" zurückbehalten, das sich problemlos ohne irgendwelche Hauttransplantationen schließen ließ. Die narbe ist knapp 9cm lang und sitzt genau da, wo eine handelsübliche Unterhose über den Hintern läuft.
Meine Hausärztin hat mir vorgeschlagen eine Art osteopathische Narbenbehandlung machen zu lassen, weil ich auch knapp 4 Wochen nach der OP immer noch Probleme mit dem Sitzen habe. Sie vermutet da irgendwelche Verwachsungen. Würde hier alternativ auch Krankengymnastik helfen ? Ich versuche zu Hause immer mal den Bereich zu dehnen (beste Übung: Socken anziehen und Schnürsenkel binden :D)
Und noch mal zurück zur Physiotherapie: ab wann macht so eine Narbenmobilisierung Sinn ? Muss die narbe erst mal einigermaßen schmerzlos sein ? Oder kann man darauf warten bis zum Sanktnimmerleinstag ?
Hallo Pavot,
Krankengymnastik wird vom Arzt verordnet und man hat eine Zuzahlung. Die osteopathische Behandlung ist eine Leistung, die man komplett aus eigener Tasche zahlt. Das schon mal vorweg. Am Anfang war ich beim Physiotherapeuten, dann habe ich gemerkt, dass da das Ende der Fahnenstange, wie man so schön sagt, erreicht war, dann bin ich zum Osteopathen. Der hat dann nochmal einiges in Gang gebracht. Den Osteopathen würde ich jederzeit empfehlen. Er "bearbeitet" nicht nur das Narbengewebe, sondern, ganz wichtig, die ganze Muskulatur und das Zusammenspiel zwischen allem.
Was das schmerzfreie anbelangt, da würde ich nicht drauf warten. Geh zu einem Osteopathen und lass ihn entscheiden, wann er wie an die Sache herangeht. Ist er gut, dann wirst Du einmal im Monat Kontakt mit ihm haben, die restliche Zeit braucht der Körper um das Inganggebrachte umzusetzen. Wenn der Osteopath jemanden häufiger (sogar mehrmals in der Woche sehen möchte) ist Vorsicht angeraten. Dann ist das eine bessere Massage, aber keine Osteopathie.
Ok - ziehe morgne los und such mir einen Osteopathen.....bin gespannt.
Jürgen1969
20.11.2008, 11:35
Hallo J.F,
also eine Creme musste ich bisher nicht einreiben, ginge auch nicht, weil die Wunde komplett zu ist und der Verband nur vom Arzt gewechselt wird. Krankengymnastik danach zu machen habe ich auf jeden Fall vor, weil der Fuß doch mittlerweile ziemlich schlaff ist. Ebenso werde ich ne weile Lymphdrainage machen müssen, ich habe immer noch ein riesen Hämatom an der Leistengegend. Aber das wird alles erst im Januar sein, jetzt warte ich mal auf die Transplantation.
Und wenns juckt;), dann weiß man wenigstens, dass es heilt:)
Viele Grüße aus Ulm
Jürgen
Hallo Jürgen,
und genau das ist der Grund, warum ich hier schreibe. Bei jedem wird anders verfahren. Ich durfte die Verbände im Gesicht regelmässig selber austauschen. Hat mich nach Abnahme des OP-Verbands durch den Arzt, ich war neugierig und habe vor dem erneuten Zukleben in den Spiegel geschaut, fast umgehauen. Ich war sowas von entsetzt. Und der Arzt hellauf begeistert, wie toll das doch schon aussehen würde. Mmmh, watt soll ich sagen, es liegt doch im Auge des Betrachters.
Die Meinungen zur Lympdrainage gehen sehr weit auseinander. Auch ich habe ein Jahr lang Lymphdrainage mein genannt. Viele, auch Ärzte, weisen so etwas mit der Begründung, dass Metastasen verbreitet werden könnten, weit von sich. Aber ich persönlich bin der Meinung, deshalb jetzt auch keine Ödembildung mehr zu haben. Aber das muss jeder für sich entscheiden.
Hallo ihr Lieben,
habe mich in diesem Forum angemeldet um vielleicht etwas Hilfe zu bekommen.Ich bin 25und bei mir wurde im Mai ein malignes Melanom fest gestellt.Clark Level 4,Stadium 3a !
Lasse mich momentan in der Uni Hautklinik Kiel behandeln...hätte gerne eine 2.
Meinung, da es so einige Dinge gibt, die mir nicht so gefallen.
Kann mir jemand eine Klinik oder einen Spezialisten in Schleswig Holstein oder Hamburg empfehlen?Hat jemand mal Erfahrungen in HH Eppendorf gesammelt?Die sollen ja einen sehr guten Ruf haben.
Danke für eure Hilfe!
Tijuana:smiley1:
Angela68
24.11.2008, 15:21
Hallo Tijuana,
tut mir leid, dass Du auch diese Diagnose bekommen hast.
Ich lasse mich in der Hautklinik Buxtehude behandeln und bin wirklich zufrieden. Von Kiel wäre Buxtehude ca. 1 1/2 Std. entfernt.
Über HH-Eppendorf kann ich Dir leider nichts sagen.
LG
Angela
Dirk1973
24.11.2008, 18:30
Hallo Tijuana,
auch von mir ein herzliches Willkommen.
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