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sternchen82
29.12.2010, 17:35
Ich könnte die ganze Welt umarmen!!!! Die " Metastase" ist ein BLUTSCHWAMM!!!!! :-)))

Sugarwork
29.12.2010, 18:38
Na super - dann kann ja Silvester ruhig kommen .....:)

sternchen82
29.12.2010, 20:37
Danke... Vielen Lieben Dank... :-)

suzi
04.01.2011, 20:34
Hi Ihrs, bin neu hier allerdings Angehörige. Habt ihr für uns auch ne Ecke? Oder eine Empfehlung? Täte mich freuen darüber...

Suzi

J.F.
04.01.2011, 20:38
Hallo Suzi,

na denne, herzlich willkommen :). Wir differenzieren nicht nach betroffen, angehörig oder sonstwas :D. War das die Antwort auf Deine Fragen :)? Wenn ja, schreib einfach los......:)

suzi
04.01.2011, 20:51
Na gut wenn ihr nicht differenziert...Fragen habe ich im Moment noch keine richtigen, da wir die ganze Geschichte auch erst seit 8 Wochen durchmachen. Gestern kam dann ein Anruf und Donnerstag gehts für meinen Männe wieder weg...letzte Op war Ende Nov. am Ohr und nu müssen sie wohl doch noch ne Ecke mehr weg nehmen :( Die Warterei macht einen verrückt und die daraus resultierenden Probleme....

Suzi

sternchen82
12.01.2011, 20:47
Wir haben gestern alle Ergebnisse bekommen, keines Metas Lymphknoten sauber :-) Jetzt bekommt mein Dad noch ein halbes Jahr Interferon ....
Hoffe das dann nichts mehr kommt und er die Chemie gut verträgt...

Ich könnte die ganze Welt umarmen!!! Ich war in den letzten Wochen wirklich sehr froh das ich hier einiges lesen & schreiben durfte!! Mir hat das sehr geholfen... Und ich fieber täglich mit euch allen mit und drücke euch die Daumen!! Ein dickes Danke an sugarwork, die mich auf den Boden zurück geholt hat ;-) Macht weiter so...

elke51nhl
12.01.2011, 21:00
Na endlich einmal etwas positives!

Ich freue mich sehr für Deine ganze Familie:remybussi

Alles Gute

Lieben Gruß

Elke:1luvu:

Rachel
13.01.2011, 07:15
hallo sternchen, schön was positives zu hören und jetzt einfach so weitermachen
lg gitti

suzi
19.01.2011, 21:20
So mich auch noch mal melde. Nach der zweiten OP am Ohr scheinen wir es vorerst mal hinter uns zu haben. Das gemachte CT war ohne Befund. Und keine Medikamente, soweit ich es mitbekommen habe.
Männe fährt nächste Woche nach Borkum in die Knappschaftsklinik zur AHB. In der letzten Woche leist ich ihm dann Gesellschaft...

Was passiert eigentlich bei so einer AHB? Über einen kurzen Erfahrungsbericht täte ich mich freuen.

Mein Männe hat z.Zt. leider kein Interesse sich einem Forum anzuschließen. Aber er hat angefangen wieder rumzuwuseln, das stimmt mich optimistisch, nachdem er sich wochenlang eingeigelt hat.

Gruß
Suzi

petra1971
30.01.2011, 15:31
Hallo liebe Leser,
hatte 9/2009 eine Melanomentfernung. War aber noch ziemlich klein. Bei den Blutkontrollen ist mein S100 aber jetzt seit einem Jahr stetig nach oben gewandert. Von 0,5 auf 0,8 und jetzt genau an der Grenze von 1,1. Außerdem das LDH von vor 1 Jahr 153 auf jetzt 240 angestiegen. Dann noch Haptoglobin auch gering erhöht.
Mein Hausarzt nimmt mich nicht ernst, beim Hautarzt war die Kontrolle der Muttermale ohne Befund.
Bin ich zu empfindlich? Oder .... ich weiß nicht weiter ... hab nächste Woche nochmal beim Hautarzt einen Termin - aber der hat eine Kontrolle in 3 Monaten als ausreichend empfunden.

hat jemand Erfahrung mit S100-Werten - können die schwanken?

mfg Petra

udo 2
31.01.2011, 13:32
ich bin 61 jahre alt und habe seit 2 jahren eine mm
1,35mm und clark 4.bisher hatte ich glück,auch der wächterknoten war frei. nun hatte ich seit einiger zeit einen entzündeten pickel auf der re. brust.die erste OP
machte eine ganz junge ärztin die aus dem entzündeten
herausschabte. der histologie befund war schlecht.es war ein früh invasives Plattenepithelkarzinom. die 2.OP machte
der oberarzt aus dem gesunden heraus.neue diagnose der
histologie =Frühinvasives verhornendes Plattenepithelkarzi
nom der haut. Spinaliom Karzinom. das andere spar ich mir. der krebs ist bösartig u. kann auch streuen. hatte ich nicht mit meinem mm genug.wer antwortet. udo 2

Jürgen1969
31.01.2011, 13:52
Hallo Petra,

der Aussagekraft des S-100 Marker wurde schon öfters hier diskutiert. Ev können hier andere antworten, welche sich mehr darüber auskennen. Da meiner immer bei 0,05 - 0,07 liegt, habe ich mich damit noch wenig beschäftigt. Aber von meiner Hausärztin weiß ich, dass falls er mal steigen würde und oben bleiben würde, dass wir dann diesen vermehrt im Monat kontorllieren und dann ev. weitere Untersuchungen anstehen. Aber ab welcher Höhe kann ich Dir nicht sagen.

Zum LDH Wert: hatte dazu letzte Woche einiges gelesen, da eine Bekannte von mir einen sehr hohen Wert hat. Der Normbereich liegt bei Frauen bei ca 135-215. Somit wäre Deiner mit 240 etwas erhöht.

Wenn Du nächste Woche nochmals sowieso einen Termin hast, lass Doch nochmals beide Werte checken.

J.F.
31.01.2011, 20:41
hatte 9/2009 eine Melanomentfernung. War aber noch ziemlich klein. Bei den Blutkontrollen ist mein S100 aber jetzt seit einem Jahr stetig nach oben gewandert. Außerdem das LDH angestiegen. Dann noch Haptoglobin auch gering erhöht.
hat jemand Erfahrung mit S100-Werten - können die schwanken?


Hallo Petra,

was heißt "ziemlich klein"? Unter 1 mm Tumordicke? Wenn ja, Protein S-100 ist nicht geeignet zur Frühdiagnose bzw. Prognoseabschätzung in frühen
Krankheitsstadien, da in Tumorstadien I und II nur bis zu 30 % der Patienten erhöhte Werte aufweisen. Das kannst Du in allen möglichen Erklärungen von Laborberichten, die im www zu finden sind, lesen. Das nächste wäre, dass Neuropathien, Depressionen, Infekte, ja sogar joggen ab 25 km Möglichkeiten eines steigenden S100-Werts sein können. Genauso wie chronischer Alkoholzufuhr, Nieren- und Leberinsuffizienz oder Hirntraumatas. Um mal ein paar Auslöser aufzuführen. Du merkst, das Spektrum ist breit. Deine Ärzte und Du werden am Besten wissen, was da Einfluß genommen haben könnte.

Aber da auch der LDH mit reinspielt, wie sieht es mit Leistungssport aus, den Du erst nach der Melanomentdeckung begonnen hast? Um eine Möglichkeit mal anzusprechen.

petra1971
31.01.2011, 21:22
Hallo Petra,

der Aussagekraft des S-100 Marker wurde schon öfters hier diskutiert. Ev können hier andere antworten, welche sich mehr darüber auskennen. Da meiner immer bei 0,05 - 0,07 liegt, habe ich mich damit noch wenig beschäftigt. Aber von meiner Hausärztin weiß ich, dass falls er mal steigen würde und oben bleiben würde, dass wir dann diesen vermehrt im Monat kontorllieren und dann ev. weitere Untersuchungen anstehen. Aber ab welcher Höhe kann ich Dir nicht sagen.

Zum LDH Wert: hatte dazu letzte Woche einiges gelesen, da eine Bekannte von mir einen sehr hohen Wert hat. Der Normbereich liegt bei Frauen bei ca 135-215. Somit wäre Deiner mit 240 etwas erhöht.

Wenn Du nächste Woche nochmals sowieso einen Termin hast, lass Doch nochmals beide Werte checken.

Hallo Jürgen,
danke für Deine Antwort, morgen hab ich ja den Termin. Da werd ich dann hoffentlich mehr darüber erfahren. Bei mir macht sich grad Panik breit, ... war eigentlich davon überzeugt, dass nichts mehr passiert. Möcht halt einfach nicht zu spät reagieren. Meine Cousine ist vor einem Jahr an Leukämie verstorben. Ihr haben die Ärzte zu spät geglaubt. Hab einfach Angst.

Du bist aus Ulm? Sind wir ja gar nicht so weit auseinander. Wohn in der Nähe von Dillingen.

Meld mich wieder wenn ich mehr weiß.
Grüße Petra

petra1971
31.01.2011, 21:27
Hallo Petra,

was heißt "ziemlich klein"? Unter 1 mm Tumordicke? Wenn ja, Protein S-100 ist nicht geeignet zur Frühdiagnose bzw. Prognoseabschätzung in frühen
Krankheitsstadien, da in Tumorstadien I und II nur bis zu 30 % der Patienten erhöhte Werte aufweisen. Das kannst Du in allen möglichen Erklärungen von Laborberichten, die im www zu finden sind, lesen. Das nächste wäre, dass Neuropathien, Depressionen, Infekte, ja sogar joggen ab 25 km Möglichkeiten eines steigenden S100-Werts sein können. Genauso wie chronischer Alkoholzufuhr, Nieren- und Leberinsuffizienz oder Hirntraumatas. Um mal ein paar Auslöser aufzuführen. Du merkst, das Spektrum ist breit. Deine Ärzte und Du werden am Besten wissen, was da Einfluß genommen haben könnte.

Aber da auch der LDH mit reinspielt, wie sieht es mit Leistungssport aus, den Du erst nach der Melanomentdeckung begonnen hast? Um eine Möglichkeit mal anzusprechen.

Hallo J.F.
Danke für deine Antwort, ja Tumordicke unter 1 mm trifft zu. Alles andere leider nicht. Leistungssport erst recht nicht.Nieren und Leberwerte sind ok.

Naja morgen hab ich ja den Termin. Hab halt einfach Panik, zu wenig zu tun.
Danke Dir trotzdem!
Gruß Petra

Rachel
01.02.2011, 11:40
petra, ich drück dir die daumen für dein gespräch
lg gitti

Die LDH-Werte sind unter anderem erhöht


bei bestimmten Leber- und Gallenerkrankungen
bei Herzinfarkt oder Darminfarkten
beim Zerfall der roten Blutkörperchen (Hämolyse)
bei bestimmten Muskelerkrankungen
bei einigen Krebsarten
als Nebenwirkung mancher Medikamente
bei Pfeifferschem Drüsenfieber

Jürgen1969
01.02.2011, 12:24
Hallo Petra,

ja ich bin aus Ulm, also fast um die Ecke zu Dillingen.:)
Hoffe, Du bekommst Antworten vom Arzt.

petra1971
03.02.2011, 20:17
petra, ich drück dir die daumen für dein gespräch
lg gitti

Die LDH-Werte sind unter anderem erhöht


bei bestimmten Leber- und Gallenerkrankungen
bei Herzinfarkt oder Darminfarkten
beim Zerfall der roten Blutkörperchen (Hämolyse)
bei bestimmten Muskelerkrankungen
bei einigen Krebsarten
als Nebenwirkung mancher Medikamente
bei Pfeifferschem Drüsenfieber

DANKE fürs Daumen drücken. Hautarzt und Hausarzt sagen ich übertreibe. Darf zwar gnädiger Weise noch zum Onkologen - aber der wird auch nichts anderes sagen. Muss wohl die 3 Monate bis zur nächsten Blutkontrolle zittern. Hoffe die haben recht.
LG Petra

petra1971
03.02.2011, 20:30
Hallo Petra,

ja ich bin aus Ulm, also fast um die Ecke zu Dillingen.:)
Hoffe, Du bekommst Antworten vom Arzt.

Hallo Jürgen, hast ja oben bestimmt schon gelesen. Ich übertreibe sagen Hautarzt und Hausarzt. Soll in 3 Monaten die Werte kontrollieren lassen, darf aber, wenn ich mein, zum Onkologen. Hoff die haben recht.
Vielleicht spinn ich ja wirklich, aber ich bin grad am Ende. Muss mir vielleicht deinen Spruch ein bisschen einprägen, der ist nicht schlecht!!!
Montag hab ich den Termin.
War gestern bei einer Kinesiologin (oder wie man das schreibt) die sagt: Wer an Krebs erkrankt hat meist vorher ein schlimmes Ereignis erlebt. Das wäre bei mir diesmal nicht der Fall. Beim ersten mal war das allerdings schon so.

Grüße nach Ulm
Petra

J.F.
03.02.2011, 20:52
Hallo Petra,

machst Du Deine Befürchtungen "nur" an den Blutwerten fest? Oder hast Du Schmerzen, körperliche / gesundheitliche Probleme, Aussetzer?

Du weißt hoffentlich :), dass Blutwerte nicht 100% aussagefähig sind, sie können nur Tendenzen aufweisen und die nicht mal richtungsweisend :o. Sie können durch alles mögliche beeinflusst werden. Selbst Vitamin-/Nahrungsergänzungsmittel können Blutwerte negativ beeinflussen. Viele glauben, dass sie sich mit der zusätzlichen Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel, Sachen aus der Naturkiste (ich möchte es mal so ausdrücken :)) etwas gutes tun und in Wirklichkeit alles nur verschlimmern. Was für den einen gut ist, kann für den anderen gefährlich werden. Hast Du das auch mitberücksichtigt?

hollander
04.02.2011, 08:15
Hallo Petra,

Ich kan deine angst gut verstehen.
Bei mir war es ähnlich for ein paar monaten.
Normaler wiese ist meine S-100 werte 0,12 oder 0.13 und letzen jahr september war er auf einmal 0.20 und ich hatte auch bauch schmerzen.
Ich muste 3 monate warten und weil die bauchschmerzen immer slimmer würden, war es in mein kopf fast abgeklärt der Krebs ist zurück!!
Letz entlich war nach drei monaten meine werte noch besser als wie zu for 0.09 und hat sich herauss gesteld dass meine bauch schmerzen ein magengeschwür ist.
Ich frage mich jetzt ob ich uberhaubt noch die S100 werte kontrolieren möchte alle 4 monate weil es unglaublich stressig ist wenn dies erhöht ist und mann muss so lange warten, aber andere seits wen der S100 nicht mehr kontroliert wird dan sieht meine 4 monatliche kontrolle sehr mager aus. Bei uns in Holland wirdt kein lympensono gemacht oder andere blutwerten kontrolier. Hier wird nur gefragt wie einem geht narbe angeschaut und haut kontroliert und dass ist alles.
Liebe Petra ich wies ist hört sich einfach an aber versuche dich nicht verruckt zu machen. Ausserdem ist die werte den du jetzt hast immer noch im grunen bereich.
toi toi toi

Liebe grusse aus Holland
Greta:winke:

*Kerstin*
23.02.2011, 16:00
Ich möchte mich auch mal kurz vorstellen!
Ich bin Kerstin und komme aus dem Saarland!

Am 31.01.2011 war ich seit sehr langer Zeit mal bei Hautarzt, da ich bei mir an der rechten Gesäßhälfte ein Muttermal entdeckt habe, dass meines Erachtens schnell da war und schwarz war.
Also Termin und ab zum Hautarzt, der entdeckte dann 3 die er sofort raus nehmen wollte und war über das aussehen der 3 sehr besorgt.:(
Nach einer Woche das Ergebniss, 2 waren Melanome, bei einem war man sich nicht sicher. Die entfernten Muttermale wurde in die Uniklinik nach Homburg geschickt.
Also weiter warten!:o
Zwischenzeitlich war ich zum Röntgen Thorax und Sono....alles weitestgehend unauffällig, bis auf einem vergrößerten Lymphknoten in der Leiste.
Am 21.02. war ich nochmal bei meinem Hautarzt, der mir die Ergebnisse von der 2. Untersuchung mitgeteilt hat.
Alle 3 sind bösartig und 0,9 mm, 1,0 mm und 1,1 mm (Clarklevel III).
4 Muttermale hab ich am gleichen Tag noch entfernt bekommen.:(
Mein Hautarzt hat mich dann gestern in die Uniklinik geschickt und hat gemeint das die dort alles weitere machen sollen, Nachschnitt, Lyphknotenentfernung, CT.
Nach 4 Stunden warten kam ich dann dran.
Die Ärztin hat sich nur die Stellen angesehen die nachgeschnitten werden müssen, einen OP-Termin hab ich am 15.03. erhalten.
Sie meinet das wäre bei mir alles kein Problem, sie denkt nicht das da was an den Lyphknoten ist.
CT wäre nicht nötig, Metastasern sieht man im Ultraschall.
Also alles nicht schlimm und kein Problem, so knapp über einem mm muss man sich keine Sorgen machen. Die Lymphknoten werden nur prophylaktisch entfernt. :confused:
Ich finde das seltsam, da mein Hautarzt die Sache sehr ernst genommen hat und mir auch gesagt hat, was alles passieren kann und das man mich unbedingt gründlich untersuchen muss.
Untersucht wurde ich in der Uniklinik gar nicht, die haben sich nicht mal die anderen Muttermale angeschaut!
Morgen gehe ich noch mal zu meinem Hautarzt, da ich mich mit dem Gespräch in der Uniklinik unwohl fühle und ich nicht das Gefühl habe, dass die alles machen was nötig wäre.......
Ich denke nicht das ich da über reagiere....oder????:confused:

*Kerstin*
23.02.2011, 18:00
@ Dani: Danke!!!!
Ich werde mich auch nicht so abfertigen lassen!
Die haben gerade so gemacht, als würde ich sie mit einer Kleinigkeit belästigen.

Morgen gehe ich zu meinem Arzt, bin mal gespannt wie der das findet!

yaschi
23.02.2011, 19:35
Guen Tag.
Ich habe folgendes problem.
Ich habe vor ca.4 Wochen unterhalb der Brust eine veränderung festgestellt.Der Muttermal ist dunkler größer und zacken an den ränder.
ich bin am nächsten Tag zu einer Hautärztin gegangen.Die Ärztin sagte sofort das muß weg.Der Mutermal wächst und das ist nicht gut.
Vor 2.Wochen wurde es dann entfernt.Montag sollte der Befund bei der Ätztin sein,es ist noch nicht da sagte man mir.Heute rief die Ärtztin mich aufs Handy an und sagte mir:Der Befund ist da:es ist hart an der grenze und Sie müßte nochmal an der Stelle mehr wegnehmen um ganz sicher zu gehen,weil sie beim ersten eingriff um Muttermal herum zu wenig weggenommen hat.
Jetzt hat man mir einen OP termin am 14.März gegeben weil die Praxis die nächsten 2 wochen Urlaub macht.
Meine 1.frage:was bedeutet der Befund ist hart an der Grenze.
Meine 2.frage:Soll ich 3.wochen warten bis zum OP termin oder soll ich mir noch eine 2 Meinung holen und den Eingriff so schnell wie möglich machen lasen.

Ich erreiche leider die Ärztin nicht mehr und ab morgen ist Sie im Urlaub.Als die Ärztin mich heute morgen auf der arbeit rief habe ich mir keine großen gedanken gemacht.Da war ich mit der arbeit beschäftigt.Die gedanken,sorgen und die angst kamen erst als ich feierabend hatte.
Ich möchte mich bei Ihnen in vorraus bedanken für Ihrer antwort.
Mfg.yaschi.

Ich möchte mich jetzt erstmal entschuldigen das ich ein neues Thema hier veröffendlicht habe ....ich hab leider euren Beitrag zu spät gesehen das ihr das nicht möchtet...ich hoffe ich mach euch nicht zuviel umstände damit !!!!!

Jenny B.
23.02.2011, 19:44
Hallo Kerstin

Erst einmal ein recht Herzliches Hallo von mir für dich:winke:
Das die Lymphknoten auf dem Ultraschall besser zu finden und evtl. als kritisch einzustufen sind,als auf dem CT ist vollkommen richtig.
Und eins möchte ich dir als Hausaufgabe auf den weg geben.
Ich weiß dir schwirrt der Kopf von all der Info, aber...........

Überdenke und informiere dich wie sinnvoll es ist gleich ALLE Lymphknoten in der Leiste entfernen zu lassen.
Ich weiß das ist so standard, aber wozu haben wir den unsere eigene Meinung ;)
Es gibt mittlerweile auch schon die Methode nur die einzelnen "Verdächtigen" Lymphknoten zu entfernen und auch eine Studie dazu.
Wenn ich heute vor der Entscheidung stehen würde, mit meinem jetzigen wissen würde ich mich dafür entscheiden nur die "verdächtigen auffälligen" bzw. den-die Wächter/Sentinel Lymphknoten entfernen zu lassen.

GLG Jenny

*Kerstin*
24.02.2011, 03:08
@ Jenny: Danke!
Die wollen mir höchstens 3 Lymphknoten entfernen nicht mehr, von daher ist das kein Problem!
Die Lymphknoten kann man im Ultraschall besser oder gut sehen, allerdings kann man Metastasen im Ultraschall doch nicht sicher erkennen, da ist das CT doch die bessere Wahl und darum geht es.
Ich finde die Aussage von der Ärztin, dass man Metastasen im Ultraschall ausschliessen kann nicht gerade glaubwürdig.
In der Klinik bin ich mir vorgekommen, als würde ich dir dort belästigen mit meinen Kleinigkeiten.
Das akzeptiere ich nicht und ich nehme auch nicht alles hin!

Jenny B.
24.02.2011, 07:48
Hallo Kerstin

Nein, da irrst du dich :o Die Ärzte können per Ultraschall viel und besser genauer und auch mit Sicherheit sagen ob es eine evtl. Metastase ist.
Im Ct kann man die LK erst ab einer bestimmten Größe erkennen und dann wird im Ct Befund auch immer nur von auffälligen LK gesprochen die dann per Sono kontrolliert werden müssen. Im Ultraschall können sie besser die Durchblutung und die Form eines Lymphknoten erkennen, was ganz wichtige kriterien bei der Beurteilung einer evtl. Metastase sind.

Dann wird erst einmal nur der Wächter entfernt bei dir, auch das ist eine Standart Vorgehensweise

GLG Jenny

Zottie
24.02.2011, 18:17
@ Dirk: irgendwie ist beim verschieben die Anfrage zu meiner gegebenen Antwort verschwunden - jetzt ist es ein bisschen verwirrend - ich schreib mal AUSNAHMNSWEISE BLAU, weil die Anmerkung für dich ist :)Hallo,

nun, wir sind ja hier leider keine Dermatologen - also kann ich mich nur als Laie äußern.

Aber ich denke, dass ausser Abwarten sowieso nicht übrigbleibt, da die Befunde der Histologie ja auch in der Praxis liegen und ein anderer Arzt ohne die nötigen Infos vermutlich nichts weiter wegschneidet.

Es ist zudem auch nicht ungewöhnlich, dass es so lange dauert mit den weiteren OP-Terminen. Als Patient ist man da wohl wesentlich unruhiger (verständlicherweise) als die behandelnden Ärzte.

Ich denke du solltest Ruhe bewahren.

Viele Grüße und alles Gute
Zottie

Mira_66
27.02.2011, 19:45
Hallo zusammen,

seid einige Zeit bin ich hier als stiller Mitleser unterwegs, möchte aber dennnoch "meine Geschichte" erzählen,- vielleicht dem ein oder anderen Neuling Mut machen?!

Ich komme aus NRW, bin 44 Jahre alt, verheiratet und habe drei fast erwachsene Kinder.

Meine Geschichte (Achtung lang! )

Anfang Dezember bekam ich ein Venenstripping gemacht. Nach der OP sagte mir der Gefäßchirug: Das "Ding" muß weg! Er meinte ein Muttermal welches in der Leiste war. OK, stimmt, da war ein Muttermal, irgendwann mal gekommen, gewachsen auf Kleinfingernagelgröße und gut war. In meinen Augen sah es nicht böse aus.
Da das andere Bein auch noch gemacht werden musste, würde das Muttermal bei dieser OP mit rausgeschnitten. Und dann natürlich pathologisch untersucht.

Ca. zwei Wochen später ging Samstags morgens bei mir das Telefon. Der Gefäßchirug wollte mich am gleichen Tag noch sehen. - Kein gutes Zeichen, nicht gerade überrascht, da ich dies im Gefühl hatte.
Dort angekommen sagte er mir dann das es sich um ein magiles Melanom handelte, er aber als Gefäßchirug mir nicht weiterhelfen könnte,- er habe mir einen Termin bei einem guten Freund - Onkologe - für Montag gemacht.

Mit dem pathologischen Bericht in der Hand fuhr ich dann nach Hause.
Natürlich setzte ich mich direkt an den Computer und suchte im großen www. nach Infos. Somit bin ich auch hier gelandet...
Puh, da wurde mir aber zum Teil doch recht warm...! Zumal mein Vater, meine Schwester, sowie mein Bruder an Lungenkrebs gestorben sind.

Clark Level IV
maximale Tumordicke 0.9 mm
pT1b

Montag Mittag hatte ich den Termin im KH bei diesem Onkologen. Wir (mein Mann, meine Schwester und ich) fuhren in großer Sorge dorthin.
Zuerst musste ich einen Pyschofragebogen ausfüllen- so konnten sie wohl ein Profil von mir machen.
Dann folgte das Gespräch mit dem Arzt. Er sagte knallhart: Frau YX, sie haben eine Chance, nutzen Sie die, sonst werden sie daran sterben (so war sein genauer Wortlaut!). Ihr könnt euch nicht vorstellen welche Gedanken mir (uns) danach durch den Kopf gingen. Es würden nun verschiedene Untersuchungen gemacht werden müssen, Sono, Rötgen, CT und MRT,- er habe mir für Mittwoch einen Termoin in einer UNI- Klinik gemacht. Mit diesen Infos fuhren wir nach Hause...

Zuhause wieder an den PC..., mein Mann und meine Geschwister waren voller Sorge, den Kindern habe ich nur "das nötigste" erzählt, wollte sie nicht zu sehr beängstigen und ich spielte den Starken.

Dienstag bin ich dann mit dem Bericht zum Dermatologen (meine Tochter macht dort eine Ausbildung) gegeangen,- ich wollte seine Meinung dazu hören.
Beide Ärzte schüttelten mit dem Kopf nachdem sie den Bericht gelesen und die Äußerung des Onkologen gehört haben.
Wenn ich ihre Patienten währe, würden sie nochmal mit dem Sicherheitsabstand nachschneiden, halbjährlich zur Kontrolle und gut währe. Kein Sono, kein Röntgen, kein CT geschweige MRT. Nach der deutschen Leitlienie (zu dem Zeitpunkt das erste Mal davon gehört) währe es absolut nicht nötig, Metastasenbildung währe extremst gering, sämtliche Untersuchungen würden dem Körper eher schaden, währe absolut nicht von nöten. Dem Clark- Level sollte man nicht zu große Bedeutung geben. Ich hätte zwar riesen Glück gehabt, solle mir nun keine Sorgen machen.

Zuhause wieder an den PC und nach dieser Leitlinie geschaut. Tatsächlich, dort stand es.... Metastansenbildung- keine.

Etwas beruhigter, aber immer noch mit einem flauen Gefühl im Magen machten wir uns andertags auf den Weg zur Uni. Was, wenn die Dermatologe falsch lagen???

Die Ärztin der Uni war sehr nett, und hörte sich mein bißheriger Gang an. Las sich den Bericht durch, atmete tief durch und sagte: Da haben sie aber nochmal riesen Glück gehabt. Sie sagte genau das gleiche wie ein Tag zuvor die beiden Dermatologen. Nachschneiden, innerhalb von sechs Wochen und halbjählich zur Kontrolle. Wenn ich jedoch zur eigenen Sicherheit ein Sono wünschte, dann könnte man das ja machen, währe aber aus medizienischer Sicht nicht nötig.

Puh, man hätte eigendlich den Stein der mir in dem Moment vom Herzen fiel hören müssen. Nochmal Schwein gehabt...!!!

Einen Termin zum Nachschneiden steht auch...., 11.03.

Viele Grüße, Mira

Florida-Moni
28.02.2011, 11:38
Hallo Mira,

da schließe ich mich mal der Meinung von Nicky an - schon zur eigenen Beruhigung würde ich die Untersuchungen alle machen lassen. Ich verstehe auch nicht, warum die Ärzte nicht dazu raten.

Besser ist es allemal und vor allem für das eigene Gefühl.....

maula
28.02.2011, 23:36
Hallo an alle! Bin neu hier in diesem Forum.
Mir wurde im Okt. 2010 ein Basaliom entfernt. Da ich vor 4 1/2 Jahren Nierenkrebs hatte, würde ich gerne wissen, ob da ein Zusammenhang besteht. Meine Hautärztin ist sich nicht sicher. Hat vielleicht jemand Erfahrung damit??? Über Antworten würde ich mich sehr freuen.

Lg. und alles Gute an ALLE Maula!!! :)

babs_Tirol
01.03.2011, 12:01
Hallo maula,

habe mir gerade deine Beiträge durchgelesen, ehrlich gesagt ich kann keinen Zusammenhang zwischen deinem Nierenkrebs und deinem Basaliom feststellen.
Nach Organtransplationen erhält man Immunsuppressionen die können Hautkrebs verursachen.

Die meisten Menschen über 50 Jahre haben irgendwann mal weißen Hautkrebs, da man sich früher vor der Sonne nicht so geschützt hat und die Gefahren auch nicht so bekannt waren.Eventuell auch durch häufige Solariumbesuche. Basaliome entstehen bei Sonnengeschädigter Haut.

LG
-babs_Tirol-

J.F.
01.03.2011, 12:13
Hallo Maula,

nun, wenn man sucht wird man einen Zusammenhang in Form von den Epithelzellen finden. Dann müsste Dein Nierenkarzinom aber durch die Epithelzellen verursacht worden sein. Da es aber genügend Karzinomformen gibt, wäre ich da vorsichtig mit einer Aussage. Und wie Babs schon schreibt, eher nein, denn auch die Epithelzellen sind eine andere Unterart. Aber: Du machst eine Misteltherapie, die greift ins Immunsystem ein und verursacht bei einigen eine Hautempfindlichkeit, die zu einer Sonnenempfindlichkeit führt. Und damit die Gefahr, einen weißen Hautkrebs zu fördern, steigen lässt.

Gerlinde
01.03.2011, 18:19
Hallo Mira 66,

als Angehörige kann ich Dir keinen Rat geben, ich will Dir nur kurz zur Ermutigung etwas erzählen: Mein Mann hatte 2001 ein Melanom, Tiefe 0,95mm, Clark IV, also fast genau wie bei Dir, dazu aber an der Brust, was ja die Prognose verschlechtert. Bei ihm wurden dann Nachschnitt, Blut, Bauch-Sonografie und Lungenroentgen gemacht. 5 Jahre musste er alle 3 Monate zur klinischen Untersuchung, alle 2 Jahre kamen Sono und Roentgen dazu; CT wurde nie, PET 2 mal in begründeten Verdachtsfällen gemacht (haben sich aber nie bestätigt, Gott sei Dank), ebenso ein Hirn-MRT. Seit dem 6. Jahr geht er nur noch alle halbe Jahr zur Untersuchung, es geht ihm hervorragend, und wir hoffen einfach, dass nie mehr etwas nachkommt
(Dennoch geht er weiterhin regelmäßig zum Dermatologen, weil ja immer die Gefahr eines Zweitmelanoms besteht.)

Viel Glück wünsche ich Dir!!!!

LG. Gerlinde

maula
01.03.2011, 23:27
Hallo Babs, hallo J.F.! Danke für eure Antworten. J.F. du meinst also, die Misteltherapie könnte dazu beigetragen haben, daß ich ein Basaliom bekommen habe. Aber ich finde die Therapie trotzdem gut für die Abwehrkräfte, und daß die gestärkt werden, davon bin ich überzeugt.Ja bezüglich Misteltherapie sind die Meinungen schon sehr verschieden. Ob man es richtig macht, muß man für sich selbst entscheiden.
Wünsche euch eine angenehme Nachtruhe!
Lg. Maula :winke:

Mira_66
04.03.2011, 18:53
Hallo Gerlinde, hi Nicky1507, grüss dich Florida-Moni!
Vielen Dank für die Willkommensgrüße und euere Antworten.

- Die Ärztin in der Uni meinte, ein Sono wäre nicht nötig, es sei denn zu meiner eigenen Beruhigung. Ich werde aber meinen Hautarzt darauf ansprechen, obwohl ich mir fast sicher bin das er der gleichen Ansicht ist.

Kommenden Freitag habe ich den nächsten OP-Termin. Den habe ich bei meinem Gefäßchirug. Da die Naht jetzt schon mit sechs Stichen genäht wurde, und dann auch noch ein Zentimeter Sicherheitaabstand eingehalten wird, denke ich wird der Schnitt dann recht groß werden.

Ansonsten geht es mir sehr gut! Euch auch allen weiterhin alles Gute,

Mira

Julia80
17.03.2011, 10:44
Liebe Forumsmitglieder,

ich habe Angst.
Seit 1 1/2 Jahren ist der Krebs bei meinem geliebten Vater (60) zurück und es treffen uns immer neue Schläge mitten ins Herz. Alles begann vor ca. 9 Jahren mit einem Leberfleck und der schockierenden Nachricht Kebs.....mittlerweile hat er Metastasen in der Lunge und eine Knochenmetastase in der Leiste. Lunge und Knochenmetastase sind erst seit kurzem unter Kontrolle. Wir dachten, jetzt geht es bergauf.

Vor zwei Wochen fingen dann die Kopfschmerzen an....am Wochenende wurden diese fast unerträglich. Montag wurde er ohnmächtig und musste ins Krankenhaus. Vorgestern dann die Ernüchterung - Metastasen im Kopf. Eine ist bereits sehr groß und drückt auf das Hirn. Daher der Schwindel, Übelkeit und die Kopfschmerzen. Mittlerweile hat er Medikamente und Kortison bekommen. Die Schmerzen sind weg.

Heute beginnt die Bestrahlung...

Ich weiß nicht wie es weitergehen soll. Mein Vater ist ein Kämpfer und hat uns direkt nach der neuen Diagnose gesagt, er lässt uns noch nicht allein, aber ich habe einfach nur Angst. Die Ärzte meinten, es sei erstaunlich wie er überhaupt so lange damit leben kann.

Wie er das alles wegsteckt ist bewundernswert und ich staune jeden Tag aufs neue, wie viel Energie und Lebenswillen er hat. Wenn ich doch auch nur so stark sein könnte. Er ist trotz der Schmerzen immer fröhlich....

Ich bin 30 Jahre als und seit ich denken kann, vergötter ich meinen Vater. Ein Leben ohne ihn würde mir das Herz zerreißen.
Meine Mutter ist ebenfalls völlig hilflos, sie pendelt nur noch zwischen Arbeit und Krankenhaus. Hinzu kommt, das meine Oma seit Mitte Januar auch im Krankenhaus liegt und immer mehr abbaut....eine doppelte Belastung.

Ich kann mir nicht vorstellen ohne ihn zu sein und ich kann mir nicht vorstellen, wie meine Ma ohne meinen Paps leben kann.....wir brauchen uns alle so sehr!

Er hat doch noch so viel vor...

Julia

babs_Tirol
17.03.2011, 12:41
Hallo Julia80,

tut mir leid mit deinem Vater.
Leider ist das Melanom -wenn Metastasen da sind unberechenbar, die Therapien können das Leben verlängern aber nicht mehr heilen.

Ich drücke deinem Vater die Daumen, dass die Therapien ansprechen und er noch einiges in seinem Leben mit euch gemeinsam machen kann.
Momentan gibt es sehr viele, vielversprechenden neue Studien - die in vielen Universitätskliniken laufen.


Alles Gute für euch
-babs_Tirol-

Antje015
20.03.2011, 22:01
So dann will ich mich auch mal vorstellen. Ich lese hier auch schon einige Zeit mit, habe aber noch nicht so viel Erfahrung.
Ich bin Antje, 20 Jahre alt und studiere derzeit in Niedersachsen. Ich habe ein Malignes Melanom am oberen Rücken. Festgestellt wurde es im August, danach im September das erste mal herausoperiert, mein hautärztin meinte, ich hätte noch mal rihtig Glück gehabt. Alle Untersuchungen waren ohne Befund und ich hatte auch eigentlich schon damit abgeschlossen, dann ein bisschen geschlampt mit der nächsten Kontrolluntersuchung, bzw. musste ich einen Monat auf einen Termin warten und erst wieder im Februar da gewesen, zudem bei einer anderen Ärztin, da ich mit meiner nicht ganz zufrieden war.
Die stellte fest, dass sich innerhalb der Narben (bei mir wurde sicherheitshalber noch ein zweites mitentfernt) neue "Muttermale" gebildet haben, zunächst Überrschaung, Verleugnung, dann kam langsam der Schock und schließlich Gewissheit. Das untere war zwar unauffällig und nur ein normales Muttermal, das obere jedoch war ein Tumor, bereits 0,94 mm tief (bereits in der Lederhaut :( )und nicht sicher im Gesunden entfernt (mehr konnte ich aus dem histologischen Befund nicht herauslesen und hatte auch nie ein richtiges Aufklärungsgespräch, wahrscheinlich habe ich mich bei meiner Dermatologin zu "cool" verhalten und sie dachte wohl "ich wüsste, was auf mich zukommt" und später die Ärzte in der Klinik habe ich irgendwie nicht mehr richtig gefragt :confused: )
Ich in die Uniklinik Göttingen gekommen, Entfernung von drei Lymphknoten in den Achseln und das Melanom selbst urde mit 1 cm Sicherheitsabstand und bis auf die Muskelschicht entfernt. Zumindest das Blut, der Ultraschall und das Röntgenbild waren ohne Befund.
Jetzt heißt es warten: mindestens drei Wochen auf die Ergebnisse der Untersuchung der Lymphknoten, hoffe den histologischen Befund auch nochmal zu bekommen.
Irgendwie gerate ich nur an unsensible Ärzte, die nichts von sich aus erzählen :(

Naja, ich wünsche Euch allen Gute und ganz viel Kraft, mit der Diagnose und den Folgen klar zu kommen und einen :engel:, der auf euch aufpasst!

Antje

Nasenbaer
20.03.2011, 22:49
Hallo,
ich lese hier schon eine Weile mit und wollte
heute mal meine Geschichte vorstellen!
1. OP am 15.02. Raumforderung Nase (ambulant)
18.02. Anruf von Uni mit Bitte zum sofortigen
Termin- da wurde mir erklaert, das es sich um
ein Plattenepithelkarzinom handelt!
Weitere OP dringend notwendig, weil non in sano
operiert wurde!
2.OP am 22.02 Nachresektion, Defektdeckung mit Verschiebe-
lappenplastik - war eine R0 Resektion
Im Moment heilt alles und das Schlimmste ist überstanden!
Was mich tierisch aufgeregt hat, ist die Tatsache, dass
ich um einige Untersuchungen regelrecht kämpfen
musste! z.Bsp. Sono Lymphknoten, CT NNH-Hals-
Thorax
Man hielt das alles nicht für nötig, wäre wohl zuviel des
Guten, weil R0 Resektion!
Auswertung vom CT ist nächste Woche!
Im Moment plagt mich die Grippe!
Nun meine Frage: Habe immer noch diesen fiesen Nachtschweiß!
Das war das einzigste Anzeichen für Krebs!
Müsste das nicht langsam mal aufhören, der Tumor
ist doch draußen?
Wäre schön, wenn mir jemand antwortet!

micha54
21.03.2011, 10:07
Hallo Nasenbär,

erstmal willkommen hier im Forum, naja, wir wären wohl beide lieber woanders :rolleyes:

Also Dein Posting hat mich sofort animiert, meinen Senf dazu zu geben, denn mir fielen sofort ein paar Fragen dazu ein:

1) Wie groß war denn der Tumor ? Ich meine, wenn er noch relativ klein war, dann kannst Du nicht erwarten, daß man bereits Metas im CT oder Sono erkennen kann.

2) Neigt Deine Tumorart eigentlich überhaupt zur Bildung von Metastasen ?

3) Könnte es nicht auch andere Gründe geben für den Nachtschweiß ?

Bei mir war es genauso mit dem Nachtschweiß, meine Vermutungen gingen auch in Richtung Krebs (mein Melanom kannte ich ja), aber eigentlich ware es nur (extrem) hoher Blutdruck, so 160 normal und Stressbedingt eben auch höher. Damals habe ich rund 1 Liter nachts verloren, seitdem ich das im Griff habe sind es nur noch max. 100ml.

Mir fällt auf, daß Du sehr direkt in eine bestimmte Richtung nach Therapien fragst. Meinst Du nicht, daß es die Aufgabe Deiner Ärzte ist, diese zu nennen ? Meine Erfahrung ist halt, daß die es nicht mögen, wenn man zu direkt Dinge fordert, die sie selbst nicht für angemessen halten. Und dann bekommen die einen Tunnelblick, weil sie ja nix finden und lieber recht behalten wollen.

Also stell lieber die klare Frage: Ich habe Nachtschweiß, ganz extrem, Herr Doktor, können Sie das bitte untersuchen....Und wenn er nix findet, dann die Frage, welcher Kollege evtl. dazu was finden kann. Mir fällt da z.B. auch die Schilddrüse ein....

Ich spreche hier wirklich aus Erfahrung, in meiner Akte in der Uniklinik stehen auch Dinge wie z.B: "Patient wirkt ängstlich" (und bekommt deshalb eine eigentlich unnötige Probeexzision am Fuß). Die wurde dann am Ende nicht durchgeführt, weil mir eine Ärztin ins Gesicht gesagt hat, was da genau ist und damit wars gut.

Ok, ängstlich bin ich wirklich :D, ich denke, daß dürfen wir mit unserer Diagnose auch sein. Aber es ist halt auch wichtig, daß wir uns Ärzte suchen, denen wir Vertrauen.

Andererseits wird es für uns nie mehr wie vorher ein "ich bin gesund" geben. Die Sicherheit ist weg, aus "Wenn ich nix habe bin ich gesund" wird "Wenn ich nix habe, hat man es vielleicht noch nicht gefunden". Es ist sehr schwer, da wieder zu einer positiven Einstellung zu kommen.

Ich wünsche Dir erstmal , daß auch das CT negativ ausfällt und daß Dein Nachtschweißproblem eine ganz harmlose Ursache hat.

Gruß,

Michael

Nasenbaer
21.03.2011, 19:59
Lieber Michael,
vielen Dank für deine Antwort!
Ich möchte dir auch gleich deine Fragen beantworten!
Wie groß der Tumor war, kann ich dir leider nicht beantworten! Auf seltsame Weise ist der pathologische Befund der ersten OP verschwunden! Man hat jetzt eine Kopie angefordert! Die Klassifikation des Tumors habe ich aus meinem AHB- Antrag!
Mein Tumor neigt nur sehr selten zu Metas, muss aber ehrlicherweise erwähnen, dass ich ein Workaholic bin und schon ein dreiviertel Jahr Beschwerden hatte bevor ich zum Arzt bin.
Ich habe auf die Untersuchungen bestanden, weil Lymphknoten im Nacken schon lange geschwollen und deutlich fühlbar, Nachtschweiß nach OP immer noch da und ich krieg seit der OP schlecht Luft.
Ich weiß, dass meine Psyche arg leidet seit der Diagnose und man bestimmt anfängt eine Paranoia zu entwickeln, aber ich habe auch das Gefühl, dass mich keiner Ernst nimmt!
Ich soll aufhören alles aus meiner Akte zu googeln!- ist da noch der harmloseste Satz gewesen! Ich bin ein Mensch von klaren Worten und mein medizinisches Interesse war und ist schon immer groß gewesen, aber auf klare Fragen erhielt ich nur schwammige Antworten!
Ich war heute das erste Mal nach der OP bei meiner Hausärztin, weil ich doch Fieber und Kopfschmerzen seit Donnerstag habe und das Fieber stets auf über 39 hoch ging! Ich habe dort alles besprochen und sie hat auch gleich bei der behandelnden Ärztin in der Uni angerufen, weil sie die Befunde haben möchte!
Sie hätte heute großes und kleines Blutbild zum Vergleich gebraucht!---->
Konnte man ihr nicht geben, wurde nie gemacht! Nur mal so als Beispiel und du darfst mir glauben, wenn ich dir sage, dass ist nur ein Teil von Kuriositäten, die ich dort erlebt habe!
Habe heute Lungentest beim Hausarzt gemacht Spiro FEV1 lag nur bei 73 Prozent, gefiel der Hausärztin gar nicht! Da muss ich nochmal zum Facharzt! Sie hat dann auch kleines und großes Blutbild gemacht und das Ergebnis erfahre ich morgen!
Ich bin mir durchaus bewusst, was du mir sagen möchtest und weiss, dass meine Beschwerden nicht nur physisch sondern auch psychisch sein können!

Ist jetzt ein bissel viel geworden und ich hoffe du hast alles soweit verstanden!
Bis bald

micha54
22.03.2011, 09:08
Hallo Nasenbaer,

Nein, ich wollte Dir bestimmt nicht sagen, daß Deine Beschwerden psychischer Natur sind. Und bei 39° würde ich auch fragen, was da los ist.

Ich kenne das auch, daß der Arzt einerseits sagt, ich soll kommen, wenn ich Beschwerden habe, er dann aber mit den Beschwerden nix anfangen kann und mich beschwichtigt.

Ich habe vor der OP angekreuzt, daß ich hohen Blutdruck habe, aber keiner hat das mal gemessen, erst nach der Op merkte die Wachschwester, daß was nicht stimmt und fragt mich, ob ich hohen Blutdruck (220 syst. :eek:) habe. Die war echt in Panik.

Was ich in den letzten beiden Jahren gelernt habe ist, daß viele meiner körperlichen Beschwerden ganz harmlose Ursachen haben: die Kurzatmigkeit verging mit dem 3xtäglichen Lungentest - Trainingseffekt. Meine Prostata ist vergrößert - gutartig. Ein paar weitere Zipperlein hab ich schon noch, Details spar ich mir aber mal, ist alles gutartig und erträglich.

Erwähnenswert ist, daß bei keinem dieser Befunde ohne intensives Nachstochern eine Erklärung für mich gegeben wurde. Sie haben eine Kalkschulter (auf lateinisch)! Wie ? Was ist das ? Ist das was schlimmes ?
Ja warum geh ich denn zum Arzt ? Damit der sich mit lateinischem Kauderwelsch profiliert ?

Aber ich habe auch andere Ärzte :)

Ich kann Deine Schwierigkeiten und Sorgen ein wenig nachvollziehen, würde mir vermutlich auch so gehen. Meine Beschwerden sind ja glücklicherweise nicht an Kopf und Hals, irgendwie ist man da glaub ich sensibler.

Naja, ich werd mal wieder eine Runde arbeiten und Dir dabei die Daumen drücken, daß alles seine harmlose Erklärung findet :winke:

Liebe Grüße,

Michael

Nasenbaer
22.03.2011, 16:17
Hallo Michael,

habe heute einen Marathon hinter mir, bin schlagkaputt, aber seeeehhhrrrr zufrieden!!!
Ich war heut morgen in der Uni zur Kontrolle vom Näslein ( habe hier noch nicht erwähnt, dass es kosmetisch ein sehr schönes OP- Ergebnis ist), alles in Ordnung!
Auswertung vom CT war auch schon da, alles in Ordnung! Interpretier ich mal mit TUMORFREI im Moment! JJJIIIIPPPPIIIEEEHHHHH!
Die Uni gab mir ein paar Befunde für meine Hausärztin mit- CT und z.Bsp. KREA und TSH Wert vor CT! ( ich glaube das waren eh die einzigsten Blutwerte von mir )!
Dann nichts wie hin zur Hausärztin und die hatte auch schon großes und kleines Blutbild da!
Fieber hat sich dort geklärt, habe am ganzen Körper einen Ausschlag entwickelt ( während des Wartens innerhalb von 30 min )---> Diagnose: SCHARLACH! War jetzt erst offensichtlich an Hand von Blutwerten und Ausschlag! 10 Tage Penicillin und die Sache ist geritzt!
Jetzt wirds spannend: mein TSH Wert war vor dem CT viel zu hoch und ist nach dem CT noch höher inkl. CRP! Wegen dem Kontrastmittel!
Bedeutet: eventuell Schilddrüsenunterfunktion!!!----> du kleiner Fuchs hast es ja gleich gesagt!
Das Schöne: alle Beschwerden von Nachtschweiss bis Luftnot würden sich auf einen Ruck erklären!- sagt die Hausärztin!
Im Übrigen eine ganz tolle Frau, denn sie hat für morgen gleich einen Termin in der Nuklearmedizin gemacht!
Also wenn das nicht tolle Nachrichten sind, weiß ich´s auch nicht!

Jetzt gucken wir mal, was morgen passiert!

Fühl dich ganz lieb gegrüßt vom Nasenbaer!!!!!

ellispirelli
24.03.2011, 22:24
Hallo liebe Forengemeinde,
ich bin ja schon seit 2008 angemeldet, hatte damals bissle geschrieben, dann ne Forenpause eingelegt und möchte/muss jetzt wieder öfter schreiben.
Vorab möchte ich mich aber mal kurz vorstellen...
Ich bin 33 Jahre alt, arbeite im öffentlichen Dienst und habe eine 20 Monate alte Tochter.

Erstmals operiert wurde ich im Oktober 2004 am Oberschenkel superfiziell spreitendes malignes Melanom, Clark Level II, Breslow 0,66 mm. Nachschnitt erfolgte kurze Zeit später ohne Befund. Lymphknoten der Leiste sollten vorsichtshalber entfernt werden, hab ich aber nicht machen lassen, Ultraschall diesbezüglich bis heute unauffällig.

2008 kleines rotes MM an der Schulter mit kleiner Meta, ClarkI, empfohlende Roferontherapie 3x3, welche ich zunächst wegen Kinderwunsch abgelehnt hatte.

2009 Geburt meiner Tochter

März 2011 Entfernung von 2 Metas am Oberschenkel in der Nähe des Befundes von 2004. Komisch hierbei, dass die neuen Befunde erst gutartig erschienen (telefonische Auskunft Pathologe) und nur aufgrund des Vergleichs meines 2004 archivierten Originalbefundes als Meta (da in unmittelbarer Nähe geschnitten) eingestuft wurden. Es fanden sich wohl einzelne Zellen, die auf so einen Marker angesprungen sind.

Morgen gehe ich zu meiner Hautärztin und werde den Befund nochmals ausführlich besprechen. Nachschnitt kommt für mich aber nicht in Frage. Ich denke es wird nochmals und hauptsächlich um die Roferon Therapie gehen.

Hab für den 3.5. nochmals einen weiteren OP Termin vereinbart, denn meinen Körper zieren noch mindestens 6 weitere rötliche Knötchen, die lass ich definitiv mal vorsichtshalber ALLE entfernen, denn irgendwie hab ich im Moment Angst.

Mit dem Roferon weiß ich auch noch nicht so recht, ob ich das mache. Der Interferon Thread hier verunsichert mich sehr, hab Angst vor den Nebenwirkungen und weils ja keine Garantie gibt. Andererseits hier und da alle paar Jahre mal ne HautMeta kanns ja auch nicht sein, bin doch erst 33. Und natürlich die Angst vor innerorganischen Metas.

Auch ist für uns die Kinderplanung noch nicht abgeschlossen, wir hätten gern noch ein Geschwisterlein und das am besten bald.

Tja, nun weiß ich nicht, was ich machen soll. Das Gespräch morgen wird mir nicht viel Neues bringen.
Würde mir gern noch ne 2. Expertenmeinung einholen, ist da die Chariteè Berlin zu empfehlen?

Ansonsten gehts mir aber gut, die Psyche ist zur Zeit etwas im Keller und ich bin traurig, dass es mich schon wieder getroffen hat. Mein Leben verläuft im Moment in sehr glücklichen Bahnen, so dass es mir schon unheimlich erschien. Das es sich bei den neuen Befunden um Metas handelt überraschte mich nicht wirklich. Bei der einen Stelle hatte ich das im Gefühl, dass da was nicht iO ist. Nun hab ich Gewissheit, es ist trotzdem wie ein Schlag ins Gesicht.

Ich hoffe aber, dass ich hier bei euch Anschluss, Mut und Trost finde meinen Weg zu gehen.

Viele Grüße
Elli

Jenny B.
25.03.2011, 12:13
Hallo Ellispirelli :winke:
Ich bin auch erst 35 und wohne in Berlin. Mein Sohn ist jetzt 28 Monate Alt.
Und ich meinerseits kann dir die Charite in Mitte nur wärmstens empfehlen, bin da seit 2 Jahren Dauerpatient und SEHR SEHR zufrieden. Nachdem ich im Mai. 2009 aus Friedrichhain gewechselt bin wegen Unzufriedenheit.

Du hattest ja auch schon bei Katrin im Thread geschrieben. Wegen den PLx Tabl. die wir beide momentan erhalten und immensGut anschlagen bei uns :D:D

Mit der Frage ob Refron oder nicht wird dir wohl keiner wirklich weiter helfen können, das must du und deine Fam. entscheiden ;)
Ich kann dir nur sagen ich habe in all der zeit jetzt mit meiner Erkrankung gelernt auf meinen Bauch zu hören und auf niemanden sonst.
Sagt mein Bauch nein, sagt auch mein Körper NEIN zu der Therapie da kann der Kopf noch so logisch argumentieren :D

Das mit der Schwangerschaft ist auch ein sehr heikles Thema......
Aber da hat jeder seine eigene Meinung zu.

Ich wünsche dir weiterhin die Kraft zu kämpfen und die richtigen Entscheidungen zu treffen. :pftroest:
Wenn du magst kannst du dich auch gerne bei mir melden.;)

chicco78
25.03.2011, 22:08
Hallo,war bislang auch ein stillermitleser hier kurz ein paar infos zu meiner krankengeschichte
09/03 mm Hals links,Histologie:Breslow 0,8 LEVEL3
10/04 LK Metastasen links
11/04bis08/05 Hochdosis interferon
11/05 LK Metastase hals links Neck dissection
01/06 bis 04/06 Bestrahlung hals links
9/09 dünndarmmetastase
10/09 Chemo dacarbarin
aktuell bauchspeicheldrüse metas,muskelmetas schulter links


Were zur Zeit auf die Mutation gestestet,wenn diese nun nich zutreffen sollte was kann ich dann noch tun OP wollen die docs nich machen habt ihr evtl ne anlaufstelle oder gute erfahrungen in irgendwelchen zentren gemacht



gruß chicco

bigo
26.03.2011, 23:36
Hallo!
Ich war bisher auch nur stiller Leser und möchte mich jetzt auch mal vorstellen:
Bianca 37 Jahre verheiratet zwei Kinder 3 und 6 Jahre,
meine Krankheitsgeschichte:
Malignes Melanom am Oberschenkel rechts (superfiziell spreitendes Melanom Level III Tumordicke 0,91 mm
11/1999 Exzision mit 1 cm Sicherheitsabstand
die ersten fünf Jahre wurde alle 3 Monate Sono und Blutbild untersucht und alle 6 Monate Röntgen der Lunge - immer ohne Befund
vom 6 - 10 Jahr wurde alle 6 Monate Sono und Blutbild und 1 mal im Jahr Röntgen der Lunge.
Im März 2009 ertastete ich einen Lymphknoten in der rechten Leiste.
Ich bin erstmal zum Hausarzt der hatte aber leider keinen Zusammenhang mit dem Hautkrebs vermutet sondern eher eine Entzündung im Körper u. ich sollte doch noch 3 Wochen abwarten. Da der Lymphknoten nicht kleiner wurde bin ich wieder hin und er überwies mich zum Onkologen der mich zur Hautklinik Hornheide schickte.
Im Mai 2009 wurden mir dort 8 Lymphknoten entfernt davon 1 Metastase.
Durch CT, MRT Untersuchungen wurden noch zwei weitere verdächtige Lymphknoten im Becken rechts endeckt, die dann im Juni 2009 entfernt wurden. Es waren also 2 Metastasen von 5 entfernten Lymphknoten.
07/2009 - 07/2010 Hochdosis mit Interferon alfa 2b
12/2010 wurden bei der Sono im Becken rechts wieder zwei Lymphknoten endeckt und am 13. Januar 2011 in der Uni Münster mit zwei weiteren tumorfreien L. entfernt.
Gestern 25.03.11 war ich wieder zur Kontrolle in Münster und leider hat mein Arzt drei vergrößerte Lymphknoten im Becken rechts per Sono gesehen.:( Genau an der gleichen Stelle wo ich am 13.01.11 operiert wurde.
Ich bin jetzt natürlich sehr geschockt und verunsichert über diesen Befund da an diese Stelle vor 10 Wochen laut Chirurgen alles verdächtige entfernt wurde.
Ich habe am 30.03.2011 wieder ein Vorstellungstermin in der Uni Münster, nur leider weiß ich nicht ob es die richtige Klinik für mich ist oder ob ich doch eine andere Klinik wählen sollte, aber welche???
Hat irgendjemand eine Empfehlung?

Liebe Grüße
Bianca

babs_Tirol
27.03.2011, 12:28
Hallo Bianca,

tut mir leid mit deinem Verlauf.
Wieso bist du von Hornheide an die Uni MS gewechselt?
Eigentlich ist doch Hornheide eine Hauttumor-Fachklinik die nach den Leitlinien die MM-Behandlung macht.
Im Postleitzahlengebiet 4 gibt es bei Derma.de eine Menge anderer Hautkliniken.
Hier der Link:http://www.derma.de/hautkliniken/deutschland.html?tx_gecliniclist_pi1[cmd]=list&tx_gecliniclist_pi1[zip]=4

Essen soll auch ganz gut sein.

LG
-babs_Tirol-

babs_Tirol
27.03.2011, 12:32
Hallo chicco,

tut mir leid mit deinem Verlauf.
Ich hatte 12 Chemos mit Dacarbazin die Lymphknotenmetastasen wurden dadurch eliminiert.
Bekam dann Leber-Metastasen und erhielt danach 12 Chemos mit Fotemustin
und 3 Radiofrequenzablikationen der Leber.
Seit dem Sommer 2007 ist bei mir halbwegs alles im grünen Bereich.

Wo bist du in Norddeutschland in Behandlung?
Lübeck und Kiel sollen ganz gut sein im Norden.

Alles erdenklich Gute für dich


-babs_Tirol-

ellispirelli
27.03.2011, 13:40
Hallo bigo,
ich bin geschockt über Deinen Befund, denn unsere Erstdiagnosen unterscheiden sich nur wenig. Hab ja auch alles am rechten OS. Wie sah Dein MM 1999 aus? Hast Du damals nur nachschneiden lassen? Wurde Dir damals empfohlen die Lymphknoten entfernen zu lassen? Wurde Dir damals das Interferon entfohlen?

Wie hast Du dann die Höchstdosis verkraftet und warum hast Du es "nur" 1 Jahr bekommen?

Das das Melanom so viele Jahre später noch gestreut hat ist ja unheimlich. :weinen:

Bezüglich der Klinik kann ich Dir leider nichts empfehlen ich suche ja auch noch die Richtige für mich!

bigo
27.03.2011, 21:31
Hallo Babs!

Danke für Deinen Link. Ich wurde von Hornheide zur Uni Münster geschickt, weil die in Hornheide keine Bauchchirurgie machen.

Ich weiß halt nur nicht, ob ich in der Uni Münster die beste Behandlung bekommen habe, weil ja 10 Wochen nach der OP an der gleichen Stelle wieder drei verdächtige LK sind.

Zur Nachsorge bin ich immer noch in der Hautklinik Hornheide.

Hallo Ellispirelli!

Mein MM sah eher dunkel und unregelmäßig aus, es hatte einen Durchschnitt von ca. 8mm. Damals wurde nur ein Sicherheitsabstand von 1cm gemacht, weil es ja noch unter 1mm Tiefe (0,91mm) lag. Es wurde mir nichts weiter empfohlen. Ich sollte nur die Sonne meiden und regelmäßig meine MM überprüfen lassen und die LK per Sono.
Es wäre aber besser gewesen, wenn die damals schon den Wächter-LK entfernt hätten.

Die Interferon-Therapie habe ich gut vertragen, nur die ersten vier Wochen waren sehr heftig, weil ich dann die doppelte Menge nämlich 36 Mio Einheiten intravenös bekommen habe. Die Ärzte sagten mir das jüngere Frauen die Therapie eigentlich ganz gut vertragen.
Die restlichen 11 Monate habe ich selber 18 Mio Einheiten drei mal die Woche gespritzt. Es wurde mir nur 1 Jahr verordnet, was eigentlich auch gut war, denn die Blutwerte (Leukozyten unter 2,0) waren in den letzten vier Wochen doch eher schlecht.
Ich glaube wenn du die niedrige Dosis bekommst, geht es länger wie ein Jahr.

Das das Melanom nach so langer Zeit noch gestreut hat, war für mich auch sehr schockierend und auch mein Arzt war darüber sehr verwundert.

Ich habe mir auch schon die Homepage der Chariteè Klinik in Berlin angesehen und ich finde es hört sich alles ganz gut an. Ein Bekannter von meinem Vater war auch dort und war sehr zufrieden. Die Klinik ist nur für mich etwas weit weg, ca. 7 Fahrstunden aber wenn ich weiß das ich dort eine sehr gute Behandlung bekomme bin ich natürlich bereit soweit zu fahren.

LG
Bianca

J.F.
03.04.2011, 17:11
Hallo Manfred,

herzlich willkommen im Forum für weißen und schwarzen Hautkrebs.

Du bist per Zufall auf dieses Forum gestossen :D. Da sind wir schon einen Schritt weiter, wir kennen die Neugründung Eures "Basaliome-Gorlin Goltz e.v." bereits :). Und weisen gerne in solchen Fällen auf einen Eurer Gründungsmitglieder hin :).

Euch ein gutes Vereinsgelingen!

melancholy
08.04.2011, 08:19
hallo, ich bin neu hier. und muss mich seit drei tagen als angehörige zum ersten mal mit diesem thema befassen. meine mutter war beim hautarzt wegen einem "neuen sehr auffälligen leberfleck". der arzt hat sie direkt ins kh geschickt und gesagt, da traut er sich nicht ran, das ist krebs. auf dem einweisungsschein steht "melanom". sie hat den fleck im januar bemerkt. er ist im nacken, daher hat sie keine wirkliche ahnung wie lange er schon da ist. auf den termin beim hautarzt musste sie dann 3 monate (!) warten. das ist so viel zeit... heute ist op. ich habe furchtbare angst. kann ein arzt denn beim sehen schon schwarzen hautkrebs erkennen??? dachte das gewebe muss vorher untersucht werden??? ich dreh durch, weil ich mich so machtlos fühle und weil schon soviel zeit vergangen ist. das schlimmste ist die ungewissheit...

lg

Maud
08.04.2011, 08:28
Willkomen malancholy,

ja, gute Hautärzte erkennen ein Melanon oft,. Manchmal ist es wohl nicht so einfach zu erkennen. Dann muß man die Historie abwarten.

Warte auch du auf den Bericht bevor du dich zu sehr verrückt machst Oft wird ein Melanom rausgeschnitten und man hört nie wieder davon....es kommt auch auf die Eindringtiefe an.
Wenn du den Bericht hast (dauert bestimmt 10 Tage) dann stell in hier ins Forum. Hier sind echte "Fachleute" die dir auch die Begriffe erklären, falls es der Arzt im Kh nicht so ausführlich macht.

Der erste Schock sitzt tief, aber erst mal die Ruhe bewahren...Panik ändert auch nichts.

Liebe Grüße Maud :winke:

chicco78
08.04.2011, 14:01
hallo ihr lieben
wollt auch mal wieder ein paar zeilen los werden hatte ja vor kurzen meine sitation geschildert was bislang gelaufen ist nach langen warten auf das ergebnis der braf mutation hab ich jetzt das ergebnis und bin positv getestet was mich im ersten mom schon mal sehr positiv macht fange am mittwoch mit der studie an dann wird auch endschieden in welchen arm ich gelang nimmt von euch evtl noch wer an der gsk mek studie 114267 teil oder ist das genau die wie diese plx4031 tab. drückt mir diedaumen das ich ich den tabletten arm komme :-) und diese blöden metas. verschwinden aus mein körper

Phil29
10.04.2011, 17:25
Hallo zusammen!

Hoffe ich bin richtig hier. Möchte nicht gleich einen neuen Thread erstellen. War im Oktober beim Hautarzt zum ersten Screening. Dort wurde mir ein auffälliger / veränderter Leberfleck an der Wade heraus geschnitten. Dieser war verändert und "hatte was vor", zum Glück nicht bösartig. Ich nochmal hin, hatte meines Erachtens was übersehen. In der Fußsohle und im Oberschenkel auch einen herausgenommen. Fußsohle gar nichts verändert, Oberschenkel verändert und kurz davor bösartig zu werden (Vorstufe oder so ähnlich) ... zum Glück aber kein Hautkrebs. Ich sollte jetzt alle 6 Monate kommen, um auf Nummer Sicher zu sein.

Bin dann im Februar wieder zum Screening gewesen, allerdings woanders (Hautklinik Hannover-Linden). Dort kam mir alles freundlicher vor, die Ärztin hat meines Erachtens genau nachgesehen (diesmal auch Kopf, hinter den Ohren, ...). "Zur Zeit alles ok". Professor kam zum Schluss und meinte, ich solle "nur" einmal im Jahr kommen, das würde reichen.

Da ich ziemlich ängstlich bin, würde schon sagen hypochondrisch und misstrauisch, werde ich nicht erst nach 12 Monaten gehen, sondern schon nach 9 Monaten. Bin, trotzdem ich z.Z. keinen Hautkrebs habe, phasenweise ziemlich down und habe täglich die Angst im Kopf.


Zu meinen Fragen:
1. Sollte ich der Hautlinik vertrauen und danach "nur" die von ihnen vorgegebenen Intervalle einhalten?
2. Sollte man bei meinem "Status" bei regelmäßigem (eingehaltene Intervalle) Screening "auf der sicheren Seite sein"? Stellt sich für mich hier die Frage, ob es bei so auffälligen Befunden irgendwann eh soweit ist, dass er durch kommt (kann trotzdem im Frühstadium besser behandelt werden denke ich).

3. War früher gerne im Süden und wollte eigentlich nur noch im Sommer in Deutschland bleiben. Ist generell von Urlaub im Süden abzuraten, oder mit Vorsichtsmaßnahmen ok (Hohe Faktor, ...)?
4. Wenn Süden ok: kurze Hose und Hemd mit hohem Lichtschutzfaktor, oder lieber Langarm und lange Hose + Cap?


Ich hoffe mein Anliegen oder meine Fragen werden nicht als falsch oder frech aufgefasst, weil andere ganz andere Befunde haben. Ich möchte keinem auf den Schlips treten oder "komisch" rüber kommen!

Liebe Grüße,
Phil29

Zottie
11.04.2011, 17:18
Hallo Phil,

ohne vielleicht auf alle Punkte näher einzugehen, ist meine Meinung, dass sich Hautkrebs wunderbar für hypochondrische Neigungen eignet. Die Haut ist unübersichtlich und im stetigen Wandel und so ist man permanent von Unsicherheiten umgeben.

Ich würde sagen, dass du dem dortigen Arzt bestens vertrauen kannst.

Sicherheit gibt es bei nichts im Leben und eigentlich ist das Leben viel zu schön, um es mit ständiger Erwartung, das Schlimmste tritt ein, zu verschwenden. Ob du irgendwann Hautkrebs oder eine andere Krankheit bekommst lässt sich ja (glücklicherweise) nicht vorhersagen.

Vielleicht "zwingst" du dich am Besten dazu, die Intervalle einzuhalten, um nicht weiter in diesen Angstkreislauf zu geraten und beschäftigst dich mit der Ursache deiner Ängste - denn die nehmen dir sonst bestimmt viel Spaß am Leben.


Ich möchte jetzt auch nicht überheblich klingen, denn ich kann dich gut verstehen - die Hautkrebsdiagnose meines Vater lässt mich auch ständig meine Haut inspizieren und ich habe sie im letzten Jahr auch zweimal vorgezeigt.

Die restlichen Sachen, wie hoher Lichtschutzfaktor, keine Mittagssonne etc.sind ja eigentlich klar.

Für dich ist es gar nicht hilfreich, dir die Schicksale diese Forums durchzulesen - mache das besser nicht!

Alles Gute für dich und Carpe Diem!
Zottie

J.F.
11.04.2011, 18:14
Hallo Phil,

da Du uns die freie Auswahl lässt wo wir schreiben, schliesslich hast Du Deinen Beitrag zweimal ins Forum gesetzt, schreibe ich zur Abwechslung hier :lach2:.

Zottie hat alles dazu geschrieben was es dazu zu schreiben gibt :)

Was das Thema Sonnenschutz, Sonne, UV-Kleidung anbelangt, setze ich einen Link zu einem meiner Postings, darin sind drei Threads aufgeführt, die sich wunderbarer mit genau diesen Themen auseinandersetzen...mit ganz vielen Links: http://www.krebs-kompass.org/forum/showpost.php?p=1009505&postcount=12

Phil29
11.04.2011, 20:27
Finde leider nichts von zottie, hilfst du mir weiter?

Dirk1973
12.04.2011, 08:45
Sorry, Zottie´s Posting ist leider dem Löschen Deines Threads zum Opfer gefallen. Ich habe ihn soeben hier rein gestellt.

Phil29
12.04.2011, 08:55
Danke dafür und danke an zottie für die ausführliche Antwort. Ich werde mich daran halten...meine Freundin kann es auch schon nicht mehr hören. :o auch für euch alles erdenklich Gute!

K.J.
15.04.2011, 21:47
Hallo Forumsgemeinde,
ich war früher schon mal Leser bei Euch, nun auch "Schreiber". Kurz meine Geschichte: bis 2008 meinen Traum gelebt. Frau, die ich liebe, eine wahnsinnig tolle Tochter (8), Haus gebaut, alles gut. Dann 2008 bekam meine Frau ihre Diagnose: MM. Das ganze mit der Dicke und CL und so erspare ich mir. Damit begann die Angst. Alle 3 Monate wartet man, bis endlich das OK kommt. Diese Warterei macht einen einfach fertig. Ich bekam dann meinen Befund im Sommer letzten Jahres: MM. Nun warten wir beide auf die Befunde für uns selbst oder auf den anderen. So langsam macht die Angst mich fertig. Ob beim raisieren, beim duschen, immer ist man am schauen "na, sah der nicht gestern noch anders aus?" Und wenn ich nicht auf mich selbst schaue, dann auf meine Frau. Ich kann diese ganzen braunen Dinger nicht mehr sehen. Immer mehr Angst, dass man den Partner verlieren könnte und wie man das dem kleinen Mädchen beibringen soll. Letztens wurde der Druck so groß, dass ich zum ersten Mal wirklich in die Knie gegangen bin (bei meiner Frau wurden mal wieder Flecke für kritisch beachtet und entfernt, waren aber OK). Also kniete ich auf dem Boden und versuchte Luft zu bekommen. Wie soll das nur weiter gehen? Ich hab keine Ahnung! Gibt es hier noch jemanden, wo es beide "erwischt" hat? Wie kommst Du damit klar? Die Schwerkraft kann ganz schön schwer werden.
Danke für's zuhören

d30
15.04.2011, 21:56
Hallo,

Mir wurde vor 2 Wochen ein Muttermal entfernt, gestern kam der Anruf der Sprechstundenhilfe meines Hautarztes die mir mitteilte, dass wir einen nochmaligen OP Termin ausmachem müssen. Auf meine Frage, warum konnte sie mir keine Antwort geben. Dann habe ich nochmals dort angerufen und wollte mit dem Arzt sprechen, da ich natürlich beunruhigt bin und gerne wissen würde warum das notwendig ist. Die Dame meinte "Moment" und kam eine Minuter später mit der Antwort: Es war bereits Hautkrebs, und es muss noch mal großflächig nachgeschnitten werden. Das war wortwörtlich was sie gesagt hat, und dass mich diese antwort nicht gerade beruhigt kann man sich wohl vorstellen, weiters beunruhigt mich dass ich den nachschneidetermin erst in 4 Wochen habe!!! Ist es gut so lange zu warten? Die Sprechstundenhilfe hatte nämlich meiner Meinung nach keine Info warum der OP Termin notwendig ist und hat halt irgendeinen ausgemacht, ohne zu wissen ob dringend oder nicht. Ich bin nun so verunsichert und weiß nicht was ich weiter machen soll, wäre für eure Tipps/Ratschläge wirklich dankbar, die ungewissheit macht mich nämlich echt fertig.
Vielen lieben Dank im Voraus,
lg
Doris

ellispirelli
15.04.2011, 22:20
Hallo Doris,
tut mir sehr leid Deine Diagnose. Der Nachschnitt wird aus Sicherheitsgründen mit Sicherheitsabstand zu Deiner jetzigen OP Narbe gemacht. 4 Wochen sind eine lange Zeit, aber wenn die Schnittränder Deiner jetzigen OP tumorfrei waren finde ich es persönlich nicht sooo schlimm, wenn der Nachschnitt erst in 4 Wochen gemacht wird. Was mich aber wundert ist, warum hat man Dich zur Befundbesprechung nicht in die Praxis bestellt und Dir erklärt was Dich erwartet und WIE schlimm es ist? Solche Aussagen trifft man doch nicht am Telefon. :boese:
LG Elli

ellispirelli
15.04.2011, 22:33
Hallo KJ,
die Angst kann euch bei euren Diagnosen niemand nehmen. Du /ihr müsst lernen damit zu leben. Ich merke es ja an mir selbst... Wochenlang ist alles schick und dann schwabbt es mal wieder an die Oberfläche. Die kritische Begutachtung kenne ich auch, ich beobachte, stelle es beim nächsten Arzttermin vor, man beobachtet weiter und wenn es mir keine Ruhe lässt gehe ich eben zur OP. Auf eine Narbe mehr oder weniger kommts bei mir nicht mehr an, denn ich will leben und meine Tochter gerade mal 20 Monate alt, aufwachsen sehen.
Außerdem sag ich mir, ich werd so engmaschig kontrolliert, wenn doch was sein sollte, dann kann es nur im Anfangsstadium sein und damit hab ich Überlebenschancen. Meine Mutter (selbst seit 16 Jahren Brustkrebspatientin) macht mir sehr oft ganz viel Mut mit dem Krebs klar zu kommen sie ist eine echte Überlebenskämpferin und ich bewundere sie dafür.

Also Kopf hoch und sich mit der Familie beschäftigen, Kinderlachen ist die beste Medizin. :rotier2:

Liebe Grüße
Elli

K.J.
15.04.2011, 22:51
Hallo Elli,
wie bitte lernt man das? Damit umzugehen?

ellispirelli
15.04.2011, 23:21
Hallo KJ,
welche Wahl hat man denn?
Ich kann nur für mich sprechen...ich will leben und das so gut und frei wie es nur geht. Grübeln? Aufgeben? Selbstmitleid? Bringt doch alles nix außer Unruhe in den Körper? Klar gibt es Tage, da fährt die Psyche Achterbahn, aber ich weiß auch dass nach jedem Tiefpunkt ein Hoch folgt und ich weiß auch das jeder Rückschlag viel Kraft erfordert um wieder aufzustehen. Aber ich tue es und reiße mich zusammen. Ich will mein Leben leben und es nicht vom Krebs oder der Angst bestimmen lassen, also versuche ich so wenig wie möglich davon zuzulassen. Das ist nicht immer einfach, aber Gespräch und auch Schiksale hier im Forum helfen mir meinen Weg zu gehen, gerade auch dann, wenn es Menschen gibt, die soviel Leid erfahren müssen und trotzdem das Beste aus der Situation für sich machen. Das gibt mir Mut, Hoffnung und Kraft. Die Angst vor neuen MM oder Metas hat man bestimmt sein Leben lang, aber je größer der Abstand zur letzten miesen Diagnose wird umso besser und vielleicht auch unbeschwerter wird es sich leben lassen und jeder neue Tag ist ein Gewinn!

Herzliche Grüße
Elli

chicco78
16.04.2011, 07:19
hallo ich bins nochmal wieder nach der positiven braf testung nehme ich jetzt seit do die tablette eine pro tag endspricht 5mg bislang merke ich noch nichts davon ist doch toll oder wer von euch nimmt noch die tab.würd gerne erfahrungen austauschen hoffentlich schlagen sie an


evtl noch kurz was zu der tab.es läuft innerhalb einer mek studie muß einmal am tag eine tab nehmen davor 1std und danach2std nichts essen und trinken die tab heißt gsk1120212:engel:

J.F.
16.04.2011, 08:22
Guten Morgen zusammen,

@ chicco78,
Katrin* nimmt ebenfalls GSK 1120212. Zottie´s Vater wird gerade darauf geprüft. Jenny B. hat ebenfalls die BRAF-Mutation und bekommt aber PLX 4032.
Und wahrscheinlich noch der ein oder andere. Jürgen45?

@ K.J.
Wenn beide Partner von der gleichen Krankheit betroffen sind, kann das auch Vorteile haben. Schon mal so gesehen? Dein Kopfkino ist momentan Dein "größtes" Problem. Wenn Du schon, wie Du geschrieben hast, in die Knie gehst, würde ich Dir psychoonkologische Hilfe, ggf gleich als Familiensitzung, empfehlen. Denn Deine Tochter ist alt genung, um mitzubekommen, dass Papa nicht wie sonst ist. Das wird ihr Angst machen. Dort wird ihr geholfen mit der Sache umzugehen und Dir (hoffentlich) ein Weg aufgewiesen den ersten Schritt in die neue Einstellung zum Umgang mit der Krankheit machen zu können. Die Zeit wird, je nach eigener Einstellung, entweder eine gewisse nonchalance herbeiführen oder die totale Panik. Das Lesen hier im Forum ist für einige nicht geeignet, sie werden durch ihre Ängste dermaßen verunsichert, dass sie zum Beispiel sämtliche Kapazitäten, die eine Möglichkeit geschaffen haben ihnen Fragen übers Internet zu stellen, anschreiben. Es muss klipp und klar gesagt werden, dass hier im Forum viele Menschen hereinkommen, Fragen stellen und wieder wegbleiben, weil sie nach der Entfernung des MMs niemals mehr etwas davon hören. Hier verbleiben die Fälle, die immer wieder Probleme haben bzw. sie nicht mehr los werden und sich auf diesem Wege, weil die Ärzte zum Teil diese Seite der Krankheit nicht abdecken können, Hilfe suchen oder weil sie einfach Angst haben. Also meist Fälle, die nicht "gut" aussehen, damit ist die Gefahr sehr groß, dass man meint, dass das MM grundsätzlich so mies ist. Ja, es ist mies. Jetzt das ABER: Bei den meisten Fällen ist mit dem Rausschneiden die Sache erledigt. Da Du zweimal darauf hingewiesen hast, dass der CL und TD unwichtig seien, gehe ich davon aus, dass Ihr beide zu den Leuten mit dem dysplastischen Nävussyndrom gehört und MM´s unter 1mm hattet. Denk an eins: Ihr seit in einer Nachsorge, die gleichzeitig auch Vorsorge ist.

@ d30,
also an Deiner Stelle würde ich am Montag dort anrufen zwecks sofortiger Terminvergabe oder sogar direkt aufschlagen und den Arzt verlangen. Eine Arzthelferin darf telefonisch einen Befund, egal welcher Art, nicht bekannt geben, grundsätzlich ist der Überbringer immer der Arzt. Auch dieser hat zu entscheiden, wann der Nachschnitt zu machen ist. Vielleicht ist dies auch nach Vorgabe von ihm so gemacht worden, aber wieso weshalb warum bleibt einfach Sache des Arztes. Und lass Dir in diesem Zug auch gleich eine Kopie des Befundes geben. Kannst dies ja auch als Aufhänger für den sofortigen Besuch bei ihm nutzen :). Schliesslich kann man als Laie das Medizinerdeutsch nicht kennen ;).


@ ellispirelli,
Du hast selber in Deinem nach Deiner langen Forenpause ersten Posting geschrieben, dass Du eine Forenpause benötigt hast ;). Müsstest also die Angst von K.J. bestens kennen :). Diese, Deine jetzige Einstellung, ist eine mit der Zeit gewachsene. Die kann K.J. noch garnicht aufweisen, denn er ist erst seit kurzem Betroffenener und hat die Geschichte als Angehöriger kennen gelernt. Muss also ggf gerade seine bis dato gemachten Gedanken jetzt überdenken. Kein einfache Sache. Deswegen seine Frage nach Partner, die beide an Krebs erkrankt sind.

elke51nhl
16.04.2011, 08:44
Hallo,

Mir wurde vor 2 Wochen ein Muttermal entfernt, gestern kam der Anruf der Sprechstundenhilfe meines Hautarztes die mir mitteilte, dass wir einen nochmaligen OP Termin ausmachem müssen. Auf meine Frage, warum konnte sie mir keine Antwort geben. Dann habe ich nochmals dort angerufen und wollte mit dem Arzt sprechen, da ich natürlich beunruhigt bin und gerne wissen würde warum das notwendig ist. Die Dame meinte "Moment" und kam eine Minuter später mit der Antwort: Es war bereits Hautkrebs, und es muss noch mal großflächig nachgeschnitten werden. Das war wortwörtlich was sie gesagt hat, und dass mich diese antwort nicht gerade beruhigt kann man sich wohl vorstellen, weiters beunruhigt mich dass ich den nachschneidetermin erst in 4 Wochen habe!!! Ist es gut so lange zu warten? Die Sprechstundenhilfe hatte nämlich meiner Meinung nach keine Info warum der OP Termin notwendig ist und hat halt irgendeinen ausgemacht, ohne zu wissen ob dringend oder nicht. Ich bin nun so verunsichert und weiß nicht was ich weiter machen soll, wäre für eure Tipps/Ratschläge wirklich dankbar, die ungewissheit macht mich nämlich echt fertig.
Vielen lieben Dank im Voraus,
lg
Doris


Also ich würde mir so schnell wie möglich noch einen anderen Hautarzt suchen!
Den Termin erst mal nicht absagen,aber erst eine 2.Meinung einholen.
Bei mir sind von der Diagnose bis zum op auch fast 4 Wochen vergangen,aber ich hatte 2 Ärzte befragt.
Alles Gute
Elke

elke51nhl
16.04.2011, 08:48
Hallo KJ,
welche Wahl hat man denn?
Ich kann nur für mich sprechen...ich will leben und das so gut und frei wie es nur geht. Grübeln? Aufgeben? Selbstmitleid? Bringt doch alles nix außer Unruhe in den Körper? Klar gibt es Tage, da fährt die Psyche Achterbahn, aber ich weiß auch dass nach jedem Tiefpunkt ein Hoch folgt und ich weiß auch das jeder Rückschlag viel Kraft erfordert um wieder aufzustehen. Aber ich tue es und reiße mich zusammen. Ich will mein Leben leben und es nicht vom Krebs oder der Angst bestimmen lassen, also versuche ich so wenig wie möglich davon zuzulassen. Das ist nicht immer einfach, aber Gespräch und auch Schiksale hier im Forum helfen mir meinen Weg zu gehen, gerade auch dann, wenn es Menschen gibt, die soviel Leid erfahren müssen und trotzdem das Beste aus der Situation für sich machen. Das gibt mir Mut, Hoffnung und Kraft. Die Angst vor neuen MM oder Metas hat man bestimmt sein Leben lang, aber je größer der Abstand zur letzten miesen Diagnose wird umso besser und vielleicht auch unbeschwerter wird es sich leben lassen und jeder neue Tag ist ein Gewinn!

Herzliche Grüße
Elli

Hallo,ja diese Einstellung ist auch meine!! Super Elli und alles Gute
Lieben Gruß:winke:
Elke

d30
16.04.2011, 13:16
Hallo an Alle,

Vielen lieben Dank für eure Antworten, ich verstehe es auch nicht wirklich warum ich keine ordentliche Auskunft bekomme. Ich fahre am Montag gleich noch mal hin, hole mir den Befund und werde da auch gleich bleiben bis ich mit dem Doc sprechen kann, weil ich finde es nicht ok wie man mir so eine Diagnos mitteilt, auch wenn es vielleicht nur "zur Sicherheit" nachgeschnitten wird, man darf mich nicht einfach 4 Wochen im Ungewissen lassen!!!

Und eine zweite Meinung hole ich mir definitiv auch noch ein, irgendwie trau ich dem Doc nicht mehr...da braucht man sich wirklich nicht wundern wenn die Leute das vertrauen in die Ärzte verlieren....

Ich werde euch danach berichten was bei dem Besuch rausgekommen ist.

Lg
Doris

J.F.
16.04.2011, 13:49
Hallo d30,

um Dir vielleicht schon mal ein wenig die Angst etwas zu nehmen: Wenn ein Nachschnitt in vier Wochen angedacht ist, dann handelt es sich um meist um ein insitu, sprich ein noch verkapseltes Melanom im absoluten Frühstadium, in dem es auch noch zu keiner Streuung kommen kann. Also versau Dir das Wochenende nicht damit hier die Threads zu lesen :). Mit dem Rausschneiden ist die Gefahr gebannt und die Sache erstmal für Dich erledigt. Ein zukünftiges Überdenken des Sonnenverhaltens und die Einhaltung einer Vorsorge wäre aber zu empfehlen.

d30
16.04.2011, 14:13
Hallo J.F.

Danke für deine beruhigenden Worte, es würde mich ja auch etwas ruhiger stimmen wenn ich wüsste, dass die Arzthelferin gewusst hat, warum sie den OP Termin mit mir ausmachen muss... nur leider hat sie das definitiv nicht!!! Das ist die Sache die mich beunruhigt, ich gehe zwar davon aus dass es mit dem rausschneiden erledigt ist, aber trotzdem denkt man darüber nach und es gehen einem die schlimmsten Gedanken durch den Kopf, aber ich hoffe dass ich am Montag nach dem Arzttermin die sicherheit habe dass es nichts schlimmes ist. Hinzu kommt, dass mein Muttermal an einer sehr ungünstigen Stelle war (unterseite der Brust) und ich finde es nicht gerade sehr beruhigend dass man auf meiner Brust "großflächiger" nachschneiden muss... Aber danke, ich werde jetzt am besten versuchen bis Montag nicht allzuviel darüber nachzudenken, ich berichte dann was der Arzt gesprochen hat,

lg & noch ein schönes restliches Wochenden!
Doris

K.J.
16.04.2011, 21:40
Hallo Eli,
bitte glaube mir, wenn ich Dir schreibe, dass ich mir mein derzeitiges Denken nicht aussuche. Ich bin im Moment einfach nicht in der Lage zu sagen "hey, reiss Dich zusammen, Kopf hoch, usw. usw" aber, und Du schreibst das in Deinekm ersten Satz, wir haben keine Wahl! Es ist wie es ist! Und meine Gedanken und Ängste sind da. Ich habe sie einfach nicht mehr unter Kontrolle. Und bitte glaub mir, bisher gehörte ich zu den "starken". Aber, meine Gedanken fahren Achterbahn und ich kann sie einfach nicht dazu bewegen, damit aufzuhören. Und mein Problem ist kein Selbstmitleid, mit meinen Sorgen komme ich zurecht, aber meine Frau, meine Tochter, was passiert da? Das ist das, womit ich nicht klar komme! Du hast vollkommen recht, wenn Du schreibst, dass Gespräche helfen. Hier sind Menschen, die genau wissen was es heisst, mit der Diagnose zu leben. Hier spielt keiner was vor oder versucht sich in die Lage des Gegenüber zu versetzen. Hier ist jeder mittendrin und kann Gedanken nachvollziehen. Und das merkt man an den Antworten!

@ J.F. ja, Du hast ebenfalls Recht. Deswegen haben wir (aber erst mal ohne Tochter) einen Termin beim Therapeuten. Es geht einfach nicht mehr ohne professionelle Hilfe. Ich glaube aber, dass wir es bisher ganz gut geschafft haben, unsere Kurze aus dem ganzen Rummel herauszuhalten. Wir geben uns alle Mühe, dass Sie davon nichts merkt, wie "bedrohlich" wir die Situation empfinden. Um uns herum passiert seit Jahren so viel Mist, dass wir einfach kein Vertrauen darin haben, zu denken, wir könnten uns mal gehen lassen. Immer dann, wenn wir meinten, wir könnten uns zurück lehnen, "knallte" es erneut und jemand ist gestorben. Mein ganzes Denken ist nicht einfach so entstanden sondern, wie ich nun selbst feststelle, das Ergebnis einer langen Zeit von emotional sehr stark bewegten Eindrücken. Das Lesen hier im Forum macht mir keine Angst, ganz im Gegenteil. Hier sind Menschen, die genau wissen, worüber geredet wird. Aber das habe ich ja schon zur genügend im ersten Absatz beschrieben. Wenn ich hier im Chat schreibe "ich kann nicht schlafen" und andere schreiben, "ich auch nicht" dann hilft das. Verstanden werden hilft! Mit Menschen reden, die ebenso empfinden, hilft! Und das tut einfach gut.
Zum Schluss, ich unter 1mm meine Frau 1,5. Aber, wie schon geschrieben, ist mir das eingentlich egal. Da alle Statistiken keinen Sinn machen, wenn man auf der "falschen" Seite steht.
Nun denn: Nein, ich gebe natürlich nicht auf. Und klar, ich gebe alles für die Zukunft meiner Familie und meiner!

Wünsch Euch was!

Silke69
17.04.2011, 16:43
Hallo Chicco78,

ich nehme an der gleichen Studie teil und nehme GSK1120212 nun seit 5 Wochen. Was mich wundert, ist Deine Dosierung. Ich habe nur 2mg und dachte, dass wäre das höchste. Wo machst Du die Studie? Ich bin in Lübeck.

Ich habe nach der ersten Wochen einen starken Hautausschlag bekommen, gegen den ich immer noch kämpfe. Ist wohl eine gängige Nebenwirkung und soll ein gutes Zeichen für das Ansprechen sein.

Ansonsten geht es mir super mit dem Medikament.
Wir können uns gerne mal austauschen, auch mit PN.

Viele Grüße,
Silke

Jenny B.
18.04.2011, 10:16
Halli Hallo

Also ich bekommen mittlerweile seit 14 wochen die Tabl von GSK 2118436
mit 75mg pro Kapsel
Und nehme davon 2x täglich 2 Kapsel, also 2x täglich 150mg auch mit einer Stunde davor und zwei danach nichts essen und trinken.
Und darf oder sollte keine zitrusfrüchte oder Säuren zu mir nehmen.

Und meine Studie läuft an der Charite in Berlin-Mitte

Mir geht es gut, weitestgehend ohne Nebenwirkungen und das beste an allem ist............
Es ist nach 4 Therapieversuche die erste die anschlägt.
Ich habe aber keine Hirnmetas.

Wer fragen hat darf sich gerne p melden.

Schönen Tag noch euch allen.
Glg Jenny

d30
18.04.2011, 21:02
Hallo!

Also ich war heute beim Hautarzt und hab mir den Befund geholt sowie mein fälliges Infogespräch.

Die Diagnose: oberfl. spreitendes Melanom mit größtenteils Intraepitheliarer pagetoider Ausbreitung von teilweise einzelnen und teilweise in Nestern gelgene Tumorzellen. Invasion des Stratum reticulare ist nicht nachweisbar, allerdings unterhalb des Stratum papillare entzündliche Infiltrate und Melanophagen. Die Tumordicke überschreitet 0,7mm nicht.

Ich habe den Arzt nun nach dem Nachschnitt gefragt, er meinte so ca. 1/2 cm (da im befund auch steht dass die Resektionsränder teilw. nur knapp 1mm betragen) und dass ich keine weiterne Untersuchungen machen muss, der OP Termin bleibt in 4 Wochen.

Um mich selbst zu beruhigen werde ich mir trotzdem noch eine 2. Meinung einholen.

Ich bin soooo erleichtert....allerding noch immer wegen dem OP Termin in 4 Wochen beunruhigt, denkt ihr das ist ok?

Lg
Doris

d30
18.04.2011, 21:42
Hallo Nicky,

Nein, ich wurde gar nicht untersucht und laut Arzt werde ich das auch nicht mehr. Ja ich hole mir definitiv die zweite Meinung, ich möchte in so einem Fall nicht auf die Meinung eines Arztes vertrauen.

Lg
Doris

ellispirelli
19.04.2011, 19:25
Hallo Doris,
meine Diagnose war 2004 ganz ähnlich wie Deine. Lymphknotenentfernung wurde mir vorgeschlagen habe ich aber nicht machen lassen, nur ne LK Sono, die unauffällig war. Anschließend gabs engmaschige Kontrolle beim Hautarzt mit halbjährlicher Blutkontrolle und einmal jährlich die LK Sono, Bauch Ultraschall, Lunge röntgen, CT Gehirn (war nämlich mal auf Arbeit umgekippt) und nach meinem nächsten Melanom nebst Hautmeta gabs dann auch mal ein Ganzkörper MRT.
Wegen dem OP Termin in 4 Wochen, mach Dich mal nicht verrückt, ich warte grad 6 Wochen auf meinen nächsten OP Termin am 3.5. und bin mir ziemlich sicher weitere Hautmetas zu haben. Bei Deinem Nachschnitt ist davon auszugehen, dass dieser Befundfrei ist. :)
Mach Dich nicht verrückt, erkundige Dich mal wegen Schwerbehindertenausweis, denn Du kannst einen beantragen wenn Du willst.

Herzliche Grüße
Elli

d30
19.04.2011, 20:38
Liebe Nicky, liebe Elli,

Ich gehe nächste Woche in die Dermatologische Ambulanz im wiener AKH. Auf die Untersuchungen werde ich jetzt auf jedenfall, vor allem auch weil ihr mich darin auch bestätigt habt, bestehen. Man ist einfach beruhigter und man macht sich nicht selbst fertig!

Aber das mit dem Schwerbehindertenausweis ist wirklich so? Irgendwie kommt mir das komisch vor, ich hab ja keine wirkliche Behinderung und der Tumor dürfte ja auch entfernt sein?

Lg
Doris

ImparatorHDI
20.04.2011, 16:47
Hallo, ich hab mich heute in diesem Forum angemeldet weil ich befürchte das ich Krebs haben könnte?

Also, ich bin 15 Jahre alt und Männlich, mir wurde vor ungefähr 2 Jahren eine Warze auf der Rechten Schulter entfernt. Diese Warze war bevor ich sie Wegschneiden ließ wirklich schlimm, sie eiterte und roch sehr unangenehm. Nachdem sie weggeschnitten war wurde sie untersucht und es war Hautkrebs. Der Arzt sagt das es besser wäre wenn er nochmal nachschneiden würde. Ich lehnte dies jedoch ab. Ich hatte bis Heute keinerlei Probleme und habe sie jetzt eigentlich auch nicht, ich wieß auch nicht wie ich darauf gekommen. Ich habe auf der rechten Seite meines Bauches ein Muttermal, welches 5mm groß ist und klar begrenzt und nur leicht erhoben, in der Mitte ist ein Dunkelbrauner nicht ganz runder Punkt der ungefähr 2mm groß ist. Ich muss dazu sagen das ich dieses Muttermal habe seit ich denken kann, bin mir aber nicht sicher ob es in der mitte immer schon asymmetrisch braun war. Desweiteren hab ich heute beim Fahrradfahren ein leicht Assymetrisches Muttermal an der Wade entdeckt, es ist nicht erhoben einfarbig Dunkelbraun und ungefähr 3mm groß, dieses hatte ich jedoch auch schon länger weiß aber auch nicht ob immer schon Asymetrisch war.

Ich habe einen hellen Hautton, bin als Kind öfters in Italien und Ägypten in Urlaub gewesen, hatte jedoch noch nie einen schlimme Sonnebrand nur manchmal einen leichten Sonnebrand. Meine Augenfarbe ist Blaugrau, meine Haarfarbe ist Dunkelbraun. Meisten meide ich die Sonne weil ich nicht braun werden möchte. Ich hab viele Muttermale habe in letzter Zeit noch mehr dazubekommen.

Momentan habe ich Angst das diese Muttermale vielleicht Metasthasen streuen könnte und ich dann sterben müsste!!! Mir geht es nicht nur um mich sondern auch um meine Eltern, die sind doch Tottraurig wenn ich sterben würde und ich bin doch ein so lebenfrohher Mensch, ich will nicht sterben:weinen:

Nun zu meiner Frage, bin ich Hautkrebs gefährdet:confused:?

MfG ImparatorHDI

P.S. Ich bin bis jetzt nicht zum Hautarzt gegangen weil ich eine Höllenangst vor Spritzen habe, denn so eine bekomme ich wenn er mir das Muttermal enfernen müsste:weinen:.

mischmisch
20.04.2011, 16:55
Hallo,

der Einzige der dir weiterhelfen kannst ist ein Hautarzt!
Da du aber da nicht hin willst kann dir wohl niemand helfen.
Du wirst mit der Ungewissheit leben müssen so gut du kannst.

Gruss
mischmisch

teufelsam
20.04.2011, 20:20
Hallo Imparator HDI,
allen Ernstes... Du solltest wirklich einen Arzt aufsuchen, sonst machst Du Dich doch nur verrückt!!
Wie tief war denn Dein erstes Muttermal, da Du ja geschrieben hast, bei Dir wurde bereits Hautkrebs diagnostiziert.. gehst Du denn regelmäßig zu den Nachsorgeuntersuchungen??
Und die Spritze tut doch gar nicht weh, aber wenn Du so empfindlich bist, kannst Du Dir die Stelle dann vorher vereisen lassen, dann merkt man nichts mehr.
Und nun mach Dich nicht mehr verrückt und lass das vom Arzt abklären ,dann geht es Dir besser.;)

ImparatorHDI
20.04.2011, 21:08
Vielen dank Teufelsam für die Antwort, hat mir wirklich geholfen, ich glaube ich gehe demnächst wirklich zum hautarzt um mich untersuchen zu lassen.

Das erste was ich hatte war ja eine Warze und wie tief es war weiß ich nicht der Hautarzt hat uns nichts gesagt, desweiteren war ich davor und danach noch nie bei einer Untersuchung, der Arzt hat auch nichts derartiges erwähnt.

Ich hab aber eine frage, dieses vereisen kann man das direkt bei dem Arzt machen lassen oder muss man das selber machen oder von jemand anderem machen lassen. Geht das auch bei impfungen?

babs_Tirol
20.04.2011, 21:21
Man bekommt zwar in Österreich auch 50 % GdB bei einem MM ohne Metastasen aber mit Sicherheit erst einmal auf 3 Jahre.
Habe da meine persönlichen Erfahrungen dazu gemacht.

LG
-babs_Tirol-

ellispirelli
20.04.2011, 21:34
Hallo Doris,
ich hab wie Du mit Deinem Befund damals einen Schwerbehindertenausweis mit 50% befristet für 5 Jahre bekommen. Da ich etwas später ein neues MM mit Hautmeta hatte wurde dieser um weitere 5 Jahre verlängert mit Höherstufung auf 80%. Also wie behindert fühle ich mich nicht und wie zu 80% erst recht nicht. Aber wir dürfen nicht vergessen, es ist/war Krebs!

Liebe Grüße
Elli

Florida-Moni
21.04.2011, 10:13
Hallo Imparator HDI,

also - jetzt mal ganz im Ernst - Angst vor Spritzen habe ich auch. Aber manchmal müssen die halt sein.

Und sterben ist doch wohl schlimmer als eine Spritze, oder? Und noch schlimmer als Spritzen sind wohl auch nachfolgende Operationen, wenn man sich nicht untersuchen läßt und vielleicht Monate oder Jahre eine Krankheit einfach so weiter gären lässt.

Hier sind keine Ärzte im Krebs-Forum. "Nur" Betroffene und Angehörige. Dir kann nur ein Hautarzt helfen. Und wenn Du so lebensfroh bist, wie Du schreibst, dann ist wohl der erste Gang zum Hautarzt. Früherkennung ist alles. Deine Angst kann Dir nur eine Untersuchung bei einem Arzt nehmen.

Wenn es sich bei Deiner Warze um Krebs gehandelt hat, hast Du auch ein Recht darauf, Deinen Befund beim Arzt einzusehen. Das ist völlig normal, das macht hier jeder. Dieses Recht solltest Du nutzen. Wenn es Dich nicht interessieren würde und Dir keine Sorgen machen würde, würdest Du ja nicht hier schreiben, oder?

d30
30.04.2011, 20:35
Hallo an alle,


Wollte mal einen Zwischenbericht abgeben. Ich war vorige Woche im AKH und ich muss sagen dort wurde mir endlich erklärt was genau ich habe usw. das war ja beim Hautarzt überhaupt nicht der Fall. Weiters muss ich nun die ganzen Untersuchungen machen (Sono, Blut, Röntgen) und ich bin echt erleichtert, denn dann weiß ich wenigstens ob alles in Ordung ist oder nicht. Weiters wird auch der Nachschnitt dort gemacht, die schneiden mir noch 1cm weg, mein Hautarzt wollte ja nur 4mm schneiden, und auch wenn es vielleicht nicht notwendig ist aber lieber etwas mehr schneiden und es ist alles in Ordnung als zu wenig... Ich bin auf jedenfall so froh mich entschieden haben ins AKH zu wechseln! Obwohl dort unzählig viele Patienten waren hat sich der Arzt trotzdem die Zeit genommen und mir alles in Ruhe erklärt, meine Fragen beantwortet usw. Weiters hat mich der Arzt auch gleich auf weitere Muttermale am ganzen Körper untersucht (hat mein Hautarzt ja nicht gemacht) und mein zweites am Oberschenkel wird ebenfalls gleich mitrausgenommen (mein Hautarzte meinte zu diesem nur: darum kümmern wir uns wenn dass mit dem ersten erledigt ist)
Ich hoffe jetzt dass die Befunde alle i.O. sind, aber ich denke positiv :-)

Lg
Doris

babs_Tirol
01.05.2011, 13:48
Hallo Doris,

es freut mich, dass du es im Wiener AKH so gut angetroffen hast.
Versuche nach der OP in der Nachsorge dort bleiben zu können.
Es gibt dort eine gute Tumornachsorgeambulanz.


Liebe Grüße aus Tirol
-babs_Tirol-

Highman66
02.05.2011, 16:49
Hallo liebe Krebs-Forum User,
ich habe eine ganze wichtige Frage: Ich habe an meinem Kinn, einen Leberfleck(???), der aber erst seit heute morgen dort ist, wo er ist. Er sieht ganz normal aus(also nicht größer als ein Leberfleck, nicht kleiner), aber es fühlt sich eher an wie ein Pickel, also als wäre Eiter oder ähnliches "in ihm drin".
Ich hab jetzt gar keine Ahnung, was das ist. Wisst ihr das vielleicht?
Ich Frage das hier, weil ich schon öfters gehört habe, das man Hautkrebs an sowas erkennt. Oder bilde ich mir da jetzt was ein?
Ich hoffe auch antworten und bedanke mich im Vorraus.
Mit freundlichen Grüßen, Highman66. :)

Antje015
02.05.2011, 22:22
Hallo Highman,

auch Hautkrebs kommt nicht einfach "so". Meistens entwickeln sich die Muttermale über eine kürzere oder längere Zeit, habe noch nie davon gehört, dass sich ein Karzinom der Haut innerhalb weniger Stunden entwickelt.
Wie alt bist du denn und wie ist deine Haut sonst so beschaffen? Gerade bei jüngeren Leuten verändert sich die Haut doch sehr schnell (Pickel, Mitesser...)
Aber andererseits: Ein Besuch beim Arzt kostet höchstens 10 Euro und ein bisschen deiner Zeit.
Aber mach dich nicht verrückt!

LG
Antje

Highman66
03.05.2011, 19:58
Hallo.
Meine Haut ist grundsätzlich nicht soooo "gut". D.h., dass ich an meinen Armen kleine Pickel habe.
Aber inzwischen tut es auch weh und ist RICHTIG schwarz. Das ist ja nicht normal oder? Das nur dazu, dass ich mich nicht verrückt machen soll.
Lg.

J.F.
03.05.2011, 20:00
Hallo highman66,

wir sind hier alle Betroffene. Und keine Ärzte. Wie Dir schon meine Vorschreiberinnen angeraten haben: Geh zum Haus- oder Hautarzt. Wir können und werden nichts dazu sagen. Denn wir sind weder Ärzte, Histologen oder Hellseher :).

Und sich über das Internet schlau zu machen, kann ganz schön in die Hose gehen. Es kann von völlig harmlos bis watt auch immer sein. Deswegen: Geh zum Fachmann und lass es checken ---> Haus- oder Hautarzt ;).

muskateller
15.05.2011, 17:07
Hallo
Bin seid 09.05.11 im Forum angemeldet.Davor habe ich viel im Forum gelesen,aber noch nicht alles gefunden was mir evt. weiterhilft.
Am 28.02.11 wurde mir beim Hautarzt ein Muttermal entfernt. Dieses hatte ich schon immer,hat sich aber innerhalb von 3 Monaten stark verändert.Es wuchs warzenartig nach aussen und war dunkel. Leider an einer Stelle die ich nicht ansehen kann.(zwischen Rücken und Pofalte.)
10 Tage später kam ein Anruf vom Hautarzt der Befund wäre positiv.
Diagnose :ulzeriertes malignes Melanom pT4b.
Ich sollte mich vorstellen in der Hautklinik Ludwigshafen.
Am 22.03.11 wurde ich in der Klinik aufgenommen Ct-Thorax und Abdomen.MRT-Schädel und Hals wurden durchgeführt.(alles o.k.)
Es fand eine Nachexzision mit 2,5cm Sicherheitsabstand statt. Und 3 Lymphknoten einer links 2 rechts wurden entfernt.
Die Diagnose der Klinik:
nodulär ulzeriertes malignes Melanom (TD 7,8mm)Klassifikation pT4b NxMO mind.Stadium 2 C.

Am 04.04.11 fand eine Befundbesprechung statt.
Leider waren die Lymphknoten rechts befallen.

Am 12.04.11 wieder in die Klinik OP Lymphknotendissektion rechts-inguinal.
10 Tage in der Klinik.
Beurteilung 7 tumorfreie Lymphknoten.

Habe immer noch kein Gefühl im Oberschenkel Von der Leiste bis zum Knie .
Wer hat ähnliche Erfahrungen ?

Nächste Woche beginnt die Interferontheraphie.

Bin nicht sicher ob ich alles richtig so in das Forum gestellt habe. Freue mich auf Rückmeldungen.

J.F.
16.05.2011, 16:31
Habe immer noch kein Gefühl im Oberschenkel Von der Leiste bis zum Knie .
Wer hat ähnliche Erfahrungen ?

Bin nicht sicher ob ich alles richtig so in das Forum gestellt habe. Freue mich auf Rückmeldungen.

Hallo Muskatteller,

herzlich willkommen bei uns. Doch, doch, hast alles richtig gemacht :). Es werden sich hoffentlich auch ein paar melden bei denen die LKs in der Leiste zu finden waren. Ich kann dazu nichts beitragen, da bei mir der Hals betroffen ist und war. Zu den Taubheitsgefühl kann ich nur insoweit beitragen, dass es bei mir immer noch einige "taube" Stellen vorhanden sind und auch die Nerven- und Muskelbereiche im Hals- und Schulterbereich unter Belastungssymptomen, möchte es mal so ausdrücken, leiden. Das Interferon wird da auch noch ein bisschen zu beitragen, schon mal als Hinweis. Aber wie gesagt, ein kann, kein muss. Es kommt auch viel auf die Operationstechnik an. Was sagen denn die Chirurgen dazu? Nicht die Dermatologen, sondern die die operiert haben?

Wünsche Dir eine guten Einstieg in die Interferonzeit!

ellispirelli
24.05.2011, 21:05
Hallo Muskateller,
wegen Deiner Diagnose, tut mir sehr sehr leid für Dich. Wegen dem tauben Gefühl, ich kann mich daran nach meiner NachOP 2004 nicht mehr erinnern )ist schon so lange her), kenne dieses Gefühl allerdings vom Kaiserschnitt. Unangenehm, ich fühle mit Dir. Die Taubheit hatte sich auch fast ein Jahr hingezogen. Nun ist aber diesbezüglich alles wieder okay, Gefühl zurück, Narbe unauffällig. Ich wünsche Dir dasselbe und vorallem ganz viel Geduld, dein Gefühl kommt sicher zurück.

Alles Liebe Elli

hrami
25.05.2011, 07:08
Ich hatte im November 2010 die Diagnose schwarzes Hautkrebs, Akrolentiginöses Melanom. Da sich das Melanom unter meinem grossen Zehennagel befand, wurde mir durch eine Biopsie die Probe entnommen. Zwei Wochen später wurde mir in der Universitätsklinik der halbe grosse Zehe amputiert und die entsprechenden Wächterlympfknoten entfernt. Mein genauer histologischer Befund lautet pT1a N0(0/3)(sn)M0. Die Eindringtiefe war 0.85mm. Seither heisst es "Warten und Schauen". Jetzt habe ich gelesen, dass eine Biopsie in der Regel nicht durchgeführt werden sollte, um eine Ausbreitung der Krebszellen über die Blutbahn oder Lympfsystem zu verhindern. Jetzt habe ich Angst und hoffe auf eine Rückmeldung durch dieses Forum. Kann mich jemand durch eine ähnliche Erfahrung beruhigen?

Zottie
25.05.2011, 15:28
Hallo Hrami,


ja, das hatte ich auch gelesen - scheint aber nicht mehr ganz dem neuesten wissenschaftlichen Stand zu entsprechen. Ich habe zwar keine wissenschaftliche Literaturquelle hierzu, aber ich habe konkret in der Uniklinik meines Vaters nachgefragt. Die sagten, dass das veraltet wäre und nutzen auch die Biopsie.

Viele Grüße (hoffe es kann dich etwas beruhigen!)
Zottie

d30
28.05.2011, 22:30
Hallo,

Wollte mich mal wieder melden, bei mir wurde ja ein MM 0,71mm diagnostiziert und ich hatte vor knapp 2 Wochen den Nachschnitt. Ich kann es leider nicht "schön reden", der Nachschnitt war die Hölle! Er wurde ambulant durchgeführt und die Betäubungsspritzen wirkten nicht usw. ABER ich habs überstanden, bin jetzt seit dem im Krankenstand, hatte furchtbare Schmerzen am Anfang (und ich bin sicher jemand der Schmerzen erträgt!!), mittlerweile geht es wieder, die Narbe ist halt leider 10cm groß und an der Unterseite der Brust - sprich man spürt sie bei jeder Bewegung. Ich möchte hier keinem Angst machen - bei mir was es halt schlimm und auch noch eine echt blöde Stelle :-)
Ich sage zwar seit dem zu jedem dass ich es nie wieder über mich ergehen lassen würde, aber wenn ich ehrlich bin wenn ich wieder ein MM habe nehme ich es wieder in Kauf - da bin ich mir GANZ sicher!!! (vielleicht aber lieber nur unter Vollnarkose :D )
Jetzt hoffe ich dass die Befunde i.O. sind, die bekomme ich am Montag beim Nähte entfernen. Mir wurde ja auch gleich ein Muttermal am Oberschenkel rausgenommen...das ist hoffentlich auch ok.
Dann kann ich nächste Woche wieder arbeiten gehen und versuchen mein Leben wieder in den Griff zu bekommen, nicht mehr vom einschlafen bis zum aufstehen nur an den Satz "ich habe Krebs" zu denken. Wenn ich es nicht schaffe suche ich mir psychologische Hilfe, es bringt nichts zu versuchen alleine damit fertig zu werden. Ich bin 30 Jahre und möchte nicht mit 32 ein psychisches Wrack sein!
Ich wünsche allen die ebenfalls die Diagnose haben viel Kraft, denn es ist wirklich nicht leicht damit fertig zu werden!

Liebe Grüße
Doris

elke51nhl
29.05.2011, 20:47
Hallo Bine:megaphon:
es ist schön eine so tolle Nachricht zu lesen:)
Alles Gute weiterhin
Liebe Grüße
Elke:winke:

Zottie
30.05.2011, 10:05
Hallo Bine,

das ist toll!!!!

Wie war das noch bei dir? Du hattest eine Chemo mit einer anderen Kombi, oder? War das im Rahmen einer Studie?

Mach weiter so!
Zottie

muskateller
30.05.2011, 13:15
Hallo an alle

Meine Krankenkasse meldet sich immer mal wieder bei mir tel.(krank seit 1.03.11)Die Dame ist sehr nett und erkundigt sich wie es mir geht.Ob ich die Interferontheraphie vertrage usw.
Auch eine Kopie vom Schwerbehindertenausweis wollte Sie.
Auch Kopien von der Klinik und von Arztbriefen wären erwünscht.
Bin ich dazu verpflichtet ?
Könnten dadurch Nachteile entstehen ?

Viele Grüsse
Muskateller

babs_Tirol
30.05.2011, 14:25
Hallo Bine,

auch meine Glückwünsche, dass das Interleukin(Proleukin) bei dir so gut angesprochen hat.
Hast du es in Tübingen innerhalb einer Studie bekommen?
Wurde vorher ausgetestet was am Besten bei dir anspricht?
Hattest du an 5 Tagen immer 24 Std, Infusionen?

Wäre toll wenn du mehr darüber schreiben würdest, da ich bisher nur eine Patientin kannte, die es bekam und es nicht half.


LG
-babs_Tirol-

Jürgen1969
30.05.2011, 14:59
Hallo Bine,

das sind tolle Nachrichten, meinen Glückwunsch.:)

Auch ich kann die Reihe der guten Nachrichten fortführen. Hatte heute Röntgen Thorax und Sono Abdomen, wie immer alles ohne Befund:):)

Euch allen auch weiter gute Ergebnisse.;)

babs_Tirol
30.05.2011, 17:56
Hallo Bine,

und welche Chemo war es vor dem Proleukin?
Wäre schon toll, wenn du uns die ganzen Infos geben würdest, denn es könnten viele andere Betroffenen von deinen Infos profitieren.

Es hat sich übrigens beim Melanom zwischenzeitlich herausgestellt, man sollte nur alternative Mittel zusätzlich zu der Schulmedizin einnehmen.
Du gehst sicherlich zu einen deutschen Heilpraktiker, da ja bekanntlich in Österreich die Heilpraktiker ein Berufsverbot haben.
Lediglich Mediziner mit Heilpraktikerausbildung dürfen in Österreich praktizieren.

LG
-babs_Tirol-

babs_Tirol
30.05.2011, 17:57
Hallo Jürgen,

freue mich mit dir über dein gutes Ergebnis.

Wie war der Kurzurlaub?

LG
-babs_Tirol-

muskateller
16.06.2011, 15:33
Hallo

Meine OP (Leistenausräumung) liegt jetzt ca.8 Wochen zurück.Habe immer noch kein Gefühl im Oberschenkel.Kann diesen auch noch nicht belasten. Kleine Spaziergänge sind möglich.
Wer hat Erfahrungen mit Lyhmdrainage gemacht ?

J.F.
16.06.2011, 18:35
Hallo muskateller,

ich habe nach meiner neck dissection, nach Freigabe durch die Chirurgen, mit Lymphdrainage angefangen. Es hat das Abfliessen erleichtert und auch die neue Bildung der Lymphbahnen unterstützt. Voraussetzung ist, dass man an einen Fachmann kommt. Nicht jeder, der Lymphdrainage im Angebot hat, ist auch ein Könner :o. Wenn er sein Handwerk versteht, dann ist es eine Erleichterung. Ob es aber Dein Taubheitsgefühl lindert, ist fraglich. Du musst bedenken, dass durch die Operationsschnitte auch Nerven und Muskeln durchtrennt wurden. Evtl hilft Krankengymnastik in dem Sinne, dass der Therapeut aktiv wird und der Patient stillhält / machen lässt. Das hat mir sehr geholfen, die totale Verspannung zu lindern. Leider nicht mit durchschlagenden Erfolg, da bei mir die Interferontherapie kontra war.

Ich habe zusätzlich viel frisches Vitamin C zu mir genommen, denn die Interferonarbeit wird dadurch unterstützt und es soll Ödeme reduzieren.
Mal davon abgesehen, dass es gesund ist viele verschiedene Obst- und Gemüsesorten zu essen.

Zum Thema Lymphdrainage sind selbst die Ärzte sich nicht einig. Man soll nur im tumorfreien Zustand LD machen lassen, da man ansonsten eventuell Krebszellen weiterbefördern könnte. Nur wer weiß hundertprozentig, dass er krebsfrei ist. Eben. Also wieder eine gewisse Glaubensfrage.

Sprich doch mal Deine Ärzte auf Lymphdrainage und Krankengymnastik an.

Achso, und noch eins. Die Gefühllosigkeit kann Monate, Jahre andauern. Kann, nicht muss.

fischer1960
21.06.2011, 22:21
Hallo an Euch, ich bin der Jürgen. Ich habe leider noch kein genaues Thema für mich gefunden, aber vielleicht kann ja einer von euch mir sagen wo ich es finde.
Ich habe ein malignes Non-Hodgkin-Lymphom der B-Zell-Reihe mit hohen Malignitätsgrades.
Keine Ahnung was das für mich noch bedeutet. Habe durch CT heute erfahren es hat nicht gestreut. Ich habe es Übergang vom Dünndarm in den Dickdarm dort wo die Klappe ist. Bei einer Darmspiegelung konnte man die Klappe schon nicht mehr sehen. Die Gewebeprobe hat dann das Ergebnis gebraucht. Hat hier zufällig auch jemand sowas. Hoffe das ich bald einen Arzt finde der mich behandeln kann :). Hatte am Anfang eigentlich nur Durchfall über Wochen, nun kommen leider auch Bauchschmerzen hinzu. Wünsche allen hier noch alles Gute, mal sehen ob sich wer meldet. Bis dann Euer neuer hier.
Habe am 22.06.11 den Bericht aus Kiel bekommen. " Ich habe ein hockproliferatives diffuses großzelliges B-Zell Lymphom ( ICD-0: 9699/3)" der kategorie 3. Keine Ahnung was das bedeutet. Hoffe ich kann am 24.06.11 mit meinem Krebsarzt mal über den Krebs reden. Habe da noch Fragen. Z.B. warum man den Krebs nicht einfach rausschneidet. Aber naja die werden ja es Wissen was richtig ist hoffe ich. Bis bald euer neuer.

elke51nhl
22.06.2011, 18:29
hallo an den " neuen" hier!
Ja diese Diagnose macht betroffen, aber es gibt sicher auch für Dich Hoffnung.
Hier findest Du viele Betroffene, geh einfach einmal in das Forum
Non-Hodgkin-Lymphom,
Ich bin schon seit Jahren hier, und immer wieder muss ich feststellen das mir sehr geholfen wird.

Lieben Gruß und alles Gute für Dich:pftroest:
Elke

Fischer Christiane
23.06.2011, 09:45
Hallo,

also jetzt muss ich doch mal wieder schreiben. Hatte mich ziemlich zurückgezogen von hier, warum auch immer.

Ich selbst hatte auch eine Ausräumung in der linken Leiste. Meine Ärzte sind vollkommen gegen Lymphdrainage wegen der Metastasenförderung. Ich selbst leide natürlich auch an einem Lymphödem, aber mit Strumpf läßt sich dies auch lindern. Den Strumpf habe ich nicht all zu viel an. Das Taubheitsgefühl habe ich auch immer noch, das wird nicht mehr verschwinden.

Also sprich mit deinen Ärzten. Jeder Artz sieht die Lymphdrainage anderst. Ich hatte auch mehere Fernmetastasen und ich will auch schlafende Hunde nicht wecken. Deswegen habe ich mich mit diesem Thema auch nicht mehr auseinandergesetzt. In der Kur sagte der Chefarzt, er wäre an meiner Stelle auch sehr vorsichtig.

Viele Grüße aus dem Schwarzwald
Eure Christiane

Ditty
28.06.2011, 22:14
Hallo !
Bin neu hier tm Hautkrebsforum und hoffe dass Ihr mit Eurer Erfahrung mir weiterhelfen könnt.
Ich bin 45 Jahre alt und mir wurde im Januar zum 2 Mal ein magniles Melanom entfernt. Es war schon 1,25mm tief und wurde in Augsburg in der Hautklinik großzügig am Unterschenkel nachgeschnitten und der Wächterlymphknoten in der Leiste wurde entfernt.
Gott sei Dank war er nicht befallen, trotzdem habe ich Angst dass bald wieder was kommt. Das erste Melanom wurde letztes Jahr im März entfernt, war mur 0,35mm tief und wurde von meinem Hautarzt nachgeschnitten.
Ich bin sehr hellhäutig und habe sehr viele Muttermale.
Gehe nie in die Sonne, hatte als Kind aber ganz oft einen Sonnenbrand.
Seit 16 Jahren wurden mir regelmäßig Muttermale entfernt und die waren schon immer alle displastisch so das mein Hautarzt meinte ich hätte das Syndrom der displastischen Naevi.
Bei der Nachsorge in Augsburg meinte die Ärztin alles wäre ok und ich sollte nur alle 3-6 Monate zum Hautarzt gehen und die Haut kontrollieren lassen. Leider sahen beide Melanome gar nicht böse aus und seit der OP hab ich selber das Gefühl dass sich alle Muttermale verändern und komisch aussehen.
Mach ich mich selber verrückt?
Mein Bruder ist vor 4 Jahren an Darmkrebs gestorben, er wurde nur 36 Jahre alt. Mit diesem Hintergrund macht mich alles natürlich doppelt verrückt. Meine Eltern sind seit dem Tod meines Bruders total gebrochen und krank. Hab Ihnen von meiner Erkrankung nichts gesagt da sie das wahrscheinlich total fertig machen würde.
Was soll ich tun? Reicht es wirklich alle 3 Monate zum Arzt zu gehen oder was kann man sonst noch tun?
Bin schon total depressiv dass sogar mein Mann und meine Kinder sich Sorgen machen.
Bitte schreibt mir wie Ihr Euch verhalten würdet!
Danke und ganz liebe Grüße aus dem Allgäu

Jürgen1969
29.06.2011, 07:48
Hallo Ditty,

zuerst einmal viele Grüße in das schöne Allgäu. Bin oft dort und erst nach Pfingsten machte ich eine Woche Urlaub dort.:)

Deine Sorgen kann ich gut verstehen und wenn Dich etwas Drückt oder Du Fragen hast, schreib hier einfach.
Es ist schon mal gut, dass an den Lymphknoten nichts ist. Meins war 3,8 mm und die Lymphknoten waren ok, das war vor über 2,5 Jahren. Bis heute alles ok.
Die Ärzte in Augsburg haben schon recht, es wird nichts weiter gemacht außer die regelmäßige Kontrolle alle 3-6 Monate. Nach den alten Richtlinien wurde ab 1,5 mm Eindringtiefe eine adjuvante Therapie mit Interferon gemacht, nach den neuen erst ab 2mm. Und aus den bildgebenden Dokumenten wie CT und MRT fallen wir auch raus. Wurden bei Dir in der Klinik solche gemacht?
ich gehe auch alle 3 Monate zum Hautarzt, lasse aber immer eine Sono der Lymphknoten der Leiste mitmachen. Auch meine Flecke verändern sich, man schaut sich auch nach der Diagnose besser an, jeder veränderte schreibe ich auf und zeige diese dann dem Arzt.
Es dauert lange bis man wieder einigermaßen normal damit klarkommt, aber ich bin sicher dass Dir Deine Familie dabei sehr hilft.

Dir alles Gute weiterhin:)

Ditty
29.06.2011, 09:38
Hallo Jürgen!
Danke für die schnelle Antwort! Das beruhigt mich ungemein dass bei dir seit 2,5 Jahren nicht mehr gekommen ist. Ich wünsche dir von ganzem Herzen dass das auch so bleibt!
Ich hab halt nur Angst da ich so wahnsinnig viele Muttermale habe und alle die man rausgeschnitten hat, ca. 30 Stück in den letzten 15 Jahren, displastisch waren.
Mein bösartiges Melanom hat mein Hautarzt auch nicht erkannt!
Ich hab ihm gesagt dass ich glaube dass es sich etwas verändert hat, dann hat er es rausgeschnitten weil er eh am schneiden war.
Er war dann auch total geschockt und sagte dass es niemals wie ein Melanom ausgesehen hat.
Mein Hausarzt ist toll! Ich war schon bei einer MRT vom Kopf, wo auch Gott sei Dank nichts rauskam.
Morgen muss ich zum CT von der Lunge da ich die letzte Zeit schlecht Luft bekomme und lange nicht mehr so leistungsfähig bin.
Seit 2 Tagen ist mein Knöchel am Fuß total geschwollen, das kommt bestimmt davon dass mein Lymphknoten entfernt wurde und es so heiß ist. Ich hasse dieses Wetter!
Gehts dir auch so?
Liebe Grüße

Ditty
29.06.2011, 10:22
Hallo Nicki!
Hab an sowas noch gar nie gedacht da ich normalerweise ein total positiver Mensch bin , wenn es aber nicht besser wird werde ich es sicher in Erwägung ziehen.
Danke für den Tip.
Alles Gute für dich!
Liebe Grüße

Ditty
30.06.2011, 21:20
Hallo Leute!
War heute beim CT von Thorax und Abdomen, außer einem Blutschwamm auf der Leber und zwei Vernarbungen auf der Lunge wurde nichts gefunden.
Da bin ich schon sehr froh obwohl ich keine Ahnung habe wo das Zeug herkommt! Der Arzt meinte auf jeden Fall dass man damit leben kann.
Soll aber in 3 Monaten nochmal hin damit sie sehen ob sich da was verändert.
Finde ich komisch, oder?
Habt ihr da schon irgendwelche Erfahrungen?
Liebe Grüße Ditty

J.F.
30.06.2011, 21:36
Hallo Ditty,

auch von mir ein herzliches Willkommen.

Hämangiome (Blutschwämmchen) und Zysten auf der Leber haben ganz ganz viele Menschen, ohne je davon zu wissen. Es handelt sich meist um Zufallsbefunde. Du hast ja scheinbar auch nie Probleme mit der Leber gehabt, lach. Und Vernarbungen der Lunge, nun, genau das Gleiche. Keine Angst. Hämangiome werden im Auge behalten, evtl können sie ja der Leber doch in irgendeiner Weise irgendwann mal "zu setzen". Viele von uns haben beides :) oder besser gesagt, alle drei.

Esther1970
30.06.2011, 21:45
Hallo Ditty,
bei mir haben die Doc's auch solche Vernarbungen auf der Lunge gesehen.
Auch zu mir wurde gesagt" muss man im Auge behalten"

Ditty
01.07.2011, 11:33
Danke Euch für die Info !
Bin jetzt dann doch beruhigter und werde mir da keinen Kopf mehr machen!
Mal eine andere Frage, mein Hautarzt meinte es wäre besser jeden Monat 2-3 Muttermale rauszuschneiden, die Ärztin in Augsburg meinte
alle 3-6 Monate die Haut untersuchen und bei Bedarf welche rauszuschneiden reicht.
Was würdet Ihr machen?
Das Rausschneiden ist total unangenehm und mein Hautarzt näht mit selbstauflösenden Fäden, manchmal lösen die sich auch nicht auf und wenn die Wunde geheilt ist hab ich immer noch das Gefühl das noch was drin ist da man auch was spürt wenn man drüberfährt.
Mein voriger Hautarzt der leider in Rente gegangen ist hat immer normal genäht und dann nach 10 Tagen die Fäden gezogen.
Was findet ihr besser ?
Danke vorab und ein schönes Wochenende !
Liebe Grüße Ditty

babs_Tirol
01.07.2011, 13:19
Hallo Ditty,

verstehe ich es richtig dein Hautarzt schneidet auf " blauen Dunst " deine vorhandenen Naevi heraus?
Nicht jedes dysplastische Naevi wird ein Melanom.

Ich finde es besser bei der anderen Hautärztin die kontrolliert und nur bei Verdachtsmomenten die Naevi entfernt.

Mir sind im Laufe der letzten 23 Jahre auch schon an die 100 Naevi entfernt worden, allerdings waren 7 Melanome und 4 Basaliome dabei.

LG
-babs_Tirol-

Amun R
01.07.2011, 13:31
Hallo,
bisher war ich stille Mitleserin. Nun bin ich grad froh, dass Ditty diese Frage nach den Vernarbungen aufgeworfen hat.
Im Oktober letzten Jahres wurde bei mir ein nod. malignes Melanom diagnostiziert, T3aN0M0, IIa, 3,2mm, Clark III, 2 LKs waren negativ, seit Dez./10 nehme ich 3x3 Mio Einheiten Interferon pro Woche.
Auch bei mir wurden Röntgen, CT und MRT durchgeführt, wo ebenfalls Hämangiome an Leber und eine Vernarbung an der Lunge (in meinem Befund steht "granulomatöse Veränderung") gefunden wurden, aber keine Fernmetastasen.
Nun meine Frage: wie oft lasst ihr das im Auge behalten, wie Esther so schön schreibt? Ein Hautarzt meinte zu mir, CT aller 3 Monate. Das scheint mir viel, wenn solche Vernarbungen doch scheinbar harmlos sind? Ein Pneumologe sagte mir, frühestens in 6 Monaten zur Kontrolle. Das werd ich nun auch machen. LK-Sono hab ich auch gehabt - nix Auffälliges. Einige sind geschwollen, wobei da aber irgendwo eine Entzündung im Körper ist.
LK-Sono versteh ich ja, aber dann so oft ein CT?
Liebe Grüße, und danke an dieser Stelle an die Forumgemeinde. Das Lesen hier und die geschilderten Erfahrungen haben mich in der ersten Zeit nach der Diagnose gestärkt und darin unterstützt, einen realistischen Blick auf die Sache zu gewinnen und aktiv bei der Nachsorge mitzuarbeiten.:)

Ditty
01.07.2011, 14:53
Hallo babs Tirol !
Mein Hautarzt schneidet inzwischen die Melanome raus die ihm und mir verdächtig vorkommen.
Ich hab echt Angst dass man die falschen rausschneidet und dann trotzdem irgendwo ein Melanom heranwächst und streut ohne dass es entdeckt wird.
Wie schon gesagt, meine Melanome waren beide total unauffällig, ich hatte nur bemerkt dass der Rand dunkler geworden war, aber auch nur weil ich die Stelle beim Baden immer im Blickfeld hatte.
Waren deine Melanome auffällig?
Wer hat die enttdeckt, der Arzt oder du selber?
Das ist bestimmt furchtbar für dich dass immer wieder ein Melanom dabei ist! Respekt wie du das alles meisterst!
Ich wünsche Dir und natürlich allen die diesen Sch.... haben dass wir von weiteren Melanomen verschont bleiben!
Liebe Grüße Ditty

Ditty
01.07.2011, 15:05
Hallo Amun R. ,
ich finde das auch seltsam dass hier anscheinend viele solche Vernarbungen auf der Lunge haben.
Mein Hausarzt und der Radiologe meinten beide man sollte das in 3 Monaten nochmal nachkontrollieren.
Genau dasselbe habe ich auch gedacht, warum eigentlich wenn die so harmlos sind?
Vielleicht machen wir uns auch zu viele Gedanken!
Gesunde Menschen haben das bestimmt auch nur machen die kein CT oder MRT wo das dann rauskommt!
Hoffe es jedenfalls!
Mir hat das Lesen hier auch viel gebracht, dass war schon vor 4 Jahren im Darmkrebsforum so, leider ist mein Bruder dann doch gestorben obwohl wir alles versucht haben.
Aber nur schon zu wissen dass viele mit dem gleichen Problem und Sorgen da sind beruhigt ungemein, auch nur zu wissen dass man verstanden wird!
Danke nochmal an alle!
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende! Ditty

babs_Tirol
01.07.2011, 15:36
Ditty schrieb
Hallo babs Tirol !
Mein Hautarzt schneidet inzwischen die Melanome raus die ihm und mir verdächtig vorkommen.
?????????? Da meinst du wohl die dysplastischen Naevi, oder?????

Bei mir persönlich habe ich die Feststellung gemacht, die Melanome entstehen plötzlich aus einem neuen Naevi, niemals aus einen alten dysplastischen Naevi.
Meine Körperstellen vorne schaue ich immer selbst ganz genau an - und weise auch im Bedarfsfall - meine behandelnde Klinikärzte auf die Veränderungen hin. Grundsätzlich habe ich alle 3 Monate in der Klinik mein Hautstaging. Meinst wird dann auch ein Naevi entfernt.

Übrigens jedes weitere Melanom verändert nicht mehr die Diagnose.

Zu deinen wahrscheinlich gutartigen Veränderungen auf der Lunge, sicherlich wird jetzt nach der Festellung diesbezüglich engmaschig alle 3 Monate kontrolliert.
Aber wenn sich in 1 Jahr nichts verändert hat, dann sicherlich auch nur noch Jährlich. Man kann dann sagen es ist gutartig und nicht bösartig.
Ich habe einen Nebennierentumor, der gutartig ist - er wird nur 1 x im Jahr kontrolliert.

Im Jahr 2007 hatte ich multiple Lebermetastasen die werden auch jetzt noch alle 3 Monate nachkontrolliert mittels MRT.
Ganzkörperstaging habe ich alle 6 Monate wegen meiner multiplen Lymphknotenmetastasen aus 2006.


-babs_Tirol-

Ditty
01.07.2011, 15:52
Sorry, natürlich meine ich die Naevi !
Da bei mir ja anscheinend alle Muttermale displastisch sind weiß man ja nicht welche Melanome werden können.
Oder gibt es da irgendwelche Geräte die das feststellen können?
Bei mir werden die alle auf Verdacht rausgeschnitten und eingeschickt. Dabei kam dann raus dass es Melanome waren.
Liebe Grüße Ditty

J.F.
01.07.2011, 21:22
bisher war ich stille Mitleserin.
Nun bin ich grad froh, dass Ditty diese Frage nach den Vernarbungen aufgeworfen hat.

seit Dez./10 nehme ich 3x3 Mio Einheiten Interferon pro Woche.
Auch bei mir wurden Röntgen, CT und MRT durchgeführt, wo ebenfalls Hämangiome an Leber und eine Vernarbung an der Lunge (in meinem Befund steht "granulomatöse Veränderung") gefunden wurden, aber keine Fernmetastasen.

Ein Hautarzt meinte zu mir, CT aller 3 Monate. Das scheint mir viel, wenn solche Vernarbungen doch scheinbar harmlos sind? Ein Pneumologe sagte mir, frühestens in 6 Monaten zur Kontrolle.

Das werd ich nun auch machen. LK-Sono hab ich auch gehabt - nix Auffälliges. Einige sind geschwollen, wobei da aber irgendwo eine Entzündung im Körper ist.
LK-Sono versteh ich ja, aber dann so oft ein CT?

Das Lesen hier und die geschilderten Erfahrungen haben mich in der ersten Zeit nach der Diagnose gestärkt und darin unterstützt, einen realistischen Blick auf die Sache zu gewinnen und aktiv bei der Nachsorge mitzuarbeiten.:)

Hallo Amun R,

na denne :), herzlich willkommen bei uns.
Von harmlos hat keiner geschrieben ;), eher das viele das auch haben. Wenn Du unter Lungenfibrose googelst, wirst Du feststellen, dass selbst chronische Infekte, Allergien, Gase, Dämpfe, sogar Haarspray das Lungengewebe reizen und es zu Vernarbungen kommen kann. Da diese Veränderung nur gestoppt, aber nicht geheilt werden kann, es sich aber verschlechtern könnte, wird es je nach Ausmaß am Anfang mehr oder minder engmaschig kontrolliert, insbesondere wenn Krebs im Spiel ist. Auch kommt es auf die Radiologen und ihre Einstufung an. Wenn es kontrolliert werden soll, es sich nicht verändert, dann werden die Abstände verlängert oder nur im Rahmen der "normalen" Röntgenintervalle mitkontrolliert. Ob ein CT (denk an die Strahlenbelastung) notwendig ist, hast Du ja schon mit dem Facharzt besprochen. Er sollte der Ansprechpartner Nr1 in Sachen Lunge sein.

Und es ist immer gut, wenn man sich selber auch in die Nachsorge und allem drum und dran aktiv einbringt. So können dann auch geschwollene Lks nicht gleich zum Schreckgespenst werden :), denn Interferon ist eine Möglichkeit. Denke bitte auch daran, dass Interferon die Schilddrüse angreifen kann und das Kontrastmittel vom CT meist jodhaltig ist, also ein Teufelskreis entstehen könnte. KANN, nicht muss.

Wie bekommt Dir das Interferon? Hoffentlich mit wenigen Nebenwirkungen.

Amun R
02.07.2011, 00:47
Hallo,

danke für deine Antwort J.F.!
Eben jene Strahlenbelastung und das jodhaltige Kontrastmittel haben mir Kopfzerbrechen bereitet. Ich nehme L-Thyrox wegen Struma. (Die Beschwerden hatte ich aber bereits vor Beginn der Interferontherapie.)
Ich warte nun mal ab, was das neuerliche CT bringt, und was für die Zukunft dann vorgeschlagen wird. Meine Hautärztin meinte, dass der Nutzen der Untersuchung die Strahlenbelastung überwiegen würde. Also glaub ich ihr das, weil ich mich auch sonst in guten Händen und gut beraten bei ihr fühle.

Das Interferon scheint mir ein wenig aufs Gemüt zu schlagen, bin schneller gereizt, unausgeglichen und manchmal einfach nur down. Ich habe auch das Gefühl, mehr Haare zu verlieren. Konzentrationsschwierigkeiten (Lesen und längeres Telefonieren sind anstrengend) und Vergesslichkeit, Müdigkeit, und weniger Kraft, was grad beim Sport sch...recklich ist. Ich betreibe einen Mannschaftssport und merke, wie ich dem Team immer weniger eine Hilfe, sondern wohl eher ein Klotz am Bein bin.:(
Mit solcherlei "Herausforderungen" bin ich ja aber auch nicht die Einzige, hm. Das konnte ich hier im Forum schon lesen, und das hat auch was Beruhigendes: ich scheine also noch nicht durchzudrehen, sondern bin, den Umständen entsprechend, normal. :rotier2:

Liebe Grüße an alle !

Esther1970
02.07.2011, 08:32
Hallo,
was ich noch sagen wollte, der Radiologe hatte auch auf einen Lk im Brustbereich hin gewiesen. Mit der Aussage der darf so aussehen... ich denke ohne Melanom würde dazu keiner was sagen..,Aber besser wenn immer alles was unklar ist nochmal mit kontrolliert wird. Gibt einfach mehr Sicherheit :-)
euch allen ein schoenes Wochenende

J.F.
02.07.2011, 08:52
Hallo Amun R,

wenn bei Dir bereits vor der Melanomentdeckung eine Erkrankung der Schilddrüse bekannt ist, würde ich einen Endokrinologen bzw. Nuklearmediziner mit ins Boot nehmen. Schon allein zur Abklärung wie das mit den stark jodhaltigen Kontrastmittel ist, nicht das Du noch eine Autoimmunkrankheit auslöst. Kann, nicht muss! Aber so eine AI ist nicht zu empfehlen. Und meine Erfahrung ist, dass Dermatologen zwar gerne ihre Meinung zur SD abgeben, aber in der Regel davon keine Ahnung haben. Das möchte ich Deiner Hautärztin (die Fachkenntnisse, die sich außerhalb ihres Fachgebietes bewegen) nun nicht unterstellen, Gott bewahre, aber dazu ist das Thema zu heikel. Denn die SD wird reagieren, die Therapie geht ein paar Monate, die Auswirkungen hat man aber sein Leben lang. Deswegen lieber einen Arzt mehr mit ins Boot nehmen. Zumindest habe ich das gemacht und bin gut damit gefahren.

Und was die NWB vom Interferon anbelangt, ja, hört sich nach dem ganz normalen Wahnsinn an :):o:tongue.

jennicolly
03.07.2011, 17:34
Hallo,

bei meinem Vater wurde im November 2009 die Diagnose :

Malinges Melanom (ALM) mínd. Lev. IV, Tumordicke 3,00

an der rechten Verse, gestellt.

Großflächige Entfernung des Tumors mit anschl. Interferon Therapie, 3 x pro Woche 3 Mio.

Regelmäßige Kontrolle und Abschlusskontrolle im Mai 2011 waren ohne weitere Auffälligkeiten. Das Interferon wurde abgesetzt.

Mitte Juni entdeckte mein Vater einen Knubbel in der Leiste
Überprüfung im Krankenhaus mit Ultraschall. Nach 7 Tagen sofortige Entfernung.

Nun der Befund:


Lymphknotenmetastase inguinlal rechts
Akrolentiginöses malignes Melanom (plantar rechts) AJCC-KL.: Stadium IIIB
(TD anch Breslow: 3,08 mm, Clark Level : IV) Sentinel: negativ
KHK
Hypercholesterinämie
Aterielle Hypertonie

Nun ist er sofort wieder im Krankenhaus
Ab morgen sollen weitere Untersuchungen folgen, vorallem aber ein CT von Kopf, Thorax und Leiste.

Ich bin ziemlich erschlagen von den ganzen Fremdwörtern und würde gerne wissen, ob mir hier jemand von seinen Erfahrungen mit gleicher oder ähnlicher Diagnose berichten kann.

Wenn ich in dem Bericht das Stadium IIIB und den Clark-Level IV lese, werde ich schon wieder sehr nervös und meine Hoffnung auf Heilung meines Vaters sinkt

Es wäre schön, wenn ich viele Antworten erhalten würde,

bis dahin, viele Grüße

Jenny

jennicolly
06.07.2011, 20:06
Hallo,

so nun sind die ersten "inoffizellen" Ergebnisse da:

es sollen keine Organe befallen sein :), die Lyphknoten die neben dem entnommen befallenem Knoten liegen, kann man lt. Aussage der Ärztin nicht genau einstufen:(, was auch immer das heißen mag.
Morgen soll eine genaue Besprechung des Befunds erfolgen. Davor möchte sich die Ärztin noch mit dem Uniklinikum Essen in Verbindung setzten um dort zu besprechen welche Folgetherapie möglich sind.
Jetzt warten wir also bis morgen mal ab......
Habe mich aber schon im Uniklinikum Essen und Düsseldorf wegen einer Hautkrebs Sprechstunde erkundigt, sodass mein Vater auch dort nochmal vorstellig werden könnte um sich eine weitere Meinung, für die Weiterbehandung einzuholen.
Hat jemand Erfahrung mit einer der beiden Unikliniken??

Melde mich wenn wir dann endlich ganz genau wissen wie der Befund ist und es weiter gehe soll.

Liebe Grüße aus dem Ruhrgebiet

Jenny :winke:

gabgo
07.07.2011, 07:50
Hallo Jenny,

ich bin meistens nur eine stille Mitleserin hier, aber die Diagnose von deinem Vater ist so ähnlich wie meine.
Also KHK bedeutet eigentlich koronare Herzkrankheit und hat mit dem Melanom an sich nicht viel zu tun, denk ich. Ich hatte selber vor ein paar Jahren einen Vorderwandinfarkt, deshalb weiß ich das.
Die Nebenwirkungen vom Interferon sind bei mir sehr stark, ich denke das liegt daran, weil ich wegen dem KHK jeden Tag mehrere Tabletten nehmen muß und mein Herz auch nicht "normal" belastbar ist.
Meine Interferontherapie dauert 2 Jahre, wie bei den meisten anderen habe ich alle drei Monate die ganzen Untersuchungen (Sono, Blut usw.) und zusätzlich CT und MRT. Mein Lymphknoten war von Anfang an schon befallen, ich konnte wählen zwischen Chemo und Interferon. Hab den Oberarzt damals gefragt was er denn machen würde an meiner Stelle, aus dem Grund hab ich mich für das Interferon entschieden.
Grüße an den Ruhrpott, bin in Essen geboren, grins.
LG
Gabi aus Mittelfranken

Maditta61
17.07.2011, 20:40
Hallo zusammen,
stelle eine Frage für eine liebe Freundin, also sie hat seit über vier Wochen am großen Zehen unter dem Nagel eine dunkle Stelle, sie hat sich nicht gestoßen oder sonst etwas getan, auch keine Schmerzen ! Sie hat nun Angst das es Hautkrebs ist, hat dies jemand von Euch an so einer Stelle gehabt oder gibt es sowas überhaupt! Sie ist momentan in Behandlung weil sie Seelische Probleme hat und traut sich nicht zum Arzt zu gehen, ich würde sie ja begleiten aber ich bring sie nicht dazu.
Bin normal im Brustkrebs und Gebärmutter Forum, danke für Eure Antworten,
Gruß Maditta

Maditta61
18.07.2011, 10:38
Hallo Nicky,
vielen Dank für deine Antwort, ich Rede mir schon seit Tagen den Mund fusselig, hoffe wenn ich ihr die Antworten zeige, vielleicht hab ich dann mehr Glück!
(Man sollte nicht glauben, wo man überall diese schei.. Krankheit haben oder bekommen kann!)


Schönen Tag noch, Gruß Maditta

Roswitha
18.07.2011, 13:57
Hallo Maditta,
sage deiner Freundin, auch mein Melanom begann unter dem großen Zehnagel.
LG Roswitha

edelbitter
25.07.2011, 17:28
ein freundliches hallo in die gemeinde! :)

ich bin nicht sicher, ob ich das wirklich richtig verstanden habe, jeder soll hier, inzwischen auf seite 165, wenn ich richtig geschaut habe, posten? man möge mir verzeihen, aber das ist ja unendlich unübersichtlich.

ich suche nach berichten betroffener zum plattenepithelkarzinom. merkwürdigerweise sagt mir die suche, dies wär zu allgemein,
es gäbe nix :confused: so selten ist ein pek ja nun auch nicht ;)

habe ich mich vielleicht vertan, und in den weiten des forums gibt es noch eine rubrik zu meiner erkrankung (pek und aktinische keratose, leider vielfach)

konkrete fragen wären, wer kann etwas über das neuauftreten von karzinomen nach einer photodynamischen therapie berichten, und wer hat erfahrung mit: efudix 5% creme, insbesondere zum thema haarausfall (brauen).

damit nicht gleich eine bemerkung kommt, ich habe probleme mit den händen, deshalb die kleinschreibung, ich bitte das freundlich zu tolerieren.

über hilfe und antworten würde ich mich sehr freuen!

vielen dank, edelbitter

J.F.
26.07.2011, 21:44
Hallo edelbitter,

erst einmal ein Willkommen bei uns. Plattenepithelkarzinom ist ein weit gefächerter Begriff in diversen Krebserkrankungen und somit sehr allgemein. Deswegen auch die Ablehnung in der Suchfunktion. WEIL es eben so viele davon gibt. Unter Keratose hätten aber Treffer erscheinen müssen.

Tja und was die Seite 165 anbelangt, ja, ja, da gab es wohl doch einige, die Fragen hatten :D. Gelesen werden die Postings alle, nur nicht jeder kann oder will darauf antworten :). Außerdem schreiben hier halt mehr Melanombetroffene, sprich die mit dem schwarzen Hautkrebs. Die Betroffenen mit dem sog. weißen Hautkrebs schreiben lieber per PN, wahrscheinlich hast Du schon ein paar bekommen.

Nun zu Deinen Fragen:
Ich setze Dir einen Link zum Beipackzettel von Efudix:
http://www.diagnosia.com/de/medikament/efudix-0#patient
Daraus geht u.a. hervor, dass Haarausfall eine bekannte Nebenwirkung ist, siehe unter Risiken.

Was das Neuauftreten von Karzinomen nach der PDT betrifft, muss ich passen. Kann mir aber gut vorstellen, dass eine oberflächlich angewandte Therapie nicht so in die Tiefe gehen kann wie evtl. das Spinaliom sich manifestiert hat und es somit zu Lokalrezidiven kommen kann. In der Literatur bzw. Infos von Unikliniken erscheint immer mal eine unterschiedliche Meinung zu Spinaliom und deren Behandlung mit PDT.

Alles Gute! Und ggf einfach eine Zweitmeinung vom Fachmann einholen ;)

Zusatz: Die Leitlinien von der ADO sind um PEK und Aktinische Keratose erweitert worden: http://ado-homepage.de/V4/index.html. Vielleicht auch ein Versuch wert.

edelbitter
27.07.2011, 08:58
j.f. - ganz lieben dank für deine begrüssung und antwort! :winke:

du bist aber bis jetzt der/die einzige, pns sind nicht angekommen, aber vielleicht kommt ja später noch etwas. von öffentlichen berichten hätten aber alle etwas ;-) aber egal wie, ich würde mich freuen..... :)

da ich immunsupprimiert bin bin ich besonders gefordert aufzupassen.
PEK wurden chirurgisch entfernt, keratosen vereist, inzwischen ist aber die stirn mit zu vielen stellen befallen, als dass man das alles biopsien könnte, oder chirurgisch entfernen. deshalb werde ich wohl eine photodynamische therapie demnächst beginnen, obwohl, bis auf eine ausnahme-praxis, dies erst wieder in der herbstzeit gemacht werden sollte. ich habe aber die befürchtung, dass mir die zeit wegläuft aufgrund der immunsuppression und vielen stellen.

die alternativbehandlung mit der creme efudix über 4 wochen birgt das grosse risiko die brauen zu verlieren und soll doch auch hauterosionen hinterlassen, so habe ich es gelesen, deshalb versuche ich zunächst die pdt, auch wenn sie privat bezahlt werden muss.

seit rund 1 jahr habe ich dauer-stirnschmerzen und niemand weiss warum.

meine frage wegen haarausfall bezog sich primär auf die brauen, die sich
wohl noch anders verhalten? direkt dazu findet sich keine literatur.

vielen dank für den link, ich füge selber auch noch für andere interessierte den direktlink zur leitlinie ein,
ich hoffe normale user dürfen das hier?
http://www.krebsgesellschaft.de/download/leitlinie_spinaliom_ado_2005.pdf

ich hoffe noch auf berichte betroffener, ich fühle mich ganz einsam ;)

vielen dank dir, edelbitter


ps: komischerweise wurde ich nach "antworten" abgemeldet ohne dass der text beim ersten mal gespeichert war. neuer versuch....

J.F.
27.07.2011, 12:23
Hallo edelbitter,

wer ist ein normaler user? :D Wir doch alle. Oder etwa nicht? :)

Wenn Du Dich im Forum anmeldest, würde ich den Haken unter "angemeldet bleiben" setzen, dann wirst Du nicht automatisch abgemeldet.

Ich hoffe, dass Du mit diesem Krankheitsbild, insbesondere wegen der Immunsuppression, in einem Hautkrebszentrum, normalerweise Uniklinik, betreut wirst. Dort sind sie auf solche "Fälle" eingestellt. Zumindest hängen in "meiner" Uniklinik genügend Infomaterial / Anschauungsmaterial an den Wänden bzgl PDT etc.

Da Dir das Thema Brauen so wichtig ist, gehe ich davon aus, dass das Problemgebiet in diesem Bereich bzw auf der Stirn darüber zu finden ist. Du weißt, dass der Stirnmuskel (=Augenbrauenheber) sich über die ganze Stirn bis zum Haaransatz zieht? Und wenn dieser Muskel aufgrund der PEK angegriffen oder auch nur laufend gereizt wird (PEK drückt auf den Muskel bzw deren Partien), dann kommt es zu diesen Stirnschmerzen, die sich sogar auch über die Kopfhaut oder ins Gesicht ziehen. Unangenehm, weiß ich aus eigener Erfahrung, wenn es bei mir auch nur durch die Operation ausgelöst wurde. Wäre eine Möglichkeit.

Mein Rat: Besuch in einer Uniklinik und dort eine Zweitmeinung einholen. Gerade wegen den weiteren zu beachtenden Punkten. Vielleicht gibt es noch eine weitere Option.

edelbitter
27.07.2011, 12:58
ganz vielen dank, j.f. :)

häkchen war gesetzt, ich vermute es lag an den nicht aktivierten cookies, jetzt gehts damit.

ganz richtig erkannt, problembereich stirn und brauen ;-)
das war eine sehr wichtige und gute info für mich, nein das wusste ich nicht mit dem stirnmuskel. ich habe vorgestern noch mit meinem ha gesprochen und er hat auch keine erklärung dafür. aber was du sagst ist einleuchtend. ich werde dies bei meinem die nächsten tage anstehenden vorbereitungsgespräch für die pdt ansprechen. vielen dank!

ich war in der ambulanz der uniklinik, dort wurde ich begutachtet mit der lupe, und mir wurde die pdt empfohlen. eine behandlung direkt dort nicht. irgendwie hat mich das auch verwirrt, weil ich damit eigentlich gerechnet hatte. aber wahrscheinlich kann man nur mit einweisung direkt dort behandelt werden. keine ahnung..... jedenfalls finde ich es sehr mühsam und ermüdend mir alle infos selber zusammensuchen zu müssen. und dabei entsteht dann schon leichte nervosität weil so viel zeit vergeht.

ganz lieben dank, edelbitter :winke:

Sinaliii
07.08.2011, 20:08
Hallo.!

Kurz zu mir: Bin 16 Jahre alt und hab mich unter anderem hier angemeldet,weil meine Mom schon zweimal mit bösartigem Befall im Unterleib zu tun hattte und ich mich mal ein wenig belesen wollte.
Bei mir ist vor kurzem ein,hoffentlich nur aktives,Muttermal entdeckt worden,dass in letzter an Größe zugenommen hat.Deshalb soll bald bei mir eine Untersuchung per Elastographie stattfinden,um zu schauen ob es nicht doch etwas bösartiges ist.
Ich mach diesen Beitrag vorallem,weil ich mich jetzt durch viele,viele Threads gelesen hab und allen Betroffenen einfach einmal meinen großen Respekt aussprechen möchte.!
Ich bin wirklich teilweise einfach nur fasziniert,mit wie viel Mut und Hoffnung ihr den Kampf gegen die Krankheit aufnehmt und kämpft und möchte allen hier ganz viel Kraft und Glück wünschen.!

edelbitter
08.08.2011, 16:42
liebe sinaliii,

in den aller-allermeisten fällen ist ja alles in ordnung,
sieh deiner untersuchung deshalb ganz in ruhe entgegen :-)
und für deine mom alles gute!

ich habe eine frage an dich, wo wird diese untersuchung (ort) bei dir gemacht? ich kenne nur bochum und berlin?
es wäre sehr nett wenn du mir antworten könntest, du kannst mir auch gern
per pn schreiben, wenn dir das lieber ist.

liebe grüsse! edelbitter

Yvonne8877
19.08.2011, 18:52
Hallo!

Ich hoffe ich habe es richtig gemacht..das ich hier schreibe!
Ich bin Yvonne und 34 Jahre alt. Bin neu hier angemeldet..
Vielleicht kann mir jemand beratend zur Seite stehen. Also:
Letzdes jahr im Dez. erlitt ich eine Fehlgeburt, mein kompletter Hormomhaushalt
ist durcheinander..unteranderem haben sich auch einige Leberflecke negativ verändert. Innerhalb dieses einen Jahres..denn letzdes Jahr beim Screening war alles soweit ok. EIN LF wurde dort entfernt, aber nicht bösartig. Nun war der Hautarzt recht aufgelöst gestern und teilte mir mit, das fünf rausgeschnitten werden müssen, da sie zackig..und/oder dunkel usw..sind und redete etwas von Stufe 2 in der Auffälligkeit!! Kann mir jemand etwas dazu sagen? Und ich habe grosse Angst vor dem Eingriff, es soll auch genäht werden..Am meissten Angst habe ich vor dem Ergebniss! :-( Liebe Grüsse Yvonne

J.F.
19.08.2011, 23:04
Hallo Yvonne,

wir können leider nicht beraten, denn wir sind nicht vom Fach ;), auch wenn "es " uns verinnerlicht hat :tongue ;).

Richtig, eine der vielen Möglichkeiten, dass sich Muttermale / Leberflecke verändern, kann der Hormonstoffwechsel sein. Aber nicht aus jedem scheinbar verändertem Muttermal wird ein Melanom. Das kann letztendlich nur der Histologe befunden. Also hin, rausnehmen lassen, warten..... den Befund abwarten. Danach ist noch Zeit genug, um sich einen Kopp zu machen. Und, Angst vor der Entnahme von Leberflecken, nun, das ist pillepalle, das musst Du wissen, denn Du schreibst selber, dass Du bereits einen entfernt bekommen hast. Wie ist der denn entnommen worden, er muss doch auch geschnitten worden sein. Und dann einfach Pflaster drauf? Die Umgebung des Muttermals wird betäubt und Du merkst nichts, weder das Entfernen noch das Nähen. Nachher kann es eventuell zwicken, zwacken, aber es gibt nichts was eine Schmerztablette erträglich machen könnte (das Schmerzempfinden ist bei jedem anders). Auch kommt es auf den Entnahmeort an. Also, hoffen wir mal, dass die fünf einfach nur verändert sind und mehr nicht.
Toi,toi,toi.

Yvonne8877
21.08.2011, 17:50
hallo!

Danke für die Nachricht. Der erste Leberfleck wurde mir "nur" ausgeschält und musste nicht genäht werden.
ich habe Angst, weil er so von Stufe 2 etc redete..und ich sehe halt auch selbst, das sie sich sehr verändert haben. Zwei müssen am Rücken raus, Bein und Bauch! Aber da muss ich jetzt wohl durch! Danke nochmals fürs Daumen drücken & Antworten! Weisst Du wie lang man ca aufs Ergebniss warten muss?

LG Yvonne

J.F.
21.08.2011, 18:16
Hallo,

klar, weiß ich das :D. Je nach bravsein des Leberflecks mindestens eine Woche, wenn er nicht so mag auch länger. Es kann ohne weiteres sein, dass beim Fädenziehen die Befunde schon da sind. Aber bloss nicht verrückt machen, wenn es ein paar Tage länger dauert :). Wochenende, viele Einreichungen, da die Sommerferien bei einigen Bundeslängern vorbei sind und dann viele zum Hautarzt gehen usw. können schon mal die Sache verzögern. Was nicht gleich das Schlimmste bedeutet, alles braucht seine Zeit, man kann nichts beschleunigen ;)

Und bei der ein oder anderen Stelle wird es wohl zum Zwicken, Zwacken, Jucken kommen....Hautnerven und Blutbahnen werden getrennt und finden sich wieder....das ist dann das zwicken und zwacken ;) und das Heilen das Jucken :D
Und wenn ein selbstauflösender Faden genommen wird, nicht wundern, der kann sich auch schon mal nicht auflösen :D und wandert dann Richtung Öffnung, sieht schon lustig aus :lach2:. Vorsichtig rausziehen, fertig. :) Nichts worüber man sich grosse Gedanken machen muss ;)

Du schaffst das schon :D

Yvonne8877
21.08.2011, 19:52
Okay..Danke Dir!
Dann will ich mal hoffen das alles gut geht! :-)
ich lass danach von mir hören. Lasse die Entfernung in 2 Sitzungen machen..
Am 29.8 & 12.9. Danke für die tröstenden Worte..

Liebe Grüße Yvonne

Sonja Weller
22.08.2011, 17:45
Hallo Ihr,
ich eröffne mal kein neues Thema und frag gleich hier nach ;)
Ich (20) hatte vor ungefähr 2 Jahren ein bösartiges Melanom am Rücken, das herausgeschnitten werden musste.
Nun habe ich vor kurzem am Rücken was komisches bekommen, sieht aus wie 2 Haufen von ganz kleinen Leberflecken nebeneinander. Also normal schaut das auf jeden Fall nicht aus.
Ich schick mal ein Bild mit, vielleicht weiß jemand was das ist...
Zum Hautarzt geh ich dann auch noch, dass Problem ist aber dass ich im Moment im Ausland bin und hier noch keine Versicherung abgeschlossen hab :(...
Lg Sonja

Mod.: Fotos gelöscht

J.F.
22.08.2011, 18:40
Hallo Sonja Weller,

als Melanombetroffene weißt Du doch, dass nur der Hautarzt, ggf. mit Hilfe eines Histologen, Dir Auskunft geben kann. Wir nicht, sorry.

babs_Tirol
14.09.2011, 17:34
Hallo Mareike,

tatsächlich mußt du auf das Ergebnis der Histologie vom Sentinel Node warten.
Verdächtige Lymphknoten in der Sono habe ich häufig, im MRT sind sie dann aber nicht als subspekt eingeordnet.

Ich nehme mal an du leidest am dysplastischen Naevussyndrom und hast mehr als 50 Muttermäler an deinem Körper, oder?
Da deine Familie auch davon betroffen ist, wird es erblich sein Bk-Mole-Syndrom.

Bei mir scheint es auch Väterlicherseits in der Familie zu sein.
Bisher hatte ich 7 Melanome.
Ich denke man kann lange mit diesem Syndrom leben wenn man alle 3 Monate zum Hautarzt geht und die verdächtigen Muttermäler immer entfernen läßt.
Mir sind sicherlich schon über 100 Muttermäler in den vergangenen 23 Jahren entfernt worden. Mein erstes Melanom hatte ich 1988 meine richtige Melanomkarriere begann dann 2003.

Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass der Sentinel Node ohne Metastasen ist.

LG
-babs_Tirol-

zany
15.09.2011, 13:42
Hallo,
gibt es hier jemanden, der etwas über Nagelmelanome weiß (Aussehen, Therapie) Ist wohl recht selten. Es könnte aber auch was anderes sein...
Bislang steht noch eine Facharzt Meinung aus, ob es biopsiert wird
(Großzehe).
Bin für alle Erfahrungsbericht dankbar. Ich bin 46 Jahre alt.:confused:

babs_Tirol
15.09.2011, 13:53
Hallo zany,

bei uns biopsiert der Dermatologe- wenn auch nur der leiseste Verdacht auf ein Nagelmelanom besteht.
Meist wird es in einer Hautklinik gemacht.

Wie lange besteht denn schon der Fleck?

Es kommt auf die Eindringtiefe an, ansonsten ist bei einem Nagelmelanom die Behandlung gleich wie bei allen anderen Melanomen auch.

Alles Gute für dich
-babs_Tirol-

MrToast
15.09.2011, 18:36
Hallo erstmal an alle,
bin neu hier, da ich auch etwas bräunlich schwarzes unter meinem linken Daumennagel entdeckt habe.
Erst habe ich gedacht es geht wieder weg, aber mittlerweile warte ich schon ca. 2 Wochen. Der "Fleck" ist noch recht klein und darüber gibt es einen kleinen weißen Strich (so ähnlich wie diese weißen Wolken auf dem Fingernagel ;) http://de.wikipedia.org/wiki/Nagel_(Anatomie) ). Bevor ich es vergesse, ich war vor 6 Wochen in einem Kletterpark klettern :D und dort hatte ich mir einen Bluterguss an einem Finger zugezogen (bin mir aber nicht mehr richtig sicher welcher der beiden Daumen es war).

Was könnte es außer Hautkrebs noch sein? Könnte es mit dem Bluterguss zusammenhängen? Und was wäre wenn es einer wäre? Müsste unter Umständen dann der Finger amputiert werden? :augen:

Werde so bald wie möglich zum Hautarzt gehen und es Untersuchen lassen :)

Und viel Glück babs_tirol :)

zany
15.09.2011, 21:07
Danke für Deine Antwort. Der Fleck ist seit 8 bis9 Wochen da. Es beginnt links in ganz am Rand des Nagels, ist dunkelbrau. In der Mitte ist was, das wie ein schwarzes Netz aussieht. Größe ca. 5x3 mm. Es wächst nicht raus und sieht auch nicht aus wie ein Hämatom. Naja, nächsten Freitag habe ich den
Termin bei der Dermatologin, die selbst auch ambulante OPs macht.
Mal sehen, vielleicht ist mein Hausarzt auch nur zu vorsichtig.
Nochmal danke für die Antwort und auch für Dich: alles Gute!
zany:)

babs_Tirol
20.09.2011, 19:24
Hallo Mareike,

tut mir leid, dass der SentinelNode positiv war. Mein Melanom war auch nur 0,8mm und bei mir war auch ein SN LK befallen.
Mir wurde nach der gleichen Diagnose 2003 die rechte Leiste ausgeräumt. Danach machte ich auch eine Interferon-Therapie. Die Haare werden meist nur dünner, eine Glatze kommt extrem selten nur vor.
Die Interferon-Therapie soll helfen, dass das Immunsystem mehr Interferone bildet und daher vor der Metastisierung des Melanoms geschützt ist.
Eine andere Möglichkeit gibt es in diesem Stadium leider nicht.
Teilweise wird die komplette Lymphknotendissektion sehr kontrovers diskutiert, da es trotzdem zu weiteren Metastasen kommen kann.
Ich leide seit der totalen Ausräumung an einem sekundären Lymphödem, muß ständig Kompressionsstrümpfe Klasse 3 tragen.

Ich wünsche dir nur das Beste und keine weiteren Melanommetastasen.

LG
-babs_Tirol-

Toni83
21.09.2011, 14:18
Hallo

Wie oben schon beschrieben

Ich war im August beim Hautkrebsscreening und habe danach einen Termin zur Entfernung eines Muttermals bekommen.

Nach kurzer Erklärung an die Ärztin über bestehen, enstehen und Wachstums
dieses Mals meinte sie daraufhin zu Ihrer Arzthelferin, dass ich so schnell wie möglich einen OP Termin bekommen soll ( sie ist hier die einzige Hautärztin und man wartet schon mal 2 Monate oder länger und eine auf Hautkrebs spezialisierte
Praxis) und sie könne mich ruhig hinten ran hängen!
Sie sagte das sehr eindringlich und bestimmt zu der Schwester...

Letzten Mittwoch wurde es dann entfernt und auf den Befund warte ich noch!

So das zur Vorgeschichte!
Nun meine Frage die vielleicht etwas blöd klingen mag aber das Problem ist
ich kann hier mit niemanden wirklich über meine Ängste Reden weil natürlich jeder versucht mich zu beruhigen und es abtut.

Was kann diese Reaktion von der Ärztin bedeuten?
Hat sie schon einen konkreten Verdacht?
Hat sie es schon beim Screening gesehen und will nur auf nummer sicher gehen und bis zum Befund warten?
Oder will sie einfach nur so auf nummer sicher gehen?

Nachdem sie sagte sie haben aber sehr viele Muttermale, fragte ich dann wie oft ich denn dann kommen solle zum Screening.
1 mal oder 2 mal im Jahr?
Sie meinte dann, wir müssen erst den Befund abwarten und dann schauen wie es weitergeht!

Sorry das es solang geworden ist aber ich mache mir echt totale Sorgen und dieses warten bringt mich um!

Vielen Dank fürs Lesen und für Antworten

Liebe Grüße Antonia

J.F.
21.09.2011, 19:36
einer der 3 Lymphknoten ist befallen!

Ich habe so große Angst davor, dass es mir in der Zeit der Therapie nur noch schlecht geht und mir die Haare ausfallen!

Ich weiß nicht, ob ich dazu bereit bin mein Leben komplett auf den Krebs umzustellen! Ich bin noch so jung!

Ist es eurer Meinung nach überhaupt ratsam, bei einem Primärtumor von 0,9mm eine so lebensverändernde Maßnahme zu ergreifen?


Hallo Mareike_02,

die Frage ist falsch gestellt ;). Nicht die Melanomgröße ist das Problem, sondern die Metastierung. Klar kannst Du den Kopf in den Sand stecken (falls Du daran gedacht haben solltest:)). Bedenke aber bitte, dass Du die Rechnung, egal wie sie aussieht, immer höchst persönlich zahlst. Deine heutige Entscheidung beeinflusst einiges, dazu musst Du auch in Zukunft stehen (können). Und wie Dir die Interferontherapie bekommt, weiß keiner im Vorfeld. Und mit Haarausfall haben wir alle gekämpft, aber die allerwenigsten haben alle Haare verloren. Rede mit Deinen Ärzten über Deine Ängste, mach Dir einen Zettel mit den Fragen, die Dich bedrücken, die sich Dir stellen. Wie Babs schon geschrieben hat, wird die komplette Ausräumung der Lymphstationen mittlerweile eifrigst diskutiert. Nicht so die Interferontherapie, sie ist die einzigste adjuvante (=unterstützende) Therapie, die es bei Melanomen gibt. Wie schon geschrieben, sprich mit Deinen Ärzten!

J.F.
21.09.2011, 19:42
Was kann diese Reaktion von der Ärztin bedeuten?
Hat sie schon einen konkreten Verdacht?
Hat sie es schon beim Screening gesehen und will nur auf nummer sicher gehen und bis zum Befund warten?
Oder will sie einfach nur so auf nummer sicher gehen?



Hallo Toni83,

können wir alles nicht beantworten, sorry. Warum hast Du sie nicht gefragt? :) Scheinbar hat ihr das Muttermal "nicht gefallen", deswegen wird es entnommen. Der Histologe wird feststellen was das "Ding vor ihm" ist, einen Befund erstellen. Danach kann Dir die Ärztin eine Richtschnur geben wann und wie oft sie Dich sehen möchte. Vorher ist alles reine Spekulation. Von uns sowieso :tongue.

Toi,toi,toi!

Zottie
21.09.2011, 20:28
Liebe Antonia,

kann schon verstehen, dass du Angst hast, aber, wie JF richtig sagt, können wir jetzt hier alle munter spekulieren und rauskommen kann dann trotzdem ganz was anderes.
Ich wünsche dir jedenfalls alles, alles Gute und vielleicht lenkst du dich ab so gut es geht?! Lies nichts so viel hier im Forum, dass ist jetzt wenig hilfreich!
Drücke dir die Daumen!
Zottie

tantan
22.09.2011, 08:38
Hallo Mareike,

tut mir sehr leid für Dich, dass Du Dich jetzt auch mit dem ganzen Mist beschäftigen musst.
Ich hatte ein m M hinten am Ansatz des Beckens und auch in der rechten Leiste einen befallenen Sentinel LK. Habe dann die Leiste ausräumen lassen und auch einen weiteren LK im kleien Beckenbereich entfernen lassen.
Habe nur ein minimales Lymphproblem am rechten Oberschenkel aber es ist wirklich kaum der Rede wert.
Interferon habe ich gut vertragen - nur die ersten Tage sind etwas heftig - es vergeht aber in der Regel und man gewöhnt sich wirklich daran.

Hier ein paar Tips von mir, die bestimmt der ein oder andere auch schon mal hier im Board hinterlassen hat:
Wenn Du Dich zu einer Lymphknotenausräumung oder Teil ausräumung entscheiden wirst kann ich Dir nur als guten Tip geben gleich mit einem Strumpf zu arbeiten wie ihn Babs auch beschrieben hat. Leichte Bewegungen mit dem Körperteil gut und wenn möglich beim liegen hoch lagern. Mir haben Enzyme (KaRazym) und Selen ganz gut getan und ich hatte das Gefühl die Schwellung damit besser in den Griff zu haben. Sehr wichtig ist es die Ernährung etwas umzustellen: tolles Buch ist hierzu "Krebszellen mögen keine Himbeeren" hier wird auch gut erklärt was Krebs eigentlich ist und welche Nahrungsmittel besondere sekundäre Stoffe gegen den Krebs auf Lager haben. Kurz gesagt mit einer guten Ernährung machst Du Dich auch rundum fit für die starke Belastung und es gibt Dir einen schöne Aufgabe Dich um Dich zu kümmern und etwas gutes für dich zu tun.

Zum Thema Interferon: Am liebsten würde ich hier mal ein "vorher" "nachher" Foto von mir posten. Ich habe bestimmt 60% oder 70% meiner Haare verloren und die waren wirklich sehr schön. Aber WAS sind Haare!? Glaube mir ich bin auch verdammt eitel (arbeite in der oberflächlichen Modebranche wo alle nur auf das Äußere starren) aber die Haare sollen wieder wachsen - so viel steht fest! Ich bin jetzt im 11 Interferon-monat und habe folgende kleine Tips für Dich:

Besorge Dir in der Apotheke "Regaine Frauen". Leute das Zeug hilft wirklich. Man muss es aber auch regelmäßig morgens und abends auftragen und nicht wie ich denken, man spart sich die ein oder andere Anwendung:tongue.

Wenn ich die Haare föhne sehe ich viele kleine neue Haare bei mir und das macht dann den Ausfall zuvor beim Waschen etwas erträglicher! Der Wirkstoff nennt sich Minoxidil und wenn man zufällig in den USA mal sein sollte dort gibt es die Lösung auch noch viel günstiger - hatte mich gerade eingedeckt! Für Männer gibt es übrigens "Rogaine" und hat eine stärkere Lösung.

Ach ja und dann würde ich etappenweise die Haare abschneiden. Nicht auf einmal, dann hat man etwas von dem Effekt, dass die Haare nach dem Schneiden für die nächten 2 Monate wieder etwas kräftiger wirken:)

So, dass waren jetzt mal ein paar vielleicht für den ein oder anderen "oberflächliche-Probleme-Tips" von mir aber auch diese Randerscheinungen können einem das Leben schwer machen auch wenn man noch mit viel größerem zu kämpfen hat.

Ich wünsche Dir viel Kraft für Deinen Weg und Deine Entscheidungen - und denke immer daran - Du bist nicht allein! Kannst Dich jederzeit hier melden oder auch gerne über PN.

Viele liebe Grüße

Tanja

Coraaa
22.09.2011, 10:42
Besorge Dir in der Apotheke "Regaine Frauen". Leute das Zeug hilft wirklich. Man muss es aber auch regelmäßig morgens und abends auftragen und nicht wie ich denken, man spart sich die ein oder andere Anwendung:tongue.

Wenn ich die Haare föhne sehe ich viele kleine neue Haare bei mir und das macht dann den Ausfall zuvor beim Waschen etwas erträglicher! Der Wirkstoff nennt sich Minoxidil und wenn man zufällig in den USA mal sein sollte dort gibt es die Lösung auch noch viel günstiger - hatte mich gerade eingedeckt! Für Männer gibt es übrigens "Rogaine" und hat eine stärkere Lösung.


Hallo Tanja, zunächst mal alles Gute für dich von einer Nicht-Betroffenen (bin Angehörige ;)). Und jetzt eine Frage: Bist du sicher, dass die Haare ohne Minoxidil / Regaine nicht oder langsamer oder weniger gewachsen wären?? Ich beschäftige mich nämlich schon länger mit dem Thema Haarausfall (bei mir aber ohne erkennbare Ursache, keine Chemo) und kenne daher immer nur die Aussage: Regaine wirkt NUR bei erblich bedingtem Haarausfall :confused:

Und außerdem muss man es ja dauerhaft anwenden, da sonst die unter Minoxidil gewachsenen Haare wieder ausfallen. Die Erfahrung haben tatsächlich einige gemacht. Ich bin Regaine gegenüber immer sehr skeptisch gewesen.

tantan
22.09.2011, 11:16
Hallo Cora,

ich kann ja nur von meinen eigenen Erfahrungen schreiben. Sicher spielt auch der Hormonspiegel eine Rolle. Der kann unter Interferon und auch dem Schock der Erkrankung auch ganz schön verrückt spielen und die haare leiden darunter.

Da ich ja immer noch Interferon spritze und die Haare dennoch nachwachsen schiebe ich das mal auf den Wirkstoff Minoxidil!? Ich habe mir jedenfalls erst mal vorgenommen es weiterhin zu benutzen und erst wenn ich kein Interferon mehr spritze darüber nachdenke es abzusetzen.

Liebe Grüße

Tanja

Toni83
22.09.2011, 12:42
Vielen Dank für die Antworten!

Natürlich habt ihr recht und man kann nur Mutmaßungen anstellen!

Mir ging es halt darum heraus zu finden ob die Reaktion der Ärztin eher Positiv oder Negativ zu werten ist!

Aber natürlich hätte mir das nur die Ärztin beantworten können.

Ich kann ja Berichten wenn ich den Befund habe!

Vielen Dank nochmal

Antonia

engel1404
22.09.2011, 17:27
Vielen Dank für deine Antwort, Babsi.

Gestern habe ich das schockierende Ergebnis bekommen: einer der 3 Lymphknoten ist befallen! Irgendwie war ich nach so vielen schlechten Nachrichten darauf eingestellt, aber ich will es einfach nicht wahr haben!

Mir wurde die komplette Lymphknotenausräumung in der rechten Achsel, sowie eine Interferon-Therapie angeboten. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich habe so große Angst davor, dass es mir in der Zeit der Therapie nur noch schlecht geht und mir die Haare ausfallen! Das wäre wirklich schlimm für mich. Und die Operation scheint auch alles andere als ungefährlich zu sein. Ich weiß nicht, ob ich dazu bereit bin mein Leben komplett auf den Krebs umzustellen! Ich bin noch so jung!

Ist es eurer Meinung nach überhaupt ratsam, bei einem Primärtumor von 0,9mm eine so lebensverändernde Maßnahme zu ergreifen?


Ich wünsche euch allen nur das Beste!
Viele Grüße


Hallo Mareike,

bei mir war der Primärtumor auch nur 0,9mm an der schulter und wurde gesagt nach dem rausschneiden es ist alles ok.Nach drei Monaten hatte ich unter den achsel und über Schlüsselbein tastbare Lymphknoten.In meiner umgebung (damals Koblenz)wollte keiner operieren also wurde ich nach Heidelberg in die Hautklinik geschickt und da die OP. Habe auch eine Narbe unter der Achsel und am Hals ca.20 Knoten entfernt bekommen,war 10 Tage in der Klinik. Wo wirst du denn Operiert?
Danach die Chemo mit Darzarbacin,da sind mir keine Haare ausgefallen,mir war auch nicht übel oder so.
Aber mach es sonst hast du doch keine Alternative ?

Laß Dich von dem Krebs nciht unterkriegen!!!!!!!

Du schafst das.....


LG
Tina

Monebohne
23.09.2011, 13:58
Hallo ich bin neu hier, ganze 32 ahre alt und komme aus Heidelberg.
Mich hat es anfang des Jahres erwischt mit einem Plattenepithelcarcinom an der Unterlippe. Was auch gut entfernt wurde und es noch nicht gestreut hatte.
Nun hatte ich wieder eine PE an der selben Stelle und die histologie hat ergeben das ich wieder unters messer muss weil sie sich nicht sicher sind ob es ein Rezediv ist oder nur Entzündetes gewebe.
Ihr könnt euch sicherlich vorstellen wie es mir gerade geht. Nun habe ich am Donnerstag einen Termin in der Klinik die im Januar die erste Op bei mir gemacht hat. Da werde ich mehr erfahren.
Was denkt ihr? Ist es eher ein Rezediv?
Ist die Wahrscheinlichkeit dafür höher?
ich habe Angst, einfach nur Angst!

LG Monebohne

J.F.
24.09.2011, 14:23
Nun hatte ich wieder eine PE an der selben Stelle und die histologie hat ergeben das ich wieder unters messer muss weil sie sich nicht sicher sind ob es ein Rezediv ist oder nur Entzündetes gewebe.

Da werde ich mehr erfahren.
Was denkt ihr? Ist es eher ein Rezediv?
Ist die Wahrscheinlichkeit dafür höher?


Liebe Monebohne,

statt an der Unterlippe hatte ich mein Melanom an der Oberlippe, von daher, ja, ich glaube schon, dass ich Deine Befürchtungen nachvollziehen kann. Nur ist es so, dass Du Dir eigentlich die Antwort schon selber gegeben hast :o. Wenn sich die Ärzte schon nicht sicher sind, wie dann wir? Wir, die weder ärztliches knowhow haben noch Dich oder Deine Befunde o.ä. kennen. Es bleibt Dir momentan nur das Warten :pftroest:. Wenn der operative Eingriff am Donnerstag ist, dann kann eventuell vielleicht möglicherweise der Chirurg nach dem Eingriff eine Tendenz abgeben. Letztendlich wird nur der Histologe sagen können, was das vor ihm liegende Gewebestück ist. Also ... was heißt das für Dich? Ablenkung muss her ;) Irgendetwas lässt sich doch bestimmt machen, ganz nach Deinem Geschmack .... Buch lesen, einkaufen gehen, ins Museum, in den Zoo, Kaffee trinken, gut essen gehen, Spieleabend und und und.

Toi, toi, toi für eine Entwarnung!

monika.pischner@gmx.net
26.09.2011, 11:54
Hallo schreibe heute das erst Mal.
Ich habe seit 12 Jahren immer wieder ein malignes Melanom am Körper. Es war sogar schon Clark Level 3. Bin in der Uniklinik Essen in der Vorsorge und habe eine Onkologin. Also alles bestens. Im Mai sagte man mir alles normal und auch der für mich verdächtige Fleck unter dem Auge ist gutartig. Nach Einholen einer anderen Meinung (plastisch Chirurgie Krhs.) heute nach 4 OP´s
entlassen. Im Gesicht ein Lenthigo maligna. Jetzt schlägt meine Onkologin eine Interferon Therapie vor. Wer hat Erfahrungen damit und kan mir bei der Entscheidung helfen.
mopi essen:confused:

keineahnung
30.09.2011, 19:35
Hallo :)
leider habe ich ein neues Thema eröffnet ohne mich vorher durchzulesen, aber ich hatte auch Angst vor dem was ich lese...
Ich bin 29 Jahre alt und habe am Oberschenkel auf der unteren Seite einen schwarzen Leberfleck der auch schonmal blutete. Am 19. hatte ich endlich den Hautarzttermin, die Ärztin war sehr kurz gebunden und sie machte mir Angst. Der Leberfleck wurde gescannt und so ein Programm hat das analysiert (?) auf dem Bild war dann mein Leberfleck zu sehen mit lauter roten vierecken drauf (vom Computerprogramm). Dann zeigte sie mir eine Skala von weiß bis rot. Ich befände mich schon im orangen Bereich und es müsste kurzfristig operiert werden.

Was heisst das jetzt? Ist das jetzt Hautkrebs???

Im Nachhin wundert mich, warum sie nicht fragte ob ich noch andere Male habe die auffällig sind (die hab ich nämlich). Bin dann den Montag drauf wieder zu ihr und bat darum dass sie sich das anguckt aber ich wurde auf Donnerstag verwiesen. (OP Tag)
Donnerstag bin ich dann hin, konnte aber aufgrund meines Wohlbefindens (hatte Nebenwirkungen eines Medikamentes und musste Mittwoch in die Rettungsstelle) nicht behandelt werden. Sie hat mich nicht mal gesehen und lies es mir nur ausrichten. Da bin ich dann ausgerastet und bin raus aus der Praxis.

Meine Hausärztin hat mir heute eine Überweisung zum Chirugen gegeben dort muss ich Mittwoch hin.

Ich hab erst gedacht dass ich den Fleck erst 2,3 Jahre habe, aber ich muss ihn schon 5 Jahre haben, da ich damals schon beim Arzt war und mir einen Fleck entfernen lassen hab der zur Schönheitsop gehörte. Er war sehr groß, tat weh und war direkt an der Hüfte.

Die Gedanken machen mich total fertig und was ich heute wieder erlebt habe mit der Terminvergabe und der Menschlichkeit mancher Ärzte, da kann einem nur noch schlecht werden und hoffen nicht ernsthaft krank zu werden.

Habe totalen Terror im Kopf wurde sogar krank geschrieben weil ich nur noch am heulen bin und Kopfschmerzen habe seitdem. Ich liebe meine Arbeit kann aber nicht mehr klar denken und habe nur noch Fehler gemacht.

Wisst ihr was das mit der Skala zu bedeuten hat???

LG an alle

Toni83
02.10.2011, 20:24
Hallo!

Ich habe jetzt meinen Befund erhalten...

Am Montag, 26.09., rief mein Hautärztin an und am Dienstag
war ich dann zum Nachschneiden in der Praxis!

Ich habe ein malignes Melanom, typ ssm, Level 2 und
Tumordicke 0,4 mm!

Naja Ärztin meinte nicht weiter schlimm ??? (stimmt das?), es wird jetzt
nach geschnitten und dann ist gut...
Ich muss dann 1 Jahr lang alle 3 Monate zur Kontrolle.

Jetzt habe ich anstelle einer 1cm Narbe, eine 5-6 cm Narbe aber im
Vergleich ist es doch das geringere übel.

Reicht das wirklich aus, einfach nur nach zuschneiden?
Ich hab jetzt natürlich schon ein wenig Angst!

LG

winter2
02.10.2011, 22:40
Das ist ganz normal. Es wird ein nachschnitt gemacht mit einem Sicherheitsabstand. Das war's. Mit der Diagnose (0,4mm) wirst du wahrscheinlich nie wieder was mit einem Melanom zu tun haben!!!! Allerdings glaube ich nicht das die Nachsorge nur ein Jahr gemacht wird. Ich denke das du schon die nächsten fünf Jahre zur Kontrolle musst!! Allerdings sollte auch jeder ohne Vorerkrankung jedes Jahr die Haut kontrollieren lassen.
Ein Melanom ist natürlich immer ein riesiger Schock, aber deins war wirklich sehr dünn. Du solltest künftig natürlich aus Sonnenschutz achten.
Es klingt blöd, aber du hast Glück das es sooo früh entdeckt wurde.

(Ultraschall der lymphknoten und der leber, sowie eine Blutentnahme wurden bei mir noch gemacht, ich hatte allerdings ein dickeres Melanom 0,74 CL III, ich dachte aber das wird bei jedem Melanom gemacht )

Toni83
03.10.2011, 22:08
Hallo winter2

Ja ich muss nach dem einen Jahr dann 1 mal im Jahr zur Kontrolle.

Ich hoffe das ich nie wieder ein Melanom haben werde!
Leider habe ich aber sehr viele und sehr große Muttermale!

Deine Zuversicht macht mir Mut!
Vielen Dank

Wegen der Kontrolle der Lymphknoten und so weiter, hatte sie mir
Gesagt, dass ab einer Tumordicke von 1mm die Einweisung ins
Krankenhaus erfolgt!

Danke Antonia

doreen
18.10.2011, 20:49
Hallo liebes Forum,
ich bin eigentlich im Nachbarbereich Nierentumor unterwegs, ich habe dort 1 Jahr für meinen Vater geschrieben, den ich an diesen Krebs im Mai verloren habe.
Nun kam mein Mann gestern nach Hause mit der Diagnose weisser Hautkrebs (Glatze) . Er hat ein Gel Solaraze bekommen . Es ist eine Stelle nicht ganz identifiziert worden, die sich evtl. als gefährlicher als der Rest rausstellen könnte. Es wurde alles unter dem Mikroskop vermessen und im Dezember soll er wiederkommen- zum Vergleich, ich bin ziehmlich verunsichert.und habe Angst...schon wieder ...wir waren gerade dabei , Luft zu holen.
Gibt es hier irgenwo eine Auflistung von Spezialisten für eine 2.-Meinung ? Durch den Tod meines Vater habe ich gelernt, dass der richtige Arzt von Anfang sehr wichtig ist, Entfernung ist uns wirklich egal. Bis Dezember ist noch so lang...wir hätten gerne so schnell wie möglich Gewißheit, gibt es keine andere Möglichkeit als dieser Vergleich ?
Vielen Dank im voraus und liebe Grüße aus dem Brandenburger Land, Doreen

micha54
19.10.2011, 07:37
Hallo Doreen,

aus eigener Erfahrung kann ich die Charité wärmstens empfehlen, während meiner stationären Zeit waren sehr viele mit weißem Hautkrebs in Behandlung, das Team hat in unserer Nähe auf jeden Fall die meiste Erfahrung und ist ganz nebenbei auch sehr umgänglich.

Allerdings solltest Du im Hinterkopf behalten, daß weisser Hautkrebs wesentlich besser behandelbar ist als andere Krebsarten. Wichtig ist jetzt, dran zu bleiben bis alles in Ordnung und abgeheilt ist, und das kann wohl auch schon mal länger dauern.

Gruß,
Michael

laaxy
21.10.2011, 17:27
hallo, ich hab ein muttermal, dass mir nicht gefällt. ich hab hier mal 2 fotos davon, größe ist 2mm... keine angst, geh am donnerstag sowieso zum hautarzt deswegen... bin nur so unruhig... was sagt ihr? sieht das sehr verdächtig aus? lg und danke

Edit by Mod: Fotos gelöscht. Hier wird Dir niemand sagen können, was es mit Deinem Muttermal auf sich hat. Und da Du ja eh zum Arzt gehst....

hestia
21.10.2011, 21:42
Liebe Nutzer dieses Forums,
ich weiß zwar nicht ob ich hier richtig bin, aber ich denke ich werde es an der Rückmeldung erkennen. Meine Tochter (20 Jahre) hat nach der OP auf Verdacht eines Leistenbruches die Diagnose noduläres malignes Melanom T3 N3 erhalten. Darauf folgte die erfolgreiche Suche nach dem Primärtumor, dessen und die Entfernung aller Lymphknoten in der entsprechenden Leistengegend. Beim ersten CT waren Auffälligkeiten im Pankreaskopf zu erkennen, beim Kontroll-CT nicht mehr. In der anderen Leistengegend ist ein weiterer Lymphknoten geschwollen. Sie hat am Montag mit der Inteferon-Therapie begonnen. Leider ist der behandelnde Arzt nicht von einem PET-Scan zu überzeugen, um alle Eventualitäten den Pankreas und den weiteren geschwollenen Lymphknoten betreffend auszuschließen. Außerdem hatte meine Tochter bis vor der Diagnose noch Zukunftspläne, welche sich für sie so völlig in Luft aufgelöst haben. Ich bin völlig ratlos, kann sie einerseits verstehen, andererseit denke ich, dass eine Zukunftsplanung wichtig ist. Wie kann ich ihr helfen?

J.F.
22.10.2011, 12:43
Hallo Hestia,

ich kann die Beweggründe des Arztes nachvollziehen. Die Aussagekraft eines PET ist bei Melanompatienten nicht einheitlich. Bei mir kamen zB falsch positive Ergebnisse zustande. Du schreibst aber selber, dass im Zweit-CT keine Anzeichen mehr von der Pankreas-Problematik zu sehen waren. Es muss ja vorher Anzeichen gegeben haben, um einen Leistenbruch zu diagnostizieren bzw zu vermuten, also könnte theoretisch auch eine Entzündung der Pankreas, die mittlerweile abgeklungen ist, da gewesen sein. Ein Ultraschall von einem kompetenten Radiologen bringt da mehr. Da würde ich hinterher sein, insbesondere nachdem Deine Tochter mit Interferon angefangen hat. Ich hoffe, dass sie in einer Uniklinik oder in Interferon bewanderten Onkologen in Betreuung ist, dann würde das automatisch mit überwacht.

Was den Lymphknoten in der anderen Leiste anbelangt, nun, viele Frauen haben unbekannterweise geschwollene LKs in den Leisten, ohne erkennbare Ursache. Hier kommt es eher darauf an, ob das Abflussgebiet des Melanoms ebenfalls in diese Leiste ausstrahlte, wohl eher nein, denn ansonsten hätte man auch dort einen Sentinel entnommen. Ich würde den einfach mitüberwachen lassen.

Was die Zukunfspläne anbelangt, nun, aufgeschoben ist nicht aufgehoben ;). Klar, ein paar Dinge, die man in diesem Alter macht, werden jetzt zu kurz kommen, aber sie soll erst mal schauen wie sie mit dem Interferon klarkommt. Vielleicht gehört sie zu denen, die kaum Nebenwirkungen haben .... und dann steht doch (fast) nichts mehr im Wege einige Dinge in Angriff zu nehmen. Das momentane Loch ist aber normal. Da können Außenstehende nicht wirklich positiv eingreifen. Wir haben aber als wichtigen Thread die Suchfunktion für Psycho-Onkologische-Therapeuten, wäre eine Möglichkeit. In einigen Unikliniken gibt es auch entsprechende Angebote. Die Reha, okay, gibt es ebenfalls, ist aber eine Typfrage :).

Mein Tipp wäre, informiert Euch beide über das Thema. Gut informiert verliert manch Ding seinen Schrecken. Ganz wird er nicht weggehen, dazu ist das Thema zu heiß, aber die Ungewissheit, die einiges im Kopf lostritt, ist wesentlich kleiner und man kann selber mitagieren.

Toi,toi,toi! für wenig Nebenwirkungen beim Interferon!

BonBon
22.10.2011, 15:27
Hallo an alle zusammen...


Ich habe mich hier angemeldet, um mich mit Leuten zu unterhalten,den es genauso geht.Es geht nicht um mich, sondern um eine sehr liebe Kollegin.Ich komme mit der Situation nicht klar...kann das alles irgendwie nicht abstellen...

Sie leidet an einem Melanom mit Metastasen am ganzen Körper.Sie liegt inzwischen sozusagen zum sterben im Kh...so hard es klingt...aber leider ist es so.Sie kann nicht mehr alleine essen,sie ekennt kaum Menschen...alles was ich wissen will....Wieso kann man ihr nicht mehr helfen...sie ist noch keine 40....und wieso nimmt mich das so mit......??????Wie kann ich vielleicht besser damit umgehen...Nachts träume ich von ihr...und tagsüber kreisen meine Gedanken um Sie...es ist einfach so schrecklich!!!!!!!

Wie geht man mit sowas um?Leider kann man sie nicht besuchen,weil der Anblich einfach zu schrecklich für einen wäre....bloss wie damit klarkommen???


Vielleicht habt ihr paar tips für mich?!

schön dass es diese Forum gibt....


glg

BonBon
22.10.2011, 16:17
Vielen Dank für dein Mitgefühl,dann bin ich hier wohl falsch.Mich gleich aber so anfahren,ist nicht das richtige...sowas habe ich noch nie erlebt!

timo88
23.10.2011, 21:52
Hallo ihr Lieben :)

Ich bin neu hier und hab eine Frage zu einer schon geschehenen OP.
Im Rahmen einer Vorhautbeschneidung wurde mir 2009 ein großes Muttermal was in der Naehe lag in einer urologischen Klinik entfernt, aus Kosmetikgruenden, wie es hieß.
Ich bin jetzt 21 Jahre alt und hatte damals noch keine Ahnung von Muttermalen und CO.
Allerdings weiß ich noch, dass das Muttermal ziemlich weit aus der Haut gewachsen war und vor der OP innen sehr schwarz und außen braun war.
Haetten die Aerzte, die dieses Mal entfernt haben es naeher untersuchen muessen ?
Nun ist es ja nicht mehr da, WENN es sich um Hautkrebs gehandelt haette, wuerde man diesen heute auch ohne dieses Mal feststellen koennen und sollte ich mich noch einmal Untersuchen lassen und wenn ja wie und wo ?

liebe Gruesse timo88

J.F.
23.10.2011, 22:15
Hallo Timo88,

geh zur urologischen Klinik bzw. zu Deinem Urologen und lass Dir den Befund aushändigen, dann weißt Du Bescheid. Die Chirurgen werden das Material damals untersuchen lassen haben.

Was Deine ganzen geschwollenen Lymphknoten anbelangt, wird Dir diese Anfrage - bei uns - keinen Deut weiterhelfen. Da müssen Dir schon die Ärzte helfen. Sorry.

timo88
24.10.2011, 13:28
Hey, danke fuer deine Antwort,

bin gleich heute los und habe mir den Befund geholt.
In dem zawr stand, dass das Muttermal auesserlich "verdaechtig" aussah,
aber im nachhinein keine Beweise gefunden werden konnten.

Guter Tipp mit dem OP-befund, wusste ich gar nicht, dass man sowas anfordern kann. :)

Rachel
28.11.2011, 12:23
Im Jänner 2012 wird meine Diagnose 4 Jahre.
Hatte 2 Melanome 0,9 mm und 0,4 mm, beide CL 3

Bis dato alle Untersuchungen im grünen Bereich. Sono, CT, Blut und Hautkontrolle.

Ich wünsche Euch allen auch alles Gute.
LG Gitti

Rachel
28.11.2011, 14:49
danke bieni, dir natürlich wünsche ich dasselbe :1luvu:

lg gitti

Esther1970
28.11.2011, 18:37
liebe gitti und bienie,
auch von mir die besten wünsche.

Rachel
29.11.2011, 07:26
dankeschön esther.
lg gitti

Adaja
14.12.2011, 11:17
Guten Tag zusammen,

ich brauche dringend Hilfe/ Ratschläge, bin selbst nicht betroffen, es geht um meinen Bruder, der leider momentan nicht die Kraft hat sich mit dem Thema auseinanderzusetzen:

Meinem Bruder wurde am Rücken ein veränderten Fleck weggeschnitten (den hatte er schon 2 Jahre), laut Hautarzt nichts schlimmes, beim Schneiden hat er aber dann etwas schwarzes gefunden und das ganze ins Labor geschickt. Diagnose; Ein malignes Melanom Level 4!!! Am nächsten Tag ist er in eine Hautklinik, dort wurde seine Haut von 2 Ärzten begutachtet und es wurde nach Lymphknoten geschaut. Keine Auffälligkeit laut Ärzte.

In 3 Wochen hat er einen Termin zum Nachschneiden, davor werden alle notwendigen Untersuchungen gemacht. Er war überrascht das sie ihn nicht früher unters Messer nehmen, aber die Psychologin (sie wurde zur Untersuchugn hinzugerufen weil es meinem Bruder psychisch sehr schlecht ging) meinte im Anschluss, dass wenn die Ärzte eine Akute Notwendigkeit gesehen hätten, dann hätten sie ihn schon irgendwie
vorher "dazwischengeschoben"..... :confused:

Habe ihm dann empfohlen in einer anderen Klinik nach einem früheren Termin zu fragen.....dass möchte er nicht!

Kann jemand von einem ähnlichen Fall berichten? Sind 3 Wochen nicht zu lange Wartezeit für den Nachschnitt?


Danke und liebe Grüße
Adaja

locke-stern
14.12.2011, 14:27
Hallo zusammen,

bisher war ich (wie so viele) nur stiller Leser. Ich habe mir die Einträge durchgelesen und nachträglich noch mit Euch mitgelitten und teilweise auch geweint, weil ich so erschüttert war. Ich bewundere Euren Mut und die Kraft, das Mitgefühl für andere Betroffene und die Herzlichkeit in diesem Forum! :pftroest:

Ich hatte schon immer einige Leberflecke und habe diese auch teilweise entfernen lassen. Immer ohne Befund. Seit einigen Jahren hatte ich einen Leberfleck auf dem Rücken. Er hat manchmal gejuckt und ich habe ihn beim Hautarzt „vorgestellt“. Da er im BH-Bereich lag sagte er, das kann schon mal vorkommen. Der Fleck wird ja auch immer wieder gereizt. Im November habe ich mir den Fleck dann von meiner Hausärztin entfernen lassen, da ich ein ungutes Gefühl hatte. Ja, man sollte sich auf sein Gefühl verlassen – hätte ich das doch schon vor 5 Jahren getan...

Diganose: noduläres malignes Melanom mit randlicher in situ Kompontente
Tumordicke 1,2mm, Klarklevel III, pT2a

Nachschnitt mit Entfernung des WLK am 11. Januar 2012

Am Anfang war ich total geschockt. Dann habe ich begonnen, mich zu informieren und bin hier im Forum gelandet. Hier werden so viele Fragen beantwortet und alleine durch das Lesen der Einträge wurde mir viel geholfen. Ich habe gelernt, das „in situ“ nur eine Vorstufe ist und die Angst wurde kleiner. Die Angst läuft mit und wird sicherlich so schnell nicht verschwinden, aber ich lasse mich von ihr nicht beherrschen. Ja, ich habe eigentlich nur einen kleinen Pups im Vergleich zu vielen der Nutzer hier!

Ich danke Euch für die indirekte Hilfe! Es geht sicherlich vielen „stillen Lesern“ auch so.

Für Euch nur die besten Wünsche für die Zukunft,
Gesundheit, gute Besserung und Durchhaltevermögen!!!

Ganz liebe Grüße, :1luvu:
Silvia

babs_Tirol
14.12.2011, 15:56
Guten Tag zusammen,

ich brauche dringend Hilfe/ Ratschläge, bin selbst nicht betroffen, es geht um meinen Bruder, der leider momentan nicht die Kraft hat sich mit dem Thema auseinanderzusetzen:

Meinem Bruder wurde am Rücken ein veränderten Fleck weggeschnitten (den hatte er schon 2 Jahre), laut Hautarzt nichts schlimmes, beim Schneiden hat er aber dann etwas schwarzes gefunden und das ganze ins Labor geschickt. Diagnose; Ein malignes Melanom Level 4!!! Am nächsten Tag ist er in eine Hautklinik, dort wurde seine Haut von 2 Ärzten begutachtet und es wurde nach Lymphknoten geschaut. Keine Auffälligkeit laut Ärzte.

In 3 Wochen hat er einen Termin zum Nachschneiden, davor werden alle notwendigen Untersuchungen gemacht. Er war überrascht das sie ihn nicht früher unters Messer nehmen, aber die Psychologin (sie wurde zur Untersuchugn hinzugerufen weil es meinem Bruder psychisch sehr schlecht ging) meinte im Anschluss, dass wenn die Ärzte eine Akute Notwendigkeit gesehen hätten, dann hätten sie ihn schon irgendwie
vorher "dazwischengeschoben"..... :confused:

Habe ihm dann empfohlen in einer anderen Klinik nach einem früheren Termin zu fragen.....dass möchte er nicht!

Ich habe jetzt so viel im Internet gelesen und meine Angst wird immer größer.

Kann jemand von einem ähnlichen Fall berichten? Sind 3 Wochen nicht zu lange Wartezeit für den Nachschnitt? Wie hoch sind die Heilungschancen bei CL4? :(


Danke und liebe Grüße
Adaja



Hallo Adaja,

deine Angaben sind sehr ungenau, interessanter wäre die Eindringtiefe des Melanoms, der Clark Lever allein nützt nichts. Ausserdem sind 3 Wochen bis zum Nachschnitt noch in der Norm.
Erst nach dem Nachschnitt und sonstigen Untersuchungen können die Ärzte etwas zu den Heilungschancen sagen.

-babs_Tirol-

babs_Tirol
14.12.2011, 16:02
Hallo zusammen,

bisher war ich (wie so viele) nur stiller Leser. Ich habe mir die Einträge durchgelesen und nachträglich noch mit Euch mitgelitten und teilweise auch geweint, weil ich so erschüttert war. Ich bewundere Euren Mut und die Kraft, das Mitgefühl für andere Betroffene und die Herzlichkeit in diesem Forum! :pftroest:

Ich hatte schon immer einige Leberflecke und habe diese auch teilweise entfernen lassen. Immer ohne Befund. Seit einigen Jahren hatte ich einen Leberfleck auf dem Rücken. Er hat manchmal gejuckt und ich habe ihn beim Hautarzt „vorgestellt“. Da er im BH-Bereich lag sagte er, das kann schon mal vorkommen. Der Fleck wird ja auch immer wieder gereizt. Im November habe ich mir den Fleck dann von meiner Hausärztin entfernen lassen, da ich ein ungutes Gefühl hatte. Ja, man sollte sich auf sein Gefühl verlassen – hätte ich das doch schon vor 5 Jahren getan...

Diganose: noduläres malignes Melanom mit randlicher in situ Kompontente
Tumordicke 1,2mm, Klarklevel III, pT2a

Nachschnitt mit Entfernung des WLK am 11. Januar 2012

Am Anfang war ich total geschockt. Dann habe ich begonnen, mich zu informieren und bin hier im Forum gelandet. Hier werden so viele Fragen beantwortet und alleine durch das Lesen der Einträge wurde mir viel geholfen. Ich habe gelernt, das „in situ“ nur eine Vorstufe ist und die Angst wurde kleiner. Die Angst läuft mit und wird sicherlich so schnell nicht verschwinden, aber ich lasse mich von ihr nicht beherrschen. Ja, ich habe eigentlich nur einen kleinen Pups im Vergleich zu vielen der Nutzer hier!

Ich danke Euch für die indirekte Hilfe! Es geht sicherlich vielen „stillen Lesern“ auch so.

Für Euch nur die besten Wünsche für die Zukunft,
Gesundheit, gute Besserung und Durchhaltevermögen!!!

Ganz liebe Grüße, :1luvu:
Silvia

Hallo Silvia,

tut mir leid mit deinem Melanom. Schön finde ich, dass du dich schon ein wenig hier im Forum durchgelesen hast.
Leider ist dein Melanom doch nicht in situ, nur die Ränder sind in situ.
Lt. deiner Histologie:

Tumordicke 1,2mm, Klarklevel III, pT2a

Es wird mit 1 cm nachgeschnitten und zusätzlich wird der Wächterlymphknoten kontrolliert. Sollte der Wächterlymphknoten nicht befallen sein, dann hast du Glück gehabt.
Nach den neusten Leitlinien-Empfehlungen wird Interferon erst ab 2 mm Eindringtiefe bei nicht befallenen Wächterlymphknoten empfohlen.

Drücke dir auf jeden Fall die Daumen dafür.

LG
-babs_Tirol-

locke-stern
14.12.2011, 16:21
Hallo babs-Tirol,

danke für Deine schnelle Antwort und die Info über meinen in situ-Rand.
Mein Herz schlägt jetzt wieder etwas schneller, aber ich kann jetzt eh nichts ändern. Muss halt noch bis Januar warten. Werde auf jeden Fall eine Info geben, was mit dem WLK ist, sobald ich ein Ergebnis habe.

Liebe Grüße
Silvia

Suff
14.12.2011, 19:33
Hallo Silvia,
Wo wird der Nachschnitt gemacht?

Simona

locke-stern
14.12.2011, 19:46
Hallo Simona,

ich gehe in die HSK nach Wiesbaden. Die haben wohl ein ganz gutes Tumorzentrum. Fühle mich gut aufgehoben. Werde 4 Tage in der Klinik bleiben und dort auch in das Nachsorgeprogramm aufgenommen.

Liebe Grüße
Silvia

Adaja
14.12.2011, 21:00
Vielen lieben Dank für Deine Antwort Babs, leider weiß ich die Eindringtiefe nicht, aber am 4.01. wissen wir mehr, die OP und die Nachsorge wird übrigens auch in der HSK Wiesbaden gemacht.

Ich wünsche Allen ganz ganz viel Kraft.

Liebe Grüße
Adaja

J.F.
15.12.2011, 22:40
Hallo Adaja,

wenn Du schon viel hier im Forum gelesen hast, dann hast Du bestimmt schon festgestellt, dass CL4 häufig hier anzutreffen ist. Und die Tumordicke ganz unterschiedlich ist. Auch der Verlauf einer Melanomlaufbahn ist so individuell wie der Mensch. Bei den wenigen Infos - klar, Dein Bruder steht ganz ganz am Anfang der Statusfeststellung - kann nicht mal ein Arzt eine Prognose o.ä. abgeben. Wie dann wir? Nein, es muss abgewartet werden wie der Befund letztendlich lautet. Und nein, drei Wochen für Nachschnitt und SNB ist normal. Das Melanom ist doch schon draußen.


Hallo Silvia / locke-stern,

nicht verrückt machen lassen. Auch hier gilt: Du stehst ganz am Anfang. Der erste Schritt ist getan, der zweite folgt. Du befindest Dich gerade in der berühmten Warteschleife. Alles ist von anderen abhängig, man selber wartet und wartet. Und man will eigentlich agieren. Keine Angst, diese Zeit kommt noch, dann kannst Du - ganz auf Deinen Befund aufbauend - durchstarten.


Adaja´s Bruder und Dir ist eigentlich nur zu empfehlen die folgende Zeit zu nutzen, um sich abzulenken. Genug Trubel gibt es ja momentan :).

Adaja
16.12.2011, 09:20
Guten Morgen J.F.,

vielen lieben Dank für deine Antwort.

Das Problem ist- das Melanom ist noch nicht ganz draussen, zumindest hat die Hautärztin keine Aussage darüber gemacht ob gesundes Gewebe drum herum war, auch nicht auf Nachfrage nachdem der Befund da war. Sie wollte ja nur abschaben, da es ihrer Meinung nach nicht verdächtig aussah. Beim Schneiden hat sie dann gemerkt, das sie wohl tiefer gehen muss....und als das "Stück" raus war, bemerkte sie etwas schwarzes am Ende, meinte aber, es könne auch ein Stück Vene sein, sie würde es daher sicherheitshalber nochmal einschicken. Ich denke die Ärzte in der Klinik in der er am Dienstag war, wissen was sie machen und schließlich haben sie den Befund ja gelesen....wäre es "akut" notwendig gwesen sofort nach zu schneiden, dann wäre er bestimmt gleich dran gekommen, oder in eine andere Klinik geschickt worden. Denke ich/ hoffe ich! :angry:
Den Befund selbst habe ich nicht gesehen (er hat ihn am Montag um 14 Uhr bekommen und am Dienstag um 10 Uhr wieder aus den Händen gegeben), die Info (CL 4) habe ich von meinem Bruder....er hat in der Klinik alles abgegeben und möchte auch gar nicht mehr über das was da alles drin stand, reden. Ich weiß nicht wie ich reagieren würde....aber er hat Angst sich damit auseinanderzusetzen. Uns bleibt Hoffen und Beten!

Liebe Grüße
Adaja

J.F.
16.12.2011, 10:58
Hallo Adaja,

nun, bei einer Entnahme wird der Dermatologe eigentlich darauf achten, dass das ganze Ding entfernt wird. Klar, wenn er oder sie erstmal der Meinung ist, dass es nichts bösartiges ist wird der Rand eng gestaltet sein. So war es auch bei mir, denn die Ärztin ist ja davon ausgegangen, dass es nichts ist. Mein Nachschnitt war erst sechs Wochen nach der Tumorentnahme, nur mal so als Anhaltspunkt :).

Jedes Mensch ist anders - gottseidank - und geht mit Extremsituationen anders um. Aber: Der Betroffene sieht die Situation logischerweise immer anders als ein Außenstehender. Das beweisen viele viele Postings hier im Gesamtforum. Und wenn manch einer lieber am Anfang erstmal den Kopf dicht macht, ist das sein gutes Recht :). Das Kopfeinschalten kommt früh genug, das wird schon vom Kopf gesteuert. Stück für Stück oder dann als Holzhammer :).

Also sieh es ihm nach :)

Adaja
16.12.2011, 12:46
Hallo FJ,

vielen Dank für Deine Anwort, bin jetzt schon etwas beruhigter und das Du 6 Wochen auf Deinen Nachschnitt warten musstest, trägt natürlich auch irgendwie dazu bei (auch wenn ich das furchtbar lange finde). Es bleibt nur noch darauf zu hoffen, dass dieses blöde Ding nicht gestreut hat.

Natürlich hat er das Recht darauf "dicht" zu machen, aber ich würde ihm eben sehr gerne auch durch dieses Forum näherbringen, dass es Betroffene gibt, bei denen ein mM CL 4 nicht gestreut hat. Es würde ihm vielleicht etwas von den Gedanken nehmen die durch das Lesen im Internet massiv angeregt wurden. Als er den Befund in Händen hielt, hat er geschaut was das alles bedeutet....


Liebste Grüße
Adaja

Zottie
16.12.2011, 17:03
Liebe Adaja,

auch ich bin Angehörige und möchte dir sagen, dass es toll ist, wenn du deinen Bruder unterstützt. Ich übernehme oft die Recherchen im Internet für meinen Vater, da er sich auch ungerne mehr als nötig mit seinem Hautkrebs auseinandersetzt.J.F. hat recht, die Perspektiven sind sehr unterschiedlich (also der Angehörigen und der Betroffenen). Ich finde das ok, weil sich der Erkrankte doch schon zwangsläufig bei den Arzt- und Klinikbesuchen auseinandersetzen muss und auch dort oft für seine Rechte kämpfen muss. Da ist es schon ok, meinem Vater statistische Überlebensraten sowie andere Infos zu ersparen.
Übrigens war mein Vater nach der Diagnose auch in der HSK und auch zur Wächterbiopsie, später hat er dann für Therapie nach Frankfurt in die Uni gewechselt.
Das Forum hier hat mir sehr geholfen auch die Betroffenen besser zu verstehen und zu sehen, dass es nicht DEN Betroffenen oder DEN Angehörigen gibt und das viele ein ganz anderes Verständnis im Umgang mit ihrer Erkrankung haben.

Ich wünsche euch alles Gute!!
Zottie

J.F.
16.12.2011, 18:37
Hallo Adaja,

ich möchte den Betroffenen sehen, der sich nicht mit dem Befund befasst hat. Wie tief und wie gründlich sei mal dahingestellt ;). Jeder hat seinen eigenen Weg mit der Krankheit um zu gehen, wie ja Zottie schon geschrieben hat. Ich habe mich damals auch übers Internet schlau gemacht und immer den KrebsKompass außen vor gelassen. Erst nach allen Operationen habe ich dann hier reingeschaut. Denn das Forum ist eine Selbsthilfegruppe, keine ärztliche Informationsstelle, hier kann man sehen wie andere mit der Krankheit, den Therapien, mit den Mitmenschen, mit sich selber und und und umgehen. Auch Nebenwirkungen vergleichen, sich austauschen wie man versucht diese auszutricksen, was die Unikliniken / Kliniken / Ärzte an Infos, Therapien usw anbieten. Aber auch die Weitergabe an neuen Erkenntnissen aus Presse, Veranstaltungen und vielem mehr. Eben ein Austausch, eine Plattform der vielfältigsten Informationen auf der Grundlage der Betroffenen, nicht aus der Sicht des Mediziners. Eben die andere Seite, nicht die Theorie, sondern die Praxis, die gelebte Seite der Krankheit und der Therapien, nicht die auf dem Papier. Und der Betroffene steckt mitten drin, der Arzt und die Angehörigen schauen von außen zu. Hört sich krass an, ist nicht bös gemeint, aber es ist Tatsache. Deswegen lass Deinem Bruder die Geschwindigkeit der Umsetzung selber bestimmen. Denn er muss durch alles durch - nach Möglichkeit unbeschadet -, Du kannst ihn "nur" begleiten. Bitte auch dies nicht falsch verstehen, wir, die Betroffenen, brauchen unsere Angehörigen, um durchzuhalten, um manchmal nicht den Boden zu verlieren.

Und letztendlich, lach, auch Du hast im Internet geschaut. Warum darf er als Betroffener nicht auch schauen ;)? Nein, darauf erwarte ich keine Antwort :), sie ist rhetorisch gemeint ;)

Adaja
18.12.2011, 20:54
Liebe Zottie,

vielen Dank für deine lieben Zeilen und dein Verständnis. Es ist schön das man Zuspruch bekommt und Angehörige sowie Betroffene auf Ängste und Sorgen der "neuen" eingehen. Ich wünsche Deinem Vater alles Liebe und noch viele erfreuliche Untersuchungsergebnisse.

Ich konnte die Tage mit meinem Bruder darüber reden das ich hier in dem Forum bin und Kontakt/Hilfe/Rat suche, er fand es gut und hat gemeint das er es an meiner Stelle genauso machen würde.

Wünsche Dir noch einen schönen Abend und für morgen einen angenehmen Start in die neue Woche.

Alles liebe
Adaja

Adaja
18.12.2011, 21:06
Liebe(r) FJ,

keine Sorge, ich weiß schon genau was und wie Du das meinst. Alles was ich tun kann ist für ihn da zu sein, ihn zu begleiten, ihn zu stützen, mit ihm weinen und mit ihm lachen, bei all dem, bestimmt einzig und alleine mein Bruder die Geschwindigkeit und die Intensität. Das ich hier im Forum bin, tue ich für die ganze Familie. Wir alle respektieren das was mein Bruder möchte, Weihnachten "ganz normal", Silvester "ganz normal" und erst am 03. und 04. werden wir sehen wie es weiter geht.

Ich bete für ihn und für die Menschen hier.

Ich weiß das Du darauf keine Antwort erwartest, aber ich möchte es trotzdem gerne kurz erläutern; Im "Internet schauen", ist ein dehnbarer Begriff, er hat bei Wikipedia gelesen, ich hier im Forum. Ich selbst hatte schon 3 Basalzellkarzinome, daher weiß ich, dass man die realistischsten Informationen/ Ratschläge von Betroffenen bekommt, ganz besonders über die Behandlungsmethoden.

Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend und alles Liebe.
Adaja

Adaja
23.12.2011, 20:08
Ich wünsche Euch ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes, glückliches und sorgloses neues Jahr.

Liebe Grüße
Adaja

ulli1964
30.12.2011, 15:33
Hallo, in meiner Verzweiflung bin ich gestern auf dieses Forum gestoßen und möchte mir nun auf diesem Weg ein bisschen Aufmunterung holen. Am 16.12. wurde mir ein auffälliges Muttermal herausgeschnitten und vorgestern habe ich den Befund bekommen: schwarzer Hautkrebs :( Es wurde sofort mit einem Sicherheitsabstand von 1 cm nachgeschnitten. Ich war nach der Diagnose so geschockt und durch den Wind, dass ich nicht so viel von dem erfasst habe, was mir der Hautarzt gesagt hat. Ich weiß nur noch, dass die Tiefe 0,4 mm betragen hat und es Clark-Level III ist.
Es wurde mir auch gleich Blut abgenommen (Tumormarker). Nun soll ich noch in die Radiologie unseres Krankenhauses vor Ort zwecks Sonografie der Lymphen, Röntgen Thorax, usw. Leider war dort diese Woche niemand mehr zu erreichen und ich muss bis Montag warten, um einen Termin zu vereinbaren.

Ich habe hier schon Einiges gelesen, aber im Moment weiß ich nicht, ob es mir eher gut tut oder mir Angst macht. Mir geht es seit dem Befund sehr schlecht, ich bin bereits jetzt psychisch total am Boden und frage mich, was ich mache, wenn der Krebs bereits gestreut hat. Schon jetzt kann ich mich zu nichts aufraffen, schlafe und esse kaum, kann kaum die alltäglichen Dinge erledigen. Freunde versuchen mich aufzumuntern, sagen ich solle vorbei kommen (gerade morgen zu Silvester), aber ich fühle mich seit der Diagnose wie ausgelaugt, schwach und zittrig.

Es wäre schön, wenn die "Erfahrenen" unter euch mir vielleicht ein bisschen Mut machen könnten. Soviel ich bisher herausgefunden habe, sind meine Prognosen nicht so schlecht, aber ich hab trotzdem fürchterliche Angst.

Angela68
30.12.2011, 22:01
Hallo Ulli,

leider ist es so, dass alle Untersuchungen usw. mit Wartezeiten verbunden sind. Ich glaube, wir haben hier so ziemliche alle das durchgemacht, was Du gerade durchmachst. Warten..., Angst haben..., Hoffen auf gute Ergebnisse.

Meine Diagnose bekam ich im September 2007 (TD 1,08 CL IV) und mir ging es damals genauso wie Dir heute. Ich habe nichts verstanden, hatte nur Angst und jeder weitere Untersuchungstermin war noch viel zu lange hin.

Du hast ein sehr dünnes Melanom gehabt und die Gefahr, dass es gestreut hat ist sehr gering. Das Risiko auf ein zweites Melanom ist größer, deshalb solltest Du die Nachsorgeuntersuchungen sehr ernst nehmen.

Tatsächlich ist es so, dass Du die Wartezeit mit schönen Dingen überbrücken solltest. Es ist leicht gesagt, aber es wird Dir helfen... ;)

Ich wünsche Dir, dass Du ein kleines bischen Silvester feiern kannst, Du schnell Termine für weitere Untersuchungen bekommst und dann nur gute Ergebnisse erhälst. :)

Übrigens waren bei mir bis heute alle Ergebnisse ohne Befund und das wünsche ich Dir und allen anderen hier auch!

Dir und allen anderen einen guten Rutsch ins Jahr 2012!

Liebe Grüße
Angela

björn25
30.12.2011, 22:08
hi achso hab mich schon gewundert warum so wenige zu meinem thema schreiben wo ich es doch als wichtig gekennzeichnet hatte !(klatskin 4)
ich wünsche allen viel kraft und gesundheit fürs neue jahr !!!vielleicht mit dem motto GIB KREBS KEINE CHANCE!gute rutsch an alle hier!!!:prost:

nala1810
30.12.2011, 22:24
Bin neu hier und muss mich erstmal ausheulen.

Bei meiner Mutter wurde am 06.12.11 die Gallenblase, und ein Stückchen Leber entfernt. Die Gallengänge laufen als Drainagen außen am Körper entlang. Leider ist die Wucherung am Gallengang bösartig und wird als Gallenangskarzinom betitelt. Es sind wohl auch Metastasen am Bauchfell vorhanden, diese zu entfernen hätte ihren Tod bedeutet.
Der Onkologe der mit ihr, meinem Vater und mir das Erbegnis der Tumorkonferenz mitteilte, meinte sie müsse damit LEben, das ihre Erkrankung CHRONISCH sei. Es wurde nach Absprache mit dem Krebszentrum in Heidelberg die Weiterbehandlung mit Chemo Gemzitabin im Interwall 3 Wochen eine Woche Pause besprochen. Am 04. Januar bekommt sie den Portzugag gelegt am 11. Januar soll es losgehen. ABER HIER MEINE SORGE: sie ist doch noch so schwach.!!!!!!!!!!!!!!!! der Arzt meinte sie solle erst wieder richtig fit sein. Wie soll das gehen in knapp 2 Wochen????????????
Ich weiß nicht mehr weiter, zumal sie nun noch soviel Wasser in den Beinen -Ödeme- hat.

Bitte m ein paar Aufmunternde Worte von Euch.
Alles ist so neu und fremd und macht mir Angst.

Liebe Grüße eine verzweifelte NALA

sandraxsxl
02.01.2012, 11:00
Ich habe ca. vor einem Jahr meine Diagnose bekommen, mit dem Ergebniss dass ich nen Nachschnitt hatte, kleine Schnitte für SL hatte und eine micrometastase gefunden wurde und ich erneut aufgemacht wurde und alle LK´s am Hals rechts entfernt wurden.
Ich bekomme seit Mai Interferon und vertrage es bis auf Kleinigkeiten recht gut.
Nur mit der Verhütung hapert es ein wenig.
Ich bin auf eine Pille mit wenig/garkeine Östrogen umgestiegen = Cerazette.
Habe ich super vertragen, nur meine Leber nicht. Ich musste die Pille absetzen.
Hat einer Erfahrung mit Verhütungsmittel / dadurch veränderte Leberwerte?
Vielleicht eine Info in dem Zusammanhang mit der Kuperspirale?

Was ich außerdem gerne wissen würde aber nichts richtig finde. Durch das googeln bin ich bei der Angabe IF immer wieder auf MS Seiten gestoßen. Da wurde geschrieben, dass Verhütungsmittel bei Medikamente wie IF von der Krankenkasse übernommen werden können. Da man bei Interferon ja nicht schwanger werden soll. Hat hier jemand Erfahrung? Meine Krankenkasse konnte mir dazu leider nichts sagen???

Lieben Gruß
Sandra:winke:

Fischer Christiane
02.01.2012, 15:24
Hallo Sandra,

ich habe auch Interferon gespritzt und habe die Czerazette bis heute noch immer verschrieben bekommen. Meine Krankenkasse sagt da nichts. Mein Hausarzt hat dies immer auf Rezept mir mitgegeben. Sprich einfach mit deinem Hausarzt darüber.

Grüße
Christiane

sandraxsxl
04.01.2012, 14:21
Hallo Christiane,
danke für deine Antwort.

Ich hab sie gerne genommen, aber wenn die Leber net will dann muss ich umsteigen.
Werde meinen Frauenarzt mal befragen. Vielleicht weiß der ja was.

LG
Sandra

Fischer Christiane
04.01.2012, 19:29
Hallo,

für ich war damals nur die Hormonspirale noch etwas. Kannst ja mal nachfragen.

Grüßle
Christiane

locke-stern
06.01.2012, 11:26
Hallo Hannah69,

ich stehe erst ganz am Anfang mit meiner Diagnose - Nachschnitt nächste Woche. Habe mir auch schon Gedanken über unseren Urlaub gemacht. Bin wohl doch ein Optimist. :)

Meine Tochter ist sehr hellhäutig und nimmt so gut wie keine Bräune an. Wir sind daher auch die ersten 5 Jahre nicht in den Urlaub gefahren, weil wir sie nicht permanent der Sonne aussetzen wollten. Dann sind wir mit vor der Einschulung das erste mal an die Nordsee. Es war einfach nur schön. Das Wetter ist meist nicht zu warm. Es gibt am Strand die Strandkörbe, man kann sich aber auch in der Strandmuschel verkriechen. Wenn du nicht direkt ans Wasser möchtest gibt es jede Menge schöne Orte, die man besichtigen kann. Es schaut dich auch keiner blöd an, wenn Du am Strand mit langen Ärmeln rumläufst, es ist ja schließlich oft sehr windig. Angenehmer Nebeneffekt: die Luft ist gesund. Seit wir jährlich an die Nordsee fahren haben sind wir viel weniger erkältet.

Meine Tochter wird immer gut eingecremt (LSF 50). Sie kennt es gar nicht ohne Sonnencreme. Außerdem hat sie am/im Wasser auch ein Sonnenschutzshirt an.

Ich werde mich dieses Jahr auch noch mehr zurückhalten, öfter mal mein T-Shirt anlassen und noch mehr den Schatten suchen. Ich denke, auch für uns sollte Sonne kein Tabu sein. Man muss sich halt nur an die goldenen Regeln halten - Schatten suchen, eincremen, Sonne in der Mittagszeit meiden.....

Ich habe hier im Forum von einer Sonnencreme mit dem Namen daylong gelesen. Die soll wohl ganz gut sein. Werde mir sie auch im Frühjahr kaufen.


Ich hoffe, ich konnte Dir etwas weiterhelfen.

Liebe Grüße
Silvia

Suff
07.01.2012, 12:03
Hallo Hannah und locke-stern,

Urlaub ist immer so eine Sachen, ich war letztes Jahr im Juni auf Korfu. Habe mir dort sofort einen Sonnenhut gekauft hatte immer ein T.Shirt an und war meistens im Schatten (unter den Olivenbäumen) immer mit hohem Sonnenschutzfaktor und es war super. Braun bin ich zwar nicht geworden aber der Urlaub tat so gut. Einen leichten Sonnenbrand hatte ich übrigens auch bekommen am ersten Tag, hatte da nur unter dem Sonnenschirm gelegen was ich aber nicht bedachte, das der kleine löcher hatte. Ich denke Urlaub und Sonne ja, aber vielleicht nicht gerade im Hochsommer.

Simona

Suff
07.01.2012, 12:10
Hi Lock-stern

Mein Hautarzt hatte mir Anthelios xl verschrieben. Weiss nicht ob das besser oder schlechter ist.
http://www.larocheposay.de/Produkte-Behandlungen/Anthelios/Anthelios-XL-LSF-50-Fluid-K%C3%B6rper-p1194.aspx

Simona

locke-stern
07.01.2012, 13:16
@suff

Hallo Simona,

danke für den Tipp. Werde das gleich mal in mein Frage-Antwort-Büchlein für meine Hautärztin reinschreiben. Ohne würde ich bestimmt die Hälfte vergessen...:o

War noch nie ein Sonnenanbeter a la Grillhähnchen:D, aber jetzt bin ich natürlich noch vorsichtiger.

Liebe Grüße
Silvia

J.F.
07.01.2012, 14:15
http://www.krebs-kompass.org/forum/showthread.php?t=39119&highlight=sonne = Sonnenschutz

http://www.krebs-kompass.org/forum/showthread.php?t=45478&highlight=sonne = Hautkrebs, Sommer und Sonne

http://www.krebs-kompass.org/forum/showthread.php?t=45524&highlight=sonne = UV-Schutzkleidung für Erwachsene etc ....

babs_Tirol
07.01.2012, 14:26
Liebe Neue,
immer wieder tauchen Fragen wegen des richtigen Umgang mit der Sonne auf, daher werden Hautkrebsbetroffene die schon länger im Forum sind - eher keine Antworten mehr dazu geben.
Es gibt eine sehr gute Suchversion: Einfach Sonne eingeben..........
Hier mal eine Auswahl verschiedener Threads die das Thema bereits behandeln.

Richtiger Sonnenschutz, aber wie?
http://www.krebskompass.de/showthread.php?t=11220
Sonne
http://www.krebskompass.de/showthread.php?t=12771

Ganz ohne Sonne geht es allerdings auch nicht, da man dann einen Vitamin D Mangel
bekommen kann. Das richtige Maß und Ziel je nach Hauttyp muss gefunden werden.

Merke gerade unsere J.F. hatte den gleichen Gedanken, wie ich.

locke-stern
07.01.2012, 14:58
@J.F. und @babs_Tirol

Danke für die Infos! Meine Oma hat immer gesagt: "Man kann so alt werden wie
eine Kuh, man lernt immer noch dazu!" :)

Liebe Grüße
Silvia

Adaja
08.01.2012, 10:46
Guten Morgen,

erstmal wünsche ich Allen ein gesundes und glückliches neues Jahr.

Möchte einen kleinen Zwischenstand geben:
Voruntersuchung am 03.01., LK Sono und Bauch Ultraschall ohne Befund, der Nachschnitt mit Entfernung der Wächterlymphknoten in der Achsel war am 04.01., CT und MRT am 05.01.! Eine Interferon Behandlung wurde empfohlen.

Die Fäden werden am 17.01. gezogen dann gibt es auch die Befunde.

Liebe Grüße
Adaja

Zottie
08.01.2012, 12:35
Liebe Adaja,

ich drücke dir ganz feste die Daumen, dass bei dir NICHTS gefunden wird!!!!!

Liebe Grüße
Zottie

Adaja
17.01.2012, 14:17
Hallo zusammen,

möchte Euch an den guten Nachrichten teilhaben lassen: alle Untersuchungen waren ohne Befund!!!!!!!!! :rotier2: :)

Tumordicke 6,4mm
Geschätzte Tumordicke am 12.12. waren mindestens 3,4mm

Liebe Grüße
Adaja

babs_Tirol
30.01.2012, 12:59
Hallo beachmouse,

tatsächlich kann man an einer Stelle wo mal ein Naevus entfernt wurde, später mal ein Melanom bekommen.

Ist mir selbst passiert 1992 wurde mir am 2.Zeh des rechten Fußes ein mehrfarbiges Naevus entfernt.
2003 kehrte es dann wieder, die Histologie ergab Clark Level 3- der Wächterlymphknoten war bereits befallen.

Besser wäre es -der Freund mit dem Melanom- würde selbst hier schreiben.

LG
-babs_Tirol-

BS1974
30.01.2012, 19:55
Hallo zusammen,


ich habe eine Frage zum MM und hoffe, dass ich in diesem Thread richtig bin?


Und zwar geht es um meine 13 jährige Tochter. Sie hat einige sehr dunkle Leberflecken und ich bin deswegen am 12. Januar beim Hautarzt gewesen.
Ein fast schwarzer Fleck, befindet sich am Bauch und als der Arzt sagte; sie solle ihr Shirt hochmachen, fiel er ihm gleich auf und seine ersten Worte waren: OH OH, ich sehe schon :-( Er schaute sich den Fleck unter einer kleinen Lupe an und irgendwie kam er mir unsicher vor. Er sagte, sobald er sich verändern würde, müsste er sofort raus. 2 weitere dunkle Flecken befinden sich im Genitalbereich. Einen davon stufte er als harmlos ein. Er sagte ; wenn Haare aus dem Mal ( Leberfleck ) kommen, wäre das gut.

Ich war ziemlich verunsichert und er schaute sich den einen Fleck, der fast schwarz ist nochmal an und machte vorher irgendeine Flüssigkeit auf den Leberfleck. Er sagte, er schaue sich die Struktur an und noch wäre es im grünen Bereich.

Ich traue dem ganzen irgendwie nicht. Ich weiß nicht warum, aber meine Tochter fühlt sich auch nicht wohl. Er sagte falls es uns zu sehr berunruhigen würde, könnte man in entfernen. Ich habe gesagt, er soll dann gleich einen Termin machen, ich möchte das sie rauskommen. Er sagte, wir hätten noch Zeit und sollten die Leberflecke irgendwann während der Pubertät weglasern.

Nun sitzen wir, irgendwie besorgt und ich hab nun einen anderen Termin bei einer anderen Hautärztin gemacht. Schilderte den Fall schon am Telefon, sie verstehen halt nicht, wie man erst sagt : OH OH, der ist ja dunkel und dann das ganze verharmlost. Man liest ja oft von " falschen " Diagnosen. Die Praxis ist eigentlich sehr kompetent und hat einen guten Namen in unserer Stadt und der behandelnde Arzt ist seit 25 Jahren im Dienst.

Gibt es denn wirklich Leberflecke die extrem dunkel und gut sind??

Ich muss dazu sagen, dass der Onkel meiner Tochter väterlicherseits an einem MM im Alter von 40 erkrankt ist.

Wie würdet ihr euch verhalten an unserer Stelle???


Ich würde mich über Anregungen, Ratschläge und vielleicht auch Erfahrungen sehr freuen und bedanke mich schon im vorraus :-)


LG BS1974

Jürgen1969
31.01.2012, 08:35
Hallo BS 1974,

da ich 2 Kinder habe und mit ihnen auch immer zur Hautkontrolle gehe, kann ich Deine Sorgen gut verstehen.
Dein geschildeter Arztbesuch würde mich auch etwas verunsichern und in Deinem Fall würde ich eine 2. und 3. Meinung einholen. Flüssigkeit auf Leberfleck:confused: Das habe ich noch nicht gehört.
Und weglasern?? Da scheiden sich die Meinungen, weil man dann das Gewebe nicht mehr untersuchen kann.
Ich selber hab auch ein paar ganz dunkle, die sind aber seit zig Jahren unverändert und daher eher als harmlos einzuschätzen. Aber ob dunkle gut oder schlecht sind, kann nur der Arzt entscheiden. das kann man nicht pauschalieren.
Bei meinem Kleinen, 8 Jahre, da haben wir einen in engerer Kontrolle, diese ist hellbraun bis rötlich, ich lasse diesen jedes Viertel Jahr beim Arzt fotografieren um so Veränderungen schnell sehen zu können. Muss man halt selber zahlen.
Sollte aber etwas sein, kommt der sofort raus.

Hoffe dass Du bei einem weiteren Arztbesuch dann mehr weisst.;)

babs_Tirol
31.01.2012, 10:35
Hallo BS1974,

ich würde auch einen 2. Hautarzt fragen. Ein Muttermal wegzulasern würde ich keineswegs empfehlen, da erblich bei einem Familienangehörigen schon ein Melanom war.
Jetzt zu der Flüssigkeit: Bei der Auflichtmikroskopie von Muttermalen wird eine Ölimmersion genommen -weil man dann erst die Bösartigkeit von Hauttumoren festgestellt werden kann.
Macht mein Hautarzt auch oft.

Aller erdenklich Gute
-babs_Tirol-

BS1974
02.02.2012, 12:28
hallo,


danke dafür, dass sich überhaupt jemand auf mein Anliegen gemeldet hat :-)


Werde am 13.2 eine Zweitmeinung einholen, da mir das ganze sehr suspekt vorkommt. Es sind viele Widersprüche im Raum, wie das; OH Oh und dann; ist noch im grünen Bereich. Schaute sich auch nur die von uns genannten Flecke an und nicht die anderen. Sollen uns aber sofort melden, falls wir am dunkelsten Fleck veränderungen feststellen, dann soll er sofort raus. Meine Bitte, die verdächtigen Flecke zu entfernen hat er auch nicht wirklich ernst genommen.. Aber alle sollen während der Pubertät dann mal weggelasert werden. Hmmmmmmmmmmmm sehr seltsam.


Es beschäftigt einen immens und Ruhe zu finden ist sehr schwer. Ich hoffe,
dass wir bald schlauer sind, denn meine Tochter ist auch ziemlich unzufrieden.


LG BS1974

Lipplapp44
02.02.2012, 12:57
Hallo BS 1974,

da ich selbst Kinder habe verstehe ich deine Sorge nur zu gut: auf jeden Fall eine zweite Meinung holen zur Not auch eine dritte. Ich bin noch neu hier was das Thema MM angeht, konnte aber durch meinen Krankheitsverlauf nur feststellen, dass eine Zweitmeinung beim Facharzt oft nur zu gut sein kann. Ich hatte fast 11 Monate mein MM am Körper, mein Hausarzt behandelte es als "Warze", ich zeigte es ihm auch mehrfach und bestand dann aus ästhetischen Gründen nach viel zu langer Zeit auf eine Überweisung zum Hautarzt. Auch dort war die Hautärztin sich unsicher was es genau ist, aber sicher genug das es operiert werden müsse. Die OP wurde dann aber erst zwei Monate später durchgeführt, genug Zeit das das MM lustig weiter wachsen konnte. Schnell ging es auf einmal erst, als der Laborbefund da war. Wenn ich mir überlege wie viel Zeit verstrichen ist und wie viel besser es mir gehen könnte wenn ich zum richtigen Zeitpunkt beim richtigen Arzt gewesen wäre...sowas passiert mir nicht mehr. Selbst wenn du längere Wartezeiten in Kauf nehmen musst, bei Hautärzten ist ja oft die lange Terminvergabe ein Thema, versuche das bald abzuklären. Das nimmt dir und deiner Tochter auch die Sorgen und die Ungewissheit. Warten ist schlimm wenn man unsicher ist was da nun los ist. Ich drücke dir und deiner Tochter die Daumen, dass der Fleck "nur" was harmloses ist und ihr einen guten, zweiten Arzt findet. Toi, toi, toi!!!

Liebe Grüße, Sabine

BS1974
02.02.2012, 14:00
Liebe sabine,


erstmal alles Gute für dich und deinen weiteren Gesundheitsverlauf.


Ja genau solche Geschichten wie deine schwirren mir im Kopf, was ist wenn....


und meine Tochter sagte mir auch, dass er größer geworden ist. Gut, sie ist mit fast 14 auch mitten im Wachstum. Nur habe ich absolut nicht die Nerven mich 1 jährlich mit der Hautkrebsvorsorge abzufinden. Der Arzt meinte 1x im Jahr vorstellen.

Und ich habe irgendwie ein komisches Bauchgefühl... besonders was Krankheiten betrifft. Hört sich komisch an, stimmt aber. Ich habe gesundheitlich auch ein großes Paket einstecken müssen und vielleicht habe ich dadurch besondere Antennen dafür :-)))

Meine Tochter selbst hat ebenfalls ein mulmiges Gefühl und normalerweise schütteln Kids in dem Alter ja alles weit von sich ab.


Ich habe per PN von jemanden hier den Vorschlag bekommen, das Mal zu fotografieren und es würde dann weitergeleitet werden ( kennt wohl jemanden in Hornheide ) der mal einen Blick drauf werfen würde.

Vielleicht sollte ich das mal machen:-)


LG

BS1974
02.02.2012, 14:40
Hallo Nicky,


danke für die Info..

Uns trennen von Hornheide etwas mehr als 250 KM . Also, ist ein
" nicht mal schnell hinfahren " nicht möglich. In der PN, die ich hier
von einem User bekam wurde mir angeboten ein Bild vom mal zu fotografieren, dass könne man wohl an die Ärzte in Hornheide weiterleiten...

Ob es Sinn macht weiß ich nicht. Da ein Bild ja nicht das reale wiederspiegelt.
Ich lass es mir mal durch den Kopf gehen.

LG

micha54
02.02.2012, 15:17
Hallo BS1974,

ich denke mal, daß es nicht nötig ist, immer nur ins Klinikum mit den allerbesten Referenzen zu gehen. Es gibt eine ganze Anzahl niedergelssener Hautärzte, die sich sehr bemühen und das Thema Melanom ernstnehmen. So einen oder eine müßt Ihr finden.

Wenn die nach den aktuellen Richtlinien behandeln, dann ergibt sich halt auch kein besonderes Risiko, vor allem, wenn sie wissen, wann die Experten einer Hautklinik mit Melanomerfahrung ran müssen.

Wenn ein Hautarzt allerdings Pigmentmale weglasern will, dann kräuseln sich bei mir die Nackenhaare. Ich würde also an Deiner Stelle einen anderen Arzt suchen oder in eine Hautklinik in der Nähe gehen, der 13.2. klingt doch erstmal ganz gut.

Deine Tochter hat keinen Krebs. Nimm die Untersuchung ernst, aber geh immer davon aus, daß da nix ist. Deine Angst überträgst Du nämlich auf Deine Tochter, und ich bin mir ziemlich sicher, daß Du das auf keinen Fall willst. Das ist nicht eine fixe Idee von mir, sonder ein gut gemeinter Ratschlag meiner Hautärztin, den ich hiermit weitergebe.
Die hat mir klargemacht, daß mein großer Knubbel am Rücken raus ist, daß es keine Anhaltspunkte für Krebszellen gibt, ergo bin ich gesund.

Zu Deiner Beruhigung: ich kenne ziemlich viele, die schon seit vielen Jahren große, dunkle Pigmentmale haben. Nach meiner eigenen Erfahrung würde ich die allerdings alle entfernen und untersuchen lassen, denn raus ist abgehakt, erledigt.

Diese Idee mit dem Foto ist genau aus diesem Grund nach meiner Meinung Quark. Sicherheit hast Du nur nach einer histologischen Untersuchung des entfernten Gewebes.

Ich wünsche Euch alles Gute und daß Ihr Euch richtig entscheidet und vor allem Eure Ängste in den Griff bekommt.

Michael

Dirk1973
02.02.2012, 15:38
Hallo BS9174,

ähnlich wie Micha stehen mir gerade die Nackenhaare senkrecht, wenn ich lesen muss, dass Dir irgendjemand den Tip gab, das Foto eines verdächtigen Leberflecks nach Hornheide zu mailen.

Ja, ich persönlich favorisiere für mich auch immer ein Haus der Maximalversorgung wenn es mir an´s Leder geht. Aber nicht, um einen Verdacht zu hinterfragen.

Aus meiner Sicht wäre Folgendes sinnvoll: lass Deinen Leberfleck von einem neidergelassenen Hautarzt beschauen und ggf. entfernen. Mit der Histologie kannst Du Dich (vor allem wenn es doch ein Melanom sein sollte) im Rahmen einer Zweitmeinung immer noch an Hornheide wenden.

Aber jetzt dort jeden verdächtig anmutenden Leberfleck hinzuschicken halte ich für -sorry- ziemlichen Blödsinn. Dies mal so als lieben Gruß von mir an den Versender der genannten PN an Dich. :rolleyes:

Viele Grüße
Dirk

BS1974
02.02.2012, 16:17
Hallo...


ein danke an Micha und Dirk :-)


@Micha

wahrscheinlich hast du recht mit der Angst Und auch mit dem Rest deines Beitrags :-) Aber selbst wenn jetzt nichts ist, wer sagt, dass in ein paar Jahren alles gut ist??? Zumal ihr Onkel am MM erkrankt ist mit Ende 30.

Ich werde drauf drängen, dass die Flecke verschwinden :-) Und sollte die "NEUE HAUTÄRZTIN " sie auch nicht entfernen, dann hole ich die 3. Meinung, lach :-)


@Dirk


danke auch für deinen Beitrag :-) Im ersten Moment denkt man, dass ist keine schlechte Idee mit dem Bild, aber im Nachhinein gesehen...

Ferndiagnosen kann niemand stellen. Ich gehe am 13.2 erstmal hin :-)


LG

micha54
02.02.2012, 17:12
Hallo BS1974,

also nach meiner Erfahrung gibt es immer ein ungünstiges Zusammentreffen der Ereignisse.

Meine Mutter hatte 3 x unabhängig voneinander Krebs - aber auc niemals Metastasen.

Ein Jahr vor meiner OP ist ein angeheirateter Cousin im Alter von 38 Jahren ganz erbärmlich nach nur 7 Monaten Chemo, Op usw. am Darmkrebs verstorben.

Meine Frau hatte 2 Bewohnerinnen im Heim, die mit Hautkrebs mit Metastasen sehr schnell verstorben sind, das war wohl die schlimmste Vorbelastung, die jemand aushalten muß.

Aber trotzdem: das sind alles Zufälle. Und Deine Tochter ist so früh beim Arzt, daß noch gute Chancen bestehen, die Dinger zu entfernen lange bevor wirklich Melanome draus werden.

Klar, es gibt immer auch solche Fälle, wo alles ganz schlimm kommt. Die findest Du dann z.B. auch hier im Forum.

Aber rechne mal: wieviele tummeln sich hier und wieviele tausend neue Melanomerkrankungen nennt die Statistik ? Die meisten lassen die Entfernung des Pigmentmals über sich ergehen (Zahnarzt ist schlimmer!!!) und damit ist es dann erledigt.

Wenn ich mir überlege, wie sehr ich mein Schicksal herausgefordert habe und trotzdem bekommt mich der Kerl mit der Sense nicht...

Ich denke, am 13.2. erfährst Du mehr, da bin ich schon neugierig, ob Du diesmal mehr Vertrauen zum Arzt gewinnen kannst und vor allem, wie es ausgeht.

Gruß,
Michael

BS1974
02.02.2012, 19:34
Lieber Micha,


danke für deinen Beitrag. Ich denke du kannst dich gut in unsere
Lage reinversetzen :-) Die Angst ist halt da und besonders erschütternd finde ich, dass hier sogar ein 6 oder 8 ? jähriges Mädchen an einem MM erkrankt ist.


Ich hätte es auch am liebsten gehabt, dass der Arzt sie gleich entfernt.
Warum er das nicht macht, verstehe ich bis heute nicht.

LG

BS1974
12.02.2012, 16:12
Hallöchen,


morgen um diese Zeit sind wir schlauer. Dann haben wir endlich die zweite Meinung eingeholt. Wir sind sehr gespannt und natürlich auch tierisch aufgeregt :-) Falls es hier noch irgend jemand interessiert, werde ich dann gerne morgen das Ergebniss der Untersuchung posten.


Viele liebe Grüße
BS1974

Lipplapp44
17.02.2012, 10:09
Hallo BS 1974,

wie sind die Untersuchungen bei deiner Tochter verlaufen? Hoffe alles gut?

Liebe Grüße, Sabine :winke:

Nadj
19.02.2012, 19:06
Hallo

Da ich neu bin, möchte ich mich kurz vorstellen. Ich bin 36 Jahre alt, Schweizerin und bei mir wurde letzten Oktober ein noduläres Melanom diagnostiziert. Da es bereits eine Eindringtiefe von 1.0 mm (Breslow) hatte, rieten mir die Ärzte eine Sentinel-OP durchführen zu lassen.

Ich war zuerst einmal ab der Diagnose völlig perplex. Damit hatte ich nie und nimmer gerechnet. Bereits im Frühling 2011 suchte ich wegen des Muttermales einen Hautarzt auf. Dieser meinte jedoch, es sehe nicht verdächtig aus. Der Hautarzt erklärte mir, dass er das Muttermal im September nochmals anschauen möchte. Bei diesem Termin erklärte er mir erneut, er fände es nicht verdächtig. Ich hatte jedoch so ein komisches Bauchgefühl und bestand darauf, es herausschneiden zu lassen. Der Hautarzt meinte dann "jetzt habe ich aber keine Zeit :rolleyes:.". Somit vereinbarten wir den Termin im Oktober, woraufhin ich schliesslich meine Diagnose bekam.

Im November trat ich in die Klinik ein und es wurde in der gleichen OP der Nachschnitt vorgenommen und drei Lymhknoten entfernt. Das Muttermal befand sich an der Stirne, meine zuständigen Lymphknoten neben dem Ohr und am Hals. Insgesamt trug ich von der OP, welche in Vollnarkose stattfand, drei ca. 3 cm lange Narben davon.

Ich erhielt einen Termin, 14 Tage später, zur Besprechung der Histologieauswertung. Nach einer Woche rief mich der Professor der Klinik an, er müsse mich sofort sehen. Ihr könnt euch vorstellen, was dies in mir ausgelöst hat. :eek::eek:. Ich fragte den Professor, ob denn der Befund so schlecht sei, dass er mich gleich sehen müsse, ich hätte doch erst einen Termin in 14 Tagen:confused:. Da meinte der Professor: Ich kann nicht am Telefon darüber sprechen. Die Angst, welche mich in diesem Moment beschlich, kann ich kaum beschreiben. Kurzum, es war wirklich furchtbar. Ich schickte meine beiden grösseren Kinder (5 und 4-Jährig, also auch noch klein...) zur Nachbarin, packte jüngste Tochter (1.5) ins Auto und fuhr in die Klinik.

Dort angekommen erschien sogleich der Professor und er erklärte mir: Liebe Frau XY es tut mir sehr leid, aber ihre entnommenen Lymphknoten sind verschwunden.

Hätte ich es nicht selbst erklebt, ich würde es nicht glauben und nun sitze ich hier und weiss nicht so recht was ich davon halten soll. Die Ärzte versuchen nun zu bagatellisieren, es sei nicht so schlimm und sowieso sehr unwahrscheinlich dass der Krebs weitergewandert sei bla bla bla.

Vor der OP tönte es ganz anders: Frau XY sie müssen diese OP unbedingt machen, sie sind noch so jung, da will man alle Möglichkeiten ausschöpfen, bedenken Sie doch, sie haben drei Kinder und und und.

Was habe ich jetzt? Eine riesengrosse Ungewissheit. Ich habe meinen Körper mit einer völlig sinnlosen OP belastet. Ich habe radioaktives Material gespritzt bekommen und zwar in einem Gebiet wo sich ein Tumor befand. Ich habe zwei unnötige Narben (die dritte Narbe stammt von der Nachexcision). Und ja, ich gebs zu, ich habe eine Riesenwut auf die Personen welche einfach meine Proben verloren haben.

Was würdet ihr an meiner Stelle machen? Mein Hautarzt hat mir geraten, alle drei Monate zur Kontrolle zu erscheinen, damit man weitere Verdächtige Muttermale frühzeitig erkennt (habe den Hautarzt mittlerweile gewechselt). Zudem soll ich mir selbständig die Lymphknoten abtasten. Ein PET CT bringt seines Erachtens zurzeit nichts.

Liebe Grüsse

Nadj

Marinna
19.02.2012, 22:40
Hallo Tina,

ich wurde in der Hautklinik Münster operiert.
Zum Thema Interferon und Lymphknotenausräumung wurde mir immer nur gesagt "So steht es in der Leitlinie.". Niemand wollte mir eine konkrete Empfehlung aussprechen. Man sagte mir, ich sei ein Grenzfall, wäre jetzt aber in Stadium 3 und da schreibt die Leitlinie diese beiden Maßnahmen eben vor.
Ich bin seit dem Gespräch mit den Ärzten hin und hergerissen. Kann und will mich irgendwie nicht entscheiden. Deswegen war ich am Donnerstag in der Charité in Berlin um mir eine Zweitmeinung einzuholen. Ich kann das allen, die unsicher sind, nur empfehlen! Das Gespräch mit dem Arzt hat mir sehr weitergeholfen. Wahrscheinlich werde ich mich für die Interferon-Therapie und gegen die OP entscheiden. Allerdings wurde mir bei der Nachexzision am Montag noch ein anderes Muttermal entfernt. Ich werde erst noch auf das Ergebnis warten.
Der Berliner Arzt meinte, ich hätte statistisch gesehen eine Chance von 70%, dass jetzt auch ohne OP und Therapie nichts mehr nachkommt und ich sozusagen für den Moment gesund bin. Das hat mir echt Mut gemacht! In Münster hat mir dazu nie jemand etwas gesagt und Statistiken, die ich im Internet gefunden habe waren immer eher beängstigend.
Ich hoffe, ich gehe jetzt den richtigen Weg...

Hallo Mareike,

kannst du mir bitte sagen, mit welchem Arzt in Berlin hast du gesprochen.
Wie schnell bekommen man dort einen Zweitmeinungstermin?
Ich bin jetzt in gleider Situation, kann die Entscheidung für weitere Thrapie selbst nicht treffen, und bin auch als Grenzfall betrachtet (MM 1.39 Tumordicke, nur einen WLK zur Analyse entfernt (befallen), mehrere Tumorzellen und Gruppen von Zellen, alle < 0,1 mm, heisst eine kombinierte Metastase in Sinne Micrometastase (!!!). Wurde in Uni Klinik Essen Hauttomorzentrum operiert. Lt. neuer Leitlinien sollen bei mir keine radikale LKs Entfernung vorgenommen werden, aber die wird von Essen empfolen, weil ich nähmlich dieses Grenzfall bin (ein bisschen mehr, als Micrometa).
Ich habe schon jetzt nach Entfernung vom WLK ein Lymphödem bekommen und habe Angst vor radikaler LK Entfernung.

Viele Grüße

marinna

babs_Tirol
20.02.2012, 10:34
Hallo Nadj,

dass die zu untersuchenden Wächterlymphknoten auf dem Weg in die Pathologie verschwinden scheint auch sehr selten zu passieren.

Ich denke zu der Hautkontrolle alle 3 Monate sollte noch alle 3 Monate auch eine Lymphknoten und Abdomen-Sonografie
zu deiner Sicherheit gemacht werden.
Eventuell nach 6 Monaten auch ein MRT.
Du kannst ja nichts dafür, dass die Wächterlymphknoten auf dem Weg zur Pathologie verschwanden!!!

Alles erdenklich Gute für dich
-babs_Tirol-

micha54
20.02.2012, 10:44
Hallo Babs,

sind Deine Vorschläge eigentlich im Einklang mit den aktuellen Richtlinien ?
Selbst im Stadium 4 ist nur eine 3-monatige Hautkontrolle vorgesehen.

Gruß,
Michael

babs_Tirol
20.02.2012, 11:57
Nein micha, nur für den Fall mit den verschwundenen Wächterlymphknoten zur Sicherheit von Nadj.
Habe den Text etwas abgeändert, natürlich reicht die Hautkontrolle alle 3 Monate!

LG
-babs_Tirol-

Marinna
23.02.2012, 00:24
Hallo,

heute war in Uni Klinikum Essen und nach Nachsorge gefragt: also für Stadium 3: jede 3 Monate Hautkontrolle, Blutuntersuchung und Sono LKs, jede 6 Monate CT Abdomen und eventuell 1 mal im Jahr MRT (ich glaube vom Schädel, habe aber nicht gefragt). Und peg. Interferon ist möglich, wenn ich es wünsche.

LG marinna

Vivien
23.02.2012, 02:27
Hallo

möchte mich nur kurz vorstellen :winke:

ich bin die VIVIEN ,und habe in meiner Familie gleichzeitig meinen Neffe mit GLIOBASTROM (z.Z.auf der Palliativ St. im Wiener AKH ) und meinen schwager mit LUNGENKREBS (sitz seit 14T.schon im Rollstuhl,da beine gelähmt) für meine schwester kaum mehr alles zu ertragen ,na und für mich auch sehr schwer da ich sehr involviert bin.

Freue mich hier mit anderen usern austauschen zu können ;)

lg. vivien :)

Saisonziel
27.02.2012, 22:34
Hallo, ich bin neu hier, gerade 30 geworden und habe mal eine Frage.

Mir wurde ein Muttermal entfernt, heute bekam ich das Ergebnis. Der Hautarzt hat gar nicht groß mit mir darüber geredet, weil ich noch wegen etwas anderem dort war. Also ich im Sprechzimmer aber auf ihn wartete, habe ich mal in meine Akte geschaut, weil ich mir so Gedanken um mein Muttermal gemacht hatte (sollte schon mehrmals entfernt werden, seit Jahren, irgendwie kam aber immer was dazwischen). Das Labor in Düsseldorf schrieb einiges, diagnostizierte dann aber, dass es sich um ein Melanom handelt. Allerdings konnte keine Malignität im Labor nachgewiesen werden. Ich erinnere mich dann noch, etwas von Melanom Laevi oder Melanom Naevi gelesen zu haben. Es war aber definitiv ein Melanom.
Kann mir das mal jemand erklären? Ein Melanom ist doch immer Hautkrebs, oder? nicht einem nicht-malignem Melanom finde ich gar nichts. Wie kann das sein? Was genau bedeutet das? (Mache mir Sorgen, weil ich u.a. verdächtige Polypen in der Gallenblase und Knoten in der Schilddrüse habe). Der Hautarzt meinte nur:
"Ja, es ist nicht, äh äh..." Dann unterbrach ich ihn mit "Hautkrebs?" Und er sagte nur, dass ich meinen Körper ganz besonders beachten solle und Sonne meiden. Dann widmete er sich einer anderen Sache, wegen der ich bei ihm war.
Aber was hatte ich denn nun? Wie kann es ein Melanom sein, das ein malignes Melanom ist? Oder gibt es verschiedene? Danke schon mal, wenn sich jemand die Zeit nimmt, mir zu antworten!

franz1943
05.03.2012, 14:21
Hallo, ich bin neu hier, gerade 30 geworden und habe mal eine Frage.

Mir wurde ein Muttermal entfernt, heute bekam ich das Ergebnis. Der Hautarzt hat gar nicht groß mit mir darüber geredet, weil ich noch wegen etwas anderem dort war. Also ich im Sprechzimmer aber auf ihn wartete, habe ich mal in meine Akte geschaut, weil ich mir so Gedanken um mein Muttermal gemacht hatte (sollte schon mehrmals entfernt werden, seit Jahren, irgendwie kam aber immer was dazwischen). Das Labor in Düsseldorf schrieb einiges, diagnostizierte dann aber, dass es sich um ein Melanom handelt. Allerdings konnte keine Malignität im Labor nachgewiesen werden. Ich erinnere mich dann noch, etwas von Melanom Laevi oder Melanom Naevi gelesen zu haben. Es war aber definitiv ein Melanom.
Kann mir das mal jemand erklären? Ein Melanom ist doch immer Hautkrebs, oder? nicht einem nicht-malignem Melanom finde ich gar nichts. Wie kann das sein? Was genau bedeutet das? (Mache mir Sorgen, weil ich u.a. verdächtige Polypen in der Gallenblase und Knoten in der Schilddrüse habe). Der Hautarzt meinte nur:
"Ja, es ist nicht, äh äh..." Dann unterbrach ich ihn mit "Hautkrebs?" Und er sagte nur, dass ich meinen Körper ganz besonders beachten solle und Sonne meiden. Dann widmete er sich einer anderen Sache, wegen der ich bei ihm war.
Aber was hatte ich denn nun? Wie kann es ein Melanom sein, das ein malignes Melanom ist? Oder gibt es verschiedene? Danke schon mal, wenn sich jemand die Zeit nimmt, mir zu antworten!

leider hat mir die Zeitmaschine des Forums meinen Beitrag in die Tonne gehaun.
also, es gibt verschiedene Melanoms
nicht jedes M ist ein MM
Dein Arzt soll ein vernünftiges Gespräch mit Dir führen !
lass Dir den Befund geben, unbedingt, der ist für eine Weiterbehandlung immer gut, möglicherweise wechselst Du mal den Arzt oder so

unter "Wissen Melanom " findest Du ein paar Infos, ich hab Pralinchen geraten nicht im Internet zu surfen, aber das sind mehr allgemeine Infos, und wenn Pralinchen hier mitlesen sollte, also, das sind so mehr allgemeine Tips !
lasst mal was lesen

Gruss

BS1974
16.03.2012, 21:18
Hallo,


nun habe ich eine Frage die meine Person betrifft und hoffe jemand kann mir helfen.

Und zwar war ich heute zur großen Vorsorgeuntersuchung, incl. HKV beim Hausarzt..Blutergnisse, Abdomenultraschall, etc. okay. Aber, sie hat auf Anhieb ein Muttermal entdeckt (welches ich selbst die letzten 2 Jahre beim Hautarzt kontrollieren lies, letzte US Mai 2011 ). Nun schaute sie es sich genauer an und sagte sofort, dass es Veränderungen aufweist, das es wohl innen bunt sei.

Ich bekam eine Überweisung zum Hautarzt wo drauf stand : Im Rahmen einer HKV V.a.MM Egiastrium.

Bin so ziemlich verwundert, da es bei der letzten US zwar auffiel dass es dunkler ist, aber der Arzt sagte, dass ich es beobachten solle. Es hatte hin und wieder mal gejuckt, aber mehr nicht. Er sagte auch nicht, dass es Veränderungen farblich innerlich ausweist. Deswegen wundert es mich, dass
auf dem Überweisungsträger nun soetwas steht.

Können Assistenzärzte anhand einer kurzen Untersuchung mit einem Dermaskop?? ( hoffe ihr wisst was ich meine:-) gleich so präzise einen Verdacht äußern und kann es sein, dass ein Muttermal sich in einem knappen Jahr so verändern kann???

Das Fatale ist, dass ich den Arzt letzte Woche aufgesucht habe, weil ich im Oberbauch recht seit einiger Zeit das Gefühl habe, als wenn was da sitzt was da nicht hingehört. Das habe ich natürlich nicht in Verbindung, mit dem Leberfleck der ganz in der Nähe der Stelle sitzt gebracht. Seitdem ich den Überweisungsträger nun hier liegen habe, denke ich natürlich gleich sonst was :-(

Bin ziemlich neben der Spur gerade und hoffe, dass ich mich verständlich ausgedrückt habe in meiner Aufregung :-) Habe auch versucht mich kurz und knapp auszudrücken :-)


LG BS1974

BS1974
17.03.2012, 11:49
Hm schade, dass niemand etwas dazu sagen kann :-(

Rachel
17.03.2012, 19:22
wir sind hier alle keine ärzte und können dir leider keine antwort geben was es sein könnte.
der beste weg ist zu einem hautarzt zu gehen, wenn du der meinung bist das ding gehört weg, dann lass es dir rausschneiden. höre auf dein bauchgefühl. ich bin damit schon 2 x gut gefahren.

ich wünsche dir das alles o.k. ist und sich dein verdacht nicht bestätigt.

alles liebe
gitti